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12tel Blick August 2014 Vierseithof

In den letzten vier Wochen hat sich wieder einiges getan, was sich im wöchentlichen Bauberatungsprotokoll so liest "Los 0: Aushub Nord ca. 800 m³ mit Abfuhr, Planum, Beginn Baustraße; Abbruch AN 100%; Abbruch Scheune 100%, Separierung und Abfuhr Bauschutt 95%, Aushub Scheune 50%, StüWi bestellt, Giebel HH gesichert". Der 12tel Blick zur Fotoaktion von Tabea Heinicker zeigt deshalb tatsächlich kein einziges Mäuerchen mehr von Anbau und Scheune. Die Gegenüberstellung zum Vorjahresblick macht besonders deutlich, wie viel Substanz verschwinden musste.

August 2014

August 2013
Am problematischsten waren die Giebelwände des Herrenhauses - der inzwischen geschlossen ist  - und der Scheune, die auf das benachbarte Gelände zu stürzen drohte. Inwischen sind aber auf dem Scheune-Gelände nicht nur die restlichen Mauern gefallen sondern bereits der Aushub für den Passivhausneubau begonnen. Die größte Aufregung im letzten Monat waren dabei sicherlich die Knochen, die unter dem Scheune-Fundament zum Vorschein gekommen sind.






Letzte Woche kamen beim Probeschürfen zur Beurteilung des Baugrundes Knochenfunde ans Tageslicht. Das informierte Landeamt für Archäologie schickte uns überraschend schnell einen Grabungstechniker, der die Fundstelle untersuchte, denn schließlich sitzen wir ganz offiziell auf einem Bodendenkmal. Zuvor hatten die Ärzte aus unserer Baugemeinschaft aber schon eingeschätzt, dass es keine menschliche Überreste wären.

Inzwischen haben wir die offizielle Einschätzung:

“Es handelt sich um die Knochen mehrerer Tiere, u. a. vom Rind. Diese sind vor dem Bau der Scheune, etwa im 15. bis 18. Jahrhundert dort vergraben worden. Ich habe die Knochen nicht alle geborgen, so dass an dieser Stelle weitere auftreten werden.
Knochen aus diesem Bereich können problemlos entsorgt werden, nur bei Neufunden aus anderen Bereichen würde ich Sie um Mitteilung bitten.
Dem Fortgang der Bauarbeiten steht aus unserer Sicht nichts im Wege.”




Für den  SINNblick 2014  von blick7 war ich diesmal auch wieder besonders aufmerksam:

Gesehen:
Eindeutig eine Baustelle und ein kleines Sandsteinmäuerchen zum Schutz den Hofnussbaumes.

Gehört:
Nur ein Flugzeug, das über den Hof flog.

Gerochen:
Feuchte Erde vom leichten Sommerregen.

Gedacht:
... hoffentlich sieht keiner, wie ich mal schnell zum Fotoplatz durch den Bauzaun gehuscht bin

Den Bauforschritt zu sehen, mag ich am heutigen Mittwoch und verlinke es daher wieder bei Frollein Pfau.

Kommentare

  1. sehr aufregend! da wünsche ich weiterhin gutes vorankommen mit netten nebengeschichten ;)

    liebe grüße . tabea

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  2. Knochen, selbst menschliche, sind unter alten Gebäuden gar nicht so selten wie man vielleicht denkt. Vor allem in alten, dörflichen Gegenden. Bei menschlichen Überresten ist dann die Aufregung natürlich groß. Das führt nicht selten auch zu einem längeren Baustopp. Glück gehabt :-)

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