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Spiel(zeug)rezension: Voll Verasselt von Zoch

Ein weiteres Spiel, das sich zur Zeit ausschließlich im Spieleschrank des großen Schulkindes befindet ist "Voll Verasselt"* von Zoch. Im Gegensatz zum großen Quiz der letzten Woche mit einfachsten Spielregeln bestimmen hier  nicht die Art der Fragen die Altersempfehlung sondern tatsächlich der Spielablauf, die selbst mich zunächst ziemlich herausgefordert hat. Hinsetzen und losspielen, geht nach meiner Einschätzung erst frühestens ab der zweiten Runde.


Zunächst ist es aber ein hübsch kleines (Karten)Spiel, das daher perfekt mit auf Reisen genommen werden kann. Der Inhalt umfasst 88 Asselkarten - je 22 mit Fassasseln, Quasselasseln, Rasselasseln und Wasserasseln - sieben Asselwürfeln und der Anleitung. Gespielt werden kann ab acht Jahren mit 2-5 Spielern, wobei die Spielzeit mit 30 Minuten angegeben wird.


Das Spielziel ist zunächst noch ziemlich simpel, denn wer die meisten Asseln hat, ist der Sieger. Die Asselkarten mit ihrer vier Asselarten, deren Graphik mir ausgesprochen gut gefällt, können nun aber sowohl im Asseltreff wie auch im Fang (des Vorgängers) liegen. Die vier Farbasseln befinden sich wiederum auf den sieben Würfeln und werden den Asselkarten zugeordnet. Entscheidend ist die Anzahl zwischen Würfelasseln und Kartenasseln - sind es mehr Würfel als Asselkarten hat man es ver(m)asselt und man bekommt keine eigenen Asseln aus dem Fang oder Asseltreff.


Hat man es aber nicht ver(m)asselt, bekommt man so viele Asseln, wie man Würfel hatte und bildet damit seinen eigenen Fang. Davon sieht man auf den Bildern übrigens gar nichts mehr, weil wir zu diesem Zeitpunkt schon so im Asselfieber waren, dass nicht mehr fotografiert wurde. Nun könnte man nach dem Fang weiterwürfeln und damit das Vermasslungsrisiko erhöhen oder aber auch aufhören. Mit dem Verzicht bekommt man aber - jetzt wird's knifflig - nicht etwa die eigenen gefangenen Asseln, denn der nächste darf entscheiden, ob er um den Fang würfeln will oder um den Asseltreff. Wenn der nächste um den Fang gewürfelt hat, bekommt man nach der Runde nur die Reste, die nicht zum neuen Fang gehören.


Die Zwischenvarianten, was passiert, wenn man verasselt hat oder einen Fang gemacht hat und weiterspielt und dann verasselt, führe ich hier nicht weiter aus, denn das macht wohl tatsächlich nur Sinn, wenn man das Kartenspiel wirklich vor der Nase hat. Die Mischung aus Taktik, aber auch sehr viel Zufallsglück gefällt mir sehr gut und macht auch Erwachsenen Spaß. Für jüngere Kinder ist es - wenn sie Spielregeln wirklich verstehen - wahrscheinlich noch eine ziemliche Herausforderung, dass sie die mühsam erwürfelten Asseln erst einen Zug später bekommen und vielleicht auch wieder verlieren. Spaß macht es aber auf jeden Fall und ich freue mich schon, wenn wir irgendwann in kompletter Familienrunde asseln können.



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Rezension: Das Erfolgsrezept für ultimatives Abnehmen: Der revolutionäre Ansatz gegen Heißhunger und emotionales Essen

Ich muss zugeben, dass mich bei "Das Erfolgsrezept für ultimatives Abnehmen: Der revolutionäre Ansatz gegen Heißhunger und emotionales Essen"* tatsächlich der ziemlich reißerische Titel angelockt hat. Spätestens seit der Corona-Zeit hat sich das Essens- und Gewichtsthema mehr in meinen Alltag gedrängt, als mir das lieb ist. 

Abbildung von Unimedica

Die amerikanische Autorin Chef AJ, die eine eigene TV-Sendung zu Gesundheitstthemen moderiert und von einer erfolgreichen Abnehmgeschichte berichten kann, hat in diesem Buch das Abnehmrad natürlich nicht neu erfunden, denn ihre Methode ist so simpel, wie (bei uns) Familienalltagunkompartibel - sie propagiert die rein pflanzliche Ernährung ohne Zucker, Mehl, Öl, Alkohol und Milchprodukte. Ein rein veganes Leben also. Im Mittelpunkt steht dabei aber auch noch die sogenannte Kaloriendichte, die nur nicht stärkehaltiges Gemüse, Obst, Kartoffeln, Getreide und Hülsenfrüchte zulässt. Selbst Nüsse, Avocados, Samen und Brot fällt damit weg. Nun ja ....

Abbildung von Unimedica
Immerhin sieben Kapitel beschäftigen sich zunächst mit diesem Ernährungskonzept bevor auf Seite 129 die Rezepte dazu folgen. Für das Gemüsefrühstück gibt es dabei aber lediglich sechs Varianten, die "Rosenkohl in Balsamico-Senf" ebenso enthalten wie Grünkohl oder Ratatouille. Bei den danach folgenden Rezepten scheitere ich einmal mehr an den Zutatenangaben, von denen ich so häufig noch nie gehört habe - wie Pfeilwurzelstärke, Kürbiskuchengewürz, Yukon-Gold-Kartoffeln oder Pinto-Bohnen. Manchmal gibt es Hinweise, wie die Rezepte für Familienmitglieder ohne Abnehmwillen angepasst werden können oder auch der Verweis auf bestimmte Episoden von Healthy Living, in denen man der Autorin beim Kochen dieser Gerichte direkt zuschauen kann.
Abbildung von Unimedica
Es bleibt für mich ein Buch, bei dem ich mich durch einige Rezepte (wie bei den Salaten und wirklich lecker klingenden Desserts) durchprobieren werde, aber meine neue Ernährungsgrundlage wird es ganz sicher nicht. Bei keinem der Frühstücksvarianten kann ich mir vorstellen, dass die Familie auch nur bereit wäre, davon zu probieren und auch mir selbst würde die Zeit dafür fehlen.


Abbildung von Unimedica
Den Erfolg des Buches zum Abnehmen und die Vorteile der veganen Ernährung zweifle ich dabei gar nicht an, wobei man sich wahrscheinlich sehr intensiv damit beschäftigen müsste, ob man - ohne Nüsse und Öle - wirklich alle notwendigen Nähstoffe noch zu sich nimmt. Eine solche Ernährungsumstellung durchzuhalten, stelle ich mir aber tatsächlich äußerst schwer vor.


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Geschenk zur Geburt DIY Holzgliederpuppe

Bald wird unser jüngstes Kind nun schon wieder ein Kindergartenkind (verrückt, oder?) und doch gibt es Geschenke zur Geburt, die ich hier weder gezeigt, noch ihm bislang rausgerückt habe. Tatsächlich hatte ich Sorge, dass seine kleinen Patschehändchen mein Lieblingsgeschenk kaputt machen würden. Ist dieser kleine Kerl nicht herrlich?



Geschenkt wurde er uns von Meisterwerk2, die zusammen mit ihrem Mann dieses Holzmännlein zusammengestellt hat, das durch die vielen Kombinationen so wunderbar zum Leben erweckt werden kann: Holz, Farbe, Gummibänder und eine große Portion Gestaltungstalent, von der die Designerin mit Schwerpunkt Theaterplastik ohnehin sehr viel hat.



Da ich das Lieblingsmännlein ja leider nicht ganz für mich behalten konnte, darf nun doch der Beschenkte selbst ran - und er scheint genauso begeistert zu sein, wie ich ...


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Behelfsmaske für das Kindergartenkind Nr. 9 #kokodoloresbodyguard

Maske Nr. 9 war dann endlich für den mittleren Sohn, bei dem ich zwar den Bedarf eher gering sehe, da wir weiterhin ein Einkaufen mit unseren Kindern vermeiden und er kaum in Situationen kommt, in denen er eine Maske tragen müsste, aber da die große Schwester eigene Masken hatte, fand er es verständlicherweise ungerecht, dass er keine bekam. Außerdem wollte ich gerne noch eine Jerseymaskenvariante ausprobieren und ließ dafür beide Kinder selbst Stoff auswählen.



Das Kindergartenkind wählte sich einen Autostoff, den ich mal von Resize-genadelt bekam und Interlock von Internaht, aus dem sein Kuscheltuch genäht ist. Als Schnittmuster wählte ich das freie Schnittmuster von Koko & Dolores, wobei ich unsicher blieb, ob sie bei der Gummieinnähvariante die Alternative für die Ohren meinte oder eine zusätzliche Raffvariante für den besseren Nasensitz. Ich blieb aber ohnehin bei der Drahtvariante für die Nase.



Merkwürdig fand ich die Länge der Bündchen und auch die Fertigstellung der Haltebündchen. Für hinter die Ohren war mir die Vorgabe zu kurz und auch zu breit, um bei kleinen Kinderohren zu halten. Ich verlängerte daher deutlich und so trägt er nun eine Variante mit Verschiebeknoten, der als Vorschlag aus der Dresden Näht Gruppe kam. 



Das Kindergartenkind ist sehr zufrieden mit seiner Maske, die am ersten Kindergartentag der Bär tragen durfte. Inzwischen scheinen sich ja deutlich dünnlagigere Modelle durchzusetzen, während die Maskenpflicht im Kindergarten nur für die Erwachsenen besteht, die das Gebäude aber ohnehin nicht mehr betreten dürfen.


Ich selbst bin sehr unsicher, ob man bei der Variante bleibt, die atemtechnisch einige Gewöhnung braucht oder wirklich zu den dünnen Schichten ausweicht, die aber noch weniger Effekt mit sich bringen werden.

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Mitgliederbereich Steady

Im Oktober des letzten Jahres habe ich hier das letzte Mal von den werbungsunabhängigen Blogunterstützerprogrammen berichtet. Damals hatte ich den Entschluss gefasst, dass die Steady-Variante wohl leider doch nicht zu mir passt, da die festen Paypal-Gebühren und die Steuerberechnung bei meinen monatlichen Kleinstspendenbeträgen so hoch waren, dass nur noch absurd wenig bei mir ankam.



Dem aufmerksamen Leser wird aufgefallen sein, dass vor einigen Wochen der Schwebebalken wieder aktiv wurde und ich auch auf den social-media-Kanälen die ersten drei Blogpaten begrüßt habe. Ich bin tatsächlich zurück bei diesem Berliner Startup Unternehmen, dass mir so sympathisch ist und vielversprechender als viele der Blogscontentunterstützer, die ich in den letzten Jahren ausprobiert habe. Ausgangspunkt dafür ist die neue Möglichkeit zwischen einer monatlichen und einer jährlichen Zahlweise zu wechseln, die zwar leider (noch?) nicht paketweise gewählt werden kann, aber nun bei meinem Minimalbetrag doch einen finanziellen Sinn ergibt. Die Gebühren werden tatsächlich nur einmal erhoben.


Erstaunlich finde ich, dass Steady mittlerweile auch von anderen DIY-Bloggern – mit überraschend großem Erfolg - genutzt wird. Bei meinen bisherigen Finanzierungs-Experimenten war ich als Nähblogger ja eher die Ausnahme. So ist beispielsweise Nähfrosch mit über 700 Mitgliedern dabei und selbst Post-Kunst-Werk von Tabea Heinicker und Michaela Müller mit ihren Frühlings-, Sommer- und Advents-Post-Kunst-Aktionen finanzierten sich mit 90 Mitgliedern über diese Plattform. Die Bereitschaft sich dort via mail anzumelden, scheint also da zu sein. Selbst Blogger, die erst vor wenigen Monaten wieder zum Blog zurückgefunden haben, können sich über Unterstützer im zweistelligen Bereich freuen. Ich bin gespannt, ob meine Inhalte vielleicht wirklich schon so hilfreich waren, dass auch meine Leser etwas konkret zurückgeben wollen.


Ich frage für meine neueste Variante auch keine Postadressen mehr ab, sondern werde mich erst nach dem Blogpatenschaftsabschluss danach erkundigen. Mit den ersten drei Blogpaten wird es nun als Neuerung auch bei mir ein Willkommensgeschenk geben, denn es macht bestimmt mehr Spaß, wenn man neben der Honorierung meiner nun über 2300 Bloggeschichten auch eine konkrete kleine Aufmerksamkeit bekommt. So erhalten Blogpaten, die mich monatlich mit 1 € unterstützen, ein Samentütchen aus dem Garten im Vierseithof, für 3€ gibt es drei Samenvarianten und die Stoffkaufschweinbefüller mit 5 € eine Zusendung von fünf Saatguttütchen.


Dazu wird sicherlich auch manchmal der Goldmohn gehören, nach dem ich nun schon öfter gefragt wurde. Das kalifornische Goldsucher die Pflanze in einigen Ländern verbreiteten, passt ja irgendwie auch recht gut zum Bloggold, das ich mir erhoffe, um davon ohne schlechtes Gewissen noch mehr Stoff kaufen oder andere DIY-Wünsche erfüllen zu können.


Weitere Ideen für meine Steady-Aktivitäten habe ich schon. Zunächst wird außerdem Zugang für die besonderen Inhalte geben, die ich bislang nur für die Kaffeetrinker öffnen konnte. Bei fünf Blogpaten erwartet euch übrigens eine ganz besondere Stickdatei … lasst euch überraschen. Bei zehn Blogpaten folgt gibt es eine erste kleine Verlosung.

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Spiel(zeug)rezension: Das Große Familienquiz von Noris

Als Familie mit drei Kindern ist es manchmal gar nicht so einfach den richtigen Zeitpunkt zu finden, um mit nur einem Kind altersgerecht spielen zu können. Bei  "Das Große Familienquiz von Noris"* beginnt die Altersempfehlung aber tatsächlich bei acht Jahren und so kann weder das Vorschulkind noch der Jüngste sinnvoll mitspielen. Die Tochter freut sich aber natürlich um so mehr, wenn sie Exklusivzeit bekommt. Gespielt haben wir die Quizrunden daher vor allem in den Schulwinterferien. Da sie momentan nicht in den Hort geht, hoffe ich, dass ich an HomeOffice-Tagen mit sehr zeitigem Arbeitsbeginn vielleicht auch ab und zu wieder ein Zeitfenster dafür finde.


Sehr gut gefallen hat mir, dass die Spieleverpackung sehr reduziert gehalten ist. Nur die Karten und die Spielsteine waren in Plastikhüllen. Geliefert wird ein Spielbrett, sechs Spielfiguren, ein Würfel, 198 Quizkarten und 18 Jokerkarten. Die sechs Quizkategorien umfassen "Stadt, Land, Fluss", "Es war einmal", "Tiere & Pflanzen", "Sport & Freizeit", "Kunst & Unterhaltung" und "Wissenschaft & Technik". 


Beim Spielablauf wird gewürfelt, gesetzt und die Frage passend zur Farbe und damit Quizkategorie beantwortet. Weiß man die richtige Antwort, bei der immer vier Möglichkeiten vorgegeben werden, darf man stehen bleiben, weiß man es nicht, geht es zwei Felder zurück. Schwung ins Spiel kommt durch die Felder mit Farbkreis, bei denen man die Kategorie selbst bestimmen darf und die Pfeil-Felder, bei denen der Nachbar darüber entscheidet. Gewonnen hat, wer die Runde als erster beendet. Außerdem gibt es noch Jokerkarten zum nochmal würfeln, Kategorie wechseln und 2te Chance, die jeweils einmal verwendet werden dürfen. Die Fragen gibt es immer in leicht und schwer zur freien Auswahl. 


Tatsächlich habe auch ich mich bei diesen Spielrunden nicht gelangweilt. Wir hatten abgesprochen, dass die Tochter die leichten Fragen bekommt, ich die schweren und teilweise auf die vorgegeben Antworten verzichte. Wirklich problematisch sind aber die Fragen aus dem Bereich "Kunst & Unterhaltung". Mein Kind ist im Jahr 2010 geboren und hatte weder bei Fragen wie "Wer sang den Song "I believe I can fly" eine Chance noch bei Fragen nach den Beatles oder dem "King of Rock'n'Roll". In dieser Kategorie hätte man bei einem Spiel für Kinder bedenken müssen, was sie überhaupt kennen können. Dafür war ich teilweise erstaunt, was sie aus den Geschichts- und Naturwissenschaftsfragen schon alles beantworten konnte.


Was denkt ihr, war ihre Lieblingskategorie?




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No. 6 - 8 Behelfsmasken des Mannes

Kürzlich wurde ich schon etwas belustigt gefragt, ob ich denn auch bei den Masken weiterhin einzeln meine Nähgeschichten beibehalten würde. Tatsächlich kommt es mir ein komisch vor, dass ich nun wohl in den nächsten Wochen hier eine Maske nach der anderen zeige. Vielleicht blogge ich noch über die selbstgenähten Masken, wenn sie schon keiner mehr braucht? Ich habe aber leider das Gefühl, dass uns dieses Thema noch länger begleiten wird und ich noch genügend Zeit für meine ausführlichen Blogposts haben werde. So lange es dazu noch etwas über die Stoffherkunft und Träger zu berichten gibt, wird es erstmal keinen schaut-her-ich-habe-20-Masken-genäht Blogbeitrag geben. Die drei Masken des Mannes bekommen aber tatsächlich einen kleinen Sammelbeitrag.


Natürlich hätte ich ihm auch gerne eine Maske genäht, aber der Mann wollte unbedingt selbst an "seiner Nähmaschine" tätig werden und dabei gleich einige Verbesserungsideen umsetzten. Ein typischer Ingenieur halt. Zunächst durchwühlt er in aller Ruhe mein Stoffgebirge. Als mein persönlicher Nähplatzbauer und Stoffhortungsakzeptierer ließ ich ihm (nur heimlich etwas angestrengt atmend) freie Wahl. Seine Entscheidung fiel auf den ursprünglich für mich gekauften Stoff vom Stoffmarkt, der sich bereits in ein Jäckchen für die Schuleinführung der Tochter verwandelt hatte und Ikearesten. Im Inneren verschwand ein Weltkartenstoff, der so perfekt zum Virusthema passte.


Was machte der Mann nun anders? Er verbesserte vor allem den Nasenbügel, da ihm alle bisherigen Varianten zu dünn erschienen. In seine Modelle kam eine Fahrradspeiche, deren Enden mit Epoxidharz ummantelt wurden. Auf besonderes Wunsch gibt es daher sogar das Milchpackbild, mit dem klar werden soll, wie stabil seine Drahtvariante wirklich ist. Selbst bei voller Belastung verbiegt sich da nichts mehr. Genäht hat auch er zunächst die Kellerfaltenvariante nach dem Schnittmuster aus dem Dresdner Universitätsklinikums Carl Gustav Carus.



Es folgte Modell Nr. 2 und 3 bei dem die von mir noch nicht genähte Mundnasen-Maske aus dem Malu-Nähcafe in Dresden probierte, die aber wohl auch wieder etwas angepasst wurde. Ein nähgleiches Modell bekam seine Mutter zum Geburtstag. Selbst das Schrägband dafür stellte er selbst her.



Diesmal wählte er wie ich einen Stoff aus meinem Werksverkauf des Dresdner Labels Pippuri* und im Inneren tatsächlich etwas aus der Überraschungstüte des letzten Stoffkaufs bei Stoff&Stil in Dänemark. Ein bisschen merkwürdig finde ich die Maskenform ja irgendwie schon, aber der Mann ist begeistert von der Tragequalität und behält sie sogar komplette Arbeitstage auf. Für den Erstauftritt wurde extra ein passendes Hemd gewaschen.



Und was macht der nähende (und Brötchen backende) Mann in seiner Freizeit sonst noch so? Schaut gerne mal hier und hier vorbei ...

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Virtuelles Mai-Treffen 2020 der Dresdner Nähblogger #coronakrise

Nach dem noch so neuen und ersten virtuellen April-Treffen folgte auch der Mai-Termin der Dresdner Nähblogger "nur" über die Verbindung durch Bild und Ton. Selbst dieser kurze Rückblick zeigt mir aber, wie sehr sich unsere Familiensituation nun schon wieder geändert hat. Während im April von Schul- oder Kita-Öffnungen noch gar nicht die Rede war und die Skype-Oma täglich die Schulaufgaben mit der Tochter übernahm, sind nun im Mai unsere drei Kinder bereits wieder zurück auf ihrer "Arbeit".

Die 4. Klässlerin startete dabei als erste Anfang Mai mit der Rückkehr in die Grundschule, wobei die großen Schulklassen für zwei Wochen aufgeteilt wurden und allein im großen Schulhaus waren. Tagesmutter- und Kindergartenkind folgten letzte Woche in den noch ganz kleinen Gruppen. Zu unserer Beruhigung waren mit dieser Lösung alle mehr als glücklich. Ich selbst jongliere nun zwischen einem Bürotag und weiterhin HomeOffice, wobei die Tochter mit verkürztem Unterricht hortbefreit bleibt.

    
Diese so besondere ersten Woche ohne drei Kinder rund um die Uhr zu Hause wurde mit dem zweiten virtuellen Nähtreff letzten Freitag beendet. Neben den Öffnungen in die Betreuungsgruppen der Kinder und den nach acht Wochen wieder aufgenommenen Kontakt zur Nachbarspatentantenfamilie bleiben wir dennoch weiterhin möglichst unter uns, denn ich sehe die Verbreitung des Virus weiterhin kritisch, auch wenn ich froh bin, dass die Kurve gerade sehr flach aussieht.

Das virtuelle zusammen nähen, passte daher ganz ausgezeichnet. Mit mir vor dem Bildschirm waren Mit Nadel und Faden, Ringellaus, Kremplinghaus, Näähglück by Sophie Kääriäinen, stoff_verzueckt, Handmade by Ranunkelchen, Friemeleien und Schau'n wir mal. Diesmal hatte ich gar nicht erst den Plan, an alten Nähprojekten weiter zunähen und wollte stattdessen tatsächlich nochmal Masken fertig stellen, die alle schon vorbereitet waren. Das habe ich auch erfolgreich geschafft und bin nun mit dem Mann zusammen immerhin auch bei 20 Behelfsmasken, die wir genäht haben. Das die Gruppe insgesamt nun bei über 2000 ist, macht mich etwas sprachlos. Sogar Großprojekte, die es in die Tageszeitung geschafft haben, sind dort dabei.

Beim abendlichen Nähtreff kam noch das so besondere Nachthemd dran, das inzwischen die Tochter trägt und eine Rettungsnaht brauchte. Die Blog- und Lebensgeschichte dazu ist auch für mich eine ganz besondere .... 

Heute startet beim Schul- und Kindergartenkind nun wieder die Betreuung in ganz großen Gruppen ohne Kontaktsperre, bei denen lediglich die Betreuungszeit verkürzt ist. Was uns diese besondere Zeit wohl im Juni bringen wird? Am meisten sorge ich mich tatsächlich vor einer zweiten amtlichen Quarantäne, wenn wir erneut Kontaktpersonen sein sollten - vom eigenen Infizierungsfall ganz zu schweigen ...

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Geld verdienen mit DIY Blogs: Blogeinnahmen 11/2019

Die Motivation ist da, dass ich das halbe Jahr Rückstand aufhole und mit meinen Blogeinnahmenberichten endlich wieder aktuell werde. Außerdem habe ich mir überlegt, dass nach es nach dem Jahresabschluss 2019 einen graphischen Neustart geben wird, da damit auch die sieben Farben des Regenbogens in der Gesamtübersicht voll sind. Im November gab es ganz ohne Zusatzzahlungen einen ganz kleinen Anstieg auf 50,21 €.



Die Euronen kamen dabei von:
Amazon*: 22,10 €
Lead Alliance: 18,60 €
Awin: 8,46 €
Namensbänder*: 0,95 €
Steady*: 0,10 €




Die Blogeinnahmen blieben bei den stabilen Einnahmequellen, aber es bestellte nach sehr langer Zeit mal wieder etwas bei Namensbänder* über mich. Danke! Noch vor wenigen Jahren gehörte der Labelanbieter zu meinen sicheren Partnerprogrammen, aber mit dem kompletten Wechsel ohne Linkübernahme ist diese Bestellung dort zu einer Ausnahme geworden.

Dafür waren die Ausgaben im November etwas gemischter zusammengesetzt, aber spiegeln einmal sehr genau wieder, wofür ich die Blogeuronen so gerne verwende. Ich gönnte mir den Schnittmusterkalender von Näähglück, zahlte das nächste Nähwochenende mit Dresden Näht an, bei dem nun überraschenderweise so unklar ist, ob wir es überhaupt manchen können, kaufte eine Plotterdatei vom Silhouette Stor für eine Laterne und finanzierte meine Teilnahme und das Essen bei der  5. Näh-Lan-Party auf dem AmbrossGut im Erzgebirge. Die Zahlen dazu gibt es detalliert wieder hier. Dazu kam wie immer der Smartphone-Tarif von WinSim* und aus dem Spendentopf 10,00 € für das Lotterie-Los Aktion Mensch.

Mit 50,99 € waren Warenwert und Geldeinnahmen im November fast gleich, denn rezensiert wurden nur die zwei Bücher "Deftige Eintöpfe und Suppen von unseren Landfrauen: Erprobte Rezepte für garantiertes Gelingen"* und Bibi Bloxberg - die Hexenküche* sowie dem Outdoorspielzeug für große Kinder und Erwachsene Crossboule c³ von Zoch*.

Verbloggt wurden im November 20 Beiträge wobei die Seitenaufrufe fast unverändert bei 26.515 blieben.     


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Rezension: Einfach alles! Die Geschichte der Erde, Dinosaurier, Roboter & zu vieler Dinge, um sie hier aufzuzählen.

Bei meinen nun fast 250 Buchrezensionen hier auf dem blog hatte ich noch nie eine Publikation aus der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft dabei. Während meines Studiums war ich dort begeistert Mitglied und "überzeugte" so viele meine Kommilitonen für kleines Geld sich ebenfalls Buchgeschenke als Neumitglieder zu sichern, dass ich mich selbst wiederum als Provision hemmungslos meiner Buchsucht hingeben konnte. So sind damals bibliophile Gesamtausgaben von Schiller* und Brecht in meinen Besitz gekommen und selbst für das unter Kunstgeschichtsstudenten begehrte LCI* musste ich nicht mehr die Bibliothek aufsuchen. Um so neugieriger war ich daher nun, was sich hinter "Einfach alles! Die Geschichte der Erde, Dinosaurier, Roboter & zu vieler Dinge, um sie hier aufzuzählen."* verbergen würde.

Abbildung von der wbgTheiss

Der englische Wissenschaftsjounalist und Historiker Christopher LLoyd probiert sich in diesem fast 350 Seiten umfassenden, gebundenen Buch mit dem etwas reißerischen Titel nicht als erster Autor um einen kompletten Querschnitt durch die (vermeintlich bekannte) Geschichte. Er versucht darin chronologisch die Geschichte von der Entstehung des Universums bis zu unserer Gegenwart zu erzählen. 13,8 Milliarden Jahre in einem Buch! Grundlage dafür sind 15 Kapitel, die den Bogen von der bereits erwähnten Universiumsentstehung, zu den verschiedenen Erdzeitaltern, Dinosauriern, Frühmenschen, die ersten Zivilisationen mit Aufstieg und Untergang, dem Mittelalter, die Zeit der Entdeckungen im 15. bis 17. Jahrhundert, Revolutionen, Kriegen und schließlich dem Blick in unsere Zeit mit Blick, auf das was kommen könnte, spannen.

Abbildung von der wbgTheiss

Ein farbliches Register erleichtert dabei die Navigation im Buch lässt den Buchschnitt regenbogenfarbig leuchten. Der Verlag gibt an, dass über 200 Illustrationen, Bilder und Kartendarstellungen das Buch lebendig werden lassen. Der gut lesbare, in einer relativ großen Schrifttype gesetzte Text wird außerdem durch Textzitate aufgelockert. Interessanterweise plante Christopher Lloyd sich bei der Zielgruppe nicht auf junge Leser zu beschränken, sondern ein Kompendium zu schreiben, dass auch für Erwachsene spannend genug bliebt.
Abbildung von der wbgTheiss
Diesen Ansatz finde ich allerdings wenig gelungen. Die Storrytellingsprache des Autors im vertraulichen Du und die starke Vereinfachung der zahlreichen Themen, spricht mich als erwachsener Leser nicht genug an, sondern erweckt eher - bei den Themen, bei den ich etwas mehr Hintergrundwissen mitbringe, da ich mich damit schon etwas intensiver beschäftigt habe - etwas Widerspruchsgeist. Für den jüngeren Leser könnten sich damit aber Türen öffnen, die dann wirklich der Einstieg sein können, sich mit einzelnen Themen genau zu beschäftigen, die im Buch alle nur auf wenige Sätze komprimiert sind. Außerdem kann man sich damit sehr abwechslungsreich den großen Überblick erarbeiten, was mich selbst immer sehr interessiert hat.

Abbildung von der wbgTheiss
Etwas versöhnlich fand ich wiederum die Selbsteinschätzung des Autors im Schlusswort. Er weiß, was er alles unerwähnt gelassen hat und kündigt an dieser Stelle bereits an, dass es ein Fortsetzung mit dem Titel "Einfach alles weitere?" geben soll. Dazu befragt er seine Leser direkt, was einem an Themen alles gefehlt hat ....






amberlights Rezensionsportal

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