Jahresmotto

Jahresmotto
7. Blog-Geburtstag

Halloween: ITH Spinne

Feiert ihr Halloween? Wir bislang noch nicht. Aber die kürzlich bei Stickfisch entdeckte Spinne für die Stickmaschine fand ich so verlockend, dass sie unbedingt auch von meiner Nadel hüpfen musste. Passend zum Tag, aber eigentlich als Geschenk gedacht, wird sie noch heute dem Geburtstagskind überreicht.


Bei mir ist die Spinne noch etwas grusliger geworden als gedacht, denn meine Entscheidung oben einen festen Baumwollstoff von IKEA und für den Bauch ein Stück Jersey vom letzten Stoffmarkt zu nehmen, hat dazu geführt, dass Thekla bei mir sehr übergewichtig aussieht. Auch die Beinchen drehen sich mehr nach oben als unten - eine echte Gruselspinne also.



Verlinkt bei Link your stuff und Kiddikram.Nachgereicht beim Schocktober.
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Besuch bei bibabox & Auslosung

Vorgestern durfte ich bei bibabox hinter die Kulissen schauen und habe mit einer der beiden Gründerinnen bei einer gemütlichen Tasse Tee über die Kreativwelt, Familienzeiten und die Entstehung des Labels für Pappspielzeug geplauscht.



Natürlich durfte sie auch gleich Glücksfee spielen und die Gewinnerin der Drachenverlosung ziehen.  Das Drachenbastelset, das auch via Dawanda geordert werden kann, geht an:

 Sockenlotte nach Berlin. 

Herzlichen Glückwunsch! Sende deine Adresse bitte direkt an : hello-ät-bibabox.de, damit die Bastelbox an dich auf die Reise gehen kann. Ich bin gespannt, was dort für Drachen enstehen.



Amberlight darf nun das große Papphaus, mit dem alles anfing, testen. Das Tochterkind wird bestimmt strahlende Augen bekommen, wenn sie es zu Weihnachten oder zum Geburtstag Ende Januar auspackt ... Habt vielen Dank ihr Beiden!
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Leder von der ManuFaktur

Das Tochterkind hat keine Hausschuhe mehr und da noch unklar war, wie die geplanten Filzhausschuhe gelingen, liegt - von den Blogeinnahmen finanziert - Leder von der Manu-Faktur auf meinem Creadienstagstisch. Rot hatte ich bestellt und ein buntes Sammelsurium, bestens geeignet für passende Applikationen, habe ich vorgefunden. Sehr fein so eine Überraschungskiste. Da in den letzten Wochen die Chrom-IV-Debatte durch die Medien zog, sei noch darauf hingewiesen, dass dabei angegeben wurde, dass die Lederzuschnitte frei von diesem Schadstoff wären.


Überraschenderweise habe ich letzte Woche beim Creadienstag sogar etwas gewonnen, obwohl mein Beitrag ja noch kein fertiges Nähwerk sondern nur den Stoffstapeltisch gezeigt hat. Die Glücksfee hat mir gleich zwei E-Books von Buntspechte gebracht: ein Pullunder Schnittmuster und eine Schalmütze. Vielen Dank!

Außerdem gibts bei uns noch neuen Lesestoff: bei Mamikreisel habe ich das Buch Benimm dich - bloß nicht!: Gute Gründe für schlechte Manieren gewonnen, bei dem ich mir noch ganz genau überlegen muss, ob ich daraus wirklich der Tochter etwas vorlese ...
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Designers' open Leipzig 2013

Am Wochenende habe ich mir den Sohnemann geschnappt und bin zur Designers' open in Leipzig gefahren, während sich das Tochterkind mit den Großeltern vergnügte und der Ehemann einen Probentag hatte. Letztes Jahr war das meine Herbstentdeckung, die ich mir auf keinen Fall entgehen lassen wollte. Veranstaltungsort war 2013 die große Glashalle im neuen Messegelände in Leipzig.



Die Bereiche Market und Fashion waren diesmal nicht getrennt, sondern zusammen untergebracht. Das faszinierende an diesem Designfestival ist für mich, dass sich dort keine DIY-Stände aneinandereihen, bei denen nur die Stoffmuster wechseln, aber eigentlich doch die gleichen Kirschkernkissen, Schlüsselbänder, Mützen und Hosen angeboten werden, sondern man wirklich Neues entdecken kann. Im Nähbereich war das für mich djulo, deren Spieluhrtiere mit "aufziehbaren" Elefantenrüssel und Ameisenbären überzeugen können. Ein typischer Dawanda-Näh-Shop war mit Fuchsandfriends aber auch vertreten.


Fast schon graphisch wirkten im Bereich Fashion die geschwungenen Kleider von Jutta Nordheim, wobei mir bei ihren anderen Entwürfen deutlich zu viel Plastikhafte Oberflächen verarbeitet wurden. Dafür habe ich mit Kaseee für Nestnadel, die es vor wenigen Wochen nach Apolda verschlagen hat, doch tatsächlich entdeckt, dass es dort wohl doch eine DIY-Kultur gibt. Sogar ein Strickworkshop wird dort beworben.


Im Hinblick auf unser Vierseithofprojekt machte mich der Stand von architectoral stone reatoration neugierig, der mit einem Naturmaterial Betonoberflächen herstellt, die eingefärbt, geschliffen und mit Wachs versiegelt recht edel wirken. Der Ehemann erinnerte sich zwar sofort an seine Kindheit und fand dieses Steinholz nicht so überzeugend wie ich, aber um über die Küchenplatte nachzudenken, haben wir ja noch genügend Zeit.


Von den Stadtpflanzern nahm ich schließlich noch ein Tütchen Kresse mit und bin fasziniert, dass man dort vier Hühner leihen kann. Wenn der Hof irgendwann Realität geworden ist, muss ich die Macher überzeugen, dass die vier auch mal Urlaub in Dresden machen dürfen.


Der Messebesuch mit dem nun 3,5 Monate alten Sohnemann und ohne Familie war für mich sehr entspannend. Sogar einen separaten Still- und  Wickelraum hat die Messehalle zu bieten. Wenn ein Stift dagewesen wäre, hätte ich gerne einen Lob dazu im Gästebuch vermerkt.


Das einzige Manko bleibt der Busshuttle zur Grassimesse, bei der ich auch noch gerne vorbeigeschaut hätte. Die Busse waren leider nicht Kinderwagentransport geeignet und so entschied ich mich dann doch für die Rückfahrt zu den Großeltern und besuchte lieber mit dem Tochterkind das 5. Merseburger Zauberfest.

Nächstes Jahr schaffe ich es ja vielleicht auch mal zur Fachkonferenz der Designers' open. Dort und im zum Eintrittspreis dazugehörgen Katalog wurde diesmal sogar das von meinen Blogeinnahmen unterstützte Crowdfunding-Projekt Soulbottles vorgestellt. Nach dem Festivalbesuch war meine Tasche nicht nur mit dem Katalog gefüllt, sondern auch mit den beiden Büchern Homecoaching und Kleine Räume gestalten, die es beide preiswerter am Buchstand der Designers' open gab, an dem ich Stunden hätte bleiben können ...
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Kastanien-Basteln: Eulen

Die ehemalige Krabbelgruppe des Tochterkindes hat sich mal wieder zusammengefunden und somit waren neben vier Müttern auch sieben 1/2 Kinder zwischen 0-3 bastelbereit. Entschieden habe ich mich diesmal für die letztes Jahr entdeckten Kastanieneulen von Doro Kaiser. Und so sehen unsere Zweigbewohner aus:


Kastanien, Eichelkappen, bunte Filzreste, Scheren und der gefürchtete Heißkleber (immerhin mussten diesmal nur die Finger eines Kindes gekühlt werden) waren notwendig, um diese hübschen Gesellen entstehen zu lassen. Füße, Schnabel und Flügel konnten dabei prima von den Kindern ausgeschnitten werden.


Der Mama- und Kinderrunde scheint es Spaß gemacht zu haben und nur der Ehemann bemängelte, dass er sich auf die Streichholztiere gefreut hätte. Kennt ihr denn noch andere Kastanienbastelideen, die ich dann nächstes Jahr ausprobieren kann?


Da Frau Spielpause am Freitag immer zum Kindermund-Sammeln einlädt und es zu den Vögeln so gut passt, berichte ich euch noch, worüber ich mich diese Woche gefreut habe:

Das Tochterkind geht an einer Hecke vorbei, in der eine Vogelfamilie laut tschilpt und fragt, was das denn für Vögel seien. Ich erkläre, dass das Sperlinge sind und man dazu auch Spatz sagen kann. Sie überlegt eine Weile und berichtet mir dann unter lauten Gekichere: "Weißt du Mama, im Kindergarten gab's auch schon mal Spätzle."

Heute in zwei Monaten sind die Weihnachtsgeschenke übrigens schon wieder ausgepackt. Geschenke gibt es bis übermorgen auch noch hier zu gewinnen - daher ab in den Lostopf, wer noch nicht reingehüpf ist.

Verlinkt bei Kiddykram.
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JPMBB - Tragetuch „Je Porte Mon Bébé ® “ von Tragende Rolle

Da es thematisch so gut zu den den Stilleinlagen passt und der spätherbstliche Temperaturanstieg mein Kurzarm- und Babynacktfußbild nicht zu seltsam erscheinen lässt, schiebe ich heute gleich noch einen zweiten gesponsorten Blogbeitrag nach. Wenn der Sohnemann nicht gerade an der Milchquelle liegt, wird er viel getragen. Vor allem der Papa hat sonst immer noch relativ wenig Chancen seinen Sohn am Abend ausgeglichen zu erleben. Tragende Rolle aus Berlin hat uns in den ersten drei Lebensmonaten ermöglicht, dass wir dabei neben unserem eigenen Tragetuch von Storchenwiege ein für uns neuartiges Tuch aus Frankreich testen konnten: „Je Porte Mon Bébé ®“ (JPMBB). Auf die Idee eine Tragetuch nur lapidar "ich trage mein Baby" zu nennen, muss man erstmal kommen.



Was ist an diesem Tuch nun anders? Obwohl es ein elastisches Tuch ist, wird es gewebt, aber enthält 5% Lycra, das es in alle Richtungen dehnbar macht. Dadurch kann es recht einfach so gebunden werden, dass man das Tuch am Körper belässt und den Zwerg rein- und wieder rausheben kann. Das Video mit der Bindeanleitung sollten sich die weiblichen Leser keinesfalls entgehen lassen:



Für uns war es tatsächlich ein "anderes" Tragegefühl, dass aber in unserer Testzeit ungewohnt blieb. Üblicherweise verwenden wir die Wickelkreuztrage und binden diese gut und schnell. Beim JPMBB fand ich das straff und damit auch exakt binden aufgrund des dehnbaren Stoffes schwieriger als gedacht. Außerdem habe ich auch für mich überraschend festgestellt, dass wir den Vorteil des raus- und wieder reinhebens gerade in der Anfangszeit gar nicht so oft genutzt haben. Viel eher versuche ich das eingeschlafene Baby mit Tuch in die Hängewiege zu befördern, was mir nur bei der Wickelkreuztrage gelingt. Am Rücken hat das Tuch übrigens noch eine Art Tasche, deren Funktion mir auch unklar geblieben ist. Steckt man da seinen Lesestoff rein?

Wohlgefühlt hat sich unser Sohnemann aber im "Franzosenstretch", auch wenn es für uns nur ein Zweittuch wäre, da ich auf die fest(er) gewebte Variante nicht verzichten würde. Vielen Dank an Tragende Rolle, dass wir diese Erfahrung machen durften.

Edit: Ein berechtigter Einwand ist natürlich, dass auf dem Bild das JPMBB viel zu locker gebunden ist, denn üblicherweis beherzigen wir den Spruch unserer Hebamme , dass es erst fest genug gebunden ist, wenn man damit zum Bus rennen kann, recht gut. Entstanden ist dieses Bild, als zufällig gerade mal ein Fotografierwilliger bereit stand und da war weder Tuch noch Kind wirklich kooperativ. :-)
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Windelmanufaktur: Waschbare Stilleinlagen

Im großzügigen Sponsorpaket der Windelmanufaktur gab es nicht nur Dinge für den Po des Kindes, sondern auch waschbare Stilleinlagen für mich. Die Einlagen, die verhindern, dass man an jeder Brust einen Säugling braucht, um nasse Flecken auf der Kleidung zu umgehen, gibt es erst seit wenigen Wochen im Programm der Windelmanufaktur. Farbenfroh und aus einem Dreischichtsystem mit atmungsaktiven PUL-Stoff, Microfaser und Bio-Baumwollfrottee, halten sie das, was sie versprechen.


Testen konnte ich zwei verschiedene Oberflächen - angeraut und glatt. Bei den sommerlichen Temperaturen kam ich mir allerdings mit der wuschligen Oberfläche vor, als wenn ich einen Pullover angezogen hätte. Mit den ersten Herbsttemperaturen trage ich aber beide Oberflächen, wobei mir die glattere wohl die angenehmere bleiben wird.


In der ersten Stillzeit mit dem Tochterkind habe ich ausschließlich Lansinoh Stilleinlagen verwendet und war begeistert, wie dünn aber dennoch saugfähig diese sind. Allerdings kosten da 36 Stück, die nicht wiederverwendbar sind, genauso viel wie ein Doppelset dieser waschbaren Stilleinlagen. Diesmal war ich wenigstens schon bei den waschbaren Stilleinlagen von Medela angekommen, aber die scheinen nicht atmungsaktiv zu sein und kosten mehr als Doppelte von den Windelmanufaktur-Stilleinlagen.

Apropo Kosten: über die Windelmanufakturgründerin bin ich übrigens auch auf diesen Nido-Artikel aufmerksam geworden, den ihr unbedingt lesen solltet. Darin wurde recherchiert, wie westliche Windelhersteller den Markt in China und anderen Schwellenländern erobern. Mit der perfiden Kampagne "Golden Sleep" wird einer Nation, deren Kindern völlig Windelfrei aufwachsen und mit unter einem Jahr trocken sind, suggeriert, dass ihr Kind in Pampers nachts eine halbe Stunde länger schläft und damit bessere Karrierechancen hätte. In einem Land der 1-Kind-Politik, bei denen schulischen Lernleistungen eine enorme Bedeutung zugemessen wird, funktioniert diese Kampagne in bestimmten Volksschichten natürlich hervorragend.

Wenn man sich vorstellt, dass amberlight allein nun bereits in den ersten drei Monaten mehr als 250 Wegwerfwindeln eingespart hat, kann man nur erahnen, was es bedeutet, wenn ein Land mit 1,3 Milliarden Einwohnern auf Wegwerfwindeln umschwenkt. Gibt es wirklich keine Grenze für die Profitgier der Großkonzerne? Auch wenn die eigenen Mosaiksteinchen nach solchen Nachrichten verschwindend klein erscheinen, kann sich doch nichts ändern, wenn man nicht bei sich selbst anfängt. Was benutzt ihr denn für Stilleinlagen? Einwegvarianten oder waschbare?
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IKEA-Stoff

Obwohl Stoff-Kauf und Stoff-Vernäherei momentan in keinem gesunden Verhältnis stehen, bin ich um den IKEA-Restekorb nicht herum gekommen und so liegt nun ein weiteres Stöffchen auf meinem Creadienstagstisch. Bei diesem wunderbaren Grün musste ich einfach zuschlagen. An der Kasse habe ich mich dann aber doch etwas gewundert, dass von meinen Blogeinnahmen gleich 4 Euronen investiert werden mussten. Waren die Restestücke nicht bislang immer für 1 Euro zu bekommen?


Das ganze Stoffgebirge seht ihr hier.
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12tel Blick Oktober 2013 Vierseithof

Die Kreditverträge sind unterschrieben. Wenn amberlight 61 Jahre alt ist, sind wir spätestens wieder schuldenfrei, falls nicht vorher die Blogeinahmen eine Sondertilgung ermöglichen. ;-) Etwas mulmig ist mir dabei schon, auch wenn die Rückzahlungen sich nicht von einer normalen Miete unterscheiden. Kaufen konnte die Baugmeinschaft allerdings immer noch nicht und hat momentan 14 Wochen Zeitverzug zum ursprünglichen Plan. Der 12tel Blick zum Fotoprojekt von Tabea Heinicker wird daher wohl eine mehrjährige Fortsetzung finden.


So ändern sich weiterhin nur die Jahreszeitenansichten und der Nussbaum trägt bereits kein einziges Blatt mehr. Dafür konnte ich ganz allein - und dank einer neu entdeckten App für mein Tablett - einen 360°-Schwenk ausprobieren. Wollt ihr sehen, wie der restliche Hof aussieht? Die Pamorama-Verzehrungen müsst ihr euch wegdenken, aber mit dem richtigen Programm, sieht das wirklich beeindruckend aus.


Drei Häuser, 15 Familien und viel Enthusiasmus.

Alle bisherigen 12tel-Blicke findet ihr hier.
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Kindsstoff: Bio Babykleidung

Das Thema faire Kleidung beschäftigt mich in letzter Zeit nicht nur bei den Kindersachen immer mehr. Anbieter wie der kürzlich vorgestelle Online-Shop KiBa für gebrauchte Kinder- und Babykleidung, der dem permanenten Neukauf entgegenwirkt, sind da schon ein guter Schritt, aber noch begeisterter bin ich von meiner neusten Entdeckung: Kindsstoff.

Das junge, erst Mitte 2012 gegründete, Startup-Unternehmen aus München bringt ökologische, in Deutschland gefertigte Kindermode auf den Markt, die mit Siebdruck-Motiven (meiner viel zu lange nicht mehr verwendete Lieblingsdrucktechnik) gestaltet sind. Die Verwendung von zertifizierten Bio-Stoffen und die sozial korrekte Herstellung würden es rechtfertigen, dass sich die Preise für die Kindsstoffe eher im oberen Bereich ansiedeln - überraschenderweise sind diese Stöffchen mit dem guten Gewissen aber auch noch 50% preiswerter als vergleichbare Produkte, denn Kindsstoff verzichtet auf Zwischenhändler und vertreibt Kindersachen für die Alterstufen Baby (0-2 Jahre) und Mini (3-7 Jahre) ausschließlich online.      

Für die amberlight-Kinder durfte ich nun jeweils einen Kindsstoff aussuchen. Während der Sohnemann in den Body Aqua eingehüllt wird, bekommt das Tochterkind das Longsleeve "Piep." Das süße Vögelchen hat übrigens vor kurzem erst ein Interview auf dem Kindsstoff-Blog gegeben. Da unser kleinstes Familienmitglied mit Stoff gewickelt wird, musste natürlich der Body zeigen, wie gut er an einem Stoffwindelpo aussieht.


Seine neue, wunderbar weiche "Unterwäsche" hat größenmäßig keine Probleme mit dem Stoffwindelpaket und wird wohl auch noch genug Platz bieten, wenn er in diese Größe vollständig reingewachsen ist. Überraschenderweise sind die Beinausschnitte sogar so geschnitten, dass man - ohne das da etwas einschnürren würde - von der Windel gar nichts mehr sieht. Bei Wegwerfwindeln verstehe ich das ja gut, bei den farbenfrohen Stoffwindeln ist es aber fast schade. Da der Body nun den meisten Hautkontakt mit unserem Baby hat, ist das Gefühl ihm ein unbelastetet Stöffchen anziehen zu können, großartig.



Die Kindsstoff-Sachen überzeugen aber nicht nur in der Qualität, sondern die drei (männlichen) Köpfe hinter dem Label darüber hinaus auch noch mit ihrem Kindsstoff 2.0-Prinzip.



Zu klein gewordene Kindsstoffe können kostenfrei zurückgesendet werden und man wird dafür mit einem 20%-Rabatt belohnt. Auf einer extra-Seite können diese gebrauchten Produkte dann noch etwas preiswerter als Second-Hand-Ware gekauft werden. Dafür könnte ihr beispielsweise auch den Rabatt-Code verwenden, den Kindsstoff zur Verfügung stellt. Wenn ihr den Code amberlight angebt, bekommt ihr 5€ abgezogen. Einen Mindestbestellwert gibt es nicht.


Bei uns werden die Kindsstoffe sicherlich auf die Weihnachts-Wunschzettel der Kinder wandern, denn das Bienenshirt oder der Body mit Fred, der Krabbe, würden sicherlich prima an unseren Kindern aussehen.
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Sterntaler Werksverkauf 2013 - 21m

Seit gestern gibt es einen neuen Gipfel in meinem Stoffgebirge, denn neben dem 34m-Riesen vom Sterntaler Werksverkauf 2012 gibt es nun noch einen 21m-Turm. Auch dieses Jahr bin ich wieder die knapp 100 km über die Autobahn gedüst, um in der Nähe von Chemnitz, Stoffe für sagenhafte 2€/Meter zu kaufen. Leider wurde es diesmal keine gemeinsame Fahrt mit den Dresdner Nähdamen, denn amberlight stapelte Sohnemann, Kinderwagen und zwei Großeltern zur Baby-Betreuung in ihr Auto.


Um die Wartezeit von Sohnemann und Großeltern nicht zu sehr zu strapazieren, waren wir erst kurz nach 12 Uhr da und ich war ehrlich überrascht. Zuschneider und Raumklima waren im Gegensatz zum letzten Mal extrem entspannt. Kein Gerangel, kein Gedrängel und zumindest für mich auch noch genügend Stoffauswahl.



Immerhin elf feine Stöffchen habe ich erbeutet und mich dabei fast immer mit 1-2 Metern begnügt, um mein Budget nicht zu überstrapazieren. Diesmal sind es keine Blogeinnahmen sondern der Obolus, der beim Abbau des Stoffgebirges via ebay zusammengekommen ist. Ich habe also nur getauscht und die Haushaltskasse nicht belastet.



Sogar ein paar konkrete Pläne gibt es diesmal schon für den einen oder anderen Stoffballen, der nun erstmal gewaschen wird und dann wieder unter die Mangel der Uroma kommt.


Nun bin ich gespannt, ob ich noch weitere Stoffsüchtige finde, die beim Sterntaler Werksverkauf waren, um einschätzen zu können, was ich in den ersten zwei Stunden verpasst habe ... in der letzten Stunde gibt es übrigens noch große Restetüten für 5€, aber einen noch höheren Stoffstapel hätte ich dem Ehemann nun wirklich nicht erklären können.
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Kindergartenhase No. 2

Unser Tochterkind ist zwar mittlerweile gut im Kindergarten angekommen und hat den Wechsel von der heilen Tagesmutterwelt verkraftet, aber wie fragil dieses Tageskonzept immer noch für sie ist, merken wir an den kleinen Ritualen, die sie braucht. Dazu gehört auch ein Kuscheltier. Am Anfang besuchte daher der halbe Kuscheltiervorrat den Kindergarten und kam deutlich farbenfroher zurück, als mir das recht war.

Deshalb wurde der Kindergartenhase eingeführt und glücklicherweise auch als einziger Kindergartenbegleiter akzeptiert. Im Spätsommer entschied aber Freund Hase auf den wenigen Metern zwischen Kindergarten und Wohnung, dass er genug vom Kindergartenalltag hat und verschwand. Glücklicherweise war der Hase ja von meiner Nadel gesprungen und so konnte ein Kindergartenhasenbruder entstehen.



Damit das Tochterkind miterlebt, dass selbst so eine ith-Stickdatei (von MamaLea) recht aufwendig ist und hoffentlich besser auf ihren Gefährten aufpasst, durfte sie aktiv mitmachen und beispielsweise den Stoff raussuchen. Ihre Entscheidung fiel auf ein kunterbuntes Stöffchen vom Potsdamer Stoffmarkt 2011, das ich wahrscheinlich niemals für einen Hasen gewählt hätte. Dazu gab es auch noch eine pinkfarbene  Nase ...


Für seinen ersten Kindergartentag fand sich dann sogar noch ein - hoffentlich nicht überlagertes - pinkfarbenes Osterei. Das Tochterkind im Glück ... Nun schaut wieder ein Hase aus seinem extra-Fach in der Kindergartentasche raus und bleibt hoffentlich länger bei uns. Neben dem Bloglabel trägt der Kindergartenhase zwischen seinen Ohren auch noch das Namenslabel des Tochterkindes, damit auch im Kindergarten klar ist, zu wem der Hase gehört ...


Meine Bilder sind übrigens endlich wieder so frisch, wie ich mir das vorstelle. Der Hinweis von Apfelphi zur google+ Bildoptimierung war mir zwar schon bekannt, aber bei meinen Doppelprofilen war es noch komplizierter als gedacht. Vielleicht berichte ich darüber mal einzeln.
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Transparenzbericht 09/2013

Mit insgesamt 42,52 € sind auch im September die Blogeinnahmen wieder nach oben geklettert und refinanzieren momentan ganz wunderbar mein Freizeitvergnügen. Wie die Statistik zeigt, verteilt sich der Löwenanteil der Einnahmen mit 30,31 € weiterhin auf den Bücherriesen.  Ein paar wenige Euronen (3,20 €) kamen dabei auch vom neuen Reiseblog, in dem wir den Nähtisch verlassen und über unsere Reisen mit und ohne Kinder berichten. Die Verteilung bleibt dabei die gleiche: abgezogen wird ein Spendenzehnt und ein Vierzeithofzehnt. Was übrig bleibt, wandert in den Freizeittopf und wird für Familienunternehmungen ausgegeben. Momentan wären da zwei kleine Softeis möglich. :-)



Da mein Flattr-Betrag mittlerweile unter der Einzahlungsbetrag von 10€ gefallen war, habe ich im September nicht selbst geflattert. Dafür bekam ich aber überraschenderweise 5,29 € und 1,32 € von aFlattr. Soviel, wie noch nie. Auch Namensbänder hat mit 2,40 € den Blogeinnahmentopf etwas gefüllt. So kann es gerne weitergehen.

Der Euronenwert der "Naturalien" mit 64,95 € überstieg sogar die eigentlichen Blogeinnahmen und verteilte sich auf eine Kiste mit Bio-Lebensmitteln im Wert von 25 €, das probegenähte E-Book Kuschlig & Warm für 4,95 €, einem Gewinn für Second-Hand-Kindersachen von KiBa für 20 € und einem rezensierten Kinderbuch für 14,99 €. Insgesamt wurden im September mit 22 Blogeinträgen einer weniger als im Vormonat geschrieben, aber die Seitenaufrufe stiegen mit 26.058 Seitenaufrufen ein deutliches Stückchen an.


Da im August die einzelnen Euronentöpfe durch die Stoffkäufe und Spendenausgaben fast vollständig geleert wurden, verlief der September extrem sparsam. Es wurde nichts ausgegeben und auch nichts gespendet.
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DIY-Anleitung: Herbstblätter aus Papier

Der Ehemann vergnügte sich Sonnabend und Sonntag beim Probenwochenende mit seiner Flöte, das Wetter lud zumindest am ersten Wochenendtag nicht gerade dazu ein, stundenlang den Spielplatz besuchen und daher wurden mit dem Tochterkind einfach bunte Herbstblätter zu Hause gebastelt.


Um den Herbst ins Kinderzimmer zu holen, braucht man einen Wasserfarbenkasten - wie zum Beispiel unseren aus Pflanzenfarben - Filtertüten, Pinsel und eine Schere. Die Filtertüten werden aufgeschnitten, bemalt. nach dem trocknen in Blätterform geschnitten und quer gefaltet.



Mit ein paar zusätzlichen Strichen wird es noch etwas naturalistischer. Wofür wir unsere Herbstblätter gebastelt haben, zeige ich euch demnächst. Meine Blog-Bilder färben sich übrigens immer noch sehr unschön "grau", wie man gut zwischen dem Untergrund von Bild oben und unten erkennen kann. Das untere ist probeweise mal ein *.png-Format und hochauflösend, was keine Lösung sein kann.


Inspiriert hat mich übrigens der Druck von Small Caps, der nun eingerahmt bei uns an der Wand hängt. Vor einem Jahr war ja auch mein Linolschnitt für den Herbstwald mit zu ihr gewandert. Da der Ginkgo für uns so eine besondere Rolle im Leben spielt, ensteht bei uns so langsam eine Ginkgoblattecke an der Wand ...


Weitere Anleitungen findet ihr hier.
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Meter-Bettschlange & Drachenverlosung

Wie gestern versprochen, zeige ich heute was als kleines Geschenk für das Meterfest von der Nadel gehüpft ist. Nach mehreren tollen Ideen der Dresdner Nähblogger zu 1-Meter-Nähwerken, habe ich mich dann doch für eine 1-Meter-Bettschlange entschieden und mich dabei einmal quer durch das Stoffgebirge genäht.



Anklang fand sie gleich bei den größeren Kindergartenkindern, wie auf dem Bild zu sehen. Da das Meterkind ein bisschen kürzer als die Schlange war, wurde sofort herausgefunden, dass ein bisschen geschummelt wurde. Ob ich mit meinem Sohn irgendwann ein 2-Meter-Fest feiern kann?

Mit unserem Kindergartenkind ging es übrigens diese Woche ins Pflegeheim, wo die hochbetagten Bewohner nicht nur wieder kleiner werden, sondern teilweise auch dement sind. Während mir selbst in dem Raum, in dem teilweise uralt aussehende Pflegebedürftige stumm an Tischen saßen, recht beklommen zumute wurde, waren die Kinder davon völlig unbeeindruckt. Beim Anblick unseres Babys kullerten allerdings einer alten Dame gleich die Tränen, was mich sehr berührt hat ... wer weiß, welche Lebensgeschichte diese Menschen hinter sich haben, bevor sie nun nur noch stumm auf das Ende ihre Tage warten. Angedacht ist eine Kooperation zwischen Kindergarten und neu eröffneter Pflegeeinrichtung. Es soll gesungen, gespielt und Plätzchen gebacken werden. Ich selbst werde wohl das Geschenk des Lebens in nächster Zeit wieder etwas mehr würdigen und sich über jeden Tag zu freuen.

Geschenke gibt es heute aber auch für euch, denn bibabox - von denen ich gestern berichtet habe - stellt meinen Lesern ein Drachenbastelset zur Verlosung zur Verfügung. Da gestern das Thema in meinem Kommentaren aufkam: bibabox gehört nicht zu diesen Anbietern, bei denen man schneller als man klicken kann, ein monatliches, nicht gerade preiswertes Bastelset abonniert hat, sondern ist ein kleines 2-Frauen-Unternehmen, die nachhaltige Einzelprodukte aus Recyclingpappe, regional produziert auf den Markt gebracht haben, bei dem die Kreativität der Kinder wirklich gefördert wird.


Die Verlosung läuft bis zum 27. Oktober 2013, dem Tag der Zeitumstellung auf die Winterzeit. Um teilzunehmen, verlinkt bitte den Verlosungsbanner, wenn ihr einen Blog habt, und verratet mir per Kommentar unter diesem Blogpost, wann ihr euren letzten Drachen gebastelt habt und ob er geflogen ist ....

Verlinkt bei Link your stuff und Kiddikram.
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