Reservetechnik

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Osterhasenbeutel

Osterhasenbeutel
Osterhasenbeutel

Jahresmotto

Jahresmotto
Rotholzeier

Osterfeuer & Hochbeetsaison & Umsonstflohmarkt & Marktbudenbau

Für die spontan Stadtteilbewohner bietet sich morgen noch eine ganz wunderbare Möglichkeit für den geplanten Wochenmarkt aktiv zu werden und sogar die Hochbeete wieder zum Leben zu erwecken. Einen Umsonstflohmarkt und ein Osterfeuer soll es auch geben. Wenn mir gerade Dresdner Luft um die Nase wehen würde, wäre ich auf jeden Fall dabei ... geht ihr hin und berichtet?


Quelle von hier und inzwischen gibt es auch noch eine FB-Gruppe zur Löbtauer Bürgerinitiative

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Osterei: Wachs-Wisch-Technik & Ostergruß

Frohe Ostern wünsch ich meinen Bloglesern mit unserem Osterstrauß. Daran hängen nicht nur die Rotholzeier aus Fernambukholz vom letzten Jahr, sondern auch noch drei Unikate, die vor Jahren entstanden sind. Damals ging die Wachsreservetechnik irgendwie schief, aber dafür entstanden in wilden Farbüberlagerungen sehr interessante Strukturen, die ich immer noch mag. Dieses Jahr soll noch ein bisschen weiter mit dem Rotholz experimentiert werden ...





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Ostereier bemalen

Unser Kindergartenkind hatte es letzte Woche im dritten Anlauf geschafft am Osterbasteln mit elterlicher Unterstützung teilnehmen zu dürfen und ihr Bild in die richtige Bastelgruppe einzufügen. An allen "Zusatzaktivitäten" dürfen die Knirpse nur teilnehmen, wenn sie vorher mit ihrem Bild an der Pinnwand selbst bestimmt haben, dass sie wirklich dabei sein wollen.

So gingen zwei Wochen zuvor fast alle Kindergartenkinder die Feuerwehr bestaunen, während unsere Tochter meinte, dass sie da nicht mit dabei sein will, weil sie unterwegs ja vielleicht mal auf Toilette müsste und die dann nicht da wäre. Wir waren begeistert! Die Osterbastelei hätten wir so auch fast verpasst, weil wir immer noch etwas Tagesmutterprogramm-verwöhnt davon ausgegangen sind, dass mit allen Kindern gebastelt wird. Falsch gedacht und wieder etwas gelernt.


Dafür war das Nachmittagsprogramm dann wirklich fein und nicht zu überfüllt. Mama und Tochterkind haben gemeinsam Ostergras ausgesät, ein Papierkücken gebastelt und vor allem Eier bemalt. Während ich eigentlich dachte, dass da einfach ausgeblasene Natureier mitzubringen wären, wurden Plastik-, Styropor oder Holzeier gewünscht. Dem eigenen Anspruch genügend, sind wir natürlich - wahrscheinlich als einzige - tatsächlich mit Holzeiern aufgetaucht, die zuvor von den Großeltern besorgt wurden, die das Kind schon zwei Tage zuvor vom vermeintlichen Osterbasteln abholen sollten. Das unsere Einstellung gegenüber natürlichen Materialien statt den giftigen, unverottbaren Chemieprodukten so diskussionslos akzeptiert und unterstützt wird, freut mich sehr.



Begeistert war ich aber auch vom Tochterkind, denn die bemalte sehr konzentriert ihre Holzeier und hat, wie ich mit mütterlichen Stolz finde, richtige kleine Meisterwerke erschaffen, die in unserem Osternest aus selbstgesponnener Wolle wunderschön aussehen.


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Freebiechallenge März: Wendetasche

Was schenkt man dem dritten Kind einer Familie, die vor wenigen Monaten in ein kleines Häuschen gezogen sind und einen Kuscheltier & Co.-Zoo zu bieten haben, der nicht unbedingt vergrößert werden muss? Spätestens seit ich selbst die Umzugskisten in den Händen hatte, war mir klar, dass noch ein Spielzeug wohl überlegt sein muss. Taschen gehen für kleine Damen hingegen immer und damit lässt sich der Krimskrams sogar noch (weg)sortieren.



Genäht wurde nach dem Wendetaschenschnittmuster von Alles selbstgenäht, dessen Form mir richtig gut gefällt. Unter die Nadel kam ein Feincord mit bunten Blättern und ein grün-blaues Lieblingsstöffchen, beide erstanden auf dem Holländischen Stoffmarkt in Potsdam 2011. Das rote, ganz breite Gurtband konnte hingegen auf dem Stoffmarkt in Dresden vor wenigen Wochen erbeutet werden und wurde mit dem ebenfalls extra breiten Webband von Blaubeerstern aufgehübscht. Von ihr ist auch das Handemade-Igel-Webband, das als Einnäher an der Seite hervorschaut. Richtig stabil ist die Tasche diesmal auch, denn zur Verstärkung wurde als leichte Schabrackeneinlage S 320 - ebenfalls vom Stoffmarkt - eingenäht.

Auch die Stickmaschine durfte arbeiten und hat auf die eine Seite den Apfel aus der Stickdatei "Fuchs und Freunde" von Frau Hamburger Liebe, erhältlich bei Kunterbunt-Design, gezaubert und auf die andere Seite ein Sprechblasen-Freebie, mit dem diese Tasche an der neu entdeckten Freebiechallenge teilnehmen wird. Dort wird diesen Monat ein Taschen-Buch verlost ... wenn ich da mit meiner Tasche gewinnen würde, wäre das doch genial.




Am meisten haben wir uns darüber gefreut, dass die beiden fast gleichaltrigen Mädchen unserer beiden Familien zeitgleich jeweils eine Tasche auspackten, denn die Filzerin von Lana Siry war wohl auf die gleiche Idee gekommen. Ist ihre Chameleon-Tasche nicht wunderschön? Etwas Lesestoff bekam die Filzerin auch noch, denn das Bookcrossing-Buch ist nach einer eintraglosen Station bei Frau Noz weitergewandert und meldet sich von dort hoffentlich bald. Ein Bookcrossing-Buch ohne Journaleintrag ist etwas sehr trauriges ... Frau Spielweise sollte übrigens mal genau hinschauen, was unser Besucherkind da nach einem kleinen Malheur als Ersatzsachen getragen hat ...



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Umbrella Prints: Trimmings Competition 2013

Nachdem mir letztes Jahr die Teilnahme so viel Spaß gemacht hat, musste ich auch dieses Jahr wieder mit dabei sein und habe nun auf dem Creadienstagstisch mein Stoffpaket mit handgedruckten, australischen Siebdruckstoffen von Umbrella Prints liegen, um an der Trimmings Competition 2013 teilnehmen zu können. Wunderbare Drucke sind dabei und ich bin schon jetzt gespannt, welche stofflichen Wunderwerke sich auf Pinterest zusammenfinden werden.


Mein eigenes Pinterestboard hat mir seit dem Gedankenanstoß von Glücksmomente viel Kopfzerbrechen bereitet, denn eigentlich gehöre ich nicht zu den etwas blauäuigen Internetschreiberlingen, die bei Themen wie Urheberrecht, Impressumspflicht & Co. so tun, als wenn man als Freizeitblogger damit nichts zu tun hätte. Bei Pinterest bin ich bislang aber davon ausgegangen, dass die Direktverlinkung zum Originalbild den Graubereich der Bildrechte gar nicht so dunkel erscheinen lässt, wie mir jetzt bewusst wurde.

Als Konsequenz gibt es jetzt nur noch eigene Bilder und ein paar virtuelle Tränchen, dass meine wunderbaren Inspirationsquellen weg sind. Die drohenden Abmahneuronen könnten jedenfalls über die Blogeinnahmen niemals gedeckt werden - abgesehen davon, dass ich davon viel lieber hübschen Jungsstoff kaufen möchte. Nun frage ich mich nur noch, ob auch der Gefällt-mir-Bereich bei Pinterest urheberrechtlich ebenso problematisch ist, denn dort pinnt man ja eigentlich nicht selbst ...meine eigenen Werke dürfen übrigens sehr gerne gepinnt werden und ihr könnt euch sicher sein, dass in meinem Namen kein Anwalt bei euch anklopfen wird.

Das Thema Stoffkauf führt mich auch noch zu Frau Atze, die zur "Aktion Stoffverzicht" aufgerufen hat. Auch dort bin ich ganz offiziell dabei, wobei die Umbrella-Prints-Stöffchen nicht zählen, weil sie zum entsetzen des Mannes (Argument unnötiger CO2-Ausstoß & Co.) schon vorher geordert wurden.
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Aktion: Ein Jahr - eine Decke (Teil 1)

Da das Jahr lang ist, mit dem kleinen Bruder viel zu-Hause-bleiben-Zeit bevorsteht und die Stoffreste ebenso wie die Stoffberge unaufhörlich vor sich hinwachsen, nehme ich an der Aktion "Ein Jahr - ein Decke" von Herzekleid teil. Dabei soll innerhalb eines Jahres eine Decke aus den Stoffresten entstehen, von denen ich mehr als genug habe. Seit der Knopfmaschine gibt es noch mehr Schnipselchen, die nicht weggeschmissen werden können.


Heute geht es los und Frau Herzekleid möchte wissen:

Erzählt doch mal, welches Projekt Ihr plant! Wie möchtet Ihr Eure Stoffe zusammen nähen - wild durcheinander, nach Farben oder nach Größe geordnet, in Quadraten, in Streifen, ganz gemischt....? Habt Ihr eigentlich schon Erfahrung im Patchworken oder ist das der erste Versuch? Habt Ihr ganz wichtige Tipps, die alle lesen sollten, bevor sie anfangen?

Ehrlich gesagt, gab es bei mir bislang nur zwei Decken und die entstanden ganz am Anfang der Nähleidenschaft.  Die erste für das damals noch ungeborene Tochterkind und die zweite für das fast gleichaltrige Mädchen der filzenden Freundin. Auch bei der Verarbeitung bin ich noch ziemlich ratlos und überlege, ob ich lauter Stoffquadrate vernähe oder nach der bereits im ganz kleinen ausprobierten Log Cabin Variante arbeite. Aber ob das auch in der großen Deckenvariante geht? Sehr entspannt war diese Variante ohne Rechnerei ja tatsächlich ... mal schauen, was die anderen Deckennäher planen ...


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Jerseytunika Dreamland Ottobre 4/2011

Was lange währt ... die Regenschirmapplikation, deren Herstellung ich beim letzten Nähtreff der Dresdner Nähblogger im Nähparadies von Mit Nadel und Faden gelernt habe, ist endlich auf einem fertigen Kleidungsstück für das Tochterkind gelandet. Nach dem erneuten Kragendisaster des letztes Shirts, das ich weiterhin auf den zu großen Dickschädel zurückführe, sollte eine andere Ausschnittvariante ausprobiert werden.




Genäht habe ich daher den Schnitt Dreamland aus der Ottobre 4/2011, der eigentlich als Jerseytunika bezeichnet wird, für mich aber eine klassische Shirtform hat. Die Raglanärmel mit eingekräuselten Ärmeln und geknöpftem Ausschnitt haben mich überzeugt.



Vernäht wurde für die Ärmel der letzte Reste des Kapuun-Jerseys und Wolkenjersey, der mal in Leipzig erbeutet werden konnte. Auch wenn die Wolken eigentlich keine Mädchenfarben sind, passt der Regenschirm doch perfekt darauf und erinnert gleichzeitig an ihren diesjährigen Geburtstagswunsch, der erfüllt werden konnte. Ein kleines Webbandschnipsel von Frau Blaubeerstern, das sehr gut neben mein eigenes Label passt, musste auch noch dran.



In den Halsausschnitt zieht jetzt jedenfalls von oben nichts mehr rein. Dafür sieht's nun von vorn sehr sommerlich aus und müsste eigentlich hemdchenfrei getragen werden. Ich bin schon gespannt, wann sich die Kindergartendamen über das fummlige Knopf öffnen beklagt. Seinen ersten Kreativeinsatz hat das neue Shirt schon hinter sich und in der Osterwoche zeige ich euch, was wir das gewerkelt haben ...

Nachgereicht bei Luzia Pimpinella und Carla Näht.
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12tel Blick März 2013 Vierseithof

Fast pünktlich kann ich diesen Monat meinen 12tel-Blick zum Fotoprojekt von Tabea Heinicker präsentieren. Das Bild ist sogar genau am 20. März entstanden und unglaublicherweise ist es mir dabei gelungen, einige der sehr wenigen März-Sonnenstrahlen einzufangen. In diesem Licht betrachtet, fand der zuständige Denkmalpfleger sogar das Scheune-Gebäude durchaus erhaltenswert und sprach trotz intensiver Überformungen und Wandrissen von interessanten Zeitschichten, die sichtbar wären. Das Ping-Pong-Spiel zwischen Nutzungskonzept, Abrissgenehmigung für dieses Einzelgebäude und Denkmalschutz geht also weiter. Damit es der Baugemeinschaft in der Zwischenzeit nicht langweilig wird, dürfen wir uns mit GbR-Verträgen, Eigentümergemeinschaften, Teilungserklärungen und Grundbucheinträgen beschäftigen.


Der Hof schläft weiterhin seinen Dornröschenschlaf, aus dem die Baumgemeinschaft ihn erwecken will. Nur die Spuren im Märzschnee verraten, dass dort im nächsten Jahr wieder Leben einziehen könnte. Da es im Südhaus, das der 12tel-Blick nicht erfasst, inzwischen sogar reinregnet, wird der Bausubstanz sicherlich nicht förderlich sein und es wäre toll, wenn die bürokratischen Mühlen etwas schneller mahlen könnten.
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Schwangerschaft: Yoga-Hose

Nach langer Zeit ist endlich mal wieder ein Kleidungsstück für mich von der Nadel gehüpft, das dazu noch wirklich gebraucht wurde. Einmal in der Woche entspanne ich mich - Symphyse hin oder her - beim Yoga für Schwangere, dass von der Lieblingshebamme angeboten wird. Da absehbar ist, dass die herkömmliche Yogahose nicht mehr lange passt, sollte etwas Selbstgenähtes her, das nun auch beim Me-Made-Mittwoch eingereicht werden kann.

Eigentlich wollte ich dafür endlich den Sarouel-Hosen-Schnitt von Sabine Krüger verwenden, den ich bei einer der letzten Dienstreisen bei Mira in Rostock erwerben konnte. Schnittform und ich haben aber dann aber doch nicht zueinander gefunden, denn das Stoffgebaumel zwischen den Beinen, ist nichts für mich. Bei einigen Yogaformen sieht das vielleicht ganz nett aus, aber sonst ... so wurde radikal umgeändert und von der ursprünglichen Schnittform ist nicht mehr viel übrig.

Entstanden ist ein echtes Upcycling-Modell, denn als Jerseybund wurden die Reste einer Schwangerschaftshose verwendet, die ihren Einsatz in der ersten Schwangerschaft nicht überlebt hat. Der extrem dünne schwarze Jersey vom Stoffmarkt wurde mit der Stickdatei "Mother Nature" von Urban Threads aufgehübscht, deren Stickfilzfarbton zwar etwas gewagt ist, aber dafür perfekt zur Yoga-Matte passt. Die extra langen Bündchen passen hingegen perfekt und geben das richtige Yoga-Gefühl ...  





Sehr gerne hätte ich auch ein Bild am Modell gemacht, aber trotz aller Yoga-Verrenkungen ist es mir nicht gelungen, ein ordentliches Bild von oben oder gar von der Seite hinzubekommen. Da ist schon jemand ganz schön im Weg. ;-)

Dafür gibt mir das Schwangerschaftsyoga momentan die notwendige Gelassenheit, um die meisten Vorschläge des Frauenarztes abzulehnen. Der Mutterpass füllt sich langsam mit der Bemerkung "nicht erwünscht"und so haben wir inzwischen von Nackentransparenzmessung, über Feindiagnostik bis zu 3D-Ultraschall alles umgangen und hören weiterhin auf unser Bauchgefühl, dass in diesen Zusatzuntersuchungen keinerlei Vorteile sieht. Eher im Gegenteil. Wir nehmen Nr. 2 einfach so, wie wir es zusammengebastelt haben und das fühlt sich sehr richtig an ...


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Strickjacke Bambino Stricken Burda Herbst/Winter 2010

Für my kid wears von Frau Rohmilch, das - wie zu spät bemerkt - momentan gar nicht stattfindet, schmücke ich mich heute mal mit fremden Federn und zeige die Strickjacke, die die Oma für unser Tochterkind gezaubert hat. Wie die erste Variante (die ich leider zu heiß gewaschen habe) kommt die Vorlage wieder aus der Bambino Stricken von Burda Herbst/Winter 2010.


Inzwischen weiß ich sogar, dass es sich auf der Rückseite um eine Kellerfalte handelt und auch das Label-Schildchen von Namensbänder, das ich der Oma mal geschenkt habe, kommt zum Einsatz. Auch wenn ich die Strickerei gerne weiterhin der Oma überlasse und lieber beim nähen bleibe, sieht das Tochterkind in diesem Strickjäckchen wirklich sehr schick aus. Da zumindest die Strickerin sehr "creativ" war, wird dieser Blogeintrag nun doch wieder um Creadienstag geschubst, denn aktuell ist dieses Projekt ja ...



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Löbtauer Wochenmarkt

Erinnert ihr euch noch an die Bürgerinitiative zum Löbtauer Wochenmarkt, an der sich auch einige meiner Blogleser beteiligt haben? Ich freue mich heute noch daran, wenn ich mir vorstelle, wie verwundert die Frau Oberbürgermeisterin gewesen sein wird, dass sich aus dem ganzen Land Unterschriften für einen regionalen Wochenmarkt gefunden haben. ;-) Eure Initiative war wohl nicht umsonst, denn wenn ich die neusten Informationen des Organisationsteam richtig deute, soll es von Anfang Mai bis Oktober nun wirklich einen Löbtauer Wochenmarkt vor der Friedenskirche auf der Wernerstraße geben.



Für mich liegt der gewählte Wochenmarkt-Ort wirklich perfekt, denn selbst mit Symphyseschmerz, der spätestens nach der gestrigen Aktion "Ski-fahren mit Bauchzwerg" wieder da ist, kann ich wohl bis zur Ankunft des Sommersonnenkäferkindes dort problemlos einkaufen gehen. Ich freu mich drauf! Weitere Info's soll es demnächst auf einem extra Wochenmarkt-Blog geben.
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3. Blog-Geburtstag & Verlosung

Woran merkt man, dass das reale Leben so vollgestopft ist, dass sogar die virtuelle Freizeitbeschäftigung zur Entspannung reduziert werden muss? Eindeutig wird das sicherlich, wenn man sogar den eigenen 3. Blog-Geburtstag verpasst! Dabei habe ich mit dem Frauentag, an dem ich mir den Kreativblog selbst geschenkt habe, eigentlich eine perfekte Gedankenstütze. Besser spät, als nie, kommt nun mit 1-wöchiger Verspätung also mein Jubiläumsblogeintrag. Bevor ich verrate, was verlost wird, gibt es aber auch diesmal - wie 2011 und 2012 - einen Jahresrückblick und die Statistik.

Verlosungsbildchen zum mitnehmen
Blogger-Jahres-Rückblick:

Ein Lieblingsstück aus jedem Monat ...


März 2012: der selbstgesponnen Faden, der mich hoffen lässt, dass ich mich irgendwann auch diesem Hobby widmen kann
April 2012: der letzte selbstgenähte Durchschlafsack für das Tochterkind, bevor sie groß wurde
Mai 2012: ein Rock für mich, mit dem ich mich richtig wohl gefühlt habe
Juni 2012: das Ballonkleid von Blaubeerstern
Juli 2012: der Feuerwehrschlüpfer, mit dem das Tochterkind ganz schnell trocken war
August 2012: unser Quietbook, mit dem es quer durch Europa bis nach Montenegro ging
September 2012: ein Siebdruckstoff-Geschenk
Oktober 2012: die Tunika, mit der ich passend zum Vortragsthema gekleidet war
November 2012: Knöpfe der Knopfpresse
Dezember 2012: das namenslose Pferd für unser Tochterkind
Januar 2013: der Fachwerktraum, der Realität werden könnte
Februar 2013: die Mutterpasshülle für die Schwangerschaft mit dem kleinen Bruder

Statistik:




Etwas Statistik muss auch noch sein, auch wenn die Rechnerei langsam richtig aufwendig wird. Überraschenderweise habe ich tatsächlich erstmals weniger genäht, denn im Gegensatz zu den jeweils 76 Dingen in den beiden Vorjahren, waren es diesmal nur 47, wobei immerhin 42 x die Stickmaschine angeworfen wurde. Dabei waren auch einige in-the-hoop-Stickereien dabei, die nicht zu den genähten gezählt wurden. Immerhin 21 Nähprojekte gab es im Bereich Kleidung und dabei wurde nicht nur das Tochterkind damit angezogen, sondern auch ich habe mich getraut, etwas Selbst-Genähtes zu tragen. Was für ein Gefühl! Insgesamt sind die vergebenen Labels inzwischen so angewachsen, dass sie nur noch ausschnitthaft in Statistik gezeigt werden können. 


Kaum in Worte zu fassen,  ist der Anstieg der Zugriffszahlen und Leser. Von 95 im ersten Jahr und 245 im zweiten, sind es nun schon 540.  Eine Steigerung um 120% und die 20.000er Grenze scheint ebenfalls erreichbar. Nur die Anzeige der Zugriffszahlen verschlechtert sich von Jahr zu Jahr. Stand 2012 noch ein Berechnungsbeginn ab Mai 2009 statt 2010, wird nun sogar Mai 2008 angezeigt. Sehr seltsam und völlig falsch.  Nun aber genug der Statistik und auf  zu den Geburtstagsgeschenken.

Verlosung:


Eigentlich habe ich ja (Blog)Geburtstag, aber andererseits würde es ohne euch diesen Blog nicht in dieser Form geben - deshalb ist der Lostopf bis zum 8. April 2013 geöffnet. Verteilt wird:

1. Webband, Stoff & Co.
(ein Überraschungspaket mit Nähzubehör)

2. Bookcrossing-Buch
(zum eintragen, lesen und weiterverteilen)

3. Malvensamen
(aus eigener Balkonernte, damit es blüht im Lande)

Eine Frage gibt es natürlich auch und ich freue mich, wenn ihr das Verlosungsbildchen (ganz oben) mit auf eure Blogs nehmt ...

Wie denkt ihr an euren Blog-Geburtstag?

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Crowdfunding: soulbottles & soulwater

Da wir gerade so aktiv beim Geld ausgeben sind und der via Blogeinnahmen gefüllte Stoff(markt)topf restlos - und noch ein bisschen tiefer - geleert wurde, habe ich nun auch den Spendentopf vollständig ausgeschöpft. Bislang habe ich die jeweiligen Projekte jeweils nur mit drei Euronen unterstützt, aber diesmal hat mich das reale Dankeschön doch zu sehr gelockt.

Die Entscheidung ist diesen Monat für soulbottles und soulwater wiederum via startnext gefallen, die nicht nur Glasflaschen statt Plastikumhüllungen für unser Trinkwasser anbieten, sondern parallel weltweit Projekte für sauberes Wasser unterstützen werden. Diese Kombination gefällt mir richtig gut und ich freue mich schon jetzt auf meine Soulbottle-Flasche, die ich bekomme, wenn das Projekt vollständig finanziert wird.



Die Glasflasche wäre nicht alleine, denn seit Weihnachten und parallel zur Lektüre des Plastikfreie-Zone-Buches, ist bei mir bereits eine Emil-die-Flasche Bio eingezogen, die ständig im Gebrauch ist. Eine zweite Familienflasche kann da nicht schaden. Woraus trinkt ihr denn eigentlich?

Passend zum Wasser-Thema wundere ich mich in den letzten Woche massiv über die Diskussion zur Privatisierung des Wasser. Wie kann man überhaupt auf die Idee kommen, Wasser zur Handelsware zu machen? Ende Februar gab es im Deutschen Bundestag eine namentliche Abstimmung zu diesem Thema, deren Abstimmergebnis öffentlich mit Angabe der einzelnen Mitglieder einsehbar ist. Auch wenn ich mir dazu unbedingt die vollständige Debatte anschauen möchte, um nicht zu populistisch zu urteilen, ist für mich das Ergebnis schwer nachvollziehbar. Der Lobbyismus-Gedanke drängt sich zwangsläufig auf. Meine eigne Stimme ist jedenfalls schon vor Wochen hier eingetragen worden. Möge es etwas nutzen ...
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Holländischer Stoffmarkt Dresden März 2013

Für den holländischen Stoffmarkt wird hier heute eine Ausnahme gemacht und am Wochenende und zu ganz ungewöhnlichen Postveröffentlichungszeiten gebloggt. Gut vorbereitet, ging es heute früh mit Planungsliste, Blogger-Button, Budget aus Blogeinnahmen und (überredetem) Frauentagsgeschenk vom Mann, doppelten Hosen und Handschuhen zum Dresdner "Frühlings"Stoffmarkt, um bei winterlichen Temperaturen im Stoffeparadies zu wühlen.




Glücklicherweise war als Zwischenstopp zum wieder Aufwärmen ohnehin ein Treffen mit den Dresdner Näh-Bloggern geplant, dass ich vor meinem Ingwer-Aufguss verbrachte, um gegen die Schnupfennase anzukämpfen. 


Mann und Tochterkind verbringen das Wochenende zwar im Nachbarbundesland, aber die Schnupfertitis haben sie mir da gelassen. So bekommt der Bauchzwerg durch die Husterei ab und zu Extraschaukeleinheiten und man selbst wird an den vollen Stoffständen deutlich schneller bedient. Einmal nach links und rechts gehustet und schon ist man an den Coupons dran.


Mit meiner Stoffbeute, die sonst ja eigentlich nur am Creadienstag gezeigt wird, bin ich jedenfalls sehr zufrieden und muss nun nur dem Mann irgendwie erklären, dass das Budget trotzdem überschritten wurde. Auch wenn es die eigenen Euronen sind, soll ja eigentlich für den Fachwerktraum gespart werden. Überhaupt macht er sich jetzt schon Sorgen über die Deckentraglast unter meinem Stoffgebirge. Weitere Stoffberge gibt es hier. Der nächste Holländische Stoffmarkt ist übrigens für den 31. August 2013 angekündigt.


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Stoffmarkt-Vorbereitungen & Blogger-Button

Einmal werden wir noch wach, dann ist Stoffmarkttag. Mann und Tochterkind werden vorsorglich zu den Schwiegereltern ins Nachbarbundesland geschickt, damit ich mich hemmungs- und Anhangslos dem Stoffkauf hingeben kann. Um mich mit guten Gewissen dem Freizeitvergnügen zu stürzen, habe ich schon heute Urlaub und kann mich tief in die Promotionskorrekturen vergraben. Mit so einem 9/12 Jahresurlaub hat man auf einmal ungeahnt viel Freizeit, die mir beim Wintersonnenkäferkind verloren gegangen sind, da damals der Arbeitsvertrag mit Beginn des Mutterschutzes zusammenfiel. Keine gute Situation. Nun erwarten mich heute die letzten 70 von 420 zu korrigierenden Seiten , bevor es dann mit Bildrechten und dem Anhang weitergeht. Zur Entspannung werde ich meinen Blogger-Button für den Stoffmarkt neu basteln.


Seid ihr dabei? Die Vorlage dafür gibt es hier zum download, die Anleitung da und alle neu enstehenden Button werden weiterhin auf dem Pinterest-Board gesammelt. Ich hoffe, dass ich nicht die einzige bin, die mit Schildchen über den Stoffmarkt stöbert oder so zum Nähbloggertreffen kommt.
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Gewonnen: Themenmonat Karneval

Im August letzten Jahres wurde beschlossen, dass der Wunsch nach mehr Selbstgenähtem rund um Blog und Facebook-Gruppe der Dresdner Näh-Blogger mit einem Themenmonat  erfüllt werden soll. Direkte Nähbeiträge auf dem Blog wären bei inzwischen 135 Mitautoren sehr unübersichtlich und würden außerdem meinen eigenen Account belasten, denn irgendwann hat amberlight dieses Portal ja mal ins Leben gerufen. Die Nähwerke werden in Foto-Ordnern gesammelt und eine entsprechende Anzahl "Gefällt mir" entscheidet über den Sieger, der dann auch gleich das nächste Monatsthema bestimmt darf.



Im Februar habe ich tatsächlich knapp vor Himmelblau und Sommerbunt mit meinem Faschingsoutfit des Tochterkindes tatsächlich gewonnen. Im März geht es nun dort mit dem Thema "Oster(hasen)Nähwerke weiter und mein Banner im Frühlings-Erdbeermützen-Grün ziert nun für einen Monat die Facebook-Gruppe.
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