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#Konsumauszeit

Gleich in drei Blogs, die ich regelmäßig lese, bin ich über die Aktion #Konsumauszeit  gestolpert. Fast zeitgleich habe ich davon bei mamadenkt und Jademond gelesen und da mein feedly reader vom neueren zu älteren Beiträgen sortiert, danach auch bei den Organisatoren dieser Aktion Apfelmädchen & sadfsh.


Zunächst habe ich eigentlich ein bisschen geschmunzelt, denn unsere Konsumauszeit währt nun schon drei Jahre und hat ihren Auslöser unter anderem im Vierseithofprojekt. Selbst mit den Wissenschaftlergehältern zweier promovierter Hauptverdiener ist dieses Projekt kaum noch finanzierbar und daher gibt es bei uns eigentlich gar keine unnötigen Zusatzausgaben mehr. Dem Mann steckte die Sparsamkeit und vor allem auch Konsumkritik zwar schon vorher in den (Kinder)Schuhen, aber auch ich bin dabei deutlich besser geworden.

Wirklich leicht macht es mir allerdings dieser blog, denn die Blogeinnahmen (mit denen dann doch konsumiert wird) und vor allem die Rezensionsbücherflut ersparen uns selbst den Geschenkekauf und man fühlt sich trotzdem regelmäßig beschenkt. Die Kooperation mit Drewa, die gestern hier gezeigt wurde, ist dafür sicherlich ein gutes Beispiel. So haben wir dieses Jahr weder für den Geburtstag der Tochter noch beim Sohn neue Dinge gekauft und trotzdem hatten sie einen wunderbaren Geschenketisch.

Den Anstoß, die eigenen Geldausgaben zu überdenken, finde ich trotzdem sehr gut und reihe mich deshalb noch mit ein. Eine wöchentliche Übersicht wird es bei mir nicht geben, aber am Monatsende möchte ich schauen, wofür wir zusätzliche Euronen ausgegeben haben. Ich bin selbst gespannt. Eine Ausnahme bleibt dabei der Vierseithof, denn dafür müssen die Euronen wohl weiter rollen.

Verlinkt bei  Ei(nfach)-Na(chhaltig)-B(esser leben), da Gedanken über (unnötigen) Konsum dort sehr gut passen.

Kommentare

  1. Interessant, auch bei dir ähnliche Gedanken zu lesen, wie sie mir zurzeit durch den Kopf gehen. Ich hatte letztens aus der Bibliothek ein interessantes Buch zum Thema Degrowth mitgebracht, das mich auch sehr, bzw. noch mehr als zuvor ins Grübeln gebracht hat. Was brauchen wir eigentlich wirklich? Und wäre weniger nicht eigentlich mehr Lebensqualität? Ich finde es gut, dass es einen Trend in diese Denkrichtung gibt. Die Ressourcen nehmen ja mit den Jahren nicht zu und unsere Kinder sollen auch noch genug zum Leben haben. Ich merke aber auch, dass es gar nicht so einfach ist, sein Konsumverhalten drastisch zu ändern beziehungsweise das in der werbeüberfluteten Welt den Kindern nahezubringen (auch wenn unsere noch nie "alles" bekommen haben) ...

    LG Doro

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    1. Ja, eigentlich ist dieser Blogbeitrag viel zu oberflächlich geschrieben und auch gedacht, denn eigentlich müsste man thematisieren, was man wirklich braucht bzw. wie viel (zu viel) man eigentlich schon hat. Vielleich gelingt mir das, wenn ich nach dem Monat Bilanz ziehe ....

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  2. Ich hab in den letzten Jahren auch immer weniger gekauft (man ist einfach gesättigt und es steht auch so genug rum :-) ). Und davor auch eher mal was für die Kinder als für mich. Klamotten hab ich schon ewig nicht gekauft und selbst beim Stoffe und Nähzutaten-Kaufen bin ich eher zurückhaltend. Das Hamstergen fehlt mir :-) Ich kaufe nicht mal gern Schuhe und wenn ich denn endlich mal ein Paar gefunden hab, müssen die auch lange durchhalten.
    LG Judy

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    1. Da bist du besser als ich, denn wenn ich mir das Stoffgebirge so anschaue, dürfte ich eigentlich für eine lange Zeit nichts mehr kaufen ....

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  3. Naja, aber ist das nicht auch Konsum - sich beschenken zu lassen? Auch dann werden Dinge produziert, Energie wird benötigt, etc. und vor allem irgendjemand bezahlt es ja am Ende immer. (Wenn man es auch nicht selber ist).
    Nachdenkliche Grüsse

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    1. Ja, das stimmt - wobei wir neben den Büchern und den Blogpartnerschaften, bei denen sehr genau auf den Nachhaltigkeitsaspekt geachtet wird, mittlerweile schon sehr eingeschränkt im (Geschenke)Konsum geworden sind. Sehr vieles, was ich früher bedenkenlos gekauft habe, landet inzwischen nicht mehr im Einkaufskorb ....

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  4. Das Gedankenmachen zählt, finde ich. Es muss nicht immer gleich die radikale Auszeit sein. Bei mir ist das eher ein schleichender Projekt und wenn die ganze Familie mitmacht, haben wir langfristig mehr davon und es ist nachhaltiger. Toll finde ich übrigens, dass du deine Blogeinnahmen so transparent mit erwähnst. Nur so kann ein Blog, der teilweise durch Werbung etc. finanziert wird, glaubwürdig bleiben.
    Viele Grüße,
    Marlene

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  5. Hallo!

    Meine Konsumauszeit dauert auch schon über 2 Jahre, das ist schon zur Gewohnheit geworden und wird sich auch nicht mehr ändern.

    Im Gegenteil, mit der Zeit wurde es immer weniger.

    Danke fürs Verlinken zu EiNaB!

    lg
    Maria

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