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Taschentuchknoten Gewinnspiel Bloggeburtstag

Meine Blogwoche endet mit einer kleinen Erinnerung an den Lostopf, denn nur noch bis zum Sonntag könnt ihr teilnehmen.

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Rezension: Ausmisten: In 4 Wochen Ordnung schaffen und endlich wieder durchatmen

Der regelmäßige Blogleser wird erkennen, dass es beim wöchentlichen Rezensionsexemplar gerade einen kleines roten Faden gibt, denn nach der thematischen Einführung in der letzten Woche, folgt nun mit "Ausmisten: In 4 Wochen Ordnung schaffen und endlich wieder durchatmen"* tatsächlich ein Praxisbuch.

Abbildung vom südwest-Verlag
Wie im Untertitel schon angegeben wird, bekommt der Leser eine Arbeitsanleitung, wie er in vier Wochen sein Leben neu organisieren könnte. Diese Wochenstruktur findet sich auch im Inhalt wieder, denn auf 140 Seiten werden die Wochen in die Hauptthemen "Ich miste mein Zuhause aus. Zustand meiner Zimmer", "Ich miste meine Zuhause aus: Action!", "Ich bringe Ordnung in mein digitales Dasein" und "Ich behalte die Veränderung auf Dauer bei" unterteilt. Damit wird bereits klar, dass die eigentliche Aufräumarbeit im häuslichen Umfeld in nur wenigen Tagen erledigt werden soll, was zumindest für mich ziemlich utopisch ist. Das erste sortieren beginnt zwar schon in Woche 1 und auf Seite 36 folgt der Hinweis, dass man den Zeitplan auf vier Wochen ausdehnen soll, aber um ein ganzes Haus neu zu strukturieren, müsste man sich dafür wohl - je nach Ausgangszustand - Urlaub nehmen.

Abbildung vom südwest-Verlag
In der ersten Woche geht es demnach um eine reine Bestandsaufnahme. Es gibt zunächst einen Test zum Ist-Zustand und sehr viel Platz, um die Räume zu beschreiben. Die Idee dabei aufzuschreiben, was einen am meisten stört und was dringend verändert werden muss bzw. die Vorstellung des Wunschzustandes aufzuschreiben, gefällt mir sehr. In Woche Nr. 2 wird das aufräumen dann konkreter. Laut gelacht, habe ich an der Stelle, an der vorgeschlagen wurde, dass man sein Nähzeug in EINEN Karton räumen könnte. Wahrscheinlich hat die Autorin Astrid Eulalie noch nie eine Hobbynäherin besucht. Noch besser hätte es mir gefallen, wenn es dabei tatsächlich Tagesaufgaben gegeben hätte.

Abbildung vom südwest-Verlag
Wie im Inhaltsverzeichnis zu lesen, geht es in Woche 3 um das digitale Leben. Das hat mich zunächst überrascht, aber tatsächlich ist der digitale Datenmüll und die ständige Vernetzung wohl tatsächlich ein ernsthaftes Problem und ich finde es daher richtig gut, dass das in diesem Aufräumen-Buch thematisiert wird. Auch hier passt leider die vorgeschlagene Zeitschiene nicht zu unserer Lebenswirklichkeit, denn um mal eben schnell alle digitalen Fotos und Dokumente neu zu sortieren, bräuchten wir wohl deutlich mehr als ein paar wenige Tage. Eigentlich ziemlich erschreckend. Auch die anderen Gedankenanstöße zur Online- vs. Lebenszeit stimmen nachdenklich. In Woche Nr. 4 geht es um die eigene Selbstwahrnehmung. Dankbarkeitsrituale, neue Gewohnheiten aber auch Detox-Vorschläge für den Körper werden vorgestellt.

Abbildung vom südwest-Verlag
Das Buch vereint Ratgeber und Arbeitsheft in einem, denn statt nur über das das aktiv werden zu lesen, wird man bereits mit den ersten Eintragungen aktiv. Ob man dann allerdings tatsächlich die Motivation für ein aktives Umsetzen im eigenen Leben finden kann, hängt sicherlich sehr von derzeitigen Alltagsleben ab. In unserem Fall mit drei Kindern zwischen Klein- und Schulkind und zwei berufstätigen Elternteilen geht es dabei leider viel langsamer voran, als gewünscht.




amberlights Rezensionsportal



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Faschingskostüm Seifenblase, Gr. 146

Langsam wird es zur Tradition, dass sich meine Kinder zu Fasching die wildesten Kostüme wünschen dürfen und ich sie dann versuche, die Wünsche umzusetzen - man denke nur an den chinesischen Turm oder die Straßenbahn vor Jahren. So detailgetreu wie in der Cosplayer-Szene wird es bei mir allerdings nie und wenn dabei ein Kleidungsstück rausspringt, dass auch nach den wenigen Karnevalstunden noch tragbar ist, freut mich das sehr. Die Tochter wusste dieses Jahr mit der Idee für einen Stern oder eine Seifenblase zu überraschen. Ich entschied mich für die Seifenblase.


Den Stoff - Webware von Slantastoffe* habe ich hier schon gezeigt. Genäht wurde nach unglaublichen sieben Jahren mal wieder ein Ballonkleid nach dem Schnittmuster Miss Sophie von Blaubeerstern*. Dafür hatte ich damals sogar probenähen dürfen. Wie winzig die damals Zweijährige in einer weiteren Version des Kleides doch aussieht. In die allerletzte Größe - die 146 - passt sie nun gerade rein.


Überraschenderweise gibt's dazu sogar ein inzwischen eine Fotoanleitung, denn ich erinnere mich noch gut daran, dass ich als Nähanfängerin mit dem Wendethema sehr gekämpft habe. Das Geheimnis des Reißverschluss einnähens wird aber auch dort nicht gelüftet und so wagte ich auch diesmal wieder nur die Knopf-Variante. Dafür sind die Ökoknöpfe von Blaubeerstern* erstmals zum Einsatz gekommen. Auch davon hatte ich 2015 einige bekommen und dabei einen kleinen Blaubeerstern-Rückblick gehalten. Schade, dass wir uns inzwischen wohl wirklich etwas aus den Augen verloren haben. Knopf und Schnitt der gleichen Designerin passen jedenfalls prima zusammen.



Obwohl der Stoff farblich schwer einzufangen ist und auf dem Tragebild besser passt als auf den Detailbildern, passt auch das Textillabel prima zum himmelblauen Seifenblasenstoff. Besonders zufrieden war ich mit dem Faltenleger (damals im Set* gekauft), denn damit sind die Falten wirklich richtig gut und ziemlich gleichmäßig geworden. Ich mag ja die Sonderfüßchen.


Deutlich unzufriedener war hingegen die Tochter, denn sie arbeitete ziemlich ausdauernd an ihrem Seifenblasenhelm, der an drei Tagen aus Pappmaschee entstand. Da sie damit auch in der Schule experimentierten, bestand sie auf einem Kleber aus Mehl und kaltem Wasser. Die oberste Schicht sollte der Stoff werden. Das Ergebnis war ziemlich hart, unangenehm zu tragen und mit komischen Mehlklecksen versehen. Meine Stoffhülle, mit der ich das Aussehen retten wollte, wurde daher dann doch zur Einzelkopfbedeckung.


So trug meine große Seifenblase dann ein plustriges Ballonkleid und eine Seifenblasenhaube. Nachdem sie allen Mitschülern erklärt hatte, als was sie verkleidet ist, erkannten wohl auch alle die Seifenblase. Am zweiten Feiertag - denn der erste fand nur während der Hortferienspiele statt - kombinierten wir noch ein silbriges Glitzertuch dazu, um den Kostümcharakter noch etwas zu erhöhen.



Mich freut sehr, dass die Tochter ihr Kleid so sehr mag, dass sie es gar nicht wieder ausziehen will. Wenn es bis zum Hochsommer fleckenfrei bleiben sollte, wird es ein feines Reinschlüpfkleid. Und für mein 450. Nähwerk ist es auch würdig, oder?

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Spiel(zeug)rezension: Klangbausteine von Eichhorn

Bei dritten Kindern ist es gar nicht so einfach, Geschenke zu finden, die sich nicht schon bei den Geschwisterkindern gestapelt haben und daher noch vorrätig sind. Dazu gehören natürlich auch Bausteine. Unterm Weihnachtsbaum konnte unser Jüngster aber trotzdem eine Baustein-Besonderheit finden, denn er bekam die Klangbausteine von Eichhorn*.
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Bei diesen Bausteinen, die aus Birkenholz hergestellt und farbenfroh lackiert sind, haben die Klötzchen noch kleine Zusatzfunktionen. Einige Steine machen ein Geräusch, andere haben kleine Kügelchen zum bewegen und ein Spiegelstein ist auch dabei.


Vor allem die Raschelsteine haben es unserem Spätsommerkind am angetan. Ganz plastikfrei ist dieses Holzspielzeug für Kinder ab einem Jahr leider nicht, denn die Kügelchen und auch die Abdeckscheiben sind aus Kunststoff. Da unterschiedlich große Kügelchen gewählt wurden, sind die Rascheltonlagen unterschiedlich hoch. 


Der Spiegelstein erinnert mich immer sehr an meine Studienzeit, denn da war mein gewähltes Zwischenprüfungsthema die kognitive Entwicklung des Kleinkindes. Unser Sohn ist nun inzwischen bereits in dem Alter, in dem der Entwicklungssprung zur Selbwahrnehmung im Spiegelbild erfolgen könnte. Ob er noch denkt, dass da ein anderes Baby im Spiegel zu sehen ist?


Die Erweiterung der Bausteinkiste um die Klangbausteine funktioniert bei uns sehr gut. Auch damit können natürlich die üblichen Türme gebaut und eingeworfen werden. Nach den ersten Monaten im Einsatz hält bislang auch die Farbe an den lackierten Steinen. Wahrscheinlich werden wir diese Bausteine auch für die Besuchskinder behalten, wenn unsere Kinder dann wirklich zu groß sind für das Bausteinspiel.




https://shop.zoch-verlag.de/zoch_de/home/

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Rezension: Einfach Leben: Der Guide für einen minimalistischen Lebensstil. Minimalismus-Ratgeber für Wohnung, Mode, Beauty und Lifestyle.

Nach dem zu-viel in der Weihnachtszeit zog es auch mich mit Jahresbeginn mal wieder zur Beschäftigung mit der Reduzierung der uns umgebenden Dinge. Das Buch "Einfach Leben: Der Guide für einen minimalistischen Lebensstil. Minimalismus-Ratgeber für Wohnung, Mode, Beauty und Lifestyle."* gehört zwar nicht mehr zu den aktuellen Neuerscheinungen, ist aber immerhin aus dem Frühjahrsprogramm 2107 und damit immer noch recht aktuell.
Abbildung von Goldmann
Die in Berlin lebende freie Autorin Lina Jachmann legte vor zwei Jahren ein 240 Seiten umfassendes Ratgeber-Buch vor, dass in vier Bereichen den Minimalismus-Ansatz vorstellt. Begonnen wird beim Wohnen, fortgesetzt mit der Mode und nach dem Themenkomplex Körper schließlich der gesamte Lifestyle hinterfragt. Dabei gibt es in jedem Kapitel einen Einführungstext, der bereits die jeweils darauf folgenden Einzelinterviews vorstellt.

Abbildung von Goldmann
In den Einzelinterviews werden Menschen mit Vorbildcharakter ebenso porträtiert, wie - für mich - sehr schräg wirkende Typen. Dazu gehört ein Rentner, der nur 50 Dinge besitzt, wobei die Socken bereits einzeln gezählt wurden. Er hat nur eine Schüssel und einen Löffel sowie statt eines Bettes eine Hängematte. Mit Milena Glimbovski, die Original Unverpackt und Ein guter Plan realisiert hat, gibt es außerdem auch noch ein bekanntes Gesicht für mich in diesem Buch.

Abbildung von Goldmann
Viele Themen, die in diesem Buch angesprochen werden, sind für mich nicht mehr neu. Manches davon ist auch Teil unseres Alltags, aber einiges funktioniert auch (leider) ins unserem Familienleben mit nun drei Kindern nicht wirklich gut. Dazu gehört leider auch das reduzieren. Dazu kommt, dass ich zwar die Minimalismus-Ausrichtung faszinierend finde, mich aber als (nicht nur Bücher-)Sammlerin nur schwer von Dingen trennen kann.
Abbildung von Goldmann
Das Buch - mit Fotografien von Marlen Müller - liest sich ein bisschen wie die (geschönte) Bloggerwelt. Darin gelesen habe ich daher tatsächlich ganz gerne und vor dieser Rezension auch vollständig. Ein Weltenbummler, die sich entscheidet, ein Jahr lang nur an Orten zu leben, die nach ihm rufen oder Fashionblogger, die in durchgestylten Wohnungen leben, unterscheiden sich doch sehr von meinem Lebensumfeld. In wenigen Tagen wird die Autorin ein gleichnamiges Praxisbuch herausbringen.  Es wäre interessant, ob sie es darin schafft, den Leser in seinem eigenen Umfeld abzuholen und mitzunehmen.



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Jahreszeitentisch Winter 2019

Wie Anfang des Jahres angekündigt, haben wir nun tatsächlich endlich wieder eine Jahreszeitenecke. Dank dem Kartenhalter* und dem Monatskartenset* mit Motiven der schwedischen Kinderbuchautorin Elsa Beskow wechselt zwar nun wirklich monatlich das Bildmotiv, aber die Gestaltung, die ich vor allem dem Kindern überlassen möchte, wird sich wohl nur mit den Jahreszeiten verändern.


Für das Wintermotiv wurden zwei blaue Bögen aus dem Grimmschen Bogenset ausgewählt und zwei kleine Holzfiguren aufgestellt, die das Kindergartenkind beisteuerte. Für mich passte mein Flohmarktfund, den ich vor acht (!) Jahren in Wien einsammeln konnte perfekt dazu. Das Laterna Magica Glasbild mit seiner historischen Darstellung der im Winter spielenden Kinder rundet unsere Winterjahresecke ab.


Im März ist es nun schon Frühlingshaft geworden, aber das zeige ich beim nächsten Mal. Die größte Herausforderung ist ohnehin, dass die freigeräumte Jahreszeitenecke nicht wieder mit anderen Dingen zugestapelt wird. Ich bin gespannt, wie gut wir bei diesem Thema durch das Jahr kommen. Ein Anfang ist gemacht.


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4. Näh-Lan-Party auf AmbrossGut in Schönbrunn

Nachdem das Berliner Nähcamp inzwischen in dreistellige, finanzielle Höhen geklettert ist, die sich für mich nicht mal mehr mit den Blogeinnahmen gegenfinanzieren lassen und das Nähhglücktreffen wohl 2019 erstmal keine Fortsetzung findet, war ich schon etwas traurig, dass die Möglichkeiten für so einen kompletten familienfreien Nähtag in näherer Umgebung weggefallen sind. Glücklicherweise fiel mir aber die Näh-Lan-Party von Liebnählichkeit wieder ein und dank einer sehr spontanen Frau Stoff-verzueckt konnte ich am vergangenen Sonntag sogar zu zweit ins Erzgebirge starten.
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Wie bei allen Nähgruppen, die man neu besucht, ist man natürlich neugierig, ob das Bauchgefühl stimmt und wie die Organisation ist. Das Treffen fand auf dem AmbrossGut statt und wir waren begeistert. Hervorragend organisiert, viel Nähplatz, ein feiner Zuschneideplatz, Bügelstation und sogar die Möglichkeit bei Blaues-E plotten lassen zu können. Dazu gab es auch noch ganztägig kostenfreie Getränke und das alles zu einem Teilnahmepreis von 20 Euronen, der andernorts kaum noch zu finden ist. Auch das Essensangebot war richtig lecker.



Ich mag das Erzgebirge und seine Menschen ohnehin sehr und auch in Schönbrunn habe ich mich von der ersten Minute an wohl gefühlt. Keine zwischenmenschlichen Hürden mit taxieren nach Gruppenzugehörigkeit, wie schon erlebt und eine Nähumgebung, die einen wunderbaren Tag ermöglicht hat. Leider scheiterte mein Plan mit geklebten Schnittmuster und Zuschnitt anzureisen und so begann ich diesmal wirklich ganz am Anfang. Dafür durfte die Stickeinheit erstmals mitkommen und ratterte dort auch tatsächlich vor sich hin. Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass ich mein begonnenes Nähwerk - das hier nach Fertigstellung gezeigt wird - vor dem nächsten Treffen fertig bekomme, denn bei der herbstlichen Näh-Lan-Party im Erzgebirge bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei.

Verlinkt bei:



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Seifenblasenstoff

Manches verändert sich im Bloggeralltag, aber einiges bleibt auch wie es ist - dazu gehört auch die Einzelvorstellung der Neuzugänge in meinem Stoffgebirge und die anschließende Verlinkung in der Übersicht bei Pinterest. Nur so habe ich eine Chance auch noch nach Jahren die Stoffgeschichte zu meinem Nähwerken zu wissen.
Deshalb bekommt auch dieser feine Seifenblasenstoff von Slantastoffe* hier einen Einzelauftritt. Für das gewünschte Faschingskostüm der Tochter gab mein Stofflager tatsächlich nichts mehr her und da ich zwar ihren Wunsch erfüllen wollte, aber dabei bestenfalls sogar ein Kleidungsstück entstehen sollte, das länger als nur einen Tag getragen werden kann, wurde neu gekauft. Die feine Baumwoll-Webware-Qualität gefällt mir sehr, wenn auch die Farbintensität deutlich heller ist, als im Onlinebild geahnt. Unglaubliche drei Meter "verbraucht" das große Tochterkind inzwischen ...


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9. Bloggeburtstag #amberlightfeiertgeburtstag

Die langjährigen Blogleser werden geahnt haben, dass heute hier ein Bloggeburtstag gefeiert wird, denn immer am internationalen Frauentag wird mein amberlight-label blog ein Jahr älter. Das ist auch der Grund dafür, warum es in dieser Blogwoche bislang so ruhig geblieben ist, denn neben (zu) vielen Abendverpflichtungen reichte meine Zeit tatsächlich nur für die heutigen Festvorbereitungen aus. Nach 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017 und 2018 wird dieses Jahr nun schon zum neunten Mal ein Geburtstagslostopf hingestellt und Rückschau gehalten. Dieser Blogpost ist mein 2112. Blogbeitrag und mehr als 8200 Kommentare gab es hier schon. Ein bisschen verrückt, oder?



Das letzte Bloggerjahr war kein einfaches und noch nie hat sich nach meiner Beobachtung die Bloggerwelt so sehr verändert. Der Hauptauslöser war dabei sicherlich die gefürchtete DSGVO, die dazu führte, dass viele Freizeitblogger ganz aufhörten, weil sie das Gefühl hatten, die Bedingungen der Datenschutzgrundverordnung nicht erfüllen zu können. Kurze Zeit später kam die Markenkennzeichnungsdebatte. Beide Themen passen zum entspannten DIY-Bloggen nicht wirklich und bei einigen, die bereits viele Jahre bloggten, war wohl auch die Begeisterung etwas erloschen. 

Auch wenn ich nun schon seit neun Jahren diesen Blog befülle, macht es mir weiterhin Spaß und ich liebe es, in meinem virtuellen DIY-Tagebuch in die Vergangenheit reisen zu können. Seit Jahresbeginn teste ich aber, ob es entspannter für mich ist, wenn ich nur noch vier Wochentage blogge und damit das Wochenende tatsächlich familienfrei halte. Zur Zeit fühlt es sich gut und richtig so an, nur mit Blogthemen komme ich so nicht mehr richtig hinterher.

[Blogger-Jahres-Rückblick]

Ein Lieblingsstück aus jedem Monat ...


März 2018: das Geburtstagsshirt der Tochter, weil ich darauf endlich die gewünschten Wendepailleten vernäht habe
April 2018: die geplotteten Osterhasen, die so vielen Freunden - auch in Oberösterreich und Wien - Freude gebracht haben
Mai 2018: der Wechselsachenbeutel für den Neffen, der damit nun eher einen personalisierten Beutel hat als meine eigenen Kinder
Juni 2018: die Pflanzung einer historischen Apfelbaumsorte in unserem Garten, die vom Aussterben bedroht ist
Juli & August 2018: das Geburtstagsshirt des Kindergartenkindes im Land der Bären, das während der blogfreien Elternzeitreise durch Osteuropa verschenkt wurde
September 2018: das Autoutensilo, mit dem unsere Kinder die 6000km Autofahrt im Sommer erstaunlich klaglos mitgemacht haben
Oktober 2018: die Filzeicheln, weil es dabei endlich mal wieder eine Exklusivzeit mit der Tochter gab
November 2018: das beplottete Badfenster voller persönlicher Hochzeitssymbolik
Dezember 2018: der Trageeinsatz für unser Spätsommerkind
Januar 2019: das Kissen für ein ganz besonderes Geburtstagskind
Februar 2019: die Marshmallow-Schneemänner, die besser spät als nie verbloggt wurden

[Statistik]

Weiter geht's mit dem Statistikbereich. Da die Hälfte des Bloggerjahres meine letzten Elternzeitmonate waren und einige Zeit der Abendstunden auch weiterhin der Einschlafbegleitung des Jüngsten gehören, gab es in keinem Bereich einen Aufwärtstrend. Es wurden nur 29 genähte Stücke gezeigt, aber immerhin 28 Dinge verschenkt, da insgesamt auch 20x der Plotter arbeitete. Bei 12 Projekten durfte die Stickmaschine rattern. 13 Kleidungssachen sind entstanden. Außerdem wurden 31 Rezensionen geschrieben und 11 Spielzeuge vorgestellt.


Der Blick auf die Zahlen zeigt einen klaren Abwärtstrend ab Mai 2018, der damit zuammenhängt, dass mit der DSVGO viele ihre Bloglisten abgeschaltet haben und damit auch amberlight-label viel weniger verlinkt ist. Das noch tiefere Loch ist unsere Elternzeitreise, die erstmals zu sechs blogbeitragsfreien Wochen führte. Interessanterweise blieb die Zahl trotzdem auf einem Niveau, die ich zwei Jahre zuvor nur mit bloggen erreichen konnte. Bei den Follower-Zahlen ist Bloglovin immerhin auf 558 gestiegen, bei Facebook sind es aber weiterhin nur 278. Am merkwürdigsten bleibt Instagram. Seit dem Erreichen der 1000er Grenze, schwanke ich dort seit nun einem Jahr zwischen dem Vorjahreswert und der Vierstelligkeit hin und her. Aktuell sind es mal wieder 971.


[Lostopf]

9. Geburtstag 


Auch beim Lostopf bin ich dieses Jahr etwas entspannter geworden und habe es nicht darauf angelegt, gleich neun Sponsoren finden zu müssen. Sechs Partner haben mich unterstützt, zu denen ich - wie im jeweils verlinkten Artikel zu sehen - im letzten Bloggerjahr Kontakt hatte. 

Von Hobea gibt es ein paar Krabbelschuhe im Wunschdesign

Vom Nähpark könnt ihr einen 50 € Geschenkgutschein gewinnen



 Die Eulenmeisterei stellt für die Laufzeit der Verlosung für alle auch ohne Losgewinnglück einen Rabattcode zur Verfügung
Rabatt: 15%
Gilt für: Nicht reduzierte Stoffe und kann nicht in Kombination mit anderen Rabattcodes eingelöst werden.
Code: AMBERLIGHT15

 Drei Gutscheine für die essbaren Strohhalme gibt es von wisefood


Von Internaht gibt es einen 25€ Geschenkgutschein zu gewinnen

Das sind doch wirklich großartige Gewinne, oder? Um es dieses Jahr ein bisschen einfacher zu machen, gibt es gleich drei Varianten, um bis zum 24. März 2019 in den Lostopf springen zu können. Entweder ihr kommentiert hier unter dem blog und verratet mir dabei, ob ihr schon mal ein Bild von amberlight-label bei Pinterest gepinnt habt (worüber ich mich natürlich sehr freuen würde) oder ihr sammelt Lose via Rafflecopter. Die dritte Teilnahmevariante wird es bei Instagram geben.



Möchte jetzt noch jemand wissen, ob ich mir selbst etwas wünsche? Da man ja eigentlich an Geburtstagen etwas geschenkt bekommt, wünsche ich mir noch ein paar Blogunterstützer, denn ich mag diese Variante immer noch sehr ... ansonsten freue mich natürlich auch einfach nur, wenn ihr hier im zehnten Bloggerjahr noch mitlest und manchmal vielleicht sogar ein paar Zeilen hinterlasst. Wir lesen uns ...


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Anzeige kaju Spielbausteine

Am meisten freut es mich, wenn mein Blick über den Tellerrand globaler Firmen eine Anbieter entdeckt, der dank dem Nachhaltigkeitsansatz zu meinem Blogprofil passt und dazu noch ein Produkt entwickelt hat, das überzeugen kann. Im Fall der kaju Spielbausteine hat mich der Gründer sogar selbst kontaktiert und daher darf ich hier, diese ganz besonderen Steine vorstellen. Hergestellt werden die kaju Spielbausteine in einer Manufaktur im Rheinland Der Gründer ist selbst Steinmetz und Bauingenieur - was könnte bei diesen Bogenbausteinen besser passen.
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Im Starteset der kaju Spielbausteine bekommt man - plastikfrei verpackt - 42 unterschiedlich Bogensegmente und Würfel, die durch habrunde Nasen und Vertiefungen eine Verbindung eingehen, ohne dabei wirklich einzurasten. Baut man damit Bogenstrukturen, was in den abenteuerlichsten Varianten möglich ist, lernt man mit einigem Fingerspitzengefühl viel über statische Möglichkeiten.


Zunächst erstaunt aber erstmal das Material. Die Steine fühlen sich sehr glatt, etwas kühl und vor allem richtig schwer an. Was für ein Gegensatz zu den Plastikformen, die wir in unserem Kinderzimmer ohnehin versuchen zu vermeiden. Das Material ist Hartgips, das - laut den Angaben des Herstellers - in der Lebensmittelindustrie bei der Herstellung von Zitronensäure anfällt. Die Farben werden durch den Zusatz von Pigmenten erreicht und die Oberfläche mit Safloröl - von der Färberdistel - und Canaubawachs behandelt. So sind sie abwaschbar und könnten sogar im Backofen sterilisiert werden. Ein wunderbar ökologisches Produkt.


Diese technischen Details, auch wenn sie mich sehr begeistern, werden die Kinder aber nicht interessieren, denn bei ihnen geht es ums Fühlen und Bauen. Dafür gibt es nicht nur dieses Einsteigerset, sondern auch noch zwei Materialkisten mit 69 Steinen bzw. zusätzlichen Säulensegmenten. Sehr sinnvoll fand ich auch die Aufgabenkarten, die dem Bogenbaumeister gerade am Anfang eine wertvolle Hilfestellung sein werden.


Bei uns wird noch in diesem Jahr natürlich noch ein Test mit dem Kindergartenkind persönlich folgen, bei dem ich auch die Aufgabenkarten vorstellen werde. Auch wenn ich mich dann wohl sehr zurücknehmen muss, um nicht sofort mitzustapeln, bin ich schon gespannt, wie geschickt er sich anstellen wird und ob der Begeisterungsfunke, wie bei mir überspringt. 


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