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Adventsbastelei Kindergartenkind 2020 Feenhaus und Filzbaum

So langsam wird's zeitlich knapp mit den weihnachtlichen Themen, die noch im blog landen sollen. Die Werke der beiden großen Kinder werden aber noch gezeigt, denn wie bislang jedes Jahr wurde daran begeistert gebastelt und dann uns Eltern unter den Weihnachtsbaum gelegt. Die jeweiligen Highlights zeige ich hier.

Beim Kindergartenkind hat mir dieses Jahr das Feenhaus und die Filzbäume am besten gefallen, die wohl nicht nur dieses Weihnachtsfest an einen Platz an unserem schon etwas trockenen Baum bekommen. Da wir seit Jahren einen bereits ausrangierten Baum nutzen können, sieht er meistens nicht mehr ganz so taufrisch aus, aber dafür ist es wenigstens ein bisschen nachhaltiger, als einen neuen Baum aus dem Wald zu holen.


Beide Bastelideen sind sicherlich auch zu Hause gut nachzumachen, denn man braucht nur Bastelfilz, Holzkugeln und Watte. Hübsch sieht das aus, oder?

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Bestrahlungs Knudie Oma

Nachdem ich es nach der überraschen Diagnose genau an meinem Geburtstag schon nicht geschafft hatte, für meine Mama ein Brustkrebsherzkissen zu nähen (bzw. leider gar nicht auf die Idee gekommen war), sollte es nun wenigstens einen kleinen persönlichen Glücksbringer geben, der sie zur Bestrahlung begleitet.

Vier Krankenhaus-Knudies habe ich bislang schon gestickt. Einen für den Tagesmutterfreund der Tochter, einen für die Uroma, der leider an der Diagnose nichts mehr ändern konnte, einen für die zweite Uroma, die nach der OP wieder deutlich vitaler wurde und dieses Jahr den Tröster für die Tochter. Wie bei allen Knudies entstehen die kleinen Mutmacher aus der ITH-Stickdatei von Stickbär sowie meinem Label von Namensbänder*. Im gewählten Stoff war das Enkelkind vor Jahren ein zuckersüßes Blumenmädchen und dazu gab es diesmal ein Herz aus ihrer Lieblingsfarbe mit dem eigenen Namen. Da es ein Oma-Knudie ist, mussten natürlich auch silberne Haare gestickt werden.   


Die vielen Herzchen und die Hoffnungsfarbe grün haben zusammen mit unseren guten Wünschen und gedrückten Daumen tatsächlich geholfen. OP und Bestrahlung meisterte sie nahezu problemlos und auf eine Chemotherapie konnte verzichtet werden. So muss sie nun nur noch Tabletten schlucken und wir sind alle mehr als erleichtert. Dreimal gab es nun schon diese erschreckende Diagnose im Familienkreis und wenn ich mir etwas wünschen könnte, dürften dieses und die kommenden Jahrzehnte gerne Krebsfrei bleiben. Das es im Freundeskreis in den letzten Tagen doch eine Fehlinterpretation war, beschwingt mich immerhin schon mal sehr.

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Dresdner Nähbloggertreff bei Ringellaus im Januar 2020

Auch für das Nähhobby habe ich im noch neuen Jahr konkrete Pläne. Während ich das bloggen im letzten Jahr zwar erstmals bewusst ein bisschen reduziert hatte und "nur noch" an vier oder manchmal auch drei Wochentagen meine kleinen Texte rund um DIY | Nachhaltigkeit | Rezensionen tippte, war die Nähzeit durch den Wegfall des Nähplatzes fast völlig zum erliegen gekommen. Alle Nähprojekte entstanden daher nur noch zu besonderen Zeiten und nicht mehr wirklich im normalen Alltag. Das soll sich dieses Jahr wieder ändern.

Um dabei wieder ein bisschen mehr in Schwung zu kommen, tracke ich die Zeiten nicht nur im Kalender sondern freue mich auch, wenn ich bei Nähtreffs aktiv sein kann. Die eigenen Pläne für das erste Treffen der Dresdner Nähblogger im Januar am letzten Freitag standen daher diesmal schon vorher fest.


Eingeladen hatte das erste Mal Ringellaus, was mich besonders gefreut hat, denn sie näht nicht nur fantastische Sachen (und Schuhe!) sondern bloggt auch erst seit knapp zwei Jahren (sogar auf der gleichen Plattform wie ich). Neue motivierte Nähblogger in Dresden - es gibt sie also doch noch! An ihrem WG-Wohnzimmertisch (einen Einblick in ihre besondere Wohnform gab es letzte Woche hier) versammelten sich Mit Nadel und Faden, Kremplinghaus, Näähglück by Sophie Kääriäinen, Malou und Nadelexperimente.

Ich habe an diesem Abend nicht nur zwei kleine Mininähprojekte immerhin fertig bekommen, sondern neben den netten Gesprächen auch wieder einiges gelernt. In "Grundschnitte und Modellentwicklungen"* habe ich nur ehrfürchtig reingeschaut, aber bei den Ohuhu Markern* von Näähglück by Sophie Kääriäinen war klar, dass es das perfekte Geschenk für unsere kreative Tochter zum 10. Geburtstag sein wird. Bleibt nur zu hoffen, dass sie damit wirklich mal auf dem Papier bleibt ... wir werden berichten.

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Rezension: Das kleine Buch vom leichten Leben: Mini-Zen-Rituale, die wirklich glücklich machen

Wie bereits im letzten Jahr habe ich im Januar vor allem Reflexions- und Minimalismus-Bücher auf meinem Rezensionsstapel. Tatsächlich passt diese Lektüre für mich sehr gut zum Jahresbeginn und den eigenen Überlegungen, die mich gerade beschäftigen. Dazu passt "Das kleine Buch vom leichten Leben: Mini-Zen-Rituale, die wirklich glücklich machen"* ziemlich gut, wobei ich bei Zen immer an meinen Kommilitonen denken muss, der mir diese Tür in einem Kolloquium bei unserem gemeinsamen Professor das erste Mal öffnete. Irgendwann werde vielleicht auch ich den Weg durch diese Tür gehen können.

Abbildung von Goldmann

Ganz zum Gedanken des Zen passend, ist dieses Buch ausgesprochen klein, zurückhaltend schlicht gestaltet und doch so tiefgreifend. Der Autor Pascal Akira Frank folgte den Lehren des Zen in das japanische Heimatland seiner Mutter und vermag die Grundideen in diesem Büchlein wunderbar nachvollziehbar zusammenzufassen. Nach einer Einleitung folgen 33 ganz konkrete Zen-Rituale, die durch kurze eingefügte Anekdoten über Zen-Meister strukturiert werden.

Abbildung von Goldmann

Der Autor gibt dabei an, dass man diese Rituale nicht schrittweise oder vollständig umsetzen soll, sondern sich einfach mitnimmt, was thematisch zu den eigenen Lebensthemen gerade am besten passt. Dazu gehören ganz pragmatische Tipps wie "Umwege durchs Grüne nehmen" genauso dazu wie "Ausreichend schlafen" oder "Einfach mal zuhören". Ich habe als eines der ersten Rituale "Das Tao des Putzens entdecken" gelesen, denn mit unseren nun drei Kindern und dem Berufsalltag kämpfe ich täglich mit dem Geschirr- und Wäschebergen. Immerhin versuche ich nun dabei die Freude zu entdecken.

Abbildung von Goldmann

Momentan ist es tatsächlich mein "Auto-Buch". Immer wenn ich Beifahrer sein kann und die Kinder nicht zu fordernd sind, lese ich die Rituale und denke dann mit Blick aus dem Autofenster darüber nach, was ich für mich umsetzen kann. Vielleicht kommt es auch auf die nächste Dienstreise mit.

Abbildung von Goldmann

Wie man sicherlich gemerkt hat, mag ich das Buch. Es wäre sicherlich einfach gewesen, daraus ein umfangreiches Buch mit sehr viel mehr Textanteil zu machen. Gerade die Einfachheit in Umfang und Inhalt macht aber die eigentliche Größe dieser Publikation aus.



amberlights Rezensionsportal



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Menschen(s)kinder-Blog-Hop: Bettnische Kinderzimmer Pinnwand mit Stoff

Wie am Freitag schon angekündigt, darf ich mit Jahresbeginn am feinen Menschen(s)kinder-Blog-Hop von 14 Bloggerinnen zu Thema geschlechtsneutrale Deko & Accessoires teilnehmen, den Grüner Nähen veranstaltet. Seit fast drei Jahren widmet sie sich dem Thema kindgerechte Kleidung und Accessoires, die jeweils keinen Rückschluss auf das Geschlecht zulassen. Im Jahr des Linksparty-Starts habe ich wohl besonders viel dabei verlinken können, denn wir wussten bei unserem dritten Kind erstmals nicht, was wir geliefert bekommen. So waren Mützchen und Wickelplatz zwangsläufig geschlechtsneutral. Manchmal finde ich die Zuordnung aber gar nicht so einfach, denn wenn man es genau nimmt, dürfte dabei weder die Farbe noch die Funktion eine Verlinkung ausschließen. Andererseits finde ich es großartig, dass man dabei bewusst auf besondere Themen - wie das Kleid für den Sohn - eingehen kann. Bei meinem Blogbeitrag für die aktuelle Aktion geht es aber diesmal um eine Kinderzimmerdekoidee für die Tochter.



Wer heute nicht das erste Mal hier mitliest, weiß vielleicht, dass wir zwischen 2012 und 2016 mit 14 anderen Familien und inzwischen über 20 Kindern einen Vierseithof saniert haben und dort als Mehrgenerationswohnen mitten in Dresden aber doch umgeben von Streuobstwiesen wohnen dürfen. Unsere nun drei Kinder mit neun, sechs und zwei Jahren hatten dabei bislang ein gemeinsames Kinderzimmer. Mehr als drei Jahre nach dem Einzug wechselt nun aber die Tochter, die in diesem Monat nun zehn Jahre alt wird, in den Nachbarraum. Vor sechs Jahren hatte ich für unsere damalige rote Küche eine Pinnwand aus einem Bilderrahmen gestaltet, die mit Stoff bezogen war. Für die Tochter wurde nun diese Pinnwand farblich umgestaltet und dabei ganz unabhängig von dieser Aktion bewusst nicht in geschlechtstypisches Pink mit viel Glitzer oder ähnliches gehüllt, sondern dafür ein grüner Tilda-Stoff gewählt.


Diese Stoff-Pinnwand-Varianten sind relativ schnell gemacht. Die Scheibe wird komplett entfernt, Strick gespannt und anschließend auf der Rückseite festgenagelt sowie die Pappe mit Stoff bespannt. Dafür muss man noch nicht mal an die Nähmaschine. Anschließend noch ein paar hübsche Klammern und schon können Postkarten, Einladungen, selbstgemalte Bilder und vieles mehr angeklammert oder auch einfach nur hinter die Stricke gesteckt werden. Inzwischen ist ihre Pinnwand schon komplett gefüllt, aber nun auch zu privat für diesen blog. Vielleicht wird sie in dieser Form auch irgendwann mal zu den Jungs wandern. Das Bettnische und Wandberechnung, die wir nach der Entkernung selbst berechnet haben, nun wirklich passt, ist übrigens eine große Erleichterung.



Innerhalb des Jahres ziehe ich hoffentlich auch mit der restlichen Nähecke, die man teilweise noch am Bettende erkennen kann, aus diesem Zimmer aus. Wer gestern zum Kinderzimmer in unserer alten Wohnung gesprungen ist, kann übrigens den gleichen Bären erkennen, den sie 2011 bei unserer Hochzeit geschenkt bekommen hat. Die Zuckertüte auf und die Geheimkiste unter dem Bett hatten in diesem Blog auch schon ihren Auftritt.

Alle heute ganz neuen Blogleser, denen ich mit diesem Blogbeitrag wohl genügend Türen zum Weiterlesen geöffnet habe, will ich natürlich gerne auch noch um einen Wimpel bitten. Macht ihr hier mit? Das wäre fein ....

Vier Stationen folgen von dieser Blogserie übrigens noch - schaut doch mal vorbei:

06. Januar: Nähzimmerplaudereien
07. Januar: Naht im Wald
08. Januar: Kleine Stöpsel
09. Januar: Marymes Blog
10. Januar: Nähkäschtle
11. Januar.: Ringellaus
12. Januar: DIY oder die!
13. Januar: Quernaht
14. Januar: Ulrikes Smaating
15. Januar: Amberlight-Label
16. Januar: Zum Nähen in den Keller
17. Januar: Hügelring
18. Januar: Mit Schönheitsfehlern
19. Januar: Grüner Nähen

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