Jahresmotto

Jahresmotto
7. Blog-Geburtstag

Gewinner: 4. Blog-Geburtstag & Verlosung

Da ich unbedingt noch den "Blogger schenken Lesefreude"-Tag mitnehmen wollte, hatte meine 4. Blog-Geburtstagsverlosung eine ordentliche Überlänge. Dafür gab es gleich 53 sehr liebevolle, aber auch ehrliche Kommentare, über die ich mich sehr gefreut habe. Im Osterurlaub, den wir wieder bei den glücklichen Ziegen verbracht haben, die ihre Bioziegenmilch Andechser zur Verfügung stellen, fiel mir die richtige Auslosungsidee ein. Das Tochterkind suchte sich einfach vier Lieblingsziegen heraus und schon haben wir die richtigen Gewinner.



Ziege 219 und 217 losen die beiden DIY-Überraschungspakete aus. Da die Ziege mit Bart eher an die Männerwelt erinnert (der Ziegenbock wollte seine Nummer leider nicht in die Kamera halten) und die Kommentare im zweistelligen Bereich geblieben sind, geht das Jungen-Paket an Nr. 19 und das ist Schau'n wir mal. Hinter Nr. 17, die das Mädchenpaket bekommen wird, versteckt sich die Exil-Rheinländerin.


Ziege Nr. 82 mit ihren beiden kleinen Lämmern (diesmal haben wir die Ziegengeburten leider verpasst) habe ich dem 29. Kommentar zugeordnet, denn insgesamt sind 53 Blogleser in den Lostopf gesprungen und ich habe einfach eine Runde weitergezählt: 82-53=29. Damit bekommt Misses Greeny den Buchgewinn.


Da die Ziegen frei wählen dürfen, ob sie drinnen oder draußen ihren Tag verbringen möchten, musste natürlich auch noch eine Frischluftziege mit ausgewählt werden. Die graue Ziege ist Nr. 95 und übrig ist nur noch der Werbeplatz für den DaWanda-Shop. Da die Lostopfspringer dafür im einstelligen Bereich geblieben sind, zählt nur die letzte Zahl. Der 5. Bewerber ist Maxi & Anna, die schrieb "Wir würden uns über das Jungenpaket freuen :) Und vielleicht noch über den Bloggerwerbeplatz =)" Nun habe ich den Blog schon komplett durchstöbert, konnte aber so gar keine Hinweis auf ihren DaWanda-Shop finden. Ich bin gespannt!

Die Gewinner sollen sich per mail an amberlight.label-ät-gmail.com melden. Herzlichen Glückwunsch!
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Kunst- und Designmarkt in Linz

Am Ende unser österlichen Urlaubswoche ist es mir gelungen, die Familie nach Linz und zum nächsten Eisstand zu locken, während ich mich fast zwei Stunden der Kreativ- und Bloggerwelt hingeben konnte. Zusammen mit Edeltraud mit Punkten und stilles bunt, die selbst einen DaWanda-Shop* betreibt, durfte ich über den Kunst- und Desigmarkt in der Tabakfabrik schlendern. Dabei war ich sozusagen der besondere besondere Gast des DIY-Stammtisches Oberösterreich.


Der erste Stand, an dem wir genauer hingeschaut haben, gehörte zur Bloggerin ich jetzt auch, deren Projekt "Label for one day" ich schon seit Wochen virtuell beobachtet hatte. Es war sehr nett, dass Gesicht hinter der sonst fast 600 km entfernten Bloggerwelt kennenlernen zu dürfen. Ein Häkelsandwhich für die Kinderküche durfte auch mitkommen.



Angenehm überrascht hat mich die Vielfalt der Stände. In Linz gab es kaum identische DIY-Nähstände und gar keinen Stoffverkauf, bei dem ich hätte schwach werden können, sondern eher bereits etablierte Unternehmen, wie die vegane Kinderkleidung Garry Mash oder handgeduckten Shirts von What about tee*, von denen ich mir eine Wundertüte gegönnt habe. Zum Vorschein kam als eines von zwei Stücken das Fair-Trade-Shirt Loveboat*, das alleine schon deutlich teurer als die Überraschungstüte gewesen wäre. Die Nichteinhaltung der Fastenzeit führt allerdings dazu, dass ich noch überlegen muss, ob ich auf bessere Zeiten warte oder die feinen Shirts doch wieder verkreiseln muss.




Vorbehaltlos gefreut habe ich mich aber dafür über ein Treffen mit der Salon Buntspecht Betreiberin, deren  Blog ich auch schon vor einiger Zeit entdeckt habe und seitdem auf jedem Flohmarkt nach alten Farbwalzen Ausschau halte. Bislang war mir allerdings gar nicht so bewusst, dass sie aus Linz kommt, denn auf dem dortigen Flohmarkt, kauft sie bestimmt alle Fundstücke bereits vor mir auf. Sind diese Muster nicht großartig?


Herumgeschlichen bin ich um die recht hochpreisigen Dosen des Keramiklabels EL BE, diemit Sprüchen, wie "Das Gelbe vom Ei" oder "Das Blaue vom Himmel" und den wunderschönen Deckenknöpfen wunderbar in die später Fachwerkhausküche passen würden. Dafür wäre ein Stempel vom Stempelfelix finanziell machbar gewesen, aber so faszinierend ich den rasanten Vorortzuschnitt mit der Kreissäge auch finde, lockt mich doch die Schrifttypgestaltung nicht so richtig. Wahrscheinlich bin ich dabei schon der Kalligrapgie von bastis rike* zu sehr verfallen.

Ein nettes Gespräch gab es trotzdem, denn ich konnte als Dresdner wohl schon überraschen, dass ich mich in Linz auf dem Kreativmarkt zu erkennen gegeben habe, während er erst vor ein paar Wochen in meiner Stadt war. Auch wenn ich selbst gerne reise, wäre dieses Normadenleben von einem Kreativmarkt zum nächsten, wohl nichts für mich.



Ein Gespräch gab es auch bei zerum, die unter anderem die Soulebottles* verkaufen. Das der Betreiber aber noch nichtmal die Entstehungsgeschichte der Flaschen kannte, fand ich etwas irritierend. Die Flaschen bleiben trotzdem großartig und ich bin schon etwas berübt, dass nur der Mann so eine praktische Flasche benutzen darf, die meiner Emil Flasche* inzwischen ziemlich den Rang abgelaufen hat, denn die Soulebottle sieht nicht nur besser aus, sondern aus ihr trinkt sich auch viel besser.




Für die Augen gab es in Linz auch noch einige zu sehen. So haben mir die Illustrationen von nAdja* richtig gut gefallen und die beruhigende und doch farbenfrohe Gestaltung von Lebenskleider, die bald auch einen eigenen DaWanda-Shop* füllen will, haben mir auch richtig gut gefallen.

Es war also ein sehr inspirierender Marktbesuch in netter Begleitung. Nur nach meiner Linzer Wimpelnäherin habe ich vergessen zu fragen. Ob sie zu der Gruppe stich and bitch linz gehört, die ebenfalls auf dem Kunst- und Designmarkt waren?
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Probenähen: Jalka - Leggings von Näähglück - by Sophie Kääriäinen, Gr. 110

Die freie Nähzeit schon in greifbarer Nähe, habe ich mich Anfang des Monats bei Kääriäinen um einen Probenäherplatz beworben und war glücklich, dass ich trotz fast 300 Bewerbern tatsächlich dabei sein durfte. Das eBook Jalka* sollte gleich fünf verschiedene Beinkleidvarianten - Strumpfhosen, Leggings, Radler, Short und Socken - abdecken und mein Plan war natürlich, dass ich beide Kinderlein in verschiedene Varianten einnähe.

Das Leben verlief dann aber etwas anders, denn die Abgabe zog sich doch noch etwas hin und nach einmal durchatmen, stand spontan ein lieber, dreitägiger Besuch vor der Tür. Nach dessen Abreise wurden selbst die Koffer gepackt und es ging in den Osterurlaub nach Österreich. So habe ich mit dem Besuch an meiner Seite bislang nur eine Leggings zu bieten, die aber dafür das allererste von mir mit einer Overlock genähte Kleidungsstück ist.


Das Tochterkind passte glücklicherweise perfekt in die Gr. 110. Was bei Probenähaktionen ja nicht immer der Fall ist, gab es von meiner Seite keine Verbesserungsvorschläge. Ich war zwar etwas überrascht, dass man laut Anleitung die beiden Hosenbeide nicht ineinander stecken sollte, aber das erklärte sich später aus der Strumphosen-Variante.



Vernäht wurde ein Streifenjersey vom Leipziger Stoffmarkt in des Tochterkindes Lieblingsfarben, von dem ich leider so wenig gekauft hatte, dass das Beinkleid längs- statt quergestreift werden musste. Das Bündchen kam von DanaMa* und wurde beim Dresdner Handmadde Markt mitgenommen.


Das Tochterkind stufte ihr neues Beinkleid als äußerst bequem ein und führte vor ihrem Hörspielhaus von bibabox* gleich freiwillig vor, das da nichts drückt oder zwickt. Nach Österreich reiste das neue Beinkleid nach dem Jalka-eBook* auch mit und wurde dort erst wieder ausgezogen, als der Ziegenstallgeruch wirklich nicht mehr zu ertragen war. Mich selbst begeistert allerdings neben der Passform vor allem das Innenleben - was für großartige Nähte, die endlich nicht mehr gestümpert aussehen. Ein bisschen ziehen sie sich allerdings noch auseinander und daher werde ich das nächste Mal die Sicherheitsnaht an der babylock desire* ausprobieren.

Inzwischen ist unsere Jalka-Variante* schon wieder bereit für die neue Kindergartenwoche und wird deshalb heute bei bei my kid wears gezeigt. Verlinkt auch bei der Meitlisache und Kiddikram.
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Tassenteppich | Mug Rug

Der feine Blaudruckstoff ist nicht nur für die Hasenohren zum Einsatz gekommen, sondern vor einigen Wochen auch für einen personalisierten Tassenteppich. Ich war mir zwar nicht ganz sicher, ob die beschenkte Oma wirklich verstanden hat, wozu dieser Tropfenauffänger gut sein soll, aber gefreut hat sie sich hoffentlich trotzdem.




Etwas gewagt, habe ich diesmal blau und rot kombiniert. Dafür wurden die letzten Reste des feinen japanischen Druckstoffes verarbeitet, den ich mir mal auf dem Stoffmarkt geleistet habe. Ursprünglich war er ja mal als Rockstoff eingeplant, hängt aber inzwischen fast komplett in unserer Küche an der Wand. Der Applikationskreis ist diesmal keine neu erworbene Stickdatei, sondern fand sich direkt in meiner Maschine*, der ich offensichtlich immer noch nicht alle Geheimnisse entlockt habe. Aber die Stickeinheit wurde trotzdem mit einer zusätzlichen Stickdatei gefüttert, denn der Mug Rug ist nach der ITH-Datei von sewbeedoo entstanden. Diesmal gab es dabei auch keine ungeplante Zusatznaht und ich war recht zufrieden mit dem Endergebnis.
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Schokoeier im Osterhasen & Nähbloggertreff

Nach dem bereits gezeigten Prototyp bin ich in die österliche Serienproduktion eingestiegen. Wie bislang jedes Jahr hat sich auch dieses Mal wieder der Mann hinter die Maschine geklemmt, da sonst die Geschenkemenge nicht zu bewältigen gewesen wäre. Obwohl nun mit der Innovis 1500D* und der baby lock desire* zwei Wundermaschinen in meiner Nähecke Wohnzimmerecke stehen, näht er weiterhin ausschließlich auf seiner Veritas und lobt dabei ausdauernd Fadenspannung und Stichbild.




So war ich nur noch für das Zuschneiden und das Hasengesicht-Sticken zuständig, während der Mann die Ohrenschnipsel applizierte und die Hasentaschen fertigstellte. Eine feine Arbeitsteilung. Die meisten Hasengesichter entstanden am Karfreitäglichen Nähbloggertreff der Dresdner Nähdamen, der zwar diesmal etwas kürzer ausfiel, aber gut besucht war. Auf die Teilnehmerzusammensucherei habe ich in meiner Osterwoche mal ausnahmsweise keine Lust und bin mir sicher, dass die anderen Nähblogger da bestimmt noch ausführlicher berichten werden. Vorlage war wieder die Anleitung von  mer mag und probablyactually. Nur die Gesichter habe ich diesmal deutlich hasenhafter hinbekommen.




Versteckt wurden die gefüllten Osterhasen bei den Schwiegerelten, dem Großfamilienosterfest und am Urlaubsort. Bei den vielen zu Beschenkenden gab es auch wieder ungewöhnlich viele Präsente, von denen hier noch nichtmal alle gezeigt werden. Besonders gefreut habe ich mich aber über die vorgezogenen Pflanzen der Schwägerin und über die Wurzelkinder Blumenpresse* für das Tochterkind.


Unsere hölzerne Stickfigur* ist auch prima angekommen und wurde auf der ganztägigen Fahrt in den Urlaubsort schon ausführlich bespielt. Dazu haben wir erstmals das Sams* gehört und uns köstlich über Herrn Taschenbier und Frau Rotkraut amüsiert.

Da ich im Urlaub so gar keine Lust auf und Zeit für Auslosungen habe, verschließe ich den Lostopf doch erst etwas später und verlängere meine Verlosung um eine Woche bis zum 30. April 2014.
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Osterei mit Naturfarben färben

Im Promotionsabgabestress hatte ich eigentlich schon befürchtet, dass meine etwas alternativen Ostereierfärbeversuche dieses Jahr wirklich ausfallen müssten, aber glücklicherweise war diesmal die Schwägerin bestens vorbereitet. So haben wir mit Zwiebeln, Kurkuma, roter Beete und Rotkraut zuerst unsere Finger und dann tatsächlich die Eier gefärbt.



In das Kochwasser kam ein bisschen Essig und anschließend durfte das Tochterkind in der Großelternküche die Eier in die Töpfe verteilen. Vor allem die Rotkraut-Eier sahen nach der Kochzeit aber sehr, sehr blass aus. Deshalb gaben wir ihnen einen Nachfärbeversuch über Nacht.



Die Eier mit dem zunächst schlechtesten Färbeergebnis waren nach der Färbenacht tatsächlich am besten. Was für ein strahlendes Rotkraut-Blau. Das Kurkuma-Gelb fand ich auch sehr beeindruckend. Nur die Zwiebelfarbe erinnerte eher an die normalen braunen Eier.




Nächstes Jahr probieren wir auf jeden Fall noch eine grüne Variante aus. Petersilie soll sich dafür prima eignen. Im Gegensatz zu den Rotholzeier hier und hier konnten wir uns bei den Gemüse- und Gewürzvarianten wenigstens sicher sein, dass es beim Verzehr keine ungewünschten Nebenwirkungen geben würde. Und wie habt ihr dieses Jahr gefärbt?

Dreimal werde ich übrigens noch wach und dann darf ich am Oberöstereichischen DIY-Stammtisch teilnehmen. Darauf freue ich mich heute schon am Mittwoch. Sehen wir uns vielleicht zum Kunst- und Designmarkt in Linz? Heute ist übrigens der letzte Tag, um in den Lostopf zu hüpfen und auch mein Buch zur Aktion "Blogger schenken Lesefreude" wird dabei verlost.
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12tel Blick April 2014 Vierseithof

Der Rückbau ist in vollem Gange und selbst der 12tel Blick zeigt davon erste Spuren. Das meiste passiert allerdings momentan in den Innenräumen, wo mittlerweile nicht nur die Balkenköpfe freigelegt sind, sondern auch die Elektronstallation rausgerissen rückgebaut wird. Sogar das Kleinsteinpflaster haben wir stellenweise schon ausgegraben und zwischengelagert, damit wir es später wieder verwenden können.

April 2014
Im Vergleich zum Vorjahr sieht man endlich, dass der Hof nicht mehr im Dornrösschenschlaf liegt, sondern sich etwas tut. Außerdem ist die Natur dieses Jahr deutlich weiter, denn der Nussbaum trägt schon die ersten Blätter.

April 2013
Die größten Überraschungen gab es bei den Elektrogeräten, wo sich altertümliche Kästen mit Quecksilberröhrchen fanden und bei den Estrichböden in den eingebauten Bädern, die zunächst selbst schwerem Gerät standhielten.




Die überraschenste Endeckung gab es aber auf dem Dachboden, denn dort fanden sich 150 Magnetbänder, die mit Titeln wie "DDR - Gestern, Heute, Morgen" aus dem Jahr 1978 sehr weit in die Vergangenheit zurückreichen. Seltsamerweise tauchen die Titel in allen erdenklichen Sprachen auf - Holländisch, Arabisch, Italienisch. Wenn diese Vergangenheitsrelikte unser gemeinschaftliches Kinderbeet finanzieren könnten, würden sie wirklich noch etwas Gutes tun. Wir werden sie deshalb testweise mal im großen Versteigerungsportal einstellen.




Ein Produktion mit dem Titel "Willst du den Frieden - kämpfe um ihn" in der
Paschtunen-Sprache, die in Afghanistan gesprochen wird, hat mich dann aber doch etwas bei diesem Fund frösteln und an die Bloggerin Mama Miez denken lassen.

Für den  SINNblick 2014  von blick7 war ich bei den Aufnahmen auch wieder besonders aufmerksam:

Gesehen:
Neue Sitzbänke in der Mitte des Hofes für die Baupausen und Lagerfeuerabende

Gehört:
Das scheppern von Metallstangen, die aus den Fenster geflogen kommen, das kratzen von Schaufeln, die Schubkarren befüllen und einen Presslufthammer

Gerochen:
Lagerfeuergeruch

Gedacht:
Warum kann es nicht immer so friedlich in der Baugmeinschaft sein, wie bei den Baueinsätzen.
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Ostern: Schlafhasen

Der erste Schlafhase nach der Anleitung von mer mag und probablyactually ist schon etwas vorösterlich von meiner Nadel gehüpft, so dass ich ihn heute zeigen kann. Beim Prototypen gab es allerdings nur sehr dickes Filz im Angebot, so dass die Ohren nicht zusammengebunden werden konnten. Ich finde ihn als Schokoeierversteck trotzdem perfekt.



Weitere Schlafhasen sind dann beim Dresdner Nähtreff entstanden, aber die zeige ich euch erst später. Heute wird erstmal Ostern gefeiert. Ich wünsche euch einen wachen Osterhasen und vor allem ganz viel Familienzeit.
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Stoffwindeltest: Pop-In NewGeneration Bambus V2 (SIO)

Der Windelshop ***AnGeD*** ...im Sinne der Natur! hat es möglich gemacht, dass der Sohnemann seinen Po seit ein paar Wochen nicht nur in die Pop-In V3 stecken kann, sondern nun auch in das allerneueste Modell von Close Parent. Am Ende meines ausführlichen Pop-In-Berichtes hatte ich mich ja hypothetisch gefragt, was man an diesem aufwendigen Windelsystem eigentlich überhaupt noch verbessern könnte. Dank ***AnGeD*** ...im Sinne der Natur! kann ich davon nun berichten.


Im unausgepackten Zustand sieht man auf den ersten Blick kaum einen Unterschied. Der wird aber im Inneren sichtbar, denn der breite Gegenklett am Rücken ist verschwunden und wurde durch zwei kleine Laschen ersetzt, die sich während der Verwendung am Baby sogar in Seitenlaschen verstecken lassen.  Da kratzt nun wirklich nichts mehr.



Etwas anders geformt sind auch die Innenlaschen, denn dort gibt es jetzt sowohl oben wie auch unten einen Gummizug. Damit hat die Außenwindel deutlich mehr Form und wirkt kompakter als das Vorgängermodell. Für mich der entscheidenste Unterschied sind aber die Beinbündchen, denn wie erwähnt, waren die bei der V3 schon ziemlich straff und haben selbst bei unserem babyspeckfreien jungen Mann Abdrücke hinterlassen, auch wenn die ihn nicht  zu stören scheinen.



Die V2 zeigt da eine deutliche Weiterentwicklung, denn die Bündchen sind deutlich weicher geworden, ohne dass sich an der Zuverlässigkeit der Windel etwas verändert hätte. Der hochgelobte mittige Vlies in der Außenwindel wird zwar sicherlich für die lange Tragegdauer der Windel verantwortlich sein, hat aber übrigens den Nachteil, dass man die Außenwindel nicht mehr verwenden kann, wenn diese wirklich nass geworden ist. Bisher haben wir aber immer noch nicht die Höchstdauer erreicht und ich vermute daher, dass die Pop-In auch eine perfekte Nachwindel wäre.

Das großartige Robotermotiv nur in der Nacht zu sehen, wäre aber auch schade, denn bei unseren Krabbelgruppenauftritten nehme ich diese Windel momentan am liebsten. Das Robotermotiv scheint sogar die ganz radikalen Wegwerfwindler ins Zweifeln zu bringen, denn das der Po meines Kindes deutlich schicker aussieht, ist wohl klar. Ich freue mich jetzt schon auf die ersten Wiesenauftritte im Hochsommer.



Das Bauchbündchen ist genauso weich und anschmiegsam geblieben, wie der Windelträger selbst ausführlich befühlt hat. Im Vergleich zum Vorgängermodell macht die Pop-In V2 aber einen kleineren Stoffwindelpo, was sicherlich daran liegen wird, dass die Windel insgesamt etwas kleiner ausfällt. So ist der obere Windelbereich mit dem breiten Gegenklett ein wenig kürzer als vorher. Außerdem ist die Einlage diesmal türkis, aber da bin ich mir nicht sicher, ob das wirklich eine Veränderung ist oder mit dem jeweiligen Design wechselt.

Eine Einschränkung der Beweglichkeit hätte ich bei diesem Anbieter aber ohnhin nicht erwartet und wie man sieht, übt sich der Sohnemann mit seinen neun Monaten momentan im Stehen-lernen, denn die Krabbelei scheint er überspringen zu wollen.



Bei meinem Windelsponsor kostet die V2 momentan 24,89 € und in der Osterzeit gibt es mit dem Code "OSTEREIEREI" sogar einen 10% Rabatt. Eine Pop-In in bewegten Bildern kann man sich hier anschauen.

Zum Thema Hebammenproteste in Dresden gibt es übrigens auch Neuigkeiten, denn diesmal habe ich schon deutlich eher mitbekommen - und auch die nette Bloggerin LiebEling hat mich extra nochmal darauf hingewiesen - das es Anfang Mai einen weiteren Protestermin in meiner Stadt gibt. Die Politik hat zwar inzwischen ein Jahr "Schonfrist" ermöglicht, aber die Prämien dabei nochmals um 20% gesteigert. Wer sich weitere Windelträger wünscht, sollte da unbedingt hingehen.




TotsBots Fleece Wrap, Größe 0 und 1 (Überhose) [Februar 2014]
Pop-In NewGeneration Bambus V3 (SIO) [März 2014]
Disana Wollwindelhose (Überhose) [März 2014]
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