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Rezension: Schriftenwerkstatt. Fonts und Schriften von Hand entwerfen

Mein letztes Rezensionsexemplar von den Neuvorstellungen des Bücherherbstes aus dem Haupt-Verlag ist mit der "Schriftenwerkstatt. Fonts und Schriften von Hand entwerfen"* ein richtiges Praxisbuch. Auf 176 Seiten stellt die Autorin Charlotte Rievers in sieben Kapiteln, die in die großen Bereiche "Schriftschöpfung" und "Fonterstellung" aufgeteilt werden, die Genese einer neuen Schriftart dar. Die eigentliche Schriftgestaltung überlässt die Engländerin dabei aber 25 renommierten Designern.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Nach der Einleitung folgen im ersten Bereich der Schriftschöpfung die Kapitel "Illustration und Freihandzeichnung", "Papierschnitt, Druck- und Sticktechniken", "Digital gezeichnete Schriften", "3D-Schriften und Schriftinstallationen" sowie "Gefunden oder fotografiert". Der zweite Bereich Fonterstellung unterteilt sich entsprechend der Praxisschritte in "Vorbereitung" und "Durchführung".

Abbildung vom Haupt-Verlag
Nicht nur der zweite Teil sondern auch bereits die ersten fünf Kapitel sind sehr klar in jeweils eine Doppelseite mit dem Profil des jeweiligen Schriftgestalters und einem Tutorial mit Schritt-für-Schritt-Anleitung unterteilt. Nach jedem dieser Kapitel gibt es außerdem eine zusätzlich inspirierende Galerie.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Selten habe ich bislang ein Praxisbuch dieser Art in den Händen gehalten, das - neben den vielen Kreativtechniken vom Schriftsticken bis Scherenschnittverianten - sogar bei den Software-Programmen, wie Photoshop* oder Illustrator* in Schritt-für-Schritt oder eher Klick-für-Klick-Anleitungen zeigt, wie man tatsächlich zu einem professionellen Ergebnis kommt. Am Ende des Buches hat man tatsächlich das Gefühl, dass man seine eigene Schrift entwerfen könnte, die mit FontLab und Fontographer* in eine richtige, digitale Schriftartendatei umgesetzt werden kann. Die Schritte in der Software dazu kommen mir zwar teilweise fast zu einfach vor, aber vielleicht sollte man es einfach mal ausprobieren. Die knapp 30 € für dieses Buch* sind dabei gut investiert, wobei man das Gefühl hat, dass auch ein Grafiktablet* eine feine Sache wäre. Eine eigene Schrift - das wär es doch ... warum muss unser Alphabet eigentlich gleich so viele Zeichen haben?

Abbildung vom Haupt-Verlag
Von schöner Schrift lasse ich mich übrigens immer mal wieder bei KAZE und Jademond inspirieren. So schön würde ich auch gerne schreiben können .... und ihr? Schreibt ihr eure Weihnachtsgrüße noch mit der Hand oder nur digital?

Vom Haupt-Verlag wurde bereits vorgestellt:

Kommentare

  1. Das klingt spannend. Würdest du das Buch morgen mitbringen? Ich würde gerne mal rein schauen.
    Karten werden selbst geschrieben, zu gerne schreibe und bekomme ich Postkarten :-)
    Liebe Grüße Stefanie

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    1. Ich probier's ... denn dazu muss ich es erst der Kollegin wieder entwenden und außerdem für morgen noch organisieren, dass ich wirklich kommen kann. Ein Kind meiner Wahl hab ich wohl auch im Schlepptau ...

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  2. Google+ (nadelfein kringelbunt)
    Das kommt mit auf meinen Wunschzettel! Danke für die Vorstellung! Ich schreib alle Karten noch von Hand und mit den passenden Stiften macht es doppelt Spaß :) Ich wünsche eine schöne Weihnachtszeit! LG Jacqueline

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