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Feier

Schreibtisch

Geld verdienen mit DIY Blogs: Blogeinnahmen 06/2016

Der dritte Monat in dem kaum bzw. nur wenig gebloggt wurde, brachte - wenn man die Sonderzahlung des Vormonats wegrechnet - mit 91,27 € zwar den höchsten Betrag, bestätigte aber gleichzeitig, dass die Blogeinnahmen im zweistelligen Bereich bleiben, wenn die Aktivitäten weniger werden. Damit erzeugt der Blog wohl tatsächlich fast schon eine Art passives Einkommen, wobei der Wunsch hier über DIY- und Nachhaltigkeitsthemen sowie Bücher zu berichten, natürlich weiterhin über der Monetarisierung steht. Vielleicht berichte ich demnächst ja mal darüber, was alles abgelehnt wird.


Die Euronen kamen von:

Amazon*: 44,73 €
Lead Alliance: 14,70 €
Zanox: 12,17 € 
Webgains: 8,23 €
Blogsponsor: 7,50 €

Namensbänder: 2,24 €  
Blogfoster*: 1,70 €


Überraschend an dieser Auflistung war eigentlich nur ein Verkauf bei Echtkind* mit 8,23€ und der Verwunderung, warum keiner meiner Blogleser in diesem Jahr bislang Etsy* genutzt hat. Blogsponsor waren ein weiterer halber Monat NaturalPaperLovers*.
Ausgegeben habe ich im Juni neben dem monatlichen Lotterieschein mal wieder richtig viel für Stoff. Über 160€ wurden für chinesische Seide und den Stoffmarkt ausgegeben. 4,99 € wurden für den Smartphonetarif von WinSim* vom Werbungsetat abgezogen. Der Spendentopf füllte sich und wartet bei der Ausgabe auf meinen Geburtstagsmonat.


Der Warenwert lag im Juni bei 54,88 €, die durch die drei Bücher "Die Kinder vom Birnbaumhaus"*,  "Neue Wege zur Kalligraphie"* und  "Bind it yourself: Buchbinden leicht gemacht"* zusammen kamen.

Ab Mitte des Monats wurde wieder regelmäßig gebloggt und so kamen immerhin 15 Blogbeiträge zusammen. Die Seitenaufrufe stiegen ganz leicht auf 19.181.

Da heute Freutag ist und die Zahlen wieder ziemlich trocken sind, liste ich auch gerne noch fünf Dinge auf, über die ich mich diese Woche gefreut habe:



1.) beim ersten internen Hofflohmarkt völlig unbenutzte Weck-Gläser* von den Nachbarn abstauben zu können
2.) viel zu spät, aber besser als nie, für den Sohn noch ein Geburtstagsshirt genäht zu haben
3.) das ein feiner Stoff für das Schuleinführungskleid der Tochter auf dem "Nähtisch" liegt, der bei einem sehr netten Gespräch mit der Ladeninhaberin gekauft werden konnte
4.) in lauer Sommernacht - wie vor zwei Jahren - aber diesmal mit den Nachbarn echte Edelpflaumen wild gepflückt zu haben
5.) den ersten von zwei Küchenteilen in der Wohnung einräumen zu können

Verlinkt beim H54F, Friday Fives und dem Freutag.
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Rezension: Couture-Kniffe: Anleitungen für Plissees, Falten und Drapierungen

Das schöne am Nähhobby ist, dass der persönlichen Weiterentwicklung kaum Grenzen gesetzt sind, denn nicht umsonst, steht hinter dem Schneider eigentlich ein Ausbildungsberuf, der bis zum Meister oder dem Hochschulstudium führen kann. Auch ich hoffe, dass ich nicht auf dem 5-Minuten-Mützen-Niveau verharre und nutze daher jede Gelegenheit, um zu lernen. Die Neuerscheinung "Couture-Kniffe: Anleitungen für Plissees, Falten und Drapierungen"* aus dem Haupt-Verlag erschien mir daher eine Möglichkeit, um ohne eine Gewandmeisterin an meiner Seite, die nächsten Nähschritte ausprobieren zu können.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Die Textildesignerin Brunella Giannangeli, die in den USA und Spanien studierte und heute in London lebt, hat ein Anleitungsbuch zusammengestellt, dass 25 Varianten für textile Falten enthält. Konzipiert ist es als Nachschlagewerk und Arbeitsbuch. Bereits bei der Einführung wird deutlich, dass sich diese Publikation nicht an Nähanfänger richtet. Dennoch wäre es aus meiner Sicht sinnvoll gewesen, wenn die Einleitungen zu den Handstichen neben dem Textteil wenigstens eine schematische Zeichnung erhalten hätte. Der Kenner des Hexenstichs brauch sicherlich keine Erläuterung mehr, für den Unwissenden ist die Beschreibung aber wiederum zu wenig.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Vor den 25 Beispielen wurden auf einer Doppelseite alle Modezeichungen zusammengestellt, die auf den folgenden Seiten folgen. Ich selbst habe zwar noch ein kleines Faltenrock-Kindheitstrauma, aber vor allem die schwierigeren Drapierungen, wie die Brandungs- oder Schuppenfalten geben wohl jedem Kleidungsstück einen Hauch von Laufstegcharakter und gefallen auch mir.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Die Anleitungen zeigen in sehr klaren, schematischen Zeichnungen die einzelnen Arbeitsschritte. Besonders gut gefällt mir, dass jeweils ein Stoffmuster des Endergebnisses fotografiert wurde, denn zwischen Zeichnung und Stoffumsetzung gibt es eben doch deutliche Unterschiede. Die kolorierten Modezeichnungen treffen zwar nicht immer meinen Geschmack, aber verdeutlichen gut die Anwendungsbeispiele.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Ich selbst bin nun etwas unsicher, ob ich wirklich schon so weit bin, denn bislang setze ich - wenn überhaupt - eher vorgegebene Schnittmuster um.  "Couture-Kniffe: Anleitungen für Plissees, Falten und Drapierungen"* wird aber vor allem für Näher interessant sein, die dieses Stadium bereits hinter sich gelassen haben und ihr eigene Mode entwerfen. Im Bücherschrank der "Stoffspielerei"-Teilnehmer hätte es bestimmt seinen richtigen Platz.


 

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12tel Blick Mai 2016 Vierseithof

Der Mai 2016 war der erst vollständige Monat, in dem wir tatsächlich unseren Teil des Vierseithofes eingezogen waren, wobei ich selbst sehr schnell wieder Koffer packte, um mir die Welt anzuschauen. Damit haben wir es mit einem ganzen Jahr Bauverzug geschafft, einzuziehen.


Zurückblickend hatte 2013 einer von ursprünglich zwei Architekten gerade das Handtuch geworfen und wir selbst durften Löcher verschließen, die gerade erst ausgehoben wurden und wenige Monate später erneut freigeschaufelt werden mussten. Sehr sinnvoll. 2014 erfolgte die Grundbuchteilung und wir wurden tatsächlich Eigentümer. Vor einem Jahr sollten wir eigentlich bereits einziehen, aber stattdessen gab es da erst das Richtfest für das erste Gebäude.

Mai 2013 & Mai 2014 & Mai 2015
Nach unserem nun endlich erfolgreichen Einzug irritierte die Kinder am meisten die fehlenden Innentüren, die aber noch vor meiner Abreise eingebaut wurden.



Nicht nur die Firmen hatten noch ordentlich zu tun, sondern vor allem auch wir selbst, denn unsere bisherigen IKEA-Schränke passt noch weniger hinein, als wir erwartet hatten, da die Raumhöhen im Obergeschoss niedriger waren als projektiert. So musste aufwendig gekürzt und die Scharniere für die Türen neu eingefräst werden. Der erste stehende Kinderzimmerschrank war daher ein wirklicher Meilenstein.


Außerdem hatten wir es im Vormonat nicht mehr geschafft, wirklich überall zu streichen. Nach dem Einzug war das Treppenhaus daher noch im Rohbauzustand. Die Hilfe eines Freundes, der extra aus der Schweiz gekommen war und mit uns in luftiger Höhe den Pinsel schwang, war daher mehr als Willkommen.


Zum Dauerthema wurde außerdem die fehlende Küche. Zwei Tage vor dem Umzug beschlossen wir, den Wunsch unserer Nachmieter zu erfüllen und die bisheriger Küche zu verkaufen. Wenn wir gewusst hätten, wie sich die weiteren Absprachen mit dem jungen Pärchen entwickeln würden, hätten wir uns wohl anders entschieden. So endete der Monat (und auch der folgende) ohne Küche und ohne einen Plan für eine neue.


Auch wenn der Sinnblick von blick7 dieses Jahr nicht weitergeführt wird, bleibe ich aufmerksam:

Gesehen:
Endlich jedem Morgen und Abend unsere Wohnung.
*
Gehört:
Baugeräusche von Mann, der fast rund um die Uhr mit Kreissäge und Bohrmaschine beschäftigt war.
*
Gerochen:
Kaffee - denn den konnten wir auch ohne Küche kochen.
*
Gedacht:
Wieso haben wir so viele Sachen?
*
Gefühlt:
Gestresst - da es in zu kurzer Zeit zu viel zu tun gab.
*

2013

2014

2015


2016


Verlinkt bei der Fotoaktion von Tabea Heinicker und bei Mittwochs mag ich.
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Stoff für das Schuleinführungskleid

Auf meinem Creadienstagstisch liegt schon wieder Stoff - aber diesmal ein neuer Kaufstoff, der ganz dringend und für ein konkretes Projekt benötigt wurde, denn die Blogeinnahmen haben diesmal zwei Webstoffe für das Schuleinführungskleid und die Zuckertüte der Tochter finanziert.


Zugeschlagen habe ich im Dresdner Nähcafe in der Dresdner Neustadt, dessen Stoffangebot inzwischen beeindruckend angewachsen ist. So ganz quietschbunt nähe ich ja nie und eine Farbkombination zu finden, die zum Ranzen passt, war auch alles andere als einfach.


Gekauft habe ich dort zwar unter anderem auch den Stoff für den Winteroverall des Sohnes, aber mit der Inhaberin hatte ich das letzte Mal Kontakt, als der Laden ganz neu war und wir anschließend mit den Dresdner Nähdamen zu Besuch sein durften. Unglaubliche 4,5 Jahre sind seit damals vergangen. Eine Wiederholung ist geplant ...
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Kissen Geschenk 80. Geburtstag

Im April waren wir nicht nur im Vierseithofendspurt sondern durften neben einer Hochzeit auch noch zu einem nachgefeierten 80. Geburtstag erscheinen. Das alle drei Großtermine an einem Wochenende stattfanden, war für die Vorbereitung eher suboptimal.


Die Uroma hatte ihr Geschenk zwar eigentlich schon am Jahresanfang bekommen, aber so ganz mit leeren Händen wollten wir trotzdem nicht kommen. So entstand in allerletzter Minute noch ein individualisiertes Kissen.


Den Blumenstrauß, nach der Stickdatei von Mymaki, erhältlich bei Kunterbunt-Design, habe ich diesmal ohne Appilkationsstoff gestickt, denn ich finde die zarten Blüten brauchen diese Hinterlegung gar nicht unbedingt. Im chaotischen In-letzter-Minute nähen habe ich zwar leider den Hotelverschluss falsch herum geschlossen, aber immerhin sieht die Overlocknaht ja wirklich vorzeigbar und fast dekorativ aus. Vernäht wurde ein feiner Damaststoff aus dem Stoffgebirge. Da ich Einnäher so hübsch finde, gab es außerdem neben dem eigenen Label* noch ein Stückchen Webband Traumland-Webband von Blaubeerstern*.
  

Obwohl wir selbst durch die Kissennäherei (zu) spät da waren und nach dem mittäglichen Festgelage ohne unsere Kinder bereits zur Hochzeit weiterfuhren, war es eine sehr gelungene Feier und die Uroma hat sich gefreut.
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Nähtreff bei Frau Atze

Heute vor einer Woche trafen sich die Dresdner Nähblogger bei Frau Atze. Seit Februar war ich bei den inzwischen etwas seltener stattfindenden Treffen nicht mehr mit dabei, aber im Juli habe ich es endlich mal wieder geschafft. Eigentlich hätten mich ja auch an diesem Abend eher Umzugskisten erwartet, aber Gruppe und Nähort lockten zu sehr. Das letzte Mal war der Sohnemann noch nicht mal geschlüpft. Im roten Schwedenhaus trafen sich Kääriäinen, Friemeleien, ReSiZe-genadelt, stoff_verzueckt, Kuddelmuddel und Schau'n wir mal.


Ich selbst war leider - wie so oft - wieder erst recht spät da und entschied außerdem, die Nähmaschine zu Hause zu lassen. Eigentlich lockt mich bei diesen Treffen - neben den netten Blogbekanntschaften - ja wirklich die Zeit zum Nähen. Diesmal ist es aber nur beim Schnittmusterkopieren geblieben. Immerhin hatte ich nach diesem angenehmen Abend den Schnitt für das Geburtstagsshirt aus dem Nähen mit Jersey Buch und für das Schuleinführungskleid aus Stoff für Nähabenteuer auf das Papier gebracht. Besser als nichts.

Beim geplanten Schuleinführungskleid stürze ich mich auf einen Schnitt, bei dem das Oberteil noch ganz gut erklärt ist, aber für die Rockvariante nur der lapidare Kommentar erscheint, dass ein Tellerrock angenäht wurde. Tellerrocknähanleitungen finden sich viele, aber was mich dabei verwundert ist die fehlende Anpassung beim Rückteil. Beim Tochterkind ist der Unterschied sicherlich noch nicht so groß, aber wenn ich mir einen Tellerrock nähen würde, wäre die das Trageergebnis doch schief, denn mein verlängerter Rücken ist deutlich umfangreicher als meine Bauchregion - oder habe ich einen Denkfehler?


Der kulinarische Beitrag von ReSiZe-genadelt zum Buffet rettete mich übrigens noch am nächsten Tag beim überraschenden Familienbesuch - aber davon berichte ich ein anderes Mal und freue mich heute nur, dass es diesen angenehmen Abend gab.

Verlinkt beim Freutag.
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Rezension: Everyday Yoga: Programme für zu Hause für mehr Fitness, Kraft und Erholung

Eigentlich gehöre ich ja nicht gerade zu den Sportfanatikern und kann mir bislang nicht vorstellen, regelmäßig ein Fitnessstudio aufzusuchen, um stundenlang an den Geräten zu schwitzen. Ganz anders sieht das aber mit Yoga aus. Während ich es letzten Sommer immerhin geschafft habe, in der Sommerzeit zu Sonderkonditionen das Lieblingsyogastudio zu besuchen, ist es dieses Jahr bislang nur bei meiner besonderen Stunde am Meer geblieben. Wie gerne würde ich eine Möglichkeit finden, Yoga in meinen normalen Alltag zu integrieren, denn selbst in der Schwangerschaft hat mir diese besondere Körperbewegung gut getan. Vielleicht schaffe ich es ja mit der Neuerscheinung "Everyday Yoga: Programme für zu Hause für mehr Fitness, Kraft und Erholung" aus dem Unimedica-Verlag doch mal zu Hause auf die (vorhandene) Matte*.

Abbildung von Unimedica
Angegeben wird dabei, dass die Autorin Sage Rountree, die wohl viele Spitzsportler betreut, ein Programm präsentiert, dass sich an jedes Übungslevel richtet. Überraschend war für mich zunächst, dass das Buch eine Ringbindung hat. Dadurch bleiben aber die Übungsseiten deutlich besser offen und klappen nicht wie bei anderen Bindungsarten von allein wieder zu. Das Buch gliedert sich in vier Hauptkapitel - zunächst geht es um die tägliche Praxis, dann folgen Programme für den Alltag, gefolgt von Rezeptvorschlägen für den Alltag und schließlich dem persönlichen Yoga-Speiseplan.
Abbildung von Unimedica
Wie man an diesen Formulierungen schon merkt, hat sich die Autorin dazu entschlossen, ihre Publikation nach einem "Menü-Prinzip" aufzubauen. Sie weißt im Vorfeld ausdrücklich darauf hin, dass es kein Technik-Buch zum Yoga-Lernen ist, sondern "nur" eine Hilfe für die tägliche Praxis zu Hause. Dennoch werden alle Übungen ausführlich in Wort und Bild erklärt. Wer aber bereits Yoga-Stunden genommen hat, wird verstehen, dass ein Buch bei der Yoga-Praxis tatsächlich nur begleiten aber nicht ohne Vorkenntnisse anleiten kann.
Abbildung von Unimedica
Viele Übungen werden mit einer feurigen, milden und speziellen Variante erweitert. Außerdem gefällt mir besonders gut, dass fast immer Übungsreihen gezeigt werden, wobei ich die Vorschläge im Büro Yoga zu machen, wohl niemals umsetzen werden - der Blick der Kollegen wäre es mir fast wert. Das dritte Kapitel unterscheidet zwischen Yoga-Snacks (die Kurzvarianten) und ausführlicheren Yoga-Menüs. Besonders motivierend finde ich den "Yoga-Speißeplan" im vierten Kapitel. Dort kann man sich zwischen der Variante Yoga für jeden Tag, für jeden zweiten Tag oder zweimal pro Woche entscheiden, wobei auch dort zwischen der Snack- und Menüvariante unterteilt wird. Dabei bekommt man in einer Tabelle genauer Vorschläge, was zu üben ist.

Abbildung von Unimedica
Ich plane nun tatsächlich wenigstens mit den Snacks irgendwann anzufangen - vielleicht gelingt mir das ja in der Eingewöhnungszeit des Sohnes im Kindergarten, die in der ersten Schulwoche der Tochter startet.
 

 

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Tauschticket Halbjahresbericht 01 Geldfrei leben

Ende letzten Jahres habe ich mich bei Tauschticket angemeldet. Bereits damals habe ich mir vorgenommen, dass ich aller halben Jahre eine kleine Übersicht erstellen möchte, was alles hin und her getauscht wurde, denn die Angaben auf dem Portal* decken nur jeweils sechs Monate ab. Ein bisschen zu spät bin ich damit nun schon, denn es sind schon jetzt nicht mehr alle Tauschvorgänge sichtbar.

Getauscht habe ich nur in den Kategorien "Bücher", "Mode" und "Alles Mögliche". Raus gegangen ist "Mode machen"* und zuvor schon "Schneiden, Tauschen, Nähen"*, die beide als Rezensionsexemplare ins Hause gekommen sind. Ertauscht habe ich den Lonely Planet China* und das Buch China hautnah* als Reisevorbereitung, aus Gründen die vollständige Heidi-Ausgabe* und ein Stickbuch mit Sticksoftware*, das ich schon lange haben wollte.




 
Im Bereich Mode wurde eine aussortierte Hose meiner Mutter und eine zu klein genähte Leggings weitergereicht und dafür sind Waldviertler Schuhe für mich und ein Rucksack für die Tochter reingekommen.




Am meisten getauscht habe ich in der Rubrik "Alles Mögliche". Doppelte Zeitschriften und Stoff gingen raus. Ertauscht habe ich zwei Stoffwindeln*, einen Fädelschuh* für die Tochter und einen Entsafter*.






Zusammenfassend habe ich damit 14 Dinge weggetauscht und neun Sachen ins Haus geholt. Zählt man allein schon den monitären Gegenwert der Bio-Schuhe, Stoffwindeln und des Entsafters zusammen, landet man im höheren dreistelligen Euronenbereich, was die unter fünf Euro Tauschgebühr und die Versandkosten wohl ins rechte Licht rückt. Beim derzeitigen Konto-Vierseithofsanierungs-Stand hilft das sehr. Am meisten freut mich aber bei dieser Variante, dass der Geldwert dabei gar nicht im Mittelpunkt steht, sondern das Weitergeben und Tauschen von Gegenständen, ohne das Neuware gekauft werden muss oder Nützliches im Müll landet.

Am Ende meines ersten Tauschhalbjahres hatte ich über 20 Tauschtickets auf dem "Konto", denn nach meinem ersten Bericht haben sich tatsächlich zehn neue Mitglieder über meinen Banner angemeldet, von denen fünf wohl ebenfalls aktiv tauschen und so immerhin schon acht Zusatz-Tauschtickets bei mir angekommen sind.

Verlinkt zu Mittwochs mag ich und zu Einab.

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Strickjacke vom Blaustern

Passend zum Heidi-Kleid trug das Tochterkind im Campingurlaub an den kühlen Vormittagen auch gerne ihre Jacke von der strickenden Oma. Die Wolle wurde zusammen ausgesucht und nach Auskunft der Strickerin gab es noch nicht mal eine "Anleitung" dazu.


Richtig großartig finde ich diesmal auch die Knopfwahl. Holz überzeugt mich einfach immer wieder.


Verlinkt beim Creadienstag.
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Kleid Mimmi Ottobre 1/2016, Gr. 122

Glücklicherweise gibt es doch einige Nähprojekte aus der Zeit vor dem Umzug, die hier noch nicht gezeigt werden konnten. Dazu gehört auch die Zweitvariante vom Kleid Mimmi aus der Ottobre 1/2016*. Eigentlich nähe ich ja eher selten einen Schnitt mehrfach, aber nach dem verhunzten Reißverschluss des Erstlingswerks und dem daraufhin folgende Makerist-Videokurs wollte ich es wissen.


Der rückseitige Reißverschluss ist mir (erstmals?) richtig gut gelungen und ich bin mit dem Endergebnis sehr zufrieden. Außerdem habe ich diesmal die Taschen so abgesteppt, wie die für mich beim ersten Nähversuch etwas zu kryptische Ottobre-Nähanleitung vorgesehen hatte.




Ich könnte also diesmal zufrieden sein ... bin es aber nicht, denn der noch vom 2012er Sterntaler Werksverkauf stammende Blümchenstoff sieht am Tochterkind - fotografiert vor dem Kräuterbeet im Kindergarten - aus der Entfernung so unglaublich nach Nachthemd aus. Ob ein Gürtel was retten würde? Was meint ihr? Momentan gefällt sie mir darin eigentlich nur, wenn sie sich mit den Taschen beschäftigt, was relativ häufig passiert.




Außerdem bemängelt die Tochter die dreiviertel Ärmel, die sich beim Jacke anziehen nicht festhalten lassen. Die Reißverschlusshürde ist also genommen, aber der Schnitt und ich werden uns trennen.

Verlinkt bei Meitlisache und Kiddikram, link your stuff sowie beim AfterWorkSewing.
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Grünzeug & Freutag

Was für eine Woche - am Montag noch im Urlaub, Dienstag Geburtstag des Sohnes, Mittwoch Dienstreise nach Berlin und Donnerstag wieder Arbeitsalltag, während der Mann beim Küchenaufbau routiert. So geht es leider noch genauso schwungvoll weiter, wie wir in den Urlaub gefahren sind. Noch nie hatten wir die Auszeit so nötig und konnten sie gleichzeitig so genießen. Ganz viel draußen sein, Offlinezeit (was fehlende Handylademöglichkeiten erleichterte) und vor allem Ausschlafen bis nach 9:00 Uhr trotz unserer beiden kleinen Kinder, haben es möglich gemacht. Daher möchte ich heute unsere Draußen-sein-Erlebnisse und fünf Freude-augenblicke unserer einzigen Sommerferienreisewoche zeigen.

1.) Zeit am Meer für die ganze Familie, wobei das Strandkleid von Internaht* immer noch heiß geliebt und getragen wird, auch wenn es wahrscheinlich das letzte Jahr passen wird



2.) Zeit für mich ganz alleine, denn ich war das erste Mal bei einer Yogastunde am Strand - was für ein Erlebnis dabei des Sand zu spüren und das Rauschen des Meeres zu hören. Danach noch am fast leeren Strand unbekleidet in die Ostsee springen zu können, war großartig. Die Unterscheidung zwischen Textil- und FKK-Strand kann ich immer noch nicht nachvollziehen, denn zumindest nach meiner Erinnerung an die Kinderzeit, was es so sehr viel entspannter, wenn jeder frei entscheiden konnte und keine festgelegten "Abschnitte" existierten.


3.) Zeit für den Mann alleine, der zu einem Konzert mit Violine und Theorbe fahren durften, bei dem der Theobenist (schreibt man das so?) allerdings die Noten vergessen hatte und es danach viel vom Auftrittsverlauf zu erzählen gab

4.) Wanderzeit - eine mit ganz wenigen Schritten und dafür viel Wiesenliegezeit, während die Tochter "Heidi" spielte (wie unglaublich lange der erste Kinobesuch doch nachwirkt) ...






... und eine ganz lange am Königsstuhl, bei der die Tochter 18km sowie der Sohn immerhin 8km alleine liefen - die letzten zwei Stunden leider im Dauerregen - und die Tochter sich eigene Spiele mit Federn und Naturmaterialien ausdachte, während der Mann seine "Geschichte" vom Pflanzensamen, Chlorophyll & Co. erzählte



5.) gemeinsame Nachtzeit im Zelt bei Windstärke Neun - während LKWs auf Fehmarn umkippten, blieb unsere Unterkunft stehen



Verlinkt beim H54F, Friday Fives, dem Freutag und Grünzeug.
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