Geld verdienen mit DIY Blogs: Blogeinnahmen 9/2018

Nachdem ich im letzten Monat die Blogeinnahmenberichte so gut aktualisiert habe, will ich nun nicht gleich wieder säumig werden und schiebe - trotz Feiertag in meinem Bundesland - den Septemberbericht am letzten Monatstag noch nach. Bevor es im Oktober wieder einen kleinen, singulären Höhenflug geben wird, sanken die Blogeinnahmen im September auf mickrige 27,66 €. Nach Abzug des Spenden- und Hofzehnts sowie der Werbekostenpauschale würden diese Einnahmen gerade noch für die Verköstigung bei den Nähbloggertreffen oder ein bisschen Stoff reichen. Aber ich will nicht klagen ... 


Die Euronen kamen von:
Amazon*: 9,27 €
Lead Alliance: 9,00 €
Awin: 7,59 €
Steady*: 1,80 € 

Hinter der Awinzahl verbergen sich mit 5,40 € die ganzjährigen Einkünfte von Makerist*, bei denen ich gar nicht mehr mitbekommen hatte, dass sie weiterhin auf Zanox aktiv sind. Alle anderen Anbieter sind eigentlich inzwischen auf Awin gewechselt. Außerdem zähle ich den Blogpatenbetrag doppelt, da er im letzten Monatsbericht nicht in die Berechnung gerutscht ist.

Beim Ausgeben habe ich mich auch im September nicht wirklich zurück gehalten und habe stattliche 121,32 € neben dem Lottolos in mein Hobby investiert. Dazu gehörten die Schablonen von JaydensApple*, die Milchglasfolie von der Plotterinsel, Speis' und Drank beim Dresdner Nähbloggertreff und ein sogar schon verarbeiteter Stoff French Terry aus Evlis Needle. Gespendet wurde diesmal nichts.

Dafür gab es wieder einen ordentlichen Anstieg beim Warenwert, der mit 92,47 € beziffert werden kann. Neben der Spielzeugrezension Hubschrauber Holz-Konstruktionsset von Eichhorn"* waren das die Bücher "MDR Garten - Erfolgreich Gärtnern ohne Gift: Natur pur im Garten."*, „Florales Watercolor. Blumen, Blätter, Kränze Schritt für Schritt“* und "Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode: Kreativ werden, Ziele verwirklichen, Glück finden - Inspiration für deinen persönlichen Lebensplaner"* sowie ein bisschen Stoff.

18 Blogbeiträge wurden im September veröffentlicht und die Seitenaufrufe kletterten wieder auf 27.053.

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Filzeicheln Filzen

Seit sechs Wochen bin ich zurück an meinem beruflichen Arbeitsplatz. Ungewöhnlicherweise habe ich das Luxusproblem von 33 Urlaubstagen, die ich bis Jahresende nehmen muss, da dann wie seit nun einem Jahrzehnt mein befristeter Arbeitsvertrag endet. So konnte ich tatsächlich die ganzen Schulherbstferien frei nehmen und hatte trotz ohnehin zeitweise verreisten Urlaubskind mehr als genug zu tun. Alle drei Kinder waren abwechselnd ungeplant zu Hause und ich war froh, dass als richtige, krankheitsfreie Exklusivtage für das Kindergartenkind ein Tag und für das Schulkind wenigstens drei Tage übrig blieben.


An einem dieser Schulferientage habe ich mit der Tochter gefilzt. Diesmal war ich dafür sogar richtig gut vorbereitet und hatte alles besorgt, was uns früher gefehlt hatte. Eigentlich war es eine Fortsetzung der Filzeichelidee, die wir vor nun schon unglaublichen sechs  Jahren beim Treffen mit Strategchen hatten. Das Filzzubehör war ohnehin reichlich vorhaben, aber gekauft habe ich noch Lederketten* und Augenschrauben*. Am Tag zuvor hatten wir beim Besuch ihrer Tagesmutter große Filzkäppchen gesammelt.



Die Tochter war mit ebenso Begeisterung bei der Sache wie auch ich und so filzten wir zusammen fünf farbenfrohe Filzeicheln und verbastelten sie auch gleich zu fertigen Ketten. Die Aufhängung der Ösen hätte noch etwas professioneller werden können, denn der Wollfaden ist wohl erstmal nur eine Notlösung. Das nächste Mal brauche ich dafür wohl noch passenden Draht. Ich machte für mich zwei Filzeichelketten, die Tochter drei, von denen eine gleich an die Nachbarin verschenkt wurde.



Da das Filzmaterial ohnehin komplett ausgepackt und zusammengesucht war, wollte ich mich gleich noch an einem Großprojekt versuchen. Die Situation nur ein achtjährigen Schulkind zu Hause zu haben, eröffnet ja ganz neue Möglichkeiten. Leider war ich dann aber mit dem Endergebnis gar nicht zufrieden, aber davon berichte ich in einer anderen Blog-Filz-Geschichte.

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Dresdner Nähbloggertreff im &Rausch und die Näh-ich-mir-App

Meine letzte Woche endete mit einem monatlichen Treffen der Dresdner Nähblogger. Zum zweiten Mal trafen wir uns im Pieschener &Rausch. Im Gegensatz zum sehr ungünstig von mir geplanten und ziemlich schlecht besuchten ersten Mal, war unser Extraraum diesmal gut gefüllt. Der Essensumsatz dürfte  gestimmt haben und das nächste Treffen dort im neuen Jahr ist schon geplant. Nur an eine zusätzliche Lampe sollten wir, wenn möglich, denken ...
Mit mir zusammen genäht haben an diesem Abend Mit Nadel und Faden, Kremplinghaus, Himmelblau und Sommerbunt, Kääriäinen, by Aprikaner, dieAtze näht, stoff_verzueckt, handmade by clau*chichi, OrNeeDD, Nadelexperimente und Catlog.

Nach längerer Zeit hatten wir auch mal wieder ein Thema, denn Nadine stellte ihre Näh-ich-mir-App vor. Ich fand es spannend, ein bisschen hinter die Kulissen schauen zu dürfen und bin immer noch überrascht, wie viel professionelle Energie in die bislang noch komplett werbe- und kostenfreie Neuentwicklung fließt. Im August hatte ich bereits den Countdown bis zur Erstveröffentlichung verfolgt und die App sofort installiert. Das Nadine sich trotz Indien-Abflug am nächsten Morgen Zeit für uns genommen hat, fand ich großartig. Ich bin sehr gespannt, welche Weiterentwicklungen die App noch bereit hält.



Nach dem App-Bericht surrten die Maschinen. Mein Plan ein weiteres längst überfälliges Nähprojekt vom Tisch zu bekommen, scheiterte leider an den fehlenden Vorbereitungen, die ich nur zu Hause hätte erledigen können, denn mehr als eine Nähmaschine werde ich zu diesen Treffen nicht mitnehmen. So blieb es bei Reparaturarbeiten für den Kindergarten, eine neu zu schließende Naht eines Kaufshirts und – zur Belustigung der Nähfreunde – Strumpfhosenrettungen für den Jüngsten. Da leider bei vielen seiner Strumpfhosen die nackige große Zehe rausschaut, hat sich eine neue abschließende Overlocknaht bewährt. Die genähten Strumpfhosen sehen ja auch nicht viel anders aus. Das letzte Projekt hätte ein wirklich neues Kleidungsstück werden können, denn im Aufräumstapel fand sich ein vor Jahren begonnenes Kindershirt, bei dem damals die Overlocknaht irgendwie nicht funktioniert hatte. Nachgenäht habe ich es nun schon und das nächste Mal müssten nur noch die Bündchen dran.

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Bio-Kindermode bei Internaht

Passend zur derzeitigen Rabattaktion bei Internaht zeigt sich unser jüngsten Kind in Bio-Kindermode, die man online oder im Ladenatelier in Dresden kaufen kann. Nachdem das Strandkleid der Tochter tatsächlich erst vor wenigen Tagen aus dem Kleiderschrank ausgezogen ist, haben wir nun ein Internaht-Shirt mit Schildkröten-Applikation und eine feine Hose von kandatsu.


Die Schildkröten-Applikation gehörte zu einer ganzen Serie tierischer Motive, die für die diesjährige Kollektion exklusiv für Internaht von Käselotti entworfen wurde. Löwe, Flamingo, Waschbär und sogar eine Erdmännchen-Applikation ist dabei. Die Motive werden direkt in der Internaht-Manufaktur in mehreren Einzelschritten aufgenäht. Der kuschelweiche Bio-Jersey wurde übrigens garngefärbt und behält so lange seine Farbintensität.   


Entscheidend ist aber, dass bei diesem Outfit nicht nur das Gefühl stimmt, unser Spätsommerkind in Bio-Kleidung hüllen zu dürfen, sondern das er darin so sehr hübsch aussieht, ohne in seinem Bewegungsdrang eingeschränkt zu sein.


Die Mitwachsbündchen an Shirt und Hose ermöglichen es uns hoffentlich, dass er beide Kleidungsstücke lange tragen kann. Ich bin schon gespannt, wann er das erste Mal selbst auf die Schildkröte auf seinem Bauch tippt. Zur Zeit üben wir gerade, die eigene Nase zu finden ... 



Wer doch selber nähen möchte, der denke an die Stoffrabattaktion und daran, dass ihr beim Stoffe shoppen gleich noch etwas Gutes tut, denn ein Teil davon wird in meine diesjährige Spendenaktion für die Forschung gegen Kinderdemenz fließen.


  
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Rezension: Theo und das Geheimnis des schwarzen Raben

Im Kinderzimmer ist es bei uns selten wirklich ruhig (was ja auch überraschen würde), denn die Hörspielliebe ist bei beiden großen Kindern immer noch ungebrochen. Mich verärgert dabei zwar immer wieder der achtlose Umgang mit den Silberscheibchen, aber alle Geschichten durch die kleinen unzerkratzbaren Hörspielfiguren zu ersetzen, ist auch illusorisch. So freue ich mich sehr, dass wir mit Theo und das Geheimnis des schwarzen Raben* nun mal wieder ein richtig langes Hörspiel haben. Da uns sowohl die Muskeltiere wie auch die Minus Drei-Serie der Autorin Ute Krause richtig gut gefallen, war ich sehr vorfreudig auf die Geschichte von Ute Krause.

Abbildung von cbjaudio
Die Rahmenhandlung kommt aber erstmal überraschend schwer daher, denn erzählt wird die Geschichte des 9-Jährigen Theo, der zunächst große Probleme mit seinem Stiefvater hat, während sein Vater "verschollen" ist. Der arbeitslose Koch kocht ihm beispielsweise Stadttaubenragout und Froschschenkenrosenkohllasagne. Es wird gestritten und unpädagogisch über das Kind geurteilt. So startet Theo auf eine abenteuerliche Reise mit einem Piratenschiff über die sieben Weltmeere. 

In 13 Kapiteln - und mit mehr als 3,5 Stunden Hörzeit - erlebt er jede Menge Abenteuer. Bei Begegnungen, wie mit einer Riesenkrake in "Aus der Tiefe" wird allerdings klar, warum die Altersempfehlung mit neun Jahren angeben ist, denn die Beschreibung ist teilweise so gruselig, dass jüngere Kinder davon wahrscheinlich nachts - nichts Gutes - träumen. Ohne das Ende vorwegzunehmen, schließt sich der Kreis der Patchworkfamilie am Ende wieder. Als Erwachsener Zuhörer frage ich mich ein bisschen, warum die Realitätsebende in dieser Geschichte ein so großes Gewicht hat und hätte es wohl lieber bei der Phantasiewelt belassen. Spannend bleibt die Geschichte, für etwas größere Piratenschifffans aber auf jeden Fall.




amberlights Rezensionsportal


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Gewinner Goodiebag vom Nähpark & 20% Rabatt bei Internaht für alle

Am Wochenende hat sich der Lostopf für die Verlosung des Goodiebags vom Nähpark geschlossen. Diesmal hat mir die Blogverlosung endlich wieder richtig Spaß gemacht, denn es haben viele mitgemacht und sich auch Zeit genommen, einen ausführlichen Kommentar zu schreiben.


Damit das schön gruslig leuchtende Halloweengarn noch rechtzeitig ankommt, werde ich die feine Überraschungstüte nun bald auf den Weg schicken. Es gab 24 Blogkommentare und sechs Instagramstoryteiler. Der Zufallsgenerator hat als Gewinner ausgespuckt:

Oh wow, eine tolle Maschine. Ich bin auch ein totaler Brother Fan, meine Traummaschine liegt dann eher in der PR Reihe von Brother...
liebe Grüße Katrin

Herzlichen Glückwunsch!

Heute in zwei Monaten gibt's tatsächlich schon wieder Weihnachtsgeschenke für (hoffentlich) alle. Wer sich selbst beschenken möchte, der schaue doch aktuell bei Internaht vorbei, denn dort gibt es bis zum 28.10. mit dem Code "Herbstnähen" 20% Rabatt auf alle Biostoffe und großartigerweise wird davon auch ein Betrag in meine Spendenaktion für die Forschung gegen Kinderdemenz fließen. Ob ich mein vierstelliges Jahresziel - mit eurer Hilfe - noch schaffe?

Warum engagiere ich mich?


Bei meiner Steady-Gewinnspielflaterate habe ich übrigens nochmal nachgebessert, denn die reine Bezahlvariante wäre rechtlich als Glückspiel zu werten und damit nicht zulässig. So wird nun dort ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es bei jeder Verlosung direkt auf dem blog die Möglichkeit zur kostenfreien Teilnahme gibt. Noch in diesem Monat werden sich übrigens die Saatguttütchen auf den Weg zu ihren Empfängern machen. Wer sich – auch als Einmalzahlung – dieses Jahr noch dafür entscheiden möchte, muss sich in den nächsten Tagen eintragen.

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1. Geburtstag Geburtstagsshirt Raglanshirt mit Coverlock-Deckstich, Gr. 80

Unser drittes Kind hat im letzten Monat seinen ersten Geburtstag gefeiert. Die besondere Babyzeit ist damit nun für unsere Familie vorbei, aber ich habe meinen Frieden damit gemacht. Demnächst werde ich wohl auch meinen Teil der 3-Kind-Serie verbloggen. Die Geburtstagsshirts für ihn gehören damit nun zu den Dingen, die ich mit der jeweiligen Zahl vorerst ein letztes Mal machen darf. Aber im nächsten Lebensjahrzehnt gibt es dann vielleicht ja schon Enkelkinder, die ich ebenfalls beglücken darf …


Während die Tochter damals noch eine erste Variante mit lediglich aufgestickter Zahl bekam und der Mittlere ein Shirt mit einigen Nähfehlern am Kragen, sollte es für den Jüngsten nun etwas aufwendiger werden. Zu den neu entdeckten Zahlen von KlitzekleinDesign* gehören ohnehin noch einige Stickmotive, die ich ausprobieren wollte. Im Babyalter darf es gerne noch etwas niedlich sein und so habe ich ein Geburtstagsblümchen mit Marienkäfer kombiniert. Da ich die Stickdatei noch nicht kannte, hat das erste Blütenblatt leider die Farbe des Blüteninneren bekommen. Auch auf die kleine Wimpelkette, die eigentlich quer über die Zahl geht, habe ich verzichtet, weil die kleinteilige Stickerei dann doch zu sehr in der Nickystruktur verschwand. Daher erkennt man den Marienkäfer fast gar nicht. Den kuschligen Stoff habe ich letztes Jahr beim Nähbloggertreff von Orneed abgekauft.


Auch bei den Nähten habe ich diesmal endlich mein neuestes Nähmaschinenzubehör verwendet. So habe ich bei der Coverlock Brother CV 3550 den Deckstich verwendet und erstmals mit Bauschgarn gearbeitet. Da ich als Schnittmuster wieder den bewährten Raglanschnitt aus Nähen mit Jersey verwendet habe, kamen der Deckstich auf den Raglannähten und als Saumabschluss gut zu Geltung. Wie problemlos das Maschinchen auch über die Overlock-Nahtkreuzungen rattert, begeistert mich.






Noch glücklicher war ich über das Ergebnis mit dem hier schon gezeigten Säumerset, denn damit verschwindet die Stoffkante wirklich genau unter der Naht und man muss nichts mehr nachträglich abschneiden, was mir nie so wirklich sauber gelungen ist und immer irgendwie stümperhaft aussah.


In der Praxis hat sich die Bauchgarn-Variante aber leider überhaupt nicht gewährt, denn das Krabbelkind hat es geschafft, dass sich das Bauschgarn bereits nach wenigen Tagen komplett verfusselt hat. Reibung scheint dieses Garn überhaupt nicht zu vertragen. Wenn ich den Aufbau des Deckstichs richtig verstanden habe, wird das zwar an der Festigkeit der Naht nichts ändern, aber das es nach so kurzer Zeit so unansehnlich aussieht, ist schon traurig. Außerdem ist die Passform diesmal etwas seltsam, denn eigentlich ist es am Saum viel zu weit. Auch der hintere Versäuberungstreifen, den ich nach dem Tutorial des Nähratgebers eingenäht habe, wirkt seltsam wulstig und überzeugt mich nicht.



Das Geburtstagskind hat übrigens einfach nochmal das gleiche Geschenk wie der große Bruder zu seinem ersten Geburtstag bekommen: die Drewa Murmelbahn, allerdings bereits mit dem Lift. Da das gute Stück nun längere Zeit auf dem Boden stand und der große Bruder auch keine Einwände hatte, war das für uns (und ihn) eine prima Variante.



Dafür bekam er seine ganz persönliche Geburtstagsschleckerei. Überraschenderweise war es an seinem Septembergeburtstagstag nochmal richtig sommerlich (und der Geburtstagspullover fast zu warm). Daher passten die kleinen gefrorenen Bananeneisspieße, die in Schokolade getaucht waren, ziemlich gut. Inspiriert dazu hat mich diese Anleitung. Dem Geburtstagskind scheint es geschmeckt zu haben ...



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Handmaddemarkt im Alten Schlachthof

Offensichtlich bleibe ich meinem eigenen Rhythmus treu und habe gestern - wiederum nach zwei Jahren - den Handmaddemarkt in Dresden besucht.  Auch diesmal habe ich weniger die Nähstände besucht, sondern meine Augen mehr nach Neuentdeckungen aus anderen DIY-Bereichen offen gehalten. Dort habe ich ohnehin eher das Gefühl, dass die Freude über den Blogbericht deutlich größer ist, als bei den Nähern, die befürchten, dass man ihre Werke nur nachmachen möchte.


Meine erste richtige Neuentdeckung war Toff & Zürpel, die ihre kleine Bienenwachstücher-Manufaktur vor gerade mal einem Jahr in Dresden gegründet haben. Diese nachhaltige Variante gefällt mir sehr und meine Daumen sind gedrückt, dass sie sich am Markt etablieren können.



Im Nähbereich habe ich bei den mir bereits bekannten DanaMa* und Näähglück* vorbeigeschaut, war aber trotz Stoffmarktverzicht standhaft genug, denn zu Hause warten zur Zeit tatsächlich noch zu viele Stoffe und Schnittmuster darauf, verarbeitet zu werden. Geschmunzelt habe ich übrigens bei Volnejkulcajk über die "freie Hodenhose", die einfach nur nach einem viel zu groß geratenen Männerschlüpfer aussah.




Schwach geworden bin ich wieder bei den Stempeln. Bei Zaubereike* habe ich mich für einen Danke-Stempel entschieden. Noch mehr hat mich Ferdini Stempel* begeistert, denn ihre "Handschrift" trifft genau meinen Geschmack. Schade, dass ich neben dem Papierflieger mit Schrift nicht auch noch den Kuhschellen-Stempel* mitgenommen habe. 



Bei bibabox*, die auch einen Kreativstand auf der Messe anboten, schaue ich auch immer wieder gerne vorbei. Verrückt, dass es das große Spielhaus schon vor über vier Jahren bei uns gab.  



Leider bereits ebenso lange trifft sich nun schon eine Gruppierung in meiner Stadt, der ich durch Namensnennung keinen Platz auf meinem blog geben werde. Am Stand der Nikkifaktur gab es von Wolfgang Philippi feine Wir-sind-mehr-Buttons, mit denen ich mich gleich für die Herz-statt-Hetze-Demo am Nachmittag ausstatten konnte.


Während ich übrigens vor vier Jahren den damals Jüngsten im MaiTai durch den Alten Schlachthof schleppte, verschlief unser Spätsommerkind den diesjährigen Handmaddemarkt komplett. Da der Mittagsschlaf im eigenen Bett durch den Demobesuch aber ohnehin ausfiel, passte das ganz gut.

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Erinnerung Goodiebag-Verlosung Halloween Nachtleuchtgarn

Da die letzte Herbstferienwoche fast komplett dem Schulkind gehörte, gibt's heute auf dem blog nur eine keine Erinnerung an die feine Goodiebag-Verlosung, die noch bis morgen läuft. Da feine Madeira Nachteuchtgarn* darin ist sicherlich das Highlight, aber es gibt noch ein paar weitere nützliche Dinge im schicken Nähpark-Beutel.
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MMM: Strandkleidung Shirt Nizza von Pech und Schwefel

Bereits vor zwei (oder drei?) Sommern habe ich mir beim Schlussverkauf bei Bogner Stoffe ein luftiges Hochsommerstöffchen gekauft, zu dem die Ladeninhaberin meinte, dass ich es doch bestimmt noch schnell vernäht bekommen würde. Damals ist es noch nichtmal in mein Stoffgebirge gewandert, was mich selbst sehr wundert. Auch der Nähplan scheiterte nicht nur im Kaufjahr sondern selbst noch in diesem Sommer vor der langen Urlaubsreise. Letztes Jahr wollte ich es nur für die Babybauchzeit ohnehin nicht unter die Nadel schieben. Da der Sommer überraschenderweise nach der Urlaubsreise lange fast unverändert weiter ging, sollte es nun doch noch dieses Jahr in ein luftiges Kleidungsstück verwandelt werden.


Meine Schnittmuster(wieder)entdeckung von diesem Jahr ist Pech & Schwefel*, der ich eigentlich vor allem seit der Oman-Reise mit ihrer Schwester von Alles-für-Selbermacher* folge. Beide strahlen so viel Herzlichkeit und Lebensfreude aus, dass sie etwas von der Leichtigkeit und Fröhlichkeit vermitteln, die ich in der Bloggerwelt und im (nicht familiären) Alltag zur Zeit etwas vermisse.


So entschied ich mich für das Shirt Nizza*. Der Onlinekauf hatte allerdings einige Tücken, denn erst kaufte ich versehentlich die Tunika Laboe* und dann bemerkte ich erst nach dem Download, dass der Schnitt für dehnbare Stoffe gedacht ist.


Auch beim nähen wurde es nicht besser. Die Saumkanten des rutschigen Stoffs sollten mit einer normalen Geradstichnaht genäht werden, was zu einer seltsamen Wellenstruktur führte. Ich beschloss daher einfach, dass es doch eher ein Rollsaum werden soll und schnitt großzügig ab. Die erste Rollsaumrunde fasste den Stoff leider nicht überall und so wurde ein zweites Mal nachgebessert.


Als Ergebnis habe ich nun ein weiteres Teil für die Rubrik Nähunfälle.
Der mehrfach abgeschnittene Halsausschnitt ist nun so groß, dass es für mich kaum noch tragbar ist. Außerdem ist der Stoff viel durchsichtiger als gedacht. Schnittmuster und Stoffwahl passen irgendwie nicht wirklich zusammen und die gedoppelten Ärmel wirken seltsam drangesetzt.


Zum Einsatz wird mein Flattershirt – wenn überhaupt – daher nur an Strandtagen mit Bikini darunter kommen, denn zum Verschönern des 3-Kinder-Körpers eignet es sich wiederum ziemlich gut. Der Mann bekam bei der Ankündigung, dass er mich im Oktober im Bikini im Garten zu fotografiere habe, schon leichte Zweifel an der Ernsthaftigkeit meiner Bitte ...

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