Reservetechnik

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Osterhasenbeutel

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Jahresmotto

Jahresmotto
Rotholzeier

Kindergeburtstag: Papphaus bemalen

Das wortwörtlich größte Geburtstagsgeschenk für unser Tochterkind zum 4. Geburtstag war ein riesiges Papphaus, das die sympathischen Damen von bibabox zur Verfügung gestellt haben. Während die Tochter im Kindergarten weilte, um den Ausflug zum Pflegeheim nicht zu verpassen, in dem die Vogelhochzeit gefeiert wurde, beschäftigte ich mich mit dem Aufbau und war nach kurzer Zeit fertig und begeistert von meinem Werk. Das immerhin 1,40 m hohe Haus ist so durchdacht konstruiert, dass es sich tatsächlich völlig ohne Hilfe aufbauen lässt.



Schornstein, Dachhahn und Dachkatze sind sogar doppelt und können ersetzt werden, wenn das Haus doch zu wild bespielt wurde. Das Tochterkind war richtig sprachlos, als sie ihr Haus am Mittag betreten konnte. So schnell ist sie die Strecke zwischen Kindergarten und unserer Wohnung wohl noch nie gelaufen. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte das Haus eigentlich auch so schön weiß bleiben können, aber natürlich durfte es am Nachmittag ganz bunt werden. Als Malunterlage eignet sich übrigens die Verpackungspappe prima und man muss keine zusätzliche Malerfolie o.ä. besorgen.


Der Kindergeburtstagaktivitätsplan hat so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt hatte. Die drei ehemaligen Krabbelgruppendamen stürzten sich auf das Farbangebot, das teilweise aus zum Geburtstag geschenkte Fingermalfarbe* bestand, und waren die gesamte Feier - fröhlich laut singend, dass sie die Malermeister wären - beschäftigt, während die Mütter entspannt Kakao trinken und an Keksen knabbern konnten. Sogar der Sohnemann mit seinem halben Jahr hat - wenn auch nicht allein - mitgemalt ....eine große Freude.




Inzwischen sieht das Haus nun so aus (der regelmäßige Blogleser wird sofort erkennen, dass am Jahreszeitenast immer noch Herbst ist). Ein Stück des Daches hat auch etwas Acrylfarbe* abbekommen, aber nachdem mir klar wurde, dass diese Farbe nicht wasserlöslich ist, habe ich die Farbglässchen doch schnell wieder aus dem Kinderzimmer entfernt. Mit einem Fischetattoo* auf dem Arm zogen die zwei Damen dann wieder ab und ich war froh, dass es weiterhin nur die keine Freundinnengruppe ist, die bei uns zu Besuch kommt.

Aus dem Kindergarten will unser Tochterkind immer noch niemanden einladen, aber so habe ich wenigstens kein schlechtes Gewissen, dass es bei uns keine Mitgebseltüten gibt, von denen ich immer wieder lese und die andere zu erwarten erscheinen. Nächstes Jahr ist dann vielleicht wirklich die Zeit für kleine Präsente beim Topfschlagen, aber dieses Jahr ging es so noch perfekt ...



So ein Haus über dem Kopf scheint selbst kleine Menschenkinder sehr glücklich zu machen. Heute vor einer Woche habe ich meinen Spendenaufruf für syrische Flüchtlingskinder gestartet, die kein Haus mehr haben und unter unmenschlichen Bedingungen in Flüchlingslagern um ihr überleben kämpfen. Eigentlich war ich recht zuversichtlich, dass es wirklich eine DIY-Spendenkette geben würde, da dieses Leid (für mich) kaum zu ertragen ist.

Nun stehe ich aber immer noch allein da und es gibt bislang weder ein Gebot für meine Filzschale, noch eine Versteigerung, die ich initiiert hätte oder ein paar Euronen von Nichtbloggern, die überwiesen wurden. Verbloggt oder verlinkt hat meine Idee diesmal auch niemand. Das macht mich ziemlich traurig und ich überlege, woran es liegen könnte. Warum gibt es für einen schiefen Rock mehr Rückmeldungen als bei einem Bericht über verhungernde Kinder, die nun schon der dritte Kriegswinter erwartet? Sind 3500 km zu weit weg, um sich davon betroffen zu fühlen? Vielleicht sollten wir alle nicht vergessen, dass es nur ein kleiner Zufall ist, dass wir in einem Land auf die Welt gekommen sind, in dem momentan Frieden herrscht und in dem - egal welche finanziellen Belastungen man auch mit sich rumträgt - keiner zu verhungern oder zu erfrieren droht ...

Verlinkt bei kiddykram
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Hochzeits-Reisekissen

Da wir heute noch die Luftschlangen vom Kindergeburtstag zusammenfegen, Farbflecken wegputzen und versuchen die Zuckerkruste wieder aus der Küche zu entfernen, zeige ich noch nichts vom ersten Fest des 4. Geburtstages, der ohnehin noch bis zum Wochende befeiert wird. Dafür bekommt das Reisekissen endlich seinen Blogauftritt, das in einer rasanten Nähaktion von der Nadel gesprungen ist. Das Hochzeitspaar aus dem Freundeskreis hat sich in Boston das Ja-Wort gegeben und die europäische Freundeskreisfeier war erst für die nächsten Jahre angekündigt. Sehr überraschend stand der Bräutigam dann aber doch vor unserer Tür, weil er momentan beständig zwischen Europa und den USA pendelt und sich sein Rückflug verschoben hatte.


Ein schnelles Geschenk musste also her - persönlich genug, aber möglichst das Fluggepäck nicht zu sehr lastend. Es ist ein Kissen geworden und da mir sogar die Zeit zum ordentlichen wegbügeln des Stickrahmenabdrucks fehlte, habe ich kurzentschlossen einfach diese Linie nachgenäht und so mein erstes ovales Kissen ausprobiert.



Genäht wurde es aus Tilda-Stoff und bestickt mit einer Reisedatei von Anja Rieger, auf dem leider das Flugzeug fehlt. Wie inzwischen berichtet wurde, leistete das Kissen gute Dienste auf dem Rückflug und hat inzwischen seinen Platz auf dem Bostoner Sofa gefunden. Ich freue mich allerdings schon jetzt, wenn die beiden mal wieder etwas näher sesshaft werden und die Rumreiserei ein Ende hat.
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Elefantenwimpel

Lange gab es hier keinen Wimpel mehr zu sehen, denn wir haben ja seit genau drei Jahren eine wunderbare, 14 Meter lange Blogger-Wimpelkette bei uns zu Hause. Das Tochterkind, Plaudertasche, große Schwester und beste Liedtexterfinderin wird heute wirklich schon vier Jahre alt. Ohne die Wimpelaktion zu ihrem 1. Geburtstag und meiner Erkenntnis wie viele Nähblogger es in meiner Stadt gibt, hätte es die Plattform Dresden-näht vielleicht gar nicht gegeben. So aber haben wir mittlerweile schon fast 40 Treffen organisiert.


 
Dank Königinnenreich werden die aktiveren Mitglieder bei neuen Menschenkindern ebenfalls beschenkt. Nicht immer konnte ich mich daran beteiligen, aber diesmal wurde für Mehr Sonntag gewimpelt und dafür ist auch bei mir ein Wimpelchen von der Nadel gehüpft. Vernäht wurden zwei Ikea-Stöffchen und damit daraus ein Elefantenwimpel werden konnte, gab es auf der einen Seite eine Applikation aus dem Elefantenparadejersey* von Blaubeerstern und auf die Rückseite kam das dazugehörige Vertikal-Webband*.


Wenn dieser Blogeintrag veröffentlich wird, erstürmt unser Tochterkind vielleicht gerade den Geschenktetisch. Dank der Bloggerwelt werden sich darauf wunderbare Dinge stapeln, so dass sie gar nicht merken wird, dass wir gerade unsere Ausgaben versuchen zu minimieren, wo es nur geht, um den Vierseithoftraum wahr werden lassen zu können.

Das allergrößte, bloggesponsorte Geschenk wird dabei ein riesiges Papphaus* von den sympathischen bibabox-Damen* sein, bei dem ich ernste Zweifel habe, ob es überhaupt in ihr Kinderzimmer passt. Eine Wummelkiste wird auch dabei sein und das Moustache-Shirt von kindsstoff*. Die übrigen Geschenke - wie das Geburtstagsshirt und ein gewünschtes Eulenkissen - sind in letzter Minute noch von meiner Nadel gesprungen. Es wird also einiges hier im Blog zum zeigen geben ... heute wird aber erstmal gefeiert und erst am Sonntag hören wir damit wieder auf.
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Indianer von Susalabim

Eine handvoll Stickdateien von Susalabim* liegen auf meinem Creadienstagstisch, denn inwischen habe ich rausgefunden, dass sticken mit dem Kontaktbaby noch am besten funktioniert. Da noch nicht klar ist, wo die feinen Button aus der Stickserie "Indianer" wirklich landen werden, sind sie erstmal alle als Aufnäher auf Stickfilz* gelandet. Das grobe Leinen in den Applikationen kommt von meinem letzten Stofffund beim Möbelschweden. Bei diesen Stickdateien weiß ich sofort wieder ganz genau, warum ich mir vor vier Jahren eine Stickmaschine* gewünscht habe.

Momentan greift ja gerade das Plotter-Fieber* um sich und ich bin mir sicher, dass die Anzahl der Plottermotive - wie hier von kaianja*, rompy* oder nikidz* - in den nächsten Wochen sprunghaft ansteigen wird. So eine Spielegerät wäre sogar schon von den Blogeinahmen finanzierbar, aber noch bin ich der Sucht nicht erlegen ...


Vollzählig sind die Buttons übrigens heute schon nicht mehr, denn ein Indianer ist mit meinem stadteigenen Lieblingssaubermachbad* (die sogar eine kontrollierte Naturkosmetik ist) zum Sohnemann von strategchen gewandert und ein zweiter in den so enttäuschenden Wanderbrief.



Schließlich wollte ich ja dort eigentlich zeigen, was ich mir als Briefinhalt zum tauschen vorgestellt hätte. Neben dem Button habe ich mich dafür von einem Stückchen Blümchenwebband* von Blaubeerstern und  Hamburger-Liebe-Äpfeln* getrennt. Webband und Stoff haben zwar inzwischen neue Besitzer gefunden, aber die Sendung ist mit meinem schönen Button inzwischen verschollen. Ich habe da ja die Postfrau in Verdacht, die bestimmt näht und den Cowboy wie im wilden Westen einfach gekidnappt hat ....
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Sommerrock im Winter

Heute führt mein Tochterkind ihren Sommerock aus, der im Winter über der Hose getragen wird und eigentlich in die Rubrik "Nähunfälle" gehört. Genäht wurde er tatsächlich bereits im Sommer nach der Anleitung von knobz. Mädchen-Jersey und breites Gummiband gab es vom 2013er Frühjahrs-Stoffmarkt.


Als Saumabschluss habe ich mich für ein Reststück grünes Paspelband entschieden - von der Nadel ist dieses Röckchen sehr schnell gesprungen, aber zufrieden bin ich damit nicht wirklich. Neben der Fehlstelle (denn das Paspelband war doch tatsächlich ein paar Zentimeterchen zu kurz) am Saum, fand ich das Musterwirrwarr zwischen Gummiband und Stoff dann doch zu viel. Außerdem ist das ganze ziemlich unförmig geworden und auch irgendwie zu kurz. Ein vermessen des Tochterkindes wäre doch angebracht gewesen.


Dennoch trägt das Tochterkind ihren Rock ausgesprochen gern. Ein einfarbiges Shirt würde das Outfit vielleicht noch retten, aber da herrscht gerade Ebbe im Kleiderschrank.


Vergeblich danach suchen, kann ich inzwischen übrigens wieder recht entspannt, denn die Rockträgerin nimmt ihre auf-den-kleinen-Bruder-aufpassen-Aufgaben sehr ernst, so dass ich mich immer noch traue, ihn auf dem Wickeltisch liegen zu lassen, wenn ich im Kinderzimmerschrank wühle. Ganz alleine würde ich ihn dort nicht mehr liegen lassen, aber mit so einer hilfsbereiten großen Schwester geht das noch recht gut ...

Verlinkt bei der Meitlisache, Kiddikram und my kid wears.
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DIY-Spendenkette: Übersicht


Bisherige Spendensumme:
200,50 €
(39 Decken oder 26 Tage ein warmes Zelt)

Eingereiht haben sich schon:



[Wird regelmäßig aktualisiert, auch Nicht-Blogger können gerne teilnehmen und beispielsweise Einzelbeträge spenden ...]
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Karnevals-Kostüm-Sew-Along

Auch wenn wir selbst in der Faschingsmuffelecke des Landes sitzen und ich mir selbst ganz sicher keine rote Pappnase aufsetzen werde, ist das Tochterkind schon ganz vorfreudig. Das dritte Jahr mit dem Erdbeerkostüm anzukommen, wird da wohl nicht funktionieren.

Erdbeerkostüm 2012 & 2013

Es muss also diesmal wirklich etwas neues genäht werden. Glücklicherweise gibt es bei Malamü ein Karnevals-Kostüm-sew-along, in den ich mich einreihe. Bislang habe ich allerdings noch keine Ahnung, was ich nähen "darf".


Verkündete das Tochterkind letztes Jahr noch sehr überzeugt, dass sie unbedingt als Blaumeise gehen wolle, hat sie jetzt mitgeteilt, dass es eine Straßenbahn (!) sein soll. Eine Straßenbahn???? Ich hoffe noch auf einen Sinneswandel und plane sie von einem Katzenkostüm zu überzeugen, denn eine Katze ist sehr, sehr gern und ausdauernd ... mal schauen, was die anderen für Vorgaben haben.
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DIY-Spendenkette für syrische Flüchtlingskinder

Am 25. August 2013 war der 45. Lebenstag meines Sohnes. Er hatte die Nacht dicht an mich gekuschelt verbracht, lernte an meinem Geburtstagspicknick mit Freunden viele neue Gesichter kennen und verschlief das zweite Picknick an diesem Tag mit der Baugemeinschaft auf den Elbwiesen komplett im Tragetuch auf der Brust seines Papas. Ein Tag im Frieden.



Das syrische Baby Geis wurde an seinem 45. Lebenstag an der Hand von einer Kugel getroffen und lange sah es so aus, als wenn sein Leben - kaum begonnen - schon beendet gewesen wäre. Jeden Tag hören wir weltweit von Greultaten, bei denen Menschen gegen andere Menschen ihre Waffen erheben und doch bleiben diese Themen für uns meistens gesichtlos. Wie soll ich diese Welt meiner vierjährigen Tochter auch erklären, wenn der Radiosprecher beim Frühstück berichtet, dass 11.000 Gefangenen vermutlich systematisch gefoltert und ihnen die Augen ausgestochen wurden? Man hofft in diesen Momenten einfach, dass sie mal ausnahmsweise nicht so genau zugehört hat und man sich bei den Wettermeldungen gemeinsam über den Schnee freuen kann. Da es bei uns keinen Fernseher gibt, bleibt glücklicherweise nur das Wort und nicht das Bild bedrohlich.

Das Internet hat nun aber dazu geführt, dass man ganz dicht an diese Schicksale ranrücken kann. So habe ich von der Italienerin Elisa Fangareggi erfahren, die eine Freundschaft mit einem jungen Syrer verband. Was anfangs als kleine Hilfsaktion für dessen Familie und Freunde begann, führte dazu, dass sich der Verein Time4Life gründete und die 3fache Mutter persönlich regelmäßig in die Flüchtlingslager nahe der türkischen Grenze fährt. Auf einmal bekommen die Zahlen die von den zahlreichen, weltweiten humanitären Katastrophen berichten, ein Gesicht, wie das von Geis und seiner Familie, von dem ich über die österreichische FB-Gruppe erfahren habe. Obwohl es in den ersten Januartagen noch hieß, dass für dieses Kind keine neuen Strampler mehr gebraucht werden (und ich wirklich - den eigenen Sohn fest umarmend - weinend vor dem Rechner saß), ist er zur Zeit außer Lebensgefahr, was nach seinen Infektionen einem kleinen Wunder gleicht. 

Der direkte Einblick, den man durch Elisa bekommt, lässt mich aber nachts nicht mehr gut schlafen. Am 13. Januar 2014 schrieb sie:


"Ich mache weiter wie eine Maschine, beantworte Mails, Nachrichten, alle Anfragen aus der Türkei und Syrien, inzwischen schon automatische Gesten. Doktor Ali schickt uns Fotos der Kinder aus Bab al Salam mit einem Schild/Plakat in der Hand, sie haben keine elementaren Pakete bekommen, seit ich gegangen bin am 29.12.13. Sie fragen nach Hilfe, sagen, dass sie Hunger haben. Ich musste ihnen absagen. Musste ihnen sagen, dass die Kinder aus Huraitan mehr Hunger haben und ich deshalb nicht helfen kann. Wisst ihr, wie es sich anfühlt einem Kind nein zu sagen, dass Hunger hat? Dir kommt es vor, als ob dein Leben am Körper vorbeizieht. Du schämst dich, zu existieren. Ich schaffe es nicht, die Kühlschranktür nicht zuzuschlagen, ich hasse dieses elektrische Gerät voller Essen. Ich habe keinen Hunger, keinen Durst, habe keine Träume, habe nichts, fühle nur das Loch, dass mich zerstört. Ich warte, dass der Doctor aus Gaziantep mir sagt, wie der Eingriff an Geis ausgegangen ist, die kleine Cent wird bald operiert. [...] Majad sagt mir, wir sollen mit den Abgaben von elementaren Paketen zurückgehen, da sie kontinuierlich Huraitan bombardieren und es sehr schwer ist, etwas zum Essen zu finden. Außerdem stehen die Männer nie zusammen, um nicht zu riskieren, dass sie alle gleichzeitig getötet werden. Mittlerweile gehen die Gedanken zu Ahmad, unser (Reise)Führer, der vor ein paar Tagen erschossen wurde, ich weine unter der Dusche um ihn. Ich möchte jedes Kind satt machen, möchte alle zudecken, möchte sie drücken und ihnen sagen, dass ich für sie da bin, aber es ist nicht genug, egal wieviel du machst, wieviel du bringst, es ist immer noch sehr wenig." (Aus dem italienischen übersetzt in der österreichischen Gruppe, Quelle

Was also tun? Die letzten Kriegsopfer aus meiner eigenen Familie liegen bereits drei Generation zurück und waren einem Krieg geschuldet, den mein Land selbst begonnen hat. Jedes Jahr im Februar füge auch ich mich in eine Menschenkette ein, um ein Zeichen gegen Krieg und Gewalt zu setzen und stehe dabei Hand in Hand mit mir unbekannten Menschen. Meine Idee ist nun, dass es doch auch möglich sein müsste, so eine DIY-Spendenkette zwischen den Bloggern für die Flüchtlingskinder in Syrien zu starten. Da gerade erst ein Transport abgefahren ist, werden momentan keine Sachspenden gesammelt. Geldspenden helfen dem Verein aber immer und ich bin überzeugt, dass die Euronen genau dort an der richtigen Stelle sind.



 

 Momentanes Höchstgebot: 130 €

Ich selbst werde dafür nun diese handgefilzte kleine Kostbarkeit versteigern, die so blau, wie die vielen Tränen ist, die diese Kinder weinen müssen und in der Mitte einen Bluttropfen symbolisiert, von denen jeder vergossene einer zu viel ist. Gebt bis zum 4. Februar eure Gebote als Kommentar unter diesen Blogeintrag ab oder schickt sie an amberlight.label-ät-googlemail.com. Der Spendenbetrag soll direkt an das Spendenkonto überwiesen werden und nicht bei mir landen. Als Verwendungszweck darf wohl nicht(!) "Syrien" auftauchen, da manche Banken sonst aus Angst vor der Finanzierung von Waffenhandel nicht überweisen. Bis zu 200€ reicht übrigens in Deutschland der Einzahlungsbeleg als vereinfachter Spendennachweis aus, um den Betrag steuerlich geltend zu machen.





SPENDENKONTO:
Time4life International
IBAN: IT63K0327812900000000001696
SWIFT / BIC: EMIVIT21
Banca Emilveneta


PAYPAL:
donazione@time4life.it

Damit sich nun wirklich ein Spendenkette bilden kann, folgt meinem Beispiel und versteigert selbst etwas auf euren Blogs zugunsten von Time4Life und die syrischen Flüchtlingskinder. Wem die Zeit für ein eigenes DIY-Projekt fehlt, der könnte auch ein Stückchen Lieblingsstoff o.ä. versteigern. Wenn auch das für euch nicht das richtige sein sollte, dann verlinkt meine Idee bei euch. Dafür stelle ich diesen kleinen Banner zur Verfügung. Jeden Monatsanfang werde ich die momentan laufenden Auktionen hier im Blog vorstellen und am 24. die bei euch erreichte Spendensumme zusammenzählen. Meldet mir dazu bitte die Summe eurer erreichten Höchstgebote per mail. Auch kleine Beträge können übrigens etwas bewirken - momentan schneit es in Bab el Salam und es herschen unmenschliche Zustände. Viel zu kleine Kinder kümmern sich um ihre Geschwister, Waisenkinder versuchen irgendwie zu überleben:

Für 5,- € kann eine Decke gekauft werden.
Für 7,50 € wird Kohle gekauft mit der ein Zelt 3 Tage lang beheizt werden kann.




Ich würde mich freuen, wenn der Spendenstein eine Weile rollt und sich viele in die Kette einreihen. Einen festen Zeitrahmen wird es dafür nicht geben. Elisa, vor der ich große Hochachtung habe und für die ich nur hoffen kann, dass sie unter dieser Aufgabe nicht zusammenbricht, hat jede Unterstützung verdient. Wenn ich dazu einen ganz kleinen Teil mit meinem Aufruf beitrage, kann ich vielleicht auch wieder besser schlafen - außerdem wäre das meine größte Freude und so probiere ich mal eine Verlinkung beim Freutag (auch wenn das Thema alles andere als zum freuen ist) Link Your Stuff und FamSamstag, damit die Bloggerwelt auch von meiner Idee erfährt. Habt ihr noch andere Ideen, wo ich verlinken könnte? Dann schreibt mir - aber vor allem: seid ihr dabei?

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Durch- Schlafsack Gr. 62 Eulen Wintervariante

Als ich noch nicht geahnt habe, dass die abendliche Nähzeit diesmal ziemlich eingeschränkt sein würde, habe ich mich am meisten auf die Babyschlafsacknäherei gefreut, denn diese bunten Kuschelsäcke haben sich beim Tochterkind bestens bewährt. Als sie vor fast 1,5 Jahren aus dem letzten rauswuchs, war ich wirklich ein bisschen traurig. Den allerersten Schlafsack, den ich nach dem E-Book von Thelina* genäht habe, war allerdings schon in der Gr. 80/86 und die kleinen Größen fehlten. Außerdem stand der Winter vor der Tür und in der schweren Schafswollvlies-Variante konnte sich der Sohnemann überhaupt nicht bewegen.

Unglaublich warm ist meine erste Variante für den Sohnemann aber trotzdem geworden, denn ich habe meinen Fund von Extremtextil vernäht und den Schlafsack mit Primaloft gefüttert. Damit ist dieser Babyschlafsack nun genauso warm, wie die ganz professionellen Outdoor-Schlafsäcke*. Vernäht hat sich dieses rutschige, fluffige Zeugs aber sehr grenzwertig.


Außen habe ich vom letzten Rest meines Eulenlieblingsstoffes getrennt und innen wurde es mit einem hellblauben Strickstoff vom Sterntaler Werksverkauf kuschlig. Da der kleine Bruder in den Schlafsäcken der großen Schwester so sehr verloren aussah, dachte ich, dass Gr. 62 für den Winter genau richtig sei. Bevor der Schlafsack aber fertig war, hatte der Sohnemann schon so viele Zentimeter zugelegt, dass er leider nur relativ kurz darin genächtigt hat.


Dabei ist er mir mit farblich passendem Reißverschluss und Kam Snaps* mit Eulenmotiv richtig gut gelungen. Inzwischen muss ich allerdings zugeben, dass er doch zu warm ist, denn der Sohnemann ist eine völlige Niete mit Schlaflotto und nächtigt ohnehin nicht allein. Während die Tochter problemlos mit vier Wochen aus dem Familienbett wieder auszog, die Nacht durchschlief und wir (!) sie einmal weckten, damit die Gewichtskurve wenigstens etwas anstieg, weigert sich der Sohnemann strikt, sein eigenes Bett auch nur auszuprobieren. Seit einem halben Jahr schläft er nun dicht an mich gekuschelt mit in unserem Hochbett. Selbst mein Rücken kann ihn nicht entzücken und führt zu sofortiger Schreiattacke.


Solange er aber die Nahrungsquelle direkt vor der Nase hat, ist seine kleine Welt in Ordnung und er schläft ganz wunderbar entspannt und inzwischen auch mehrere Stunden hintereinander. Da wir selbst erlebt haben, dass es Kinder gibt, die diese Nähe nicht unbedingt brauchen, während bei anderen der Urinstinkt - verlass mich nicht, der Raubvogel könnte mich wegtragen - noch voll ausgeprägt ist, können wir ganz gut damit leben.

Hinweise, dass wir da wohl "etwas verpasst", "ihn zu sehr verwöhnt" hätten oder man ihn "einfach mal schreien lassen" müsste, (über)höre ich mit einem kleinen inneren Lächeln. Wo es mir sinnvoll erscheint, erwähne ich meine Studienkenntnisse, die sogar als Nebenfachprüfung die kognitive Entwickung des Kleinkindes beinhalteten und erläutere, dass ein vermeintliches absichtvolles Handeln der Kinder in diesem Alter den Entwicklungsstand des Gehirns völlig überschreitet. Natürlich kann man nach der Ferber-Methode sein Kind dazu bringen, dass es - nach mehrstündigen Hilfeschreien - aufgibt und vermeintlich einfacher in den Schlaf findet. Für uns kommt diese Methode aber auf keinen Fall in Betracht. Der Sohn darf in aller Ruhe sein eigenes Schlafmuster finden und sich dabei geborgen fühlen.
  

Mittlerweile habe ich mich an den permanenten Dauergast im Hochbett schon sehr gewöhnt, auch wenn meine Wunschvariante ein entspanntes Kind im eigenen Bett bleibt. Zu gerne lese ich noch die halbe Nacht oder kringel mich ungestört zusammen. Der Sohn darf aber trotzdem bleiben, bis der die Hochbetttreppe beginnt zu erreichen oder mit 18 zur Freundin wechselt ...

Verunsichert bin ich nur noch, warum die Durch- und Alleineschlafgarantie des E-Books* so vollkommen nachgelassen hat. Ob das nur funktioniert, wenn man es neu gekauft hat? Das Tochterkind freut sich ja noch heute auf ihr Bett und macht mit ihren bald vier Jahren weiterhin mehrstündig Mittagsschlaf ... so haben wir nun eben beides - den 6er und die Niete im Schlaflotto.

Verlinkt bei Made4Boys und Kiddykram
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Rezension: Der Bilderwächter

Nach zehn Rezensionen habe ich mir bei Blogg dein Buch mal eine Publikation gegönnt, die nicht zum Themenkreis des Blogs gehört, aber vermeintlich den Bogen zur Arbeitswelt geschlagen hat: der Bilderwächter von Monika Feth, in der Hörspielfassung im Jumbo-Verlag erschienen.

Abbildung vom Jumbo-Verlag
Angekündigt war ein Thriller, bei dem es um den Nachlass eines berühmten Malers gehen sollte. Auch wenn Bücher für mich eigentlich nicht dick genug sein können, hat mich der Umfang dieser Hörspielbox von 5 CD's und einer Gesamtspiellänge von über sechs Stunden doch ziemlich an die Grenzen meiner Rezensionsbegeisterung in der Elternzeit gebracht. Glücklicherweise sind die einzelnen CD's zwar zwischen 14 und 18 Titeln schwankend, unterteilt, so dass man problemlos vor- und zurückspringen kann, aber mit dem Sohnemann war ein kontinuierlicher Hörgenuss dennoch nur selten möglich. Ich will daher nicht ausschließen, dass vielleicht deshalb der Begeisterungsfunken bei mir nicht überspringen konnte.

Um wie immer eine unvoreingenommene Einschätzung schreiben zu können, war mir im Vorfeld allerdings auch nicht bewusst, dass "Der Bilderwächter" bereits als 6. Teil zu einer Reihe um die Hauptperson Jette gehört. Obwohl ich inzwischen erfahren habe, dass wohl alle Teile unabhängig voneinander gelesen bzw. gehört werden können, fehlte mir dennoch stellenweise der rote Faden. Es gibt natürlich ein Mordopfer in der Handlung, die sich um die zwei Geschwister Ilka und Ruben rankt, aber dennoch hatte ich nicht das Gefühl, dass ich hier voll Spannung einen Thriller höre und kaum erwarten kann, dass es weitergeht. Die drei Sprecherstimmen Julia Nachtmann, Regina Lemnitz und Jacon Weigert sprechen zwar alle drei mit einem angenehmen Timbre, aber wechseln als Leserstimme zwischen den einzelnen Personen, so dass man hier keine Hilfestellung bekam, um dem Geschehen entspannt folgen zu können. Die eigentliche Bilder-Sammlung bleibt in der Handlung übrigens ein Nebenschauplatz, wobei mir Kommentare wie "er rieb sich die Arme, obwohl der Raum gut temperiert war, um die Bilder zu schützen" deutlich machten, dass sich die Autorin wahrscheinlich selbst noch nicht oft in Depoträumen aufgehalten hat.

Die 5 CD's werden in einem Pappschuber geliefert, wobei die EinzelCD nur in einer einfachen Papierhülle steckt. Ein Einrastsystem hätte das Paket mit einem Preis von immerhin 21,41 € sicherlich etwas hochwertiger erscheinen lassen.
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Stoffkauf bei Pippuri

Im Januar bin ich wieder Stoffkaufschwach geworden und habe bei Pippuri*, einem Dresdner Streetware-Label, zugeschlagen. Normalerweise verkauft die sympathische Diplomdesignerin ausschließlich bereits vernähte Stöffchen, aber da sich diese nun auch bei ihr ballenweise stapeln, gab es einen Werksverkauf.


Auf meinem Creadienstagstisch liegen daher nun nicht nur grüner und blauer Bündchenstoff, sondern auch ein sehr strapzierfähiger Krabbelhosenstoff und gleich drei Stöffchen, die für mich gedacht sind. Nur aus den rosa-Punkten könnte etwas für das Tochterkind entstehen.
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12tel Blick Januar 2014 Vierseithof

Heute geht es wieder los mit dem Jahresblick bei Tabea Heinicker und ich bin mit unserem Vierseithofblick natürlich wieder mit dabei. Geändert wird der Blick auch nicht, denn in diesem Jahr wird es ja erst so richtig spannend. Die Jahreszeitenwechsel  2013 zu beobachten, hatte zwar auch seinen Reiz, aber nun warten wir gespannt auf den wirklichen Sanierungsstart. Am Abend vor dem Nikolaustag wurde nach 1,5 Jahren Vorbereitungszeit mit 11 anderen Familien gekauft. Ingesamt sollen hier 2015 gleich 15 Familien ein neues Zuhause finden. Kauf- und Bauantrag liegen momentan bei den zuständigen Behörden.

Januar 2014
Wer schauen will, welche Gebäude zum denkmalgeschützen Vierseithof gehören, der kann hier schauen und einen Blick in unsere eigenen vier Wände gibt es hier. Da mein 12tel-Blick nun schon ein ganzes Jahr hinter sich hat, werde ich jeweils den Vergleich zum Vorjahr zeigen.

Januar 2013
Bis auf die offenen bzw. geschlossenen Türen gibt es keinen Unterschied auf den beiden Bildern und nur die Farbwerte unterscheiden sich etwas. Schnee lag auch im Januar 2013 nicht und selbst der Nussbaum scheint nicht gewachsen zu sein.

Bei noz! habe ich nun noch den den  SINNblick 2014  von blick7 entdeckt, der ebenfalls jeden Monatszwanzigsten gesammelt wird. Die Sinne bei der Aufnahme zu schulen, ist eine prima Idee und daher ergänze ich meinen Blick nun noch:

Gesehen:
Den Hof so unverändert, wie bei unserem ersten Besuch vor mehr als einem Jahr.

Gehört:
Die Stimmen des Holzschutzgutachters und des Fachplaners für Heizung und Sanitär.

Gerochen:
Frische Winterluft ohne Schnee.

Gedacht:
Das es mein Monatsblick dieses Jahr nun hoffentlich wirklich einen Sanierungsfortschritt zeigt.
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Filzabend beim Nähbloggertreff

Vorgestern haben beim monatlichen Nähbloggertreff mal nicht die Nähmaschinen gerattert und auch die Nadeln klapperten nur bei Himmelblau und Sommerbunt leise, denn wir haben gefilzt. Ich hatte mir von unserer Gastgeberin Malou eine kleine Filzbesonderheit aus dem FilzGeschichten-Arbeitsbuch* gewünscht, die sie beim letzten Nähbloggertreff verschenkt hatte.



Zwischen der Matscherei auf dem Wohnzimmertisch gab es leckere Dinge, wie verschiedene Suppen, finnische Piroggen(?) und Kuchen. Außerdem stand da ein Zupfbrot aus dem Königinnenreich, von dem ich unbedingt noch das Rezept anfordern muss.



Fast vier Stunden habe ich diesmal meine Sohnemann-Auszeit geniesen können und dank einem großen Schluck Muttermilch und den ersten Brei-Löffeln, fand ich die Männer äußerst entspannt bei meiner Rückkehr vor. Mit mir geschwatzt und gefilzt haben neben den bereits erwähnten Damen noch Schau'n wir mal, Anneblog, Saxony Girl und Kääriäinen. Mein fertiges Filzprojekt zeige ich euch am Ende der kommenden Woche, denn damit ist ein Herzensprojekt geplant.
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Strampelsack Gr. 68

Eigentlich sind die Wochenenden auf amberlight-label ja blogfrei, aber ich hänge mit den Beiträgen so weit hinterher, dass ich wahrscheinlich erst zum Osterfest über Weihnachten berichten kann. Weglassen möchte ich aber zumindest die Nähsachen nicht, denn sonst stimmt meine Statistik ja nicht mehr. Immerhin sind inzwischen schon 249 Dinge von meiner Nadel gehüpft. Daher wird nun Schritt für Schritt nachgereicht - wie dieser Strampelsack - und auch mal Wochenendgebloggt.
Kurz nach der Geburt des eigenen Sohnemann's entstand ein Strampelsack, der leider viel zu klein für das Trauzeugenkind geraten war, da ich die Wachsgschwindigkeit der kleinen Menschenkinder nach den Erfahrungen des Tochterkindes völlig unterschätzt hatte. Eigentlich wollte ich es als Zweitversuch mit etwas größenunabhängigen probieren, aber die Beschenkten waren vom Strampelsack so begeistert, dass sie sich ein Zweitmodell wünschten - nur eben etwas größer. Der Fischestoff reichte dafür leider nicht mehr aus und so wurden es eben zwei andere Stöffchen vom Sterntaler Werksverkauf 2012.


Vorlage war wieder die Anleitung von Punkelmunkel, so dass der Strampelsack wendbar geworden ist. Auf der einen Seite gibt einen flauschigen Blümchenflanellstoff und auf der anderen eine helle Baumwolle mit mädchenhaften Punkten.


Ein paar Einnäher gab es natürlich auch wieder. Neben dem eigenen Nählabel, habe ich mich für drei Blaubeerstern-Webbänder* entschieden. Die Punktevögel* mag ich sehr. Wie macht ihr das denn? Könnt ihr von Blogthemen loslassen, die es nicht rechtzeitig in den Blog geschafft haben oder reicht ihr sie auch verspätet nach?

Verlinkt bei Meitlisache, Kiddykram, Link Your Stuff und FamSamstag.  
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365Tage-Projekt Quilt

Ist es klug an einem Ganzjahresprojekt teilzunehmen, wenn man noch vor wenigen Tagen verkündet hat, dass man die Erwartungen an sich selbst ein bisschen runterschrauben möchte und nicht mehr überall dabei sein will? Die Bloggerwelt rauf und runter wird aber an einer Ganzjahresdecke genäht und dazu jeden Tag ein kleines Schnipselchen Stoff zugeschnitten. Mit ein bisschen Wochenplanung müsste so etwas auch ohne festen Nähplatz zu schaffen sein. Außerdem könnten sich so meine Restekörbe endlich mal etwas leeren und nicht mehr so unschön überquellen. Außerdem würde ich so, die in der Ecke verstaubende Jahresdecke nach der Herzekleid-Aktion vielleicht doch noch realisieren können. Sehr verlockend.

Angefangen - was mir immer deutlich einfacher als beenden fällt - habe ich nun jedenfalls und blättere auch wieder in meinem einzigen Quilt-Buch zur weiteren Ideenfindung. Vom ersten Zwei-Wochenstück gibt es nur dieses pixlige Instagrambildchen, bei dem ich es aus Zeitgründen einfach mal belasse. Außerdem nutzt das Projekt von Königskind sehr intensiv die virtuelle Bildersammelkiste und verlinkt via dem allgemeinen #der365tagequilt und dem persönlichen Hashtag #365TageProjektvonamberlightlabel2014. Sehen wir uns?
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Göhlertreppen

Auch wenn der Hofblick bislang unverändert ist, werden unsere Pläne, Themen und Aufgabenfelder im Hintergrund immer konkreter - neben der Taupunktberechnung bei Fachwerkinnendämmung, Heizflächenwerten und Zwischendeckenaufbauten haben wir einen Treppenbauer besucht, damit man seine Nase mal nicht nur in Zahlen und Hochglanzprospekte steckt. Unsere Wahl fiel dabei auf Göhlertreppen, einem regionalen Familienbetrieb im Erzgebirge.


Der Blick hinter die Kulissen mit dem sympathischen Treppenbauer hat uns ganz euphorisch gestimmt, denn bei ihm hat man nicht nur gemerkt, wie viel ihm sein Handwerk bedeutet, sondern auch wie frisch und modern so eine nicht großindustriell hergestellte Holztreppe aussehen kann.




Fasziniert haben mich aber auch die verschiedenen Holzarten, die jede Treppe unterschiedlich aussehen lässt und zeigt, was mit dem Naturmaterial Holz alles möglich ist.



Leider ist unser Fachwerkhaus durch eine Galerie im Dachstuhl in die Gebäudeklasse IV gerutscht und muss daher nun seinen Brandschutznachweis vom Brandschutzprüfer absegnen lassen. Momentan wird deshalb gerade geprüft, welche Brandschutz-Vorschriften wir bei den Treppen einhalten müssen und ob beispielsweise Setzstufen aus Sicherheitsglas eine Alternative zur Stahlwange wären.






Als Bauherr bzw.-frau hat man schon ganz schön viele Einzelthemen, die bei einem Haus von der Stange wohl bereits vom Bauträger entschieden sind - das ist gut so, verlangt aber auch recht viel Durchhalteenergie.
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