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Grünzeug: Winterspaziergang, Rodeln & Kuschlig+Warm-Mütze

Am 1. März haben wir es das erste und für diesen Winter ja wahrscheinlich auch letzte Mal geschafft, unseren Kinder die Schneelandschaft zu zeigen. Im Dresdner Elbtal vergisst man doch viel zu schnell, dass man sich eigentlich nur eine knappe Stunde ins Auto setzen muss, um mitten im Erzgebirge zu stehen, wo sich der Schnee so sehr viel länger hält. Das es am letzten Wochenende aber noch so viel war, dass man auf den Waldwegen ziemlich tief versinken konnte, hätte auch ich nicht erwartet. So habe ich endlich mal wieder etwas, was ich zur Draußen-sein-Serie von Naturkinder schicken kann.



Während der Sohn ziemlich skeptisch auf das weiße Landschaft geschaut und nur vorsichtige Schritte gewagt hat, war das Tochterkind sehr ausgelassen. Da wurden Schneeengel ausprobiert, Purzelbäume in dreifacher Ausführung geschlagen und - laut eigener Aussage - Kirchen geformt. Manchmal möchte man in diesen Momenten in die kleinen Kinderköpfe hineinschauen. Ob sie dabei an ihren letzten Kirchenbesuch gedacht hat?



Im Schnee konnte sie übrigens nicht nur erstaunlicherweise den im letzten schneeleeren Jahr gar nicht verwendeten und hier im Blog gewonnen Schneeanzug tragen, sondern auch ihre Mütze nach dem E-Book "Kuschlig & Warm"* von Madame Jordan*, die es noch nie hier in den Blog geschafft hat. Genäht wurde mit rotem Doppelface-Fleece vom Stoffmarkt und einem Futter aus rot-orangem Jersey, ebenfalls vom Stoffmarkt, aus dem auch diese Mütze entstanden ist. Als Aufnäher gab es auf der einen Seite ein Stückchen Schildkrötenwebband* und auf der anderen das Label von Namensbänder* mit ihrem eigenen Namen.


Nur zwei Tage nach diesen wenigen Stunden im Schnee, die für mich vor allem ein Erholungsspaziergang zur Bekämpfung der Dauerhusterei waren, stellte ich heraus, dass wir im Projekt Vierseithof vor dem nächsten tiefen emotionalen Tal stehen, bei dem ich noch nicht einschätzen kann, wie und ob wir es durchqueren.

Besonders den Mann, der seit über zwei Jahren kaum noch Zeit für solche Familienfreiräume hat, verlassen dabei langsam die Kräfte und vor allem die Freude, tatsächlich dort wohnen zu können und wollen. Mir selbst fällt das trübe-Wolken-schieben bei zwischenmenschlichen Problemen und großen persönlichen Enttäuschungen zwar etwas leichter, aber die Momente für die Dankbarkeit in dieser Woche zu suchen, ist auch für mich nicht so einfach wie sonst:

1. .... die Kinder mit auf die Beerdigung genommen zu haben und ihnen damit hoffentlich den Umgang mit dem Lebensabschied einfacher zu machen, als er uns selbst fällt
2. ... mit dem Tochterkind wunderbare Einhörner stempeln zu können
3. ... Lektüre bekommen zu haben, mit der ich bereits jetzt vom eigenen Bienenstock träumen kann
4. ... bei Frau Atze ein E-Book für den Kuschelelefanten von Aleksio* gewonnen zu haben
5. ... hier am Sonntag Blog-Geburtstag zu feiern - und zwar schon den 5. - und dabei nicht nur unglaublich tolle Gewinne der Blogsponsoren verlosen zu dürfen, sondern auch (endlich) von einer neuen Blogjahresaktion berichten zu können ....

Verlinkt beim Freutag, H54F und den Friday Fives

Kommentare

  1. und hier muss ich auch kommentieren:
    Schön, dass ihr es auch in den Schnee geschafft habt! Mein Mann war heute auch noch mal beim Kammlauf im Vogtland, Skiwettkampf!

    Ich würde ja gern wissen, welche emotionalen Hürden ihr bei eurem Projekt zu meistern habt. Das klingt ja nicht gerade ermutigend!!! Ich hoffe, es renkt sich wieder ein?!

    LG

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  2. Wow - euer Schneetag sieht einfach nach wunderbarer Ausgelassenheit, Freude und Entspannung aus!! Ich hoffe, er hat euch Kraft gegeben für die Sachen drumherum. Ganz besonders beeindruckt bin ich daher, dass du die Kraft hattets so wundervolle Augenblicke auflegen zu lassen.

    Ganz liebe Herzensgrüße,
    Viktoria

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