Jahresmotto

Jahresmotto
7. Blog-Geburtstag

Teil 4 Baby-Pause​-Blogvorst​ellungsinterview: Strategchen

Im vierten Teil gibt es nun endlich eine Bloggerin aus dem eigenen Land und sogar aus der eigenen Stadt. Strategchens zweites Kind hat die ersten Monate einige Zeit in unsere Federwiege verbracht und als Dankeschön dafür gab es das erste Präsent für den Sohnemann, das bald auch hier im blog gezeigt wird.

Wie heißt dein Blog?
Mein Blog hört auf den zauberhaften Namen strategchen.


Hast du schon vor der Babypause gebloggt?

Zumindest vor dieser Babypause schon. Tatsächlich habe ich aber in meiner ersten Babypause mit dem Sohnemann begonnen sowohl zu nähen als auch darüber zu schreiben.
 
Was war das Erste, das du für dein Baby genäht hast?
Natürlich Pumphosen. Die sind schön schnell genäht und so bequem!


Hast du ein DIY-Baby-Lieblingsstück?
Eigentlich ist mein Mini-Baby-Quilt mein Lieblingsstück. Zu einem Baby mit Nähmama gehört auch eine eigene kleine Babydecke, oder?





Gibt es für dich einen Baby-Lieblingsschnitt?
Mein Lieblingsschnitt sind tatsächlich diese bequemen Strampelhosen. Hier findet man eine schöne Version der bequemen Beinkleider. Im Sommer nähe ich sie aus leichtem Stoff und ziehe sie meiner kleinen Madame einfach zu einem
Body an. Wird es kälter werden welche aus Kuschelsweat genäht. Ich glaube es gibt tatsächlich nichts, was ich so oft genäht habe...



Ist etwas auf der To-Do-Nähliste unerledigt stehen geblieben?
Definitiv. Ich wollte zum Beispiel unbedingt mal einen Body nähen. Ein Spielzeug sollte auch genäht werden und steht rot umrandet auf der ewig langen Liste.


Steht in deinem Bücherschrank ein DIY-Buch, das du gekauft hast, als du erfahren hast, dass du schwanger bist?

Nein, da steht leider kein Buch. Ich werde mir aber noch nachträglich das Buch von Susalabim schenken, sobald es auf dem Markt ist. Vielleicht macht es dann für mich schon nicht mehr so richtig Sinn - aber ich LIEBE die Sachen von Susalabim und ich hoffe, ich bekomme darin ganz viel Input für hübsche Babygeschenke.

Welchen DIY-Mama-Blog sollte ich nicht verpassen?


Ich lese sehr gerne bei klittersplitter.blogspot.com. Dort habe ich mich schon oft inspirieren lassen.

Welcher DIY-Baby-Blogeintrag wird bei dir am häufigsten aufgerufen?
Da ich gar keinen Überblick über Statistiken und dergleichen habe weiß ich das gar nicht. Mein Mann hat mein Blog gebastelt und es gibt zwar eine Statistikseite irgendwo, die ignoriere ich aber.

Alle Bilder in diesem Blogpost sind mit freundlichen Genehmigung direkt von strategchen verlinkt.

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen ...

Und was ist euer Lieblingsbuch? 
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Teil 3 Baby-Pause​-Blogvorst​ellungsinterview: Herzekleid

Und gleich nochmal ein Interview zu einer Bloggerin aus dem Lieblingsnachbarland, zu dem mich nach meinem Studiensemester in Wien und dreimonatigen Promotionsaufenthalt in Salzburg ein Stück Lebensfaden verbindet, der jede Osterferien in Oberösterreich neu geknüpft wird.

Wie heißt dein Blog?
Mein Blog heißt herzekleid.


Hast du schon vor der Babypause gebloggt?

Ich habe zwischen den Geburten meiner beiden Kinder angefangen, zu bloggen, damals war meine Tochter fast drei Jahre alt. Etwa 1 ½  Jahre später ist dann mein Sohn auf die Welt gekommen.
 
Was war das Erste, das du für dein Baby genäht hast?
Als ich mit meiner Tochter schwanger war, konnte ich noch gar nicht nähen; zumindest hatte ich keine Nähmaschine und an Kleidung oder große Projekte habe ich mich noch nicht herangetraut. Allerdings habe ich damals mit der Hand ein Mobile genäht.



In meiner zweiten Schwangerschaft hab ich mich sehr gefreut, Babysachen nähen zu können! Ich habe mich daran erinnert, was ich meiner Tochter, als sie noch ganz klein war, gerne angezogen habe, und erst mal versucht, etwas Ähnliches nachzunähen.



Richtig gelungen ist mir dann diese Kombination ...





Hast du ein DIY-Baby-Lieblingsstück?

Von den Sachen, die ich während meiner Schwangerschaft für meinen Sohn genäht habe, mag ich besonders die Patchworkdecke.
Damit hab ich ihn eingewickelt, ihn im Kinderwagen zugedeckt, er ist darauf am Boden gelegen, wenn ich ihn „mal schnell ablegen“ musste. Ruhig darauf liegen oder sitzen bleibt er längst nicht mehr, aber auch jetzt hab ich die Decke noch immer griffbereit. Ich hoffe, mein Sohn mag sie genauso wie ich und wird sie, auch wenn er älter ist, noch gerne zum Spielen und Kuscheln verwenden.

Gibt es für dich einen Baby-Lieblingsschnitt?
Für Bodies kann ich wirklich den Regenbogenbody von Schnabelina empfehlen! Für alles andere, was man sonst noch so braucht, kann ich keinen ganz konkreten Schnitt nennen. Ich habe ganz viele verschiedene ausprobiert und teilweise auch versucht, den Schnitt von Kleidungsstücken, die meiner Tochter damals gut gepasst hatten, abzunehmen. Wichtig ist für mich aber ganz bestimmt, dass Babykleidung bequem ist! Daher finde ich es gut, wenn die Schnitte eher weiter und locker gehalten sind und die fertigen Kleidungsstücke leicht und schnell an- und auszuziehen sind. Weiche, dehnbare Materialien wie Jersey eignen sich, denke ich, auch besonders gut für Babysachen.

Ist etwas auf der To-Do-Nähliste unerledigt stehen geblieben?
Auf meiner To-Do-Nähliste bleibt IMMER etwas unerledigt stehen! Sie wächst auch ständig bzw. wird sie laufend umstrukturiert, das Gefühl, ALLES fertig gemacht zu haben, hab ich eigentlich nie. Also sind auch viele Babysachen im Planungsstadium geblieben. Ich wollte unter anderem gerne eine „klassische“ Strampelhose nähen, aber bei dem Tempo, in dem mein Kleiner wächst, war er schon zu groß für so etwas, als ich endlich Zeit gefunden hätte.  

Steht in deinem Bücherschrank ein DIY-Buch, das du gekauft hast, als du erfahren hast, dass du schwanger bist?

Ja, tatsächlich habe ich, nachdem ich mehrere begeisterte Rezensionen gelesen hatte, „Handmade Beginnings“ von Anna Maria Horner gekauft. Zwei Projekte aus dem Buch (den Schlafsack 
und die Jacke habe ich auch wirklich nachgearbeitet, eigentlich wollte ich auch noch ein Umstandskleid daraus nähen, die Quick Change Trousers und ein paar Kleinigkeiten wie die Babyschuhe, aber das ist sich irgendwie nicht mehr ausgegangen.... Grundsätzlich kann übrigens auch ich das Buch empfehlen.

 
Welchen DIY-Mama-Blog sollte ich nicht verpassen?

Ach, das finde ich schwer! Ich habe einige Lieblingsblogs, die von Müttern geschrieben werden, und in denen auch (aber nicht ausschließlich – und das finde ich gut so) das Mama-Sein bzw. eben das Selbermachen und Nähen für die Kinder (und mit ihnen) thematisiert wird. Da verweise ich am besten auf die Leseliste in meiner Sidebar.

Welcher DIY-Baby-Blogeintrag wird bei dir am häufigsten aufgerufen?

Der Statistik entnehme ich, dass am gefragtesten ein Beitrag ist, den gar nicht ich geschrieben habe :-). Es handelt sich um einen Gastbeitrag vom Stoffbüro ...


Alle Bilder in diesem Blogpost sind mit freundlichen Genehmigung direkt von herzekleid verlinkt.

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen ...

Und was näht ihr für kleine Menschenkinder am liebsten? 


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Teil 2 Baby-Pause​-Blogvorst​ellungsinterview: 19nullsieben

Die Österreicher scheinen besonders schnell zu sein, denn die zweite Fragebogenausfüllerin kommt aus Wien:

Wie heißt dein Blog?
Mein Blog heißt 19nullsieben, benannt nach meinem Geburtstag am 19. Juli!



Hast du schon vor der Babypause gebloggt?
Ja! Ich habe im Oktober 2009 meinen Blog eröffnet und zeige seitdem Genähtes, Gestricktes, Gehäkeltes, Gebasteltes und manchmal auch ganz anderes auf meinem Blog.

Was war das Erste, das du für dein Baby genäht hast?
Das ist das rot-grüne Outfit mit Haremshose, Body, Pullunder und Haube.




Hast du ein DIY-Baby-Lieblingsstück?
Eigentlich mag ich ja alle Stücke, die ich für J nähe sehr gern. Aber ein Stück ist ein ganz besonders berührendes .. der erste Strampler, den J angehabt hat. Der ist schon etwas ganz Besonderes für mich! Hach!



Gibt es für dich einen Baby-Lieblingsschnitt?
Ja, da gibt es zwei ganz klare Favoriten: Zum einen ist das der Regenbogenbody von Schnabelina, den ich schon in mehreren Varianten und einigen Größen genäht habe, nicht nur für J sondern auch schon zum Verschenken. Und dann gibts da die Hose namens Hupsis aus dem Ottobre-Heft 1/1009. Diese Hose hab ich schon für einige Kinder im Freundeskreis genäht und auch für meinen Sohn und ich liebe sie. Die Hose ist supergemütlich, stoffwindeltauglich und wächst sehr lange mit. J trägt jetzt Größe 74, aber die Hupsis-Hose passt noch in Grüße 62! Die hat er jetzt wirklich schon 9 Monate lang an!

Ist etwas auf der To-Do-Nähliste unerledigt stehen geblieben?
Ui ja, da gab es einiges. Einen richtigen Pucksack wollte ich nähen (stattdessen haben wir mit 90x90 großen, bunten Stoffwindeln gepuckt), einen Schlafsack (stattdessen gibts bis jetzt die Strampelsäcke) .. das sind so die ersten zwei Dinge die mir einfallen. Aber nachdem die To-Do-Liste ständig wächst, müssen auch immer wieder Dinge rausfallen, die ich zeitlich einfach nicht schaffe und die auch nicht oberste Priorität haben... Ich bin zb gespannt, ob ich den geplanten Sommerhut noch schaffe oder der Sommer zuvor zu Ende ist, hehe!

Steht in deinem Bücherschrank ein DIY-Buch, das du gekauft hast, als du erfahren hast, dass du schwanger bist?
Ja, und zwar ist das das Buch "handmade beginnings" von anna maria horner. Das ist mir schon vor der Schwangerschaft so oft untergekommen, dass ich mich riesig freute, dass ich es schließlich für mich kaufen durfte! Ich habe zwar nicht viel draus genäht bisher, aber es ist so ein nettes Buch und die Quick Change Trousers allein sind die Anschaffung wert!



Welchen DIY-Mama-Blog sollte ich nicht verpassen?
Nachdem du einige meiner liebsten Mama-DIY-Blogs eh schon selbst liest, ist die Auswahl gar nicht so einfach. Aber vielleicht kennst du den Blog von Sarah, einer Wienerin, noch nicht? Sie näht sehr viele hübsche Dinge für ihre Tochter und auch für sich selbst ...
 
Welcher DIY-Baby-Blogeintrag wird bei dir am häufigsten aufgerufen?
Das ist der Blog zu meinem gestrickten Duffelcoat. Den hab ich J zu seinem ersten Weihnachten geschenkt und er hat ihn durch den ganzen, langen Winter begleitet und es viel mir sehr schwer, ihn wegzuräumen, als sich der Sommer dann wirklich ankündigte. Übrigens, mit der Geburt von J sind die Zugriffszahlen und AbonnentInnen meines Blogs deutlich gestiegen! Interessant!


Alle Bilder in diesem Blogpost sind mit freundlichen Genehmigung direkt von 19nullsieben verlinkt.

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen ...
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Teil 1 Baby-Pause​-Blogvorst​ellungsinterview: Kreativberg

Heute geht es nun los - der erste Teil der Blogvorstellungsinterviews, damit mein Blog in der Baby-Pause nicht ganz verwaist. Schnell wie der Wind hat mir Frau Kreativberg auf meine Anfrage Anfang Juli geantwortet:

Wie heißt dein Blog?
Kreativberg



Hast du schon vor der Babypause gebloggt?
Ja, ich blogge seit August 2009. Da war unsere älteste Tochter ziemlich genau zwei Jahre alt. Genaugenommen habe ich keine richtige Babypause gemacht - ich habe einfach in der Anfangszeit mit Baby/zwei Babies mehr Zeit als sonst zwischen den einzelnen Posts verstreichen lassen. Einfach, weil ich so "im Jetzt" war, in dem der Computer gedanklich so weit entfernt war wie... durchschlafen wahrscheinlich ;-)

Was war das Erste, das du für dein Baby genäht hast?
Für meine Älteste habe ich eigentlich nichts gemacht. Damals hatte ich so viel zu tun mit Arbeit, Studiumfertigmachen und Übersiedeln, da war eigentlich kein Gedanke ans Selbermachen. Das hat dann meine Mama, die werdende Oma, gemacht :-)
Für die Zwillinge habe ich als erstes, glaube ich, Bettwäsche genäht. Ich habe später dann noch Zwergenmützchen gestrickt - mit Babys dann hier. Für unseren Jüngsten habe ich als erstes auch etwas gestrickt und später dann "mit" Baby, genäht habe ich dann als erstes ein kleines Hemd ...




Hast du ein DIY-Baby-Lieblingsstück?
Ja, die ozeanblaue Jacke. Und das Wald-Zwergenmützchen. Beides sind Dinge, die ich immer wieder gerne mache, wenn Freunde von uns ein Baby bekommen, von denen ich weiß, dass sie selbstgemachtes gerne mögen.
In Sachen Nähen finde ich Hosen sehr praktisch und vor allem einfach zu machen. Man kann so viele Farben, Muster, Stoffe.... verwenden und hat jedes Mal ein wunderbares Unikat.



Gibt es für dich einen Baby-Lieblingsschnitt?
Ja, den der Quick-Change-Trousers aus "Handmade Beginnings " oder den der Sommerhose aus "klein & oho " - sind beide einander sehr ähnlich, finde ich.

Ist etwas auf der To-Do-Nähliste unerledigt stehen geblieben?
Vieles. Ich habe so viele Ideen, die ich umsetzen möchte... da sind wahrscheinlich schon meine Enkelkinder geboren, bevor ich meine "Liste" fertig habe ;-)
Mein nächstes Projekt jedenfalls ist eine Schildkappe. Für mich. Aber die liegt schon seit Wochen fertig zugeschnitten da und nicht ein cm ist genäht *seufz*

Steht in deinem Bücherschrank ein DIY-Buch, das du gekauft hast, als du erfahren hast, dass du schwanger bist?
Ich habe eines geschenkt bekommen: "Handmade Beginnings" von einer Bloggerin (ka von "diekatzeundderfunk") und daraus habe ich dann sogar ein Umstandskleid für mich genäht. Glücklicherweise hat mir eine andere Bloggerin (Barbara von "60gradnord") beim Übersetzen der englischen Anleitung geholfen - sonst wäre das Kleid nie anziehbar geworden ;-)

Welchen DIY-Mama-Blog sollte ich nicht verpassen?
Es gibt so viele.
Ganz spontan fällt mir "frontier dreams" ein. Es gibt hier genähte und gestrickte Baby-/Kindersachen, Spielsachen und allerhand andere kleine Besonderheiten zum Selbermachen - und noch dazu ganz wundervolle Bilder vom Familienalltag dieser Dreifach-Mama.
 
Welcher DIY-Baby-Blogeintrag wird bei dir am häufigsten aufgerufen?
Ich glaube, das ist das "Waldzwergenmützchen" oder auch die "Kürbismütze". Ich nehme an, das liegt daran, dass ich die beiden Anleitungen auch auf ravelry verlinkt habe. Auch mein "Mützchen für einen süßen Knopf" wird häufig aufgerufen.


Alle Bilder in diesem Blogpost sind mit freundlichen Genehmigung direkt von Kreativberg verlinkt.

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen ...
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12tel Blick Juli 2013 Vierseithof

Für den Zukunftstraum, den der Sohnemann als 20. Kind der Baugemeinschaft erweitert, wird die Babyblogpause nun noch vor den Beiträgen der Gastautoren unterbrochen. Der 12tel Blick vom Juli entstand zwei Tage vor der Geburt des Sommersonnenkäferkindes und zeigt, dass der Innenhof momentan noch ganz gut gepflegt wird.


Rasenmäharbeiten und sogar die Dachreparatur des Südhauses, in das es rein regnete, wird momentan noch von der Stadt finanziert. Insgesamt brachte der Monat ein lachendes und weinendes Auge, denn am Monatsersten hat die Stadt der Baugemeinschaft den Vierseithof nach über einem Jahr Vorbereitung tatsächlich verkauft.


Wenige Tage später mussten wir allerdings erkennen, dass die Zahlen der ersten  Kostenberechnung die der Kostenschätzung bei weitem übersteigen. Ein paar schlaflose Nächte folgten und momentan wird hin- und her, raus und rein-gerechnet und überlegt, wie viele Eigenleistungen tatsächlich realistisch sind. Beim nächsten 12tel Blick werden wir wissen, ob die Baugemeinschaft nun wirklich kaufen kann ...
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Selbstgemacht: 2990 g & 50 cm

Das Sommersonnenkäferkind ist gelandet und hier wird daher nun eine Blogpause eingelegt, die ab der kommmenden Woche durch eine einige Gastautoren verkürzt wird.


Der Sohnemann ist ungewöhnlicherweise als Sternengucker mit dem Gesicht nach oben geschlüpft und soll daher wohl besonders viel Glück im Leben haben. Unser gemeinsames großes Glück hat bereits begonnen ...
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Globulitasche von leni-pepunkt

Schon vor einem Jahr wollte ich mir eigentlich ein Globuli-Täschchen nach dem E-Book von leni-pepunkt nähen, um damit gut ausgerüstet das erste Mal im Leben einen OP von innen zu sehen. Dann kam allerdings doch alles ein bisschen anders als geplant und die Zeit für die Globuli-Tasche fehlte. Diesmal scheint sich der neue Erdenbürger aber halbwegs an bestehende Absprachen zu halten und so habe ich es nun vor dem nächsten Weg zu den Ärzten in Weiß geschafft, zumindest Globuli-Taschen-mäßig vorbereitet zu sein.


Vernäht wurde jeweils ein Reststückchen eines Ikea-Stöffchens aus dem Vorrat und vom moosgrünen Feincord von Mira aus Rostock, der für den Wintermantel erworben wurde. So ganz zufrieden bin ich allerdings nicht, da mein Volumenvlies wohl zu dick war und die kleine Minitasche dadurch recht voluminös wirkt. Selbst die dünne Absteppnaht sah darauf seltsam aus und wurde spontan durch einen weiteren Zickzackstich ersetzt.


Gefüllt ist mein Notfalltäschen nun auch schon gut, denn in den letzten Wochen habe ich nicht weniger als vier Arzt- und fünf Hebammengespräche hinter mich gebracht, da ich als Sonderfall mit einer Spätatonie III.Grades bei der ersten Geburt nun offensichtlich unter besonderer Beobachtung stehe. Eigentlich wäre ich wahrscheinlich der perfekte Hausgeburt - oder wenigstens Geburtshaustyp, aber mit der Vorgeschichte sehe selbst ich ein, dass man nicht zu sehr mit dem eigenen Lebensfaden spielen sollte.

Von einer Oxytocinprophylaxe konnte mich dennoch noch niemand wirklich überzeugen und so werde ich nun mit Chefarzt-Unterstützung der Natur und den hoffentlich richtigen Globuli eine Chance lassen, bevor mich die Liste der nachgeburtlichen Schrecken erwarten wird. Gleich drei Hebammen und eine Ärztin meinten übrigens unabhängig voneinander, dass bei meiner Haar- und Hautfarbe jeder Geburtshelfer Angst vor dieser seltenen Komplikation bekommen würde. Sehr aufbauend und selbst für mich zugegeben Nachtschlafraubend ... ein bisschen Daumen drücken kann also demnächst nicht schaden ...

Da dieses Täschchen und der Inhalt wirklich nur für mich sind, sollte es auch zu RUMS wandern, aber irgendwie dachte ich, dass erst morgen Donnerstag sei - daher nun ein ungewohnter Abend-Post, ganz gegen meine Bloggewohnheiten ... 

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Transparenzbericht 06/2013 & Vergütungsmodell Amazon

Der letzte Blogeinnahme-Monat hat gezeigt, dass wer rechnen kann, klar im Vorteil ist. Das Amazon Partnerprogramm wurde ursprünglich bereits 2006 aufgenommen, um die Buchcover der eigenen Publikationen aus dem Wissenschaftlerleben rechtefrei auf einer Homepage einbinden zu können. Damals gab es - so weit ich mich erinnern kann - keine unterschiedlichen Vergütungsmodelle. Mit der Verlinkung hier im Blog über den gleichen Account blieb ich daher auch beim Vergütungsmodell klassisch und freute mich dabei über beachtliche 4%.

Im letzten Monat gab es nun die Erkenntnis, dass es inzwischen alternativ noch ein dynamisches Vergütungsmodell gibt, das bereits bei 5% beginnt und danach sogar noch etwas steigen kann. Das klassische Modell hat zwar weiterhin seine Vorteile, wenn man Plasmafernseher verkauft, da es keine Obergrenze pro Verkauf gibt, aber das wird wohl bei mir kaum der Fall sein. Die Umstellung hat jedenfalls bei mir dazu geführt, dass im Juni 40,58 € auf meinem Konto angekommen sind.



Dafür dümpeln die Flattr-Einnahmen mit 1,47 € weiterhin unter dem eigenen Flattr-Betrag vor sich hin. Dennoch habe ich mich sehr gefreut, dass mit Strategchen und MamaMiez nun zwei weitere DIY-Blogger den Schritt zu flattr gewagt haben. Ein bisschen Flattr-Ausgleich gab es im letzten Monat noch durch Namensbänder, die mit 1,77 € die Blogeinnahmen noch ein bisschen in die Höhe geschraubt haben. Insgesamt war das aber der beste Blogeinnahme-Monat, den ich bislang hatte. Vielleicht ist der Plan, darüber die Stoffsucht zu refinanzieren und die Hausprojekt-Kasse zu entlasten, doch gar nicht so unmöglich ...
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Fischebody nach Schnabelina Gr. 56

Die Erstausstattung des Sommersonnenkäferkindes wird langsam komplettiert, obwohl ich die Vormittage weiterhin am Schreibtisch verbringen muss darf.  Neben der Strampelhose und der Mütze gibt es nun auch noch einen selbstgenähten Body. Wie bereits unglaubliche über 1500 Bodynäher vor mir, habe auch ich dafür den Schnitt Regenbogenbody von Schnabelina genutzt.


Da der Sohnemann wie das Tochterkind wohl wieder im handlichen Normalformat angeliefert wird, habe ich etwas gewagt auf die Nahtzugaben bei Gr. 56 ganz verzichtet. Die Absteppnähte im dreigeteilten Zick-Zack-Stich sitzen wohl etwas zu weit vom Bündchen entfernt und auch der amerikanische Ausschnitt hätte etwas exakter ausfallen können. Außerdem war ich bei den  Jerseydrucknöpfen von PRYM am Ende zu faul, nochmal im sehr hilfreichen Video-Tutorial nachzuschauen, wo die Knöpfe eigentlich genau plaziert werden. Etwas mittiger hätte ich da wohl bleiben können .... überhaupt war ich mit der Druckknopfgröße etwas überfordert. Was nehmt ihr denn? Und hat sich bei euch die dazugehörige Zange bewährt?


Vernäht wurde der Fischestoff vom Sterntaler Werksverkauf in sehr passenden Jungsfarben, den ich damals mitnehmen musste, obwohl von einem kleinen Mann in der Familie noch nichts zu ahnen war. Neben dem eigenen Label ist als Einnäher auch noch ein Walstoff an den Body gewandert. Insgesamt gibt es also einiges besser zu machen und dieser erste Body wird sicherlich nicht der letzte sein ...
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Patenpost

Bei allen Nähprojekten für das Sommersonnenkäferkind hat sich bislang ein kleiner Elefant eingeschlichen und das hat seinen guten Grund, denn selbst die Patenpost wurde mit einem Elefantensymbol bestickt. Obwohl wir konfessionslos sind, haben unsere Kinder jeweils einen Paten, der natürlich kein Taufpate im christlichen Sinn ist, sondern ein Lebensbegleiter außerhalb des Elternhauses. 

Während die Tochter mit ihrem Patenonkel, der ein Planetarium leitet, sicherlich irgendwann alles über den Nachthimmel lernen wird, könnte sich der kleine Bruder mit seiner zukünftigen Patentante über indigene Völker unterhalten. Daher hat es uns auch nur kurz überrascht, dass sie mit der Bestätigung, gerne Pate unseres zweites Kindes werden zu wollen, auch gleich vorgeschlagen hat, ein Nabelschnuramulett anfertigen zu wollen. Wir werden berichten ...


Die Patenpostkarte, in der wir ihr geschrieben haben, was uns bei den Paten unseres Kindes wichtig ist, zieren zwei Elefanten aus der Mikronaut-Stickserie von Mara Zeitspieler, die ich mal gewonnen habe. Indianisch ist das Motiv zwar nicht, aber die zukünftige Patentante kann sich auch sehr für die grauen Riesen begeistern und ein passenderes Patenmotiv hätte ich mir gar nicht vorstellen können ... haben denn eure Kinder Paten?


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Wendezipfelmütze von Klimperklein Gr. 34-36

Weiter geht's mit der Mininäherei für den Sohnemann. Passend zur Strampelhose sollte es auch noch ein Mützchen geben und so habe ich mich für den bereits hier und hier ausprobierten Wendezipfelmützenschnitt von Klimperklein entschieden. Da es ja passend sein sollte, wurden wieder die gleichen Stoffe, wie bei der Strampelhose vernäht: Dalapferde vom Stoffmarkt und geringelter Jersey von Frau Blaubeerstern.


So ganz zufrieden bin ich noch nicht, denn der gewählte Bündchenstoff scheint mir in der Viererlage doch viel zu dick. Tragetuchtauglich wird sie wohl auf jeden Fall sein, aber sonst gibt es doch bestimmt Druckstellen am Kindskopf, oder?


Auch in den Kurven hatte ich wohl etwas zu viel Schwung und bin hier und da von der Ideallinie abgewichen. Eigentlich ein prima Grund, um gleich noch eine Mütze zu nähen ....


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Grünzeug: Schneckenzucht

Zum Abschluss der Woche gibt es auch bei uns mal wieder einen Beitrag zur Grünzeug-Serie von Naturkinder, denn das Tochterkind hatte eine Schnecke im Kindergarten entdeckt, für die wir zunächst vergeblich einen schönen Platz suchten. Entweder die Erde war staubtrocken oder zu viele Kinderbeine sprangen über die Wiese. Mein Vorschlag, dass wir sie ja ein paar Tage zu Hause beobachten könnten, ließen die Augen der Tochter leuchten. Selbst das sonst eingeforderte Eis, das es ungünstigerweise genau neben dem Kindergarten gibt, war vergessen, so schnell wollte sie nach Hause.


In die Kindergartentasche wurde Gras und ein paar Stöckchen gestopft und zu Hause kam das Zimmergewächshaus zum zweiten Mal dieses Jahr zum Einsatz. Auch wenn wir kein Fachbuch zur Schneckenzucht zur Hand hatten, haben wir das Schneckendomizil hoffentlich halbwegs artgerecht eingerichtet. Sogar das erste Blatt vom selbstgezogenen Balkonsalat haben wir der Schnecke gereicht.


Das Tochterkind beobachtete sehr interessiert, wie sich die Schneckensohle wellenartig bewegt und war vom Minimund mindestens ebenso fasziniert, wie ich. Bei mir kamen Kindheitserinnerungen hoch, denn auch ich hatte zunächst eine Wasserschnecke, die bald in ein kleines und schließlich in ein größeres Aquarium umziehen musste. Damit die Schnecke nicht so allein war, gab es dann doch noch Fische und so kam ich mit Unterstützung des Papas zu einem Haustier, von dem meine Mutter eigentlich schwer zu überzeugen gewesen wäre.
 

Die Gartenschnecke wird allerdings nicht dauerhaft bei uns wohnen und kehrt bald zu ihren Freunden zurück, was das Tochterkind auch sehr akzeptabel findet. Was lebt denn bei euch so?
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Probegenäht: Schnittmuster Marine feeling von Blaubeerstern Gr. 98

Letzte Woche hatte sich das SommerWetter irgendwie gegen mich verschworen, denn kaum hatte ich am letzen wirklich unerträglich heißen Tag endlich das Tochterkind-Kleid nach dem neuen Schnittmuster "Marine feeling" von Blaubeerstern fertiggenäht, sanken die Temperaturen in den Keller. Kurzzeitig habe ich zwar darüber nachgedacht, ob die kleine Dame für passende Wald- und Wiesenaufnahmen auch mal ein bisschen frieren könnte, aber dann haben doch die mütterlichen Schutzgene gesiegt. So gab es erstmal nur Bügelbilder ...


Vernäht wurde ganz ohne Marine-Feeling ein rosa Mädchentraum vom ersten Dresdner Stoffmarkt, der früher bereits in der blauen Variante unter der Nadel lag und ein roter Mädchensstoff vom Stoffmarkt in Potsdam. Am rechten Armausschnitt war ich wohl etwas zu unkonzentriert beim Zuschneiden, so dass dieser nicht wirklich Probekleidakzeptabel geraten ist, aber dafür hatte ich dadurch einen Grund noch ein bisschen passendes Webband von Frau Blaubeerstern zu vernähen. Richtig gut gelungen ist mir dafür der Kragen, der dem Kleid einen japanischen Touch verleiht und passende Knöpfe konnte es dank der Knopfpresse auch noch geben.

 

Für den Saum durfte der Rollsaumfuß mal wieder ran. Den Großteil der Saumstrecken funktioniert das wirklich prima, aber dazwischen gibt es immer mal wieder Zwischenwellen, die mir nicht wirklich gefallen. Da hilft wohl nur weiterüben, oder?


Schnittmuster-Cover von www.blaubberstern.de
Diese Woche gab es nun doch noch ein paar Sonnenstrahlen und so konnte das Tochterkind schnell ins Kleid gesteckt werden. Ein bisschen Hineinwachsplatz gibt es auch diesmal wieder und die Falten, die von einer mehrtägigen Lagerung im Rucksack kommen, müsst ihr euch einfach wegdenken. Der Kleidschnitt macht jedenfalls wirklich Spaß und es werden sicherlich noch ein paar weitere folgen. Ein würdiger Nachfolger für das Ballonkleid ...



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