Reservetechnik

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Osterhasenbeutel

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Jahresmotto

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Rotholzeier

Spiel(zeug)rezension: Noris Spiele - Die verrückte Vogelscheuche, Legespiel

Der Osterhase hat unseren beiden Kindern im Osterurlaub das Brettspiel „Die verrückte Vogelscheuche“* gebracht. Einen halben Tag war unser Jüngster in der Ferienzeit etwas angeschlagen und so vergnügten sich Papa und Tochter alleine im Spaßbad, während der Sohn mit den Vorbereitungen für den Spielebeginn zu begeistern war, der relativ aufwendig ist. Fast 100 Teile müssen aus fünf Stanzplatten gedrückt und sieben Strohballen zusammengesetzt werden. Glücklicherweise halten die Strohballenbehälter auch ohne die empfohlene Klebespur, denn sonst hätten wir im Urlaub gar nicht spielen können, denn das Klebemittel gehört nicht mit zum Lieferumfang. Überrascht hat mich, dass sich die Teile nicht alle ohne Beschädigung aus den Platten lösen ließen – sowohl beim Erwachsenen wie auch beim Kind riss manchmal die Oberfläche ein. Die Fehlstellen sind aber glücklicherweise fast alle auf den später nicht sichtbaren Innenseiten.


Dagegen begeisterten mich die Materialien wie auch die Spielidee, denn damit kann man zwar schon mit Kindern ab vier Jahren beginnen, aber durch drei Schwierigkeitsstufen auch ältere Kinder  begeistern. Neben den Strohballen, Blumenfeldern, Körnern mit Sammeltafeln, Zaubersternen und fauler-Zauber-Körnern gehören zwei massive Holzfiguren (hergestellt in Deutschland) – der Rabe Schnabelgrün und die Vogelscheuche Otto dazu – sowie ein Zahlen- und ein Farbwürfel zum Spiel. Wie man an den Strohballen und Körnern bereits merkt, wird der Herbst thematisiert. Die Kinder versuchen mit einem Zauberraben die letzten Körner aus den Strohballen zu ernten. Warum diese aber ausgerechnet auf Blumenfeldern stehen, war mir allerdings nicht so ganz klar, aber das ist eigentlich nebensächlich.


In der einfachen Version wird zunächst mit dem Zahlenwürfel die Anzahl der Körner bestimmt. Der Würfel geht dabei nur bis zur Drei, was wir erst nach einiger Zeit und großer Verwunderung über die vielen Einsen bemerkt haben. Das Gelächter war groß. Die Körner werden in die Strohballen gesteckt, was auch unserer 3 ½ Jähriger schon problemlos verstanden hat.


Anschließend folgt der Farbwürfel  und der Rabe fliegt auf den Strohballen, der auf entsprechend farbigen Blumenfeldern steht. Steht er bereits auf der gewürfelten Farbe darf man eine andere wählen. Dann kann man sich entscheiden, ob man unter den Strohballen schaut oder nicht. Sind Körner darunter darf man sie behalten, ist der Strohballen leer muss man einen von den bereits gewonnenen rausrücken. Dieses taktische Entscheiden war für den Sohn noch etwas zu schwer, aber das empfohlene Spielealter beginnt eigentlich auch erst mit vier Jahren. Wer als erstes sechs Körner gesammelt hat, ist der Gewinner.


In den nächsten Schwierigkeitsstufen kommt noch die Vogelscheuche dazu und in der schwierigsten Variante sogar noch Zaubersterne und Körner, mit denen der Zauber aufgehoben werden kann. Dazu wird der Zauberspruch „Magie, Magah und Zauberhaar, wo ich jetzt suche, ist was da.“ gsprochen.


Bei vielen Kinderspielen – vor allem für die jüngeren Altersstufen - kann man zwar die Begeisterung der Kinder nachvollziehen, aber bei den mitspielenden Erwachsenen kommt recht schnell eine gewisse Langeweile auf. Im besten Falle finde ich dafür recht schnell genügend gleichaltrige Spielkinder. Bei „Die verrückte Vogelscheuche“* haben - meiner Meinung nach - aber auch die Erwachsene recht lange Spielfreude daran, denn es gehört nicht nur eine gewisse Spieltaktik dazu sondern auch eine Portion Zufall, ob man genügend Körner bekommt bzw. diese behalten darf. Der Spielerunde mit dem Sohn folgt im Osterurlaub gleich noch eine mit der ganzen Familie und den Großeltern. Das Spiel hat wohl zu recht die österreichische Auszeichnung Spielehit für Kinder der Wiener Spiele Akademie bekommen und ich würde mich freuen, noch weitere Schnabelgrün-Brettspiel, wie Beeren klau'n* oder Raben stapeln* testen zu dürfen. Selbst das Schnabelgrün-Buch* wäre interessant.



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Fasching Eulenkostüm

Gleich zwei "Werbungsposts" in einer Woche zu veröffentlichen, gefällt mir selbst nicht, aber ich mag auch das Gefühl nicht, bloggen zu müssen. Daher ist es mir wichtig, diese Blogwoche noch mit einem echten DIY-Projekt abzuschließen. Wie letztes Jahr zu Fasching schon geplant, sollte die Eulenmaske mit einem Eulenkostüm erweitert werden. 


Zunächst habe ich aus dem ganz großen Stoffviereckeberg, aus dem ursprünglich mal die 2014er Jahresdecke geplant war (wer erinnert sich noch?) alle grün und blau Töne rauszusammeln. Diese wurden dann in Dreiecke geteilt und auf den braunen Samt-Stoff von der letzten Stoffschenkung genäht. So aufwendig, wie die Rüschenvariante in der Anleitung zum Stickmaske ist es also nicht geworden.




Das Schrägband hab ich mit meinem neuesten Spielzeug für die Overlock, dem Doppelschrägbinder angenäht. Schrägband näht sich damit wunderbar, aber bei den Jerseystreifen muss es wohl doch die Variante mit Führungsrechen sein, für die der Befestigungstisch angepasst werden müsste. Darüber berichte ich später nochmal.



Ziemlich viel verändert, habe ich bei den Befestigungsstlaufen. Die empfohlene Fingerschlaufenvariante lehnte der Sohn nach kurzer Zeit ab. Bei den Schrägbandschlaufen gab es zu wenig Halt. Daher habe ich mit farblich passenden Gummi zwei weitere Armschlaufen angenäht, die nach der Fotosession nochmal anders befestigt wurden, damit wirklich nichts rutscht.


Der Sohn war eine sehr überzeugende Eule. Am meisten freut mich, dass das Kostüm auch nach Fasching immer mal aus der Verkleidungskiste genommen wird. Vielleicht ergänze ich nächstes Jahr ja wirklich noch ein Vorderteil.

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Rezension: Handbuch Handlettering: Eigene Buchstaben & illustrative Schrift gestalten

Bücher zum Schriften-Thema tauchen in meiner Rezensionsliste immer mal wieder auf. Eigentlich steht dahinter natürlich der Wunsch, schön schreiben zu können. Daher bin ich auch nicht am erst im letzten Monat erschienen "Handbuch Handlettering: Eigene Buchstaben & illustrative Schrift gestalten"* vorbei gekommen, denn es vermittelt den Eindruck ein echtes Kompedium zu diesem Thema zu sein.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Tatsächlich zeigt schon der Blick in das Inhaltsverzeichnis, dass die fünf Kapitel tief in die Materie einführen. Die gelernte Buchhändlerin und studierte Kommunikationsdesignerin und Kulturwissenschaftlerin Chris Campe scheint ihr Metier zu beherrschen, denn bereits das Grundlagen-Kapitel zeigt, dass hier vor allem Wissen vermittelt werden soll. Es folgen die Hauptthemen "Brushpen Lettering" und "Illustrative Schriften" bevor es um das Digitalisieren im fünften Kapitel geht. Im Anhang folgen dann Quellen und ein Index.

Abbildung vom Haupt-Verlag

Wie die Autorin bereits selbst im Vorwort klarstellt, gibt es keine Projekte und auch keine Vorlagen oder Anleitungen. Das hat mich zunächst überrascht, aber Campe begründet das wie folgt. "Die werden Sie auch nicht brauchen, denn wenn Sie verstehen, wie Buchstaben funktionieren, müssen Sie nicht mehr abzeichnen und können stattdessen frei variieren - und machen was Sie wollen." (S. 8) Damit stapelt sie allerdings fast etwas zu tief, denn zumindest im Kapitel 3 werden bei den Alphabetvorlagen durchaus Anleitungen zur Reihenfolge des Letterns bei den einzelnen Buchstabend gegeben. Übungsseiten mit Beispielsätzen o.ä. gibt es in diesem Buch aber tatsächlich nicht.

Abbildung vom Haupt-Verlag

Das Buch soll wohl vor allem Campes Workshops, die tatsächlich vielversprechend klingen, in Textform übersetzen. Obwohl mir klar ist, dass kein Buch zu eigenen Schrifterfolgen führen kann, sondern immer nur das eigene Üben der richtige Weg sein kann, habe ich dennoch das Gefühl, dass dieses Buch am besten funktionieren wird, wenn man tatsächlich vorher einen praktischen Workshop besucht hat.
Abbildung vom Haupt-Verlag
Wie ist das denn bei euch? Gibt es denn jemand, der dieses Schönschreiben tatsächlich nur anhand von Buchlektüre gelernt hat?



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Werbung: BasenSchauer von P. Jentschura

Nach dem Test der Jentschura Profi-Massagebürste* und 750g Meine Base* sowie des Nackenwickels habe ich nun nach einem weiteren halben Jahr die Neuentwicklung BasenSchauer* erhalten. Da die Nachhaltigkeit bei diesem Anbieter stimmt, schäume ich mich gerne damit ein.


Bei meinem ersten Basenbad hat mich ja am meisten überrascht, dass eine Vollbaddauer von mindestens einer Stunde - aber auch gerne mehrstündigen Planschzeiten - empfohlen wurden, damit der Osmose-Vorgang überhaupt einsetzen kann. Daher war ich nun neugierig, wie eine "schnelle" Duschvariante wirken würde.


Eher gewöhnungsbedürftig ist die Konsistenz, denn das Gel sieht zunächst alles andere als appetitlich aus. Interessanterweise hat das Gel mit 7,5 auch einen anderen ph-Wert als das Basensalz. Spannend lesen sich die Angaben der Inhaltsstoffe - neben einer Edelsteinmischung, Aloe Vera und Kräuterextrakten mit Melisse und Hopfen, soll auch noch jede Flasche einen kleinen Bergkristall in sich haben. Das Produkt wird außerdem als Gewinner eines Innovationspreises angepriesen.


Zunächst überzeugt mich tatsächlich der Duft, wobei ich ohnehin von den zu süßlichen Noten abgeneigt bin. Der Kräutergeruch erinnert mich aber tatsächlich an alternative Angebote, wie Yoga-Studios oder Massage-Anbieter. Der BasenSchauer gehört nicht zu den Schaumproduzenten, denn es entsteht nach Reiben der Hände vor dem Auftragen auf dem Körper nur ein ganz leicht seifiger Schaumfilm. Wer mag, kann mit Meine Base* auch ein Duschpeeling herstellen. Meine Haut hat sich aber auch schon ohne die zusätzlichen Kügelchen gut erfrischt gefühlt.

Nicht überzeugen kann mich allerdings der Preis. Mit über 20 € pro 250ml-Flasche ist das Produkt nichts für den schmalen Geldbeutel. Die Inhaltsstoffe, die ohne Parabene, Parrafine oder Silkone auskommen und deren Rohstoffe aus kontrolliert biologischen Anbau stammen, rechtfertigen zwar vielleicht diese Preiskategorie, aber gegenüber dem Basenpulver, bei dem man für weniger Euronen die dreifache Menge bekommt, ist der Preisanstieg schon beträchtlich. Wenn meine Flasche aufgebraucht ist, was hoffentlich noch lange dauert (denn eigentlich reicht auch schon eine haselnussgroße Menge), werde ich mich auf jeden Fall auf die Suche nach dem "kleinen Bergkristall" machen ....


Die Kooperation entstand über:


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Stoffmarkt Frühjahr 2017 Dresden

Da ich den Besuch im letzten Herbst aus Gründen ausfallen lassen musste und von diesem Thema nun seit wenigen Wochen (bis auf den Versand der Belegexemplare) ganz befreit bin, wollte ich dieses Frühjahr auf jeden Fall auf den Stoffmarkt. Die Planung war allerdings wieder schwieriger als gedacht und so konnte ich erst am Nachmittag starten.

Mit meiner Ausbeute bin ich aber sehr zufrieden. Neben verschiedenen Gummibändern und -schnüren, Kordeln und mattem Jersey-Schrägband*, ist melliertes Swafing-Bündchen* in Erwachsenenfarben und ein Kringeljersey*, von dem ich beim letzten Stoffmarkt bereits etwas in einer anderen Farbnuance gewählt hatte, mitgekommen. Die beiden ganz großen Stoffberge sind mein allererster Polsterstoff mit Kreisen (aus denen Sofakissen entstehen sollen) und ein Musterjersey für mich.


Da noch vier Hochzeiten vor der Geburt unseres dritten Kindes anstehen, wollte ich mir daraus eigentlich ein weites Sommerkleid nähen - Mann und Tochterkind verkündeten aber unabhängig voneinander, dass sie sich daraus für mich nur einen Rock vorstellen können und mir so viel Muster nicht stehen würde. Ganz toll ... vielleicht liegt es aber auch an der Farbe, die tatsächlich für meinen Herbsttyp ein bisschen zu hell ist. Den Kringeljersey fänden sie als Kleid gut.

Blickt man auf die Ausbeute des letzten Stoffmarktes zurück, habe ich das Leinen-Misch-Gewebe in einen verhunzten Rock verwandelt und den für mich berechneten Jersey mit grafischen Muster dann doch der Tochter überlassen. Die Balance zwischen Stoff kaufen und Stoff vernähen, muss auf jeden Fall wieder besser werden ...

Verlinkt bei:
Creadienstag
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Werbung / Anzeige: eBay Home & Garden


Momentan berichte ich hier ja regelmäßig über die Anfänge im Garten im Vierseithof und inzwischen sind sogar schon die ersten Pflanzen im Boden. Da ich absoluter Gartenneuling bin und außer den Schulgartenerfahrungen aus Kindertagen sowie den glücklichen Erntemomenten bei der Uroma nichts vorweisen kann, gibt es kaum etwas, dass wir an Handwerkzeug oder Gartengestaltungselementen besitzen. Die Gummistiefel der Uroma sind zwar tatsächlich in meinen Besitz gewandert und der Mann hat in den letzten Tagen eine Metallharke- und -hacke mit Holzstiel besorgt, aber wenn das Gartenbudget groß genug wäre, könnte ich mir noch einiges mehr vorstellen.

Abbildung Screenshot von ebay.de

Heute nutze ich daher die Gelegenheit, um via eBay - dem Portal in dem ich bereits am längsten angemeldet bin - in die dazu gehörige Kategorie Garten & Terrasse* zu schauen. Tatsächlich dürfen wir nun in den nächsten Jahren unseren Garten auf der Nordseite und eine Terrasse auf der Südseite gestalten.

1.) Kompost*

Lieber heute als morgen muss der Kompostbehälter angeschafft werden.

Abbildung Screenshot von ebay.de

Auch da schwanke ich bei den Materialien. Die grün-schwarzen-Behälter gefallen mir nicht. Holz wird wahrscheinlich ziemlich anfällig sein und ich befürchte, dass darin nicht nur die Gartenabfälle verrotten sondern auch gleich das ganze Gestell. Denkbar wäre daher noch die Metallvariante. Habt ihr Erfahrungen damit? Eine Pflanzenjauche für die Mischkultur wollte ich eigentlich auch irgendwo noch anlegen.

2.) Gartenschrank/-truhe*


Ein durchgestylter, hipper Garten mit englischem Rasen und Designermöbeln würde nicht zu uns passen, aber eine Lösung, wie und wo wir die Gartengeräte unterbringen, brauchen wir wohl schon dieses Jahr.

Abbildung Screenshot von ebay.de

Momentan deponiere ich meine Gummistiefel im Gästeklo, während der Mann sie regelmäßig (im Regen) wieder vor die Tür stellt. Eine Gartenkiste müsste daher her - der Holzgartenschrank mit Herz erinnert mich allerdings sehr an Toilettenhäuschen. Wahrscheinlich wären da die Gartentruhen*, bei den es sogar Modelle aus zertifiziertem Holz gibt, die bessere Alternative.

3.) Gartentisch*

Etwas klarer sind meine Vorstellungen beim zukünftigen Gartentisch - der dürfte gerne massiv, vom Tischler gefertigt und aus Holz sein.

Abbildung Screenshot von ebay.de
Momentan haben wir ein geschenktes Modell, bei dem mich die gedrechselten Tischbeine aber so sehr an "bayrische" Landhausmöbel erinnern, dass ich versucht bin, einen kleinen Tischunfall damit vorzutäuschen. Die größte Schwierigkeit bei einer Neuentscheidung wird wohl mein Wunsch nach einem Holztisch - und dem fehlenden Platz, diesen in den Wintermonaten einlagern zu können - sein. Außerdem wäre der Gartentisch dann schicker als unser derzeitiger Esstisch. Momentan nutzen wir unseren zehn Jahre alten Minibalkontisch, der dazu noch zwischen Nord- und Südseite hin und her getragen wird.

4.) Sense*

Wie hier bereits angekündigt, gehört die Vorstellung mit einem Rasenmäher (an Wochenendtagen) Lärm machen zu müssen, zu den Gartenthemen, die mich wirklich abschrecken.

Abbildung Screenshot von ebay.de

Den Wildpflanzenrasen in den nächsten Jahren mit einer Sense bearbeiten zu können, fände ich toll. Überraschenderweise sind die Angebote dafür ja tatsächlich richtig preiswert und es klingt so, als wenn man damit sofort loslegen könnte. Vor dem Dängeln und Wetzen habe ich ja irgendwie den meisten Respekt ...

Es gibt sicherlich noch einiges mehr, was gut in de Garten passen würde und ich habe das Gefühl, dass man damit nie richtig fertig wird. Eine bequeme Gartenbank, um in den Sommermonaten Wein trinkend vor dem Haus zu sitzen, wäre beispielsweise fein. Auch eine Hängematte hätte ich gerne, wobei dafür die Bäume fehlen und die Metallvarianten so viel Platz wegnehmen. Perfekt wäre auch noch ein Sonnensegel, ein Brunnentrog zum Matschen für die Kinder und ein Pflanztisch für mich, ein paar Hochbeete ... Mein Anspruch ist allerdings nicht, dass bereits im allerersten Gartenjahr alles perfekt sein muss. Was war denn eure sinnvollste Gartenanschaffung?
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Geld verdienen mit DIY Blogs: Blogeinnahmen 2/2017

Leider hänge ich ja weiterhin einen Monat mit dem Transparenzbericht der Blogeinnahmen hinterher, aber um wenigstens noch berechnen zu können, wie weit mich die Teilnahme am Nähcamp im März in die roten Zahlen katapultiert hat und ob es zu vertreten ist, morgen auf "Kredit" beim Stoffmarkt einzukaufen, folgt nun wenigstens noch der Februar. Einen Aufschwung gab es mit 82,40 € leider nicht und ohne den Bücherriesen, wären die Zahlen eigentlich noch tiefer im Keller.


Die Euronen kamen von:

Amazon*: 53,65 €
Lead Alliance: 11,70 €
Namensbänder*: 7,34 €
Zanox: 9,71 €


Bewegung gab es dabei nur im Zanox-Bereich, denn dort setzte sich der fast zehnstellige Betrag gleich aus drei Quellen zusammen:  8,35 € von  DaWanda*, 1,36 € noch Etsy* und immerhin 3,01 € von Momox*. Dafür habe ich mir neben den festen Ausgaben des Lotterieloses und dem Smartphonebertrag für 4,99 € von WinSim* aus dem Werbungsetat diesmal einiges gegönnt: 18,20 € war mir Schafswolle von der Schäfereigenossenschaft Finkhof für das geplante Hustenleibchen von Naturkindern* wert, 6,50 € kamen für das Schnittmuster basic No. 40 mit Cardigankragen von lillesol & pelle* zusammen und dank Rabatt nur 10,00 € blieben bei den Stoffen beim Wintersale von Internaht. Noch höher war im Februar der Spendenanteil: gleich 89 € blieben bei den Eselsbibliotheken für Äthiopien mit denen ich meine Blogparade zu #meinfreundsalim beendet habe.

Der Warenwert lag im Februar bei 95,73 € und war damit höher als die reinen Geldeinkünfte. Neben den vier Rezensionsexemplaren "Kinderkleider: nähen für Größe 86 bis 128. Mit 2 Schnittmusterbogen"*, "Papierschmuck: 55 Projekte aus verschiedenen Papiersorten"*, "Drucksache!: 35 Lieblingsstücke zum Selbermachen für jedes Zuhause – Drucken, Färben, Stempeln …"* und  „Geschenke aus dem Wollkorb: schnell gestrickt für Groß und Klein“* war dabei erstmal mit "Noris Spiele - Englisch für Kinder 1. und 2. Klasse"* eine Spiel(zeug)Rezension dabei.

Da Winterferien waren, wurden auch diesmal nur 17 Blogbeiträge geschrieben und die Seitenaufrufe fielen wieder etwas. Mit 39.370 sind sie aber weiterhin auf einem überraschend hohen Niveau und das zweitbeste Ergebnis der letzten sieben Jahre. Zu diesen Zahlen passen die Blogeinnahmen im zweitstelligen Bereich eigentlich nicht, aber ich bin trotzdem nicht unzufrieden.
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Rezension: Jetzt bin ich Gärtner!: Schritt für Schritt zum Gartenglück

Die Neuerscheinung "Jetzt bin ich Gärtner!: Schritt für Schritt zum Gartenglück"* aus dem Thorbecke-Verlag trägt einen Titel, der wie für mich gemacht zu sein scheint. Auch auf den ersten Seiten könnte man das Gefühl entwickeln, dass die Autorin und Gartenbau-Ingenieurin Dorothée Waechter mich ganz persönlich anspricht: „Sie haben noch nie einen Garten gehabt und nun heißt es, ins kalte Wasser springen? Das Wichtigste beim Gärtnern besteht eigentlich darin, dass man gut beoachtet und sich Zeit dafür nimmt. Manche nennen dieses Beobachten auch „mit den Pflanzen sprechen“. Das klingt zwar vielleicht ein wenig albern, ist es aber nicht." (S. 6)

Abbildung von Thorbecke
In sieben Kapiteln soll der unerfahrene Gärtner an die neue Materie herangeführt werden. Es beginnt mit „Was braucht man zum Gärtnern?“, „Ideensammeln und Gestalten“, „Die wichtigsten Handgriffe“ geht weiter mit „Die Gartenpflanzen“, „Wer passt zum wem?“ und endet mit „Die Sache mit der grünen Wiese“ und schließlich „Pflanzen selbst vermehren“. Im Anhang findet sich dann noch ein Arbeitskalender, der die wichtigsten Themen der vier Jahreszeiten strukturiert.

Abbildung von Thorbecke

Die zahlreichen Unterkapitel decken tatsächlich viele Themen ab und in einigen Bereichen werden Themen so gut übersichtlich zusammengefasst, dass ich nun schon mehrfach bei meiner ersten Gartenplanung zu diesem Buch gegriffen habe. Dazu gehören beispielsweise die Pflanzenporträts aber auch die kurze Übersicht, welches Gemüse zu den Schwach-, Mittel- oder Starkzehrern gehört. Der Schwerpunkt der Buches liegt aber tatsächlich auf dem Textteil. Die Bilder von Martin Staffler sind zwar so, wie man es sich in einem solchen Pflanzenbuch wünscht, aber das Gesamtlayout mit fast durchgängig nur als ganzsseitig Bildtafeln gesetzte Aufnahmen fand ich doch etwas einfallslos. Nur die "Gut zu wissen" Textpassagen lockern die Textseiten etwas auf. Das Buch ist aber gleichzeitig noch in der Ebook-Variante erschienen. Ein graphisch anspruchsvolles Layout hätte da wahrscheinlich gar nicht gepasst.


Abbildung von Thorbecke
Wie man merkt, schwanke ich etwas bei diesem Buch. Das Kapitel zum ordentlichen Rasen mit Rasenkante und regelmäßigen Schnitt passt nicht zu unserem eigenen Gartenplan, aber andererseits bietet die Publikation Informationen so gebündelt an, dass es wohl im Bereich der Gartenlektüre stehen bleiben darf.

Abbildung von Thorbecke


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Druckworkshop von Druckrausch #nähcamp2017

Das Nähwochenende auch dieses Jahr wieder mit einem Workshop kombinieren zu können, fand ich auch diesmal wieder verlockend. Ich verstehe zwar auch, wenn einige Teilnehmer lieber die gesamte Zeit zum nähen nutzen möchten, aber so kurze Kurse ermöglicht einfach perfekt das Ausprobieren einer Technik, ohne dass man sich dafür selbst das gesamte Zubehör anschaffen müsste. So war es auch beim Druckworkshop von Druckrausch*.



Gedruckt habe ich selbst ja schon einiges und eigentlich will ich seit Jahren meine Siebdruckversuche wieder aufnehmen. Aus dieser Zeit gab es auch noch einen größeren Vorrat bedruckbarer Kindershirts*, auf denen damals das Zebra und das Faultier und später der Wal gelandet war. Acht dieser Shirts waren noch übrig und ich habe während des 1,5 stündigen Workshops alle bedruckt.



Am besten fand ich ja den Hund* und den Elefant*. Nur auf noch zu vernähenden Stoff habe ich dann unter anderem noch den Baum* gedruckt, den ich mir gut verwandelt in ein zukünftiges Sofakissen vorstellen kann. Der Schablonendruck mit den normalen, im Baumarkt erhältlichen Lackrollen, war denkbar einfach. Den Umgang mit der Rakel beim Siebruck fand ich da deutlich komplizierter. Beim Hausgebrauch, für den Druckrausch* eigentlich konzipiert ist, wird das ständige säubern der Schablonen aber wohl zur echten Herausforderung. So richtig in Rausch kann man wohl nur kommen, wenn man wild mit Farben und Schablonen experimentieren kann und dazu noch jemand hat, der die "Dreckarbeit" übernimmt.



Ich war jedenfalls sehr zufrieden mit meinen Ergebnissen. Ganz schlaue Nähcamp-Teilnehmer haben noch am gleichen Wochenende die Ergebnisse gebügelt und fixiert. Das war wohl ziemlich schlau, denn bei mir lagen die Schutzblätter ein bisschen zu lange in den Shirts, so dass das Papier bei einigen ein bisschen angeklebt ist. Nun habe ich die Hoffnung, dass unser Sohn im Sommer noch in die Shirts passt - und wenn nicht, dann wird es spannend, zu welcher Farbpalette unser drittes Kind greifen wird.
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Eulen-Pferde-Wimpel

Im Februar - als eigentlich endlich die (hier auch noch nicht gezeigten) Faschingskostüme der Kinder dran gewesen wären - landete eine Erinnerung in meinem Postfach, bei der klar wurde, dass vorher unbedingt noch ein Wimpel entstehen müsste, der sich sofort auf die Reise machen sollte. Übergeben wurde die Wimpelkette für den neuen Erdenbürger von Dani Ela vor wenigen Tagen und ich kann das Ergebnis daher nun auch hier zeigen.


Entschieden habe ich mich für eine Stickdatei von Susalabim*, die ich interessanterweise während meiner eigenen Elternzeit mit dem damals noch ganz kleinen Sohn auf Vorrat gestickt habe. Auf die Rückseite ist ein Eulen-Stoff gekommen, aus dem meine beiden Kinder jeweils Lieblingsnähstücke bekommen haben - die Tochter den ersten MeiTai und der Sohn seinen Durchschlafsack.


Gekauft wurde der Eulenstoff und auch das Autowebband im allerersten Nähjahr. Auch das eigene Nählabel* hat natürlich wieder seinen Platz gefunden.

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Spiel(zeug)rezension: Eichhorn - Bahnset mit Brücke & Lokschuppen

Wie im Blog schon gezeigt, ist der Sohn stolzer Besitzer einer Brio Eisenbahn. Da unser Grundsortiment gebraucht von Königinnenreich übernommen werden konnte, ist unser Basisset fast vollständig aus Holz. Zum Geburtstag im letzten Jahr und beim vergangenen Weihnachtfest erweiterten die Großeltern das bestehende System um einige Komponenten. Meine Befürchtung, dass man dabei um einen recht hohen Teil Kunststoffe nicht herum kommt, hat sich allerdings bestätigt. Um so glücklicher bin ich nun, dass uns der toyfan.club mit dem großen Bahnset mit Brücke* und dem Lokschuppen* von Eichhorn eine echte Alternative zur Verfügung gestellt hat, die das bestehende System fast plastikfrei hervorragend ergänzt.



Geliefert werden die vielen Schienen- und Gestaltungsteile mit erfreulich wenig Verpackungsmaterial in stabilen Kartons. Das 81teilige Set hat zusätzlich eine Trageschlaufe. Während der Lokschuppen in Packpapier eingewickelt ist, sind die Schienenteile beim großen Teil lose und nur die Kleinteile in drei Plastiktüten sortiert. Das hat man schon ganz anders gesehen ....


Das Komplettsystem hat wunderbar viel (zertifizierte Holz!)-Zubehörteile, mit denen sich neben dem Schienensystem ganze Landschaften gestalten lassen. Damit kommt man an die Modelleisenbahnplatten mit Häusern und Bäumchen schon ziemlich nahe ran. Ganz auf Plastikteile verzichtet aber auch Eichhorn nicht. So hat die elektrische Lok Kunststoffelemente und vor allem die Plastik-Puppen, die sich in die kleinen Autos setzen lassen, überzeugen mich nicht.



Um so mehr begeistert mich, was Eichhorn alles komplett aus Holz gestaltet. So sind die Brücken beispielsweise komplett aus Holz. Lohnend ist auch der Vergleich der Lokschuppen, die es von beiden Herstellern gibt. Meine zukünftige Kaufempfehlung für die Großeltern steht jedenfalls fest.



Da aber ein Komplett-Austausch der bisherigen Komponenten auch alles andere als ökologisch wäre und ja nun auch noch ganz aktuelle Geschenke dahinter stehen, freut mich besonders, dass sich beide Systeme völlig problemlos miteinander kombinieren lassen. Die Schienen aus dem ganz alten System passen genauso, wie der Brio-Magnetkran*. Das sich damit sogar die Magnetblöcke der Eichhorn-Bahn bewegen lassen, hat mich sehr positiv überrascht.





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Rezension: Heute ist Schneckentag: Köstliche Schnecken backen - am besten jeden Tag

Ein reines Backbuch - jenseits vom grünen Faden - ist für diesen Blog ja eher ungewöhnlich, auch wenn ich mich manchmal an Partyrezepten versuche. Daher war "Heute ist Schneckentag: Köstliche Schnecken backen - am besten jeden Tag"* auch eher als Zusatz zur Kreativbuchbestellung gedacht. Ich war anschließend etwas überrascht, dass ich tatsächlich zunächst nur ein Buch bekam und das dann noch das Backbuch war. Vielleicht hat mich auch noch das Cover, dass so sehr an die Kreidefensterbilder von Bine Brändle* erinnert, besonders angesprochen.

Abbildung vom Topp-Kreativ-Verlag
Verlockend ist natürlich dabei, dass auch mal ich - im Gegensatz zum so sehr viel besser backenden Mann, der auch Sachertorte hinbekommt - mal was anderes präsentiere, als Selterwasserkuchen und Apfeltaschen. Die werden zwar immer hochgelobt, aber irgendwann wird es damit auch langweilig. Spannenderweise hat die Publikation die Bäckereikette "Zeit für Brot" realisiert, die Niederlassungen in Berlin, Frankfurt, Hamburg und Köln hat. Meine Stadt fehlt also noch.

Abbildung vom Topp-Kreativ-Verlag
Nach den Grundlagen zu verschiedenen Teigen werden Schnecken passend zu den Jahrezeiten vorgestellt - so gibt es Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterschnecken. Insgesamt werden dadurch 25 Rezepte aufgelistet. Dabei wird so ziemlich jede denkbare Form und Füllung abgedeckt - von Faschingsschnecken, über die vegane Variante, herzhafte Schnecken mit Roquefort, der Alkoholvariante bis zu Silvesterschnecken mit Champagner-Creme.

Abbildung vom Topp-Kreativ-Verlag
Wie immer in solchen Büchern sehen die Ergebnisse perfekt aus. Via Freischaltcode kann man sich zwar auf den Verlagsseiten in Zeitraffer von vier Rezepten die Herstellung ansehen, aber selbst dort sieht man. dass die Fertigstellung, wie der Zuschnitt der gefüllten, weichen Rollen, alles andere als leicht ist. Gestört hat mich außerdem, dass es bei den Rezepten, die alle auf Doppelseiten mit einem großformatigen Foto präsentiert werden, immer nur das Endergebnis zu sehen gibt. Wie die große Rhababer-Zimt-Schnecke zu rollen ist oder die Brot- bzw. Mohnschnecke gefaltet wird, erschließt sich für mich nicht aus dem Text. Bei der Mohnvariante wird von einer reinen Kochlöffel-Eindrückung gesprochen, aber ob davon die rausgequetschte Form wirklich so gleichmäßig wird?

Abbildung vom Topp-Kreativ-Verlag
Am schwierigsten sind für mich die Zeitangaben in diesem Buch. Es wird immer nur die Backzeit angegeben und erst bei der Lektüre des Buches erkennt man, dass das Ergebnis zwar nur 10 Minuten in den Ofen muss, aber vorher Geh- und Ruhezeiten sowie die eigentliche Zubereitung doch deutlich zeitaufwendiger sind. Wahrscheinlich schmunzelt der versierte Bäcker über meine Kritikpunkte nur und ich bin mir sicher, dass - bei genügend Zeit und Fingerfertigkeit - die kulinarischen Ergebnisse sehr überzeugen werden.



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Nachtrag zum Kritikpunkt in den Kommentaren:
Schockieren möchte ich natürlich niemanden und wahrscheinlich war ich in diesem Punkt auch nicht ausführlich genug - die mehreren Standorte belegen zwar, dass es kein Einzelunternehmen ist, aber der Ansatz ist laut Angaben auf der Website, dass mit Bio-Zutaten aus ökologisch-nachhaltiger Landwirtschaft und Region-Bezug ohne chemische Zusatzstoffe gebacken wird. Die Bäcker backen in offenen Bachstuben direkt vor Ort und wärmen nicht nur maschinell vorgeformtes auf. Da es in diesem Buch aber eben nicht um Brot ging, bin ich darauf nicht näher eingegangen. Vor diesem Hintergrund würde ich eine Filiale in Dresden durchaus begrüßen, denn einige nachhaltige Bäcker gibt es zwarin unserer Stadt, aber die Großketten dominieren das Angebot .... 
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