Jahresmotto

Jahresmotto
7. Blog-Geburtstag

Arztkoffer & Menschenleben

Seit meinem Spendenaufruf im letzten Monat hat sich die Welt weiter gedreht und auch die Hilfsorganisationen für Syrien haben sich verändert. Im Nachbarland ist aus Time4Life Austria als neue Plattform Keep On geworden. Wenn ich es richtig verstanden habe, wollen die drei ehrenamtlichen Helferinnen flexibler in der Auswahl der Organisationen sein, mit denen sie vor Ort zusammen arbeiten und haben sich deshalb von Time4Life gelöst. Das gab meinem Vertrauensgefühl zwar kurzzeitig einen kleinen Kratzer, aber inzwischen konnte ich beobachten, dass die drei Damen genauso transparent gutes Tun, wie ihr italienisches Pendant, mit dem alles anfing.

Auch wenn ich nun entweder italienisch üben muss oder nur noch Bilder anschauen kann, bleibt mein Euronensammelaufruf zugunsten T4L für das laufende Jahr bestehen, denn die drei jungen Österreicherinnen haben bislang noch kein eigenes Spendenkonto. Ich selbst bin ja über das tragische Schicksal des kleinen syrischen Babys Geis auf die Zustände in den syrischen Flüchtlingslagern aufmerksam geworden und konnte - einmal mit den Einzelschicksalen konfrontiert - nicht mehr tatenlos wegschauen. Meine größte Freude ist heute, dass meine eigene Verlosung nicht nur unglaubliche 130 Euronen eingebracht hat, sondern Valomea sogar die Spendenkette wirklich fortsetzt. Schaut doch unbedingt mal ihr vorbei, denn dort kann man gerade einen spanenden Krimi rund um eine Quiltausstellung ersteigern!
 
Bei Geis ist nun unglücklicherweise doch Leukämie festgestellt worden und T4L versucht, ihn in Italien behandeln zu lassen. Als Flüchtlingskind hat er aber keinen Pass und ohne Pass bekommt er kein Visum, um ausgeflogen werden zu können. Momentan gibt es eine Anfrage an den Papst, ob er ein Sondervisum für den Vatikanstaat bekommt - mich macht es sprachlos und wütend, wenn man erfahren muss, dass bürokratische Hürden verhindern, dass wenigstens der Versuch unternommen werden kann, so ein kleines Menschenleben zu retten. Daran muss ich nun auch immer denken, wenn unsere Tochter mit ihrem Arztkoffer* spielt, den die Lieblingstante ihr zu Weihnachten geschenkt hat.



Plastikfrei und nur aus Holz und Metall bestehend, wird damit nun bevorzugt ihr kleiner Bruder untersucht und behandelt, auch wenn der Hersteller hier eigentlich eher einen Tierarztkoffer für die Teddybären zusammengestellt hat.



Sogar der Rezeptblock wird regelmäßig verwendet und Diagnose, Schmerzskala und Behandlung aufgeschrieben, wie sie das im Teddybärenkrankenhaus selbst erlernt hat. Zu wissen, dass wir mit unseren Kindern immer eine medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können, die wir brauchen, ist wohl auch ein Geschenk, dem wir uns viel zu selten bewusst sind. Dem kleinen Geis kann ich nun nur wünschen, dass es auch für ihn Ärzte gibt, die sich um ihn kümmern dürfen und ihm die Schmerzen nehmen ...



In den Flüchtlingslagern geht das Elend inzwischen unvermindert weiter. Da sieht man ein 4-jähriges Kind - genauso alt wie meine große-kleine Tochter - das alleine zur rettenden Grenze läuft und später glücklicherweise seine Familie wiederfindet. Wenn ich daran denke, welcher Weltuntergang es für meine Tochter war, als sie kürzlich einer Katze nachlief und für wenige Minuten festellten musste, dass wir weg waren, kann ich mir gar nicht vorstellen, was diese Kriegserlebnisse für diesen Kinder bedeuten. Deshalb freue mich über jeden, der auch ein kleines Spendensteinchen ins rollen bringt oder sich einreiht.
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Hochzeitsgeschenk: Wunschkerzen

Nicht nur das Tochterkind kann basteln, sondern auch das Elternpaar, denn für die bereits erwähnte Hochzeit im Freundeskreis musste natürlich auch ein passendes Geschenk her. Glücklicherweise hatte ich schon bei der Teelicht-Adventskalenderbastelei im Dezember entdeckt, dass es bei Edeltraud mit Punkten auch die Ganzjahresvariante gibt, die dort eigentlich für ein Geburtstag gedacht war, aber genauso gut zu einem ersten Ehejahr passt. Jede Woche eine gemeinsame Aufgabe, zu denen auch "Schaukle 10 Minuten" und "Sage einem Menschen, wie wichtig er dir ist" aber auch "Gehe in ein Museum" gehört, ist doch großartig.


Auf den Deckel der Kiste, in dem die vorbereiteten Jahreskerzen verschwanden, landete eine kleine Papierkunst von der edition8x8, mit der das junge Paar gleich 432 verschiedene Schimpfwörter bei der Hand hat, wenn es nötig ist. Wem fällt im richtigen Moment schon so etwas wie "buckliger schleim furunkel" oder "würzige pest gurke" ein? Im achten Gemeinsamen- und dritten Ehejahr wissen wir nur zu gut, dass eine Beziehung nur funktionieren kann, wenn man auch das Streiten erlernt hat.


Dem Mann war es dann aber doch zu heftig mit der Schimpferei und er hat in mühevoller Kleinarbeit die Rückseite mit wirklichen Koseworten gefüllt, damit man zur Versöhnung auch die passenden Worte hat. Inzwischen habe ich entdeckt, dass auch die Edition8x8 den Bastelbogen "Worte der Liebe 2.0" auf den Markt gebracht hat und dort nun Wortkombinationen wie "flauschiger sahne keks" und "süsser blumen knödel" anbietet. Ich habe unsere Variante übrigens schon vor einiger Zeit bei Tschau Tschüssi in Leipzig gekauft.

Momentan überlege ich, ob ich morgen nicht auch wieder in den Zug hüpfe und zum 1. Deutsch-Holländischen Stoffmarkt in Leipzig fahre, der nicht zu den inzwischen gut bekannten Holländischen Stoffmärkten gehört, die ja mittlerweile in der eigenen Stadt Station machen. Wenn ich meine Schnupfenviren in den Griff bekomme, reise ich natürlich nur zu Recherchezwecken und nicht zum Stoff kaufen ... seid ihr auch da?
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Dankeschön-Karte mit Masking-Tape

Vor einigen Wochen verabscheidete sich eine der (Beobachtungs)erzieher aus dem Kindergarten des Tochterkindes in den Ruhestand. Wir haben ihren liebevollen Umgang mit den kleinen Unruhegeistern sehr genossen und konnten dabei spüren, dass sie neben dem pädagogischen Grundkonzept des Kindergartes, immer im Hintergrund zu bleiben, manchmal auch einfach ihr Bauchgefühl hat entschieden lassen.

So fand ich es großartig, dass sie im letzen Winter, als das Tochterkind noch recht neu war, einfach mit ihr gemeinsam den Rodelhügel hinuntergedüst ist, statt immer nur zu beobachten, wofür sich das Kind allein entscheidet. Schon deshalb haben wir ihr sehr gerne eine kleine Abschiedsfreude gebastelt.



Das Tochterkind malte und ich schnitt mit dem Cutter* den Namen aus, der von einem weiteren Tochterkindkunstwerk farblich hinterlegt wurde. Mit ein bisschen Masking Tape* wurde daraus eine Dankeschön-Karte, die auch mir richtig gut gefallen hat. Basteleien mit dem großen-kleinen Kind machen langsam richtig Spaß.

Mit einem Tag Verspätung zu Philuko geschickt.
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Stoffneuheit Kissa von Blaubeerstern

Auf meinem Creadienstagstisch liegt dank Blaubeerstern ein ganz neues, feines Stöffchen: der Katzenjersey "Kissa"*, der  lustigerweise so passende Namen wie "Kissas Tag"* und "Kissas Frühstück"* trägt, wobei Kissa nichts anders als Katze auf finnisch heißt.


Mich freut besonders, dass dieser Jersey, der nicht so labberig wie manch andere dehnbare Stoffe ist, die ich schon durch meine Nicht-Overlock-Maschine* gezogen habe, ökotex-100 zertifiziert ist und damit recht schadstoff arm sein wird. Dazu passend habe ich auch noch ein ganzes Sammelsurium an Webbändern, die sicherlich nicht nur für's Kind vernäht werden, bekommen. Am besten gefallen mir davon die orange-blauen Punkte* - eine Farbkombination, die ich bislang recht selten vernäht habe. Wenn ich es mir recht überlege, sind das ja sogar ganz klassische Komplimentärfarben ....
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My Monday Mhhhhhh: Gorgonzola-Birne

Wenn das Leben - wie bei uns momentan - so vollgestopft ist, dass der Tag eigentlich mehrere Stunden verlängert werden müsste, bleibt selbst für Geburtstage nur wenig Zeit für die Vorbereitungen. Schnelle Partygerichte müssen deshalb her. Mein Klassiker sind dabei seit Jahren die Gogornzola-Birnen. Man braucht nur zwei Zutaten, steht nur sehr kurz in der Küche und die Gäste haben immer das Gefühl, dass es irgendwie eine Besonderheit auf dem Vorspeisenteller wäre.


Die Zubereitung ist wirklich denkbar einfach: Birnendose auf und Birnen auf ein Backblech legen; Gorgonzola in Streifen schneiden und auf die Birnenhälften legen.


Dann kommt das ganze bei 180 °C in den Backofen hinein und wieder raus, wenn der Käse verlaufen und ein bisschen angebräunt ist. Fertig!


Lecker, nicht vegan, aber wenigstens vegetarisch. Eure Kommentare zu meinem letzten Rezensionsexemplar über die vegane Küche finde ich übrigens wirklich spannend. Wie schnell doch bei diesem Thema die Meinungswellen hochschlagen. Mich selbst hat ja ein bisschen beruhigt, dass Frau Kreativberg berichten konnte, dass Mutterkühe vielleicht wenigstens die Biestmilch (das Kolostrum) an die Kälber verfüttern können. Wenn ich allerdings schon wieder lese, dass sich auch dafür ein Markt auftut, wobei dieser Anbieter wohl nur die "überschüssige" Anfangsmilch verarbeitet, ist mir trotzdem nicht wirklich wohler dabei.

Verlinkt bei My Monday Mhhhhhh von Glücksmomente.
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12tel Blick Februar 2014 Vierseithof & Bäume fällen

Diesmal habe ich mit dem monatlichen Blick auf den Hof zum Fotoprojekt von Tabea Heinicker extra noch zwei Tage gewartet, um endlich wirklich eine Veränderung zeigen zu können. Das erste Mal haben sich beim Blick in den Hof nicht nur die Jahrezeitenspuren gewandelt. Trotzdem ist die Freude, dass es nun wirklich losgegangen ist, recht getrübt, denn unsere erste Baumaßnahme auf dem Gelände war ausgerechnet das Baumfällen. Eine Esche, die in der Stromleitung hing und zu nah am Haus stand, drei altersschwache Birken, die eine denkmalgeschütze Mauer gefährdeten und zwei wunderschöne Schwarzkiefern mussten fallen. Zeitdruck hatten wir dabei auch noch, denn Bäume dürfen nur bis Ende Februar gefällt werden.

Februar 2014
Der Vergleich zum Vorjahresbild zeigt nun neben dem fehlenden Schnee leider auch die verschwundenen Wipfel der beiden Schwarzkiefern und die Reste der Erle im Hof.

Februar 2013
Der Mann war beim Anblick des fast baumlosen Hofes so traurig, dass er verkündete, dass es ihm nun gar nicht mehr so richtig dort gefallen würde. Neben den Bäumen, die nun für uns fallen mussten, mache ich mir ja ein bisschen Gedanken, was die zukünftigen Nachbarn über uns denken. Mir selbst wären Baumfällende Bauherren ja eher unsympthatisch. Deshalb gab es zwar zuvor ein postalische Ankündigung in der Nachbarschaft, aber ein sehr trauriger Anblick bleibt es trotzdem.





Die wunderbaren Schwarzeichen waren übrigens 107 Jahre alt und haben damit 1907 bereits begonnen zu wachsen. Selbst wenn wir selbst möglichst schnell wieder Bäume anpflanzen werden, erleben wir solche Baumriesen wohl nicht mehr auf dem Hof.



Für den  SINNblick 2014  von blick7 war ich diesmal auch wieder besonders aufmerksam:

Gesehen:
Ungewohnt viel Holz auf dem Innenhof.

Gehört:
Den ohrenbetäubenden Lärm des Presslufthammers, mit dem der Estrich aus dem alten Bad rausgebrochen werden muss, um an die Balkenköpfe heranzukommen.

Gerochen:
Baumharz.

Gedacht:
Für die alten Bäume werden wir ganz bestimmt neue Bäume pflanzen.

Auch heute am Sonntag werden weiter die Balkenköpfe freigelegt. Das Miteinander der Bauherrenfamilien und verschiedenen Generationen ist für mich ein große Sonntagsfreude ...
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Stofftauschparty

Die Dresdner Nähblogger haben sich im Februar zur Stofftauschparty getroffen. Mit dieser Idee hatten wir wohl ein Thema, mit dem jeder Näher etwas anfangen kann. Deshalb versammelten sich diesmal auch gleich 18 Näher und wir erreichten das erste Mal Klassenstärke. Mit dabei waren FrauenoberbekleidungAnneblogReSiZe-genadeltKääriäinenMit Nadel und FadenKöniginnenreichMehr Sonntag, by AprikanerHimmelblau und SommerbuntFrau Atze, Saxony Girl, Mittagsumzwölf und Cathlyn de Burga sowie vier (noch) nicht Blogger. Dazu sprangen und krabbelten noch vier Kinder durch die Gegend, von denn die Hälfte zu mir gehörte. Leider hatte ich diesmal erst in der zweiten Abendhälfte Kinderfrei, da der Mann noch Balkenköpfe freilegen musste.


Meine persönlichen Höhepunkte des Abends waren:
1. der Rüschen-Jersey-Fehlkauf von Saxony Girl, bei dem online nur der obere Bereich zu sehen war;
2. die Erkenntnis, dass es die Stoffart Romanit* gibt, hinter der sich keine Steine, wie der Name vermuten lassen würde, sondern ein richtig dicker Jersey verbirgt und
3. der Spruch von Frau Atze in der Vorstellungsrunde, dass sie angefangen habe zu nähen, weil sie dachte, dass sie damit sparen könnte. Mit dem Hintergrundwissen, was wir für Stoffe und Maschinen ausgeben, um unser Hobby zu finanzieren, war das der Lacher des Abends.


Meine Stofftauschausbeute hat mich sehr glücklich gemacht, wobei es schwierig war, dem Mann zu erklären, warum man mit weniger Stoffen weggeht, die nur getauscht werden sollten und mit etwa doppelt so viel zurückkommt. Aber wer kann schon widerstehen, wenn man Stoffe sogar geschenkt bekommt. 

So sind tauschfrei der grüne und rote, jeweils bestickte, Cordstoff von Mittagsumzwölf zu mir gewandert. Den streifigen Hosenstoff hat mir ReSiZe-genadelt geschenkt und den roten Baumwollstoff mit ornamentierten Kreisen konnte ich mit einer noch-nicht-Bloggerin eintauschen. Ebenfalls eingetauscht habe ich den Piratenjersey von Mit Nadel und Faden und bei dem orange-braunen Jersey von Aprikaner bin ich sogar so schwach geworden, dass ich dafür ein paar Blogeinnahmen-Euronen habe wandern lassen. Damit ist das Stoffgebirge wohl wieder etwas gewachsen.
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Stoffwindeltest: TotsBots Fleece Wrap, Größe 0 und 1 (Überhose)

Beim gestrigen Hebammenblogeintrag und dem Nachdenken über die Hebammenzeit, als der Sohnemann gerade erst geboren war, fiel mir ein, dass ja noch einige Stoffwindeltests darauf warten, verbloggt zu werden. Über 500 Stoff- statt Müllwindelwicklungen haben wir inzwischen vorzuweisen und sind dabei sehr entspannt geworden. So entspannt, dass ich mich machmal selbst ermahnen muss, nicht zu negativ über die Wegwerfwindelfraktion zu denken, denn schließlich habe ich es (leider) auch erst beim zweiten Kind besser gemacht. Nur sehr selten sind allerdings bislang die TotsBots Fleece Wrap Überhosen zum Einsatz gekommen, denn im Sommer waren sie mir schlichtweg viel zu warm am Kind und inzwischen passen sie schon nicht mehr.

Die Fleecehosenvariante besteht wirklich nur Fleece, der in der Pullerzone zweilagig vernäht wurde, und Klettverschlüssen. Das Trockenhaltungssystem ist daher ein ganz anderes als bei den PUL-Hosen, denn das Material ist nicht wasserdicht, sondern nur wasserabweisend. Wer schon mal mit einer Fleecejacke durch den Regen gelaufen ist, versteht die Funktionsweise, nach der auch Babys Haut trocken bleibt. Auf Druck gibt diese Überhose die Feuchtigkeit allerdings auch wieder ab.



Wir sind mit diesem Modell nicht wirklich richtig warm geworden, was in den Sommermonaten auch an den Außentemperaturen lag. Wer zieht sich im Sommer schon gern einen zusätzlichen dicken Fleecepullover an? Windelpacket und Fleece-Überhose sind außerdem so dick, dass man dem Kind schon von weiten ansieht, dass es in mehrere Lagen Stoff gehüllt ist. Eine natürliche Faser ist das künstliche Fleece natürlich auch nicht, aber im Gegensatz zur Plastikschicht in den Wegwerfwindeln wenigstens wiederverwendbar.


Den einzigen Vorteil den ich bei diesen Fleeceüberhosen sehe, ist die unglaublich schnelle Trocknungszeit, denn wie alle Fleecesachen kommen die Überhosen schon fast trocken aus der Waschmaschine. Wenig durchdacht fand ich bei diesen Modellen wieder die fehlende Möglichkeit der Klettbefestigung, da es kein Gegenklett gibt. Die einzige Möglichkeit ist die Überhose wieder komplett zu verschließen, aber daran habe ich natürlich nur ganz selten gedacht.


Damit enden zwar noch lange nicht meine Stoffwindeltestberichte, aber vorläufig die Totsbots-Serie, denn mit der Bamboozle Stretch, der alten und der neuen Überhose ist unser Bestand an Stoffwindeln von diesem Hersteller erschöpft. Irgendwann würde ich auch gerne mal die ganz neuen TotsBots EasyFit* ausprobieren, aber dazu muss die Stoffwindelkasse erstmal wieder aufgefüllt werden. Diese beiden, bei uns nicht mehr verwendeten Überhosen werden deshalb nun verkreiselt.


Für die freitägliche Kindermundsammlung von Frau Spielpause* habe ich übrigens auch noch etwas passendes:

Das Tochterkind verkündet am Abendbrotstisch, dass der kleine Bruder "regnen" würde. Unser Blick ging natürlich sofort in Richtung Windelzone, die bislang noch nie wirklich ausgelaufen ist. Erinnerungen an die Situation, in der unser Besuch vergessen hatte, dem erst wenige Monate alten Tochterkind nach dem wickeln eine Windel anzulegen, kamen hoch. Das Tochterkind präzisierte aber schnell: "Der kleine Bruder regnet Brot." Und damit hatte sie tatsächlich recht, denn bei unseren bisherigen Baby-led weaning Versuchen, landen noch deutlich mehr Brotkrümel außerhalb vom Sohnemann als in seinem Mund.

Und weil es leider sein muss, nun noch eine Richtigstellung: Wenn mir Themen wie der gestrige besonders wichtig sind, schicke ich ihn auch zu Instagram und nutze dort jeden Hashtag, den das Bild beschreibt. Automatisiert wandert diese Wortkette dann auch zu Twitter, wo schneller als gedacht, unterstellt wird, dass man seine Wiegentuchverkäufe nur promoten will und einem dazu jedes Thema recht ist. So bin ich nicht! Und ich verkaufe auch keine Wiegentücher!
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Hebammenpetition & Wiegetuch

Hebammen waren für mich sehr wichtig in meinem bisherigen Leben. In meiner ersten Schwangerschaft mit dem Tochterkind bestärkte mich "meine Hebamme" während der so wunderbar entspannten Vorsorge bei ihr, dass es richtig war auf das eigene Bauchgefühl zu hören und die lange Feindiagnostik&Co.-Vorschlagsliste sowie unnötige zusätzliche Ultraschalluntersuchungen abzulehnen. Sie war für mich da, als ich das erste traumatische Geburtserlebnis verarbeiten musste, kämpfte mit dem Brusternährungsset* mehrere Monate um die Gewichtszunahme beim Tochterkind, beriet mich, als ich überlegte, wie der Eingriff beim Fehlversuch zwischen dem Tochterkind und dem Sohnemann auf natürlichen Wege zu umgehen sein könnte und unterstützte mich bei der zweiten erfolgreichen Schwangerschaft mit dem Sohnemann, dessen Geburt ebenfalls wieder von diesmal bereits zu erwartenden Komplikationen begleitet war. Gespräche und Hilfsangebote dazu habe ich Vorfeld gleich von fünf verschiededenen Hebammen bekommen und angenommen.


Meine Atonien III. Grades, die unbehandelt dazu führen würden, dass ich hier nicht mehr bloggen könnte, bringen mich leider wohl nie in den Genuss einer Hausgeburt und daher bin wahrscheinlich gerade ich ein deutliches Beispiel dafür, dass Frauen eine Hebammenbegleitung dringend brauchen, um sich auf das Abenteuer Familie einzulassen, auch wenn sie keine Hausgeburt anstreben (können). Die Ärzte in Weiß dachten bei meiner Geschichte zunächst wohl nur an ihre Statistik und fälschten meinen Mutterpasseintrag beim Tochterkind mit der Angabe, dass es keine besonderes Vorkommnisse gegeben hätte, was man bei einem Blutverlust von mehr als 2 Litern wohl kaum so nennen kann. Ohne meine Hebamme hätte ich den Schritt der Richtigstellung und vor allem das Einlassen auf eine weitere Schwangerschaft vielleicht nie gewagt.

Um so bedrohlicher ist die momentane Situation dieses unverzichtbaren Berufszweiges, dessen Berufshaftpflicht nur ein Jahr nach der Geburt unseres Sohnemannes um weitere 20% steigen soll und für die ein Jahr darauf sogar nur noch eine Versicherung übrig bleiben soll, die überhaupt den gesetzlich geforderten Versichungsschutz anbietet. Ehrlich gesagt, habe ich die Hintergründe lange nicht verstanden, denn die Erklärung, dass es politisch gewollt wäre, dass dieser Beruf ausstirbt, klingt doch ziemlich unplausibel. Wie zu erwarten, geht es mal wieder (nur) um das Geld. Eine Hebamme kann bis zu 30 Jahre später für Geburtsfehler verklagt werden und dem Versicherungsunternehmen drohen damit Millionenforderungen pro Schadensfall. Wie krank ist diese Gesellschaft eigentlich, wenn (außerhalb meiner Stadt) viel zu wenige Kinder geboren werden, man das Risiko, dass jede Geburt mich sich bringt, aber auf den Schultern eines Berufszweiges ablädt, für den es dann unbezahlbar wird?

Meine Hebamme, die hoffentlich den Mut zum Beruf noch nicht so schnell verliert, hat von mir jedefalls als Dankeschön für die Begleitung meiner Schwangerschaft mit dem Sohnemann eine Wiegetuch mit ihrem Namen bekommen. Möglich gemacht hat das buntistschön, die mir extra das Schnittmuster zu diese Wiegetasche zugeschickt hat. Normalerweise finde ich es ja völlig akzeptabel angebotene Schnitte samt Nähanleitung* auch zu kaufen, aber wenn man etwas wirklich nur als Einzelstück näht, ist ein ganzes E-Book nicht wirklich verlockend.


Vernäht wurde ein robuster Baumwollstoff vom Schweden und im Inneren ein Robert-Kaufmann-Stoff, der geradezu perfekt für Wiegetaschen ist. Sehr ihr auch, dass die Hühnerform genau dem Wiegetuch entspricht?



Die Anleitung* wäre für mich aber dennoch hilfreich gewesen, denn ich habe den Knoten zwei geschlossene Kreis-Öffnungen rechts auf rechts zu nähen, nicht lösen können und schließlich etwas gefrustet einfach farblich passende Bündchen angetackert. Außerdem habe ich die Träger etwas unkonventionell verstärkt, da ich vor lauter nachdenken über das Kreisöffnungsrätsel auch noch einen Nähfehler eingebaut habe. Mit dem 6kg-Kind konnte aber erfolgreich getestet werden und deshalb habe ich keine Sorge mehr, dass da irgendwas nicht halten könnte.
 

Sorgen mache ich mir aber wirklich über die Hebammen und habe deshalb wohl nun auch so sehr, sehr viel geschrieben. Wer aber schwungvoll bis zum Ende gelesen gescrollt hat, der sei noch ganz kurz und knapp auf die Hebammen-Petition verwiesen. Habt ihr schon unterschrieben? Die Bedrohung des Hebammenberufs geht alle etwas an - Familien, zukünftige Familien, Enkelkinderwünschende ...

Weiterlesen sollte ihr zum Beispiel bei Juramama.

Ergänzung: Da mich nach diesem Blogeintrag sowohl Anfragen nach dem Schnittmuster wie auch die absurde Unterstellung, ich würde das Thema mit der Erwähnung des Wiegetuchs nur nutzen, um meine Shop-Verkäufe zu erhöhen, erreichten, noch eine Richtigstellung: ich habe weder einen Shop, noch verkaufe ich Wiegetücher. Aber ich erzähle meine Geschichte(n) rund um die entstanden DIY-Projekte - bei diesem wie auch bei allen anderen Themen.
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Rezension: Mama, ist das vegan?

Mein Grünkohlchip-Versuch hatte nicht nur geschmackliche Gründe, sondern hängt auch damit zusammen, dass ich die Veganer schon längst nicht mehr als eigenartige Spinner betrachte, sondern eher immer besser zu verstehen beginne, je mehr ich mich damit beschäftige. Auch wenn ich mir selbst noch nicht sicher bin, ob die wissenschaftliche Grundlage, nach der Milch als propagierter Kalziumträger tatsächlich eher zum Kalziumabbau im Körper führt und krank macht, wirklich belastbar ist, reicht für mich eigentlich schon, wenn man sich genau überlegt was die Menschheit da eigentlich tut: wir schwängern eine andere Spezies und nehmen ihnen unmittelbar nach der Geburt die Babys weg, um als Erwachsene selbst Säuglingsnahrung zu trinken. Je mehr man darüber nachdenkt, um so unwohler wird einem dabei. Das sind also meine persönlichen Hintergründe, warum ich mich besonders gefreut habe, dass mir Blogg dein Buch diesmal das Buch "Mami, ist das vegan? Ein Erfahrungsbericht" vom Verlag Weltinnenraum zur Verfügung gestellt hat.


Das 160seitige, auf Recyclingpapier gedruckte Paperback-Büchlein beginnt mit einem Vorwort von Ruediger Dahlke und damit für mich mit einem Missverständnis. Bereits der erste Satz verweist auf ein Interview und gibt an das die Moderatorin vegan leben würde. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir seit über sieben Jahren keinen Fernseher mehr haben, aber ich habe nicht verstanden, dass damit die Autorin des Buches gemeint ist und Jumana Mattukat wahrscheinlich recht vielen als Fernsehmoderatorin bekannt ist.

Nach dieser kleinen Irritation steigt man aber in einen Erfahrungsbericht ein, der im entspannten Plauderton die Tür zu ihrer Familienwelt öffnet und den Leser mit an den privaten Esstisch nimmt. Das liest sich wunderbar leicht und der erhobene Zeigefinger, warum man sich selbst noch die Bratwurst schmecken lässt, ist für den Leser nicht so bedrohlich, dass man sich unangenehm angegriffen fühlen würde. Dennoch schafft sie es, dass man nach der Lektüre Filme wie "Wenn Schlachthäuser Wände aus Glas hätten ..." von Paul McCartney ansieht und nachdenkt, was man da auf dem Teller hat. Diese Hilfen, um sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen, findet man ganz am Ende des Buches. Vorher gibt es noch eine 33 vegane Rezepte umfassende Sammlung, die in Suppen, Salate, Hauptgerichte und Zwischengerichte aufgeteilt ist. Dabei vermisse ich ganz klar ein paar Nachtisch-Varianten, auch wenn sich einige davon in den Zwischengerichten verstecken.


Das Buch ist seine 16,95 € auf jeden Fall wert und die Mischung aus Text, kurzer Rezeptesammlung und weiterführenden links ausgewogen. Ein Manko bleibt für mich, dass es innerhalb des Textes keine festen Zeitangaben gibt. Man erfährt zwar, dass es in die Osterferien geht und auch der Sommerurlaub in Spanien macht klar, dass der Erfahrungsbericht einige Monate umfassen muss, aber das chronologische Grundgerüst hat mir doch sehr gefehlt. Schlüssiger hätte ich es gefunden, wenn klar gewesen wäre, dass man die Familie ein halbes oder ein ganzes Jahr begleiten darf. So kann man schlecht einschätzen, wann der Mann sich den neuen Essgewohnheiten seiner Frau angenähert hat und auch der Zeitrahmen für die Umstellung der Autorin zum wirklich veganen Essen bleibt für mich unklar. Im letzten Drittel des Buches wird von fünf kinderfreien Tagen berichtet, in denen das Manuskript endlich fertig geschrieben wird, was die Autorin wohl auch geschafft hat. Fünf weitere freie Tage, um den Text noch etwas besser zu strukturieren, hätte dem Buch sicherlich gut getan.

Bei uns ist leider - trotz meiner Veganismus-Versuche - immer noch der Mann der Konsequentere, denn wenn bei mir noch der Appetit auf Bratwurst vorhanden ist, denkt er schon darüber nach, was für Qualfleisch er da angeboten bekommt. Mit Hackfleisch aus der Supermarktkühltruhe oder Suppenhuhn kann man ihn schon seit Jahren das Essen richtig verderben. Dafür mag er weder Soja oder Tofu und bei meinen Seitan-Experimenten hat er sich bislang ganz verweigert. Das macht aber nichts, denn er bleibt auch so der beste und häufigere Koch im Hause und auf die Herkunft unserer zumeist Bio-Lebensmittel achten wir schon lange. Und ihr? Habt ihr ein veganes Lieblingsrezept?
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DIY-Baustrahler & Balkenköpfe freilegen

Habt vielen Dank für die Genesungswünsche für den verunfallten Mann, der sich zwar einen Wirbel an der Wirbelsäule angeknackst hat und unseren übervollen Wochenplan nun bis Ende März mit Physiotherapieterminen vervollständigt, aber bereits in seiner Krankschreibungswoche zu Hause nicht untätig bleiben konnte, was ich als guten Zeichen werte.

So hat er an vier DIY-Baustrahlern getüftelt und dazu die auf dem Hof gefundenen Deckenleuchten "geupcycelt". Nach viel Rechnerei sind dazu zusammenklappbare Holzstativfüße entstanden, die sich platzsparend zusammenlegen und problemlos zum Hof transportieren ließen.




Dazu bastelte er - ebenfalls auch Altmaterialien vom Hof - ein Klemmbrett auf einem Ikea-Ivar-Boden mit Zähler und Sicherung, damit wir ordentlich abrechnen können, wieviel Strom wir von Nachbarn zur Verfügung gestellt bekommen.


Und wozu das ganze? Für den Baustart - endlich! Am Sonnabend durften wir beginnen und haben als erste Eigenleistungsaufgabe die Mammutarbeit "freilegen der Balkenköpfe" vor uns. So eine DIY-Bauleuchte zeigt da selbst nach Sonnenuntergang ganz prima, wo in unserem späteren Schlafzimmer losgelegt werden muss.


Als Baugemeinschaft arbeitet aber jeder aus den 15 Familien überall mit und deshalb haben der Mann (mit Rückenleiden) und sein Schwiegerpapa erstmal dieses Eckzimmer bearbeitet.


Recht stolz kann ich aber berichten, dass auch ich schon die Spitzhacke geschwungen habe und wenigstens zwei Einschübe leeren konnte, um an die Balkenköpfe überhaupt heran zu kommen. Damit gehen auf mein Konto bislang drei freigelegte Balkenköpfe von geschätzten 300, wobei ich schon beim Arbeitsstand: 'Bearbeitung der Schüttung' beginnen konnte. Ich hätte nicht gedacht, dass diese Arbeit so anstrengend und vor allem so staubig ist, dass man die Staubmaske freiwillig trägt.



Da wir ja nun wirklich in einem Fachwerkhaus wohnen werden, finde ich es wirklich spannend, zu verstehen, wie so eine Holzbalkendecke überhaupt aufgebaut ist. Unter dem Parkett, das im ersten Schritt entfernt werden musste, trifft man in den Einschüben auf Stampflehm mit Stroh oder auf eine Schlackeschüttung, die ich nur mit Mühe und Spitzhacke durchbrechen konnte. Darunter kommen Zentimeterdicke Einschubbretter, bei denen ich sogar meine Stichsägenphobie überwunden habe. Dann folgen noch ein paar Ziegel und schon hat man die Balkenköpfe freigelegt, wie hier in unserem späteren Bad zu sehen. Zwischen den Balkenköpfen sieht man nur noch ein paar dünne Bretter. Würde man dort drauftreten, wäre man ganz schnell ein Stockwerk weiter unten und durch die Decke gerauscht.


Wenn wir in geplant zwei Wochen die Balkenköpfe freigelegt haben (zur Erinnerung: 300!), kommt der Holzschutzgutachter und dann bleibt zu hoffen, dass wir tatsächlich nur maximal 20% der Balkenköpfe austauschen oder anschuhen müssen.

Die DIY-Baustrahler werden heute mal beim Upcycling-Dienstag und dem Kopfkino verlinkt.
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My Monday Mhhhhhh: Grünkohl-Chips

Eigentlich schon im Januar habe ich mich an die Zubereitung von Grünkohl-Chips gewagt, da ja zum Jahresmotto auch die Trennung von ein paar überflüssigen Schwangerschaftspfunden gehört. Grünkohl hat wohl vor allem in den USA gerade einen neuen Siegeszug angetreten, dessen Spuren man am besten in diesem wundervollen Blogbeitrag folgen kann. Da er ja so sehr gesund sein soll, habe ich die Chipsform ausprobiert.


Grünkohl war im Lieblingsbioladen vorrätig und die Zubereitung ganz einfach. Grünkohl waschen und zerpflücken, mit Olivenöl und Kräutersalz betreuen und ab damit in den Ofen zum trocknen.



Ich fand die knusprigen Chips sehr lecker! Der Selbstversuch ergab aber, wenn man so einen Riesengrünkohlkopf in Chipsform am Abend in sich reinfuttert, weil die Familie es maximal als "interessant" einstuft, wird das nichts mit dem Pfunde verlieren ...

Verlinkt bei My Monday Mhhhhhh von Glücksmomente.
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Kosmetiktasche Mona

Beim schreiben des gestrigen Blogbeitrags ist mir aufgefallen, dass ich beim Jahresmotto zwar als Illustrationsbild die wunderbaren Vögel von Anja Rieger* gezeigt habe, aber noch nicht verbloggt habe, wofür diese eigentlich gestickt wurden. Der Vogelschwarm gehörte zur zweiten Mona-Tasche, die nach dem gleichnamigen Schnittmuster aus dem Buch "Tolle Taschen selbst genäht" entstanden ist. Da beide Taschen fast gleichzeitig von der Nadel gehüpft sind, habe ich auch hier wieder mit 250er Bügelvlies gearbeitet und konnte die netten Hinweise, wie es knitterfreier werden könnte, noch nicht ausprobieren.


Vernäht wurde der vorrätige Tilda-Stoff und da die Tasche zu einer besonders lieben Freundin wandern sollte, habe ich mich  für das Innenfutter von einem lang gehüteten Robert-Kaufmann-Stoff getrennt.


Auch wenn sich die Beschenkte sehr gefreut hat, habe ich mit dieser Tasche mal wieder etwas für die Rubrik "Nähunfälle" geliefert, denn der Namenschriftzug ist ganz ungeplant auf der Taschenunterseite gelandet. Wir Siezen uns übrigens nicht im Freundeskreis, aber das Tochterkind, dass bereits bei ihren ersten Sprechversuchen sehr fein die Vornamen der 5-köpfige Familie aufzählen konnte, ist bis heute spaßeshalber bei "Frau Meier" geblieben - was bei uns immer wieder für große Belustigung sorgt.


Leider trennen uns nun schon das zweite Jahr über 130 km. Das sie aber trotzdem regelmäßig die Fahrt zu uns auf sich nehmen und diesmal sogar nur zu einem ausgedehnten Sonntagsfrühstück kommen, ist für uns so ein großes Freundschaftsgeschenk, dass ich diese Sonntagsfreude nun heute auch mal auf den Kreativberg schicke.

Verlinkt bei {Short Stories #2} Freundschaft.
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Loslassen: Lichterkette zur Partydeko

Noch im Januar ist es mir tatsächlich gelungen, mein Jahresmotto in die Tat umzusetzen. Eigentlich sollte es für den Geburtstag des Mannes und der Tochter auch eine entsprechende Partydeko geben, aber in unserem Baby-Vierseithofsanierung-Doktarbeitfertigsschreibjahr musste sogar ich einsehen, dass dazu die Zeit fehlte. Erstaunlicherweise konnte ich das tatsächlich kurz vor der Feier akzeptieren und meine eigenen Erwartungen runterschrauben.

Und was passierte? Der Besuch brachte noch ein nachträgliches Geburtsgeschenk für den Sohnemann mit und noch bevor alle Gäste da waren, hatten wir die perfekte Partydeko im Wohnzimmer leuchten.




Bei DaWanda konnte ich davon zwar nur die ungeschmückte Variante* finden, aber man muss ja auch nicht immer wissen, wo der Schenkende fündig geworden ist. Ich finde die Kinderlichterkette mit den vielen verschiedenen Tieren richtig toll und lasse sie nur ungern ins Kinderzimmer weiterziehen.
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