Reservetechnik

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Osterhasenbeutel

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Jahresmotto

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Rotholzeier

Abschiedsträne Tagesmutter

Im Gegensatz zum Abschluss der Kindergartenzeit unserer Tochter war die Trennung von unserer Tagesmutter deutlich emotionaler. Bei diesem Wechsel merke ich besonders, wie rasend schnell diese Zeit an uns vorbeigezogen ist, denn eigentlich hatte ich immer das Gefühl, dass der Sohn dort erst neu angekommen sei und noch zu den Kleinen gehört. Ein paar Spuren hinterlassen die turbulenten, letzten zwei Jahre eben doch.


Für die Verabschiedung hatte sich unsere Tagesmutter ausdrücklich eine weitere (Freuden)Träne gewünscht, denn 2012 waren hier und hier bereits einige davon von meiner Stickmaschinennadel gehüpft. Die ganze Tagesmuttergruppe habe ich aber diesmal nicht beschenkt und auch die Kontakte zu den anderen Familien waren nicht so eng, wie damals bei der Tochter.


Gestickt wurde wieder nach dem Farbtröpfchen-Freebie bei LeNi Farbenfroh. Als Stoffe kam ein fester grüner Baumwollstoff unbekannter Herkunft und das Karomuster vom Sterntaler Werksverkauf 2013 zum Einsatz. Als Aufhängschlaufe diente diesmal das eigene Nählabel. Bei der Übergabe (im Geburtstagsshirt) holte die Tagesmutter gleich ihre Träne von 2012 hervor, die ihren festen Platz in der Wohnung hat. Wenn die Nähwerke so geschätzt werden, macht mich das ganz glücklich.


Verlinkt beim Creadienstag, DienstagsDinge, HandmadeOnTuesday und Kiddikram.
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China Reise: DIY in Shanghai Tian Zi Fang

Lange angekündigt, wird es Zeit, dass ich nun wirklich endlich mal etwas über meine China-Reise berichte, denn es sind einige Blogthemen dabei. Bereits mein erster Tag in China, bei dem insgesamt 34h Stunden zwischen dem eigenen und dem Hotelbett zu überstehen waren, führte mich in ein Viertel, in dem ich mehr oder eher weniger wach über das Wort DIY stolperte.



Neben einer Stadtrundfahrt und einer nächtlichen Flußfahrt auf dem Huangpu River, mit dem unsere Gastgeber wohl versuchten, dem Jetlag keine Chance zu geben, sahen wir uns das Künsterviertel Tian Zi Fang im französischen Viertel der Stadt an. Ursprünglich das typische Straßenbild von Shanghai mit vielen kleinen Gassen und niedrigen Häusern, wird mittlerweile in der Umgebung die Megacity in 24h-Baustellen hochgezogen und Orte wie Tian Zi Fang haben einen Sonderstatus, der wohl nur noch für chinesische und internationale Touristen existiert. Über 200 kleine Geschäfte und Bars soll es geben und Tain Zi Fang zählt zu den Haupttouristenattraktionen.





Zwischen den zahlreichen Nippes-Läden gab es aber eben auch den kleinen italienischen Schuhladen, mit handgefertigten Schuhen und reine DIY-Lädchen, mit Stoffen, ganz vielen Papierarbeiten, wie kleinen Büchern und genähte Taschen aller Größen. Sehr zum Schnunzeln brachte uns das kulinarische Angebot – neben dem deutlichen Bezug zu den deutschen Touristen, gab es auch typisch chinesische Speißen, bei denen die putzigen Tierchen alle aus Klebreis waren. Wir selbst aßen bei einer Garküche im Viertel, trauten uns aber an diesem ersten Tag noch nicht, etwas zu probieren, dass nicht gekocht (oder geschält) war. Wenige Tage später änderte sich das …





Am Ende meiner Woche in Shanghai fand ich dann sogar noch raus, wo und wie diese DIY-Dinge hergestellt werden, aber davon berichte ich im nächsten Teil meiner China-Reise.

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Spendenstein Blogeinnahmen 2016: Schultafel für terre des hommes

Die Blogeinnahmen ermöglichen es mir nicht nur mein Hobby und mehr zu finanzieren, sondern regelmäßig kleine Projekte zu unterstützen. In meinem eigenen Geburtstagsmonat versuche ich jedes Jahr mit einer etwas größeren Spende, die (kaputte) Welt ein bisschen besser zu machen. So wie 2013 mit den Geburtsurkunden in Thailand als unser zweites Kind zur Welt kam, wollte ich auch dieses Jahr eine Verbindung zu unseren eigenen Meilensteinen im Familienleben schaffen.


Mit unserer ersten Schulanfängerin an der Hand ist es deshalb eine Schultafel für das Kinderhilfswerk terre des hommes geworden. Natürlich ist mir klar, dass meine Spende letztendlich nur in den großen Topf der weltweit geförderten Bildungsprojekte fließt und es fraglich ist, ob es tatsächlich ein Land gibt, in dem der 75€-Betrag genau einer Schultafel entspricht. Aber das Gefühl, dass dieser Blog eine Schultafel-Unterstützung möglich gemacht hat, freut mich ebenso, wie vielleicht euch - denn ohne die Partnerprogrammnutzung meiner Blogleser wäre diese Spende nicht möglich gewesen. Wer bei der Bestellung den Weg über meine Seite genommen hat, ist daher ebenfalls ein Schultafelspender.

Bei unserem eigenen Schulkind freut mich momentan besonders:
1.) Das ihr die Schule Spaß macht, auch wenn wir noch am wirklich guten Tagesrhythmus arbeiten.
2.) Sie Sport (im Gegensatz zu mir) nicht als Pflichtveranstaltung ansieht, sondern begeistert ist, dass es gleich an drei von fünf Schultagen auf den Sportplatz geht.
3.) Der Beginn erst zur dritten Stunde aller 14-Tage weiterhin eine Großelternzeit mit Übernachtung ermöglichen wird.
4.) Gleich zwei Kinder vom Hof nicht nur in die gleiche Schule gehen, sondern nun auch noch Banknachbarn sind.  
5.) Ihre Antwort nach Aufforderung ihre Lieblingsspielzeug mitzubringen war: "Am liebsten spiele ich mit unserer Treppe und dem kleinen Bruder. Was soll ich denn davon mitnehmen?"

Verlinkt beim H54F, Friday Fives und dem Freutag.
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Rezension: Neue Lausbubengeschichten von Max und Moritz

Die Max und Moritz Geschichte von Wilhelm Busch gehört - wie wohl bei vielen - zum festen Vorleserepertoire meiner eigenen Kindheit und auch bei unseren eigenen Kindern steht die Farbpappausgabe* schon lange im Regal. Etwas vorsichtiger bin ich inzwischen mit der freien Auswahl aus meiner dreibändigen, in Leinen gebundenen Gesamtausgabe geworden, denn wie bei der Karl-May-Literatur hat da doch einiges seinen Glanz verloren und die Vorleserin ist manchmal erstaunt, welche Gesellschaftsbilder da vermittelt werden. Auf die Neuerscheinung "Neue Lausbubengeschichten von Max und Moritz"* aus dem Claudius-Verlag war ich trotzdem gespannt.

Abbildung vom Claudius-Verlag




Wie bei der Originalversion von Busch lebt auch die Fortsetzung von der Kombination aus Bild und Text. Ohne die Hintergrundgeschichte zu kennen, überwiegt aber zunächst die Irritation bei der Qualität der Abbildungen. Vom Verlag als "trendiger Retro-Charme" bezeichnet, wirken die Aufnahmen eher antiquiert und die Kolorationen unzeitgemäß. Beeindruckt hat mich aber bereits zu diesem Zeitpunkt der Wortwitz der Autorin, denn obwohl die Vorlage unverkennbar bleibt, schafft sie es eine eigene Geschichte zu entwickeln, die dennoch der Sprachwelt des Vorbilds verhaftet ist. Das Max und Moritz (von denen ich als Kind immer sicher war, dass Moritz ein Mädchen sein müsste) ausgerechnet im ersten Streich in einen Nähkorb einsteigen, hat mich ohenhin amüsiert.
Abbildung vom Claudius-Verlag

Im Gegensatz zu den sieben Streichen bei Busch, sind es bei Boettger-Spoerl nur fünf Streiche, die von einem Epilog abgeschlossen werden. Im Querformat werden auf jeder Seite drei Szenen gezeigt, so das im aufgeschlagenen Zustand sechs Passagen vorgelesen und die Bilder angesehen werden können.
Abbildung vom Claudius-Verlag
Erst auf der hinteren Umschlagsseite erschließt sich, die nicht unsympathische Hintergrundgeschichte, denn die Nachdichtung stammt tatsächlich aus den 5oer Jahren. Die Autorin Elisabeth Boettger-Spoerl, damals selbst junge Mutter, dichte nicht nur die Verse, sondern fotografierte zwei passende Steiff-Biegepüppchen und kolorierte anschließend die Aufnahmen. Nach der Wiederentdeckung durch die Enkel ließ sich der Verlag darauf ein, die Geschichte tatsächlich im Original zu publizieren.

Abbildung vom Claudius-Verlag


Ich muss zugeben, dass ich zunächst ohne die Kenntnis der Hintergrundgeschichte die Abbildungsqualität wenig überzeugend fand. In der Kinderbuchwelt mit farbenfrohen Illustrationen wird es dieser mutige Schritt des Verlags wahrscheinlich nicht leicht haben. Anderseits lockt eine Fortsetzung eines solchen Klassikers natürlich sehr und es wäre zu wünschen, dass diese Veröffentlichung nicht fünfzig Jahre zu spät kommt.
 

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12tel Blick Juni 2016 Vierseithof

Irgendwie bin ich wohl leider doch ein bisschen mit den Monatsaufnahmen durcheinander gekommen und das Bild vom letzten Monat zeigt bis auf die Tageszeit kaum eine Veränderung auf dem Hof. Für den einen Blick zu früh, für den anderen zu spät. Aber wiederholen lässt es sich (glücklicherweise) nicht mehr und bei diesen Monatsberichten zählt ja neben dem Bild auch der Text.


Vor drei Jahren haben haben wir noch große - inzwischen nicht mehr finanzierbare - Pläne für die Gestaltung unserer Außenanlagen geschmiedet und die Tochter war gerade erst so alt, wie der Sohn jetzt. Vor zwei Jahren begann die eigentliche Bauzeit und letztes Jahr konnte immerhin das zweite Richtfest gefeiert werden. Nun sieht man neben den sanierten Gebäuden ganz viel gerettetes Baumaterial rund um den Nussbaum, der in den letzten beiden Jahren beeindruckend gut gewachsen ist.

Juni 2013 & Juni 2014 & Juni 2015
Dieses Jahr habe ich die Hälfte unseres zweiten Einzugsmonat auf der anderen Seite der Welt verbracht und war erstaunt, dass der tapfere Mann in den drei Wochen überhaupt zu etwas im Haus gekommen ist. Eine Küche gab es zwar auch im Juni nicht, aber dafür erwartete mich eine Duschkabine aus Glas bei meiner Rückkehr. Außerdem war das Baugeländer in den oberen beiden Stockwerken weg und dafür unsere wunderbaren Buchregale als Treppenabsturzsicherung da. Die sind so schick geworden, dass sie eigentlich mehr als ein paar matschige Instagram-Bilder verdienen.

Im Außengelände wurde der Spritzschutzstreifen mit vier kleinen  Granitsteinreihen (aufgehübscht durch eine Blumenschale von Königinnenreich) fertiggestellt und die Gartenflächen begradigt. In den nächsten Wochen standen die schweren Bagger - zu Begeisterung des Sohnes - aber so oft darauf, dass die Flächen nun komplett verdichtet sind und kaum eine Pflanze eine Chance hat.


Auch wenn es noch keine Küche gab, baute der Mann im Dauerlauf und werkelte an den Fußbodenleisten aus Esche. Mit Gehrungschnitt und Silkonfugen ist das zwar eine ziemlich zeitraubendes Unterfangen, aber das Ergebnis sieht prima aus.



Auch wenn der Sinnblick von blick7 dieses Jahr nicht weitergeführt wird, bleibe ich aufmerksam:

Gesehen:
Platz für meine vielen Bücher neben der Treppe.

*
Gehört:
Die Stimme der Uroma, die fast wöchentlich fragte, ob wir nun endlich eine Küche haben.
*
Gerochen:
Frische Luft am Morgen.
*
Gedacht:
Es geht zwar gut ohne Küche, aber irgendwann müssen wir tatsächlich mal damit anfangen.
*
Gefühlt:
Kistenauspackfreude.
*

2013

2014

2015


2016


Verlinkt bei der Fotoaktion von Tabea Heinicker und bei Mittwochs mag ich.
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Upcycling Geburtstagsluftballons Bälle

Der Juli und auch der August brachten für uns gleich drei familiäre Großfeierereignisse - der Geburtstag des Sohnes, gefolgt von der Schuleinführung der Tochter und meinem eigenen Geburtstag. Luftballons gab es daher in den letzten Wochen mehr als genug und ich konnte endlich die bereits vor einiger Zeit bei Augusthimmel entdeckte Upcycling-Idee ausprobieren: Luftballonbälle!



Dazu braucht man nur ein paar Luftballons, Stoffreste (die es hier mehr als genug gibt) und eine Schere. Das schwierigste bei meinen Erstlingswerken war das Abschneiden des Mundstücks, denn dabei sind mir einige Ballons leider zerplatzt. Außerdem habe ich für euch getestet, dass Luftballons mit weißem Motiv abfärben und daher nicht so richtig gut dafür geeignet sind (die Hände des Sohnes waren allerdings an diesem Tag mit ganz viel roter Beete in Berühung kommen und er daher eigentlich nicht Hand-Model-tauglich).




Inzwischen gab es schon eine zweite Ball-Bastelrunde und diesmal habe ich meinen Overlockrestesammelkorb genutzt. Nicht alles eignet sich daraus für die Weiterverwendung als Geschenkband, aber für die Ballfüllung ist es perfekt. Unsere Bälle sehen zwar immer noch nicht so gut und dreifarbig, wie bei Augusthimmel aus, aber die Ergebnisse sind trotzdem im Dauereinsatz.



Neben dem neuen Ball unten, sieht man oben übrigens den nun schon mehrere Wochen bespielten Ball aus der ersten Produktion. Die Punkteseite ist inzwischen innen und er Ball sowohl richtig rund, wie auch sehr kompakt. Mich begeistert diese Weiterverwendung sehr. Aus Stoffresten und ausgedienten Luftballons entsteht so völlig kostenfrei ein Kinderspielzeug, das mir mal wieder zeigt, mit wie wenig Aufwand - fernab der blinkenden Kinderspielzeugkaufhaushöllen - Kreatives entstehen kann. Diese Bälle dürfen natürlich gerne in unser reduziertes Kinderzimmer und ich kann es kaum erwarten, die nächste Luftballonbälle zu basteln.

Verlinkt beim Creadienstag und bei Einab.
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Dresdner Nähbloggertreff im August

Der Nähtreff der Dresdner Nähblogger am vergangenen Freitag hat mir gezeigt, dass es gut ist, so wie es ist und die Organisation großer Räume und langer Vorlaufszeiten mit Einladungsrunden in allen Netzwerken, gar nicht sein muss. Inzwischen sind die Treffen wieder so klein (und gemütlich) wie in der Anfangszeit und ich genieße es sehr.


In der Augustrunde trafen sich Kääriäinen und Mit Nadel und Faden bei Stoff-verzueckt im schönen Radebeul. Meine eigenen Nähpläne waren eigentlich groß und es gelang mir sogar, bereits am Vortag meinen Rockschnitt zu kleben. Beide Nähmaschinen wollte ich dann aber doch nicht mitschleppen und so kam nur die Overlock mit.


Damit entstand zwar immerhin ein Nähwerk, bei dem ich sowohl mit den Overlock- wie auch Coverlocknähten sehr zufrieden war, aber beim Zweitwerk mit anderem Stoff wollte dafür gar nichts gelingen. Die Naht war auf der Vorderseite sichtbar und selbst nach dem Trennen und neu einfädlen ging nichts. Eigentlich habe ich den Stoff* ja schon zu seiner Hose und einer Mütze vernäht und mir ist völlig unklar, warum ich diesmal solche Probleme dabei hatte.
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Geld verdienen mit DIY Blogs: Blogeinnahmen 07/2016 & Meilenstein

Der Juli brachte nach den beiden Reisemonaten, in den nur wenig gebloggt wurde, tatsächlich einen Aufschwung, denn die Blogeinnahmen kletterten wieder in den dreistelligen Bereich und landeten bei 115,23 €. Außerdem waren die "Einkommensquellen" mal wieder ein bisschen breiter gestreut, was mich gefreut hat.


Die Euronen kamen von:

Amazon*: 53,48 €
Blogsponsor: 30,00 €
Lead Alliance: 16,50 €
Zanox: 5,96 € 
Blogfoster*: 4,77 €
Namensbänder*: 2,44 €
Alles-für-Selbermacher*: 2,38


Den Sprung nach oben hat dabei wohl auch die Buchung meines Werbeplatzes für einen Monat gebracht, den der Uhrmachermeister mit personalisierten Kinderuhren zum Schulanfang oder Kindergeburtstagen belegt hat. Auch unsere Schulanfängerin darf so eine Uhr jetzt tragen und ich bin davon so begeistert, dass es einen einzelnen Blogbeitrag dazu geben wird.

Außerdem wird es Zeit für ein bisschen Zahlenspielerei: nach drei Jahren und neun Monaten hat dieser Blog "nebenbei" die 10.000 € Marke überschritten. Dabei halten sich Geld- und Warenwert fast die Waage, wobei der reine Geldwert ein bisschen mehr als die Hälfte des Betrags ausmacht. Wahnsinn! Auch wenn sicherlich weiterhin einige Blogleser die (dem Finanzamt natürlich gemeldete) Monetarisierung im Kontext der Nachhaltigkeit, die dennoch nicht immer zum Minimalismus und Konsumkritik-Konzept des Blogs passt, problematisch sehen, ist der so häufig zu lesende Satz, dass sich Blogeinnahmen im DIY-Bereich nicht lohnen, wohl widerlegt. Mit dem siebenten Monat in diesem Jahr habe ich 2016 den vierstelligen Bereich sowohl im Geld- wie auch im Warenwert erreicht. Ohne meine Blogleser und -besteller wäre das wohl nicht möglich, daher habt vielen Dank!


Im Juli habe ich tatsächlich fast den ganzen Blogeinnahmentopf (nach den drei 10%-Abzügen für Spenden, Vierseithof und Werbung) für das Nähhobby ausgegeben, was ja eigentlich so auch immer geplant war. Neben dem Los, gab es davon den Schultütenrohling* und jede Menge Stoff für Zuckertüte und Einschulungskleid. Vom Werbungsetat wurden wieder nur die 4,99 € für den Smartphonetarif von WinSim* abgezogen.

Der Warenwert lag mit 154,90 € diesmal deutlich über den Geldwert. Zu den vier Rezensionsexemplaren  "Couture-Kniffe: Anleitungen für Plissees, Falten und Drapierungen"*,  "Everyday Yoga: Programme für zu Hause für mehr Fitness, Kraft und Erholung"*,  "Der perfekte Küchergarten. Aktuelle Methoden, Pläne, Sorten & Anbautipps"* und  "Handgedruckte Muster auf Stoff, Papier und Wänden"* kam noch ein Meter Bio-Stoff* hinzu und die Waren aus dem Produkttest Jentschura Profi-Massagebürste* und  750g Meine Base*.

Im Juli gab es 17 Blogbeiträge und die Seitenaufrufe stiegen wieder auf 21.042.
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Rezension: #PapamachtAbendbrot : Ein Vorlese-Rezept-Buch für Väter und Mütter

Glaubt man den (ge)schön(t)en Alltagsbildern in den sozialen Netzwerken, wirft kaum noch jemand die Abendbrotschnitte nur noch schnöde auf den Teller oder das Pausenbrot in die Büchse Bento-Box*. Daher wird die Neuerscheinung "#PapamachtAbendbrot : Ein Vorlese-Rezept-Buch für Väter und Mütter"* aus dem Claudius-Verlag ganz sicher begeisterte Leser und vor allem Nachmacher finden.

Abbildung vom Claudius-Verlag


Der Autor Daniel Staffen-Quandt arbeitet als Journalist und Redakteur. In der virtuellen Welt ist er wohl vor allem bei Instagram unterwegs und zeigte dort vor 1,5 Jahren sein erstes Tellerbild. Seit Beginn dieses Jahres gibt es auch einen zum Buch gleichnamigen Blog, der aber offensichtlich nur für die Vermarktung der Publikation gestartet wurde.

Abbildung vom Claudius-Verlag
Die 25 Tellergestaltungsideen sind jeweils mit einer Geschichte verbunden, die meistens Familienanekdoten erzählen und sich immer auf das Essensmotiv beziehen. Wie man dem Vorwort entnehmen kann, geht der Autor davon aus, dass man diese Geschichten während des Abendbrotes vorliest: "[...] gut geeignet, um sie zum Abendessen vorzulesen, damit aus Essen Spaß wird. Denn genau das wollen wir unseren Kindern doch vermitteln: Essen ist Genuss und Freude gleichermaßen. Stillsitzen war gestern." (S. 9) Mit diesem Ansatz habe ich persönlich meine Probleme, denn wir kämpfen momentan fast täglich, dass unser Dreijähriger während des Essens tatsächlich am Tisch sitzt (statt kopfüber an der Treppe zu hängen oder vor den bodentiefen Fenster die Abendbespaßung für die Nachbarn zu geben). Außerdem haben wir tatsächlich noch nie beim Abendbrot vorgelesen, sondern als Eltern immer mitgegessen. Ich vermute ohnehin, dass der Wunsch nach diesen Zusatzgeschichten vor allem die Seiten füllen sollte.
 
Abbildung vom Claudius-Verlag
Den Hauptteil des Buches bilden die Tellergestaltungsideen. Auf Doppelseiten präsentiert, finden sich rechts ganzseitig die Abbildungen und links die Angaben zur Herstellung mit "Sie brauchen" und "So geht's". Die 25 "Rezepte" ausnahmslos mit Hashtag-Namen zu versehen, zeigt das hier social-Media-Experten am Werk waren. Ich kann mir gut vorstellen, dass mit diesen vorgegebenen Schlagwörtern das Buch ein (Instagram-)Werbungserfolg wird. Jeder Instagramer der nachbastelt, wird die gleichen Hashags verwenden und damit auf die Publikation hinweisen. Sehr geschickt.

Abbildung vom Claudius-Verlag


Das Konzept des Buches überzeugt. Überrascht hat mich aber die Druckqualität der Abbildungen. Der Vergleich mit dem Instagram-Account zeigt, dass es keine Produktfotografie für die Publikation gab, sondern tatsächlich die Instagram-Bilder - teilweise mit neu hinterlegtem Farbfonds - verwendet wurden. Irritierend dabei ist, dass die Qualität des Bildportals deutlich besser in Farbbrillanz und Schärfe ist, als die Drucklegung.

Da ich mich selbst noch gut daran erinnern kann, wie sehr mich der als Krone geschnittene Apfel meiner Eltern begeisterte, finde ich diese Essensgestaltungideen des Autors richtig gut. Alle Eltern, die es im Alltag schaffen solche kleine Essensfreuden für ihre Kinder zu realisieren, schenken ihnen deutlich mehr als nur Kindheitserinnerung. Wir selbst schaffen das momentan leider fast nur zu den Kindergeburtstagen. Wenn die Publikation des vierfachen Vaters Daniel Staffen-Quandt dazu inspirieren kann, ist es ein Buch*, das in vielen Familienküchen stehen sollte.

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3. Geburtstag: Namensschildchen und schnelle Snacks

Mittwochs mag ich, dass die Geburtstagsfeier des Sohnes dieses Jahr doch nicht ganz ins Wasser gefallen ist - obwohl wir eigentlich genau das geplant hatten. Der hier bereits gezeigte Fischestempel für die Tischkärtchen ist zwar noch in der Urlaubswoche entstanden, aber kurz vor der geplanten Familienfeier stellten wir fest, dass es so ganz ohne Küche nach über zwei Monaten doch nicht weitergehen konnte. Statt Partyvorbereitung sollte es deshalb doch nur Küchenaufbau am Wochenende geben und die Verwandtschaft wurde wieder ausgeladen. Einen richtig schönen Geburtstag mit Besuch im Zoo hatte der Sohn ohnehin schon bekommen.


Obwohl ich eigentlich ganz gut mit spontanen Ideen umgehen kann, war für mich die wir-feiern-doch-Variante am Nachmittag des abgesagten Feiertages doch eher schwierig zu akzeptieren. Kulinarisch gerettet haben mich zwei Snackideen, die so einfach sind, dass sie eigentlich kaum wert sind, verbloggt zu werden. Aber für die Geburtstagsübersicht und Blogleser mit ebenso wenig Zeit, ist es vielleicht doch ganz hilfreich.


Snackidee Nummer 1, die auch gleich noch zur Tagesmutter mitgegeben wurde, waren Ampelspieße, die aus (farblich falsch sortierten) Ampelfarben mit Käse, Weintrauben und Tomaten bestanden. Da ein dritter Geburtstag gefeiert wurde, war diese 3er-Kombination sehr passend.



Das eigentlich kulinarische Highlight hatte ich ReSiZe-genadelt zu verdanken, die beim Juli-Nähtreff bei Frau Atze mit einem Feta-Melone-Pfeffer-Salat begeisterte. Da auch dafür nur drei Zutaten benötigt wurden, war das mein zweiter in-drei-Minuten-fertig-Snack zum dritten Geburtstag.


Nun bleibt mir nur zu hoffen, dass wir bei seinem vierten Geburtstag wieder in ruhigeren Fahrwassern schwimmen.

Verlinkt bei bei Mittwochs mag ich und der eigenen Übersichtsseite zu den Kindergeburtstagen.
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Ikea Hacker: Schreibtisch aus dem Ivar Regal

Spätestens nach dem Elternabend für unser erstes Schulkind und der Ankündigung, dass das Vorschulkind bereits eine erste kleine Hausaufgabe in den Sommerferien absolvieren durfte, war klar, dass wir für unsere Tochter einen eigenen kleinen Schreibtisch realisieren wollten. An den kleinen Spieltisch passt sie schon lange nicht mehr und außerdem wird darauf seit einigen Wochen ja mehr geparkt als gemalt oder geschrieben. Da aber bereits geplant war, dass die vier Großeltern und die Uroma unseren Wunsch nach einem (nachhaltigen) Schreibtisch mit ergonomischer Sitzgelegenheit zur Schuleinführung erfüllen würden, war klar, dass es nur eine Übergangslösung sein würde. Entschieden haben wir uns für einen kleinen (für uns kostenfreien) Ikea Hack.


Ivar Regal Teile - auch in der kleinen Größe - hatten wir nach dem Umzug mehr als genug und mehr als zwei Seitenteile, zwei Einlegebretter und ein Stabilierungskreuz braucht man dazu ohnehin nicht. Am längsten hat die Suche nach der richtigen Sitzhöhe gedauert, denn das Tochterkind sollte ja trotzdem in einer halbwegs ordentlichen Position sitzen. So oft habe ich jedenfalls noch nie Einlegebretter neu positioniert.


Genügend Ausstattungsmaterial war ohnehin vorhanden und dank der Postkartenaktion gab es sogar ein großartiges Alphabet-Poster, das uns Casoubon zugeschickt hat. Unter den Regal-Schreibtisch passt sogar noch der Papierkorb (der Uroma) und das große Endlos-Malposter, das es zum letzten Kindergeburtstag gab.


Wir - und vor allem unsere Tochter - sind mit der Übergangslösung sehr zufrieden. Für einen Erwachsenen wäre die Tischtiefe natürlich viel zu gering, aber für eine Sechsjährige ist diese Variante perfekt. So aufgeräumt ist es natürlich selten, aber an meinem familienfreien Wochenende im letzten Monat durfte sich jedes Familienmitglied etwas wünschen - bei der Tochter war das das Aufräumen ihres Schreibtisches, was sich als wirklich aufwendiger Wunsch herausstellte. Ein vorher-nachher-Bild wäre sehr beeindruckend gewesen.

Ihr Regalschreibtisch hat seinen Platz außerhalb des gemeinsamen Kinderzimmers in unserem Arbeitszimmer gefunden, damit bei den Hausaufgaben die Türe vor dem wilden kleinen Bruder auch mal geschlossen werden kann.

Verlinkt beim Creadienstag.
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