Zuckertüte

Feier

Schreibtisch

Rezensionen: Mein Babyalbum

Lange war ein Rezensionsexemplar der Woche nicht mehr so passend, wie heute, denn (hoffentlich tatsächlich erst) im kommenden Monat erwarten wir unser drittes Kind. Daher habe ich mich für "Mein Babyalbum"* aus dem Kösel-Verlag entschieden. Dahinter steckt eigentlich eines der größten Streitthemen unserer Partnerschaft, denn der Mann wünscht sich seit Jahren ein Babyalbum mit richtig eingeklebten Abzügen, während ich in den Anfangsjahren gern die digitale Variante machen wollte und anschließend darauf gehofft habe, dass mein Plotterwunsch doch irgendwann erfüllt werden kann. Er würde es sogar selbst machen, was mir aber wiederum nicht gefällt. Passiert ist leider gar nichts und so habe ich eigentlich 7 + 4 Jahre Kinderzeit aufzuholen.

Abbildung vom Kösel-Verlag
Auch "Mein Babyalbum"* ist dafür eigentlich nicht die richtige Lösung, denn statt dem gewünschten Blankobuch ist es eher eine durch Fragen geleitete Erinnerungsstütze. Genau das gefällt mir aber an den 80seitigen Buch besonders gut, denn selbst beim zweiten Kind würde es mir schwerfallen zu rekonstruieren, wann er welchen Entwicklungsschritt gemacht hat. Glücklicherweise gibt's jede Menge Filme der Großeltern und damit einen Beweis, wie früh unsere Kinder beispielsweise unglaublich lange Sätze gesprochen haben bzw. wie spät die Tochter damals die Kraft zum Kopf halten in Bauchlage hatte. So hat eben jedes Kind seine Zeit.

Abbildung vom Kösel-Verlag
Das Buch ist dafür eine großartige Erinnerungsstütze und dazu noch so neutral in der Farbgebung gehalten, dass es weder Jungs- noch Mädchenlastig ist. Bis jetzt wissen wir ja noch immer nicht, was wir als drittes Kind nun wirklich geliefert bekommen, weil wir uns einmal überraschen lassen wollen.

Abbildung vom Kösel-Verlag
Perfekt hätte ich es gefunden, wenn es neben den vielen Fragenseiten wirklich noch ein paar Blankoseiten gegeben hätte. Ansonsten gibt es wirklich so viele Fragen, dass ich hoffe, dass ich das Thema nicht erst lese, wenn ich selbst die Antwort schon nicht mehr weiß oder der Fotoapparat nicht zur Hand war ...

Wie ist das bei euch? Habt ihr aktuelle Fotoalben eurer Kinder?



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Crowdfunding Blogeinnahmen: ShoGo Huckepackgurt & 6. Hochzeitstag

Wie mit manch anderen Blogthemen hänge ich auch bei der Auflistung der Blogeinnahmen etwas hinterher. Der rote Faden wird daher nun erstmal wieder mit der letzten Crowdfunding-Unterstützung aufgenommen. Ein "Zehnt" meiner Einkünfte wird regelmäßig gespendet bzw. in Crowdfunding-Projekte investiert. Kurz vor unserem 6. Hochzeitstag habe ich von diesen Geldern das Startnext-Projekt ShoGo Huckepackgurt unterstützt.


Das passte zwar thematisch weder zur Zinnernen Hochzeit noch zur Zuckerhochzeit (wie sie wohl in Österreich genannt wird) aber dafür perfekt für unsere Familienerweiterung. Mit der Entscheidung für ein drittes Kind wird der Mann noch ein paar weitere Jahre ein Kind auf seinen Schultern sitzen haben. Die Erfindung eines Lehrers aus Köln, bei der man dann trotzdem beide Arme frei hat und nicht dauerhaft die Beine seines Kindes umklammern muss, ist dabei perfekt.


Inzwischen kann man den Gurt bereits im Erfinderladen in Berlin vorbestellen. Damit schließt sich der Ehepartner-Kreis zwischen dem Gründer dieses Ladens und Madame Jordan, die ich beide das erste Mal - noch unverheiratet, aber bereits in der ersten Elternzeit mit der Tochter - in meinem allerersten Blogjahr besucht habe. Dieses virtuelle Dorfgefühl zusammen mit der Erinnerung an den eigenen Kreativweg mag ich sehr an der Bloggerei und werde wohl deshalb auch nicht so schnell damit aufhören.


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Einzugsgeschenk Toilettenpapierband ITH

Mittlerweile sind wir in einem Lebensalter angekommen, in dem nicht nur wir sesshaft werden, sondern auch unser Freundeskreis. Die WG-Zeiten und häufigen Wohnungswechsel scheinen vorbei zu sein. Stattdessen wird - je nach den finanziellen Möglichkeiten - mehr oder weniger sanierungsbedürftige Häuser oder größere Wohnungen bezogen. Obwohl ich die Tradition sehr schön finde, wird bei den Einzugsfeiern eher selten Salz und Brot überreicht. Ich habe bei einer solchen Gelegenheit nun erstmals eine Badverschönerung verschenkt, die vom Mann sehr belächelt wurde.


Hintergrund war, dass ich eine Geschenke, die komplett im Stickrahmen entstehen, sehr mag, weil man sich sicher sein kann, dass das Ergebnis überzeugt und es "nebenbei" passieren kann. Daher habe ich mich für die Toilettenpapiermanchetten-Datei "Pupsi"* von Grete vom Ländle entschieden, die sechs unterschiedliche maritimen Motiven beinhaltet. Bestickt wurde auf der Außenseite ein weiterer Quarter des Gütermann-Stoffes*, den es 2015 beim Nähcamp von Smilla-Berlin gab. Als Einnäher gab es diesmal nur mein Nählabel*. Da die Laschen und das Hauptteil in Einzelstickschritten entstehen und vorher Stabilisierungsvlies aufgebügelt werden muss, war die Entstehungszeit doch viel länger als gedacht. Jedes reine Nähwerk wäre wahrscheinlich schneller gewesen.


Natürlich muss ich selbst zugeben, dass das Ergebnis ein bisschen an die berühmt-berüchtigten umhäkelten Klopapierrollen auf Autorückbänken erinnern. In meiner Kindheit gab es jede Menge Trabis und Wartburgs, die damit "geschmückt" waren. Gab es die im damals anderen Teil Deutschlands auch? Anderseits finde ich die die Umhüllung immer noch schöner, als die reine Klopapierrolle. Mal schauen, was der Mann sagt, wenn auch in unserem Bad so eine Rolle steht ... es gibt ja weitere fünf Motive*, die getestet werden müssen.


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Spiel(zeug)rezension: Noris Spiele - Mein Taschengeld, Brettspiel

Am Zeugnistag zum Ende des ersten Schuljahres bekam unsere Tochter das Brettspiel "Mein Taschengeld"* von Noris Spiele. Das passte thematisch prima, denn mit Schulbeginn haben wir begonnen ihr Taschengeld zu geben und sind mit 50 Cent pro Woche gestartet. Sie selbst und damit auch wir haben allerdings ziemlich häufig vergessen, ihr den Betrag wirklich in ihre Geldbörse zu werfen. Gekauft wurde bis zum Schuljahresende auch lediglich eine Gummitierschlange und im Österreichurlaub ein Kühlschrankmagnetschwein. Mit Ferienbeginn - und nach Kassensturz und Nachzahlung der vergessenen Beträge - wurde aber tatsächlich ein richtiger Wunsch damit finanziert. Momentan wartet sie auf die Lieferung ihres ersten Opinel Kinderschnitzmessers* in der Wunschfarbe rot. Aber nun zurück zum Brettspiel.


Geliefert wird das Brettspiel bereits spielbereit, denn man muss lediglich die Spielfiguren aus Holz, das Spielgeld und die Karten aus den Folienverpackungen befreien, aber nichts vorher zusammenbasteln. Der Spielplan wird ausgeklappt und erinnert an das Monopolyprinzip. Nach Auszahlung eines Startbetrags von 5 €, Wahl der Spielfarbe des Holzschweins und Verteilung der Karten kann es losgehen.


Ziel des Spiels ist es, eine Aufgabenliste mit vier Punkten zu finanzieren, die für jeden Spieler unterschiedlich ist. Der eine braucht das Geld für Verbrauchsdinge, wie Nahrung oder Eintritte, der andere für Besitz - dazu gehört Kleidung ebenso wie Spielzeug oder elektronische Geräte. Auf jeder Aufgabenkarte taucht außerdem eine grüne Sparkarte auf. Das Geld vermehrt sich durch bestimmte Felder (Geld von Oma, Geburtstag o.ä.) oder die Ereigniskarten "Geld verdienen". Da ist das "gute Zeugnis" ebenso dabei wie Rasen mähen.


Klarer Vorteil des Spiels ist, dass die kleinen 2 - 6 Mitspieler ab sieben Jahren rechnen müssen und die Stückelung des Geldes verstehen lernen. Das unserer Tochter das noch gar nicht so leicht fällt und selbst bei den Centstücken ja bis 100 gerechnet werden muss, war mir noch gar nicht so klar. Damit ist es aber gleichzeitig auch ein Spiel, dass tatsächlich nur mit Schulkindern sinnvoll gespielt werden kann, auch wenn es bei uns schon eine Runde mit dem kleinen Bruder gab. Außerdem braucht man Zeit dafür, denn statt der angegeben 30 Minuten haben wir teilweise sogar länger gebraucht.


Ein klares Manko haben die Spielregeln aber dennoch. Beim Versuch die eigene Aufgabenliste abzuarbeiten, wird man immer wieder dazu gezwungen, etwas zu kaufen, was man überhaupt nicht braucht. Gerade bei den Süßkramsachen, ist das eher kontraproduktiv. Da würde das Kind gerne sparen, muss sich aber zwischen Zuckerwatte und Schokolade entscheiden, was vor allem für den mitspielenden, bereits sein ganzes Leben sparenden Mann nur schwer erträglich war. Geschmunzelt habe ich übrigens bei der Aussage der Tochter, dass sie die Cola ja nicht kaufen könnte, weil das nichts für Kinder sei und so (Spielstrategisch unklug) zur Pizza griff. Bei manchen Themen sind wir tatsächlich ganz schön streng ... 

Wie sieht das bei euch aus? Wann habt ihr mit der Taschengeldauszahlung angefangen und wie viel bekommen eure Kinder?

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Knieschutz OP-Wunde Knieschoner Kindergartenkind

Ein halbes Jahr nach dem Oberschenkelbruch des Sohnes stand im Juni nun der Termin zur Entfernung der Titanstäbe an. Während bei meinem Ellenbogenbruch damals die Stäbe schon ziemlich eingewachsen waren und die Entfernung deshalb etwas länger dauerte, verliefen die Stäbe beim Sohn mit Kontakt zum Knochenmarkt. So dauerte die Entfernung fast zwei Stunden und die Wunden sahen anschließend auch beachtlich angeschwollen aus. Das hielt den Sohn aber schon am OP-Tag nicht davon ab, wie ein Springfloh durch die Gegend zu hüpfen und sogar zu knien.




Nach einer Woche (mit dem Papa) zu Hause, war er aber nicht mehr zu halten und eroberte wieder den Kindergarten. Dieses Kinderparadies besitzt einen Bachlauf mit Matschstrecke und außerdem stand der nächste Waldtag mit Bachwanderung an. So sehr sich die Kindergärtnerin auch bemühten, war es utopisch seine OP-Wunde "trocken und dreckfrei" zu halten. So kam der Wunsch nach einer Beinstulpe auf.


Bei über 30° C musste die Variante unbedingt atmungsaktiv, aber trotzdem halbwegs wasserdicht sein. Vernäht habe ich daher Stoffe meiner leider immer noch nicht fertiggestellten Softshelljacke und hoffe dabei wirklich nur Reste erwischt zu haben, die ich nicht mehr brauche. Neben dem  Softshell in Petrol-melliert* war das Softshell in Türkis* und Innen ein Funktionsjersey von Extremtextil. Das Bündchen wurde bei Internaht gekauft.

Da sein Symbol im Kindergarten - passenderweise - ein kleiner Elefant ist, bekam er als Erkennungszeichen ein Stückchen Elefantenwebband als Einnäher.  Nur auf das eigene Nählabel* habe ich diesmal verzichtet. Genäht wurde nach dem Prinzip der Wendestulpen nach der kostenlose Anleitung von Mariegemachtes* sowie der  Youtube-Nähanleitung aus dem "Haus mit dem Rosensofa", wobei die Grundidee diesmal von mir selbst kam, da ich zu diesem Thema nichts gefunden habe.


Der Sohn war von seinem Knieschutz sehr begeistert und ich froh, dass meine Variante weder zu locker saß noch das sehr dicke Knie zu sehr abschnürte. Ein bisschen wird es hoffentlich geholfen haben. Ohne das ich vorher darüber nachgedacht hatte, passte die grün-blaue Stulpe sogar farblich perfekt zu den (gebraucht gekauften) Keen-Sandalen* des Sohnes, die laut eigener Aussage "Schneller rennen, als er." Nun sind inzwischen schon die Fäden gezogen und die Stulpe funktionslos. Vielleicht wandert sie ja demnächst zu Tauschticket*.


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Rezension: DaWanda Lieblingsstücke für Kinder

Wie letzte vorletzte Woche angekündigt, geht es weiter mit der Lieblingsstücke-Serie bei den Rezensionsexemplaren. „Lieblingsstücke für Kinder. Spielzeug, Kleidung, Alltagshelfer“* überzeugt mich dabei sogar noch ein bisschen mehr als das Jersey-Buch.

Abbildung von LV-Buch

Der Aufbau ist im wesentlich identisch und auch die Projekteanzahl ist mit 20 fast gleich. Die Vorstellung der Anleitungen und Auflistung der Designer geht dabei aber noch ein bisschen mehr ineinander über und endet nicht exakt mit den Seiten, was mich manchmal ein bisschen irritiert hat. Wie der Untertitel schon verrät, werden verschiedene Bereiche abgedeckt. Nach der Einleitung, die eigentlich nur wenige Sätze eines Vorworts mit Ausblick auf die Projekte ist, beginnen sofort die  die Kreativvorschläge. Diese reichen von Kinderzimmerdeko mit Lampenschirmen oder Lichterketten über verschiedene Kleidungsprojekte mit Schürze und Latzhose oder Lätzchen bis zu zwei verschiedenen Utensilo-Varianten, einem Sitzack, einem Tipi und verschiedene Spielzeuge.

Abbildung von LV-Buch

Im Gegensatz zu den Designern von letzter Woche war mir beim Meister-Langohr-Kissen sofort klar, dass hier die Handschrift von Fräulein Otten* dahinter steht. Ihren Blog lese ich schon seit so vielen Jahren, dass ich mich gefreut habe, ihren Gestaltungsvorschlag in dieser Veröffentlichung zu finden.

Abbildung von LV-Buch

Sehr überzeugt hat mich auch die kleine Eistüte von Fiebmatz* – darin dem Schulkind das Taschengeld für das Schwimmbadeis mitgeben zu können, wäre schon fein und dieses Projekt landet daher auf jeden Fall auf meiner muss-ich-auch-mal-nähen-Liste. Mehrere Ideen in diesem Buch sind übrigens auch für Nichtnäher, denn weder für die Krone aus Spitzenborte von Marysia noch der Lampenschirm von Baby-Lal* verlangen nach einer Naht. In ihrem Shop findet man auch den großen Fuchs-Lampenschirm*, der im Buch vorgestellt wird.

Abbildung von LV-Buch

Für die wirklichen Nähprojekte liegt dafür wieder der mehrfarbige Schnittmusterbogen im Maßstab 1:1 bei. Dort nichts mehr vergrößern oder verkleinern zu müssen, sondern auch ohne Copyshop sofort loslegen zu können, gefällt mir sehr. Die Kleidungsschnitte – wie beispielsweise für die Mitwachshose von NoniNo* - decken in Doppelgrößen den Bereich von 62 bis 92 ab. Auch bei uns wäre daher nur noch ein (noch nicht gelandetes) Kind einzunähen – die vielen Deko und Spielzeugideen haben ja aber glücklicherweise keine Größenbegrenzung.



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Hochzeitskissen für Musiker

Für die Hochzeiten, auf denen wir wir bislang eingeladen waren, ist eigentlich immer ein personalisiertes Hochzeitskissen von der Nadel gehüpft. Selbst Paare, die sich eigentlich gar nichts wünschen, haben sich bislang darüber gefreut. Dieses Jahr - und noch vor dem Schlupf von unserem dritten Kind - sind es aber mit vier Hochzeiten so viele Feiern, wie noch nie. Die erste der vier Hochzeiten fiel ausgerechnet auf unseren eigenen (sechsten) Hochzeitstag. Da die standesamtliche Trauung bereits am Geburtstag des Mannes stattfand, ist das sicherlich alles ein sehr gutes Ohmen für die Zukunft des Brautpaares.


Vernäht habe ich das erste Mal Damast(?)-Tischwäsche, die mich Anfang des Jahres zusammen mit der Stoffesammlung aus dem Familienkreis erreicht hat. Da die meisten Größen nicht auf unseren Tisch passen, finde ich diese Zweitverwendung prima und hoffe, dass die Schenkenden nichts dagegen haben. Für Hochzeitskissen ist diese Materialvariante irgendwie sehr passend.


Da diesmal ein Dirigent und eine sehr musikalische Ärztin "Ja"-Sagten, sollte auch das Motiv dazu passen. Entschieden habe ich mich für den Victorian Songbird von Urban Threads, dessen Vögelchen zur Hochzeitsthema und die Notenwolke (vermeintlich) zu den Brautleuten passte. Als der musikalische Mann mir allerdings wenige Minuten vor der Gechenkeübergabe verkündete, dass der Notenschlüssel an der falschen Stelle sei, wäre ich fast im Erdboden versunken. Schließlich zeigt das Nählabel* ganz genau, wer hier keine Ahnung hat, auch wenn eigentlich der Stickdatei-Designer der Schuldige ist. Nun ja ...


Die Beschenkten freuten sich dann aber doch und die Hochzeitsfeier war definitiv eine der eher außergewöhnlichen. Ein Professor für Klavier und noch einige andere Koryphäen gratulierten mit musikalischen Beiträgen und wir verbrachten so einen wundervollen Tag bei kirchlicher Trauung und Hochzeitsfeier.

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Spiel(zeug)rezension: Gartenwerkzeug von Eichhorn

In unserem ersten Gartenjahr haben unsere beiden Kinder mit viel Freude begonnen, mitzuhelfen. Vor allem der Umgang des Dreijährigen mit der großen Harke, die schwungvoll über den Kopf geworfen wurde und mehrfach nur knapp neben anderen Kinderbeinen landete, beunruhigte mich dabei aber immer etwas. Die Möglichkeiten der Spielzeugrezensionen von Toy.fan habe ich deshalb diesmal nun für alle Gartenwerkzeuge von Eichorn genutzt: dem dreiteiligen kleinen Set* und in der großen Variante der Harke*, der Sandschaufel* und dem Spaten*. Geliefert werden die kleinen im Set verpackt und die großen mit Luftblasenfolie verpackt.


Die Gartenwerkzeuge bekamen unsere Kinder am Kindertag geschenkt, denn ich versuche weiterhin die neuen Spielgeräte nicht ohne Feier(tags)bezug zu überreichen. Begeistert haben mich bereits beim auspacken die Materialien - alle Gartenwerkzeuge bestehen ausschließlich aus Holz und Metall. Bei dem Holz handelt es sich um nicht lackiertes FSC-Birkenholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Das Metall ist stabil und grün lackiert. So schön, wie es aussieht, kann aber erst der Praxiseinsatz zeigen, ob es auch wirklich den Anforderungen spielender Kinder genügt.



Wir haben noch direkt am Kindertag einen Härtetest gestartet und unserer Kinder mit allen Gartenwerkzeugen im Schotter eines Flußbettes graben und spielen lassen. Im Gegensatz zum Sandkasten war dabei der Spaten richtig gefordert und ich war sehr gespannt, welche Spuren dieser Spieleinsatz hinterlassen würde.




Alle Gartenwerkzeuge haben tatsächlich bestanden. Es gab keinerlei Kratzer an der Oberfläche (die schnell rosten würden) noch haben sich die Werkzeuge durch die Graberei im Schotter irgendwie verbogen. Auch locker ist nichts geworden und wir können daher dieses Spielgerät mit wirklich guten Gewissen weiterempfehlen. Spätestens bei der nächsten Beetbestellung werden die Werkzeuge dann auch im eigenen Garten zum Einsatz kommen und ich freue mich schon über die Mithelfer.





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Amapodo: Thermosflasche Edelstahl Tee Edelstahl Bambus #teafavs

Im Spätsommer letzten Jahres konnte ich die Teeglasflasche von Amapodo vorstellen und war von Produkt und Firmenphilosophie ziemlich angetan. In den Kommentaren dazu gab es damals die Nachfrage, wie gut die Flaschen mit dem Fahradtransport zu vereinbaren seien, worin ich selbst gar kein Problem gesehen hätte. Die Firma hat mir nun aber tatsächlich die Alternative aus Bambus und Edelstahl* zur Verfügung gestellt, die sofort an den Osterhasen und von diesem an den Mann weitergereicht wurde.


Zusammen mit dem passenden Tee der Firma* war der Mann erfolgreich bei der österlichen Suche und ziemlich begeistert von seinem Geschenk. Auch dieser Thermobecher macht wieder einen sehr hochwertigen Eindruck, der durch die Kombination von Edelstahl und Bambus noch unterstrichen wird. Wie die bisherigen Testreihen gezeigt haben, ist unsere Teeflasche auch absolut dicht, wobei man allerdings darauf achten muss, dass man wirklich gut genug zugeschraubt hat.



Das System des einsetzbaren zweiteiligen Edelstahlsiebes ist wieder identisch und ermöglicht damit die Verwendung von losem Tee. Klare Abstriche gibt es bei dieser Variante bei der Spülmaschinentauglichkeit, denn während bei der Glasvariante nur der Deckel nicht in den automatischen Abwasch kann, ist hier nur noch das innere Sieb spülmaschinenfest und man kommt durch den Bambus nicht um die Handwäsche herum. Außerdem hätte mir persönlich noch besser gefallen, wenn der Boden nicht aus Kunststoff sondern aus Bambus, Kork oder Edelstahl gewesen wäre. Dafür nimmt man die Flasche wirklich gern in die Hand, weil sich die glatte Bambusoberfläsche - mit dem eingravierten Hashtag #teafavs - richtig gut anfühlt.




Leider lassen sich durch die nicht mehr durchsichtige Außenhülle gar keine so spektakulären Tee-in-der-Flasche-Bilder machen, wie das beim Teeglas ging. Man kann eben nicht alles haben. In unserem Fall werde ich - im nächste Jahr auch wieder auf dem Fahrrad - die Glasvariante weiter verwenden und der Mann die Bambusflasche. Falls er nochmal so einen spektakulären Fahrradunfall hätte (was ich natürlich nicht hoffe), ist es vielleicht wirklich besser, wenn er keine Glasflasche in der Tasche hat.




Verlinkt bei bei Einab und auf der eigenen Übersicht mit den Geschenkideen für Erwachsene.  
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Rezension: DaWanda Lieblingsstücke Jersey

Anfangs des Jahres habe ich bereits aus der Reihe der DaWanda-Liebelingsstücke das Kork-Buch* (Rezension) vorgestellt. Nun liegen mit „Jersey“* und „für Kinder“* zwei weitere Rezensionsexemplare aus dieser Serie vor, die in den nächsten zwei Wochen vorgestellt werden. Den Anfang macht das Jersey-Buch. Gleich 18 verschiedene DaWanda-Designer* stellen darin Kleidungsstücke und Accessoires vor. Die Projekte beginnen sofort nach einer Einführung, bei der auf einer Doppelseite die Themen Waschen, Zuschneiden und Nähen erläutert werden.

Abbildung von LV-Buch

Mit den Nähprojekten, für die der Schnittmusterbogen in Originalgröße in der letzten Umschlagseite eingelegt ist, kann man sich komplett einkleiden. Es gibt zwei Shirts, zwei Tops, ein Cardigan, zwei Röcke, ein Jumpsuit, eine Hose, verschiedene Schals und Bänder und immerhin drei Schnittmuster, die ausdrücklich für den Mann konzipiert sind: ein Shirt, ein Pullover und einen Loop, wobei letzter zumindest von meinem Mann nicht getragen wird.


Abbildung von LV-Buch

Der Aufbau der Nähanleitungen ist bei allen Projekten identisch. Am Anfang werden Material und Werkzeug angegeben sowie eine ganzseitige Abbildung mit dem fertigen Nähprojekt. Es folgt am Projektende jeweils eine halbseitige, abgesetzte Spalte, in der sich das Label vorstellt und die Linkangaben zum DaWanda-Shop und weiterführenden Seiten aufgelistet sind. Die Labels stellen sich mit einem kleinen Text und einem Bild vor.


Abbildung von LV-Buch

In den Nähanleitungen gibt es meiner Meinung nach einige Stolpersteine für Nähanfänger. So hätte ich vermutlich, wenn ich vorher nicht selbst schon das Wenderätsel bei der Loop-Näherei gelöst hätte, mit diesem Schritt in der Bild- und Textbeschreibung tatsächlich Verständnisprobleme. Bei anderen Projekten werden hingegen mehr Materialien aufgelistet, als dann laut Nähanleitung verwendet werden oder es werden Herstellungsschritte komplett übersprungen. Ein bisschen enttäuscht war ich außerdem, dass beim sechsten Projekt der Rock und nicht das tolle Shirt genäht wird.

Abbildung von LV-Buch
Einige Projekte locken mich dennoch aus diesem Buch. Beim Top mit Achterknoten von Stilverzueckt gefällt mir die Rückenpartie richtig gut (auch wenn ich ein bisschen befürchte, dass man sich mit dem Knoten im Kreuz nicht richtig bequem anlehnen kann). Überraschenderweise hat diese Designerin gar keinen DaWanda-Shop und gehört mit 36 Blogbeiträgen seit 2012 auch nicht gerade zu den "iron bloggern". Der Nierenwärmer von Stoffwechsel* kann bestimmt auch – mit wenigen Weitenanpassungen – als Schwangerschaftsbauchgurt verwendet werden. Tragen würde ich auch den Cardigan von Ju & Vogue* und das Neckholder-Top von Vario-Shirts*. Obwohl ich eigentlich meine, dass ich mich in der Nähblogger- und DaWanda-Shop-Szene* ganz gut auskenne, hat mich überrascht, dass mir vorher kein einziger der Designer bekannt war. Nur ein Designer – Kristalin* – hat gleich zwei Projekte vorbereitet und präsentiert die beiden Männer-Schnittmuster. Das Buch bietet daher die Möglichkeit sowohl neue Schnittmuster als auch Shops bzw. Blogs zu entdecken.



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Geschenke für die Schuleinführung: Schreibtisch Tino von Waschbär

Mitte Mai hatte ich mit einer kleinen Geschenke-zur-Schuleinführung-Blogserie begonnen und am Anfang ein wirklich ganz kleines Geschenk vorgestellt. Es gab aber auch wirkliche Großgeschenke, die finanziell so umfangreich waren, dass sie - mal wieder - nur durch die großzügig schenkenden Großeltern ermöglicht werden konnten. Thematisch prima gepasst, hat dabei der Wunsch nach einem eigenen Schreibtisch für die Schulaufgaben für die Tochter, nachdem sie in den Wochen vorher ihre Notvariante bereits ausgiebig genutzt hatte.


Wie immer habe ich mich wirklich lange mit der Auswahl beschäftigt, denn es sollte eine langlebige, plastikfreie und auch möglichst nachhaltige Anschaffung werden, die dazu noch ergonomischen Gesichtspunkten genügt. Entschieden haben wir uns schließlich für den Schreibtisch "Tino"* von Waschbär, der aus massiven Erlenholz besteht und mit Ölwachs biologisch behandelt wurde. Geliefert wurde er flach verpackt, wobei der Aufbau unproblematisch war.


Die Neigung der ergonomisch geformten Tischplatte lässt sich einstellen und da die Unterarme der Schreibneulinge ja in einem bestimmten Winkel aufliegen sollen, waren wir mit diesen Einstellmöglichkeiten sehr zufrieden. Die Tochter sitzt wirklich gut daran und die Neigung ist auch nicht so stark, dass die Dinge (so leer war er nur ganz am Anfang) runterrutschen würden.


Außerdem habe ich selbst mich bereits am Anfang ziemlich in das Spiralmuster verliebt, der den Schreibtisch zwar einen gewissen Öko-Touch verleiht, aber eben zu unserem Lebensgefühl so sehr viel besser passt, als die lackierten Varianten mit Fantasiefiguren, die nach dem Grundschulalter vielleicht schon längst wieder uninteressant sein könnten.


Wie man auf den Bildern bereits erahnen kann, hat die Tochter noch mehr als nur den Schreibtisch "Tino"* bekommen, aber darüber berichte ich ein anderes Mal.

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Mittwochs mag ich 
Ei(nfach)-Na(chhaltig)-B(esser leben)
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