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Spiel(zeug)rezension: Voll Verasselt von Zoch

Ein weiteres Spiel, das sich zur Zeit ausschließlich im Spieleschrank des großen Schulkindes befindet ist "Voll Verasselt"* von Zoch. Im Gegensatz zum großen Quiz der letzten Woche mit einfachsten Spielregeln bestimmen hier  nicht die Art der Fragen die Altersempfehlung sondern tatsächlich der Spielablauf, die selbst mich zunächst ziemlich herausgefordert hat. Hinsetzen und losspielen, geht nach meiner Einschätzung erst frühestens ab der zweiten Runde.


Zunächst ist es aber ein hübsch kleines (Karten)Spiel, das daher perfekt mit auf Reisen genommen werden kann. Der Inhalt umfasst 88 Asselkarten - je 22 mit Fassasseln, Quasselasseln, Rasselasseln und Wasserasseln - sieben Asselwürfeln und der Anleitung. Gespielt werden kann ab acht Jahren mit 2-5 Spielern, wobei die Spielzeit mit 30 Minuten angegeben wird.


Das Spielziel ist zunächst noch ziemlich simpel, denn wer die meisten Asseln hat, ist der Sieger. Die Asselkarten mit ihrer vier Asselarten, deren Graphik mir ausgesprochen gut gefällt, können nun aber sowohl im Asseltreff wie auch im Fang (des Vorgängers) liegen. Die vier Farbasseln befinden sich wiederum auf den sieben Würfeln und werden den Asselkarten zugeordnet. Entscheidend ist die Anzahl zwischen Würfelasseln und Kartenasseln - sind es mehr Würfel als Asselkarten hat man es ver(m)asselt und man bekommt keine eigenen Asseln aus dem Fang oder Asseltreff.


Hat man es aber nicht ver(m)asselt, bekommt man so viele Asseln, wie man Würfel hatte und bildet damit seinen eigenen Fang. Davon sieht man auf den Bildern übrigens gar nichts mehr, weil wir zu diesem Zeitpunkt schon so im Asselfieber waren, dass nicht mehr fotografiert wurde. Nun könnte man nach dem Fang weiterwürfeln und damit das Vermasslungsrisiko erhöhen oder aber auch aufhören. Mit dem Verzicht bekommt man aber - jetzt wird's knifflig - nicht etwa die eigenen gefangenen Asseln, denn der nächste darf entscheiden, ob er um den Fang würfeln will oder um den Asseltreff. Wenn der nächste um den Fang gewürfelt hat, bekommt man nach der Runde nur die Reste, die nicht zum neuen Fang gehören.


Die Zwischenvarianten, was passiert, wenn man verasselt hat oder einen Fang gemacht hat und weiterspielt und dann verasselt, führe ich hier nicht weiter aus, denn das macht wohl tatsächlich nur Sinn, wenn man das Kartenspiel wirklich vor der Nase hat. Die Mischung aus Taktik, aber auch sehr viel Zufallsglück gefällt mir sehr gut und macht auch Erwachsenen Spaß. Für jüngere Kinder ist es - wenn sie Spielregeln wirklich verstehen - wahrscheinlich noch eine ziemliche Herausforderung, dass sie die mühsam erwürfelten Asseln erst einen Zug später bekommen und vielleicht auch wieder verlieren. Spaß macht es aber auf jeden Fall und ich freue mich schon, wenn wir irgendwann in kompletter Familienrunde asseln können.



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