Herbstblätter

Pilzbuch

Kastanien-weben

DIY-Weihnachtsbaumschmuck-Verlosung

Übermorgen ist der 1. Advent und es ist Zeit, ein Versprechen einzulösen. Vor einem Jahr gab es hier die Aktion Bloggerbaum, die zu einem kurzen Fernsehauftritt führte und deren Werke sich anschließend für mehrere Wochen in einer Museumsvitrine präsentiertem. Danach wurden die wunderschönen DIY-Bloggerbäumchen sorgsam verpackt und warten seitdem darauf, wieder an einem Baum hängen zu dürfen. Wie letztes Jahr schon versprochen, werden die kleinen Bäumchen verlost und nun ist es endlich so weit.


Um teilzunehmen, kommentiere bitte unter diesem Post und verrate mir, wann ihr normalerweise euren Weihnachtsbaum aufstellt und schmückt. Der Gewinner bekommt den DIY-Weihnachtsbaumschmuck noch vor Weihnachten zugeschickt und sollte bereit sein, die Bäumchen nächstes Jahr weiterzuverlosen. Daher solltet ihr eine DIY-Internetpräsenz (Blog, FB-Fanpage, Homepage) haben. Hat er selbst ein Bäumchen davon gemacht, darf er natürlich entscheiden, ob er es behält oder weiterreisen lässt. Das obrige Verlosungs-Bildchen kann natürlich gerne mitgenommen und verlinkt werden.

Für die Kindermund-Aktion von Frau Spielpause wird heute verraten, dass das Tochterkind als erstes Weihnachtslied trällerte "Bald nun ist Sommerzeit ..." 

Verlinkt beim Weihnachtszauber.
8

ITH Sorgenfresser

Wie beim Treffen der Nähaktion für den Verein viel Farbe im Grau e.V. schon berichtet, ist bei mir bislang leider nur ein Sorgenfresser von der Nadel gehüpft, da ich an diesem Abend zusammen mit Saxony Girl die Stickdatei, die Aniliy zur Verfügung gestellt hat, ausprobiert habe. Als I(n)-T(he)-H(oop)-Stickdatei konzipiert, muss man bei der Stickmaschinenvariante gleich viermal den Rahmen einspannen, um ein Sorgenfresserchen zum Leben zu erwecken. Auch wenn das rattern so einer Stickmaschine auch mich immer noch sehr begeistert, muss ich zugeben, dass die Näher an diesem Abend deutlich schneller waren und auch das Ergebnis mehr überzeugte.


Gestickt wird im 18x13-Rahmen, so dass die Monster deutlich kleiner als ihre Kollegen werden. Gerne hätte ich die Maschine mit einer Version für den 60x20-Rahmen befüttert. Bei der Nähvariante ist außerdem der Reißverschluss verdeckt und im Mundinneren nicht offen sichtbar.

Unser Fehler war kuschelweichen, aber dafür auch recht dicken Nickistoff zu verwenden, an dem die Stickmaschine in der 4-lagigen Endrunde fast gescheitert wäre. Auch die Augenfarbe hätten wir wohl besser spiegeln sollen und außen weiß mit schwarzem Pupillenpunkt wählen sollen.


Dennoch hoffe ich, dass auch dieser Sorgenfresser mit den lustigen Herzohren ein Platz in einem Kinderherz bekommt. Ohne Saxony Girl, deren Stickmodul ich verwenden dürfte, hätte ich an diesem Abend wahrscheinlich noch nicht mal diesen einen Sorgenfresser fertig bekommen, denn der inzwischen nun schon vier Monate alte Sohnemann war mit dabei und entschied recht schnell seinen Kinderwagenschlaf für den Abend als beendet. Saxony Girl wechselte tapfer zwischen Baby und Fadenabschneidschere und musste leider, als unser Gemeinschaftswerk endlich fertig war und sie hätte alleine loslegen können, dann schon den Nachhauseweg antreten. Wenigstens konnte ich ihr so ein paar Sticktipps verraten.

Verlinkt bei Kiddykram.
1

Rezension: Wohnideen aus dem wahren Leben: Inspirationen der besten Wohnblogger

Der Bücherverteiler für Blogrezensionen Blogg dein Buch hat mir diesmal ein Bilderbuch für Erwachsene auf den Tisch gelegt, das zum ersten Mal sogar die Brücke zur Bloggerwelt schlägt: "Wohnideen aus dem wahren Leben: Inspirationen der besten Wohnblogger" vom Callwey-Verlag. Da auch wir in den nächsten Jahren ja vielleicht unser "eigenen" 4-Wände neu einrichten und ich es außerdem liebe in die Wohnungen anderer Menschen zu schauen, habe ich mich auf dieses Buch besonders gefreut.

Abbildung vom Callwey-Verlag
Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch oder mein Einrichtungsgeschmack schlichtweg anders, aber obwohl man vielerorts Lobeshymnen über das 224-Seiten umfassende, broschierte Buch lesen kann, bin ich weniger euphorisch. 15 Wohn- und Deko-Blogger, zu denen mit Igor Josifovic vom Happy-interior-blog nicht nur ein bloggender Mann gehört, sondern auch Bloggergrößen wie Ricarda Nieswandt von 23 qm Stil, die mit der blogst-Konferenz noch vor wenigen Tagen in aller Munde war, zeigen in diesem Buch einen Einblick in ihre Wohnungen. Da (öffentlich) Kritik zu üben, fällt gar nicht so leicht.

Abbildung vom Callwey-Verlag
Das Buch ist nicht wohnungsweise nach den einzelnen Blogbewohnern aufgeteilt, sondern ordnet Wohnräume zusammen - so kommt man vom Flur über die Küche, Schlafzimmer, Kinderzimmer im hinteren Teil des Buches im Garten an. Aufgelockert wird diese Aneinandereihung durch Texte und ganzseitige Zitate der Blogautoren. Enttäuscht hat mich an diesem Buch, dass mir die Aufnahmen einfach zu stylisch sind. Für mich ist das viel zu wenig Leben und dafür viel zu viel bemühtes Arrangement, wie die Schuhe auf dem Boden neben drei Blütenblättern. Nicht nur Format und Layout hat dazu geführt, dass ich das Gefühl habe, in einer Zweitausgabe des Möbelschwedenkatalogs zu blättern.

Abbildung vom Callwey-Verlag

Abbildung vom Callwey-Verlag

Wenn man sich als Leser damit "arrangiert" hat, dass hier eine Wohnwelt wie im Möbelhaus präsentiert wird, an dem es weder eine Staubflocke noch ein ungeordnetes Fältchen auf der Sofadecke gibt, kann man aber doch noch einige Entdeckungen machen. Etwas versöhnt hat mich der persönliche Charakter der Texte, die inspirierenden Seiten zu den Moodboards und vor allem die Interviews am Ende des Buches, bei denen man den Bloggern tatsächlich etwas näher kommt.

Abbildung vom Callwey-Verlag
Vielleicht hatte das Buch es bei mir auch etwas schwerer, weil es olfaktorisch gesehen schon beim auspacken einen negativen Eindruck auf mich gemacht hat - obwohl ich aus meiner eigenen Buchherstellungserfahrung weiß, dass Druckfarbe nun mal nicht auf jedem Papier mit Rosenduft zu vergleichen ist. Wer sich dieses Buch nicht auf den Wunschzettel schreiben will, muss immerhin 29,95 € investieren, was dem Umfang des Werkes aber durchaus angemessen ist.
1

Blogger-Visitenkarten: Moo Cards III

Nach den neuen Nählabels habe ich mir nun auch wieder passende  Visitenkarten von den Blogeinnahmen gegönnt, denn auch da ging mein Bestand zur Neige. Auch das dritte Mal habe ich mich dabei für die MiniCards von Moo entschieden. Nach den regenbogenfarbenen 2011/12 und den ersten individualisierten 2012/13 habe ich diesmal nur einige Motive auf der Rückseite ersetzt bzw. ergänzt und die Gestaltung auf der Vorderseite erneuert. Dort sieht man nun neben der Blog- und Mail-Adresse mein neues Nählabel von Namensbänder. Eine neue Filztasche in türkis musste natürlich auch noch sein.


Ich verteile die kleinen Erinnerungskärtchen sehr gerne im Freundes- und Bekanntenkreis, denn inzwischen wollen doch einige mitlesen, die sich meinen nicht so ganz einfachen Blognamen nur schwer merken können. Auch auf dem Creadienstagstisch liegen sie bereit, denn an die zu verschenkenden Nähprodukte werden sie ebenfalls gehangen. Verdient habe ich mir den Namen übrigens wirklich, denn ich habe schon mehrfach selbst das eingefangene Ostseelicht gefunden.


Auch diesmal gab es für Erstbesteller wieder einen Rabattcode. Wer den nutzen möchte, der schreibe bitte an amberlight.label-ät-googlemail.com.

234x60-pink-logo
4

Dresden-näht bei der Aktion Wichtelmonsterchen 2013

Beim Novembertreff der Dresdner Nähblogger haben wir diesmal für den Verein viel Farbe im Grau e.V. genäht, die es mit viel Engagement schaffen, schwerkranken Kindern bundesweit ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Dazu gibt es jedes Jahr es Nähaktion. Dieses Jahr sind sind das Wichtelmonsterchen, die in den Nähbloggerkreisen auch als Sorgenfresser bekannt sind. Der Verein stellt dazu Anleitung, Schnittmuster und sogar eine Stickdatei zur Verfügung. Habt ihr schon mitgenäht?

Die Dresdner Nähblogger, die sich einmal im Monat treffen, haben sich gerne daran beteiligt. Dank dem Verein Sonnenstrahl e.V. und der Organisatorin Mo Engel von viel Farbe im Grau e.V. bekamen wir dabei sogar einen Raum, Stoff und kleine Knabbereien bereitgestellt. Fleissig genäht haben Schau'n wir mal, Frau Atze, Mit Nadel und Faden, Ranunkelchen, Saxony Girl und amberlight samt Sohnemann. Da dieser unbedingt dabei sein wollte, habe ich mich zusammen mit Saxony Girl an der Stickdatei versucht, die sich allerdings nicht bewährt hat, weil man damit einfach zu langsam bei der Massenherstellung ist.


Die Näher haben gleich en masse Augen, Füße und Hände hergestellt und so immerhin 24 Monsterchen von der Nadel hüpfen lassen. Vielleicht werden in den Dresden-näht-Kreisen ja auch noch einige nachgereicht, so dass wir die geplanten 40 doch noch schaffen. Neben den Dresdner Nähbloggern haben an diesem Abend auch sechs Nichtblogger genäht, ohne die wir diese Zahl sicherlich nicht geschafft hätten.



Mit dem Sohnemann musste ich leider schon beim Stand von sieben Wichtelmonsterchen den Rückweg antreten. Hier, Hier und Hier kann man sich aber die Großproduktion des Abends anschauen und die Organisatorin hat auch die Kamera gezückt.



Das Stickdateimonsterchen zeige ich euch übrigens in den nächsten Tagen nochmal und hoffe, dass es einem Kind mit seinem schweren Schicksal den Tag etwas bunter gestalten kann. Da wir selbst im Freundeskreis so einen Fall haben, bei dem wir bislang nur erahnen können, wie seine unheilbare Krankheit in den nächsten Jahren das Familienleben verändern wird, hoffe ich, dass sich bundesweit noch ganz viele Näher an dieser Aktion beteiligen. Bei der Nähaktion 2014 des Vereins sind auch sicher die Dresdner Nähblogger wieder mit dabei ...
4

Leseknochen

Vor fast acht Wochen fand das letzte Treffen der Dresden-Näht-Blogger im Königinnenreich statt, denn im letzten Monat sind viele von uns zum großen Stoffkauf gefahren, wo man sich zwar gesehen, aber nicht offiziell getroffen hat. Mein Abend im Königinnenreich war durchaus produktiv und ich habe gleich zwei Geschenke fertigstellen können. Genäht habe ich Leseknochen, deren Bezeichnung als "last minute gift" in der kostenlosen Anleitung wirklich gerechtfertigt ist.


Zusammenkleben des Schnitts und Zuschnitt dauern eigentlich länger als das eigentliche nähen. Unter die Nadel geshcoben wurde diesmal ein Baumwoll-Stoff aus Marions Wunderland. Erstaunlich fand ich, wie viel Füllmaterial sich in so einem Kissen versenken lassen. Malous Tochter hat mir glücklicherweise dabei prima geholfen.



Das Tochterkind hat vor der Geschenkübergabe noch schnell probegelegen und es für gut befunden. Heute findet übrigens das nächste Treffen der Dresdner Nähdamen statt. 

Diesmal wird für einen guten Zweck genäht, denn es sollen für den Verein viel Farbe im Grau e.V. Wichtelmonsterchen entstehen, die an schwerkranke Kinder verteilt werden. Eine sehr unterstützenswerte Aktion! Genäht wird ab 18:00 Uhr im Vereinshaus von Sonnenstrahl e.V. auf der Goetheallee 13 in Dresden und 40 Wichtelmonsterchen sollen entstehen ...vielleicht ist ja noch jemand von euch spontan dabei? Wer bislang zugesagt hat, seht hier und hier. Alle anderen können den Verein auch über den eigenen Dawanda-Shop unterstützen.
3

Socken nähen

Meistens sieht der Ehemann mit Wohlwollen, was unter der Nadel hervorgezogen wird. Bei meinen ersten selbstgenähten Socken meinte der Mann mir aber mitteilen zu müssen, dass er das "Quatsch" fände und meine farbenfrohe Fußbekleidung mit den Seitennähten doch sicherlich auch unbequem seien. Sind sie nicht und auch wenn mein erster Nähversuch nach dem kostenlosen Schnittmuster von Mamas nähen noch etwas angepasst werden muss, finde ich das Ergebnis durchaus tragbar.



Vernäht wurde ein Streifenjersey vom Stoffmarkt und Bündchen aus der Restekiste von Kapuun. Das Schnittmuster ist wirklich denkbar einfach und ersetzt wohl, wenn ich die Rezensionen richtig gelesen habe, sogar den Kauf des Socken-nähen-Buches, von dem Hot Kontur allerdings recht begeistert war. Getragen habe ich meine Socken sogar beim gestrigen Feiertagsbesuchsmarathon bei uns. Nachdem wir die elf Erwachsenen und sechs Kinder der Morgenrunde verabschiedet hatten, kam am Nachmittag der nächste Besuch. Aber es hat Spaß gemacht und wir hatten zusammen eine gute Zeit. Nun schicke ich jedenfalls meine allererste selbstgenähte Fußbekleidung mit Freude zur RUMS-Sammlung.
9

Stoffwindeltest: Fuzzi Bunz Small (Pocketwindel)

Bevor gezeigt werden kann, was aus dem PUL-Stoff geworden ist, muss vorher noch dringend der nächste Stoffwindeltest veröffentlicht werden. Dank Frau Reinkarnationsfladen,  der wir ganz viele gebrauchte Windeln abkaufen konnten, haben wir gleich acht Fuzzi Bunz im Stoffwindelvorratslager. Inzwischen weiß ich, dass die Fuzzi Bunz aus den USA kommt und dort ursprünglich von einer Mutter entwickelt wurde, deren Kind allergisch auf die Wegwerfwindeln reagierte. Konzipiert ist diese Windel als Pocketwindel, was bedeutet, dass man eigentlich keine Überhose dazu braucht und in das Innere nur die entsprechenden Saugeinlagen schieben muss. Einfacher geht es wohl kaum.




Verschlossen wird diese Windel, die innen aus Fleece und außen aus PUL-Stoff besteht, mit Druckknöpfen. Dabei variiert eine die Beinchenweite und die zweite den Bauchumfang. Bündchen gibt es nur in der einfachen Variante an den Beinen und am Rücken. Dort befindet sich auch die Lasche, in die die Saugeinlagen geschoben werden können.



Eindeutige Schwachstelle dieser Windeln sind die Beinbündchen, denn dort schaut das Fleece heraus und wenn die Flüssigkeit sich einmal bis dort "vorgearbeitet" hat, wandert sie ungehindert weiter in den Body und das ganze Kind ist nass. Stoffwindler, die daher erwarten, dass man mit dieser Pocketwindel tatsächlich keine weiteren Schichten braucht, müssen entweder deutlich häufiger wechslen, als wir das tun oder "aufrüsten". Wir haben die Fuzzi Bunz, die bei uns in den Farben dunkelblau, blau, rot, gelb und eisblau vorrätig war, immer mit einer zusätzlichen Überhose kombiniert und schon konnten wir locker vier Stunden und mehr überbrücken.


Klarer Vorteil ist die Trocknungszeit dieser Windel. Durch die zwei getrennten Schichten von Fleece und PUL kommen die Windeln praktisch schon trocken aus der Maschine. Auch der Babypo war darin immer recht trocken, denn das Fleece leitet die Feuchtigkeit wunderbar ab. Allerdings ist das Fleece keine natürliche Faser.

Die Fuzzi Bunz wird - auch bei den neueren Modellen in verschiedenen Größen angeboten und wächst nicht über die gesamte Windelzeit mit. Der Sohnemann bringt inzwischen über 6kg auf die Waage und da wird es bei der Variante Small langsam schon eng um die Beinchen. Inzwischen haben wir schon über 300 Wegwerfwindeln eingespart, was sich sehr gut anfühlt.
2

PUL Stoff

Unglaublicherweise gibt es in meinem Stoffgebirge tatsächlich eine Stoffart, die nur noch in rudimentären Resten vorrätig ist: PUL Stoff. Dahinter verbirgt sich ein mit Polyurethan beschichter Stoff, der wasserdicht aber atmungsaktiv ist und sich daher perfekt für die Windelnäherei eignet. Leider gehören die Stöffchen nicht gerade zu den preiswerten Stoffschnäppchen und auch das vorrätige Iron-on-Vinyl wäre keine Alternative, denn wie alle laminierten Stoffe, ist es da mit der Atmungsaktivität schnell vorbei.


Neben dem PUL-Stoff ist noch Dryliner und Falzgummi in meinem blogfinanzierten Warenkorb bei 1bis3 gehüpft. Dryliner und türkiser PUL warten gerade auf dem Creadienstagstisch auf ihre weitere Verarbeitung, die dank dem richtigen Nähfüsschenset nun ganz problemlos gelingt ...
1

Rosensirup

Da es draußen ja gerade richtig grau wird, zeige ich heute meinen farbenfrohen Rosensirup, der im Spätherbst entstanden ist und von dem nun auch die letzte Flasche verschenkt wurde. Inspiriert hat mich dazu das wunderbare Buch Mein Genussgarten: Blühende Beete, lauschige Sitzplätze, kleine Geschenkideen und leckere Rezepte aus dem Nasch- und Küchengarten, das als Geburtstagsgeschenk den Weg zu mir gefunden hat. Ein Buch zum träumen, Vierseithofgartenpläne schmieden und Rezepten, die jetzt schon ausprobiert werden können.


Dazu gehörte auch der Rosensirup, für den die Rosen auf dem Hof der Uroma geköpft wurden, die aber zu ihrem 84. Ehrentag auch ein Fläschlein bekommen hat. Eine weitere Flasche ist bereits vor einigen Wochen ins Königinnenreich, als Mitbringsel zum Nähtreff, gewandert. Die Etiketten sind übrigens von der sommerlichen Etsy Craft Party.
Wie schmeckt nun so ein selbstgemachter Rosensirup? Vor allem sehr, sehr süß und ein ganz klein wenig nach Rose. Aber schön sieht er aus und nächstes Jahr probiere ich es vielleicht nochmal mit noch mehr Rosenblüten ....

Verlinkt bei My Monday Mhhhhh von Glücksmomente.
3

Teddykrankenhaus Dresden-Friedrichstadt

Mit Tochterkind und Sohnemann ging es heute ins Teddykrankenhaus, denn Frau Ente, die zu meinen allerersten Nähprodukten zählt und damals bei Klittersplitter entdeckt wurde, hatte schon länger eine klaffende Bauchwunde. Das Tochterkind war schwer beeindruckt, dass sie bei der Aufnahme Name und Alter von Frau Ente, sowie ihre Beschwerden angeben musste und danach ihre Werte aufgenommen wurden. Auch die Schmerzskala musste benannt werden.


Mit der Diagnose "Lunge punktiert" ging es dann zum Labor. Dort wurde Blut abgenommen und die Picksstelle mit einem Pflaster versorgt, in einen (Apfelsaft)becher gepullert und schließlich das Blutbild unter dem Mikroskop begutachtet. Danach war klar: Frau Ente zum stationär aufgenommen werden.


Auf Station wurde bei Frau Ente die Temperatur gemessen und der Blutdruck kontrolliert. Glücklicherweise war gleich danach der OP frei ...

 
Frau Ente konnte nach der Narkose operiert werden. Alles ist gut gegangen! Nur die Frau Ärztin hatte offensichtlich keinen entspannten Dienst, denn kurz nach der Entlassung von Frau Ente lag schon der nächste Patient auf dem OP-Tisch.



Möglich gemacht hat diesen Besuch der Tag der offenen Tür an der Medizinischen Berufsfachschule am Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt. Es ist toll, dass es solche Angebote für unsere kleinen Kinder gibt, denn neben der Freude, dass es Frau Ente nun wieder besser geht, hoffe ich, dass es für mein Mädchen ein bisschen weniger erschreckend wäre, wenn sie tatsächlich mal diese Stationen durchlaufen müsste.

Auch wenn sie durch ihre Tante schon ein bisschen hinter die Kulissen schauen durfte, wäre sie in bei so einem Krankenhausaufenthalt sicherlich verunsichert, denn ihre bislang einzige Erfahrung bei der Aktion Spielstein hat sie inzwischen schon längst vergessen ...

3

Jahreszeitenast: Herbst

Wie der kleine Einblick in unser Leben gestern schon verraten hat, gibt es momentan viele Themen, die unseren Alltag strukturieren und teilweise auch recht turbulent machen. Dabei eilt uns ein bisschen der Ruf voraus, dass wir alles - mehr oder weniger mühelos - organisiert bekommen. Um aber der (Blogger)welt auch die Kratzer darin zu zeigen, wird es wohl Zeit, dass hier mal wieder verraten wird, was uns nicht gelingt. Dazu gehört wohl leider der Jahreszeitenast im Kinderzimmer. Im Februar 2012 war ich noch sehr motiviert da regelmäßig die Jahreszeiten wechseln zu lassen. Nach der Wintergestaltung folgte zwar noch der Frühling, aber dabei blieb es ein ganzes Jahr lang. Sehr unpädagogisch. Nun ist er endlich herbstlich geworden, wobei ich mit Sorge beobachte, dass es sich draußen schon wieder so winterlich anfühlt.



Die Herbstelemente sind diesmal komplett von der Tochter gestaltet wurden. Die Herbstblätter wurden bereits hier und die Eulen da gezeigt. Mit ein wenig Masking Tape und brauner Schafswolle war unser Jahreszeitenast schon fertig und ist nun wenigstens für ein paar Wochen des Jahres aktuell. Ein große Freude für mich und hoffentlich auch für das Tochterkind.



Frau Spielpause soll sich natürlich heute auch wieder freuen und daher rücke ich einen weiteren Kindermund der Tochter raus, der ihr Musikerherz bestimmt erfreut:

Wir fahren Straßenbahn. Die Durchsage verkündet: "Nächste Haltestelle: Hochschule für Musik.". Das Tochterkind schaut mich an und meint: "Die Hochschule ist ja so hoch, dass da gar kein Wasser reinlaufen kann."

7

Blogsponsor des Monats: Madame Missou & Rezension Kind+Karriere+Ich

Da das pinkfarbene Logo von Madame Missou wohl kaum zu übersehen ist, haben wohl schon einige Leser bemerkt, dass mein Blogsponsor im November aus dem Buch-Bereich kommt. Die Ratgeberschreiberin, mit einem bewegten Leben, hat mir als Rezensionsexemplar die Kindle Edition von "Kind + Karriere + Ich?" zur Verfügung gestellt, die zu ihrer Reihe "Madame Missou KOMPAKT - Wissen in 45 Minuten" gehört. Da ich selbst gar kein Kindle habe, kam das 25-seitige Werk als *.pdf-Version zu mir.


Während ich mich bei Ratgeberthemen wie "Richtig kommunizieren - wie FRAU immer die passenden Worte findet" oder "Flirt-Tipps für Frauen ab 30" nicht als potentielle Leserin gefühlt hätte, kann ich beim Thema Kind(er) und Karriere doch deutlich besser mitreden. Momentan ist ja unser Leben mit zwei Kindern, einem Vierseithofsanierungsprojekt, meiner Doktorarbeit, zwei Arbeitsverträgen (auch wenn ich gerade in der Elternzeit bin), sowie einigen ehrenamtlichen Aufgaben recht rasant.

Die Autorin verpackt ihre Tipps auf 17 Seiten, wobei einer Einleitung, 15 Einzelthemen zu "Wie verbinde ich Kind und Kariere und bleibe dabei ich selbst" folgen und die letzte Seite mit einem Schlusswort gefüllt sind. Die übrigen acht Seiten verteilen sich auf das Deckblatt und einen Werbeblock am Ende des Ratgebers. Um wirklich 45 Minuten beschäftigt zu sein, müsste man sich also 2,5 Minuten mit einer Seite beschäftigen. Lesend bin ich da deutlich schneller, aber vielleicht hat Madame Missou die Zeit mit einberechnet, die man brauchen könnte, um über ihren "Madame Missou Tipp" nachzudenken, den jede Seite abschließt.

Gefallen hat mir, dass die Autorin nicht - wie befürchtet - suggeriert, dass es man gezwungenermaßen zurück ins Berufsleben geht und die Karriere der Familienzeit entgegen stehen würde. Gestolpert bin ich allerdings - nach einigen eher belanglosen Einstiegsseiten - über das Kapitelchen "Die Mitarbeit des Partners im Alltag", denn darin schreibt Sie:

"Männer neigen nicht selten dazu, sich nur die Dinge zu merken, die ihnen Spaß bereiten. Dass hierzu nicht die Hausarbeit oder der Gang zum Kindergarten gehören, kann sich wohl jede Frau denken. Hängt an der Tür zum Ausgang jedoch eine Liste, auf der die Aufgaben vermerkt sind, kommt er nicht drum herum, diese auch zu übernehmen. [...] Das Geheimnis, um einen Partner zu motivieren, ist das Lob. Männer freuen sich über Zuspruch und möchten, dass ihre Arbeit anerkannt wird."


Auch ich habe zwar schon mal solch eine Aufgabenliste für den Mann geschrieben, aber diese natürlich nur mit einem großen Augenzwinkern und wenige Wochen vor der Geburt unseres zweites Kindes, als es Aufgaben gab, die wirklich nur er übernehmen konnte. Die Autorin scheint aber ernsthaft zu meinen, dass die Familienaufgaben tatsächlich bei der Frau liegen und der Mann irgendwie mit einbezogen werden "kann" - wenn er genügend gelobt wird.

Unser Leben - und damit auch meine Karriere im Wissenschaftlerleben - würde so nicht funktionieren. Wir sind tatsächlich auch bei allen Haushaltsdingen gleichberechtigte Partner. Wenn die Aufgabenliste in der Küche oder bei der Wäsche wirklich mal kippt, dann wohl eher zu ungunsten des Mannes, der da deutlich häufiger anstehende Aufgaben übernimmt als ich. Nun frage ich mich ja, ob ich da zu Unrecht Kritik am Buch übe und einfach nur ein besonderes Exemplar bekommen habe oder ob Madame Missou von einem Familienmodell ausgeht, dass glücklicherweise schon in den meisten Familien überholt ist. Wenn ich allerdings in den letzten Meldungen lese, dass ich immer mehr Akademikerinnen kinderlos bleiben, scheint vielleicht doch etwas dran zu sein. Liegt es vielleicht auch dran, mit welchen familiären Vorbildern wir auf der jeweiligen Seite des eisernen Vorhangs aufgewachsen sind? Wie sieht das bei euch aus? Sind die Familienaufgaben gleich verteilt? Sagt ihr dem Mann, was er zu tun hat?

Zusammenfassend bleibt es ein Ratgeber mit nur 5500 Worten, den wohl jede Frau schreiben könnte - aber es eben nicht macht. Irritiert hat mich, dass im *.pdf-Reader nicht der Titel des Ratgebers angezeigt wird, sondern "Ein Buch schreiben." Ihr Fazit, die Familie als Energiequelle zu nutzen, hat mir übrigens richtig gut gefallen. So soll es sein!

Wenn ihr einen thematisch zu amberlight.label passendes Unternehmen habt und mit eurem Logo ebenfalls mal den Premiumsplatz erobern wollt, könnt ihr euch gerne hier über Prozedere informieren.

Nachverlinkt bei der Blogparade von Runzelfüsschen
4

Transparenzbericht 10/2013

Im Oktober füllte sich mein Blogeinnahmentopf mit insgesamt 35,08 € und fiel damit zwar etwas, bleibt aber dennoch der bislang vierthöchste Einnahmemonat im Jahr, so dass ich mich darüber nicht beklagen kann. Ein bisschen höher wäre er eigentlich sogar noch gewesen, wenn nicht aflattr seinen Dienst eingestellt hätte, noch bevor mich die vormonatlichen Euronen erreicht hätten, die daher nun wieder abgezogen werden mussten. Der Reiseblog blieb komplett zu Hause und verzeichnete daher auch keinerlei Einkünfte.

Die tatsächlichen amberlight.label-Einnahmen verteilen sich daher auf 31,65 € von Amazon, 1,80 € von Flattr, 2,80 € von Namensbänder, 1,57 € nach Buttinette und 0,65 € von Dawanda.  In den nächsten Wochen werde ich beobachten, was von den in der rechten Seitenspalte verlinkten Partnerprogrammen wirklich sinnvoll ist und von welchen Programmen ich mich wieder verabschiede.



Da dank der feinen Vormonatseinkünfte der Einnahmetopf ganz gut gefüllt war, habe ich mir nach dem Abzug des selbst auferlegten Vierseithof- und Spendenzehnts einen Zuschuss zu einem neuen Nähbuch, ein kleines IKEA-Stöffchen, Krabbelschuhleder und vor allem feine, neue Nählabel geleistet. Gesependet wurden 10 € für ein grünes Projekt aus meiner Stadt.

Der Warenwert überstieg mit 99,29€ die reinen Blogeinnahmen wieder beträchtlich: so konnte das Buch "Frau Schnecke sucht ein neues Haus" für 12,99 € rezensiert werden und gewonnen wurde "Benimm dich - bloß nicht. Gute Gründe für schlechte Manieren" für 12,90 €. Von Kindsstoff flatterte zunächst ein Gutschein über 10€ ein, der in ein Shirt für den kleinen Bruder umgesetzt wurde. Danach konnte in einer eigenen Blogkooperation für 23,50 € ein Body und ein Logsleeve getestet werden. Eine weitere Blogkooperation gab es im Oktober mit bibabox, die nicht nur ein Drachenbastelset zur Blogverlosung zur Verfügung gestellt haben, sondern für die das Tochterkind auch in ein großes Papphaus für 39,90 € einziehen darf, dass allerdings erst in ein paar Wochen überreicht wird.

Die Seitenaufrufe stiegen um etwa 1500 auf 27.570 an und mit 24 Blogbeiträgen wurden zwei Blogposts mehr als im Vormonat freigeschaltet. Gelistet war ich mit meinem Transparenzbericht im Oktober auch wieder hier.
0

Nählabel von Namensbänder III

Etwa 1,5 Jahre nach meiner letzten Label-Bestellung ist es so weit und ich konnte mir die nächsten 100 Webbbändchen-Schnipsel von Namensbänder layouten. Abgekuckt Inspiriert hat mich diesmal seemownay, denn ihre Idee den Bloggernamen nicht über die gesamte Breite zu drucken, sondern 3-zeilig zu setzen, fand ich sehr überzeugend.


Meistens verwende ich das Nählabel ohnehin als Einnäher und bislang sah man daher entweder den Hinweis auf "Bernstein" oder das "Licht", häufig auch noch unschön abgeschnitten. Nun bin ich zwar bei den nächsten 100 Nähwerken auf die Einnäher-Variante festgelegt, aber deutlich schicker sieht es auf jeden Fall aus.


Die identische Farbgestaltung, die ich erst bei der Verlinkung festgestellt habe, war übrigens wirklich Zufall, denn bei meinem Lieblingsgrün wollte ich bleiben und das Blau war da einfach die beste Kombination. Mein neues Label macht sich jedenfalls prima auf dem Creadienstagstisch und konnte komplett von den Blogeinnahmen bezahlt werden.
.
6

Jungswanderpaket: Startbefüllung 1

Auch wenn meine zweite Elternzeit leider weiterhin mit dem Thema Feinschliff an der Doktorarbeit bzw. genauer: momentan Abbildungen zum über 400-Seiten-Werk klären, belastet ist, gönne ich mir das erste Mal in meinem Bloggerleben die Teilnahme an einem Wanderpaket. Angestiftet dazu hat mich Serefina, die ein Jungenwanderpaket gestartet hat. Zwei meiner drei Dinge für die Startbefüllung sind gleich bei der ersten Station hängen geblieben und können daher nun auch hier gezeigt werden ohne das die Überraschung für die Wanderpaketteilnehmer verloren geht.



Neben den Nudeln für die Kinderküche, die nach der Anleitung von Clau*chichi auch bei uns häufig gekocht werden, ist noch ein Siebdruck-Beutel für größere Jungs mit ins das Paket gehüpft, den ich bei einem Kurs während der ersten Elternzeit bedruckt habe. Das Motiv darauf ist von einer Fotografie, die ich während meines Promotionsstipendiums in Stockholm machen konnte. Das Baden-verboten-Schild steht vor dem stadshus, in dessem Blå hallen jährlich das Festessen der Nobelpreisträger stattfindet. Amberlight hat während der Stockholm-Zeit auf Kungsholmen gewohnt, wo das stadshus steht und so denke ich bei diesem Beutel immer etwas wehmütig an diese Zeit zurück.


Als 10. Station der 3. Runde wird das Paket bei uns vorbeikommen und es wäre fein, wenn ich dann vielleicht wirklich schon den Abgabehorizont der Doktorarbeit erahnen kann. Der Mann sieht natürlich auch diese - in seinen Augen unnötige - Paketverschickerei äußerst skeptisch und erwähnt passenderweise den zusätzlichen CO2-Ausstoß der Post-LKW's. Leider hat er damit ja auch noch nicht so ganz unrecht ...

Verlinkt bei Kiddykram, Link Your Stuff und FagSamstag.   
3