Jahresmotto

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7. Blog-Geburtstag

Halloween: Schoktober von WeSeL bLoG

Es gibt ihn tatsächlich - den handarbeitenden Mann. Ein Vertreter der männlichen Bastel-Plotter-und Häkelliebe meldete sich vor einigen Wochen bei mir und war bereits im Vorfeld seiner geplanten Halloween-Linkparty kräftig am Werbetrommel rühren. Was Man(n) macht, macht er offensichtlich ganz oder ganz nicht. So hat es Marc vom WeSeL-bLoG wohl tatsächlich geschafft, dass nicht nur eine kleine Teilnehmerscharr sich zusammengefunden hat, sondern richtig viele mitmachen.


Dabei wird nicht nur kräftig verlinkt, sondern es lockt via Voting auch noch ein DIY-Preis von Folia. Ein Adventskalenderset in Eisenbahnform* habe ich dabei schon entdeckt. Daher rühre ich jetzt meinerseits die Werbetrommel und freue mich über jeden, der den virtuellen Weg hierher auf sich nimmt und für mein Gruseloutfit (zur Zeit ganz weit oben) oder die Spinne (ganz weit unten) ein Sternchen vergibt.


Dem aufmerksamen Leser wird dabei auffallen, dass ich zwei uralt Beiträge eingereicht habe, denn beim Halloween-Thema sieht es hier sehr dünn aus. Die Spinne entstand 2013 und das Gruseloutfit habe ich 2011 bei unserem Krimidinner - eins unser Hochzeitsgeschenke - auf der Wartburg getragen. Feiert ihr Halloween?
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Rezension: Die Grundlagen des Gestaltens: Plus: 50 praktische Übungen

Die im letzten Monat erschienene, immerhin 288 Seiten umfassende Publikation "Die Grundlagen des Gestaltens: Plus: 50 praktische Übungen"* kommt nicht nur durch den Umfang sondern auch durch die Gestaltung - passend zum Titel - ungewöhnlich daher. Der Buchschnitt, d.h. die umlaufenden Ränder der Seiten, sind lila und mit einem Teil der Begriffe aus den einzelnen Kapitel bedruckt.
Abbildung vom Haupt-Verlag
Die Autorin Roberta Bergmann ist nicht nur Künstlerin, Gestalterin und Autorin sondern auch - obwohl immerhin zwei Jahre jünger als ich - bereits Gastprofessorin. Im für mich etwas zu ausschweifenden Wie-kam-es-zu-diesem-Buch, das als Vorwort deklariert ist, berichtet sie, wie frustriert sie während des eigenen Studiums nach einem Grundlagenbuch gesucht hätte. Selbst nach dieser eigenen Lehrzeit vermisste sie als Dozentin eine Sammlung von Aufgaben: "Natürlich gibt es Bücher über künstlerische oder gestalterische Grundlagen, nicht aber ein Kompendium mit vielen praktischen Übungen. [...] Das ist das Buch, welches Sie gerade in den Händen halten!" (S. 12)

Abbildung vom Haupt-Verlag
Wie die Autorin selbst betont, ist es tatsächlich kein Anleitungsbuch. Aus meiner Sicht ähnelt es eher einem übergroßen Hausaufgabenheft. Die Grobunterteilung definiert im 1. Teil unter Sehen lernen die Bereiche "Komponieren", "Zeichnen", "Muster", "Fotografieren", "Formfindung", gefolgt von 2. Begreifen, anwenden, kombinieren mit "Farbe & Bild", "Schrift", "Zeichen, Logo, Marke", "Text & Bild" und schließlich 3. Bewusstes Gestalten mit Methode und dem dazugehörigen Einzelkapitel darunter "Sich Strukturieren".

Abbildung vom Haupt-Verlag
Zu jedem Teil gibt es eine ordentliche Theorie-Einführung, die wie in wissenschaftlichen Texten üblich mit entsprechenden Fußnoten arbeitet. Es folgt im jedem der zehn Kapitel ein Praxisbereich mit den genauen Aufgaben. Dabei werden Lernziele, Schwierigkeitsgrad, Materialliste und sogar die Dauer genau angegeben.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Zu den Gestaltungsaufgaben bin ich (natürlich) noch nicht gekommen, aber den letzten Theorieteil zum methodischen Arbeiten habe ich ganz besonders aufmerksam gelesen. Sicherlich bin ich selbst - wie so meine gewagte Theorie - fast alle Blogger eher Prokratinationsanfällig und schiebe zu gern wichtige Aufgaben vor mir her. Wie man es viel besser machen könnte, habe ich schon zu Schulzeiten gerne gelesen. Nun fehlt nur doch die Umsetzung und ich klappe dieses Buch daher für heute ganz schnell zu.




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Nähbloggertreffen Geschenke

Mittwochs mag ich, dass ich mir das erste Nähbloggertreffen eine Geschenketisch beschert hat, der sich ein bisschen wie Geburtstag-haben, anfühlte. Es gab ganz wunderbare Sachen - wie einen Salbei für den Garten, selbstgeimkerten Honig, einen auch die Kinder verzückenden Zwergentopf aus dem Landkind* (ich gebe zu, dass ich bislang nur die Landlust* kenne), gute Wünsche zum Einzug, eine traditionelle Salzmischung und tolles Nähzubehör.


Außerdem haben sich die Nachbarn schon interessiert nach den überlangen Spaghetti-Bohnen* mit 90 cm Länge erkundigt. Ich werde berichten. Besonders freue ich mich schon auf das Vernähen des feinen Kokka-Stoffes*, den ClauChiChi rausgerückt hat. Ob ich ihn erst noch eine Weile streichle? Wird daraus eine Tasche oder habt ihr andere Vorschläge?


Verlinkt demnächst auch in meiner Stoffgebirge-Übersicht bei Pinterest.
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Einschulung: Partydeko & Rezepte

Bald fällt wohl der erste Schnee und ich berichte immer noch von unserem familiären Spätsommerhöhepunkt. Nach der Zuckertüte, dem Kleid, dem Bolero und der Einschulungsfeier folgen nun (ein Teil der) Deko und Partyrepte für diesen besonderen Tag.


Das Tochterkind hatte in der sehr entspannten Ostseewoche sehr genau berichtet, was sie sich selbst an diesem Tag wünschen würde. Das war - für uns überraschend - ein Hörspiel am Abend vorher (was wir glaube ich leider vergessen haben), viel Obst zum Kaffeetrinken und viele Überraschungen. Das Obst wurde wie gewünscht in einen Obstsalat verwandelt. Dazu gab es noch einen Weckglaskuchen, der aber so wenig Stand in den einzelnen Schichten hatte, dass es gut ist, dass ich mir den link zum Rezept nicht gemerkt habe.



Die Tischdeko bestand aus kleinen Schultafeln, die es als Freebie bei Minidrops zum Download gibt. Da die Oma ihr Berufsleben lang Grundschullehrerin war, bekam sie den leider nicht ganz flüssigen schreibenden Stift in die Hand gedrückt. Auch wenn sie meinte, dass sie ohne Brille die Zeile nicht richtig treffen würde, war ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wenn ich nicht erst so spät mit der Partyvorbereitung angefangen hätte, wären die Tischkarten mit Spielanleitung von lina-art* eine echte Alternative gewesen. Vielleicht erinnere ich mich daran dann beim nächsten Schulanfänger in der Familie.



Als keine kulinarische Besonderheit gab es am Abend noch Eier-Mäuse, die von Pinterest zu einem Chefkoch-Rezept führten. Gab es nicht mal eine Linkparty, bei der die großen Unterschiede zwischen geschöntem Pinterest-Original und ziemlich schiefen Nachmachprojekten gesammelt wurden? Das wäre in diesem Fall doch noch was.



Der Abend endete - nach einem Überraschungsprogramm, dass ich erst in den nächsten Einschulungs-Blog-Serien zeige - nach 22.00 Uhr mit dem ebenfalls gewünschten Schokobrunnen*. Zu diesem Zeitpunkt machten sich die Großeltern um den kleinen Bruder, der "endlich ins Bett müsse" schon größte Sorgen. Ich glaube aber, er hat die Einschulungsfeier seiner großen Schwester genauso gut in Erinnerung wie wir.

Verlinkt beim Creadienstag, DienstagsDinge, HandmadeOnTuesday, Herzlich Eingeladen und link your stuff sowie der eigenen Übersichtsseite zu den Kinder(geburtstags)feiern.
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Dresdner Nähbloggertreffen beim amberlight-label

Am Freitag war es endlich so weit und nach über fünf Jahren Dresdner Nähbloggertreffen habe ich endlich mal die private Tür geöffnet. Es wurde Zeit! Viel hat sich seit den Anfängen verändert. Inzwischen kann ich gut nachvollziehen, dass der Wechsel zwischen den großen, offenen Treffen und den kleineren Grüppchen, die sich teilweise auch an anderen Tagen zusammenfinden, eine gute Mischung ist.


Lange habe ich darüber gegrübelt, wie ich nun zu mir einlade, denn eine offene Einladung hätte zu einer Gruppengröße geführt, die in meinen privaten Räumen nicht funktioniert. Die wer-schnell-genug-ist-bekommt-einen-Platz-Variante gefiel mir aber auch nicht und ich wollte unbedingt einen nachvollziehbaren, roten Faden dabei haben.


Gefunden habe ich diesen nun für mich, in dem sich die Tür in unserem Vierseithof nun für alle die Nähblogger geöffnet haben, bei denen ich ebenfalls schon privat auf der Couch sitzen durfte. Dieses nicht selbstverständliche Türen-öffnen nun zu erwidern,war mir ohnehin ein großes Bedürfnis. Zugetroffen hätte das immerhin auf 16 Nähblogger, wobei auf der "Warteliste" einige weitere Namen standen. Daher war ich ganz froh, dass die Zusage zunächst von zehn Freunden kam.
 

Mit mir genäht haben daher Kääriäinen, Malou, OrNeeDD, die Atze näht, Himmelblau und Sommerbunt, handmade by clau*chichi, stoff_verzueckt, Schau'n wir mal und strategchen Blog (auch wenn dort die Bloggerei gerade ruht). By Aprikaner musste leider kurz vorher noch absagen.


Es war ein sehr feiner Abend, der bei mir nur in einer Sicherungsnaht an der Zückertüte und dem Austopfen der selben bestand. Es gab wohl einfach zu viel zu beschwatzen, zu verkosten und - beispielsweise die fantastische Jackentasche von Kääriäinen - zu staunen.


Mir hat der Abend sehr viel Spaß gemacht - kann man wiederholen. Ob tatsächlich wieder an einem "regulären Freitag" oder auch in diesem Fall losgelöst von den festen Terminen überlege ich mir noch. Was meint ihr?
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Geld verdienen mit DIY Blogs: Blogeinnahmen 09/2016

Auch der September brachte wieder "nur" einen zweistelligen Betrag ein, denn die Blogeinnahmen stoppten trotz guter Verteilung bei 89,24 €. Das Problem ist dabei ganz klar hausgemacht, denn das Layout bringt - wie bereits erwähnt - momentan fast nur Nachteile mit sich.


Die Euronen kamen von:

Amazon*: 58,53 €
Zanox: 17,49 € 
Lead Alliance: 8,70 €
Blogfoster*: 2,10 €
Namensbänder*: 2,42 €



Am meisten wird es wohl beim Werbebanner von Gudrun Sjöden* auf dem Werbeplatz 1 sichtbar. Während dort in diesem Jahr immer über 60 Klicks im Monat erfolgten, war es diesmal weniger als die Hälfte und die Einnahmen von Lead Alliance damit nur bei 8,70 €, während sie sonst immer im zweistelligen Bereich waren. Hinter Zanox verbirgt sich als Sammelsurium neben DaWanda* mit geringen 5,37 €, Etsy* mit erfreulichen 8,74 €, Moo* mit 2,00 € und Makerist* mit 1,38 €.


Für mich ausgegeben habe ich im September genauso wenig, wie für die anderen Bereiche. So bleibt es bei den Standardzahlen des Lotterie-Loses und den 4,99 € für WinSim* aus dem Werbungsetat. Geleistet habe ich mir nur die Verlängerung des Handmade Kultur* Abos für 37,50 €.

Der Warenwert umfasst diesmal nur 62,92 € und setze sich aus den vier Rezensionsexemplaren "Ein junger Garten auf dem Land: ideenreich, lebendig, farbenfroh"*, "Luna und der Katzenbär Band 1 & 2"*, "Selbstgenäht und aufgeräumt - Schöne Ordnungshelfer selber machen"*  und  "Werken mit Beton & Mosaik"* zusammen.

Im September habe ich zwar 21 Blogbeiträge geschrieben aber die Seitenaufrufe fielen wieder auf 21.163, was dem Vorvormonat entsprach. Immerhin kann ich morgen mit einem knapp dreistelligen Betrag auf den Stoffmarkt ziehen und blogfinanzierten Stoff kaufen. Damit ist mein persönliches "Ziel" mehr als erreicht und ich zufrieden und dankbar. Sehen wir uns?
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Rezension: Die Geschichte des Gartens in 50 Werkzeugen

Die Neuerscheinung "Die Geschichte des Gartens in 50 Werkzeugen"* aus dem Haupt-Verlag ist bereits (pssst - nicht verraten) als Geschenk fest eingeplant. Erschienen ist das Buch als ein Teil einer Reihe, zu der in den Vorjahren "50 Tiere, die unsere Welt veränderten"* und "50 Erdschätze, die unsere Welt veränderten"* gehörten. Wie man deutlich sieht, hat man im nun dritten Band zu den Gartenwerkzeugen die Weltveränderung ein bisschen zurückgestuft. Bei Obstfass und Gummistiefel wäre das wohl auch etwas übertrieben. Die zunächst hochwertig erscheinende Aufmachung mit Lesebändchen und lederimitierendem Papier am Buchrücken ist aber bei allen drei Veröffentlichungen gleich. Leider scheint das braune Umschlagspapier nicht sehr abriebfest zu sein.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Das Buch des Journalisten Bill Laws ist in fünf Kapitel unterteilt. Unterschiedlich verteilt, werden darin die 50 Garten-Werkzeuge in den Bereichen "Im Ziergarten", "Im Gemüsegarten", "Auf dem Rasen", "Im Obstgarten" und unter "Bauten und weiteres Zubehör" vorgestellt. Jedes Werkzeug wird mit einem populärwissenschaftlichen Sammelsuriumstext aus historischen Hinweisen, Anekdoten, aber auch Praxistipps vorgestellt.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Es sind einige "Werkzeuge" dabei, die ich nicht erwartet hätte. Dazu gehört beispielsweise das (Garten)Radio oder die mir bislang unbekannte Fugenbürste. Sehr gut gefällt mir die Mischung aus Bild, Text, historischem Quellenmaterial, aber auch schematischen Zeichnungen.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Für mich ist es ein Buch, dass für entspannte Lesestunden nach getaner (Garten)Arbeit sorgen kann. Die Lektüre könnte allerdings dazu führen, dass man erkennt, was man noch nicht hat. Ein Blumenzwiebelpflanzer* kannte ich beispielsweise bislang gar nicht. Als Neugärtner habe ich aber bislang tatsächlich nur einen einzigen Grubber* und stibitze mir Rechen* & Co. immer von den Nachbarn. So ein eigener Garten scheint eine ganz neue Welt zu sein.

Abbildung vom Haupt-Verlag



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Moo Cards Bloggerkarten Visitenkarten V

Mittwochs mag ich, dass ich – passend zum aktuellen Bloglayout – nun auch neue Blogvisitenkarten habe. Wie bereits in den letzten Jahren habe ich mich wieder für die Moo-Cards* entschieden, aber dabei erstmals nicht die kleine Variante verwendet, sondern die übliche Visitenkartengröße. Diesmal gibt’s dabei sogar runde Ecken.


So wie es momentan aussieht, wird das derzeitige Bloglayout leider keine lange Zukunft vor sich haben, denn es gibt einige Dinge, die mich stören, die ich aber selbst nicht in den Griff bekomme. Dazu gehören auch die Geschwindigkeitsprobleme. Da der umworbene Support nur vorsieht, dass man dem Anbieter Admin-Rechte einräumt und eine Anpassung des reinen Codes nicht akzeptiert wird, bin ich von meiner Neuentdeckung mittlerweile ziemlich enttäuscht. Um so mehr begeistern mich die neuen Moo-Cards. Diese werden auch bei dem geplanten erneuten Wechsel nicht veralten, denn der selbstgebastelte Header bleibt auf jeden Fall erhalten.



Im schwarzen Lieferkästchen steckten diesmal 50 Visitenkarten mit jeweils gleichen Layout. Auf der einen Seite findet sich wieder der QR-Code, die Blogadresse und die Mailadresse. Auf der anderen Seite befindet sich mein mit der Watercolour Collection von Nicky Laatz* gestalteten Header. Diese Ansicht gefällt mir nun tatsächlich deutlich besser als die ziemlich verhunzte letzte Variante.

Verlinkt bei link your stuff.
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Eingewöhnung Kindergarten Tröstebuch Ichbuch Familienbuch

Die Neuerscheinung "Bind it yourself: Buchbinden leicht gemacht" hat mich ja bereits bei der Rezension so begeistert, dass ich mir ohnehin vorgenommen hatte, daraus möglichst bald eine Anleitung auszuprobieren. Erstaunlicherweise ist mir das tatsächlich recht schnell gelungen.


Anlass war der Wunsch der Kindergartens in den Eingewöhnungswochen der Sohnes, dass wir ihm ein kleines "Tröstebuch" mit Bildern seiner Familie zusammenstellen. Die Bilder aus dem Sommerurlaub waren schnell zusammengestellt und die Arbeitschritte im Buch tatsächlich so gut nachvollziehbar, dass ich mit meinem ersten, ganz einfachen Klammernbuch sehr zufrieden bin. Als Umschlagpapier habe ich eine Seite aus dem Katalog von Gudrun Sjöden* verwendet.


Ob er es sich tatsächlich schon mal angeschaut hat, weiß ich ehrlich gesagt gar nicht, aber wie hier schon erwähnt, ist er in diesem wunderbaren Kindergartenumfeld so gut angekommen, wie ich es nicht zu hoffen gewagt hätte. Ein kurzes Winken und schon stiefelt er voller bislang unenttäuschtem Vertrauen in seine Gruppe. Großartig!


Verlinkt beim Creadienstag, DienstagsDinge, HandmadeOnTuesday, Kiddikram und link your stuff.
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Amberlight-Label bei Circuit Accessoires

Da das Wissenschaftlerleben mit Dienstreisen, zusätzlichen Expertengruppen und nun auch noch der Drucklegung meiner Doktorarbeit mich gerade (zu) fest im Griff hat und wieder viel zu viel Familienzeit gegen den Schreibtisch eingetauscht werden muss, gibt es heute hier mal nur einen Blick-Wechsel. 


Circuit Accessoires, die ich letzte Woche nach meinem Messe-Besuch vorgestellt habe, hat meinen Beitrag auf einer neuen Presseseite verlinkt. Dort ausgerechnet neben Mama denkt, die auch hier schon zu Blogbeiträgen inspiriert hat zu stehen, macht mich sehr froh. Die anderen beiden Blogs werde ich entdecken, wenn der heimatliche Schreibtisch wieder leerer ist.

Auf die Straße werde ich heute aber trotz  aller drängenden privaten Termine dennoch gehen. Sehen wir uns? Dresden zeig dich!
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Etsy #DifferenceMakesUs conturaProducts Lampe Nuage aus Berlin Deckenlampe Glas

Zwei lang gehütete Etsy*-Gutscheine haben es uns möglich gemacht, dass wir in unser Dachgeschoss eine ganz besondere Lampe hängen konnten. Entschieden haben wir uns für Nuage No. 6 von conturaProducts* aus Berlin. Die außergewöhnlichen Lampen werden in Handarbeit hergestellt und bestehen aus lichtleitendem Acrylglas und Holzfurnier. 





Der Mann war zunächst etwas überrascht, dass man bei einer Lampe in dieser Preiskategorie* selbst aufbauen muss. Das Zusammenstecken der einzelnen Wolkenbestandteile klappte dann aber so gut, dass er offensichtlich Spaß dabei hatte. Außerdem begeisterte ihn der Deckenabschluss aus Metall und das stoffüberzogene Lampenkabel.




Weitaus schwieriger war die Anbringung in unserem Treppenhaus. Da ich mich lange nicht entscheiden konnte, erreichte Nuage No. 6* leider wenige Tage nach dem Abbau der Leiter des Elektrogewerks das Projekt Vierseithof. Die Anbringung der mehrere Kilo wiegenden Lampenschönheit war eine Abendodyssee, an die ich noch heute mit sehr gemischten Gefühlen zurückdenke. Zwischenzeitlich stand der Mann auf der obersten Leiterstufe ohne Festhaltemöglichkeit und bekam die entscheidende Schraube nicht eingedreht, konnte unsere Wolke aber auch nicht mehr loslassen. Das sie nun wirklich an dieser kaum erreichbaren Stelle hängt, ist eines unserer kleinen Bauwunder und das der Mann dabei nicht heruntergefallen ist, mein Beitrag zum Freutag.



Das Holzfurnier in Nuage No. 6 von conturaProducts* führt zu einem sehr warmen Licht, das diesen Bereich nicht taghell ausleuchtet. Da das aber ohnehin nicht notwendig ist, passt die Lampe für uns an dieser Stelle sehr gut. Am meisten gefällt uns aber, dass nun an unserem "Himmel" eine "Wolke" hängt.



Dieser Blogebeitrag zu unserer Nuage No. 6 von conturaProducts* wird eingereicht bei der Etsy-Kampagne "Vielfalt feiern". Verlinkt außerdem beim Freutag und sowie der eigenen Übersichtsseite für die Erwachsenengeschenke.
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Rezension: Emoji Backen: Gebackene Emojis für jede Stimmungslage #emojidiy

Als Teil einer ganzen Emoji-Serie ist in der Topp-Kreativ-Reihe des Frech-Verlags nur einen Tag nach meinem Geburtstag im August das Taschenbuch "Emoji Backen: Gebackene Emojis für jede Stimmungslage"* erschienen. Die nur 48 Seiten umfassende Publikation ist allerdings tatsächlich nur ein schmales Heft, das aber immerhin 14 verschiedene Backideen vorstellt.

Abbildung vom Frech-Verlag
Das Heft aus der Serie - in der noch die Häkel, Fimo und Nähvariante zeitgleich auf den Markt kam - hat mr Blogg dein Buch zur Verfügung gestellt, womit auch klar wird, warum es diesmal die für mich eher untypische Küchenvariante geworden ist. Bei uns steht ja eher der Mann in der Küche. Selbst er hat allerdings über die Idee Smilys zu backen geschmunzelt.


Abbildung vom Frech-Verlag
Das Heft hat ausgesprochen viel Witz und schon beim Einführungslexikon musste ich erkennen, dass ich erst kürzlich das augenrollende Smiley falsch anwende. Ein "nerv (mich) nich(t)" wollte ich jedenfalls damit noch nie ausdrücken und ich hoffe, dass mein Gegenüber die wohl richtige Bedeutung (auch) nicht kennt. Peinlich.

Auf jeder Rezepteseite ist neben den Zutaten ein Erläuterungstext in Chat-Sprechblasen gedruckt. Eine ebenfalls wieder sehr passende Idee. Am Ende des Heftes folgen Werkzeuge, von denen in meiner Küche Fondantglätter* und Palettenmesser* fehlen, die Grundrezepte und vor allem die Vorlagen. Manche Beispiele wird man tatsächlich gut nachbacken können, aber beispielsweise bei den Katzengesichtern, wird die Nachmachvariante wohl wieder sehr von der künstlerischen Hand abhängen.

Abbildung vom Frech-Verlag
Für mich persönlich ist die intensive Verwendung der Lebensmittelfarben - vor allem mit AZO-Farbstoffen - in fast jedem Rezept schwierig. Schon lange bewundere ich beispielsweise die aufwendigen Regenbogenkuchen in der Netzwelt, aber weiß, dass weder ich und erst recht nicht der noch genauer darauf achtende Mann so eine Torte backen werden. Wenn man sich einmal intensiver mit der Zusammensetzung dieser Lebensmittelfarben auseinandergesetzt hat, ist einem der Appetit darauf (leider) vergangen.

Abbildung vom Frech-Verlag
So ein Smily-Kuchen kommt aber sicherlich auf jedem Kindergeburtstag gut an, wobei zu hoffen ist, dass diese virtuellen Emoticons bei den ganz kleinen Partygästen noch nicht zum normalen Alltagsumgang gehören. Unsere beiden Kinder haben normalerweise keinen Zugang zu Computer, Tablet oder Smartphone. Während meiner dreiwöchigen Chinareise in diesem Jahr haben Sie aber mit mir skypen dürfen. Die einfachen Gesichter, die in der animierten Version alle Themenbereiche abdecken können, haben immer dazu geführt, dass wir eine gute Online-Zeit hatten. Auf diese Weise ein paar mehr virtuelle Küsse und Umarmungen auf die andere Seite der Welt schicken zu können als nur in Textform und vor allem auch von meinen beiden Kindern zu bekommen, hat mir und Ihnen die Trennung sehr einfach gemacht. Daher könnten wahrscheinlich
auch sie schon gut verstehen, was diese gelben Kuchen bedeuten.




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Einschulung: Schulfeier

Nachdem hier ja schon ausführlich von der Zuckertüte und dem Schulkleid berichtet wurde, kommt nun der Bericht von der Einschulungsfeier, bevor ich zeige, wie wir zu Hause diesen besonderen Tag gestaltet haben. Die Feierstunde übernahmen die dritten Klassen der Grundschule und selbst der musizierende Mann war begeistert, mit wie viel Selbstsicherheit die "Hasenschule" gesungen und gespielt wurde.


Anschließend überreichte eine der Schule besonders verbundene Prinzessin als historische Person den Schulanfängern eine offizielle Urkunde. Danach verschwanden die Erstklässler mit ihrer Lehrerin und es folgten die Worte des Direktors, die so passend gewählt waren, dass sogar die Oma unserer Tochter - selbst bis vor wenigen Jahren Grundschullehrerin - begeistert war.



Ein abschließender Höhepunkt war die Vorfahrt der Prinzessin mit einer echten Pferdekutsche. Die beiden Pferde hatten meine volle Bewunderung, denn so eine Menschenmasse mit aufgeregten Kindern und noch viel aufgeregteren Eltern, Tanten und Großeltern, die unbedingt das beste Bild machen mussten, sind für solche Fluchttiere bestimmt nicht einfach zu ertragen.


Auf dem Wagen lagen die einen Tag vorher abgegeben Zuckertüten. Auch unser Großexemplar wurde vom Direktor gewürdigt und anschließend von der Prinzessin überreicht.



Es war eine liebevoll gestaltete Schuleinführung, mit viel Herzlichkeit, ein bisschen Ernst, der zum Wechsel von der Kindergartenzeit zum neuen Lernalltag dazu gehört, aber durch den überraschenden Auftritt der Prinzessin auch ein bisschen augenzwinkender Zauber. Wir haben uns also - aus mehreren Gründen - für eine konventionelle Schule entschieden und hoffen dabei, dass es dennoch ein guter Weg für unser großes Mädchen wird.

Verlinkt bei Mittwochs mag ich.
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