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Solidarische Landwirtschaft Schellehof September & Oktober 2015

Letzten Monat habe ich es nicht geschafft rechzeitig über den September-Erntemonat der solidarischen Landwirtschaft Schellehof berichten zu können und daher gibt es nun gleich einen acht-Wochen-Rückblick. Außerdem waren wir selbst im September zeitweise verreist und so gibt es aus dieser Zeit leider auch nur zwei statt vier Erntebilder.


Der September war für mich ein Kartoffelmonat, denn noch nie habe ich vorher so viele unterschiedliche Kartoffelsorten vor dem Schäler gehabt. Dabei fand ich eine ganz violette Variante besonders interessant und die Mini-Gourmet-Kartoffel "La Ratte". Dazu bekamen die Ernteteiler mitgeteilt:

"Sie ist so klein, weshalb die Ernte deutlich länger dauert. Aus meiner Sicht schränkt die Größe auch die Verwendung ein. Ich würde mir den Aufwand mit dem Schälen wohl nicht machen. Im Internet liest man »In Frankreich genießt die La Ratte-Kartoffel hohes Ansehen. Nicht umsonst sagen die Franzosen: "Es gibt die La Ratte, und es gibt andere Kartoffeln." 1872 erstmals zugelassen, gilt die alte Kartoffelsorte als Königin der Knollenfrüchte. Ihre außergewöhnlichen Qualitäten haben sich bis nach Deutschland herumgesprochen, wo die alte Kartoffelsorte seit den 1990er Jahren in kleinen Mengen für den Feinschmeckermarkt angebaut wird. Mit Schale gegart und anschließend gepellt entwickelt die alte Kartoffelsorte ihr besonderes Aroma: Nussig, mineralisch und erdig schmeckt das festkochende Fleisch, das vor allem in der Gourmetküche Verwendung findet.« (Aus: Erntebrief SoLaWi Schellehof)
 

Im Oktober war die Tomatenzeit leider schon wieder vorbei, was besonders für den Mann traurig war. Dafür kämpften wir mit der riesigen Chinasalaten, für die mir immer noch passende Rezepte fehlen, großen Poreestangen, Spinat und Mangold. Außerdem beginnt wohl langsam die Kürbis- und Kohlkopfzeit. Unsere Ernteteilerin, die ebenfalls in der Museumwelt tätig ist, hat übrigens das Gemüsegesicht a la Arcimboldo* zusammengestellt.

Verlinkt bei  Ei(nfach)-Na(chhaltig)-B(esser leben) und Mittwochs mag ich.

Mit dem leetchi-Tool haben wir ein virtuelles Bio-Lebensmittel-Sparschwein aufgestellt, das unsere Vierseithofsanierungskasse entlasten könnte. Der halbe Ernteanteil kostet momentan 1€ pro Tag/pro Kind. Wenn du auf meinem blog etwas nützliches für dich gefunden hast, freuen wir uns über einen Euronentaler ...




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