Reservetechnik

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Osterhasenbeutel

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Jahresmotto

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Rotholzeier

12tel Blick Januar 2015 Vierseithof

Auch dieses Jahr geht es - natürlich! - weiter mit den 12tel Blicken nach der Fotoaktion von Tabea Heinicker und auch der Standort wird weiterhin nicht gewechselt. Ab diesem Monat kann ich nun schon auf zwei komplette 12tel-Blick-Jahre zurückschauen und bin sehr gespannt, ob es vielleicht tatsächlich das letzte Jahr sein wird, in dem wir als Bauherr aber noch nicht als Bewohner auf den Vierseithof schauen.

Für alle Neuankömmlinge auf meinem Blog sei auch zu Beginn dieses Jahres erwähnt, dass dort 15 Familien mit derzeit 26 Kindern als Mehrgenerationenwohnprojekt einen Vierseithof sanieren. Dazu gehören zwei Fachwerkgebäude und eine Scheune, die als Passivhaus neu errichtet wird. Nur mit sehr vielen - am Baubeginn nicht geplanten -  Eigenleistungen können wir das Projekt momentan realisieren. Da die Finanzierungseuronen inzwischen in ungeahnte Höhen geklettert sind, unterstützt auch dieser Blog die Familienkasse.

Januar 2015
Januar 2013 & Januar 2014
Die größte Veränderung der letzten Wochen bei unserem Teil des Projekts Vierseithof ist ganz sicher unsere Bodenplatte! In der Vorweihnachtszeit sah die untere Etage noch sehr unbewohnbar aus, aber mit so einer Bodenplatte und der kompletten Unterfahrung mit einem neuen Fundament, kann man sich tatsächlich schon eher vorstellen, dass man dort in einigen Monaten einziehen kann. Einige unliebsame Überraschungen gab es zwar auch in diesem Monat wieder und ich darf mir beispielsweise überlegen, wie ich das Bücherregal gekürzt bekomme, da eine der Stützen 20cm weiter nördlich als geplant fest einbetoniert wurde, aber insgesamt freut der Baufortschritt.



Auch wenn der Sinnblick von blick7 dieses Jahr nicht weitergeführt wird, bleibe ich aufmerksam und freue mich gleichzeitig über folgende fünf Dinge :

Gesehen:
Eine Bodenplatte! *Jipdijeh* (und darauf ein paar Fußspuren der Bauarbeiter, die aber wieder entfernt wurden)

Gehört & Gerochen:
Nichts - da diesmal der Mann dankenswerterweise die Aufnahmen gemacht hat.

Gedacht:
Unglaublich wie riesig die Räume ohne Zwischenwände auf einmal aussehen. Hier wirkten sie noch winzig.

Gefühlt:
Wieder ein bisschen mehr Vorfreude als Ende des letzten Jahres.

Verlinkt beim 12tel Blick,  FreutagH54F und den Friday Fives.
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Probenähen & Verlosung: LiebEling Raffkleidchen 2.0 Langarm

Als ich gehört habe, dass es bei Frau LiebEling* eine Fortsetzung des Raffkleidchen geben sollte, habe ich einmal tief durchgeatmet und mich dann doch dafür entschlossen, nicht die virtuelle Hand zu heben, da der Alltag momentan einfach viel zu viele Aufgaben bereithält. Nach der Entscheidung fiel mir aber ein, dass das Tochterkind ja ohnehin ein Geburtstagskleid braucht und außerdem der traumhafte Bio-Interlock von Monaluna aus der Meadow-Serie "Vine"* von der Eulenmeisterei noch darauf wartete, vernäht zu werden. Ich musste (!) mich also zur Probenäherei anmelden. 


Herausgekommen ist ein Kleid, das sicherlich zu den bisher aufwendigsten Kleidern für das Tochterkind gehört (vom Blumenmädchenkleid bei unserer Hochzeit mal abgesehen) und sich dabei doch ganz unkompliziert nähen ließ. Sehr zufrieden bin ich wieder mit der Coverlocknaht am Halsbündchen, die ich nach einem Tipp aus "Richtig nähen mit Overlock- und Coverlock-Maschinen"* annähe. Wie bereits bei der Sommervariante habe ich aus dem neuen Ebook, das es ab Sonntag im Shop* geben wird, richtig viel gelernt (Brustlatz, Knopfleiste, Paspel, Kellerfalten) aber auch aufgrund der Zeitnot einige Flüchtigkeitsfehler gemacht oder falsche Entscheidungen getroffen.


So liegen beispielsweise die unteren Enden der Knopfleiste nicht ganz genau übereinander, aber ich hoffe, dass der Betrachter ohnehin nur auf die schönen Perlkappendruckknöpfe* schaut. Meine allererste Flatlocknaht mit dem Maschinchen, war auch keine wirklich gute Idee. Der Bio-Interlock von der Eulenmeisterei* ist so wunderbar dick, dass sich die vier Stofflagen beim besten Willen nicht zur Flachnaht auseinander ziehen lassen.


Das Tochterkind ist aber bereits sehr beglückt, wobei sie bislang noch ziemlich bangt, ob sie das Kleidchen überhaupt bekommen wird. Geplant war es ja als Geburtstagskleid, aber während des Nähens wurde mir klar, dass ich mit den wunderbaren Waldtiere auf gar keinen Fall noch ein "ich-bin-fünf"kombinieren kann. Ich habe ihr gegenüber deshalb ziemlich offen gelassen, ob das Kleid nicht ein anderes Freundeskreis-Kind bekommen wird, damit wenigstens noch ein bisschen Restüberraschung bleibt.



Das Fotoshooting und eine erste Kurzanprobe mit Marienkäfer (wer sieht ihn?) vor dem Puppenhaus gab es nun  schon vor dem Geburtstag, weil wir sonst den Probe- und Veröffentlichungszeitraum nicht hätte einhalten können. Außerdem hätte ich sonst keine Verlosung starten können, denn Frau LiebEling* stellt den Probenähern eines der großartigen und unglaublich vielfältigen Raffkleidchen 2.0-Ebooks als Gewinn zur Verfügung. Es noch geschafft zu haben, freut mich am Mittwoch.



Wie könnt ihr teilnehmen? Die Verlosung läuft bis zum 31. Januar 2015 und ihr müsst nur diesen Blogbeitrag kommentieren. Wie lange braucht ihr denn normalerweise, um ein Kinder-Kleidchen zu nähen?

Verlinkt bei Mittwochs mag ich, Meitlisache und Kiddikram
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Kindergeburtstagseinladung

Wie am Freitag bereits angekündigt, habe ich die Kindergeburtstagseinladung für das Tochterkind diesmal wieder mit ihr zusammen gebastelt. Nachdem ich via Pinterest eine Idee entdeckt hatte, bei der die Hand als wie-alt-werde-ich-Variante gezeigt wurde, fiel mir die Gestaltung der Dankeschön-Karte wieder ein, die mich selbst sehr überzeugt hatte.


Die Hand der bald 5-Jährigen passte gerade noch so auf eine Karte. Zum Cutter* habe ich dann aber lieber selbst gegriffen, während das Tochterkind die Farbgestaltung übernommen hat. Wer braucht schon einen Plotter*, wenn es in Handarbeit genauso gut geht ;-) ... (bei der automatischen Schneidevariante würden vielleicht die zwei mitteleren Finger nicht so doof zusammenkleben). Die Tochter versuchte sich zunächst mit dem Wasserfarbenkasten aus Pflanzenfarben*, bei der sich aber das Papier zu sehr wellte. Daher wurde dann doch nochmal zu den normalen Buntstiften gegriffen.


Auch wenn das Kind inzwischen prima seinen Vornamen selbst schreiben kann, habe ich dann die weitere Schriftgestaltung mit Buchstabenstempeln*, Masking Tape* und Schmetterlingsstanzer* übernommen.So fand ich die Grundaussage der Einladungskarte eigentlich recht klar, während der Mann einforderte, dass ich unbedingt noch Zahlen über die einzelnen Finger schreiben müsste, was ich aber aus gestalterischen Gründen abgelehnt habe. Und Ihr? Hätte ihr sofort erkannt, dass hiermit zu einem 5. Geburtstag eingeladen wird?



Verlinkt beim Creadienstag.

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Reparaturnähen Platzdeckchen

Nicht alle Bereiche unserer Wohnung sind so Plastikfrei, wie ich mir das wünschen würde. Dazu gehören beispielsweise auch die Platzdeckchen auf dem Wohnzimmertisch, die farblich perfekt zu den Stühlen und unserem großen Buffetschrank passen, aber vom Material her sehr weit vom Nachhaltigkeitsthema entfernt sind. Seit Jahren wollte ich eigentlich endlich mal eine passende Stoffalternativvariante nähen, muss aber zugeben, dass die Abwischbarkeit bei den kleckernden Kleinkindern in der Familie durchaus praktisch ist. Meine bisherigen Versuch mit Iron on-Vinyl* waren ja auch eher ernüchternd


Eigentlich war ich auf dem besten Weg die ungeliebten Plastikdinger loswerden zu können, denn sie lösten sich ganz vom allein auf. Da aber Wegwerfen noch unökologischer ist, habe ich vor einiger Zeit den Wunsch des Mannes erhört und nach etwas Flechtkunst, die mich sehr an die Papierflechterei* aus Kindertagen erinnerte, die Dinger wieder zusammengenäht.


Die Nahtlinie war bereits vorgegeben und musste nur nachgenäht werden, was schneller ging, als erwartet. In dieser Form werden sie nun wohl noch etwas länger unserem Wohnzimmertisch "schmücken". Inzwischen wüsste ich übrigens sehr genau, welche - allerdings nicht abwischbare - Tischset-Alternative ich mir gut vorstellen könnte: beim Avocadostore*, dessen plastikfreie Produkte mich so begeistern, dass ich ihn als neues Partnerprogramm aufgenommen habe, gibt es handgewebte Leinen-Tischsets*, im passenden Rot, die sozial-fair hergestellt werden.



Die Lieblingsteekanne, die auf dem ersten Bild zu sehen ist, habe ich vor wenigen Tagen auch auf Instagram gezeigt. Als Hochzeitsgeschenk von lieben Freunden begleitet sie uns nun schon das dritte Ehejahr und hoffentlich noch sehr viele weitere ...


Bekommt ihr denn auch manchmal ungeliebte Reparaturnähaufträge?
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Fädelspiel Holzperlen

Freitags freut mich, dass sich unser Tochterkind immer noch so sehr über Kleinigkeiten freut und bislang noch nie die Frage nach "ist das gekauft" oder "was hat das gekostet" gestellt wurde. So leuchteten ihre Augen auch, als sie aus dem großen Weihnachtsmannsack ein Glas mit Holzperlen auspacken konnte.


Die Perlen - zuvor etwas mühsam nach der Holzvariante für's Kind und dem Plastikschrott für den Abfall sortiert - kommen aus einer zu-verschenken-Kiste, die ich im letzten Jahr plündern konnte. Ein passendes Glas war schnell gefunden und mit etwas Maskingtape* so aufgehübscht, dass es nun als schickes Aufbewahrungsglas bestens geeignet ist.
 

Für die Auffädelei gab es dann aber doch wieder ein bisschen Kunststoff, denn der Nylonfaden aus dem geschenkten Nähnachlass wurde gleich dafür verwendet und eignet sich hervorragend. Das Tochterkind darf allerdings ausschließlich Armbänder fädeln, denn bei den Kettenvarianten ist mir bei so einer reißfesten Variante dann doch die Strangulierungsgefahr zu groß. Wenn man mit diesem Thema einmal in Berührung gekommen ist, denkt man selbst beim Fädelspiel an solche Gefahren.


Zwei Bloggerinnen wollen diese Woche wieder wissen, für welche fünf Dinge wir dankbar sind. Meine fünf Gedanken dazu beziehen sich bereits auf den Geburtstag der Tochter:

1. ... dass wir es geschafft haben, die Kindergeburtstagseinladung als Mutter-Tochter-Bastelprojekt fertigzustellen.
2. ... dass das Tochterkind überzeugt werden konnte, dass es gar nicht so traurig ist, im Winter statt im Sommer Geburtstag zu haben, weil man dafür die erste in der Familie ist, die überhaupt feiern darf ;-)
3. Ein Kind noch spontan nacheinzuladen, weil das Geburtstagskind es sich so wünscht und man dabei erfolgreich das Mantra wiederholt hat "es ist nicht mein sondern ihr Geburtstag" und "eins mehr passt schon noch rein"
4. Mitzuerleben, welche große Vorfreude so ein 5. Geburtstag auslöst - mal schauen, ob mir das mit 33 Jahren mehr im August auch so gelingt
5. Rechtzeitig ein zweites Lieblingsbuch aus dem Waldhuhn-Verlag bekommen zu haben und nun überlegen zu können, welches man auf den Geschenketisch legen wird.

Verlinkt beim Freutag, H54F und den Friday Fives.
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Rezension: Carlin kopfüber

Mein erstes Rezensionsexemplar aus dem Waldhuhn-Verlag habe ich mit "Frau Bengali"* im Sommer des letzten Jahres bekommen und war ehrlich beeindruckt, dass es Kinderbilderbücher gibt, die beim künstlerischen Anspruch in Illustration und (!) Text so sehr überzeugen können. "Frau Bengali"* - deren Geschichte momentan einen aktuelleren Bezug hat, als ich das letzten Sommer noch ahnen konnte - wird übrigens in wenigen Tagen auf dem Geschenketisch der Tochter landen. Mit "Carlin kopfüber"* habe ich nun die nächste Neuerscheinung aus dem Waldhuhn-Verlag erhalten.

Abbildung vom Waldhuhn-Verlag
Zitat Klappentext:

"Carlin ist eine kleine Fledermaus, die es nicht eilig hat. Während die anderen Fledermauskinder längst durch die Gegend flattern, hängt er lieber gemütlich am Ast. » Fliegen. Wozu fliegen?! Es ist doch alles toll so, wie es ist. «
 

Aber wie lange kann Carlin sich eigentlich Zeit lassen? Ja, darf man das denn überhaupt —so lange warten? Warum nicht. Carlin hat nun mal sein eigenes Tempo . Und WENN Carlins Zeit einmal gekommen ist, dann mit so viel » Wumms «, dass es durch den gesamten Blätterwald rauscht.
 

Begleitet wird Carlin von der vorwitzigen Motte Berga. Trotz aller Gegensätze verbindet die beiden eine außergewöhnliche, wunderbare Freundschaft."

Abbildung vom Waldhuhn-Verlag
Die zwei bildenden Künstlern Kirsten Hinkler und Marc Hartmann haben damit ein sehr sensibles Thema angefasst, denn das Zeitlassen- und Erwartungsdruck-Thema scheint wohl leider sehr viele Eltern zu begleiten. In unserem Freundes- und Familienkreis gibt es Kinder, bei denen das "warum fliegen sie nicht los" einen ganz besonderen Hintergrund hat. Bei einigen gibt es dafür medizinische Schubladen, die zu notwendigen Hilfestellungen auf den Weg des Lebens bis zur beängstigenden Diagnosen führen.

Ohne diesen Hintergrund, scheinen aber nur noch wenige Eltern ihren Kindern Freiräume für eine individuelle Entwicklung geben zu können. Wie schnell wird doch der normierte Entwicklungskalender vorgelegt und verunsichert. Selbst unser Tochterkind wurde mit ihrem Minimalgewicht zur Physiotherapie beordert, weil die Nackenmuskelatur das Köpfchen-halten erst zwei (!) Wochen nach dem Vorgabeplan ermöglichte. Ganz rasant wird das Rezept für Ergo-, Logo-, oder andere Theraphieformen Kindern verschrieben, die keinen wirklichen medizinischen Hintergrund haben. Manchmal würde es ja vielleicht schon reichen, wenn Erwachsene - wie hier berichtet - sich einfach mal Zeit für ihr Kind nehmen, statt auf dem Wischhandy rumzusurfen. Dann würde die kleinen Menschen sicherlich ganz ohne Therapiestunde fliegen sprechen lernen.
 
Abbildung vom Waldhuhn-Verlag
Wenn wir dieses wunderbare Publikation - die es für 14,95€ im Handel* gibt - unseren Kindern vorlesen werden, wird es hoffentlich keinen Zeitdruck geben, denn bei diesem Buch, darf man nicht parallel auf die Uhr schauen. Die Illustrationen lassen die Augen auf jeder Seite erneut auf Entdeckungsreise gehen. Das empfohlene (Vor)Lesealter wird bereits mit drei Jahren angegeben. Am Ende des Buches findet sich noch ein Vorschlag für ein Waldspiel und für die größeren Kinder der Fachtext "Kleine Jäger der Nacht" vom NABU Sachsen.


Abbildung vom Waldhuhn-Verlag

Vom Waldhuhn-Verlag wurde bereits vorgestellt:
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Interview: Clauchichi.de

Meine Blogsponsorin für das erste Vierteljahr 2015 ClauChichi* gehörte zu den allerersten Nähbloggern aus meiner eigenen Stadt, von denen ich beim Beginn meiner Blogger- und Nähleidenschaft erfahren habe, denn das Tochterkind wurde vor fast fünf Jahren von unserer Hebamme in einem Wiegetuch* von ihr gewogen. Da sie sehr, sehr langsam zunahm und erst nach fünf Wochen ihr Geburtsgewicht wieder erreichte, hatte ich damals genügend Zeit, mir den Namen des Nählabels zu merken und den dazugehörigen Blog zu finden. Auch die ersten Schuhe meiner Tochter sind von ihrer Nadel gesprungen. Inzwischen gab es schon mehrere persönliche Treffen und ich weiß inzwischen, welche warmherzige, immer hilfsbereite Näherin dahinter steht. Daher mag ich sehr, dass sie mir meine Fragen beantwortet hat:

Wie heißt dein Shop und wann hast du ihn eröffnet?

Mein Shop heißt clauchichi.de* und wurde 2010 eröffnet. Ich biete hier inzwischen eine breite Palette an Accessoires und Kleidung für Groß und Klein an und ständig kommt Neues dazu.


Was war das erste Produkt, das du verkaufen konntest?

Das erste verkaufte Produkt war eine Windeltasche*, genau wie viele die noch folgten.
Leider gab es nach der Geburt meiner großen Tochter keine kleinen Windeltaschen um für kurze Ausflüge schnell ein, zwei Windeln & ein paar Tücher mitzunehmen. Schnell verschenkte ich diese Taschen auch an Freundinnen und Bekannte zur Geburt- sie kamen so gut an, dass ich es einfach wagte sie auch bei DaWanda anzubieten.



Hast du ein Lieblingsstück in deinem Shop?

Im Moment die Shopping Taschen*, ich liebe sie und habe selber inzwischen drei Stück im ständigen Gebrauch. Sie sind einfach nur klasse, ganz klein in der Handtasche zu verstauen und wenn frau sie braucht, haben sie ein tolles Volumen für den täglichen Einkauf, den Besuch im Schwimmbad oder als Übernachtungstasche fürs Kind usw.


Welches Produkt wurde bei dir im letzten Jahr am häufigsten gekauft?

Ganz eindeutig die Schlüsselanhänger*, die ich in bereits fertigen Versionen aber auch mit personalisiertem Text* anbiete.


Was ist das besondere an clauchichi?

Alle Produkte, die es in den Shop schaffen wurden von mir oder im Freundes- und Familienkreis zunächst ausgiebig getestet um ein optimales Produkt anzubieten. Die Rückmeldung durch die Kunden ist auch durch und durch positiv, viele bestellen nicht nur einmal.

Ist der Shop dein erstes, zweites oder drittes Standbein?

Inzwischen mein erstes Standbein. Der zeitliche Aufwand ist nicht zu unterschätzen, damit das ganze "läuft". Neben dem Shop mit Genähtem gibt es auch einen zweiten Shop*, in dem ich Nähzubehör anbiete. Ganz neu sind da die Nadelmagnete als Holz*, die sich als echter Renner erweisen.


Wieviel Arbeitszeit investierst du in deinen Shop?

Das ist unterschiedlich, vor Weihnachten oder Ostern natürlich sehr viel mehr Zeit als normalerweise. Ich versuche aber immer eine gute Balance zu halten, damit die Familie bzw. meine Kinder nicht zu kurz kommen. Sie stehen immer an erster Stelle- aber der Shop bekommt genauso viel Herzblut ab!

Wie sieht dein Shop aus, wenn du in die Zukunft träumst?

Ich würde gern das gesamte Angebot erweitern um einige Produkte, die sich sich entweder noch in der Testphase befinden oder nur als Idee im Kopf herum spuken... Man darf gespannt bleiben!

Wo sollten wir noch vorbeischauen?

Auf jeden Fall bei superSarah*, die ich vor allem für ihre schönen Illustrationen sehr mag und die auch in Person eine absolut liebe & kreative Kollegin ist.

Hast du eine Buchempfehlung?


 
Allen Selbermachern möchte ich das Buch "growing up sew liberated" von Meg McElwee ans Herz legen, ein herrliches Potpourrie an Ideen für eine schöne Kindheit.
Und als Empfehlung für Eltern "Wecke niemals einen Schrat" von Wieland Freund, ein Buch zum Vorlesen & Selberlesen für größere Kinder, an dem alle Spaß haben. Wir lieben es sehr und lesen es immer wieder gern (vor).
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Nähzubehör - Kopierrädchen &. Co.

Von der lieben (Ex)-Kollegin, wie sie sich selbst immer gern bezeichnet, gab es nicht nur einen großen Stapel Stoffe, sondern auch Nähzubehör aus dem familiären Nachlass, der heute auf meinem Creadienstagstisch liegt. Das das Gummiband aus DDR-Zeiten immer noch elastisch ist, finde ich schon beachtlich, wobei ich mir die Nachhaltigkeit der Zusammensetzung kaum Illusionen mache. Richtig praktisch sind aber ganz große Teppichnadeln* Marke "Best London", die sich hervorragend zum Einzug der Overlockfadenraupen eignen.


Eher aus sentimentalen Gründen habe ich das Kopierrädchen* mitgenommen. Bislang bin ich ja komplett ohne ausgekommen - "rädelt" ihr denn eure Schnittmusterbögen ab? Außerdem sind noch zwei mir völlig unbekannte Gerätschaften mit zu mir gewandert, bei denen ich bislang völlig ratlos bin, wozu man sie verwendet. Vielleicht zur Lederbearbeitung? Wer weiß mehr?
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Eulenkissen

Beim wunderbaren Schäfchenkissen, das beim Dresdner Nähbloggertreff am Freitag von Schau'n wir mal genäht wurde, fiel mir ein, dass bei mir ja noch ein Eulenkissen seit Monaten darauf wartet, hier gezeigt zu werden. Immerhin kurz vor Jahresfrist gelingt es mir nun, denn das Kissen gab es eigentlich zum 4. Geburtstag und war beim Geburtstagskleid sogar mal kurz zu sehen.


Der Wunsch nach so einem Eulenkissen war im letzten Jahr sehr spontan beim Tochterkind entstanden und das Kissen daher schneller genäht und vor allem verschenkt, als der Fotoapparat gezückt werden konnte. Ein Einzelbild der Vorderseite habe ich bis heute nicht geschafft. Vernäht wurde ein Robert-Kaufmann-Eulenstoff, den ich ganz am Anfang meiner Nähleidenschaft gekauft habe und ein oranger Pünktchenstoff aus Marions Wunderland*.


Im Gegensatz zu den sehr aufwendigen Kissen von Schau'n wir mal hat das Kissen keinerlei Nähgeheimnisse. Das Tochterkind war aber hocherfreut und begeistert, dass sich auch ein Aufnäher mit ihrem eigenen Label am Kissen fand. Nun bin ich gespannt, welche Spontanwunschideen das Tochterkind dieses Jahr hat, denn in zehn Tagen wird sie fünf Jahre alt ... unglaublich!
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50. Dresdner Nähbloggertreff

Am vergangen Freitag war es so weit und die Dresdner Nähblogger haben sich bereits zum 50.sten Mal getroffen. Unglaublich und für mich eine große Sonntagsfreude, dass sich diese Nähgruppe gefunden hat. Damit wir das "Jubiläum" nicht alleine feiern, hatte Saxony Girl uns entsprechendes Publikum besorgt und den Nähtreff in eine Sportsbar (!) verlegt. So habe ich meinen großen roten Koffer an einen Ort des eigenen Stadtteils gezogen, den ich noch nie betreten habe.


Das Maschinchen unter den Augen amüsierter Männer und interessierter Keglerinnen in Betrieb zu nehmen, war schon etwas gewöhnungsbedürftig, aber dafür war die kulinarische Seite mit Cocktails und Menükarte recht überzeugend.






Rechts und links von mir hatten ihre Maschinen diesmal aufgebaut: Kuddelmuddel, anneblog, Catlog, Mit Nadel und Faden, Kääriäinen, Saxony Girl, stoff_verzueckt, Friemeleien, janiJa!, Schau'n wir mal und Hüpfeball. So richtig viel zum nähen, bin ich leider nicht gekommen, denn ich muss wohl ernsthaft an einer besseren Vorbereitung arbeiten. Nach dem Arbeitsalltag nur alles etwas hektisch in den großen roten Koffer zu werfen, führt dazu, dass dann vor Ort die wichtigsten Dinge fehlen. Eigentlich wollte ich ja das August(!)-Nähtreff-Projekt endlich fertigstellen, aber ohne Druckknöpfe und breitem Gummiband, blieb es dann bei nur vier Nähten - und immerhin zwei geklebten Schnittmustern.

Langweilig war mir trotzdem nicht, denn es gab mit "Liebe auf den ersten Stich: Einfach perfekte Kleider nähen"* und einem Minibügeleisen von Prym*, genügend spannende Dinge zum anschauen. Am süßen Schafskissen werkelte übrigens gerade Schau'n wir mal. Außerdem habe ich stoff_verzueckt hoffentlich nicht zu sehr mit der Geschichte des großen roten Koffers gelangweilt.



Am Ende konnte bei Mit Nadel und Faden noch beobachtet werden, wie das entgittern funktioniert - aber das sollte ich vielleicht gar nicht so genau hinschauen ...


Ich freu mich jedenfalls schon auf das nächste Treffen - vielleicht wird es ja da etwas mit dem August-Nähprojekt ...
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Holzspielzeug: Kapla & Gratwanderung platikfreies Kinderzimmer

Nicht nur der Sohnemann hat unterm Weihnachtsbaum neues Holzspielzeug gefunden, sondern auch das Tochterkind. Mit ihren fast fünf Jahren musste es natürlich etwas anspruchsvolleres sein und daher haben wir die große Kapla-Kiste* mit 280 Steinen und Anleitungsbuch* auf dem Wunschzettel vermerkt. Erfunden wurden die Kapla-Steine 1985 von einem niederländischen Kunsthistoriker. ;-) Die Proportionen der 120 mm Pinienholzsteine entsprechen den ungeraden Zahlen 1:3:15 - so ist jeder Baustein beispielsweise ganz genau drei mal so breit wie hoch. Durch die Exaktheit dieser Maße lassen sich riesige Bauwerke errichten - zumindest, wenn man keinen kleinen Bruder hat.


Neben der 280er Kiste* inkl. Buch gibt es die Größen 100*, 200*, 1000* und eine Farbvariante*. Auch bei den Büchern gibt es vier Varianten, die farblich unterschiedlich gestaltet sind. Rot* und Blau* sind für Kinder ab 6 Jahren und Grün* und Gelb* für die Jüngeren. Da wir bislang nur die rote Fortgeschrittenen Variante haben, steht wenigstens ein Geburtstagswunsch für das Tochterkind nun bereits fest.


Im Gegensatz zum 1. Geburtstag des Sohnemanns, an dem er ja einige "Verschiebegeschenke" bekommen hat, die nur für das Tochterkind gedacht waren und er dafür die zu kleinen Sachen nachnutzen konnte, war es diesmal sehr ausgeglichen. Beide Kinder haben jeweils ein hochwertiges Holzspielzeug und ein wärmendes Kleidungsstück von den Großeltern bekommen. Bei der Tochter war das - wie bei den Handschuhen schon angekündigt - eine neue Finkid-Jacke*, die nun hoffentlich auch wieder zwei Winter erlebt. In zwei Wochen wird das große Mädchen nun schon fünf - habt ihr denn Geschenkvorschläge für uns?


Unsere Entscheidung Plastikspielzeug und damit auch Duplo* und Lego* aus dem eigenen Kinderzimmer herauszuhalten, bleibt eine Gratwanderung, denn sie ist weder in allen Lebenslagen und vor allem -orten der Kinder konsequent, noch wird sie dogmatisch eingehalten. Sicherlich gibt es wie letzte Woche beim Regenbogen in den Kommentaren ganz richtig bemerkt, jede Menge andere (Umwelt)Gifte, mit denen wir und unsere Kinder tagtäglich konfrontiert sind. Mit der Möglichkeit, dass aber die Plastikbausteine aus Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymerisat (ABS) für eine spätere Krebserkrankung verantwortlich sein könnten, sagt mir mein Bauchgefühl, dass ich mich über jedes Spiel freue, bei denen die Kinder die bunten Plastikbausteine oder anderes Plastikspielzeug nicht in der Hand haben - von der ökologischen Seite der Plastikwelle im Alltag mal ganz abgesehen. Sowohl im Kindergarten wie auch bei den Großeltern wird ohnehin genügend damit gespielt. 

Wenn wir es wenigstens im eigenen Kinderzimmer schaffen, dass die Kinder aus dem alles-in-den-Mund-stecken-Phase hinhaus sind, bevor sie im Plastikspielzeugmeer versinken, wäre ich schon zufrieden. Sollte der Wunsch danach tatsächlich irgendwann aufkommen, werden wir es aber sicherlich erstmal mit der Lego-Holz-Variante von Panorigo probieren oder - nach erfolgreichem Abschluss des Vierseithofprojektes - die beiden in die Kinderzimmer der anderen über 20 Nachbarskinder schicken.  

 


Verlinkt beim *.txt-Projekt von Dominik Leitner, dem Freutag und bei den Geschenkideen für Kinder.
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