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Apfel Schälmaschine für Kinder

Letztes Jahr bekam ich von der Nachbarin mit einem Augenschmunzeln eine Kinder-Apfel-Schälmaschine (erhältlich bei JAKO-O*, Amazon*) geschenkt. Der Hintergrund dazu ist, dass ich mich (zu) sehr für solche (Küchen)Helfer begeistern kann, während der Mann es mehr als kritisch sieht, wenn weitere (ungenutzte) Großgeräte bei uns einziehen. Einerseits begeistern mich zwar Minimalismus-Konzepte, aber andererseits scheitere ich seit Jahren an deren Umsetzung. Ich verstehe den Mann sogar, der genervt ist, wenn die Neuanschaffungen elf von zwölf Monaten ungenutzt im Schrank stehen und einstauben. Eine reine Mitnehmvariante hätte daher nicht funktioniert und die feine Schälmaschine wurde als Geburtstagsgeschenk für mich deklariert. Sehr geschickt, oder?



Tatsächlich wollte ich so eine Schälmaschine immer schon haben und finde die Ringschneidevariante einfach großartig. Der Apfel wird aufgesteckt, die Kinder können kurbeln und in einem Arbeitsgang wird geschält, in Ringe geschnitten und - da am Ende nur die Mitte erhalten bleibt -  auch entkernt. Das Gerät gehört perfekt in meine Blog-Kategorie Herbstfreude*, wobei dieses Jahr bislang die Äpfel fehlen und der eigene Baum wohl noch Jahre braucht, bis er etwas trägt.




Die Kinder hatten außerdem größten Spaß daran, die Schälschlangen aufzufuttern. Den Apfel im ganzen zu belassen, funktioniert dabei nicht immer, aber das ist auch nicht wirklich notwenig. Härtere Lebensmittel schafft - zumindest unser Gerät - leider nicht, wie der Test an einer Möhre ergab. Wahrscheinlich wird damit auch das Messer zu schnell stumpf. Da ich Apfelringe liebe, wurden letztes Jahr noch ein paar in der Sonne gedrocknet. Dafür wäre eigentlich ein Dörrgerät* notwenig, dass wie eine Getreidemühle* oder ein Brotbackautomat* seit Jahren auf meiner imaginären Wunschliste steht und bei der ich weiß, dass ich den Mann damit in den Wahnsinn treiben könnte. Wie sieht es denn bei euch mit solchen Sondergeräten aus?



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Einab


Kommentare

  1. Ich hab auch schon seit Jahren so ne Apfelschälmaschine ( und es gibt ne Menge wilde Bäume- die ihre sehr schmackhaften Äpfel gerne herschenken ). Ich liebe die und geb sie auch nicht her. Ich besitz auch ein ganz einfaches Dörrgerät, funktioniert großartig auch wenn ich es nicht ständig brauche, auch für Pilze ect. sehr sinnvoll. Ich brauch nicht jedes Gerät, doch einige schon.
    LG Silvi

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  2. Ich bin für solche Sache auch leicht zu begeistern, mag es aber widerum selber nicht, wenn Maschinen unnütz herumstehen. (Was wir bei jedem Umzug über den Shaker vom Ehemann diskutiert haben, den ich während unserer 10jährigen Beziehung kein einziges Mal in Benutzung gesehen habe ;).) So eine Apfelschälmaschine hat uns immer mal angelacht, aber bisher noch nicht den Weg zu uns gefunden. Und das obwohl wir Massen an Äpfeln zu verputzen haben ;).

    Liebste Grüße

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  3. Den Apfelschäler haben wir auch, bzw. meine Eltern. Ebenso einen Dörrautomat, ein Überbleibsel aus der Elektrofachhandelszeit meiner Eltern. Einen Brotbackautomaten haben wir letztes Jahr auf dem örtlichen Trödelmarkt für 10 Euro gekauft. Der war noch neu und hat uns schon viele leckere Brote gebacken.
    Wenn man viel Platz hat, dann kommt wohl das ein oder andere automatisch herzu.
    LG
    Kerstin

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