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Geld verdienen mit DIY Blogs: Blogeinnahmen 10/2015 & Rezension: Wie du mit deinem DIY-Blog Geld verdienen kannst

Da der kulinarische Teil des gestrigen Nähbloggertreffens wieder durch die Blogeinnahmen finanziert werden konnte, wird es Zeit für den letzten Monat die detaillierte Übersicht wieder aufzulisten. Im Oktober ging es nach dem kleinen Anstieg vom Vormonat wieder deutlich nach oben: 198,87 € standen am Monatsende zur Aufteilung auf die verschiedenen Töpfe bereit.

Damit scheint sich zu bestätigen, dass Monate mit Blogsponsoren und Interview die Kasse ordentlich füllen, während blogsponsorenfreie Wochen - wie bewusst in den beiden Sommermonaten - geradezu ein Loch in die Kasse reißen. Momentan fehlt allerdings die Zeit, um mich um die "Vermarktung" richtig zu kümmern und so gib es erst zwei Anfragen für 2016. Außerdem liegt mir dieses Bitten um den Werbeplatz nicht und mein Bauchgefühl stimmt eher, wenn der Wunsch direkt zu mir kommt oder im Gespräch entsteht.



Die Euronen kamen im letzten Monat von:


Amazon*: 57,02 €
Zanox: 50,56 €

Blogsponsor: 30,00 € 
Lead Alliance: 24,60 € 
Alles-für-Selbermacher*: 11,99 € 
Zweitvermarktung: 10,00 €
Namensbänder*: 3,09 €
Blogfoster: 1,47 €

Trade Tracker: 1,14 €





Überraschend sind auch diesmal wieder die Einnahmen hinter Zanox. Im Gegensatz zum letzten Monat kamen die Euronen diesmal wieder von  DaWanda* während es bei Etsy* gar keinen Verkauf gab. Außerdem scheint das Aufräumen via von Momox und Momox Fashion*weiterzugehen, denn auch von dort kamen immerhin 5,82 €. Einen Einkauf gab es nach meinem Blogbeitrag über die Gutschein-Gestaltung bei Hema*. Erfreulich waren auch die Zahlen bei Alles-für-Selbermacher*, bei denen das zweitbeste Jahresergebnis erreicht werden konnte.

Ausgegeben habe ich trotz eigentlich leerer Hobbykasse 40,00 € für einen Hosen-Workshop in Berlin, 13,50 € beim Dresdner Nähbloggertreff  und 10,00 € für mein Lotterie-Los Aktion Mensch. Auch gespendet wurde im Oktober ein Betrag von 20 €, der in Malmaterial für Flüchtlingskinder investiert werden konnte. 

Der Warenwert lag im Oktober bei 112,47 € und teilt sich auf ein Schnittmuster* von der Blogsponsorin im Oktober Prachtkinder* für 5,90 €, Ököknöpfe von Blaubeerstern für 8,80 € und die fünf Rezensionsexemplare aus den Neuerscheinungen "kullaloo Kuschelfreunde"*, "Vegan Homemade: Meine Grundrezepte für Tofu, Seitan, Pflanzenmilch, Käse, Nudeln und Co."*, Trampolina“, "Löffel und seine Freunde"* und "Quiltessential: Patchwork und Quilt - die Grundlagen"*. 

Geschrieben wurden im letzten Monat wieder 20 Blogeinträge, die deutlich gestiegene 28.578 Seitenaufrufe brachten. Im Ranking der Blogeinnahmer-Veröffentlicher bin ich auf Platz 9 von 14 gelandet.  



https://ad.zanox.com/ppc/?26258695C651384464&zpar0=[[Ebook]]&zpar1=[[Ebook]]&ULP=[[http://de.dawanda.com/product/88103287-pdf-ebook-geld-verdienen-mit-deinem-diy-blog?partnerid=de_zanox]]
Abbildung von Kreativlabor Berlin

Damit ist aber in diesem Monat die Übersicht noch nicht zu Ende, denn so ganz langsam scheint sich auch die DIY-Blogszene mit den Blogeinnahmen jenseits der Saktionierung von Blogparty-Teilnahmen bei verwendeten Affiliate-links zu beschäftigen. So habe ich die Gelegenheit genutzt, dass neue E-Book "Wie du mit deinem DIY-Blog Geld verdienen kannst"* von Julia Bräuning, die das Kreativlabor Berlin* gegründet hat, zu rezensieren. Das 160seitige PDF-Ebook gibt es momentan ausschließlich bei DaWanda*, obwohl es sicherlich auch (oder noch besser) beim Bücherriesen* seine Leser finden würde. Außerdem war ich natürlich neugierig, ob es mein eigener DIY-Blog mit dem besonderen Hintergrund der vollständigen Blogeinnahmentransparenz seit drei Jahren ebenfalls in diese Zusammenfassung geschafft hat, was aber nicht der Fall ist.

Aufgeteilt ist die online-Publikation - nach einem Vorwort und einführend Worten - in vier Kapitel: "Dein Blog - Aufbau und Inhalte", "Professionelle DIY-Anleitungen erstellen", "Einnahmequellen für deinen blog" und "Bonus-Lektionen" mit Interviews und Vertragsbeispielen. Das Buch hat mich daran erinnert, dass es eigentlich schon längst Zeit für ein MediaKit wäre, nachdem ich in den letzten Wochen auch schon mehrfach angefragt wurde. Andererseits gibt es auch eine Übersicht zu den häufigsten Fehlern der DIY-Blogger - wie sich beispielsweise nicht mit persönlichen Gesichtsbildern zu präsentieren - , von denen ich mich bei einigen bewusst dafür bzw. dagegen entschieden habe. Daher wäre ich wahrscheinlich auch kein gutes Beispiel gewesen und werde - gerade was den kritisch bewerteten Blogeinnahmebereich betrifft - weiterhin auf mein Bauchgefühl hören und transparent bleiben.

Abbildung von Kreativlabor Berlin


Besonders gut haben mir an diesem Buch*, die vielen weiterführenden links zu Beispielseiten, Vorlagen aber auch links zu Rechtsanwaltshinweisen gefallen, die direkt anklickbar sind. Das gesamte zweite Kapitel ist eigenen DIY-Ebooks gewidmet, die ebenfalls bislang nicht mein Bereich sind, da ich mich dabei zu unprofessionell fühle. Im dritten Kapitel habe ich hingegen gelernt, dass der TKP-Preis, den auch ich für den Werbeplatz als Grundlage genommen habe, häufig bei 2,50 - 3€ liegt und ich mit meinem 1€ da tatsächlich "preiswert" bin und auch bei den Blogkooperationen nach der Auflistung im Ebook ganz andere Preise verlangt werden könnten. Etwas überrascht hat mich in diesem Teil des Buches, das Anbieter wie blogfoster*, die (DIY-)Blogger und Unternehmen zusammenbringen wollen, nicht erwähnt werden. Mich selbst hätten außerdem noch Zweitverwertungsportale wie blogbox, blogF oder trusted-blogs interessiert, aber vielleicht gab es einige dieser relativ neuen Anbieter noch gar nicht auf dem Markt, als das Skript entstand.

Die Grundaussage des Buches bleibt aber, dass - und so ist es wohl auch bei der Autorin - die meisten Einnahmen aus dem Bereich DIY-Anleitungen und Textaufträge kommen und nur ein geringer Teil tatsächlich über Affiliate, die bei ihr nur 10% ausmachen. Wahrscheinlich wären meine Zahlen, die dieses Jahr bereits im November die 2000 € - Grenze hinter sich gelassen haben, da tatsächlich ein gutes Beispiel gewesen. Außerdem hätte aus meiner Sicht als Autorin und Herausgeberin im wissenschaftlichen Bereich auch noch der Hinweis auf die Meldung bei VG Wort unbedingt dazu gehört, denn dort können nicht nur Tantiemen für Druckwerke sondern auch für (Blog)Texte im Internet geltend gemacht werden. Für alle Neueinsteiger im Blogeinahmenbereich bleibt es aber ein gutes Standardwerk*, das für knapp zehn Euro in dieses Thema einführt. Außerdem hat mich überrascht, wer aus der Bloggerwelt dann doch aktiv Affiliate betreibt. Da relativ viele selbst einen DaWanda-Shop* haben und deshalb bislang gar nicht und - ganz neu - wohl nur sehr eingeschränkt das dortige Affiliate-Programm nutzen können, wäre ich neugierig auf die tatsächlichen Zahlen und Einnahmequellen. Vielleicht bin ich ja demnächst doch nicht mehr die einzige DIY-Bloggerin bei der transparenten Auflistung der Monatseinkünfte.

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