Werbung / Anzeige: Die stylische Babywiege von AMAZONAS. LooL - Wiege, Schaukel, Stubenwagen

Bereits unsere erste Tochter verbrachte vor nun bald acht Jahren ihre ersten Lebensmonate entweder getragen, auf dem Stillkissen angekuschelt oder in der Hängewiege schaukelnd. Da Neugeborene in ihrer Lebenszeit vor dem Schlupf auch ständig sanft in Bewegung sind, scheint das ein sehr beruhigendes Gefühl zu sein. Nach diesen Erfahrungen habe ich mich besonders gefreut, dass ich die Babywiege LooL von Amazonas, die ihren Sitz bei München haben, testen durfte.


Angeliefert wird die Wiege in einem 1,20 m hohen Paket, bei dem ich mit dem Postboten sofort gemutmaßt habe, dass gar nichts mehr aufzubauen sei. Ganz so ist es aber nicht, wobei der Aufbau sogar mit dem wachen Baby allein gut zu schaffen ist. Wahrscheinlich war ich dabei aber doch so abgelenkt, dass ich den Stoffteil zunächst eingeklickt habe, ohne ihn über die Bügel zu ziehen und die Seitentaschen vorzubereiten. Da könnte die Aufbauanleitung noch ein bisschen detaillierter sein. Auch das Einfädeln der Stofflaschen durch die Holzschlitze, die ich erst im zweiten Anlauf verstanden habe, erfordert überraschend viel Kraft. Ärgerlich war für mich auch, dass zunächst eine Schraube fehlte - wobei das ja leider nicht Herstellerspezifisch ist.



Um so mehr überzeugt die Wiege im aufgebauten Zustand. Bereits das extravagante Design der Wiege ist so besonders, dass uns bislang jeder Besucher (oder Fensterschauer) darauf angesprochen hat. Mir gefällt natürlich sehr, dass keine Kunststoffteile verarbeitet sind, sondern (nachhaltig bewortschaftetes) Holz und Metall verarbeitet wurde. LooL vereint gleich drei Funktionen in einem Produkt. Auf dem Gestell befestigt, ist es ein rollender Stubenwagen, mit dem man das jüngste Familienmitglied mitnehmen kann und durch die Seitennetze sogar sieht, ob da noch friedlich geschlafen wird oder ein Stimmungswechsel ansteht. Lesend daneben sitzen, hat sich dieser Einblick bei uns schon sehr bewährt.



Der Hersteller verweist an dieser Stelle aber nicht nur auf die Möglichkeit, in die Wiege hineinzuschauen, sondern vor allem auch auf die ausreichende Belüftung, die uns selbst im Hinblick auf den plötzlichen Kindstod bei jedem Babybett besonders wichtig ist. Daher freut es mich auch, dass selbst das Holzbrett unter der (recht dünnen) Matratze mit Löchern versehen ist. Dieses Brett lässt sich über eine Reißverschlussöffnung entfernen, damit der Bezug gewaschen werden kann. Unter den Bügeln befindet sich jeweils eine Tasche, in der die Haltegurte für die Hängewiegevariante verstaut werden können. Dazu benötigt man allerdings ein separat erhältliches Gestell, denn bei unserer Deckenbefestigung hängt die Wiege viel zu hoch und erinnert mich dabei ein bisschen an den Schlitten vom Weihnachtsmann.


Genial gelöst ist aber die Ausklickvariante, um aus dem festen Bett wirklich eine wippende Wiege zu machen. Dazu muss man die Schale nur nach oben abziehen und kann sie ebenso einfach wieder aufsetzen. Der große Bruder findest diese Variante natürlich momentan am besten, denn dabei kann er ihm wirklich ganz nah sein und ziemlich viel Spaß machen. Momentan ist er dabei auch noch vorsichtig genug - ich bin gespannt, wie sicher die Wiege sein wird, wenn es wilder zugeht (was wir aber mit dem sieben-Wochen-Baby nicht freiwillig getestet haben).



Die Wiege ist in allen Teilen hochwertig verarbeitet. Da sie mit knapp über 200 € sowie Zusatzkosten für das Gestell bei Nutzung als Stubenwagen oder Hängewiege aber im hochpreisigen Bereich liegt, lohnt sich die Anschaffung wohl nur, wenn man tatsächlich alle drei Funktionen nutzt und möglichst noch mehrere Kinder in den Schaukelgenuss kommen. Leider ist dieser laut der Herstellerwarnung auch zeitlich begrenzt und wird mit sechs Monaten angegeben. Tatsächlich könnte es, wenn die Kinder sich selbst hinsetzten oder hochziehen können, wohl zu gefährlich werden. Bis dahin haben wir aber noch mehrere Monate Zeit und ich freue mich, dass unser Septemberbaby diese Wiege noch ausreichend nutzen kann.




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Rezension: Bezaubernde Wollsocken: Mit Liebe gestrickt.

Über mein problematisches Strickerlebnis aus der Schulzeit habe ich hier schon mal geschrieben und irgendwie mag die Begeisterung und vor allem das Durchhaltevermögen beim Stricknadelklappern bei mir nicht so richtig überspringen. Die einzigen Strickwerke, die ich begonnen und auch fertig bekommen habe, sind bei mir: Socken. Daher ist die Neuerscheinung „Bezaubernde Wollsocken. Mit Liebe gestrickt“* diesmal auch nicht für die strick-uns-das-Mal-Bestellung bei der Oma, sondern eigentlich wirklich für mich.

Abbildung von LV-Buch
Die 188seitige deutsche Hardcoverauflage basiert auf einer finnischen Originalausgabe von Merja Ojanperäs, die mit ihren individuellen Strickmustern Geld für den Tierschutz und wohltätige Zwecke sammelt. Auch der Käufer des Buches kann seine Strickergebnisse, die nach ihren Anleitungen entstehen, gerne für diese Zwecke veräußern. Interessanterweise ist sie selbst Schneiderin für Abend- und Brautkleider und hat erst nach 2010 mit dem Socken stricken angefangen, wobei sie der anschließende Erfolg selbst überraschte.

Abbildung von LV-Buch
Das Buch versammelt auf sehr glattem, hochwertigen Papier die Anleitungen für 20 Sockenmuster, die von kleinen Söckchen bis zu langen Kniestrümpfen reichen. Jedes Muster hat einen klingenden Namen wie „Eismeerhexe“, „Flachsgarbe“ oder „Feuer des Himmels“. Dahinter verbergen sich kleine Geschichten, die jeweils am Anfang der Einleitung stehen und erklären, wie es zur Socke und ihrem Namen gekommen ist. So erfährt man bei „Musikant“, dass die Autorin Karaoke singt und im Chor war oder dass die „blau-weiss“ Socke die finnischen Nationalfarben symbolisiert.

Abbildung von LV-Buch
Nach diesen kleinen Einstiegsgeschichten gibt es jeweils Angaben zur Wolle, Maschenprobe, Material der verwendeten Nadeln und Größe, gefolgt – je nach Sockenart – mit den Angaben zu Schaft, Ferse,  Zwickel, Fuß und Spitze sowie dem Abschluss. Danach gibt es jeweils das Grundmuster in der Stricksprache, wobei die Legende der Abkürzungen unter jedem Schema stehen und so ein Blättern unnötig wird. Eingerahmt wird die Anleitung jeweils von einem ganzseitigen Foto. Das zweite Bild ist aber nur noch einmal ein Einzeldetail aus dem ersten Beispielbild.

Abbildung von LV-Buch
Wie auch beim Nähen sind die Geschmäcker in der Strickwelt natürlich verschieden und alle Landhausstilliebhaber werden von den Modellen begeistert sein. Für mich ist die Welt der gehäkelten Blumen, Spitzenmuster wie beispielsweise Knöchelspitzen und Perlenverzierungen aber ein bisschen zu romantisch. Ich mag es auch im Sockenbereich ein bisschen reduzierter.



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Nählabel von Namensbänder 2017

Seit sieben Jahren markiere ich meine Nähwerke mit personalisierten Nählabels von Namensbänder*. Von der rot-goldenen Variante gab es keinen Extrablogeintrag, aber man sieht sie beispielsweise hier. Es folgten 2012 die grüne Aufnähvariante und fast drei Jahre später eine Gestaltung, die als Einnäher funktionierte und zeitweise auch Bloglogo war. Obwohl es in den Monaten vor der neuen Bestellung bereits größere Probleme beim Partnerprogramm* gab, habe ich natürlich auch diesmal wieder - von den Blogeinnahmen finanziert - dort bestellt.


Erstmals bin ich aber mit dem Ergebnis nicht so richtig zufrieden. Diesmal wollte ich gerne wieder mit einem Symbol kombinieren und habe mich für die Spirale entschieden. Bereits die Positionierung der beiden Bereiche war dabei zu weit außen und so ist es nun ziemlich schwierig, das Band so einzunähen, dass der Schriftzug nicht abgeschnitten wird. Richtig unzufrieden, bin ich aber mit dem Kreis. Während in der Vorschau normal rund und klar abgegrenzt erscheint, sieht er im gewebten Zustand verzerrt und unsauber aus. Daran änderte sogar eine Reklamation nichts, bei der die erste Lieferung zurückgeschickt werden musste und damit eine weitere Wartezeit entstand. Glücklicherweise habe ich diesmal nur 50 statt 100 neue Labels bestellt ...

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Halloween: Maske Fledermaus

Als ich für die Aktion letztes Jahr ganz tief in meinen über 1600 Blogbeiträgen wühlte, bin ich beim Thema Halloween kaum fündig geworden. Da gab es tatsächlich nur eine Spinne und unser Gruseloutfit vom Hochzeitsgeschenk Krimidinner. Ab diesem Jahr wird das aber wohl anders - denn nun habe ich ja endlich (!) einen Plotter. Für diesen einen Tag im Jahr zu nähen, finde ich wenig verlockend, aber mal schnell ein bisschen Papier ausschneiden lassen zu können, ist genial.


Die Vorlage dafür findet man bei Frau Scheiner. Eigentlich wollte ich mit den Kindern die Maske bereits letzten Jahr basteln, aber es scheiterte tatsächlich an der fehlenden Ausschneidegeduld (und Zeit) meinerseits. Dieses Jahr werden wir nun aber Halloween-Tag gar nicht richtig feiern können und so wird eben schon in den Tagen vorher ein bisschen gegruselt.

Das ich diese Bastelaktion sogar hinbekommen habe, als der Mann (wie ich kurz davor) seine Auszeit hatte und drei Kinder mit sechs Wochen, vier und sieben Jahren zu bespaßen waren, hat mich ein bisschen stolz gemacht, denn gerade die Älteste ist noch längst nicht so eingependelt, wie man sich das für ein harmonisches Familienleben wünschen würde. Wahrscheinlich kämpfen wir ein bisschen mit der Mischung aus neuer Familienkonstellation, Schulalltag und den üblichen Schwierigkeiten beim Älterwerden. Wir lernen (und sind gespannt, ob wir in ihrer Pupertierzeit auf dieses Alter mit einem Schmunzeln zurückschauen werden). 


Bei der Maskenmalerei konnte aber sogar das Problem zwei Masken, zwei Kinder, ein (!) weißer Malstift erfolgreich gelöst werden. Basteltechnisch war ich nur mit der Bandbefestigungslösung nicht zufrieden, denn die Löcher reißen zu schnell aus. Wahrscheinlich muss das Maskenpapier doch noch ein bisschen dicker sein oder wie hättet ihr das gemacht? 


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Stoffmarkt Holland in Dresden Herbst 2017 & Nähbloggertreff

Man könnte ja meinen, dass es von den regelmäßigen Stoffmarktbesuchen gar nichts mehr neues zu berichten gibt und es auch ausreichen würde, wenn man einfach nur die gekauften Stoffe zeigt. Bislang ist das bei mir noch nicht so und auch diesmal gibt es wieder eine (Blog)-Geschichte dazu zu erzählen. Wie bereits vor vier Jahren schoben wieder die tapferen Großeltern den Jüngsten stundenlang durch die Innenstadt, während ich nicht nur in Ruhe im Gewühl abtauchen konnte, sondern auch noch ohne doppelte Aufmerksamkeit beim Nähbloggertreff plaudern konnte.
Mit mir am Tisch saßen diesmal Himmelblau und Sommerbunt, Dani Ela, Handmade by Ranunkelchen, stoff_verzueckt, Königinnenreich, Meeresrauschenausderferne und Nadelexperimente. Von noch sehr viel mehr Dresdner Bloggern gab es aber ganz feine Geschenke und tatsächlich eine zweite, richtig lange Wimpelkette. Für unser Spätsommerkind Wimpel genäht haben unter anderem OrNeeDD, Schau'n wir mal, Dani Ela, handmade by clau*chichi, Mit Nadel und Faden by Aprikaner, Königinnenreich, ReSiZe-genadelt, dieAtze näht, Kremplinghaus, Nadelexperimente und Kääriäinen. Das wunderhübsche, naturgefärbte Mützchen und die Sticker unten sind übrigens von Meeresrauschenausderferne, die ich ebenso das erste Mal im realen Leben getroffen habe, wie in der gleichen Woche Casoubon (umgeben von 4448 anderen Personen).  


Und wie sieht es nun mit den Stoffkäufen aus? Auch dabei gab es diesmal eine Besonderheit. Nachdem ich mit ein paar Bündchen, Nadeln und endlich einem Handmaß eher Nähzubehör gekauft hatte, blieb ich am Stand von Traumbeere aus Berlin hängen und habe die Blogeinnahmen dort fast ausschließlich in Jaquard-Sewat-Stoffe* in Ökoqualität und Kombipakete investiert. Bei den Kombipakten sind gleich zwei Motivstoffe dabei, bei denen ich noch vor Jahren geschworen hätte, dass sie mir weder unter die Nadel noch ans Kind kommen: hinreißen lassen habe ich mich nun aber doch zu einem Minion-Stoff* und Gold (!) glitzernde Dinosaurier*. Auch der Stenzo Bordüren-Hirsch* ist mir eigentlich fast zu kitschig, wird aber am Tochterkind bestimmt prima aussehen - vorausgesetzt, ich bekomme ihn vor ihrer Volljährigkeit vernäht.


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Schlaufengiraffe für das 25. Hofkind

Während es im Einzugsjahr (verständlicherweise) gar keinen Zuwachs in der Hofgemeinschaft gab und daher das letzte Kind 2015 auf die Welt kam, gab es im 2017er Jahrgang gleich zwei neue Erdenbürger. Wir erhöhen unsere Hofnachbarschaft damit auf 30 Erwachsene und 26 Kinder. Auch im Freundeskreis wurden einige Babys geboren - es ist also nicht nur das Jahr der Hochzeiten sondern auch der Familienerweiterungen.


Für das Hofkind Nr. 25, das als Junikind geboren wurde, gab es mal wieder eine Schlaufengiraffe. Nach der zwischenzeitlichen Mützen- und Strampelsack-Phase als Willkommensgeschenk bin ich doch zum Klassiker wieder zurückgekehrt. Vielleicht werden es ja irgendwann auch mal wieder Windeltaschen? Verwendet wurden zwei Stoffe, die beide für mich bereits Nähgeschichten erzählen - aus dem blauen Blumenwebstoff ist bereits der zweite Mei Tai für die Tochter entstanden und aus dem hellen Punktestoff gab es unmittelbar nach der Geburt unseres zweiten Kindes ein Nachthemd für die große Schwester. Ob ich das ohne diesen blog noch alles wüsste?


Meine Versuche Jersey statt Webstoff für das nette ITH-Tier von Seitenstiche zu verwenden, sind wohl auch beendet, denn wenn dieser nicht wirklich fest ist, wird es eben doch nie so gleichmäßig, wie mit nicht dehnbaren Stoffen. Da endlich mal wieder eine Mädchengiraffe genäht werden konnte, habe ich mich bei der Webband-Auswahl im rosa-Spektrum ausgetobt. Diesmal gab es neben dem eigenen (alten) Nählabel* am Po der Giraffe ein Stück Eulen-Webband* ,  das Traumland-Blumen-Webband* von Blaubeerstern und die dazugehörige Landschaft aus der gleichen Serie*. Da ich mal wieder (zu) spät dran war, wurde gestickt, gestopft, hektisch die Wendeöffnung geschlossen, fotografiert und wenige Minuten später überreicht.


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Rezension: Modernes Quilten: Patchworkdecken mit schönen Mustern und fantastischen Farben

Das Quilten gehört zu den DIY-Themen, bei denen zwar die Anzahl der Anleitungsbücher dazu beständig wächst, aber das erste Nähergebnis immer noch aussteht. Der Mini-Mugrug zählte ja nicht wirklich. Noch vor Jahren hatte ich noch nicht mal das Ziel selbst einen Quilt zu nähen, denn die Muster kamen mir oft eher antiquiert vor. Ich glaube, die ersten Quilts die ich bewundert habe, waren von 19nullsieben und das ist nun auch schon ein paar Jahre her. Ebenso lang stagniert das Deckengroßprojekt. Mit „Modernes Quilten. Patchworkdecken mit schönen Mustern und fantastischen Farben“* ist nun also - für die theoretische Vorbereitung - ein weiteres Inspirationsbuch in mein Bücherregal eingezogen.

Abbildung von LV.Buch
Der Inhalt ist in elf Farbkapitel unterteilt, denen eine Einleitung der beiden Designerinnen Tula Pink und Angela Walters sowie Anfertigungstipps vorangestellt sind. Wenn ich es richtig verstanden habe, hat Tula Pink jeweils das Top (Piecings) zusammengestellt und Angela Walter anschließend gequiltet. Neben den Einzelkapiteln entsprechend der Regenbogenfarben, gibt es auch noch die Kapitel „Warm“ und „Kühl“ sowie „Regenbogen“. Das fast 200seitige Paperback-Buch wird abgerundet mit einem Glossar und Bezugsquellen, einer Anleitung zum Binding mit Schrägstreifen und schließlich den Vorlagen. So werden 17 Quilt-Schnittmuster und 47 Quilt-Motive vorgestellt.

Abbildung von LV.Buch
Das Buch lebt neben dem Farbenrausch der Bilder und der professionellen Grafik vor allem von den zahlreichen, detaillierten Anleitungen. So gibt es nicht nur Zuschnittpläne, sondern auch komplexe Säulenfarbschemata mit Farbabfolgen und Anleitungsbilder zu den verschiedenen Techniken. Am meisten haben mich die Quiltmuster fasziniert, wobei ich befürchte, dass man die Schwünge und Linien nur mit sehr viel Übung hinbekommt. Die Bezeichnung echoquilten habe ich auch das erste Mal gelesen.

Abbildung von LV.Buch

Den Quiltspezialisten ist allerdings sofort aufgefallen, dass im Gegensatz zur Originalauflage keine Doppelbezeichnung der Maße in Inch und cm erfolgte und so nun krumme Angaben auftauchen, die teilweise falsch sind. Daher bietet der Verlag bis zur 2. Auflage nur ein PDF zur Ergänzung an. Die Quiltbeispielen wird das aber wohl nur wenig beeinflussen, da ja vor allem die Idee daher inspirieren wird. Wie eine der Autorinnen so schön in der Danksagung schreibt, ist dieses Buch allen gewidmet, die einen eigenen Quilt nach der Buchlektüre nähen.

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In meinem Fall würde dieser wohl weniger bunt ausfallen, denn bislang gefallen mir die hellen Varianten, bei denen die Farbe gezielt aber sparsam eingesetzt wird, immer noch am besten. Vielleicht geht es auch deshalb mit meiner eigenen Restedecke nicht voran, denn so wirklich überzeugt bin ich vom Farbkonzept dabei nicht und ein Teil ist ja inzwischen auch schon im Eulenkostüm verschwunden.




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Stoffreste von ReSiZe-genadelt

Dank Elternzeit war ich letzte Woche schnell genug, um via Instagram ein Restpaket abzustauben, von dem sich ReSiZe-genadelt in Vorbereitung des nächsten Umzugs (waren es drei in vier Jahren oder vier in drei Jahren?) getrennt hat. Bei ihr bewundere ich schon seit Jahren, was sie nähtechnisch alles schafft. Ich würde für Großprojekte wie mal eben ein ganzes Dirndl oder auch das Abiball-Kleid wahrscheinlich Jahre brauchen. letzte Woche packte ich den Jüngsten ins Auto und düste nach Pirna. Nach einem netten Frühstücksplausch und Wühlerei in einer weiteren Stoffrestekiste fuhr ich mit ganz vielen neuen Stöffchen nach Hause. Erstaunlicherweise ist mein Stoffgebirge gar nicht mehr so übervoll und damit war die Erweiterung durchaus gerechtfertigt.


Auch zu Hause war ich diesmal schwungvoll genug. Die Stoffschätze wanderten ins eigene Regal, die kleinen Pokemon*-Schnipsel und ein bisschen schwarz-gelber Fußballstoff werden zu Aprikaner wandern, da sie nur wenige Minuten nach mir die virtuelle haben-wollen-Hand gehoben hat und einige Stöffchen sind bereits zu Tauschticket* gewandert, das auch gerade wiederbelebt wird. Einer ist immerhin schon vertauscht. Dort findet ihr mich natürlich als amberlight. Der kleine Ausflug endete übrigens mit einem netten Spaziergang durch Pirna mit dem Sohn im Tragetuch.


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4. Geburtstag Deko & Rezepte

Zum Abschluss der kleinen Blogserie zum 4. Geburtstag des Sohnes kommt nach dem Geburtstagsshirt, der Tonie-Box, dem Gurkenkrokodil, dem Ringwurfspiel, den Kastanien-Stiften und der Kindergeburtstagseinladung nun noch die Partydeko und der kindgerechte, kulinarische Teil. Thematisch ging es holprig weiter, denn nach den Meerestieren auf dem Shirt, dem Krokodil und den Marienkäfern folgten nun kleine Kronenboxen. Immerhin gab es auch im Kindergarten eine Geburtstagskrone und damit passte es wenigstens dazu.


Wie bereits früher immer gewünscht, konnte ich dabei den neuen Plotter arbeiten lassen und dem skeptischen Mann zeigen, was man damit so alles nettes machen kann. Die Vorlage für diese hübschen Schachteln kommen aus "Mein Silhouette Hobbyplotter. Mit Online-Videos und Plotter-Vorlagen: Das große Werk- und Ideenbuch."* (Rezension). Ich habe dann jeweils die Namen der Geburtstagsgäste ergänzt und dafür in der Plotterschift Stencil von Kugelig* investiert, bei der die Innenteile der Buchstaben nicht herausfallen. Fertig waren die Tischkärtchen. Das Öffnen und Schließen der Kronenboxen ist allerdings ziemlich friemelig und nicht wirklich Kinderhand-geeignet.



Bereits am Tag zuvor hatten Vater und die beiden großen Kinder einen kalten Hund gezaubert, der mich sehr an meine eigene Kindheit erinnerte und wirklich lecker war. Erst vor wenigen Wochen hatte ich für den Kindergarten den etymologischen Hintergrund recherchiert. Wusstet ihr, dass es dabei einen Bezug zum Bergbau gibt? Zum Abendbrot folgte dann Götterspeise mit Gummitierchen, bei denen ich lange Zweifel hatte, ob die Masse wirklich geliert und ich vor allem den richtigen Zeitpunkt zum Bärchen versenken, erwische. Ist man zu früh dran, schwimmen alle oben - wird es zu spät, macht man Löcher in die Masse. Inspiration war dieses Aquarium von Liebesbotschaft. Wir blieben aber bei grün und rot, da uns die blaue Lebensmittelfarbe zu ungesund erscheint. Auch die Pizzasticks haben wir vereinfacht.




Die Geburtstagskronenschachteln waren übrigens nicht nur Tischdeko und Namenskärtchen, sondern auch noch Aufbewahrung für die kleinen Gewinne, von denen nach der Feier dann alle das gleiche mit nach Hause nahmen. Es war ein runder Geburtstag, der trotz den großen Altersunterschieds uns gelungen erschien. Nur unser großen Schulkind musste mehrfach daran erinnert werden, dass es nicht ihr Fest, sondern das des kleinen Bruders ist Manchmal ist es wohl gar nicht so einfach, das größte Kind zu sein.


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Gewinner Ringwurfspiel von Eichhorn

Der Lostopf ist ausreichend geschüttelt und versammelt 12 Bloglose und 77 Interaktionen bei Instagram, wo es immerhin 825 Impressionen gab. Ausgelost wird dabei mit Blogkommentaren, Instagramteilnehmern und denen, die dort sogar das Verlosungsbildchen geteilt haben, zwischen 1 und 38.


Gewinnen kann aber nur einer und da hat der Zufallsgenerator die Nummer 28 bestimmt. Nach meiner Rechnung ist das:

Casoubon

Herzlichen Glückwunsch! 


Das sie Bloggerin und bei Instagram aktiv ist, freut mich besonders. Da ich diesmal wieder selbst verschicke, kann es nur noch an mir liegen, wenn es sich verzögern sollte (was hoffentlich nicht passiert). Das vorherige Gewinnspiel, bei dem es offensichtlich Kommunikationsschwierigkeiten zwischen dem Gewinnspielanbieter und der Firma gab, hat mich leider ziemlich genervt. Vier von fünf Gewinner waren zwar extrem geduldig und verständnisvoll, aber diejenige, bei der ich zunächst am längsten nach der Adresse anfragen musste, war selbst nach Erwähnung des Wochenbetts nicht davon abzubringen, mir die Nachfragerei zu überlassen. Obwohl ich dankbar bin, dass es nun dadurch doch noch zum Versand gekommen ist, hätte ich auf die Vorwürfe und Unterstellungen gerne verzichtet.

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Einladung 4. Kindergeburtstag Marienkäfer

Noch im Juli konnte ich die Einladung für den Kindergeburtstag mit meinen beiden Kindern basteln, denn auch diese Vorbereitung ist inzwischen fast schon Tradition. Auch diesmal gab es allerdings keinen wirklichen roten Faden, denn die Marienkäferidee hatte mit der Programmgestaltung nichts mehr zu tun. Damals ahnte ich ja auch noch nicht, dass wir erst im Herbst feiern würden. Schick geworden sind die Einladungskarten trotzdem.


Das Bastelprinzip wurde gleich von der Geburtstagseinladungen der Tochter aus diesem Jahr übernommen und teilweise auch die gleichen Stempel. Viel brauchte man dafür aber nicht - ein bisschen Papier, Klebeband und rote Kreise. Als Klebeband kamen nochmal die Schmetterlinge vom 60. Geburtstag der Schwiegermutter zum Einsatz. Die Bastelinspiration kam diesmal von den 3D-Karten von Tollabea, wobei meine Marienkäfer anders gestaltet wurden.



Da dem fast Vierjährigen ziemlich schnell die Begeisterung fehlte, wirklich produktiv mitzumachen und er lieber selber stanzte und klebte, konnte ich mich wieder ein bisschen mehr austoben und habe die Kopfzeichnung übernommen. Die nächsten Karten werden dann wieder von der Tochter gestaltet und dort werde ich wohl immer mehr nur Assistent sein. Aber mich erwarten ja nun noch jede Menge Einladungen, bei denen ich selbst aktiv sein kann. 



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und der Übersichtsseite Kindergeburtstage
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