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Innenausbau: Dielen

Während ich bei den Sanitärgegenständen recht emotionslos bin, bei den Fließen recht zuversichtlich, dass da etwas brauchbares ausgewählt wurde und bei der Treppe eingesehen habe, dass meine Sitzpodest-Umgestaltungsideen nicht sinnvoll sind, bleibt die Holzdielenentscheidung wohl die schwierigste. Obwohl wir mit den Kaditzianern ein Fachgeschäft in der Stadt haben, die auch dem Laien recht gut verständlich machen können, worauf man achten muss, wird die Auswahl nicht einfacher.


Da gibt es sehr harte Hölzer, wie Eiche oder Lärche, die aber kräftig nachdunkeln. Kiefer hat große Astlöcher und bekommt im "Alter" einen sehr orangfarbenen Ton. Bislang tendieren wir daher - auch aus preislichen Gründen - zu Fichte, die allerdings sehr weich ist. Im besten Falle würde der Baum auch noch aus einem regionalen Forst kommen und nicht in Sibirien die Permafrostbodenproblematik verschärfen.



Das Lackieren, um die Helligkeit zu erhalten, die ich gerne in den Räumen hätte, überzeugt mich bislang auch nicht wirklich, denn bei der Wachs-Öl-Variante hat man das Gefühl, dass man das Holz atmen lässt. Farbanstriche mit Pigmenten haben wir eigentlich schon ausgeschlossen.



Um es nicht zu einfach zu machen, haben wir auch noch zwei verschiedene Fußbodenaufbauten - eine gegossene Estrichdecke im Erdgeschoss und die Holzbalkendecke im 1. Stock und im Dach. Da gibt es nun wieder die unterschiedlichsten Verlegevariante und die Nachbarin sorgt sich bereits um den Kleber, der wohl verwendet werden muss. Außerdem wäre es wohl sinnvoll, wenn das Holz der Treppe mit den Dielen übereinstimmt - dort wäre aber wiederum ein relativ trittsicheres Hartholz empfehlenswert, was dann wiederum kein Fichtenholz wäre ....

Kommentare

  1. Eine schwierige Entscheidung, wie wahr!
    Wir haben kanadischen Ahorn, als Fischgrät verllegt und mit Auro-Hartöl geölt.
    Der Boden kommt also von recht weit her, es gibt aber auch europäischen Ahorn. Ahorn ist sehr hell, dunkelt schön und eher wenig nach und ist sehr hart. Trotzdem haben wir hier und dort schon ein Cut, also Fichte wäre mir wahrscheinlich zu weich.
    Einen geölten Boden kann ich euch absolut empfehlen!! Fühlt sich wunderbar an, hält viel aus und ist bestimmt nicht pflegeaufwändiger als ein lakierter Boden.
    Alles Gute für eure Entscheidung!! Selina

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  2. Oh Gott! Ich hab zwar auch manchmal den Traum vom eigenen Häuschen, aber auf all diese Dinge, von denen du in letzte Zeit schreibst, bin ich ganz und gar nicht neidisch! Ich hoffe, ihr habt nicht zu arges Kopfzerbrechen deshalb!
    LG Regina

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    1. Und dabei zeige ich im Blog nur eine ganz kleine Spitze des Plaungsberges, denn es gibt ja nicht nur jede Woche 1-2 mehrstündige Gesamttreffen, sondern auch noch Architektenrunden und unglaublich viele Fachplanersitzungen ... der Aufgabenschreibtisch vor allem des Mannes ist nie wirklich leer ...

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    2. "Der Schreibtisch ist nie wirklich leer". Ohja :/ Es gibt so wahnsinnig viel zu bedenken. Ich allein hätte mir das so gar nicht alles vorstellen können. Da braucht man einige Erfahrung, wenn nicht sogar eine Ausbildung, um den Überblick zu bewahren.

      Und dann all die Entscheidungen, die finanziell, designtechnisch und ökologisch passen müssen. Würde man das Finanzielle außen vor lassen können, wäre es wesentlich einfacher, oder? ;)

      Liebe Grüße
      Sindy

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  3. Wir haben lackierte Fichte... und auch noch ganz schlimm vom Vorbesitzer verlegt- es ist die reinste Katastrophe. Nicht nur das alle Spuren verewigt werden- die Dielen sind bündig verlegt worden ohne die EINE wichtige Latte unter dem Ab-/Anschluss. Alle Dielen sind dort gerissen und schwingen.
    Wir schieben den Austausch vor uns her und hätten am liebsten Eichenbohlen hier im Eichenbaumschen Fuchsbau. Zumal wir Eichenfachwerk und eine Eiche-Innentreppe haben...
    Ihr werdet das Richtige schon finden!

    LG Antje

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  4. Wir benutzen Naturölsiegel teilweise im 1. Ölen mit Weißpigmenten versetzt. Und wenn's preislich machbar ist: Ahorn. Ich liebe es.

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