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Rezension: Hasenstarke Rätsel und Mandalas für die Vorschule: Knobeln - Rätseln - Malen

Wie letzte Woche angekündigt, habe ich noch ein zweites Rezensionsexemplar aus der Hasenstarken-Reihe raussuchen dürfen. Meine Entscheidung fiel dabei auf "Hasenstarke Rätsel und Mandalas für die Vorschule: Knobeln - Rätseln - Malen"*. Unsere eigene Erstklässlerin, die nun nur noch zwei Wochen Schule bis zu ihren ersten großen Sommerferien vor sich hat, ist das Buch zwar schon nichts mehr, aber es wird ja nun gleich zwei Geschwisterkinder geben, die noch "zeitgerecht" beschenkt werden können.

Abbildung vom Duden-Verlag
Das Vorschulkinderbuch im A4 Format wirbt bereits auf der Umschlagsseite damit, dass der Inhalt Vorlesegeschichten, Knobeln und Ausmalen sowie passende Hasensticker enthält. Außerdem gibt es noch einen „Mal dieses Buch fertig“ - Hinweis, mit dem klar wird, dass direkt in diesem Buch gearbeitet werden soll. Es ist als mehr ein Arbeitsheft als ein Buch. Der Inhalt dreht sich vor allem um den kleinen Paul Hase und seinen Onkel Frollo, der als Erfinder und Forscher ziemlich verrückte Dinge erlebte. Dazu kommen noch einige weitere Hasenfamilienfiguren.
Abbildung vom Duden-Verlag
Ihre Geschichte wird das ganze Heft hindurch am oberen Broschürenrand erzählt. Darunter befinden sich die Aufgaben. Unterbrochen wird die Geschichte jeweils durch eine „Extra knifflig“ Doppelseite. Insgesamt sind so fünf Kapitel gestaltet, denen Elterntipps für die Vorschulzeit und ein Lösungsteil folgen. Auf die Lösungen am Ende des Buches hätte man eigentlich verzichten können, denn ganz alleine können die Vorschüler ohne eigene Lesekenntnisse das Heft ohnehin nicht bearbeiten und die Erwachsenen sollten es ohne Lösungsschlüssel verstehen.
Abbildung vom Duden-Verlag
Mit dem Blick inzwischen eine Erstklässlerin bei ihrem Schulstart begleitet zu haben, ist mir besonders positiv aufgefallen, dass es bei vielen Knobelaufgaben und Ausmalgeschichten, um die Stifthaltung geht. Beim nächsten Kind wird das wohl auch etwas sein, worauf wir noch zeitiger achten werden. Neben einigen Labyrinthaufgaben, bei den Linien eingezeichnet werden müssen, die  einen vorgegeben Weg möglichst nicht verlassen sollen, sind auch schon einige Schwungübungen dabei, mit denen sich auch unsere Tochter in den ersten Schulmonaten beschäftigt hat. Nur die Knobelaufgaben, bei denen man herausfinden soll, wie der Buchstabe E richtig aufgebaut wird, halte ich für etwas zu zeitig, denn bei der Buchstabenerlernung ist wohl tatsächlich wichtig, nach welchem System das Alphabet gelernt wird und wann die Schreibbuchstaben dran sind.
Abbildung vom Duden-Verlag
Die meisten Aufgaben sind aber Konzentrations- und Logikaufgaben. Gerade das Konzentrieren ist nach den wilden Kindergartenjahren wohl die größte Hürde im Schulalltag und daher eine sehr sinnvolle Beschäftigungsaufgabe für kleine Vorschulkinder.



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