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Rezension: Ein junger Garten auf dem Land: ideenreich, lebendig, farbenfroh

Eigentlich stapeln sich bei mir die Rezensionsexemplare fast von allein und die Verlage fragen direkt bei mir an, aber dank Aprikaner habe ich nun mit dem Bloggerportal von der Verlagsgruppe Randomhouse, die gleich 45 Verlage verbindet, eine weitere Quelle gefunden. Je genauer ich mir Neuerscheinungen raussuchen kann, die meinen Blogthemen entsprechen, um so besser ist das ja. Dazu gehört durch das Projekt Vierseithof nun auch die Publikation "Ein junger Garten auf dem Land: ideenreich, lebendig, farbenfroh"* von der Deutschen Verlags-Anstalt.


Das knapp hundert Seiten umfassende Buch ist als gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag hochwertig verlegt und gehört eigentlich zu einer ganzen Reihe namens "Das Gartenporträt", in der Privatgärten vorgestellt werden. Erschienen ist beispielsweise bereits in den Vorjahren "Der Hanggarten"* oder "Ein Garten für alle Jahreszeiten"*. Der junge Garten gehört Elke Zimmermann, die als Autorin zusammen mit Christa Brand, die für das Gartenporträt fotografierte, namentlich auf dem Umschlag steht. Elke Zimmermann renovierte mit ihrer Familie 2000 im Allgäu das Bauernhaus ihrer Großmutter und gestaltete den dazugehörigen Garten neu. Auf den Innenseiten am Anfang und Ende des Buches ist die schematische Zeichnung des Gartens abgebildet.
In acht Kapiteln werden die zahlreichen Einzelbereiche des Gartens näher vorgestellt, wobei die Legende zum Garten sogar 21 Punkte umfasst. Ein bisschen wirkt diese Gartenanlage daher, als wenn die junge Familie tatsächlich alles einmal ausprobieren wollten - so gibt es einen Hanggarten ebenso, wie den Beerengarten, den Bauerngarten, den Irisgarten, den Obstgarten und sogar einen Mondrasen, unter dem ich mir zunächst nichts vorstellen konnte. Da beide Partner Gartenarchitektur studiert haben, war wohl vieles möglich, bei dem der Laie zunächst Fehler gemacht hätte.
Bis auf die Stahlteile ist wohl der gesamte Garten - über mehrere Jahre - in Eigenleistung entstanden. Am meisten haben mich die Bewässerungsrinnen begeistert, denn diese sind wohl eine funktionierende Schneckenabwehr - zumindest, wenn keine Pflanzen überhängen und eine Brücke für die Schnecken bilden. Mich hätte noch interessiert, ob man damit gleichzeitig die Mückenpopulation im Garten begünstigt.

Das gelungene Gartenporträt "Ein junger Garten auf dem Land: ideenreich, lebendig, farbenfroh"* ist kein reines Planungsbuch für den Hobbygärtner, denn dazu sind die Informationen zu den Pflanzen, die lediglich im Anhang auf der letzten Seite als Verzeichnisstruktur mit deutschen und lateinischen Namen angegeben werden, zu dürftig. Man bekommt aber ein Buch, dass nicht nur Lust auf den eigenen Garten macht, sondern auch zeigt, wie fantastisch so ein Gartenreich aussehen kann, wenn man Fachwissen und wohl vor allem auch Zeit hineinstecken kann. Der Mondrasen wird übrigens nur so genannt,weil er die Form einer Mondsichel hat ....



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