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Nähbloggertreff bei amberlight-label Herbst 2017 & Studentenprojekt Gründerwochenanhänger

Nach einem Jahr habe ich die Dresdner Nähblogger zum zweiten Mal zu mir eingeladen. Inzwischen kann ich ein bisschen besser einschätzen, welche Kapazitäten unser Wohnzimmer zu bieten hat und wie die Nähmaschinenstellfläche erweitert werden kann. Nach meiner Einschätzung, kann man bei uns tatsächlich einen richtigen Nähtreff veranstalten, auch wenn ein ganzes Nähdachgeschoss wie bei Mit Nadel und Faden hier noch einige Jahre fehlen wird. Die schwere Nähmaschine nicht durch die Gegend tragen zu müssen, sehr netten Besuch zu bekommen, der obendrein noch kulinarische Köstlichkeiten mitbringt, ist schon großartig und wird bestimmt wiederholt.




Als Gastgeberin - mit dem sehr ausgeglichenen Spätsommerkind -  habe ich zwar diesmal tatsächlich keinen einzigen Stich gemacht, aber dafür waren mit mir by Aprikaner, Nadelexperimente, stoff_verzueckt, Dani Ela, Friemeleien, Kääriäinen, dieAtze näht, handmade by clau*chichi, OrNeeDD, ReSiZe-genadelt und Schau'n wir mal fleissig. Die Maschinchen ratterten, es wurde Stoff getauscht, in neue Nähbücher* geschaut, von Hand genäht und gestrickt.



Am Abend gab es dann noch zwei ganz besondere Gäste. Der Sohn zweiter Kollegen - derzeit Erstsemestler an der gleichen Universität, an der auch ich studiert habe - nimmt momentan an der Günderwoche teil. Unter einem vorgegeben Motto muss dabei innerhalb einer Woche ein Miniunternehmen gegründet werden. Das diesjährige Motto ist dabei "Leinen los zum Gründen" und es darf mit Fäden und Seilen gearbeitet werden. Unglaublicherweise nehmen daran 200 3er-Team parallel teil. Die beiden Studenten durften ihr Projekt bei uns vorstellen und haben als Produkt in Kunstharz gegossene Schlüsselanhänger* mit eingeschlossenen Fäden entwickelt. Verfolgen kann man die Bemühungen der Gruppe 161 derzeit im blog der Gründerwoche.



Nur bis zum kommenden Montag sind die Schlüsselanhänger direkt in der Stadt, aber auch bei DaWanda* für kleines Geld erhältlich. Neben ein paar verkauften Schlüsselanhängern brachte ihnen dieser Abend sicherlich einen kleinen Einblick in die tatsächliche Welt der kreativen Selbstständigen, denn hinter erfolgreichen Shopbetreibern wie Clau*chichi* und Aprikaner* stehen natürlich ordentliche Gewerbeanmeldungen und noch einiges mehr, was innerhalb nur einer Woche nicht zu realisieren ist.

Neben diesen beiden jungen Männern war diesmal auch der Hausherr während des Nähtreffs anwesend und buk mir nicht nur in einem meiner allerersten Nähwerke aus dem Jahr 2009 - einer Küchenschürze nach Burdaschnitt - eine Sachertorte, sondern überprüfte auch, ob Kniehebel tatsächlich unter Spannung stehen. Schau'n wir mal weiß nun, dass sie im betagten Alter mit Herzschrittmacher auf den Kniehebel wohl verzichten muss ... für die beiden letzten Gäste gab's dann sogar noch einen Geburtsbericht vom dritten Kind aus Sicht des Mannes, die auch für mich spannend zu hören war.


Ein bisschen exzessiv Stoff getauscht bzw. eher von den Blogeinnahmen käuflich erworben, habe ich bei diesem Treffen auch. Meine eigenen Tauschstoffe haben es aber irgendwie gar nicht erst auf den Tisch geschafft, aber die Aktion wird bestimmt bald wiederholt. Vielleicht sogar beim Weihnachtsftreff?


Von OrNeeDD bekam ich so lauter Stoffschätze. Selbst beim türkisfarbenen Blättersewat von Graziella* konnte ich dann nicht nein sagen. Das Stoffgebirge ist nun wieder ganz gut bestückt - auf zum nähen.
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BERNINA & ZEN CHIC Quilt-Along: Playing with Triangles #berninazenchicqal & Nähcamp 2018

An meinem 40. Geburtstag startete auf dem Bernina Blog ein sew-along zu einem Dreiecksquilt, der so modern und frisch ist, dass mir diese Deckenvariante richtig gut gefällt. Mein bisheriges Verhältnis zur Quilterei habe ich ja erst neulich beim letzten Rezensionsexemplar zu diesem Thema beschrieben.


Zusammen genäht wird nach dem bisherigen Zeitplan bis Mitte Februar 2018. Zur Fertigstellung hat man sogar bis Ende Januar 2019 Zeit. Obwohl meine to-sew Liste eigentlich unglaublich lang ist und inzwischen schon der sechste Block genäht wird, will ich unbedingt noch mitmachen und dabei das Quilten lernen. Das wird meine persönliche (Näh-)Herausforderung für dieses dritte und damit auch letzte Elternzeitjahr. Die Dreiecksform passt außerdem perfekt zu unserem dritten Kind.

Und wenn es wie bei der seit über drei Jahren stagnierenden Jahresdecke wird? Selbst dann habe ich diesmal einen Plan, denn 2018 werde ich ganz bestimmt wieder am Nähcamp teilnehmen. Meine ursprüngliche Idee nach Bremen (Tickets)* oder wie 2015 und 2017 nach Berlin (Tickets)* zu fahren, habe ich aber wieder aufgegeben, denn da wird das vollgestillte Septemberkind sicherlich noch nicht so lange auf mich verzichten können. Aber in Leipzig (Tickets)* bin ich auf jeden Fall mit dabei, denn im November nächsten Jahres ist das Baby bereits ein Kleinkind und ich schon mehrere Monate zurück im Arbeitsleben. Wenn mein Triangelquilt bis dahin noch unvollendet ist, werde ich ein ganzes Wochenende nur daran nähen. Ein guter Plan, oder? Die Tickets* sind bereits gekauft - wer gönnt sich diese Auszeit auch?

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Rezension: Die Sternennacht

Nach über 170 Buchrezensionen (unglaublich, oder?) hat man schon so vieles gesehen und bewertet, dass wirkliche Überraschungen meistens ausbleiben. Eine Ausnahme macht dabei aber "Die Sternennacht"* von Jimmy Liao. Der Taiwanese veröffentlichte 1998 sein erstes Buch während einer schweren Krankheit als Abschiedsgeschenk an seine Familie mit 40 Jahren. Er überlebte und publiziert seitdem Bilderbücher für Erwachsene, wobei "Die Sternennacht" für junge Leser ab 12 Jahren empfohlen wird, da es eine Geschichte über das Erwachsenwerden erzählt.

Abbildung von chinabooks.ch
Das 70seitige Buch hat mich tatsächlich vollständig in seinen Bann gezogen. Die Bilder sind ebenso intensiv, wie gleichzeitig magisch und faszinieren durch eine ganz eigene Bildsprache. In wenigen Sätzen wird dazu die Geschichte eines Mädchens erzählt, dass sehr einsam ist, in der Schule keinen Anschluss findet und im Elternhaus keinen Rückhalt hat. Der Junge, der in das Haus gegenüber zieht, ist genauso schweigsam und zurückgezogen, wie sie.

Abbildung von chinabooks.ch
Beide verlassen im Sommer die Stadt und besuchen das Haus der verstorbenen Großeltern des Mädchens. An diese Stelle der Geschichte tritt das Wort vollständig in die Hintergrund und es folgen mehrere Doppelseiten mit wirklich großartigen Illustrationen. Während die Zeichnungen im ersten Teil des Buches voller skurriler Details sind, scheint der Mittelteil eine heile Welt zu zeigen, die - bei aller Melancholie des Buches - ein Glücksgefühl auslöst. Was für Farben!
Abbildung von chinabooks.ch
Nach der Rückkehr erkrankt das Mädchen und wird den Jungen nie wieder sehen, die Erinnerungen an den Sommer aber auch nie verlieren. Dieses Buch hat es tatsächlich geschafft, dass ich nach der Lektüre ergriffen war. Nahezu unbemerkt eingetreut, werden die ganz großen Fragen gestellt. "Hättest du Angst, wenn wir beide die letzten Menschen auf der Welt wären?". Im letzten Teil gibt es zwei Aufklappseiten mit einer wirklich großformatigen Illustration zum Zimmer des Jungen.
Abbildung von chinabooks.ch
Die asiatische Welt fasziniert mich seit meiner China-Reise im letzten Jahr noch ein bisschen mehr und der Bezug zu Taiwan ist durch unsere Übersetzerin, die aus diesem Land kommt, auch unvergessen.  Das Bilderbuch "Die Sternennacht"* wird vermutlich nicht für das Kinderzimmer freigegeben, sondern im eigenen Buchregal bleiben. Dort macht es sich neben meiner Studienlektüre auch ganz ausgezeichnet, denn der Buchtitel bezieht sich auf ein Gemälde von van Gogh, das im Buch ebenso auftaucht, wie Werke von Réné Magritte. Eigentlich würde ich es bereits jetzt gerne mit der noch nicht achtjährigen Tochter teilen, die wohl auch schon erlebt hat, wie es ist, sich als Außenseiterin zu fühlen. Bislang konnte sie sich zwar immer wieder freischwimmen, aber irgendwie erinnert sie mich doch sehr an meine eigene Gefühlswelt in den Kindertagen. Wahrscheinlich wäre es aber wirklich noch zu früh.




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Werbung / Anzeige: Bio-Tee Pukka Herbs in der Stillzeit & Verlosung

In meiner dritten Schwangerschaft war ich vor dem Hintergrund, dass ich zwischen dem Schulkind und dem Kindergartenkind eine (unbemerkte) Toxoplasmose hatte, was die Ernährung betrifft ziemlich entspannt. Absolut konsequent bin ich allerdings in Schwangerschaft und Stillzeit - bei allen drei Kindern - immer bei dem Thema Alkohol und Kaffee. So lehne ich den Weißwein im Risotto ebenso ab, wie die Koffein/Teein-Getränke Kaffee und schwarzer oder grüner Tee. Da Koffein wie ein Hormon wirkt, dass unter anderem den Adrenalin-Ausstoß fördert und die Herzfrequenz auch beim Baby ansteigen lässt, muss ein Ungeborenes damit ebenso wenig unnötig oft in Kontakt kommen, wie ein Stillkind. Daher bleibt es für mich auch in den nächsten Monaten beim Koffein-Verzicht. Die Koffeinfreien-Teesorten von Pukka testen zu dürfen, passt daher ziemlich perfekt. Neu für mich war, dass Pukka neben den Teesorten auch Nahrungsergänzungsmittel im Angebot hat, bei dem die rein pflanzlichen Zutaten ohne Nebenwirkungen Beschwerden lindern können.


Pukka gehört schon lange zu den Teesorten, die mir durch ihre schönen Verpackungen auffallen und daher gerne gekauft werden. Gegründet wurde Pukka 2001 von zwei Männern im englischen Bristol. Zehn Jahre später wurde bereits in 30 Länder exportiert. Nach 15 Jahren werden - laut den Angaben auf der Herstellerseite - weltweit täglich zwei Millionen Tassen Pukka-Tee getrunken. Wenn es ein Unternehmen vor diesem Hintergrund schafft, nicht nur auf die Bio-Qualität seiner Zutaten zu achten, sondern tatsächlich in allen Bereichen nachhaltig arbeitet, verdient das meine Anerkennung. Das Engagement erstreckt sich dabei auf die Bereiche Menschen, Pflanzen und den Planeten. 1% des Umsatzes werden für Sozial- und Umweltprojekte gespendet. Es passt daher, dass das indische Wort "Pukka" für "echt", "authentisch" oder auch "höchste Qualität" steht.
    

In meiner Teetasse sind von den derzeit fast vierzig verschiedenen Varianten drei Sorten gelandet: "after dinner", "drei fenchel" und "mutterzauber stillen". After Dinner, der Lieblingstee des Nachbarkindes, vereint Zichorie (den ich sonst als Kaffeeersatz trinke), Kardamom, Anis, Süßer Fenchel und Süßholzwurzel und mundet ausgezeichnet. Wer Süßholzwurzel nicht mag oder beispielsweise in der Schwangerschaft auf die Glycyrrhizinsäure verzichten möchte, für den ist der Fencheltee beispielsweise genau richtig, der tatsächlich nur aus drei verschiedenen Fenchelarten besteht. Mein derzeitiger Favorit ist der Mutterzauber Stilltee mit Sathavari-Wurzel, Fenchel und Kurkuma und damit einem Geschmack, der endlich mal ein bisschen anders als die üblichen Stilltees ist. Seine Zusammensetzung bewirkt außerdem, dass man davon viel trinken möchte, was bei mir als Wenigtrinkerin richtig gut ist.


Während mir der Tee schon lange recht gut bekannt ist, waren mir die Nahrungsergänzungsmittel der Firma bislang völlig unbekannt. Vier Bereiche gibt es dabei zu entdecken: Digestif, Kurkuma, Greens und Relax. Während mir der Aperitif ja noch relativ geläufig ist, musste ich bei Digistif - mit dem man auch den Verdauungsschnaps bezeichnet - erstmal nachschlagen. Mit Alkohol hat die Packung Triphala Plus aber gar nichts zu tun. Der Hersteller gibt dazu an: "Triphala ist eine traditionelle ayurvedische Rezeptur, die aus der Kombination der drei Früchte Amla, Bibhitaki und Haritaki besteht. Pukka Triphala Plus bringt deinem inneren System eine Mischung dieses bewährten ayurvedischen Dreiklangs, verbessert mit Flohsamenschalen und Leinsamen und stimuliert so sanft seine tägliche Bewegung." Die Zutaten sind daher für Vegetarier und Veganer geeignet und sojafrei. Zum Beginn der Stillzeit passt dieses Mittel auch ziemlich gut, denn ohne zu sehr ins Detail zu gehen, ist so eine pflanzliche Unterstützung in der Zeit der frischen Geburtsverletzungen äußerst hilfreich. Bei der Tochter musste ich damals auf ein konventionelles Mittel zurückgreifen, das angeblich keinerlei Auswirkungen auf das Baby haben sollte. Nach einmaliger Anwendung erfolgte das erste Bad des Stillkindes ...

Eingenommen wird Triphala Plus 15 Minuten vor dem Essen mit warmen Wasser. Wer wirklich größere Probleme mit der Verdauung hat, kann die Einnahme auch auf den Zeitpunkt nach dem Essen verschieben. Eine Besserung wird nach zwei bis vier Wochen erwartet, wobei interessanterweise die Einnahmedauer sich nach der bisherigen Dauer der Beschwerden richtet. Falls man tatsächlich schon drei Jahre damit Probleme hätte, soll man das Produkt über drei Monate nehmen. Im Wochenbett sind es bei mir glücklicherweise nur ein paar wenige Tage, aber es ist gut zu wissen, womit man nachhelfen kann, ohne gleich ein rein medizinisches Produkt zu nehmen. Falls man tatsächlich schon so lange Beschwerden hat, wird Triphala Plus sicherlich nur ergänzend eingesetzt - auch dabei soll es aber keinerlei Wechselwirkungen geben. Es wird trotzdem empfohlen, den Therapeuten davon zu informieren.
 

Zurück zum Tee - wie allgemein üblich enthält eine Packung 20 Teebeutel. Die Begründung warum damit manche Teepackungen halb leer sind, liegt wohl im unterschiedlichen Volumen der einzelnen Teesorten. Besonders nachhaltig ist Pukka auch bei den Teebeuteln - diese sind vollständig recycelbar, da sie aus Holzpulpe und einem Produkt aus der Familie der Banenengewächse besteht, nicht geklammert oder verklebt wird und sogar der Faden aus ökologischer Baumwolle hergestellt wird.

Derzeit wird wohl daran gearbeitet, dass auch die Umverpackung vollständig recycelbar wird, was ich sehr begrüßen würde, denn dabei habe ich im Gegensatz zu losem Tee immer ein schlechtes Gewissen. Die Einzeltüten sind allerdings übrigens etwas breiter als üblich und passen daher nur ganz knapp in unsere Teebox, aber daran wird der Hersteller wohl nichts mehr ändern.
 

Glücklicherweise darf ich diesmal auch wieder etwas verlosen. Zwei Sets mit den Sorten "drei fenchel" und "after dinner" gehören euch, wenn ihr bis zum 24. November mit einem Kommentar unter diesem Blogbeitrag oder bei Instagram mitmacht.

Wissen möchte ich diesmal von euch,
ob ihr Teetrinker seid und was eure Lieblingssorten sind. 


Ausgelost wird wieder nach dem Zufallsprinzip und der Gewinn anschließend zugeschickt oder persönlich übergeben.


In diesem Fall folgen nun noch drei Hinweise zum Gewinnspiel:

Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Die Preise dürfen nicht getauscht oder übertragen werden und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Verlinkt bei:
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Wickelbody Onni von Näähglück, Sternenbody Gr. 56

Letzten Monat habe ich bereits den Raglanbody von Näähglück gezeigt und dabei erwähnt, dass das Probenähen auch noch eine weitere Body-Variante umfasste. Gezeigt habe ich den Wickelbody Onni* aber bislang noch nicht. Für die Frühchen-Größe gibt es dabei eine ganz besondere Geschichte, denn die Designerin unterstützt seit Jahren die kleinen Menschenkinder, die viel zu früh auf die Welt kommen oder nur ein einziges mal angezogen werden können. Die Frühchengrößen gibt es auf ihrem blog daher kostenlos. Über 306 Bodys hat sie alleine schon selbst genäht und in Frühchengruppen sind viele Tausende entstanden. Das wäre für das 450g-Kind aus dem Bekanntenkreis, dass es richtig gut ins Leben geschafft hat, auch was gewesen ...


Obwohl auch unser Spätsommerkind noch im Juli als Frühchen angekündigt wurde, sich dann aber an den Augusttermin nicht hielt und als erstes unserer drei Kinder deutlich nach dem Termin erst im September geboren wurde (das muss ich immer wieder schreiben, denn ich staune heute noch darüber), habe ich bei der Probenäherei die Gr. 56 genäht. Die Geschwisterkinder passten in diese Größe schließlich richtig lange.


Vernäht wurden die Sterne* aus den Kombistoffen der geschlechtsneutralen Farben. Eingefasst habe ich den Wickelbody mit mattem Jersey-Schrägband*, das auf dem Stoffmarkt im Frühjahr 2017 gekauft habe. Wie schon häufiger bei der Einfassstreifenvariante bin ich mit dem Endergebnis nicht so richtig zufrieden. Zur Rettung gab es dann noch eine halbwegs passable Steppnaht mit dem unterbrochenen Dreifach-Zick-Zackstich.


Da das Spätsommerkind nun rund um die Uhr Stoffwindeln trägt und so sehr viel rasanter als seine Geschwister wächst, passt er leider in den Sternenbody schon kaum noch rein. Beim großen Bruder hatte ich damals tatsächlich ein Body-Nähloch zwischen den Größen 56 und der Größe 80, die er mit 17 Monaten getragen hat. Bedarf für weitere, farbenfrohe Unterwäsche wäre also da. Die Blogaufnahmen entstanden übrigens zusammen mit dem Bär, den er von meiner Trauzeugin geschenkt bekommen hat, in der getesten Wiege. Für Blogaufnahmen hat sie wirklich eine perfekte, rückenfreundliche Höhe.


Das Probenähen für Näähglück war eine wunderbare Erfahrung und ich bin begeistert, wie welcher Akribie sie an den Schnittmustern feilt und die Einschätzungen der Probenäher einfließen lässt. Außerdem gab es vor dem Verkaufsstart* noch ein Lookbook, in dem auch meine Variante eine ganze Seite bekommen hat. Der Sohn war zu diesem Zeitpunkt allerdings noch im Bauch ...

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Fensterdeko Halloween Fledermaus und Spinnennetz

Dank des Plotters (was für ein feines Spielzeug) habe ich es dieses Jahr nicht nur geschafft, mit den Kindern lustige Masken zu basteln, sondern sogar etwas Deko an die (unglaublich dreckigen) Fenster zu bringen. Da mir die Folien weiterhin unsympathisch sind, habe ich es mit Papier versucht, was mehr oder weniger gut gelungen ist.


Geplottet wurde die Fledermaus von Nadinanders und die Spinnennetze von Elbpudel. Während sich die (Batman)-Fledermäuse völlig problemlos von der Schneidematte lösen ließen, bin ich an den Netzen fast verzweifelt. Papier eignet sich für diese Strukturen doch nicht so richtig gut. Angebracht habe ich die Papiere diesmal mit einfachem Leimstift, der sich auch richtig gut wieder entfernen ließ. Vom doppelseitigen Klebeband der 54 Weihnachtssterne im letzten Jahr finde ich manchmal jetzt noch Reste ...


Nach der Entfernung habe ich übrigens endlich eine Fensterputz-Aktion gestartet. Da in den letzten Wochen die Baumaschinen über den Innenhof rollten, hätte das keinen Sinn gemacht, aber die Dreckspuren waren nun doch so massiv, dass ich wirklich überlegt habe, ob diese Bilder überhaupt Blogtauglich sind ...

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Geld verdienen mit DIY Blogs: Blogeinnahmen 8/2017

Da es so gut zum Tantiemen-Thema passt und ich schrecklich säumig mit den Blogeinnahmen-Transparenzberichten bin, schließe ich die Blogwoche mit meinem August-Bericht, der mit 71,50 € Einahmen und fast keinen Ausgaben ziemlich unspektakulär ausfällt. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn in diesem Monat haben wir mit der Geburt unseres dritten Kindes gerechnet und auf ausgedehnte Shoppingtouren hatten ich keine Lust mehr.


Die Euronen kamen von:

Amazon*: 55,44
Arwin: 8,56
Lead Alliance: 7,50 €



Das einzige bemerkenswerte an den Zahlen, die ohne bezahlten Blogpost von Blogfoster* wieder sehr niedrig ausfallen, sind die 1,68 € von DeinDesign* , die mit den Schulkletties zusammenhängen. Ausgegeben wurde tatsächlich nur das übliche Lotterie-Los, das ja auch eher ein Spende für Aktion Mensch ist (gewonnen habe ich den ganzen Jahren jedenfalls noch nie) und aus dem Werbungsbudget den Betrag für WinSim*. Sehr ärgerlich für mich war, dass ich dem angeblichen kostenfreien 10€-Rabatt von Facebook für die amberlight-Seite gefolgt bin und einen Teil davon vorsichtig ausprobiert habe. Den Betrag von 3 € habe ich aber tatsächlich abgebucht bekommen, der Gutschein hat überhaupt nicht funktioniert - kennt sich damit jemand von euch aus?

Im Warenwerttopf lagen auch nur 57,94 €, die sich aus den Wunschkletties für den Ergobag-Ranzen und den drei Rezensionsexemplaren "Luna und der Katzenbär Band 3 & 4"*, "Mein Silhouette Hobbyplotter. Mit Online-Videos und Plotter-Vorlagen: Das große Werk- und Ideenbuch."* und "Lässige Fidget Spinner Tricks: 50 Tricks und Tipps rund um den neuen Lifestyle"* zusammensetzten.

Da im August mit 20 Blogbeiträgen doppelt so viel wie im Krankheitsvormonat gebloggt wurde, stiegen die Zugriffszahlen auch um 10.000 auf 39.259.
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Rezension: Stricken für Jungs & Mädels: Unkomplizierte Modelle für Babys & Kinder bis 12 Jahre

Beim letzten hier rezensierten Strick-Buch ist wahrscheinlich klar geworden, dass die Modelle leider doch nicht so ganz meinem Geschmack entsprechen. Anders ist das bei "Stricken für Jungs & Mädels: Unkomplizierte Modelle für Babys & Kinder bis 12 Jahre"*, das von der Belgierin Julia Jaeken geschrieben wurde und in der deutschen Übersetzung 2016 auf den Markt kam.

Abbildung vom südwest Verlag
Als Mutter von drei Kindern betreibt sie eine Wollgeschäft seit 2009 und bloggt über ihre Strickleidenschaft. Die Fotografien in diesem 128seitigen, gebunden Buch kommen dabei von Clair Obscur und sind genauso klar, aber auch durch viele helle Hintergründe auch dezent, wie die Formensprache der Strickerin. 47 Modelle stellt das Buch vor, das ausdrücklich für Anfänger ausgelegt sein soll. Modelle wie "Ben", "Lars", "Marcel" und "Leo" unterscheiden sich aber fast nur marginal.
Abbildung vom südwest Verlag
Nach dem Vorwort und dem Inhaltsverzeichnis folgt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Stricken. Auch wenn ich Strickkenntnisse besitze, die für Schals und Socken ausreichen, finde ich solche Einzelaufnahmen immer sehr schwer verständlich. Jeder Videoclip ist da hilfreicher. Ab Seite 23 folgen dann die eigentlichen Modelle. Dabei werden die Größen für Babys bis zwei Jahren und Kinder bis 12 Jahre abgedeckt. (Auf der hinteren Umschlagsseite ist fälschlicherweise nur bis 10 Jahre angegeben.)
Abbildung vom südwest Verlag
Alle Modelle in diesem Buch tragen Kindernamen und haben im Untertitel eine Erläuterung, was sich dahinter verbirgt. Die Größenunterschiede entstehen nur durch die unterschiedliche Maschenanzahl und passen wahrscheinlich nur, wenn man tatsächlich mit exakt dem gleichen Garn strickt oder konsequent bei der Maschenprobe ist. Schwierig finde ich für Anfänger, dass es bei den Erläuterungen zur Ausführung keinerlei Detailbilder gibt, sondern immer nur das fertige Modell. Wie man beispielsweise die witzige Tasche des Lena-Pullovers strickt, erschließt sich mir nicht.
Abbildung vom südwest Verlag
Wie so häufig, entscheidet sich die Qualität des Buches natürlich erst mit der Passgenauigkeit der Modelle, die teilweise etwas bauchig aussehen und mit recht kurzen Armen. Das haben-wollen-Gefühl ist aber gleich bei mehreren Strickwerken da und ich bin gespannt, ob die strickende Oma so ein doppelt gestricktes Jäckchen wie "Elias und Emma" hinbekommt.




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Tantiemen für Blogger - METIS (Texte im Internet) der Verwertungsgesellschaft Wort Blogeinnahmen

Bereits letztes Jahr hatte ich mir vorgenommen, außerhalb der monatlichen Transparenzberichte zu den Blogeinnahmen etwas ausführlicher auf die Zählpixel METIS (Texte im Internet) der Verwertungsgesellschaft Wort* einzugehen. Wie ich bereits damals schrieb, kenne ich mich durch das Wissenschaftlerleben mit Tantiemenausschüttungen ganz gut aus und habe sie für eigene Bücher und Fachaufsätze als Autor oder Herausgeber regelmäßig bekommen. Da diese Texte selten vergütet werden, ist es häufig der einzige monitäre Ausgleich für umfangreiche wissenschaftliche Recherchen. Im Laufe der Jahre war es dann sogar so viel, dass ich die feine Overlockmaschine komplett darüber finanzieren konnte. Während die GEMA aus dem Musikbereich relativ bekannt sein dürfte, ist der Tantiemenanspruch für Autoren in der Bloggerwelt wohl nicht allen klar.


Seit 2007 werden auch Texte im Internet vergütet, während vorher nur die tatsächlich verlegten Texte gewertet wurden, die in drei großen Bibliotheken nachweisbar sein mussten und - wie meine Doktorarbeit - eine ordentliche ISBN hatten. Ausgeschüttet werden Beträge, die von der Geräteindustrie (Drucker, Kopierer, DVD-Brenner u.ä.) gezahlt werden müssen. Um für seine Bloggertexte bezugsberechtigt zu sein, muss man sich nach Anmeldung einfach nur einen persönlichen Zahlen-Buchstaben-Code als 100er-Liste downloaden und anschließend ein einfaches (unsichtbares) Bild in den Blogpost einbinden.


Bei Blogger bekommt man zwar daraufhin eine Fehlermeldung, die man aber ohne Auswirkungen schließen kann. An welcher Stelle des html-Codes das Zählpixel eingebunden wird, ist egal. Ich entscheide mich meistens für das Ende. Dazu muss man allerdings kurz von "verfassen" auf "html" umschalten. Das Verfahren ist relativ einfach und der Aufwand gering. Ich lasse jedoch nur Blogbeiträge zählen, die überhaupt eine Chance auf die geforderte Seitenaufrufmenge haben.


Meine Seitenstatistik zeigt, dass sich die Zugriffszahlen (neben einigen Einbrüchen) kontinuierlich nach oben entwickeln, auch wenn schon lange nicht mehr so viel kommentiert wird, wie vorher. Von Zahlen wie Frische Brise vorgestern veröffentlichte oder andere in der Bloggerwelt sehr bekannte Autoren bin ich trotzdem noch weit entfernt. Dort wird der Geldsegen ziemlich hoch ausfallen, da sicherlich fast immer die Mindestzugriffzahl erreicht wird.


Mit Metis angefangen habe ich erst Mitte 2015 und erreichte nach dem ersten Jahr nur für einen einziger Blogbeitrag - das Schürzenkleid vom Stollentroll - den Mindestzugriff, der jedes Jahr neu definiert wird. Immerhin gab es dafür 20 €. In den letzten Jahren lag die geforderte Zugriffszahl bei ca. 1500. Dieses Jahr konnte ich jedoch gleich eine Meldung für sieben Blogbeiträge einreichen und auf meinem Konto landeten dafür 166 €, was mehr war, als meine Einkünfte aus der Wissenschaftlerleben. Gemeldet und versteuert wird natürlich beides bei den jährlichen Steuererklärungen.



Neben dem Schürzenkleid vom Stollentroll war das für 2016 der Pfefferminztee als Erinnerung an den Hof der Uroma, das Geburtstagskleid zum 6. Geburtstag der Tochter, die Familienbettgeschichte, Minimalismus im Kinderzimmer, DIY in Shanghai und das Bloglayout von 2016, das inzwischen schon wieder Vergangenheit ist. Eine lustige Mischung, oder? Wer nutzt denn von euch schon die Verwertungsgesellschaft bzw. kannte diese Tantiemenverwertung selbst?

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Mittwochs mag ich
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Stoffkauf mit Wendepailletten bei Wunderpop

Im Sommer meinte die Tochter plötzlich, dass sie sich unbedingt ein Shirt mit den Glitzerdingern zum hoch- und runterschieben wünschen würde. Nach einiger Recherche stellte sich dieser neue Hype als Wendepailletten heraus. Da wir ja möglichst wenig billigproduzierte Sachen kaufen, begann ich nach entsprechendem Nähzubehör zu recherchieren. Richtig gut hat mir dabei eigentlich nur der Apfel von Hamburger Liebe* gefallen, der aber zu diesem Zeitpunkt restlos ausverkauft war. Wenn ich geduldig genug gewesen wäre, hatte ich ihn nun bei Alles-für-Selbermacher* bestellen können, die inzwischen wieder richtig viele verschiedene Motive* im Angebot haben.


So ist es nun aber meine erste Bestellung bei Wunderpop geworden. Damit es sich lohnt und weil für die große Tochter keine kleinen Stoffreste mehr ausreichen, sind es gleich drei dieser Glitzerdinger geworden, ergänzt durch einige Bündchenstoffe und zwei Stoffe. So richtig überzeugt mich allerdings der Alpenfleece melliert* in minzgrün und die grau-weißen Bio-Blümchen* irgendwie nach Lieferung nicht. Da aber mein erster Versuch Stoff (abgesprochen) zurückzusenden, dazu führte, dass dieser angeblich nicht ankam und ich nun weder Stoff noch Geld davon habe, behalte ich ihn lieber und hoffe, dass er am Kind um so großartiger aussieht.

Nun muss ich nur noch das Rätsel lösen, wie man die Dinger überhaupt aufnäht. Die ersten Plättchen verlieren sie bereits jetzt - vielleicht hätte ich doch lieber bei der Kaufvariante* zuschlagen sollen.

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Bindemütze Alles Jersey, KU 36 #sichereGeburt erster Lebenstag Geburtsbericht


Da ich den roten (Erzähl)Faden so sehr mag, gibt es den zweiten Teil des Geburtsberichtes, der hier schon angekündigt wurde, nun wieder zusammen mit einer Mützengeschichte. Das war bei unserem ersten Sohn auch schon so. Beide Brüder vereint, dass sie als Sternengucker mit dem Blick nach oben auf die Welt kamen und trotzdem, wie berichtet, einen rasanten, unproblematischen Geburtsverlauf hingelegt haben.



Die Situation der Hebammen im Lande beobachte ich nun mittlerweile schon seit über acht Jahren und viel wurde dazu schon geschrieben. Wie sehr die wirtschaftlichen Interessen aber mittlerweile über dem Wohl des Patienten stehen, haben wir aber erst diesmal erfahren. Nach der mittaglichen Geburt des zweiten Sohnes und meiner vierstündigen Atonieprophylaxe, die diesmal tatsächlich eine schwere Nachblutung verhinderte, war kein Zimmer auf der Wöchnerinnenstation frei und wir verbrachten die darauf folgende Nacht weiterhin im Kreißsaal. Nicht nur der Mann bekam aber trotz aller Glückshormone in den späten Abendstunden Hunger, denn angeboten wurde uns nichts.


Seine Nachfrage ergab, dass wir für die Verpflegungsversorgung nicht auf der richtigen Station liegen würden und uns daher nur zu zweit EINE Scheibe Brot organisiert werden könnte. Eine Cafeteria hatte nicht mehr geöffnet. Zur späteren Belustigung des Familien- und Freundeskreises ging der Mann zwar daraufhin auf die Jagd und organisierte aus einer uns gut bekannten Lokalität zwei große Portionen Spaghetti Carbonara, aber es bleibt dennoch ein Armutszeugnis für ein Krankenhaus.

Die nächsten zwei Tage verbrachten wir zwar in einem Familienzimmer, dass eher einer Hotelsuite glich, aber dafür schaute nicht eine Hebamme vorbei und auch die restliche Station war kaum mit Personal besetzt. Für uns als erfahrene Dreifacheltern war das zwar kein Problem, aber für eine Erstgebärende ist so ein Umfeld katastrophal und spiegelt wohl die derzeitige Situation ganz gut wieder. Die Essensgeschichte wird uns als heitere Begebenheit in Erinnerung bleiben, aber diese Woche las ich (und finde den Blogeintrag leider nicht mehr wieder), dass sich eine junge Mutter am zweiten Tag nach der Entbindung auf die Intensivstation zu ihrem Kind verlegen ließ und daraufhin nicht mal mehr Anspruch auf die notwendigen Hygieneartikel hatte.


Zurück zur Mütze. Der Stoff wird inzwischen bekannt sein und ist natürlich wieder der Schiffe-Jersey von Alles-für-Selbermacher* und der dazu passende Sternenstoff von Krümel-Design*. Genäht wurde die Bindemütze aus "Alles Jersey - Baby & Kids"*, das ich beim Berliner Nähcamp in diesem Jahr ertauscht habe. Besonders gut haben mir daran die fünf Nähte gefallen, denn unsere Familie besteht mit dem dritten Kind nun aus fünf Personen. Genäht wurde für den Kopfumfang von 36 cm, da die Mütze des erstgeborenen Sohnes damals schon am ersten Lebenstag zu eng war. Auch die Bindebändchen aus Jersey hatten diesmal die richtige Länge. Gewundert habe ich mich dabei über die diese Anleitung, die suggeriert, dass bei Jerseystoffen immer die unbedruckte Außenseite zu sehen wäre - schneidet man einfach in der anderen Richtung zu, rollt sich natürlich die Musterseite ....


Da das zu bemützende Baby beim Nähen bereits dabei war, hat sich das Spätsommerkind tatsächlich daran gehalten und ist mit exakt 36 cm Kopfumfang auf die Welt gepurzelt. Aufgefangen hat ihn dabei niemand, da die etwas überforderte Hebamme gerade die Ärztin "zur Geburt" rief und mit ihrem CTG-Gerät, dass ich die meiste Zeit ablehnte, am anderen Ende des Raumes zu beschäftigt war ... um so erfreuter war ich dann, als uns zu Hause dann wieder "unsere" Nachsorge-Hebamme in den ersten Lebenswochen begleitete.

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Montagsfreuden 
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