Zuckertüte

Feier

Schreibtisch

Werbung: Sanierungshelden und energetische Sanierung Innendämmung Fachwerkhaus


Wenn man sich wie wir für die Sanierung eines Fachwerkhauses entscheidet, muss man sich zwangsläufig auch mit dem Thema energetische Sanierung beschäftigen. Im Fall unseres Projektes Vierseithof mit insgesamt 15 Familien, die dieses Bau- und Bodendenkmal sanieren, ist die Spannbreite der Themen zwischen dem neu errichteten Passivhaus-Neubau und den zu sanierenden Fachwerkgebäuden wohl besonders groß. Für den ökologischen Fußabdruck punktet man bei der Sanierung bestehender Gebäude gegenüber der Neuerrichtung auf der grünen Wiese zwar auch bereits, aber die Nachteile, die vor allem bei den Heizkosten in nicht gedämmten Altbauten entstehen, führen schnell zu einer anderen Gewichtung. Außerdem basiert selbst unsere Bankfinanzierung bei einem von drei Krediten auf dem KFW-Programm energetisch sanieren und dessen Anforderungen an zu erreichenden Energiestandard.

Bausubstanz vor der Innendämmung


Ausgangszustand vor der Sanierung
Themen zu unserer Art der Dachdämmung, Fenster, neuer Unterfahrung der Altbauten und Neuaufbau der Fußböden gibt es einige. Heute zeige ich aber zunächst erst mal nur, welchen Weg wir bei der Innendämmung gegangen sind. Während unser Teil vom Fachwerkhaus im Erdgeschoss noch dicke Natursteinmauern hat, die selbst die Handynetze fast vollständig abschirmen, sind die Wände im Fachwerkbereich des Obergeschosses um so dünner. In diesem Bereich wäre eine Außendämmung  nicht möglich gewesen, da sonst das Fachwerk nicht mehr sichtbar gewesen wäre, wozu der Denkmalschutz ohnehin nie seine Zustimmung gegeben hätte. Das KFW-Programm und unsere eigenen Anforderungen an die späteren Heizkosten machten eine Dämmungsvariante aber unbedingt notwendig. Gleichzeitig besteht aber die Gefahr, dass bei einer Dämmung, die nicht mehr offenporig wäre, die eindringende Feuchtigkeit nicht wieder abgegeben werden kann und ein Schimmelbefall droht, der die Holzkonstruktion zerstören würde. Jeder Fachwerkhaussanierer steht dabei sehr schnell vor der Entscheidung zwischen Holzweichfaserplatten und der Calciumsilikatvariante.

Abbruch der alten Fußböden

Neuunterfahrung der Fachwerkgebäude mit einem neuen Fundament

Entkerntes Erdgeschoss
Entkerntes Obergeschoss
Bei keinem anderen Thema hat der Mann wohl so viel gerechnet und ist in die Tiefen der Taupunktbestimmung und ähnlicher Themen eingestiegen. In der Zeit seines Fahrradunfalls, bei dem er in der Sanierungszeit durch die Heckscheibe eines Autos geflogen war, gab es sogar einen Termin mit einem emeritierten Professor, der zu diesem Thema seit Jahren forschte. Leider musste ich damals dieses Treffen übernehmen und habe hoffentlich die richtigen Fragen gestellt. Nach vielen Abwägungen, die sich vor allem damit beschäftigten, wie die Balance zwischen (niedrigerer) Außentemperatur, Kondensat an und in der Lehm-Holzstruktur des Fachwerks und den Innentemperaturen beschäftigten, sind es bei uns nun die Calciumsilikatplatten geworden. Bei den Holzweichfaserplatten war die Sorge vor Schimmel in den Wintermonaten dann doch zu groß – ob und wie sich das bewährt, werden die nächsten Jahrzehnte zeigen.



In beiden Etagen haben wir uns außerdem für eine Flankendämmung entschieden. Dabei wird die Dämmung über die Ecken bis an die Innenwände gezogen, um auch dort möglichst keine ungünstigen klimatischen Bedingungen zu schaffen. Das sieht zwar ein bisschen seltsam aus, aber bereits jetzt habe ich mich an diese Streifenvariante ganz gut gewöhnt. Alles besser als schimmlige Ecken.

Vor dem Einzug

Flankendämmung
Im Jahr unseres Einzugs fand die bundesweite Kampagne "Sanierungshelden" statt, die von der Deutschen Energie-Agentur (dena) und ihrer "Die Hauswende" initiiert wurde. Dahinter steht eine Initiative der Bundesregierung aus dem Jahr 2000, nach der sich eine Gesellschaft gründete, die aus dem Bund, der KFW, sowie Versicherungen und Banken gehören. Im Mittelpunkt der Kampagne "Sanierungshelden" stehen Geschichten von privaten Bauherren, die Ein- oder Zweifamilienhäuser energetisch saniert haben.

http://go.blogfoster.com?cmp=201611denaFl2&web=amberlight-label.blogspot.de#http://www.sanierungshelden.de?utm_source=blog&utm_medium=blogfoster&utm_campaign=Flight_November_2016

Besonders interessiert hat mich dabei natürlich die Sanierungsgeschichte eines Fachwerkhauses aus Bayern. In meiner eigenen Umzugsserie hier auf dem Blog waren ebenfalls ausschließlich Hausbesitzer dabei - einige davon, haben sich wie wir auf das Abenteuer Altbausanierung eingelassen. Leider habe ich damals nicht die Frage nach der energetischen Sanierung gestellt - neugierig wäre ich aber immer noch. Habt ihr euch energetisch saniert?

Demnächst geht es hier weiter mit unseren Erfahrungen beim freskalen Kalkanstrich.



In Kooperation mit blogfoster.
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Last Minute Geschenke: Kork Mousepad

Manchmal frage ich mich ja selbst, ob es Sinn macht, hier noch DIY-Projekte zu zeigen, die ich nun bereits vor mehreren Jahren gemacht habe, die es aber nie in den Blog geschafft haben. Da es aber weiterhin mein Kreativtagebuch ist, schiebe ich trotzdem immer mal solche Uraltbeiträge nach. Dazu gehört auch das Kork-Mousepad.


2013 war unser zweites Kind gerade erst fünf Monate alt und wir wussten, dass wir durch das Projekt Vierseithof die nächsten Jahre den finanziellen Gürtel enger schnallen würden. Wie eng, ahnte da wahrscheinlich bereits der Mann, aber auch ich begann mich langsam vom sich-mal-was-gönnen auf was-brauchen-wir-wirklich umzustellen. Geschenkt habe ich aber immer schon gern und die beiden Hauptgeschenktage mit Weihnachten und Geburtstag beim Mann sind dabei immer eine besondere Herausforderung. Das Mousepad gehörte zu den Geschenken, die nicht nur sehr schnell gemacht waren, sondern die auch die Altbausanierungskasse nicht belasteten, da bereits alle Materialien vorhanden waren.


Das Tochterkind bekam zu Weihnachten 2013 ihr Puppenhaus. Für die Böden hatte ich ursprünglich Korkplatten besorgt, die dann aber doch nicht verwendet wurden. Kurz vor dem Geburtstag des Mannes fiel mir ein, dass man daraus ein Mousepad machen könnte. Die Herstellung geht kaum einfacher – ein Teller als Schablone ermöglichte die runde Form und anschließend wurden mit den Stempeln der Wimpelaktion gestaltet. Nach wenigen Minuten ist man damit fertig.

So richtig häufig hatte der Beschenkte das Pad allerdings nicht verwendet und es ist überraschenderweise – damals ungeplant - bislang eher als Untersetzer zum Einsatz gekommen. Ich überlege ja gerade, ob ich das Geschenk inzwischen doch wieder selbst benutze und mit ins Büro nehme. Schick finde ich es immer noch.

Verlinkt beim Creadienstag, DienstagsDinge, HandmadeOnTuesday und link your stuff.
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Kindergeburtstagsgeschenk Halstuch

Manchmal sind es ja tatsächlich die ganz kleinen Dinge, die mehr Freude bereiten, als man das am Anfang gedacht hätte. Bei uns gehört dazu das Schlauchtauch, das ich der Tochter vor 2,5 Jahren genäht habe. Es ist Kuscheltuch, Tröster, wenn ich mal nicht da bin und wärmt wohl in allen Lebenslagen. Die Tochter war daher sofort begeistert, als ich vorschlug, dass ich der Lieblingskindergartenfreundin zum Geburtstag ja ebenfalls eins nähen könnte.


Vernäht wurde nicht ganz der gleiche Stoff, aber immerhin wurde auch dieser orange-rote Ringelstoff damals in Leipzig gekauft. Als Seiteneinnäher habe ich ein Webband* verwendet, dass farblich perfekt passt und für viele meiner Windeltaschen in den ersten Nähjahren zum Einsatz kam. Dazu kam dann noch mein Nählabel*.


Da ich inzwischen ja auch einige Farbtöne bei den Overlockgarnen* abdecken kann, gab es auch eine feine passende orange-rote-Naht. Dabei wurde auch das Tuch der Tochter nochmal durchgezogen, die noch eine komplette weiße Naht aus der Anfangszeit hatte. Leider verschwand zwar dadurch ein Stückchen ihres Namensbandes, aber das ist wohl bislang noch gar nicht aufgefallen.


Zusammen mit einem Buch aus der große Vorratskiste, einem selbstgemalten Bild, einem Tröstisar Kuscheltierpflaster* aus dem damaligen Riesengewinn und - auf Wunsch der Tochter - sieben farblich passenden Strohhalmen, die bei uns seit Jahren nicht weniger werden, weil wir sie nur extrem selten genehmigen, war ein feines Geschenkepaket fertig und die Tochter konnte zufrieden zum Kindergeburtstag aufbrechen.


Verlinkt bei Meitlisache und Kiddikram.
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HerbstHandarbeitsbingo 2016 von 60° Nord

Noch Anfang des Monats wusste ich genau, dass die Aktion Handarbeitsbingo von 60° Nord bis zum letzten Sonntag laufen sollte und dennoch habe ich die "Abgabe" verpasst, was mich nun ein bisschen ärgert. Sogar einen Zwischenbericht gab es ja diesmal. Um solche Bloggertermine im weiterhin übervollen Alltag nicht zu verpassen, habe ich die Hauptkategorie "Aktuelles" geplant, die immer noch darauf wartet, erstellt zu werden. Dort möchte ich für mich (und euch) vor allem solche zeitlich begrenzten Aktionen auflisten. Befüllt ist aber seit letzter Woche die Seite "Wer schreibt auf amberlight-label?". Es geht voran mit dem neuen Layout.


Zurück zum (verpassten) HerbstHandarbeitsbingo 2016. Neben den bereits erläuterten Feldern habe ich immerhin noch fünf weitere Felder abgearbeitet - und verlinke deshalb anschließend gleich bei Freutag, H54F und Friday Fives:

1.) An Weihnachten habe ich gestern besonders intensiv gedacht, denn Webkastanien und Kürbis kamen weg und ein Teil der Weihnachtsdeko hin. Meine Björn Köhler* Weihnachtsmänner, -frauen und Tragebabys auspacken zu dürfen, ist jedes Jahr für mich ein Highlight.

2.) Bei "Handschuhe stricken" habe ich ein bisschen geschummelt, denn das war nicht ich selbst, sondern die strickende Oma, deren Werke ja aber auch hier auf dem Blog gezeigt werden.

3.) Dafür habe ich - ebenfalls für Handschuhe - als ungewöhnliches Material Thermolam* zugeschnitten und dann doch nicht verwendet.

4.) Das handgearbeitete "Rote" hab ich schon das letzte Mal erwähnt und wohl vergessen, anzukreuzen. Gezeigt wurde es hier auch noch nicht.

5.) Bleibt noch "etwas Warmes für den Hals handarbeiten". Das habe ich tatsächlich gleich zweimal in den letzten zwei Wochen gemacht. Die Ergebnisse davon werden hier aber auch erst noch gezeigt.

Wie man sieht, gab es bei mir zwar einige Kreativtätigkeiten, aber leider kein BINGO. Gleich drei Mal stand ich kurz davor - aber dafür hätte ich "zweifarbig stricken", "etwas sticken" oder "eine Wärmflaschenhülle machen" müssen. Nun ja ... zum kleinen Einblick ins Wissenschaftlerleben: in den letzten Tagen habe ich (neben meiner üblichen Arbeitszeit) als Jurymitglied 2500 Bilder bewertet. Angebrachter wäre da wohl eher eine Schlafbrille für die Entspannung meiner armen, nun viereckigen Augen! Auch ohne "Bingo" und Auflistung in der Ergebnisrunde fand ich die Aktion aber trotzdem toll und sehr inspirierend.
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Rezension: Grundkurs Overlock: Basics, Tipps und Übungsprojekte

Sogar noch vor dem so lang ersehnten Kauf meiner Overlock lag bei mir bereits das erste Grundlagenbuch zu diesen feinen Maschinen auf dem Lesestapel. Noch heute gehört es zu den Büchern, in denen ich immer mal wieder blättere. Überhaupt habe ich bei dieser Maschine das Gefühl, dass man da noch einiges lernen kann. Deshalb habe ich mich auch recht schnell für die Neuerscheinung   "Grundkurs Overlock: Basics, Tipps und Übungsprojekte"* aus dem Bassermann-Verlag entschieden.

Abbildung von Bassermann
Genäht wird in diesem Buch zwar auf einer Pfaff Hobbylock Maschine*, aber da sich die Nähte kaum unterscheiden, bleibt das unerheblich. Sehr gut gefällt mir, dass im Gegensatz zu anderen Rezensionsexemplaren aus dem Anleitungsbereich, die hier schon vorgestellt wurden, wirklich alle Seite vollfarbig sind. Der Inhalt des 128seitigen Buches gliedert sich nach der Einführung in das Kapitel Aufbau, die Gebrauchanleitung, Tipps und Tricks und schließlich kleine praktische Übungen. Autoren sind Marie Émilienne Viollet und Marie-Noëlle Bayard - warum bevorzugt Franzosen Overlockanleitungsbücher schreiben, ist auch noch ein ungeklärtes Phänomen, oder?

Abbildung von Bassermann
Im Aufbau-Kapitel findet der Leser nicht nur eine Beschreibung der Maschine, sondern auch Angaben zu Nähfüßen, Faden und Stoffsorten. Bei der Gebrauchsanleitung steht auf über 30 Seiten das Nähen vom Einfädeln bis zum Nähfuß-wechseln sehr ausführlich im Mittelpunkt. Besitzer des genialen Jet-Air-Systems - wie bei meiner Maschine - können da ein bisschen schneller blättern. Interessanter wird es bei den Tipps und Tricks. Erst dieses Jahr hatte ich mich nach dem Schnuppermonat von Makerist* für einen Kurs zum Kurven- und Eckennähen entschieden - mit diesem Buch kann man darauf tatsächlich verzichten, denn die Anleitungen sind nahezu gleich. Deutlich zu kurz ist mir allerdings der Bereich zur Coverlocknaht gekommen, denn dazu gibt es leider nur eine Doppelseite.
Abbildung von Bassermann
Sehr gut gefallen mir dann wiederum die Nähbeispiele - auch wenn es mit Schal, zwei Shirts und einer Tunika nur vier sind. Die Übertragung der Schnittmuster auf Millimeterpapier halte ich für mich allerdings für ausgeschlossen und war deshalb recht vorfreudig auf die downloadbare Variante. Die Ernüchterung kam beim Aufrufen der Quelle, denn selbst sechs Wochen nach Erscheinen der Publikation sind diese noch nicht online und können daher für diese Rezension auch nicht eingeschätzt werden. So bleibt mir nur zu hoffen, dass dieses "Zusatmaterial" bald nachgereicht wird, denn das Buch rundet es auf jeden Fall ab. Heute in vier Wochen ist Weihnachten - vielleicht wäre das ja ein Geschenk- oder Wunschtipp für euch?



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Babygeschenk: Mütze

Manchmal scheitere ich ja leider auch an meinen eigenen Ansprüchen und nehme mir dadurch mehr vor, als zu schaffen ist. So ist es wohl leider bislang auch mit dem Babygeschenk für den zuckersüßen Neffen, der kurz vor meinem Abflug nach China in die Welt gepurzelt ist. Er hat zwar schon einiges getragen, was hier in den letzten Jahren von der Nadel gehüpft ist, aber eigentlich sollte er ja auch schon längst etwas ganz persönliches bekommen. Geplant war immer schon etwas aufwendigeres als nur ein schnödes Mützchen. Das habe ich nun bislang aber leider so gar nicht geschafft und inzwischen ist er sogar bereits von einem jüngeren Erdenbürger überholt worden. Für diese gab es aber tatsächlich nur ein Mützchen, dass zwischengeschoben werden konnte.


Genäht wurde das schnelle Kopfbedeckungswerk bereits im August beim Nähtreff von Stoffverzückt. Die Vorlage kam direkt aus dem Klimperklein-Buch. Der Jersey - gekauft 2013 auf dem Holländischen Stoffmarkt in Dresden, als der Sohn selbst noch ein Bauchzwerg war - ist ganz besonders kuschelweich und natürlich in der Farbgebung auch ziemlich mädchenhaft.


Ich habe lange überlegt, ob er mir zu rosa ist, aber überzeugt hat mich dann das so gut dazu passende rosa-grüne Webband von Blaubeerstern* und natürlich auch mein eigenes Nählabel*.



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Kindergeburtstag: Kürbis bekleben Gesichter Köpfe

Fast 1,5 Jahre musste unser Tochterkind damals warten, bis sie die erste Kindergeburtstagseinladung direkt aus dem Kindergarten bekam. Davor luden sich zwar immer die ehemaligen Krabbelgruppenfreunde ein, die bis heute zueinander Kontakt haben, aber eben niemand aus ihrem neuen Umfeld. Dennoch sind daraus in den insgesamt 3,5 Jahren Kindergartenzeit gute Freundschaften entstanden, die nun durch Umzug und Schulbeginn ein bisschen auseinandergerissen wurden. Die Einladung der Kindergartenfreundin wurde deshalb mehr als entgegengefiebert.


Da alle Kindergartenfreunde Zeit haben sollten, wurde aus dem August schließlich ein Novemberfest, dass unter dem Motto Halloween stand. Die Gruselzeit habe ich diesmal ziemlich verpasst, da ich nicht angenommen hatte, dass man sich auch in der Schule richtig verkleidet. So war unsere Tochter eine von fünf ohne Kostüm :-( - Erst am Frühstückstisch sei ihr eingefallen, dass sie ein Kostüm bräuchte, aber sie hätte nicht gefragt, weil "mal eben schnell nähen" dann doch nicht gehen würde. Kluges Kind - aber ein Notfallkostüm wäre mir bestimmt eingefallen. Für die Geburtstagsfeier tat es dann auch nur ein bisschen Schminke und ein schwarzer Umhang.


Was ich aber eigentlich zeigen will, ist die feine Bastelidee, die bei dieser Halloween-Geburtstagsfeier gemacht wurde. Jedes Kind bekam einen kleinen Kürbis, Wackelaugen und ein bisschen Bastelkram und konnte mit der Heißklebepistole seinen Kürbiskopf gestalten. Eine feine Idee, oder? Die Kürbisdame unserer Tochter wird bis zum 1. Advent noch Fensterdeko sein.

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Nähbloggertreff im November

Im Monat nach dem Nähbloggertreff bei mir zu Hause hat eine weitere Dresdner Nähbloggerin letzten Freitag ihre Privattür geöffnet und wir durften bei OrNeeDD zu Gast sein. Bei mir funktionierte der Tagesplan leider doch nicht ganz so, wie erhofft und so kam ich erst sehr spät dazu. Sogar die bereits im großen roten Koffer verstaute Maschine habe ich zu Haue gelassen und - für mich ungewöhnlich - kein einziges Bild direkt am Abend gemacht.


Trotz meines späten Erscheinens, habe ich wenigstens einen (etwas abenteuerlichen Freihand-) Handschuhzuschnitt geschafft, Dabei bin ich aber selbst ein bisschen skeptisch, ob die 2-Jahres-Größe unserem 3 1/2 Jährigen wirklich passt. Das 4-Jahre Schnittmuster kam mir aber viel zu groß vor.

Die Zuschnittzeit genutzt habe ich zum (Wein trinken) und plaudern mit by Aprikaner, Kääriäinen, ReSiZe-genadelt, Mit Nadel und Faden, dieAtze näht, Kuddelmuddel, stoff_verzueckt, Friemeleien, Dani Ela und Schau'n wir mal. Es wäre dennoch fein, wenn ich die Anreise das nächste Mal mal wieder ein bisschen eher schaffe, denn viel Zeit für wirklich gute Gespräche bleibt dann eben doch leider nicht.
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DezemberRückBlick 2016

Wie mit dem Start des neuen Layouts Anfang des Monats angekündigt, habe ich es tatsächlich recht schnell geschafft, die drei thematisch wechselnden Boxen regelmäßig neu zu bestücken. Verlinkt wird nur direkt im Blog - wer zurück zum Eislicht oder den Keksadventsbäumchen gehen möchte oder sich vom mathematischen Adventskalender inspirieren lassen möchte, bitte hier entlang.


Neu und ebenfalls nur direkt über die Blog erreichbar ist der neue Link Bestellungen* oben links. Damit die Blogseite nicht länger mit einer "Banner-Wüste" verunstaltet wird - und für eine bessere Übersichtlichkeit und Auffindbarkeit der empfohlenen Shops - gibt es nun dort eine Zusammenfassung für alle, die mein Stoffkaufschwein möchten und damit auch unseren Teil vom Vierseithof mitfinanzieren. Im Sinne der Konsumkritik versuchen wir selbst immer zu hinterfragen, ob wir den Neukauf wirklich brauchen bzw. vorher ein Tausch oder Gebrauchtkauf möglich ist. Auch dafür gibt es auf dieser Seite Empfehlungen.



Noch ist die Seite im Aufbau und ich bin gespannt, ob diese neue Variante überhaupt funktioniert. Wo es mir passend erscheint, sind auch eigene Beispiele verlinkt. Die Weihnachtsbestellungen können also starten. ;-)


Für den Freutag, H54F und Friday Fives sammle ich in dieser Woche mal wieder fünf Beispiele, die mir zeigen, dass die letzten Tage zwar wieder extrem voll waren, aber dafür die Mischung richtig gut gestimmt hat:

1.)  Am Sonntag konnten wir unseren (Apfel)Baum pflanzen, über den aber noch einzeln berichtet wird
2.) Wir haben bei Freunden bei einem Umzug geholfen, mit Nachbarn am Feuer und zwei Tage später bei einem Glas Wein gesessen und mit anderen Freunden am Feiertag ein ganz ausgiebiges, mehrstündiges Frühstück verbringen können
3.) Der Mann bekam seine Auszeit gleich bei drei verschiedenen Flötengelegenheiten - bei einem kleinen Tournee-Ausflug nach Leipzig, einer Orchesterprobe am Feiertag und morgen dem nächsten Konzert in Halle
4.) Bei mir selbst ging es an den vier Arbeitstagen mit zwei Sitzungen und zwei Fortbildungstagen, bei denen ich Dozentin war auch nicht gerade ruhig zu, aber dafür darf ich heute abend mit Freunden nähen
5.) Und schließlich - die größte Freude - der Sohn hat seine allererste Kindergeburtstagseinladung

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Rezension: Duden Das Grundschulwörterbuch - Sag es besser - Synonyme: Treffende Wörter, Satzanfänge und Wortfelder für kleine Textkünstler

Bücher, die sich mit unserer Muttersprache beschäftigen, haben mich selbst immer schon fasziniert. Am meisten hat mich dabei die Etymologie* interessiert und gar nicht so wenige wissenschaftliche Texte habe ich mit der Herkunftsbedeutung von Wörtern begonnen. Selbst beim Mediävstik*-Schwerpunkt meines Germanistik-(Nebenfach)-Studiums stand neben der Epoche vor allem die Lautverschiebungen im Mittelpunkt. Der Tochter haben wir daher auch in die ganz große Zuckertüte das bei Tauschticket* erworbene Grundschulwörterbuch* aus dem Duden-Verlag gelegt. Die Gelegenheit das Synonyme-Band* für die Grundschüler zu rezensieren, habe ich nun gerne angenommen.

Abbildung vom Duden-Verlag
Für knapp zehn Euro bekommt man eine über 200 Seiten umfassende, broschierte Ausgabe, die über 500 Wörter aus dem Grundwortschatz enthält und diese Schulkindgerecht aufbereitet. Dazu zählen alle Wortarten, die in unserer Sprache und damit natürlich auch in der Schule vorkommen - Nomen, Verben, Adjektive, Adverbien, Präpositionen und Konjunktionen. Vor dem Glossar wird zunächst erklärt, warum man so ein Buch überhaupt braucht und wie es verwendet wird.

Abbildung vom Duden-Verlag
Der Glossar ist von A-Z aufgebaut und hat an den Buchseiten eine Buchstabenliste, damit man die entsprechenden Seiten schneller beim blättern findet. Auf jeder Doppelseite gibt es mindestens eine Illustration, so das sogar das bloße Anschauen Spaß macht. Ein bisschen irritiert hat mich die Verwendung der Farben, denn irgendwie springen mir die Beispielsätze mehr ins Auge als die eigentlichen Synonyme.

Abbildung vom Duden-Verlag
Wie man nach meiner Einleitung schon erahnen kann, begeistern mich außerdem die kleinen Zusatzkästchen mit der Erklärung von Redewendungen - deren Bedeutung sammle ich selbst seit Jahren. "Durch die Lappen gehen" u.a. ist so spannend in der Hintergrundbedeutung, dass ich mich jetzt schon freue, wenn ich mit der Tochter diesen Geschichten tatsächlich erforschen kann.

Abbildung vom Duden-Verlag
Momentan erschließt sie sich aber erst die Welt der Sprache und liest schon ganz gut die ersten Worte. Bis zur Suche nach den Synonymen wird es aber wohl noch etwas dauern und ich vermute, dass das Buch frühestens in der 2. Klasse wirklich auf ihrem Geschenktisch landen wird. Das Buch endet mit Angaben, wie man überhaupt einen Text schreibt und Beispielwörtersammlungen für Texte. Auf die ersten Aufsätze meiner Kinder freue ich mich ebenfalls schon jetzt - wenn es darin in der Beschreibung abwechslungsreich wird, wäre das fein - im gesprochenen Wort können das beide schon jetzt recht gut.



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Kinderwagenmuff vs. Sitzkisten

Das ich hier immer mal die Rubrik Nähunfälle befülle, ist dem Blogleser, der mich schon länger begleitet, sicherlich bekannt. Mit meinem Kinderwagenmuff vs. Sitzkissen habe ich nun noch eine besondere Nähgeschichte zu bieten. Wir reisen zurück in das Frühjahr 2014: wie bereits lange vorgenommen, wollte ich mir damals auch endlich einen Kinderwagenmuff nähen. Die üblichen Nähanleitungen* kamen bei mir aber nicht Frage, da - wie hier zu sehen - das marode Modell mit nicht mehr funktionierenden Bremsen ein Halteseil in der Mitte hatte.


Meine Idee waren daher damals zwei getrennte Handwärmer, die mit gestepptem Volumenvlies richtig warm werden sollten. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte ich mich vorher auch noch ordentlich vermessen und kam dan erst auf die zweiteilige Variante. Vernäht wurde oben eines meiner Lieblingsstöffchen, die ich vor Jahren mal im Königreich der Stoffe gekauft hatte und aus dem einer der Lieblingsdurchschlafsäcke entstanden war. Wenn ich heute lese, wie fantastisch die Tochter damals geschlafen hat, wird mir mal wieder bewusst, wie unterschiedlich unsere beiden Kinder doch sind.


Um es etwas kürzer zu machen - die Einzelkinderwagenmuff-Variante hat es nie an den Kinderwagen geschafft. Die frühsommerlichen Temperaturen waren schneller da, als ich die KamSnaps* eindrücken konnte und der Kinderwagen gab seinen Dienst endgültig auf. Mehr als zwei Jahre lagen die "Kissen" dann auf dem Ufo-Stapel. Zwischenzeitlich hatte ich die Idee, sie zu Stuhlsitzkissen für den Tisch umzufunktionieren.


Inzwischen sind sie aber tatsächlich einfach Bodenkissen für das neue Kinderzimmer geworden. Genial, oder? Sehr schmunzeln musste ich übrigens darüber, dass ich letzte Woche tatsächlich einen jungen Papa mit Kinderwagen gesehen habe, der genau aus diesem Stoff einen Kinderwagenmuff ausführte. Die Nähwelt ist doch wirklich klein.


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Einschulung: Feier & Spiele

Nach Zuckertüte, Einschulungskleid, Schlechtwetterjäckchen, Schulfeier, Deko und Partyrezepten folgt nun endlich unser Feierprogramm. Wir haben uns gegen die bei uns durchaus übliche Buchungsvariante an einem besonderes Ort entschieden und in kleiner Familienrunde mit der Tante und Familie, den vier Großeltern, der Uroma und dem Patenonkel gefeiert. Dafür habe ich eine Idee meiner eigenen Schuleinführung übernommen und ein ähnliches Einschulungsprogramm gestaltet. Wie bereits meine eigene Mama wurden die einzelnen Programmpunkte in kleine Zuckertüten gesteckt.



Schuleinführung 1984
Meine sieben Zuckertüten* in Regenbogenfarben entsprachen den Buchstabenfarben, die auf der selbstgenähten Zuckertüte aufgestickt waren. Die sieben Zahlen wurden von minidrops genutzt. In ihrem Shop gibt es die wunderbaren (Adventskalender)Zahlen übrigens auch als fertige Aufkleber*. Bereits im Vorfeld war ich auf die Idee gekommen, dass jede Gastgruppe für einen Programmpunkt zuständig war. So ergab sich ganz von alleine ein abwechslungsgreiches Programm und für uns wenig Vorbereitungsmühe.


Der extra für wenige Stunden aus Braunschweig angereiste Patenonkel, der wenige Tage später sein eigener Umzug erwartete, hatte sich als erstes Spiel eine Fühlkiste mit lauter Dingen ausgedacht, die mit dem Schulbeginn zusammenhingen. Unser Schulkind ertastete so ein Lineal, einen Radiergummi, Spitzer und noch einiges mehr.



Die Großeltern hatten ein Puzzel mitgebracht, auf dem das große gemeinsame Geschenk sichtbar wurde, von dem zum Schulbeginn erst einige Teile angekommen waren. Was das ist, zeige ich demnächst. Auf der einen Großelternzuckertüte waren übrigens lauter Kinderbilder der Tochter, was eine sehr feine Idee war. Auch bei uns hingen als Deko ganz viele Baby- und Kleinkindbilder unserer Schulanfängerin. Wo sind die sechs Jahre nur hin?



Es folgte ein Pustespiel mit Pfandabgabe. Dann zeigte das Schulkind ihren Schulweg, wo es ein Windradspiel auf dem Weg gab. Ein weiterer Höhepunkt war der Hindernislauf, den Tante und Onkel organisiert hatten. Das dabei auch die Hofbewohner mitmachten, bei denen sich unsere beiden Kinder nun fast schon zusätzliche "Großeltern" ausgesucht haben, war eine besondere Freude.





In der letzten Programm-Zucktertüte versteckte sich die Ankündigung für einen Lampionumzug, bei dem ebenfalls neben unseren Gästen alle Hofbewohner eingeladen waren. Vom Bastel-Kürbis-Lampion* über die Waldorf-Faltlaterne bis zur Handy-Kerze war da alles dabei und unser Weg sehr stimmungsvoll.





Wie die Feier nach 22:00 Uhr endete, habe ich bereits gezeigt. Bis auf wenige Ausnahmefälle wurden an diesem Tag keine Zuckertüten ausgepackt, denn dann hätten wir unser Programm wohl gar nicht geschafft. Ich war sehr zufrieden mit dem Ablauf und freue mich schon jetzt ein bisschen auf die zweite Runde in drei oder vier Jahren.

Verlinkt beim Creadienstag, DienstagsDinge, HandmadeOnTuesday, Herzlich Eingeladen und link your stuff sowie der eigenen Übersichtsseite zu den Kinder(geburtstags)feiern.
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