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Rezension: Buchbinden im japanischen Stil: Anleitungen und Inspirationen für dekorative Einbände und Bindungen

Bei meinem Blick in die Zukunft, wenn die Kinder größer und nicht mehr ganz so betreuungsintensiv sind, sehe ich mich nicht nur bei aufwendigeren Nähprojekten, sondern auch bei feinen Papierarbeiten. Bis dahin schwelge ich in den Büchern wie "Buchbinden im japanischen Stil: Anleitungen und Inspirationen für dekorative Einbände und Bindungen"* aus dem Haupt-Verlag. Im Sommer letzten Jahres hatte ich von der Autorin Petra Pfaffenholz bereits die Kindervariante rezensiert, nun folgt die Erwachsenenausgabe.


Abbildung vom Haupt-Verlag
Das Buch ist in drei Teile gegliedert. Nach dem umfangreichen Einleitungskapitel, in dem es um die Besonderheiten des japanischen Buches, Materialien und Werkzeuge, dem Basiswissen und und Schritt-für-Schritt-Anleitungen geht, folgen im zweiten Teil Projekte, die an den Jahreszeiten ausgerichtet sind. Im abschließenden letzten Teil wird von einer Japanreise berichtet und dabei vor allem Geschäfte in Tokio vorgestellt.
Abbildung vom Haupt-Verlag
Beim Lesen in diesem sehr umfangreichen Buch ist mir besonders in Erinnerung geblieben, dass man in Japan etwa zehn Jahre in einem Bereich Anfänger ist, bevor man sich ein erstes Können erarbeitet hat. Diese Einstellung würde so manchem Hobbianer, der meint, dass er nach kurzer Zeit seine Ergebnisse beruflich veräußern kann, auch gut tun. Am meisten faszinieren mich aber die vorgestellten Projekte. Was ich auf den ersten Blick als grafische Gestaltungen interpretiert hatte, sind beispielsweise gestickte Einbände. Von vielen Themen - wie Lumbecken - hatte ich bislang gar keine Ahnung.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Bei den Bindungen gefällt mir am meisten die Schildkrötenpanzer-Bindung, die auch auf dem Cover zu sehen ist. Für die ganzseitigen Muster braucht man sicherlich richtig viel Geduld, Zeit und Konzentration. Das sind keine mal-eben-schnell-Projekte. Bei einigen Designs habe ich mich auch sehr an die Katagamis erinnert gefühlt.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Der abschließende Teil mit den zahlreichen Geheimtipps für japanische Geschäfte hätte ich in diesem Buch zunächst nicht erwartet, aber bin davon sehr fasziniert. Schade, dass dieses Land wohl nicht so schnell auf meiner Reiseliste stehen wird. Im Anhang folgen nochmal alle Stickvorlagen des Buches als ganzseitiges Musterbild oder als Einzelschrittvorlage, wobei diese Vorlagen auch direkt von den Seiten des Verlags heruntergeladen werden können.




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Handmaddemarkt 2019 im Alten Schlachthof

Statt wie in den letzten Jahren nur aller zwei Jahre beim Handmaddemarkt vorbeizuschauen, bin ich dieses Mal tatsächlich bereits nach einem Jahr wieder mit dabei gewesen. Neu war für mich, dass ich kein möglichst schlafendes Baby an den Ständen vorbeigeschoben habe, sondern das erste Mal die zwei großen Kinder mit hatte.
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Geschickterweise steuerten wir gleich am Anfang des Stand von Ferdini Stempel* an und nicht nur ich suchte mir dort einen weiteren Stempel aus, sonder auch die Kinder durfte sich ein Wunschmotiv aussuchen, den die kleinen Stempel gab es erstaunlich preiswert.



So war die Stimmung bestens und ich durfte halbwegs entspannt weiter schlendern und sogar ein paar Kurzgespräche führen, ohne dass mein Kindergartenkind zu ungeduldig wurde. Ich blieb aber auch diesmal eher bei den Neuentdeckungen, bei denen ich das Gefühl hatte, dass man sich gegenseitig über die Berichterstattung im blog freut und das Gefühl des Ideenklaus nicht so groß ist, wie bei den Nähständen.



Jahreszeitlich passend war war das Fritzelli, deren bemalte Adventskalenderidee mir sehr gefallen hat. Wie aufwendig und großartig in der Wirkung. Da hat man Wandschmuck und Kalendertütchen gleich in einem, wobei diese Variante nicht in zu kleine Kinderhände geraten sollte. Ähnlich ging es mir bei den filigranen Papierklapparbeiten, bei den ich tatsächlich befürchtete, dass der Sohn mal eben schnell ausprobieren wollen würde und daher so schnell vorbeiging, dass ich mir noch nicht mal den Anbieternamen gemerkt habe.


Dafür begeisterte mich der kreativer Spielzeughersteller Piklecz* aus Prag um so mehr. Spielzeugkoffer, Kreisel, Karten für Lichtgeschichten - es gab einiges zu entdecken.

Im Sinne der Nachhaltigkeit hat mir außerdem Lichtwärts sehr gefallen - die Künstlerin aus Rostock kreiert kleine Kunstwerke aus Glasscherben und Steinen, die sie als Strandgut findet. Eine feine Idee ...


Kreativ waren auch meine eigenen Kinder, denn damit hatte ich sie ein bisschen gelockt. Zur Auswahl stand ein Nähbastelstand und ein weiterer, an dem man malen konnte. Natürlich - wie konnte ich es nur anders erwarten - wollte ein Geschwisterkind an den einen und das andere an den anderen Stand. Da man das große Kind glücklicherweise schon ein bisschen alleine werkeln lassen kann, begleitete ich das Kindergartenkind. Er entschied sich für eine Schlange und war dabei glücklicherweise mit den anzunähenden Augen und Zunge völlig zufrieden. Alle weiteren Anhänger und Verschönerungen der sogenanten Mojos lehnte er ab, weil sie beim kuscheln stören würden. So waren wir rechtzeitig am Stand von der Kerzenwerkstatt zurück und konnten dort die Tochter mit Holzanhänger wieder einsammeln.



Ingesamt war es ein feiner Sonntagsausflug und wir waren wohl alle drei recht zufrieden mit unseren Mitbringseln. Ich selbst bin allerdings ein bisschen unschlüssig, ob ich die Berichterstattung über die Märkte wirklich fortsetzen will, denn die Nachfragen, ob ich darüber im blog berichten darf, finde ich inzwischen etwas zu mühsam - vor allem, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Anderseits mag ich aber die Neuentdeckungen ...


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2. Geburtstag: Geburtstagsshirt Raglanshirt Gr. 92

Zwei Jahre ist unser Jüngster in diesem Herbst nun schon geworden und manchmal staune ich selbst darüber, wie rasant die Zeit vergeht. Kurz vor meiner ersten Weiterbildungsreise schaffte ich es sogar das hier obligatorische Geburtstagsshirt fertig zu nähen, das ich sonst ja auch schon oft erst am Vortag geschafft habe.


Die meisten Stoffe lagern seit dem Sommer in großen Sammelkisten und warten auf den Einzug ins spätere Nähzimmer, aber mit dem wohl gehüteten Baggerstoff von Nicibiene und einem grünen Streifenrest unklarer Herkunft, fand sich dann doch etwas passendes. Ich musste allerdings selbst darüber schmunzeln, dass das Geburtstagsshirt des großen Bruders vor vier Jahren ebenfalls aus diesem Stoff genäht wurde - die Baggerbegeisterung in diesem Alter muss man einfach auskosten.


Statt der einzelnen Applikationszahl von Kunterbunt-Design gab es diesmal noch ein etwas aufwendigeres Stickmotiv dazu, denn das kurz zuvor gestickte Blümchen aus der Serie Fuchs und Freunde Stickdatei von Hamburger Liebe, ebenfalls erhältlich bei Kunterbunt-Design, fand ich selbst so toll, das ich es für's eigene Kind auch nochmal haben wollte. Da ich es nicht zu bunt mag, blieb ich bei den blau-grün Tönen und war vom Ergebnis selbst begeistert. Da es farblich am besten passte, entschied ich mich außerdem für mein Unikat-Label von Cotton Trend als Seiteneinnäher.



Genäht wurde einmal mehr nach dem Raglanshirt aus Nähen mit Jersey. Wie beim 1. Geburtstag entstanden aber wieder die unschönen Falten am Halsbündchen, bei denen ich eigentlich dachte, dass ich sie nähtechnisch schon hinter mir gelassen hätte. Wahrscheinlich sollte ich bei diesem Schnitt das Bündchen doch wieder nach eigener Berechnung zuschneiden und nicht wie im Schnittmuster vorgesehen. Da der große Bruder beim 2. Geburtstag die Gr. 86 bekam und so viel leichter war, entschied ich mich für die Gr. 92, die nun leider doch mehr Reinwachspotential hat, als gedacht. 




Am meisten haben mich übrigens wieder die Geschwistergeschenke gefreut. Die Tochter mit neu entdeckten Nähleidenschaft nähte ihm ein Kissen für sein Kuscheltier und das Kindergartenkind malte ein weiteres Palmenbild. Wenn er zur Zeit etwas malt, dann sind es Palmen ... mit der relativ großen Altersspanne unserer drei Kinder gibt es nun tatsächlich ganz neue Themen, an die wir in unserer Familienanfangszeit noch gar nicht gedacht haben. Ich bin schon sehr gespannt, was hier noch so für Geschwistergeschenke entstehen werden.

 
 
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Spiel(zeug)rezension: Holzspielzeug Wer wohnt wo von Noris

Mit unseren drei Kindern und der Möglichkeit auch immer mal wieder Spiele rezensieren zu können, haben wir inzwischen schon einige Erfahrungen bei den Grundspielideen. Häufig erkennt man dabei dann doch gleiche Strukturen. Daher begeistert mich "Wer wohnt wo"* von Noris um so mehr. Spielidee und Ausführung harmonieren in diesem Fall ganz hervorragend. Geliefert wird das Spiel komplett plastikfrei in einer Holzkiste, die wiederum in einer Pappschachtel steckte.
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Zwölf Tiere - Igel, Hase, Ente, Schildkröte, Elefant, Schwein, Kamel, Katze, Krokodil, Robbe, Nashorn und Wal - suchen ihr Häuschen. Jede Tierform, die gut erkennbar ist, aber doch so reduziert, dass den Kindern noch genügend Phantasiefreiraum bleibt, gibt es doppelt. Einmal naturbelassen und einmal in einer kräftigen Farbe. Die Tiere passen perfekt in die großen Holzformen. Zunächst werden diese aber geleert und ein Holzdach darauf gesetzt. Im Zuge des Spiels suchen die Kinder nach dem Memoryprinzip das Häuschen, in dem das jeweilige Tier wohnt.



Das gesamt Spiel, das mit dem Prüfsiegel von Spiel Gut ausgezeichnet wurde, ist laut Herstellerangaben aus handgsägtem Holz. Das erklärt sicherlich auch den höheren Preis, wobei ich es tatsächlich erstaunlich finde, dass ein Großanbieter wie Noris so ein Manufakturspielzeug anbieten kann. Die Verarbeitung ist bei unserer Ausführung aber tatsächlich tadellos - keine Absplitterungen oder scharfen Kanten, die auf eine schnelle, maschinelle Herstellung hindeuten. Dabei hat man tatsächlich das Gefühl, ein hochwertiges Holzspielzeug erworben zu haben, mit dem man noch mit den Enkelkindern spielen kann. In der Spielanleitung ist sogar angegeben, dass es noch einen zweiten Teil mit weiteren Tieren geben soll, aber davon habe ich leider noch gar kein Angebot gefunden.




Empfohlen wird das Spiel ab drei oder teilweise auch erst ab vier Jahren. Unser Jüngster erfreut sich zwar schon jetzt sehr an den Tierfiguren und benennt diese, aber auf einen wirklichen Spielverlauf müssen wir bei ihm wohl noch etwas Geduld haben - ich kann es kaum erwarten.

Wer das Spiel vielleicht dem Weihnachtsmann in den Geschenkebeutel legen möchte, kann gerne den 20% Rabatt Code: amberlight bei Zoch nutzen.

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https://shop.zoch-verlag.de/zoch_de/home/

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Rezension: Landlust - Jahreskalender 2020

In wenigen Tagen beginnen nun schon wieder die letzten zwei Monate des Jahres und gedanklich bin ich manchmal tatsächlich schon im nächsten Jahrzehnt. 2020 - ein Jahr in dem ich zehn Jahre Mutter bin und zehn Jahr blogge. Verrückt! Nachdem für das eigentlich doch gerade erst begonnene Jahr erstmals ein richtig großer Kalender bei uns an die Küchenwand wandern durfte, wird mit  "Landlust - Jahreskalender 2020"* ein mit über 60cm ebenso großer Kalender folgen.


Abbildung von Landlust
Diesmal sind es aber keine Küchenmotive sondern Aufnahmen aus der Zeitschrift Landlust die perfekt zum Jahreszeitenkreislauf passen. Bis auf eine Ausnahme sind das Naturbilder und davon wiederum werden zum größtenteil Blumen aber auch einige Tiere gezeigt. Der Mensch ist hingegen nur als Blumenstraußhalter oder Kerzenanzünder zu sehen.
Abbildung von Landlust
Das Kalendarium um unteren Rand ist wieder so knapp gehalten, dass keine zusätzlichen Eintragungen vorgesehen sind. Solche Großformat-Kalender sollen wohl ohnehin eher als reiner Wandschmuck funktionieren.
Abbildung von Landlust
Auch wenn mir die Blumen- und Landschaftsbilder im Wandel der Jahreszeiten sehr gut gefallen, finde ich bislang das letzte Bild des Jahres mit seinen leuchtenden Kerzen doch am schönsten. Mal schauen, ob das während der Hängung tatsächlich so bleibt.
 
Abbildung von Landlust

Es wird für uns ein sehr forderndes Jahr, in dem alle drei Kinder ein Tür schließen und die nächste öffnen werden. Wie bereits vor vier Jahren wird zwischen Kindergarten und Schule gewechselt. Ich freue mich darauf und hoffe, dass es ein gutes Jahr wird. Habt ihr eure Kalender schon?




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Tochterwerke Kissennähen

Eigentlich werkel ich ja schon viel zu lange mit der Tochter an einem gemeinsamen Nähprojekt, bei dem ich sie von Schnittmuster kopieren, über Zuschnitt bis Nähen eigentlich alles selber machen lassen möchte. Nur leider sind die Fortschritte dabei sehr schleppend, da wir viel zu selten dafür gemeinsame Zeit finden. Daher überrascht mich, dass sie in der Zwischenzeit ganz ohne Mama-Tochter-Nähzeit selbst mit einem Projekt losgelegt hat.


Ich finde ihr handgenähtes Kissen ganz wunderbar und bin schon sehr gespannt, ob sie bei dem Hobby bleibt und was noch alles entstehen wird.

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6. Geburtstag Kindergeburtstag Dinosaurier Geburtstag

Passend zum Geburtstagsshirt und der Dinosaurier-Ei-Einladung (mit Plottervorlage) stand natürlich auch das Thema des Kindergeburtstages bereits fest. Unser Kindergartenkind wünschte sich einen Dinosaurier-Geburtstag. Dank der Bloggerwelt und den Pinterest-Verlockungen musste ich daher nun noch auswählen, welche Inspirationen ich dabei umsetzen wollte.

  
Bevor der Spiel- und Spaßteil startete, erwartete die kleinen Gäste erstmal ein großer Dinosaurier-Melonenkopf mit Blaubeeren, zu dem mich SurfandSunshine inspirierte. Damit es nicht zu gesund wurde, gab es zusätzlich ein paar Smarties und ausreichend Kekse. Statt umfangreich zu backen, steckte ich die Vorbereitungszeit lieber in die Aktivitäten. Die Idee aus den Melonenstücken mit einem Dinosaurier-Keksausstecher* noch weitere Melonendinos zu kreieren, hat sich nicht so richtig durchgesetzt und meine Variante, die Melonenstücke direkt auf die Serviette zu legen, war auch eher ungünstig. Dafür fand ich meine gestern schon gezeigten Mitgebseltüten mit eigenem Stempelaufdruck sehr fein. Der Melonenkopf kam außerdem noch mehrfach in diesem Sommer zum Einsatz und begeisterte auch im Kindergarten.


Während der Verköstigung bekräftigte ich nochmals, dass in der Nacht zuvor ein Dino durch unseren Garten gestapft wäre und vielleicht Eier gelegt haben könnte. Das Kindergartenkind bestätigte mich eifrig darin, denn der Dino hätte sogar in sein Kinderzimmerfenster im ersten Stock geschaut - sehr überraschend! Tatsächlich fanden sich im Weidentippi besagte Eier. Entstanden waren diese am Abend vorher nach der Anleitung von Familienkost. Ich habe zwar sehr lange mit mir gerungen, da ich es eigentlich immer vermieden habe, Kunststofftiere zu kaufen, aber die Aktivität mit den in Salzteig eingebackenen Tieren passte einfach zu gut. Die Kinder legten die Tiere zwar schneller frei, als erwartet, aber Spaß hatten sie dabei auf jeden Fall.







Da wir noch gut in Erinnerung hatten, dass der 6. Geburtstag der Tochter unglaublich anstrengend war, sollte es diesmal genug Austobemöglichkeiten geben. Vor und nach jeder neuen Aktivität mussten sich die Kinder daher nach den großartigen Vorgaben des von mir ausgemalten Dinosaurier-Bewegungswürfels von Werni Werkelt bewegen. Da wurde nicht nur gestampft, sondern auch geschwommen, geflogen oder sich klein wie ein Dinosaurier-Ei gemacht.



Es folgte wie im letzten Jahr das Büchsenschießen, die auch diesmal wieder thematisch passend gestaltet wurden. Wie bei den Mitgebseltüten kamen die geplotteten Dinosaurier nach der Vorlage aus dem Silhouettedesign Store auf die Büchsen. Für nächstes Jahr muss ich mir merken, dass eine Büchse nachgestaltet werden muss.


Danach überraschten mich die Geburtstagsgäste damit, wie ausdauern sie ihre Dinosauriermasken, deren Druckvorlage es kostenfrei bei itsybitsyfun gibt, ausmalten und ausschnitten. Da machte es sich bemerkbar, dass unser Kindergartenkind größtenteils deutlich ältere Freunde eingeladen hatte.






Die übrige Zeit wurde ausgelassen mit den fertig gestellten Masken und Fingerdinos, die ich ebenfalls im Vorfeld geplottet und in die Geschenktütchen gesteckt hatte, gespielt. Zum Abendbrot gab's dann noch grünen Dinoglibber und insgesamt nicht nur ein glückliches Geburtstagskind sondern auch zufriedene Gäste. Mission erfüllt! Auf zu den nächsten Runden. Ich freu mich darauf.



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