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Blogserie Umzug Teil 2: Mama denkt

Nach vier Jahren Gesamtplanungs- und Sanierungszeit ist es so weit und wir ziehen in unser Projekt Vierseithof ein. Statt der Bloggerwelt erwarten mich deshalb zur Zeit ganz viele Umzugskisten, zu kalkende Wände und zu verlegende Holzdielen. Großartigerweise haben sich einige meiner Lieblingsblogger zu Gastbeiträgen in dieser Zeit bereit erklärt und so wird es in den nächsten Wochen hier die "Blogserie Umzug" geben. Bis bald ....

Der Blog von Mama denkt gehört zu meinen Lieblingsleseorten in der Netzwelt. Bei vielen ihrer Einträge werden wirklich wichtige Themen angesprochen und sie schafft es immer wieder, dass nicht nur sie "gedacht" hat, sondern man sich selbst damit beschäftigt. Vor fast einem Jahr habe ich mich deshalb auch gerne an ihrer Aktion "Notfall-Survivalidee" beteiligt. Teil meiner Umzugsserie ist sie nun, weil sie selbst ein altes Haus bezogen und saniert hat.

Wie oft bist du schon umgezogen?

Ich muss nachzählen, um ehrlich zu sein. In meinem ganzen Leben, also auch als Kleinkind und Teenie? Oder ab dem Erwachsenenalter? Als Abiturientin, Studentin, Ehefrau und Mutter? Nehme ich jeden Umzug, dann sind es neun. Dazu zählen dann auch die als Kind und die, die nur für ein Jahr gemacht wurden, um ein FSJ zu machen oder mein Theologiestudium zu beginnen. Als Ehefrau und Mutter bin ich vier bis fünf Mal umgezogen. Aufgrund unseres WWOOF-Projekts 2014 muss ich in der Tat von drei Umzügen sprechen, die damit und mit dem Kauf einer alten Schule zusammenhingen.

Abbildung von Mama denkt

Was war deine kleinste Wohnung?

68qm, die wir als Studenten bewohnt haben. Ich lehne mich weit aus dem Fenster, doch ich vermute, dass wir damals, Kinderbetten und Spielzeug mal ausgeschlossen, mehr besessen haben als heute.
Die größte Wohnung bewohnten wir zwischendrin. Eine 123qm große Wohnung, voll mit Zeug.

Welches Zimmer hast du zuerst und welches zuletzt ausgeräumt?

Ich nehme mal den letzten richtigen Umzug, bei dem wir unsere Habseligkeiten im neu erworbenen Haus zunächst nur untergestellt haben. Davor haben wir in einem kleinen Häuschen zur Miete gewohnt, ebenfalls etwa 120qm groß. Ich habe überall gleichzeitig angefangen Kisten zu packen. Zuerst kamen die Gegenstände weg, die wir am seltensten benutzten, das war ein Schrank voll mit Kinderbüchern und Geschenken zu den Geburten. Zum Schluss habe ich die Küche ausgeräumt. Davor hatte ich mich am meisten gedrückt.

Abbildung von Mama denkt

Wie hast du die Kisten beschriftet?

Ehm, gar nicht? Oje, ich mag als totaler Chaot erscheinen, aber irgendwie war es nicht wirklich nötig, Kisten zu beschriften.

Welches Zimmer war nach dem letzten Umzug zuerst fertig und welches zuletzt?

Zuerst fertig waren die Schlafzimmer. Danach folgte das Bad, dann die Küche und inzwischen ist auch das Wohnzimmer und unser Essbereich fertig. Die Umbauarbeiten sind noch lange nicht abgeschlossen. Aber das ist ok. Wir können aktuell in unserem Haus wohnen und es ist immer weniger Baustelle.

Abbildung von Mama denkt

Was würdest du beim nächsten Mal anders machen?

Ehrlich gesagt: Nichts. Aber ich hoffe auch sehr, dass es vorerst kein nächstes Mal geben wird. Ich mag Umzüge nicht und mag mich deswegen auch nicht so sehr damit beschäftigen. Mir erscheinen sie als Zeitfresser. Das einzige, was ich vielleicht noch ein wenig optimieren würde: Wir werden weiterhin unseren Besitz reduzieren, um nicht immer einen riesigen Berg an Zeug von A nach B transportieren zu müssen.

Abbildung von Mama denkt

Hast du schon alle Kisten vom letzten Umzug ausgepackt?

Da wir ja nur Schritt für Schritt eingezogen sind, sind auch noch nicht alle Kisten wieder aussortiert. Ehrlich gesagt spiele ich auch mit dem Gedanken diese Dinge eingepackt weiterzugeben. Allerdings fehlt mir in der Tat noch das ein oder andere gerne gelesene Buch, ein Seifentellerchen, das mir so gut gefallen hat und noch die ein oder andere Nettigkeit. Ich werde das vermutlich doch noch etwas anders handhaben.

Wie sieht dein Wohntraum aus und wo wirst du in zehn Jahren wohnen?

Ich sitze in meinem Wohntraum und hoffe, dass ich das in zehn Jahren auch noch tun werde. Allerdings mit einem neu eingedeckten Dach, einem großen bespielbaren Garten und einem eigenen Kreativ- und CoachingZimmer für mich.

Kannst du dir vorstellen in einem Tiny House mit wenigen Quadratmetern zu wohnen?

Mit dem Gedanken haben wir uns einige Jahre auseinandergesetzt. Die Entscheidung fiel dagegen aus, weil wir die Alte Schule vor die Füße gestellt bekamen. Nun ja, und das Fertigmachen von schon bestehendem Wohnraum kam unserer Sicht von Nachhaltigkeit und reduziert Leben am nächsten. Dennoch haben wir nach unserer Zeit in Schweden festgestellt, dass das Leben in einem Bauwagen oder einer anderen Art von tiny house sehr attraktiv ist und wir uns früher oder später vielleicht ein solches in den Garten stellen. Für die erwachsenen Söhne? Oder uns als Großeltern? Wir werden sehen.

Abbildung von Mama denkt

Hast du einen Buchtipp zu Umzug, Minimalismus oder Ordnungssystemen?

Ich lese kaum Ratgeber. Aber ein Buch, das mir aber mal in die Finger gerutscht ist, kommt aus dem Amerikanischen. Tsh Oxenreider, die Autorin, ist selber Mutter und berichtet von ihrem Familienleben: Organized simplicity*. Das einzige Buch, das ich bislang zu dieser Thematik gelesen habe und gerne weiterempfehle und zum Ausleihen zur Verfügung stelle. (Wenn ich es denn wiederfinde.;) )

 

Liebe amberlight, danke für deine Fragen. Es hat Spaß gemacht sich die Zeit zu nehmen und nochmal zu reflektieren: Wie war das denn in den vergangenen zwei Jahren? Wie stelle ich mir die Zukunft vor? Würde ich etwas anders machen? Danke und eine wirklich gute Zeit für dich im Ausland! Ich bin schon gespannt auf deine Impressionen.

Vielen Dank! Im nächsten Teil dürfen wir in die Umzugskisten von Jademond schauen.

Verlinkt bei bei Mittwochs mag ich.

Blogserie Umzug:
Teil 1: Kreativberg



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