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Rezension: Handbuch Handlettering: Eigene Buchstaben & illustrative Schrift gestalten

Bücher zum Schriften-Thema tauchen in meiner Rezensionsliste immer mal wieder auf. Eigentlich steht dahinter natürlich der Wunsch, schön schreiben zu können. Daher bin ich auch nicht am erst im letzten Monat erschienen "Handbuch Handlettering: Eigene Buchstaben & illustrative Schrift gestalten"* vorbei gekommen, denn es vermittelt den Eindruck ein echtes Kompedium zu diesem Thema zu sein.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Tatsächlich zeigt schon der Blick in das Inhaltsverzeichnis, dass die fünf Kapitel tief in die Materie einführen. Die gelernte Buchhändlerin und studierte Kommunikationsdesignerin und Kulturwissenschaftlerin Chris Campe scheint ihr Metier zu beherrschen, denn bereits das Grundlagen-Kapitel zeigt, dass hier vor allem Wissen vermittelt werden soll. Es folgen die Hauptthemen "Brushpen Lettering" und "Illustrative Schriften" bevor es um das Digitalisieren im fünften Kapitel geht. Im Anhang folgen dann Quellen und ein Index.

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Wie die Autorin bereits selbst im Vorwort klarstellt, gibt es keine Projekte und auch keine Vorlagen oder Anleitungen. Das hat mich zunächst überrascht, aber Campe begründet das wie folgt. "Die werden Sie auch nicht brauchen, denn wenn Sie verstehen, wie Buchstaben funktionieren, müssen Sie nicht mehr abzeichnen und können stattdessen frei variieren - und machen was Sie wollen." (S. 8) Damit stapelt sie allerdings fast etwas zu tief, denn zumindest im Kapitel 3 werden bei den Alphabetvorlagen durchaus Anleitungen zur Reihenfolge des Letterns bei den einzelnen Buchstabend gegeben. Übungsseiten mit Beispielsätzen o.ä. gibt es in diesem Buch aber tatsächlich nicht.

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Das Buch soll wohl vor allem Campes Workshops, die tatsächlich vielversprechend klingen, in Textform übersetzen. Obwohl mir klar ist, dass kein Buch zu eigenen Schrifterfolgen führen kann, sondern immer nur das eigene Üben der richtige Weg sein kann, habe ich dennoch das Gefühl, dass dieses Buch am besten funktionieren wird, wenn man tatsächlich vorher einen praktischen Workshop besucht hat.
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Wie ist das denn bei euch? Gibt es denn jemand, der dieses Schönschreiben tatsächlich nur anhand von Buchlektüre gelernt hat?



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