Geschenke zur Schuleinführung Leim und Schere Mäppchen

Während letztes Jahr mit unserer Tochter gleich zwei Hofkinder eingeschult wurden, war es dieses Jahr nur eins. Bei momentan 25 Kindern werden wir in den nächsten Jahren wohl durchgängig Schulanfänger beglückwünschen dürfen. Dieses Jahr habe ich Anfang dieses Monats der stolzen Erstklässlerin ein kleines Mäppchen genäht. Unser Schulkind verwendet so eine kleine Reißverschlusstasche für Schere und Leim und hat dafür ein ehemaligen Bloggewinn von Blog Sunday (die seit vielen Jahren nicht mehr bloggt) in Verwendung.


Die Anleitung für die kleine Reissverschlusstasche kommt von Lapika. In den letzten Jahren sind zwar bereits einige Reißverschlusstaschen entstanden, aber irgendwie muss ich immer noch abkucken. Vernäht wurde ein gut gehüteter Apfelstoff von Limetrees, den ich mir bereits im ersten Nähjahr gekauft hatte und innen ein lila Mädchenstoff vom Sterntaler Werksverkauf. An beide Stoffe habe ich selber bereits ziemlich genaue Erinnerung - aus dem Apfelstoff gab es ein Schlaufentuch für die Tochter im Babyalter und aus dem Blümchenstoff eines der niedlichsten Kleider, die ich für sie genäht habe. Wisst ihr noch?


Wie immer, wenn man mal eben schnell näht, habe ich es bei diesem einfachen Projekt geschafft, den Reißverschluss zunächst falsch herum einzunähen und den Schieber nach innen zu verlegen. Nach einer Runde trennen, war ich dann aber doch recht zufrieden. Immerhin klemmen meine eingenähten Reißverschlüssen inzwischen nicht mehr.


Überrascht hat mich an der Anleitung, dass man die untere Ecke von Innen- und Außenstoff in einem Rutsch näht. Das Ergebnis war aber sehr zufriedenstellend und vor allem - auch wenn es auf dem Bild gar nicht so aussieht - tatsächlich exakt. Nachteil dieser Reißverschlusstaschenanleitung ist sicherlich, dass das Mäpchen tatsächlich sehr klein ausfällt, wenn man sich an die vorgeschlagenen Maße hält. Stifte würden zwar tatsächlich reinpassen, aber nicht viele. Für Schere und Leim ist die Größe aber perfekt.


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Kissen deutsch-indische Hochzeit Elefanten Love Hamburger Liebe

Sechs Wochen nach der ersten von vier Hochzeiten in diesem Sommer in unserem Freundeskreis, folgte Ende Juli die zweite. Dabei gab es für die indischen Braut einen Heiratsantrag im (!) indischen Ozean. Ich muss zugeben, dass ich mich auf diese Feier mit am meisten gefreut hatte, denn dieses farbenfrohe Land mit all seinen gegensätzlichen Themen, über das ich viel zu wenig weiß, fasziniert mich sehr. Die Freundschaft zum Bräutigam gehört zu den Lebensgeschenken, die mir der Mann ermöglicht hat.

Die Hochzeit in Indien fand zwar schon Anfang des Jahres statt, aber den zweiten Teil in Deutschland wollte ich keinesfalls verpassen. Bis zum Vortag habe ich daher die Entscheidung herausgezögert, ob ich die 150 km Anfahrt auf mich nehme oder nicht. Die Einschätzung der Ärzte war zu diesem Zeitpunkt allerdings, dass ich unser drittes Kind - in diesem Fall ja noch viel zu früh - wahrscheinlich auf der Autobahn bekommen würde. So ließ ich Mann und Kinder alleine fahren. Wie man am Datum gut erkennen kann, sind nun schon vier Wochen vergangen und ich immer noch schwanger ...


Gewünscht war eigentlich kein Kissen, sondern konkrete finanzielle Hilfe für ein besonderes Projekt. Die Schwägerin der Braut unterrichtet an der indische Schule Tidke Vidyalaya in Nagpur Straßenkinder und sorgt dafür, dass diese Kinder eine Ausbildung und eine warme Mahlzeit bekommen. Dafür Geld zu sammeln, war eine großartige Idee - das Kissen gab es trotzdem noch dazu.


Vernäht wurde wieder der Damast, der als traditioneller Stoff so gut zum Hochzeitsthema passt. Da auch auf den indisch-deutschen Einladungskarten der Elefant abgedruckt war, habe ich in die Elefant-Love-Stickdatei von Hamburger Liebe (erhältlich bei Kunterbunt-Design) investiert. Das Motiv ist zwar schon etwas älter, aber so beliebt, dass es dieses Jahr sogar als Jersey* neu aufgelegt wurde. Mir gefällt am Stickmotiv besonders gut, dass es keine schnellen Applikationen enthält, sondern mit über 25.000 Stichen und einer Stickzeit von über einer Stunde wirklich voll ausgestickt wird. Das ist zwar ziemlich aufwendig, aber für den Anlass angemessen. Die Farben wurden der Hochzeitseinladung nachempfunden.


Als Seiteneinnäher gab es diesem nur ein Stückchen Webband von Blaubeerstern aus der Serie Blossom* in hellgrün, da meine eigenen Labelwebbänder* fast restlos aufgebraucht waren. So kam die Variante von 2012 auf der Rückseite nochmal zum Einsatz, denn davon gibt es noch einen Restbestand.  Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, endlich mal etwas anderes als den einfachen Hotelverschluss zu versuchen. Die Hochzeitskissen entstanden aber ebenfalls wieder in letzter Minute und da waren mir alle Experimente mit Reißverschlüssen & Co. dann doch zu gewagt. Für den Hotelverschlussabschluss konnte ich praktischerweise gleich die Originalkante des Damast(tisch)tuchs verwenden.


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Herzensangelegenheiten
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Upcycling Beistelltisch Uroma

Vor nun schon 2,5 Jahren mussten wir die Uroma gehen lassen. Ein bisschen zurückgeblickt, auf meine eigene Zeit mit dieser beeindruckenden Frau, habe ich damals hier. Wie gerne hätte ich ihr den fertig sanierten Hof gezeigt und als 3-Kind-Familie hätten sich beide Urgroßeltern ganz sicher über unsere Entscheidung für ein drittes Kind gefreut. In unseren eigenen vier Wänden gibt es ziemlich viele Spuren des inzwischen leider verkauften Familienstammsitzes. Der restaurierte Hochzeitsschrank gehört ebenso dazu, wie die Reiseapotheke, die eingerahmt an der Wand hängt oder meine Knopfschatulle. Seit einigen Monaten steht nun auch endlich ein besonderes Tischlein, bei dem sich die Uroma sehr amüsiert hat, dass ich mich überhaupt damit beschäftigt habe.


Entdeckt habe ich es noch zu Lebzeiten der Uroma in den Stallgebäuden des Hofes. Während der Sohn damals erst wenige Wochen alt war, widmete ich mich im Spätsommer vor ziemlich genau vier Jahren der ersten Freilegung mit Spachtel und Schleifgerät. Glücklicherweise passte das gute Stück sogar samt Kindern und Gepäck ins eigene Auto und wartete nach dem Transport nach Hause wieder viel zu lange auf die weitere Bearbeitung.




Erst sehr viel später - nach Androhung des Mannes - mein Fundstück noch vor dem Umzug auf den Sperrmüll zu bringen, bekam es einen ersten (leider nicht wirklich deckenden) Weißanstrich. Zwischenzeitlich hatte ich sogar die Idee, daraus meinen Kreativ-Nähtisch zu machen.



Nach einem Knopfkauf von den Blogeinnahmen und der zweiten Schicht Farbe,  erstrahlte das Tischlein tatsächlich im neuen Glanz. Auf der Deckplatte sieht man weiterhin ein paar der alten Spuren, aber das stört mich überhaupt nicht. Inzwischen hat(te) es seinen festen Platz neben meiner Bettseite. Darüber hängt übrigens ein chinesisches Glückssymbol auf Seide, das es als Gastgeschenk während meiner Chinareise gab. Für das Beistellbett des dritten Kindes musste es nun gerade ein bisschen zur Seite rücken, aber es wird wohl auch die nächsten Jahre mein persönliches Tischlein bleiben. Das die Uroma es mir selbst noch lachend geschenkt hat, freut mich daran am meisten.



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Strampelsack für das Spätsommerkind

Während sowohl der Sohn wie inzwischen auch die Tochter zu diesem Schwangerschaftszeitpunkt bereits das Licht der Welt erblickt hatten, warten wir immer noch auf die Geburt unseres dritten Kindes. Wir sind zwar noch nicht über dem Termin, aber überhaupt so nah an den berechneten Zeitpunkt heranzukommen, hätte ich eigentlich ausgeschlossen. Selbst die Ärzte waren sich vor nun schon einem Monat sicher, dass ich es niemals so weit schaffen würde. Inzwischen habe ich ja den Verdacht, dass der Ausgang auch bei meinen anderen Kindern bereits so früh "fingerdurchlässig" war, aber da einfach (glücklicherweise) nicht danach geschaut wurde. Inzwischen lehne ich solche Überprüfungen auch beim Spätsommerkind ab.

Ganz neu ist aber, dass die Nächte alles andere als entspannt sind, da mein mehrstündiges Grundgefühl seit Wochen auf den sofortigen Auszug hindeutet. Anderseits haben wir auch so viele Abendtermine mit Elternabenden und anderen Verpflichtungen, dass wir auch erst sehr spät überhaupt startbereit wären. Daher befürchte ich täglich, dass es mir wie Frau Frische Brise gehen könnte - nur das in meinem Fall aus Gründen eine anschließende Verlegung in die Klinik unumgänglich wäre. Frisch entbunden, abtransportiert zu werden, wäre mir wohl noch unangenehmer als der CTG-Zwang und die Krankenhausatmosphäre.


Zurück zum Nähprogramm. Ebenfalls vor vier Wochen war ich alles andere als auf Geburt eingestimmt, denn das Nestbaugefühl war zwar da, aber nahezu nichts vorbereitet. Inzwischen gibt es aber nicht nur ein Regal für die Sachen des dritten Kindes, sondern auch das Bett steht, die Wiege hängt und der Wickelplatz ist vorbereitet. Selbst mein Nähprogramm mit Grundausstattung und Geschwistergeschenken habe ich weitestgehend abgeschlossen. Mit dabei ist - wie für den Sohn -  auch ein Pucksack, der diesmal gleich ein bisschen größer zugeschnitten wurde. Die Anleitung von Punkelmunkel ist zwar noch aufrufbar, aber bereits seit der Ankündigung des Geschwisterkindes 2015 wird leider nicht mehr gebloggt, sondern nur noch Instagram bespielt.


Da wir diesmal erstmals nicht wissen, ob ein weiterer Junge oder ein Mädchen unsere Familie komplett machen und damit auch die Gechlechterüberzahl festlegen wird, kam ein möglichst für beide Varianten passende Stoff unter die Nadel. Vernäht wurde ein Schiffe-Jersey von Alles-für-Selbermacher* und der dazu passende Sternenstoff von Krümel-Design*. So lässt sich der Pucksack auch wenden. Neben einem meiner allerletzten Nählabel* gab ein Stückchen Schiffewebband von Blaubeerstern*, das im Geburtsjahr des Sohnes zu mir gekommen ist.


Den Strampelsack vorher noch fertig zu bekommen, war mir wirklich wichtig, denn bislang hatte ich immer das Gefühl, dass die Möglichkeit nach der irgendwann notwendigen Anzieherei wenigstens die Beinchen noch nackig zu fühlen, nach dem Schlupf für unsere Kinder sehr beruhigend war. Nun fehlen nur noch die nackigen Beinchen und für mich selbst wünsche ich mir natürlich ein paar Daumendrücker, für den Start und die spätere Nachgeburtszeit ...

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Rezension: Lässige Fidget Spinner Tricks: 50 Tricks und Tipps rund um den neuen Lifestyle

Als sich mich vor ein paar Wochen für die Neuerscheinung "Lässige Fidget Spinner Tricks: 50 Tricks und Tipps rund um den neuen Lifestyle"* entschied, habe ich eigentlich damit gerechnet, dass diese Dreh-Dinger selbst bei unserer Zweiklässlerin auftauchen würden. Es wäre zwar ein Fall für eine weitere Taschengeldinvestition geworden, aber ich wollte wenigstens thematisch etwas vorbereitet sein. Der Herbst steht vor der Tür und es scheint mir schon wieder etwas ruhiger im Spinner-Fieber geworden zu sein. Selbst unter den älteren Hofkindern habe ich noch keinen gesichtet.

Abbildung vom LV-Verlag
Immerhin kann ich jetzt mitreden. Gleich drei Autoren werden für das schmale 80-Seiten-Heft angegeben. Die Inspiration dazu und alle Tricks kommen vom australischen You-Tuber und Blogger David King. Damit daraus aber ein Buch wird, haben Coleen Dorsey und Katie Weber, die aus der DIY-Szene kommen, mitgeholfen. Das Buch ist in vier Kapitel aufgebaut. In der Einführung erfährt man, dass es Fidget Spinner schon seit 1997 geben soll, aber sich in der Spielzeugindustrie damals nicht durchsetzen konnte. Entwickelt hat es wohl, laut Autoren, eine Mutter als Beschäftigung für ihre kranke 7-jährige und es soll beruhigend wirken.


Im Kapitel 1 "Ready, Set, Spin" wird es zunächst technisch und die verschieden Bestandteile, wie die Lager werden erklärt. Im Kapitel 2 "Der Gute, der Bessere, Der Fantastische" werden verschiedene - mir bislang unbekannte - Typen gezeigt. Das Hauptkapitel ist aber das dritte "Spinner Tricks & Spiele". Die 50 Tricks werden dabei in die Trick Level Einsteiger, Fortgeschrittene, Experte und Megaexperte unterteilt. Jeder Trick wird auf einer Seite mit einem Bild, dem Erläuterungstext und einem zusätzlichen Tipp-Feld darunter angezeigt.


Die Tricks sind ein Sammelsurium aus tatsächlichen Herausforderungen und (aus meiner abgeklärten Erwachsenensicht?) Nonsenstricks, die aber wahrscheinlich richtig gut in der Teeniegeneration ankommen und daher das Prädikat supercool erst verdienen. Anders kann ich mir die Spinner-auf-einem-Eis, unter Wasser oder  per Handstand auf dem Klo einfach nicht erklären.
 

Abschließend folgt noch im Kapitel 4 das "Spin Champion Workbook", in dem der Spinner seine Erfolge protokollieren kann. Dazu gibt es beispielsweise eine Tabelle mit Trick Name, Datum, Spin Dauer und Anzahl der Spinner. Man kann sich die Tabelle zwar sicherlich auch kopieren, aber eine Download-Funktion wäre da eine gute Ergänzung gewesen. Das etwas unnötige Glossar am Ende des Heftes übersetzt alle englischen Titel der Tricks und erscheint daher wie eine reine Vokabelliste, die viele Dopplungen - wie "hot potato" und "potato" enthält. Die Teenie-Zielgruppe für die dieses Heft gedacht ist, braucht aber hoffentlich keine Übersetzungshilfe mehr für bike, good oder world.  

Gibt es denn in eurer Familie schon Spinner? Heute in einem Vierteljahr sitzen wir schon wieder unter dem Weihnachtsbaum ...




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Kollegenverabschiedung Elternzeit

Zum dritten Mal "erlaube" ich mir nun (fast) ein ganzes Jahr Elternzeit, was weder für Akademiker mit seit mehr als zehn Jahren befristeten Verträgen, wie bei mir, noch direkt in meinem Arbeitsumfeld typisch ist. Viel mehr entwickelt es sich zum Standard, dass man nach dem Mutterschutz zumindest stundenweise wieder einsteigt. Auch mir fällt es gar nicht so leicht, Abstand zu halten, wobei ich weiß, dass das für mich mit dem Schlupf des Kindes deutlich einfacher wird. Auch unser drittes Kind wird das erste Jahr seine Exklusivzeit bekommen und ich werde - nach 2-3 Tagen Startschwierigkeiten - anschließend die Wechselmöglichkeiten zwischen Berufsleben und Familienzeit wieder schätzen können. Ich bin bereits jetzt dankbar dafür, dass der befristete Vertrag die Rückkehr ins Berufsleben ermöglichen wird.


Bereits vor zwei Jahren habe meine Stickmaschine für ein Abschiedsprojekt eines Kollegen arbeiten lassen. Da hier alle Kreativprojekte (früher - oder wie in diesem Fall - eher später) ihren Platz bekommen, werden meine Blaudruckfähnchen nun doch noch gezeigt. Den originalen Blaudruckstoff dazu gab es mal von der Oma. Das beeindruckende Gebäude gestaltete die Restauratorin des Hauses.


Inzwischen sind bereits zwei Jahre vergangen und ich hätte damals nicht gedacht, dass neben diesen altersbedingten Verabschiedungen so viele Mitarbeiter nicht mehr mit mir im gleichen Boot sitzen. Alleine dieses Jahr gab es außerdem zusätzlich noch mehrere Todesfälle. So liegt Lebensbeginn und Lebensende viel näher beieinander, als ich für 2017 geahnt hätte. Mein Jahresmotto für die Gesundheit der eigenen Familie und das derzeitige private Familienglück ist daher fast schon erschreckend aktuell.

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4. Geburtstag: Gurkenkrokodil

Der 4. Geburtstag des Sohnes Mitte Juli war das letzte familiäre Großereignis, das wir bei uns zu Hause gefeiert haben, bevor hier das Spätsommerkind erwartet wird. Eigentlich war auch noch der Kindergeburtstag Ende Juli fest eingeplant, aber da es zu diesem Zeitpunkt bereits die Auskunft gab, dass das Geschwisterkind fast schon "rausfällt", haben wir den trubligen Nachmittag dann nach Absprache mit dem Sohn doch verschoben. Dafür gab es aber bereits eine Geburtstagsnachfeier nach Sommerferien- und Waldwoche im Kindergarten. Dorthin bekam der Sohn ein Gurkenkrokodil mit Obst mit.


Die Bildersuche der größten Suchmaschine und auch Pinterest spucken dafür so viele Krokodilvarianten aus, dass ich mich diesmal nicht von einem konkreten Beispiel habe inspirieren lassen, sondern eher von der Idee an sich. Die Blaubeerpupillen sind etwas zu groß geraten und statt Weinbeeren, wären vielleicht weiße Mini-Mozarellakugeln auch ganz nett gewesen. Der Sohn war aber trotzdem ganz begeistert und die Kindergartenfreunde wohl auch.


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Plotter-Tipps: Silhouette Cameo 3 Anfängerfehler Auto Blade Studio V 4.0 Designer Plus Teil 1

Heute vor einer Woche habe ich den Neuzugang im Maschinenpark vorgestellt und bin selbst überrascht, dass unser Augustbaby mir tatsächlich noch die Zeit gelassen hat, das neue Gerät* nicht nur auszupacken, sondern auch wirklich zu plotten. Nicht nur die passende Lektüre hat dazu geführt, dass der Start im Prinzip mehr oder weniger komplikationslos war. Ein paar Anfängerfehler und Hürden gab es aber doch. Da davon einige ausschließlich mit der aktuellen Softwareversion und dem Plotter der 3. Generation zu tun haben, berichte ich von meinen Stolpersteinen und den Lösungsversuchen. Vielleicht geht es einigen anderen Neueinsteigern auch so, selbst wenn wir später darüber nur noch lächeln können.

I.) Auto Blade - Automatisches Messer



Die erste Rückmeldung, die ich bekam, war die Aussage, dass man keinesfalls durch die Trägerfolie schneiden darf. Die Fummelei die Innenkreise und Punkte der Buchstaben auf dem Stoff zu plazieren, hatte mich zwar selbst gewundert, aber als Totalfehler habe ich meinen allerersten Versuch auch nicht eingestuft. Das Problem dabei war das automatische Messer*, mit dem erst der Cameo 3 bestückt ist. Ich fand zwar raus, dass es jede Menge Alternativ-Messer* gibt, aber zunächst nicht, warum ausgerechnet das automatisch von der Software eingestellte, so viel zu tief schneidet. Immerhin war ich mit diesem Problem nicht alleine und einige Cameo-3-Neulinge sind wohl deshalb kurz davor, das Gerät wieder in die Ecke zu stellen.


Mein Fehler war, dass ich das Automatikmesser in die Einstellhilfe der Ratschenmesser* gesteckt hatte und mittels Drehbewegung die Grundeinstellung verändert hatte. Damit justierte sich das Messer nicht ab Stufe 0 sondern von Stufe 5 oder noch höher. Die Lösung, die kaum beschrieben wird (oder die ich nicht gefunden habe), ist tatsächlich, dass man die Automatikmesser in der Einstellhilfe via Drücken (statt Drehen) durchklicken kann, bis sie wieder auf Null stehen. Dann klappt's auch mit der Schnitttiefe ...


II.) schwarze Vierecke in der Bibliothek Studio V 4.0 Designer Plus




Auch das zweite Problem habe ich schon letzte Woche gezeigt. In der Bibliotheksansicht der Software sah ich bei vielen Dateien nur schwarze Vierecke. Dabei muss ich aber zugeben, dass ich den vorgeschlagenen Weg via Datei - Öffnen oder Datei - Bibliothek - In Bibliothek importieren viel zu umständlich finde. Sogar das Buch* macht keinen anderen Vorschlag. Mein Weg ist daher bereits jetzt ein anderer. In beiden Fällen bleiben aber die schwarzen Vierecke, wenn die Datei von der Festplatte importiert wird. Die Lösung dafür habe ich in der Facebookgrupe Silhouette Cameo 3 Rat & Tat Gruppe bekommen: Öffnet und Speichert man das Design einmal, verschwinden die schwarzen Vierecke und das Vorschaubild ist da.

 III.) Dateien in die Bibliothek importieren




In den Anleitungen wird nur ein Importweg über Datei s.o. angegeben. Da ich wohl etwas technikaffin bin, habe ich recht schnell herausgefunden, dass man die Dateien von der Festplatte direkt via Drag & Drop in den richtigen Bibliotheksordner ziehen kann. Das ist eine Mausbewegung und hat - meiner Meinung nach - jede Menge Vorteile. Importiere ich über Öffnen, wird auch die svg-Datei sofort in das *.studio3 Format umgewandelt und ich muss zusätzlich speichern, um eine Ablage in der Bibliothek zu erreichen. Importiere ich in die Bibliothek landet die Datei zunächst nur bei "Alle Designs" und ich kann erst im nächsten Schritt einem Sortierordner zuordnen. Bei meiner Variante bin ich nach einer Handbewegung fertig.

IV.) Passendes 12 x 12 Papier 

 


Bevor der Einteigertext hier zu lang wird, beende ich Teil 1 mit einem Tipp und verschiebe Themen, wie den Stiftehalter auf das nächste Mal. Wie bereits erwähnt, ist mir die Kunststoffschlacht, die dieses neue Spielzeug verursacht, ja doch eher unsympathisch (und passt so gar nicht zum Blogprofil). Verlockender ist da die Plotterei auf Papier. Da ich kein Scrapbooker bin, sah es mit meinem Papiervorrat nicht wirklich gut aus. Außerdem bin ich davon ausgegangen, dass man nun große Bögen durch die Gegend transportieren muss und um das Zunschneiden nicht herum kommt. Völlig neu war mir, dass es aus dem Scrapbookung-Bereich 12 x 12 Inch Blöcke* (30,5 x 30,5) gibt, die exakt die gleichen Maße wie die originale Schneidematte des Cameo 3* haben. Sehr praktisch.


Ein bisschen verwegen, ist es ja schon, wenn man nach den vier ersten Projekten und knapp eine Woche nach dem Auspacken des Geräts meint, dass man bereits Tipps geben kann. Aber da mir diese Erkenntnisse geholfen hätten, nützen sie vielleicht anderen Cameo 3 Anfängern. Die jahrelangen Profis sind da thematisch sicherlich schon in ganz anderen Bereichen angekommen und haben wahrscheinlich gar nicht erst bis zum Ende gelesen.

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Plotter-Tipps

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Geld verdienen mit DIY Blogs: Blogeinnahmen 6/2017

Weiter geht's mit den Blogeinnahmen vom Juni 2017. Durch das neue Plotterhobby, für das einiges an Verbrauchsmaterial zu finanzieren ist, werden die durch meine Blogleser generierten Einkünfte wohl noch wichtiger. Da ich aber nicht jeden Monat einen bezahlten Blogpost hier veröffentlichen kann und will und die Einnahmenquellen der letzten Jahre ziemlich im Keller sind, blieb der Juni 2017 mit 59,01 € im untersten Bereich. Der Jahresdurchschnitt wird sich wohl trotzdem dem Vorjahr annähern, wobei die Zahlen zum Halbjahr bei 830,90 € liegen, während der Warenwert nun schon knapp im vierstelligen Bereich liegt.



Die Euronen kamen von:
 
Amazon*: 35,16
Awin: 17,55
Lead Alliance: 6,30 €



Damit fließen die Euronen weiterhin nur aus drei Geldquellen, wobei nach Abzug der bezahlten Blogartikel aus den beiden Vormonaten sogar ein minimaler Anstieg zum Vormonat zu verzeichnen ist. Vor allem die DaWanda* Verkäufe waren mit 17,55 € gar nicht so schlecht. Die Liste der Partnerprogramme wurde in der Übersicht auf die angepasst, von denen tatsächlich etwas kommt bzw. im restlichen Jahr noch positive Zahlen erwartet werden.

Den geringeren Einkünften waren auch die Ausgaben angepasst und dennoch habe ich mir einige Dinge für das DIY-Hobby geleistet. Genauso war die Monetarisierung des Blogs ja auch gedacht. Bezahlt werden konnten 6,45 € für die Stickdatei Victorian Songbird von Urban Threads vom Hochzeitskissen, 5,00 € für die Toilettenpapiermanchetten-Datei "Pupsi"* von Grete vom Ländle für das Einzugsgeschenk und 5,00 € für das E-Book Federwiege von Häwelmäuse, die aber noch (?) ungenäht ist. Dazu kamen wie immer 10,00 € für Lotterie-Los Aktion Mensch. Für die Social Media Spielwiese gingen noch 6,99 € für WinSim* weg, die leider ihre Preise erhöht haben.

Der Warenwert war im Juni mit 147,53 € immerhin fast 3x so hoch, wie die reinen Geldeinkünfte. Neben den vier Rezensionsexemplaren „Mein Hasenstarkes Abenteuer Freundebuch“*, "Hasenstarke Rätsel und Mandalas für die Vorschule: Knobeln - Rätseln - Malen"*, DaWanda-Liebelingsstücke „Jersey“* und „für Kinder“* kam eine Thermosflasche von Amapodo aus Bambus und Edelstahl* samt drei Päckchen Tee der Firma* und als plastikfreie Gartenwerkzeuge von Eichhorn das dreiteilige kleinen Set* und in der großen Variante der Harke*, der Sandschaufel* und dem Spaten* dazu.

Da mich ab Juni die Krankheitswelle erwischte, gab es nur 14 Blogbeiträge, die zwar dennoch 28.339 Seitenaufrufe einbrachten, aber damit auch den Preis für die redaktionellen Blogbeiträge sinken gelassen hätten. Bis auf einen bereits vorher angenommen, habe ich mich darauf daher erstmal nicht mehr beworben.
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Rezension: Mein Silhouette Hobbyplotter. Mit Online-Videos und Plotter-Vorlagen: Das große Werk- und Ideenbuch.

Natürlich war es kein Zufall, dass parallel zum Plotter hier auch das Rezensionsexemplar "Mein Silhouette Hobbyplotter. Mit Online-Videos und Plotter-Vorlagen: Das große Werk- und Ideenbuch."* auf den Stapel gewandert ist. Momentan ist es mir ja tatsächlich gelungen, die Bücherflut so einzudämmen, dass ich auch bei diesem Thema beruhigt eine Babyankunftspause einlegen kann. Das passende Buch zum neuen Gerät vorher hier noch vorstellen zu dürfen, freut mich aber sehr.

Abbildung vom Topp-Verlag
Das Buch ist in fünf Kapitel gegliedert: "Grundlagen", "Zauberhafte Papierideen", "Filigrane Körper", "Feinheiten mit Folie" und "Zarte Schnitte in Stoff". Dabei ist das Grundlagen-Kapitel nicht nur eine oberflächliche Einführung in das Zubehör oder eine Materialauflistung, sondern eine über 50 seitige ausführliche Einleitung. Für mich als kompletten Anfänger waren die Übersichtstabellen zu den verschiedenen Dateiformaten und vieles mehr, sehr hilfreich. Da das Buch allerdings im Herbst 2016 erschien, zeigen die Screenshots die Version 3 der Software. Dieses Manko versucht die aus der Nähszene* bekannte Autorin Mirian Dornemann und der Verlag mit der Möglichkeit eines *.pdf-Downloads der Seiten mit Version 4 Screenshots auszugleichen. Die 30 Seiten buchkompartibel (durch Farbausdruck?) zu bekommen, ist aber eher schwierig. Das sich auf diesen Seiten Cameo 2 und 3 vermischen, hat mich auch irritiert und zu einer falschen Bedienung des Automatikmessers geführt, die auch im zusätzlichen Video nicht erklärt wird.

Abbildung vom Topp-Verlag
Großartig finde ich, dass es gleich fünf Schritt-für-Schritt-Anleitungen und zusätzlich auch noch Videoanleitungen gibt, mit denen man den Umgang tatsächlich lernt. Immerhin habe ich nach der Lektüre den Anfängerfehler der Spiegelschrift nicht gemacht. Die Beispiele aus den vier Materialkapiteln können alle genauso wie im Buch nachgeplottet werden, denn das Buch liefert über 100 Vorlagen mit. Einige der Boxen oder auch den Einhornkakao werde ich ganz bestimmt mal ausprobieren.

Abbildung vom Topp-Verlag
Alle meine Anfängerfragen konnte das Buch nicht beantworten. So war ich ratlos, warum ausgerechnet die Vorlagen aus diesem Buch in der Bibliothek ohne Vorschaubild als schwarzes Viereck erschienen, wie am Montag gezeigt.  Tatsächlich habe ich dabei einen Weg gewählt, der im Buch gar nicht vorgesehen ist und dort als einzige Lösung eine Doppelspeicherung von *.jpg Bild und Schnittdatei vorsieht. Über meinen Lösungsansatz blogge ich demnächst.

Abbildung vom Topp-Verlag
Es bleibt ein Buch, dass bei mir nicht so schnell im Bücherschrank verschwinden wird, sondern derzeit griffbereit neben dem Plotter steht. Die 100 Vorlagen machen die Publikation sicherlich nicht nur für Anfänger wie mich sondern auch für Fortgeschrittene interessant.




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Ausprobiert:


Kronenschachtel 2017





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Jahreszeitenblick Projekt Vierseithof Frühling 2017

Nachdem ich im März den Vierteljahresblick auf den Hof vom Winter 2016/17 nachgeschoben habe, ist mir doch tatsächlich der Frühling durchgerutscht. Den gibt's nun heute - besser spät als nie.


Mit dem Frühlingsblick zeigt sich der Hof nun genau ein Jahr nach unserem Einzug. Der Innenhof sah zwar nicht mehr so karg aus, aber wurde trotzdem erstmal nur für die Zwischenlagerung der geretteten Baumaterialien genutzt. Einerseits ist es zwar großartig, dass es noch so viel Originalmaterial gibt, aber so ein grüner, gestalteter Innenbereich wäre natürlich auch verlockend.
Frühling 2013 - Frühling 2016
Der Winter endete aber erstmal mit Aufgaben, mit denen niemand gerechnet hatte. Als der Frost aus der Bruchsteinmauer verschwand, rutschten Teile davon einfach ein. Das dort wenige Wochen vorher immer unsere Kinder gespielt hatten, war gar kein guter Gedanke. Im Gegensatz zum Neusetzen eines Mäuerchens war dieses Großbauwerk schon eine andere Herausforderung, die nur mit professioneller Hilfe und Anleitung zu realisieren war.



Der Profi - mit Schottenrock und einem beeindruckenden Bruchsteinmauerwissen - konnte bestimmen, welche Teile ebenfalls instabil waren und koordinierte den gezielten Einbruch. Danach folgte die Anlernphase und ich war tatsächlich ein bisschen betrübt, dass ich mit unserem Spätsommerkind im Bauch nicht Steineschleppfähig war. Eigentlich hätte ich diese Technik auch ganz gern gelernt.





Das Endergebnis an beiden Stellen überzeugte jedenfalls sehr und mehrere Nachbarn sind nun in die Fähigkeiten der Bruchsteinmauerreperatur, die übrigens zweischalig aufgebaut ist, eingeweiht. Anstrengend sah es aber auch aus, denn es gehört schon etwas mehr dazu, als nur ein paar Steinchen aufzustapeln. So schnell rutscht zwar hoffentlich nichts wieder ein, aber kleinere Reparaturen müssen wohl immer mal wieder sein.



Der Frühling endete mit der ersten WG Vollversammlung, die wir als Wohnungseigentümer und momentan auch Selbstverwalter regelmäßig abhalten müssen. Nach den trockenen Formalien fanden sich alle Familien zu einem gemeinsamen Hofpicknick ein. Das es diese Treffen immer mal wieder in verschiedenen Konstellationen gibt, freut mich ganz besonders. Es tut gut, in dieser Gemeinschaft leben zu dürfen.


2013

2014

2015



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