Knieschutz OP-Wunde Knieschoner Kindergartenkind

Ein halbes Jahr nach dem Oberschenkelbruch des Sohnes stand im Juni nun der Termin zur Entfernung der Titanstäbe an. Während bei meinem Ellenbogenbruch damals die Stäbe schon ziemlich eingewachsen waren und die Entfernung deshalb etwas länger dauerte, verliefen die Stäbe beim Sohn mit Kontakt zum Knochenmarkt. So dauerte die Entfernung fast zwei Stunden und die Wunden sahen anschließend auch beachtlich angeschwollen aus. Das hielt den Sohn aber schon am OP-Tag nicht davon ab, wie ein Springfloh durch die Gegend zu hüpfen und sogar zu knien.




Nach einer Woche (mit dem Papa) zu Hause, war er aber nicht mehr zu halten und eroberte wieder den Kindergarten. Dieses Kinderparadies besitzt einen Bachlauf mit Matschstrecke und außerdem stand der nächste Waldtag mit Bachwanderung an. So sehr sich die Kindergärtnerin auch bemühten, war es utopisch seine OP-Wunde "trocken und dreckfrei" zu halten. So kam der Wunsch nach einer Beinstulpe auf.


Bei über 30° C musste die Variante unbedingt atmungsaktiv, aber trotzdem halbwegs wasserdicht sein. Vernäht habe ich daher Stoffe meiner leider immer noch nicht fertiggestellten Softshelljacke und hoffe dabei wirklich nur Reste erwischt zu haben, die ich nicht mehr brauche. Neben dem  Softshell in Petrol-melliert* war das Softshell in Türkis* und Innen ein Funktionsjersey von Extremtextil. Das Bündchen wurde bei Internaht gekauft.

Da sein Symbol im Kindergarten - passenderweise - ein kleiner Elefant ist, bekam er als Erkennungszeichen ein Stückchen Elefantenwebband als Einnäher.  Nur auf das eigene Nählabel* habe ich diesmal verzichtet. Genäht wurde nach dem Prinzip der Wendestulpen nach der kostenlose Anleitung von Mariegemachtes* sowie der  Youtube-Nähanleitung aus dem "Haus mit dem Rosensofa", wobei die Grundidee diesmal von mir selbst kam, da ich zu diesem Thema nichts gefunden habe.


Der Sohn war von seinem Knieschutz sehr begeistert und ich froh, dass meine Variante weder zu locker saß noch das sehr dicke Knie zu sehr abschnürte. Ein bisschen wird es hoffentlich geholfen haben. Ohne das ich vorher darüber nachgedacht hatte, passte die grün-blaue Stulpe sogar farblich perfekt zu den (gebraucht gekauften) Keen-Sandalen* des Sohnes, die laut eigener Aussage "Schneller rennen, als er." Nun sind inzwischen schon die Fäden gezogen und die Stulpe funktionslos. Vielleicht wandert sie ja demnächst zu Tauschticket*.


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Rezension: DaWanda Lieblingsstücke für Kinder

Wie letzte vorletzte Woche angekündigt, geht es weiter mit der Lieblingsstücke-Serie bei den Rezensionsexemplaren. „Lieblingsstücke für Kinder. Spielzeug, Kleidung, Alltagshelfer“* überzeugt mich dabei sogar noch ein bisschen mehr als das Jersey-Buch.

Abbildung von LV-Buch

Der Aufbau ist im wesentlich identisch und auch die Projekteanzahl ist mit 20 fast gleich. Die Vorstellung der Anleitungen und Auflistung der Designer geht dabei aber noch ein bisschen mehr ineinander über und endet nicht exakt mit den Seiten, was mich manchmal ein bisschen irritiert hat. Wie der Untertitel schon verrät, werden verschiedene Bereiche abgedeckt. Nach der Einleitung, die eigentlich nur wenige Sätze eines Vorworts mit Ausblick auf die Projekte ist, beginnen sofort die  die Kreativvorschläge. Diese reichen von Kinderzimmerdeko mit Lampenschirmen oder Lichterketten über verschiedene Kleidungsprojekte mit Schürze und Latzhose oder Lätzchen bis zu zwei verschiedenen Utensilo-Varianten, einem Sitzack, einem Tipi und verschiedene Spielzeuge.

Abbildung von LV-Buch

Im Gegensatz zu den Designern von letzter Woche war mir beim Meister-Langohr-Kissen sofort klar, dass hier die Handschrift von Fräulein Otten* dahinter steht. Ihren Blog lese ich schon seit so vielen Jahren, dass ich mich gefreut habe, ihren Gestaltungsvorschlag in dieser Veröffentlichung zu finden.

Abbildung von LV-Buch

Sehr überzeugt hat mich auch die kleine Eistüte von Fiebmatz* – darin dem Schulkind das Taschengeld für das Schwimmbadeis mitgeben zu können, wäre schon fein und dieses Projekt landet daher auf jeden Fall auf meiner muss-ich-auch-mal-nähen-Liste. Mehrere Ideen in diesem Buch sind übrigens auch für Nichtnäher, denn weder für die Krone aus Spitzenborte von Marysia noch der Lampenschirm von Baby-Lal* verlangen nach einer Naht. In ihrem Shop findet man auch den großen Fuchs-Lampenschirm*, der im Buch vorgestellt wird.

Abbildung von LV-Buch

Für die wirklichen Nähprojekte liegt dafür wieder der mehrfarbige Schnittmusterbogen im Maßstab 1:1 bei. Dort nichts mehr vergrößern oder verkleinern zu müssen, sondern auch ohne Copyshop sofort loslegen zu können, gefällt mir sehr. Die Kleidungsschnitte – wie beispielsweise für die Mitwachshose von NoniNo* - decken in Doppelgrößen den Bereich von 62 bis 92 ab. Auch bei uns wäre daher nur noch ein (noch nicht gelandetes) Kind einzunähen – die vielen Deko und Spielzeugideen haben ja aber glücklicherweise keine Größenbegrenzung.



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Hochzeitskissen für Musiker

Für die Hochzeiten, auf denen wir wir bislang eingeladen waren, ist eigentlich immer ein personalisiertes Hochzeitskissen von der Nadel gehüpft. Selbst Paare, die sich eigentlich gar nichts wünschen, haben sich bislang darüber gefreut. Dieses Jahr - und noch vor dem Schlupf von unserem dritten Kind - sind es aber mit vier Hochzeiten so viele Feiern, wie noch nie. Die erste der vier Hochzeiten fiel ausgerechnet auf unseren eigenen (sechsten) Hochzeitstag. Da die standesamtliche Trauung bereits am Geburtstag des Mannes stattfand, ist das sicherlich alles ein sehr gutes Ohmen für die Zukunft des Brautpaares.


Vernäht habe ich das erste Mal Damast(?)-Tischwäsche, die mich Anfang des Jahres zusammen mit der Stoffesammlung aus dem Familienkreis erreicht hat. Da die meisten Größen nicht auf unseren Tisch passen, finde ich diese Zweitverwendung prima und hoffe, dass die Schenkenden nichts dagegen haben. Für Hochzeitskissen ist diese Materialvariante irgendwie sehr passend.


Da diesmal ein Dirigent und eine sehr musikalische Ärztin "Ja"-Sagten, sollte auch das Motiv dazu passen. Entschieden habe ich mich für den Victorian Songbird von Urban Threads, dessen Vögelchen zur Hochzeitsthema und die Notenwolke (vermeintlich) zu den Brautleuten passte. Als der musikalische Mann mir allerdings wenige Minuten vor der Gechenkeübergabe verkündete, dass der Notenschlüssel an der falschen Stelle sei, wäre ich fast im Erdboden versunken. Schließlich zeigt das Nählabel* ganz genau, wer hier keine Ahnung hat, auch wenn eigentlich der Stickdatei-Designer der Schuldige ist. Nun ja ...


Die Beschenkten freuten sich dann aber doch und die Hochzeitsfeier war definitiv eine der eher außergewöhnlichen. Ein Professor für Klavier und noch einige andere Koryphäen gratulierten mit musikalischen Beiträgen und wir verbrachten so einen wundervollen Tag bei kirchlicher Trauung und Hochzeitsfeier.

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Spiel(zeug)rezension: Gartenwerkzeug von Eichhorn

In unserem ersten Gartenjahr haben unsere beiden Kinder mit viel Freude begonnen, mitzuhelfen. Vor allem der Umgang des Dreijährigen mit der großen Harke, die schwungvoll über den Kopf geworfen wurde und mehrfach nur knapp neben anderen Kinderbeinen landete, beunruhigte mich dabei aber immer etwas. Die Möglichkeiten der Spielzeugrezensionen von Toy.fan habe ich deshalb diesmal nun für alle Gartenwerkzeuge von Eichorn genutzt: dem dreiteiligen kleinen Set* und in der großen Variante der Harke*, der Sandschaufel* und dem Spaten*. Geliefert werden die kleinen im Set verpackt und die großen mit Luftblasenfolie verpackt.


Die Gartenwerkzeuge bekamen unsere Kinder am Kindertag geschenkt, denn ich versuche weiterhin die neuen Spielgeräte nicht ohne Feier(tags)bezug zu überreichen. Begeistert haben mich bereits beim auspacken die Materialien - alle Gartenwerkzeuge bestehen ausschließlich aus Holz und Metall. Bei dem Holz handelt es sich um nicht lackiertes FSC-Birkenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Das Metall ist stabil und grün lackiert. So schön, wie es aussieht, kann aber erst der Praxiseinsatz zeigen, ob es auch wirklich den Anforderungen spielender Kinder genügt.



Wir haben noch direkt am Kindertag einen Härtetest gestartet und unserer Kinder mit allen Gartenwerkzeugen im Schotter eines Flußbettes graben und spielen lassen. Im Gegensatz zum Sandkasten war dabei der Spaten richtig gefordert und ich war sehr gespannt, welche Spuren dieser Spieleinsatz hinterlassen würde.




Alle Gartenwerkzeuge haben tatsächlich bestanden. Es gab keinerlei Kratzer an der Oberfläche (die schnell rosten würden) noch haben sich die Werkzeuge durch die Graberei im Schotter irgendwie verbogen. Auch locker ist nichts geworden und wir können daher dieses Spielgerät mit wirklich guten Gewissen weiterempfehlen. Spätestens bei der nächsten Beetbestellung werden die Werkzeuge dann auch im eigenen Garten zum Einsatz kommen und ich freue mich schon über die Mithelfer.





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Amapodo: Thermosflasche Edelstahl Tee Edelstahl Bambus #teafavs

Im Spätsommer letzten Jahres konnte ich die Teeglasflasche von Amapodo vorstellen und war von Produkt und Firmenphilosophie ziemlich angetan. In den Kommentaren dazu gab es damals die Nachfrage, wie gut die Flaschen mit dem Fahradtransport zu vereinbaren seien, worin ich selbst gar kein Problem gesehen hätte. Die Firma hat mir nun aber tatsächlich die Alternative aus Bambus und Edelstahl* zur Verfügung gestellt, die sofort an den Osterhasen und von diesem an den Mann weitergereicht wurde.


Zusammen mit dem passenden Tee der Firma* war der Mann erfolgreich bei der österlichen Suche und ziemlich begeistert von seinem Geschenk. Auch dieser Thermobecher macht wieder einen sehr hochwertigen Eindruck, der durch die Kombination von Edelstahl und Bambus noch unterstrichen wird. Wie die bisherigen Testreihen gezeigt haben, ist unsere Teeflasche auch absolut dicht, wobei man allerdings darauf achten muss, dass man wirklich gut genug zugeschraubt hat.



Das System des einsetzbaren zweiteiligen Edelstahlsiebes ist wieder identisch und ermöglicht damit die Verwendung von losem Tee. Klare Abstriche gibt es bei dieser Variante bei der Spülmaschinentauglichkeit, denn während bei der Glasvariante nur der Deckel nicht in den automatischen Abwasch kann, ist hier nur noch das innere Sieb spülmaschinenfest und man kommt durch den Bambus nicht um die Handwäsche herum. Außerdem hätte mir persönlich noch besser gefallen, wenn der Boden nicht aus Kunststoff sondern aus Bambus, Kork oder Edelstahl gewesen wäre. Dafür nimmt man die Flasche wirklich gern in die Hand, weil sich die glatte Bambusoberfläsche - mit dem eingravierten Hashtag #teafavs - richtig gut anfühlt.




Leider lassen sich durch die nicht mehr durchsichtige Außenhülle gar keine so spektakulären Tee-in-der-Flasche-Bilder machen, wie das beim Teeglas ging. Man kann eben nicht alles haben. In unserem Fall werde ich - im nächste Jahr auch wieder auf dem Fahrrad - die Glasvariante weiter verwenden und der Mann die Bambusflasche. Falls er nochmal so einen spektakulären Fahrradunfall hätte (was ich natürlich nicht hoffe), ist es vielleicht wirklich besser, wenn er keine Glasflasche in der Tasche hat.




Verlinkt bei bei Einab und auf der eigenen Übersicht mit den Geschenkideen für Erwachsene.  
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Rezension: DaWanda Lieblingsstücke Jersey

Anfangs des Jahres habe ich bereits aus der Reihe der DaWanda-Liebelingsstücke das Kork-Buch* (Rezension) vorgestellt. Nun liegen mit „Jersey“* und „für Kinder“* zwei weitere Rezensionsexemplare aus dieser Serie vor, die in den nächsten zwei Wochen vorgestellt werden. Den Anfang macht das Jersey-Buch. Gleich 18 verschiedene DaWanda-Designer* stellen darin Kleidungsstücke und Accessoires vor. Die Projekte beginnen sofort nach einer Einführung, bei der auf einer Doppelseite die Themen Waschen, Zuschneiden und Nähen erläutert werden.

Abbildung von LV-Buch

Mit den Nähprojekten, für die der Schnittmusterbogen in Originalgröße in der letzten Umschlagseite eingelegt ist, kann man sich komplett einkleiden. Es gibt zwei Shirts, zwei Tops, ein Cardigan, zwei Röcke, ein Jumpsuit, eine Hose, verschiedene Schals und Bänder und immerhin drei Schnittmuster, die ausdrücklich für den Mann konzipiert sind: ein Shirt, ein Pullover und einen Loop, wobei letzter zumindest von meinem Mann nicht getragen wird.


Abbildung von LV-Buch

Der Aufbau der Nähanleitungen ist bei allen Projekten identisch. Am Anfang werden Material und Werkzeug angegeben sowie eine ganzseitige Abbildung mit dem fertigen Nähprojekt. Es folgt am Projektende jeweils eine halbseitige, abgesetzte Spalte, in der sich das Label vorstellt und die Linkangaben zum DaWanda-Shop und weiterführenden Seiten aufgelistet sind. Die Labels stellen sich mit einem kleinen Text und einem Bild vor.


Abbildung von LV-Buch

In den Nähanleitungen gibt es meiner Meinung nach einige Stolpersteine für Nähanfänger. So hätte ich vermutlich, wenn ich vorher nicht selbst schon das Wenderätsel bei der Loop-Näherei gelöst hätte, mit diesem Schritt in der Bild- und Textbeschreibung tatsächlich Verständnisprobleme. Bei anderen Projekten werden hingegen mehr Materialien aufgelistet, als dann laut Nähanleitung verwendet werden oder es werden Herstellungsschritte komplett übersprungen. Ein bisschen enttäuscht war ich außerdem, dass beim sechsten Projekt der Rock und nicht das tolle Shirt genäht wird.

Abbildung von LV-Buch
Einige Projekte locken mich dennoch aus diesem Buch. Beim Top mit Achterknoten von Stilverzueckt gefällt mir die Rückenpartie richtig gut (auch wenn ich ein bisschen befürchte, dass man sich mit dem Knoten im Kreuz nicht richtig bequem anlehnen kann). Überraschenderweise hat diese Designerin gar keinen DaWanda-Shop und gehört mit 36 Blogbeiträgen seit 2012 auch nicht gerade zu den "iron bloggern". Der Nierenwärmer von Stoffwechsel* kann bestimmt auch – mit wenigen Weitenanpassungen – als Schwangerschaftsbauchgurt verwendet werden. Tragen würde ich auch den Cardigan von Ju & Vogue* und das Neckholder-Top von Vario-Shirts*. Obwohl ich eigentlich meine, dass ich mich in der Nähblogger- und DaWanda-Shop-Szene* ganz gut auskenne, hat mich überrascht, dass mir vorher kein einziger der Designer bekannt war. Nur ein Designer – Kristalin* – hat gleich zwei Projekte vorbereitet und präsentiert die beiden Männer-Schnittmuster. Das Buch bietet daher die Möglichkeit sowohl neue Schnittmuster als auch Shops bzw. Blogs zu entdecken.



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Geschenke für die Schuleinführung: Schreibtisch Tino von Waschbär

Mitte Mai hatte ich mit einer kleinen Geschenke-zur-Schuleinführung-Blogserie begonnen und am Anfang ein wirklich ganz kleines Geschenk vorgestellt. Es gab aber auch wirkliche Großgeschenke, die finanziell so umfangreich waren, dass sie - mal wieder - nur durch die großzügig schenkenden Großeltern ermöglicht werden konnten. Thematisch prima gepasst, hat dabei der Wunsch nach einem eigenen Schreibtisch für die Schulaufgaben für die Tochter, nachdem sie in den Wochen vorher ihre Notvariante bereits ausgiebig genutzt hatte.


Wie immer habe ich mich wirklich lange mit der Auswahl beschäftigt, denn es sollte eine langlebige, plastikfreie und auch möglichst nachhaltige Anschaffung werden, die dazu noch ergonomischen Gesichtspunkten genügt. Entschieden haben wir uns schließlich für den Schreibtisch "Tino"* von Waschbär, der aus massiven Erlenholz besteht und mit Ölwachs biologisch behandelt wurde. Geliefert wurde er flach verpackt, wobei der Aufbau unproblematisch war.


Die Neigung der ergonomisch geformten Tischplatte lässt sich einstellen und da die Unterarme der Schreibneulinge ja in einem bestimmten Winkel aufliegen sollen, waren wir mit diesen Einstellmöglichkeiten sehr zufrieden. Die Tochter sitzt wirklich gut daran und die Neigung ist auch nicht so stark, dass die Dinge (so leer war er nur ganz am Anfang) runterrutschen würden.


Außerdem habe ich selbst mich bereits am Anfang ziemlich in das Spiralmuster verliebt, der den Schreibtisch zwar einen gewissen Öko-Touch verleiht, aber eben zu unserem Lebensgefühl so sehr viel besser passt, als die lackierten Varianten mit Fantasiefiguren, die nach dem Grundschulalter vielleicht schon längst wieder uninteressant sein könnten.


Wie man auf den Bildern bereits erahnen kann, hat die Tochter noch mehr als nur den Schreibtisch "Tino"* bekommen, aber darüber berichte ich ein anderes Mal.

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Mittwochs mag ich 
Ei(nfach)-Na(chhaltig)-B(esser leben)
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Pumphose Frida 2.0 Gr. 80 zum 1. Geburtstag

Der Neffe hat zu seinem ersten Geburtstag nicht nur die längst überfällige Schlaufengiraffe bekommen, sondern auch noch eine Hose. Dabei hatte mich Erdbeerzeiten beim Mai-Treff der Dresder Nähblogger ohnehin zu einer gefütterten Variante inspiriert, denn ihre Doppelhosen fand ich schon schicker als mein am Abend zuvor entstandes einfaches Modell. Ein bisschen Schade ist nur, das dadurch die professionellen Overlocknähte so ganz unsichtbar im Inneren verschwinden.


Da der eigene Sohn zu seinem ersten Geburtstag in die Größe 74 gerade erst reingewachsen ist, war ich überzeugt, dass die Gr. 80 recht lange passen würde. Inzwischen habe ich aber erfahren, dass der junge Mann aktuell diese Größe schon fast verlassen hat. Eine nette Anekdote dabei ist, dass sein Gewicht von der Kinderärztin gerade unter Kontrolle ist, da es zu wenig sei - ein Beleg, dass der Cousin zur gleichen Zeit über ein Kilo weniger auf die Waage brachte und da alle entspannt waren, wird hoffentlich helfen.


Vernäht wurde für den  Version Frida 2.0* Schnitt diesmal ein blau-grauer Kombistoff, der letztes Jahr eigentlich für mich selbst auf dem Stoffmarkt gekauft wurde und für die Taschen Gütermann Fenton Dream*, den ich als Teil eines Bundles* 2015 beim Nähcamp von Smilla-Berlin bekommen habe. Am besten gefällt mir ja, wenn ich den Farbfaden weiter verfolgen kann und war daher selbst glücklich, dass mit den im ersten Nähjahr bei Volksfaden gekauften Leinen-Webband mit blau-grünen Autos, den perfekten Einnäher da hatte. Beim Nählabel* geht mir gerade der Vorrat aus und ich musste auf den Altbestand zurückgreifen.


Die Bündchen kommen von Internaht und der Innenstoff, der leider nicht genau den richtigen Blauton hat, ist sogar noch ein Sterntaler-Jersey. Da es theoretisch sogar eine Wendehose ist - nur dann ohne Taschen - könnte er damit mit seinem Onkel im Partnerlook gehen. Bei der Wenderei und dem Einnähen der Wendehose habe ich auch diesmal zwei Anläufe gebraucht - dabei hatte ich das Prinzip ja eigentlich schon mal verstanden ....


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Gewinner Loop Regal von corpus delicti

Am letzten Mittwoch habe ich den Lostopf für das Loop-Regal von corpus delicti* geschlossen und inzwischen kräftig durchgeschüttelt. Diese Verlosung hat mir mal wieder richtig viel Spaß gemacht, denn es sind einige mit wirklich ausführlichen (Blog-)Kommentaren reingesprungen und die Ideen, die ihr für die Befüllung hattet, waren wirklich interessant. Im Blog gab es 19 ausführliche Kommentare, bei Instagram 676 Impressionen mit immerhin 79 Interaktionen und 18 Losprunghüpfer. Zusammen mit den Repost-Verlosungsbildchen macht das 37 Lose.


Die automatische Glücksfee hat Nummer 11 als Gewinnerin bestimmt und das ist:

Klasse, bei mir auch ganz langweilig, Tücher. Als Hingucker im Flur! Da wäre auch gleich einmal Aussortieren inklusive!
Liebe Grüße an euch fünf!
Ulrike

Herzlichen Glückwunsch!

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Rezension: Hasenstarke Rätsel und Mandalas für die Vorschule: Knobeln - Rätseln - Malen

Wie letzte Woche angekündigt, habe ich noch ein zweites Rezensionsexemplar aus der Hasenstarken-Reihe raussuchen dürfen. Meine Entscheidung fiel dabei auf "Hasenstarke Rätsel und Mandalas für die Vorschule: Knobeln - Rätseln - Malen"*. Unsere eigene Erstklässlerin, die nun nur noch zwei Wochen Schule bis zu ihren ersten großen Sommerferien vor sich hat, ist das Buch zwar schon nichts mehr, aber es wird ja nun gleich zwei Geschwisterkinder geben, die noch "zeitgerecht" beschenkt werden können.

Abbildung vom Duden-Verlag
Das Vorschulkinderbuch im A4 Format wirbt bereits auf der Umschlagsseite damit, dass der Inhalt Vorlesegeschichten, Knobeln und Ausmalen sowie passende Hasensticker enthält. Außerdem gibt es noch einen „Mal dieses Buch fertig“ - Hinweis, mit dem klar wird, dass direkt in diesem Buch gearbeitet werden soll. Es ist als mehr ein Arbeitsheft als ein Buch. Der Inhalt dreht sich vor allem um den kleinen Paul Hase und seinen Onkel Frollo, der als Erfinder und Forscher ziemlich verrückte Dinge erlebte. Dazu kommen noch einige weitere Hasenfamilienfiguren.
Abbildung vom Duden-Verlag
Ihre Geschichte wird das ganze Heft hindurch am oberen Broschürenrand erzählt. Darunter befinden sich die Aufgaben. Unterbrochen wird die Geschichte jeweils durch eine „Extra knifflig“ Doppelseite. Insgesamt sind so fünf Kapitel gestaltet, denen Elterntipps für die Vorschulzeit und ein Lösungsteil folgen. Auf die Lösungen am Ende des Buches hätte man eigentlich verzichten können, denn ganz alleine können die Vorschüler ohne eigene Lesekenntnisse das Heft ohnehin nicht bearbeiten und die Erwachsenen sollten es ohne Lösungsschlüssel verstehen.
Abbildung vom Duden-Verlag
Mit dem Blick inzwischen eine Erstklässlerin bei ihrem Schulstart begleitet zu haben, ist mir besonders positiv aufgefallen, dass es bei vielen Knobelaufgaben und Ausmalgeschichten, um die Stifthaltung geht. Beim nächsten Kind wird das wohl auch etwas sein, worauf wir noch zeitiger achten werden. Neben einigen Labyrinthaufgaben, bei den Linien eingezeichnet werden müssen, die  einen vorgegeben Weg möglichst nicht verlassen sollen, sind auch schon einige Schwungübungen dabei, mit denen sich auch unsere Tochter in den ersten Schulmonaten beschäftigt hat. Nur die Knobelaufgaben, bei denen man herausfinden soll, wie der Buchstabe E richtig aufgebaut wird, halte ich für etwas zu zeitig, denn bei der Buchstabenerlernung ist wohl tatsächlich wichtig, nach welchem System das Alphabet gelernt wird und wann die Schreibbuchstaben dran sind.
Abbildung vom Duden-Verlag
Die meisten Aufgaben sind aber Konzentrations- und Logikaufgaben. Gerade das Konzentrieren ist nach den wilden Kindergartenjahren wohl die größte Hürde im Schulalltag und daher eine sehr sinnvolle Beschäftigungsaufgabe für kleine Vorschulkinder.



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60. Geburtstag Deko Tafel

Im Mai habe ich angekündigt, dass der 60. Geburtstag der Schwiegermutter zu feiern wäre und ich wie fünf Jahre davor mit der Schwägerin für die Deko zuständig sein würde. Mit 2,5 Kindern, einem fiebernden Ehemann, der zuvor verreisten Schwägerin und einem Haus, dass für den Besichtigungsbesuch der Verwandtschaft durchgeputzt werden sollte, während in der Woche zuvor unter anderem eine ganztägige Dienstreise anstand, war eine besondere Herausforderung. Mit dem Ergebnis war dann aber wir und das Geburtstagskind zufrieden.


Gefeiert wurde am Ort unsere eigenen Hochzeit, wobei wir damals in diesem Raum nur die Hochzeitstorte angeschnitten und die Geschenke sowie am Abend die kleine Tochter im Babybett zwischengelagert haben. So passte es auch diesmal prima, dass wir den Tischschmuck wieder - wie damals - bei der Blumenbinderei bestellt haben. Purer Zufall war es hingegen, dass unsere kleine Bastelidee farblich nicht nur perfekt zum Blumenschmuck sondern - unabgesprochen - auch nur zum gestellten Tischläufer passte.


Gebastelt wurden aus Servietten und einem Schmetterlingsklebeband kleine Krawatten, zu denen eigentliche eine Deko zum Männertag inspirierte. Ein bisschen abgewandelt habe ich das Ergebnis und nicht nur mehr gefaltet, sondern auch keine Drapierung am Besteck vorgenommen. Ein bisschen unsicher war ich ursprünglich, ob es auch zu einem Frauengeburtstag passt, aber auf der Tafel sah es dann sehr passend aus.


Gekauft - und nicht gebastelt - haben wir das  Geburtstagsbuch* von feb-factory. Dort gefielen mir Grundidee, Design und auch die Fragen so gut, dass ein "Nachmachen" auch einfach unfair gewesen wäre. Fast alle Geburtstagsgäste haben die Seiten wirklich ausgefüllt, so dass wir dem Geburtstagskind nach der Feier eine feine Erinnerung mit den Antworten ihrer Geschwister und Freunde übergeben konnten.


Gestaltet wurde dann so, dass die Einzelseiten - bereits mit dem Namen des Gastes bestempelt - unter jeden Teller kamen. So waren sie gleichzeitig die Tischkärtchen. Auf die Teller wurde dann noch die frühlingsgrüne Serviette gelegt und oben die Krawattenfaltung angeordnet. Fertig. Die Schwägerin organisierte außerdem noch eine Polaroid-Kamera* für Sofortbilder der Gäste und gestaltete, nach der Inspiration von Love & Lilies lauter Erinnerungsschnipsel, was vor 60 Jahren alles passierte.




Passend zum Thema Geschenke und Deko ist übrigens auch noch meine Verlosung, an der ihr (nur) heute noch teilnehmen könnt.

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