Reservetechnik

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Osterhasenbeutel

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Jahresmotto

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Rotholzeier

Transparenzbericht 04/2013

Am letzten Tag des Monats schaffe ich es nun endlich meinen Transparenzbericht zu den Blogeinnahmen vom Vormonat zu veröffentlichen. Der April war der bislang schlechteste Monat überhaupt, denn über den Bücherriesen sind nur 3,48 € in den Spenden-/Wunscherfüllungstopf gewandert und via Flattr nur 0,47 €. Abzüglich der zwei Euronen für den eigenen Flattr-Betrag verbleiben jeweils nur wenige Cent, die in die beiden Blogsparschweine wandern.

Geschenkband Namensbänder


Damit die Statistik wenigstens ein bisschen besser aussieht, habe ich nach einem Jahr nun auch die Einnahmen von Namensbänder dazu genommen, bei denen ich meine eigenen Nählabels bestelle. Dort sind inzwischen immerhin 11,47 € zusammengekommen, so dass ich davon ausgehe, dass nach etwa zwei Jahren Laufzeit die Auszahlungsgrenze erreicht werden könnte.
 Das passt aber eigentlich ganz gut, denn bis zum Ende der Elternzeit im August 2014 wird hier ohnehin mit fiktiven Zahlen jongliert und die Einnahmen nach dem Zuflussprinzip erst danach abgerufen. So werden die Blogeinnahmen zwar entsprechend versteuert, aber nicht komplett angerechnet.
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Trimmings Competition 2013 von Umbrella Prints: Jubilee board & DIY-Mitmachaktion Museum

Heute Vormittag dachte ich noch, dass dieser erster Tag der Elternzeitpause erst am Nachmittag interessant wird und mich früh eine gewisse Antriebslosigkeit überkommen könnte. Bis mir plötzlich einfiel, dass heute die Abgabefrist für die Trimmings Competition 2013 von Umbrella prints endet - und dies nicht etwa um Mitternacht, sondern über neun Stunden vorher, da der Wettbewerb ja in Australien stattfindet. Interessanterweise war ich letztes Jahr genauso spät dran ...

Da gleichzeitig die DIY-Mitmachaktion für's Museum auf Hochtouren läuft, habe keine Nägel mit Köpfen sondern Knöpfe mit der Knopfmaschine aus den wunderbaren Siebdruckstoffen gemacht und damit meine Jubiläumstafel mit der Zahl 100 gestaltet.




Für die beide Nullen wurde das Nähmaschinenmalen erneut versucht und im Gegensatz zum Erstversuch, hat es diesmal prima geklappt. Knöpfe und Zahlen sind auf grau-schwarzem Walkloden, der für die Eve-Jacke erworben wurde, aufgebracht. Da das Format der Zahlentafel für's Museum recht klein vorgegeben wurde, habe ich nun noch jede Menge wunderbare Knöpfe übrig, die dank dem Kreisschneider schnell gemacht waren. Mal sehen, was ich damit anfange. Gibt es von euch auch eine DIY-100? Für den australischen Wettbewerb kann übrigens zwischen dem 1.-5. Juni hier abgestimmt werden. Dabei zählen die Pinterest-Likes und nicht die Repins ...nochmal nachgelesen: es ist genau andersherum - die Repins zählen und nicht die Herzen ...



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Mutterschutz: Abschiedsgeschenk Schlüsselanhängertasche

Schon vor fast einem Jahr fand ich die Idee von 19nullsieben ihren Kollegen ein Präsent zum Abschied zu nähen so nett, dass ich mir damals schon vorgenommen habe, es ebenso zu machen, wenn es mit dem zweiten Kindelein klappen sollte. Mehrere hundert kleine Geschenke für alle sind es zwar nicht geworden, aber wenigstens die Kollegin von gegenüber sollte etwas bekommen. Da sie  bis zum Start meiner Elternzeitvertretung ab August nun darauf achten muss, dass sie die Euronen für die Mittagspause nicht zu Hause oder im Büro liegen lässt, gab es dafür ein kleines Schlüsselanhängertäschchen.



Vernäht wurde ein Siebdruckschatz von Emma Wood und innen echter Blaudruckstoff. Beim ersten Täschlein dieser Art habe ich noch etwas blauäugig direkt zum Pinterestboard verlinkt. Dabei dachte ich eigentlich, dass ich immer auch die originale Quelle angegeben hätte. Inzwischen gibt es dort aus urheberrechtlichen Gründen keine Fremdlinks mehr und daher mach ich es nun wirklich besser: genäht wurde nach dem circle zip earbud pouch Tutorial.

Auch wenn ich mich noch gut erinnern kann, dass ich am Ende der Elternzeit mit dem Tochterkind kurzzeitig wenig Lust auf die Bürorückkehr hatte, fällt mir die Zwangspause bis zum Schlupf vom zweiten Kindelein doch alles andere als leicht. Ich gebe ungern Verantwortung ab, zumal meine Stelle nun acht Wochen unbesetzt beiben wird. Im August 2014 geht es für mich definitiv zurück an den gestern verlassenen Schreibtisch, wobei leider noch nicht geklärt ist, mit wem ich dann meine Mittagspausen verbringen darf ... nun bleibt mir aber erstmal nur zu hoffen, dass mir in der nächsten Zeit nicht wirklich die Decke auf den Kopf fällt. In der kommenden Woche habe ich zumindest nochmal einem Arbeitslebentermin zugestimmt. :-)
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Frühstücksbeutel - lunch bag

Der nächste Kindergeburtstag im Freundeskreis stand an und da sich auch diese kleine Dame kurz vor dem Wechsel von der Tagesmutter zum Kindergarten befindet, sollte es ein dazu passendes Geschenk geben. Das kleine Mädchen hatte sich allerdings als Symbol ausgerechnet einen Wurstring rausgesucht und die dazugehörige Mama kurz zuvor einen Wechselsachenbeutel gekauft. Damit war meine erste Idee nicht mehr nähbar. Außerdem hatte ich die Erkenntnis, dass Wurstring-Sticksymbole eine echte Marktlücke zu sein scheinen - ich habe jedenfalls nichts brauchbares finden können.

Entschieden habe ich mich daher für das Kontrastprogramm. Statt dem Wurstthema gab es daher nun einen Frühstücksbeutel für den hoffentlich auch veganen Teil des Frühstücks. Genäht wurde der Transportbeutel für Obst & Co. nach dem Tutorial Lunch Bag von Glückspilz.


Gestickt wurde ein Freebie, das es vor einiger Zeit auf dieser dänischen Seite gab und  vernäht ein Stöffchen unbekannter Herkunft aus dem Stoffgebirge sowie gepunktetes Wachstuch vom Möbelschweden. Die Einnäher auf der Seite sind neben dem Nählabel ein Fliegenpilzwebband aus dem großen Vorrat. Der Stoff auf der Außenseite wurde mit Iron-on Vinyl abwischbar gemacht. Auch bei diesem zweiten Versuch ist der Stoff nach dem aufbügeln nicht mehr wirklich glatt und die Oberfläche sehr plastikhaft. Ein Paradebeispiel für das plastikfreie Leben ist es daher nicht, aber die Beschenkten haben sich wohl dennoch darüber gefreut.



Ich freue mich jedenfalls schon darauf, dass ich morgen meinen Obsteinkauf ganz unverpackt auf dem Wochenmarkt direkt im Stadtteil starten kann.

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Lace-Stickdateien

Auf meinem Creadienstagstisch warten sehr filigrane Blüten, die in Lace-Technik direkt auf Avalon gestickt wurden, auf die Fertigstellung des Blumenmädchen-Kleides. Die Datei wurde mir von der Hochzeitskleidnäherin Bianca Bast zur Verfügung gestellt und sollte eigentlich in Creme und Gold umgesetzt werden. Den gewünschten hellen Ton gab es zum Glück in einem 70 Farben Brildor Stickgarnsortiment, aber bei den Goldtönen habe ich es mal wieder mit dem sonst hochgelobten Madeira Stickgarn probiert. Die wenigen Farben, die ich davon habe, gab es ursprünglich zum gebrauchten Maschinchen dazu, aber irgendwie verträgt sich bei mir Madeira und Stickmaschine überhaupt nicht.

Nach zahlreichen Fadenrissen steht nun für mich fest, dass die Blüten einfach cremefarben bleiben. Ich habe ja sogar ein bisschen den Verdacht, dass sich die Vorbesitzer deshalb von der Stickmaschine getrennt haben, denn wenn ich ausschliesslich mit diesen Stickfäden arbeiten würde, wäre meine Begeisterung sicherlich auch schon längst erloschen. Mit Brildor schnurrt sie hingegen völlig problemlos ...


Daher trenne ich mich nun von meinen Madeira-Vorräten und würde sehr gerne gegen Brildor-Stickgarn oder Kinderjersey o.ä. tauschen. Hat jemand von euch Interesse?


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Uhrenspende für Wartetakte

Die letzten drei Arbeitstage vor dem Mutterschutz haben nun für mich begonnen und irgendwie bin ich noch längst nicht so weit, dass ich darauf warten würde. Dennoch wird es sicherlich Zeit, dass wir uns ganz praktisch auf den kleinen Bruder vorbereiten. Selbst das Tochterkind mahnte gestern, dass wir doch mal ein Bett aufstellen müssten, während ihre Sachen ja noch da seien. Es scheint da jemand schon mehr auf Ankunft des neuen Familienmitglieds zu warten, als wir. Die Vorstellung, dass unsere Federwiege bald wieder an ihrem Platz hängen könnte, macht aber auch uns schon vorfreudig.


Habt ihr gemerkt, dass es um das Thema "Warten" geht? Eine Freundin von uns arbeitet gerade in Leipzig an einem Bewegungstheaterstück, dass ich nicht nur unterstützenswert finde, weil es als mixed-abled Produktion auch Menschen mit Einschränkungen den Weg auf die Bühne erlaubt. Für das Bühnenbild braucht Sie nun jede Menge Uhren:

"Ich stelle mir einen Haufen voller Armband-/Küchenuhren und Wecker vor, in dem jeder der Spieler_innen im Laufe des Stückes die eigene "Zeitrechnung" finden soll... 
Ich würde mich daher über jede Alt-Uhren-Spende bzw. -Leihe riesig freuen. 
Bitte meldet Euch, wenn Ihr Euch mit einem Gegenstand als Bühnenbild verewigen wollt."
 
Habt ihr denn einen Zeitmesser, von dem ihr euch trennen könnt? Dann schreibt doch bitte an amberlight.label-ät-googlemail.com und ich leite dann eure Nachricht an die Theaterpädagogin weiter.

Worauf wartet ihr eigentlich gerade?

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Start: Wochenmarkt in Löbtau

Erinnert ihr euch noch an die Petition für den Löbtauer Wochenmarkt, an der sich auch einige meiner Blogleser beteiligt haben? Daraus hat sich eine aktive Bürgerinitiative entwickelt und nächste Woche ist es wirklich so weit: der Löbtauer Wochenmarkt eröffnet am 30. Mai 2013. Damit ist mein erster Tag der Elternzeit schon mal verplant ... sehen wir uns?

Quelle

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Schnittchen Eve oder Wintermantel Sew-Along & Ufo-Angriff & Himmelfahrtskommando & MMM

Eigentlich kann ich mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte Mal einen am Abend verfassten Blogeintrag sofort freigegeben habe, denn üblicherweise beglücke ich meine Leser mit einer automatisierten Morgennachricht, während ich selbst zu dieser Zeit schon im Büro sitze. Die B-Premiere des Himmelfahrtskommandos hat mich aber überzeugt, denn so schaffe ich es in allerletzter Minute doch noch den Winter-, Frühjahrs-, Herbstmantel zu zeigen, an dem bis letzte Nacht gewerkelt wurde. Für mich als reine Autodidaktin immer noch ein bisschen unglaublich: ich habe einen Mantel genäht! Tschaka ...




Dabei wurde das Schnittchen Eve mit grau-schwarzem Walkloden und moosgrünem Feincord von Swafing, die bei einer Dienstreise nach Rostock bei Mira erbeutet werden konnten, verwendet. Nicht vorgesehen war die Tasche, die nach der Inspiration von Frau Buxen entstand und den Einsatz des Kreisnähers ermöglichte. Einziger Nachteil ist momentan, dass der Schnitt irgendwie "baucht" und ich daher noch nicht entscheiden kann, wo nun wirklich die Verschlussknöpfe zu plazieren sind. Da sich dieses Problem bis zum Herbst geklärt haben sollte, wird die Jacke wohl erst dann so richtig zum Einsatz kommen. Bis dahin wird das gute Stück wohl - bei entsprechenden sommerlichen Tieftemperaturen wie heute - offen getragen.



Unglaublicherweise gab es gleich drei Anläufe, um dieses Jackenwerk zu vollenden. Ursprünglich für das Finale des Wintermantel Sew-Alongs noch im letzten Jahr geplant, gab es einen halbherzigen Fertigstellversuch beim UFO-Angriff Anfang des Jahres, der aber eingestellt wurde, als der für mich zu enge Zeitplan deutlich wurde und erst das Himmelfahrtskommando hat es wirklich geschafft, dass ich mir die Nächte für den Endspurt um die Ohren geschlagen habe. Da nun heute zufällig auch noch Mittwoch ist, wandert der unsommerliche Mantel auch noch zu Me Made Mttwoch.

Vielleicht ist das ja nun ein richtig gutes Zeichen, dass ich gerade fähig bin, Dinge fertigzustellen. Ende nächster Woche erwarten mich ein paar wenige Resturlaubstage und danach der Beginn der Mutterschutzzeit. Da meine Vertretung erst im August beginnt und ich wirklich gerne meiner Arbeit nachgehe, sehe ich dieser Zeit sehr skeptisch entgegen. Vielleicht sollte ich mich noch mit passender Lektüre zum loslassen eindecken (weitere Buchvorschläge werden gern entgegengenommen), aber ich ahne schon jetzt, dass mir die Zwangspause bevor das zweite kleine Menschlein auf die Welt purzeln darf, nicht leicht fallen wird. Andererseits wäre es die beste Zeit, um den Bürotisch gegen den Doktorarbeitsschreibtisch zu tauschen und auszuprobieren, ob mir auch da die Fertigstellen-Energie den notwendigen Rückenwind verschafft ...
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12tel Blick Mai 2013 Vierseithof

Diesen Monat erlaubte der Arbeitseinsatz der Baugemeinschaft zum Schliessen von im Dezember bei tiefen Minusgraden mühsam angelegten Probeöffnungen für die ersten Fachgutachter den 12tel-Blick einzufangen. Der Kauf ist erst für die Sommermonate geplant und bis dahin müssen selbst Löcher, die aus unsere Sicht offen bleiben könnten, eben wieder geschlossen werden. Jahreszeitlich gesehen, wird auch für mich der Blick immer spannender. Wir selbst sind erst im Herbst in diesem Mehrgenerationenbauprojekt eingestiegen und haben daher den bislang gut verschlossenen Hof noch nie mit frischem Frühlingsgrün gesehen.


In den vergangenen vier Wochen hat sich viel getan und der folgenreichste Schritt war dabei sicherlich die Änderungen bei den zuständigen Architekten. Aus der eigentlich geplanten Architektengemeinschaft ist nun doch nur ein Architektenbüro geworden, dass die Gesamtplanung für alle drei Gebäude übernimmt. Für uns bedeutet das einen Wechsel, der sich gut und richtig anfühlt und rückblickend sogar zu erwarten war.

Wir selbst haben in dieser Zeit jedes Wochenende in einer anderen Stadt verbracht. Irgendwie habe ich sogar das Gefühl, dass ich in diesen offline-Kurzurlauben mich fast ein bisschen der Online-Welt-entwöhnt habe. So ganz ohne Computer ging es irgendwie besser als gedacht, auch wenn nicht geplant war, dass ich mein Reise-Netbook nach genau vier Jahren in die ewigen Jagdgründe verabschiedet.

Nun bleibt mir nur zu hoffen, dass euch nicht auch gerade eine DIY-Blog-Frühjahrsmüdigkeit erwischt hat und ganz viele von euch an der DIY-Mitmachaktion 100 Jahre Volkskunst teilnehmen. Damit ihr eure 100er-Werke aus Nah und Fern besser präsentieren könnt, gibt es hier nun auch noch ein Verlinksungstool, dass sich hoffentlich bald mit ganz vielen 100 füllen wird ...
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Autofahren: HTS BeSafe Schutzgurt für Schwangere

Wie hier schon angedeutet, sind mir die zahlreichen Zusatzuntersuchungen, die einer Bauchzwergträgerin heute empfohlen werden, sehr suspekt. Abgesehen von den drei vorgesehenen Ultraschalluntersuchungen und Blutabnahmen haben wir daher auch diesmal alles von Feindiagnostik bis 3D-Ultraschall abgelehnt. Selbst für den Glukosetoleranztest konnten wir - übrigens unterstützt von der Lieblingshebamme - keine Notwendigkeit sehen. Der Bauchzwerg präsentiert sich mit exakt den gleichen Werten, wie die Schwester und wird daher sicher auch bei der Geburt von einem besonders grossen Kind weit entfernt sein. Wäre übrigens auch nur eine der Schwangerschaftsdiabetes-Symptome bei mir vorhanden, würde ich den Test natürlich machen, denn zu den Vertretern der  unassistierten Schwangerschaft gehöre ich auch nicht gleich - auch wenn mir das nicht unsympathisch erscheint. Immerhin kommen wir nun bereits im 8. Monat bisher nur auf sechs Arzt-Hebammen-Termine.

Statt in die Zusatzuntersuchungen haben wir schon in der ersten Schwangerschaft lieber in einen Schutzgurt für Schwangere investiert. Damals ging es bereits mit dem Tochterkind im Bauch 6500 km quer durch Schweden und sogar bis nach Lappland. Mit dem Autoschutzgurt, der bei einem Unfall den Druck auf den Bereich der Beckenknochen ableitet, fühlte ich mich gut geschützt und extrem bequem ist er auch, da der Gurt nun dort verläuft, wo er nicht stört. Bereits seit Beginn der Schwangerschaft bei jeder Fahrt im Einsatz, sah er nur leider nicht mehr wirklich schön aus. Die neuen Stöffchen von Blaubeerstern und vor allem die Anker-Stickdatei schienen mir da perfekt für eine Überarbeitung zu sein.



Nachher ...
Vorher ...

Der Anker, digitalisiert von Regenbogenbuntes, wollte zwar gleich 2x gestickt werden, aber so wirkt der obere nun, als wenn er gerade auftaucht. Am Anfang nicht so geplant, aber mir gefällt's. Weniger toll fand ich, dass ich es bei dem Versuch das Sitzkissen zu benähen, geschafft habe, gleich drei Nähmaschinennadeln zu schrotten. Eine Handnaht wäre da sicherlich entspannter gewesen ... da dieser Gurt wirklich ausschliesslich für mich ist, bin ich das erste Mal bei RUMS dabei und schiebe diesen Blogeintrag dort hin.



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Männertagsgeschenk: Stoff-Frisbee

Habt ihr euren Männern denn etwas geschenkt? Mir macht das kleine-Freuden-verteilen so viel Spaß, dass der Ehmann von mir etwas bekommen hat. Auch wenn er eigentlich keine Speckpölsterchen hat, gegen die er ankämpfen müsste, fand ich ein Bewegungsgeschenk genau richtig. Außerdem wollte ich schon letztes Jahr das Tutorial "Easy Peasy Frisbee" von Sewbeedoo ausprobieren. Eigentlich scheiterte es immer nur an der fehlenden Bleikordel, die nun schnell im örtlichen Gardinenladen besorgt wurde, sich aber als etwas zu dünn erwiesen hat. Doppelt gelegt, ging es aber prima.




Vernäht wurde ein Schwedenstöffchen aus fester Baumwolle und ein blau-grüner Stoff aus Marions Wunderland.  Am meisten Spaß hat aber der Einsatz des Kreisschneiders gemacht. Nachdem der Kreisschneider von Olfa eine eindeutige Fehlinvestition war, begeistert mich der Kreisschneider von Prym mit Rollschneiderklinge um so mehr. Ein Rollschneider, wie ich ihn mir immer vorgestellt habe - da verrutscht nichts und er schneidet die Stoffe wie Butter.

Seinen ersten Outdoor-Einsatz hatte der Stoff-Frisbee bereits am verlängerten Cousin- und  Cousinenwochenende im Erzgebirge. Aber davon wird in einem späteren Blogeintrag berichtet ... der Stoff-Frisbee flog jedenfalls prima und passt in jede Reisetasche.



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Sommermädchen Sew Along Teil 3: Es passt ...

Auf meinem Creadienstagstisch liegt endlich der Stoff für das Blumenmädchenkleid, denn nun scheint doch noch alles gut zu werden und die gemiensamen Näherinnen haben sich nicht nur auf den Schnitt, sondern auch auf einen Grundstoff einigen können. Gekauft wurden die roten Hochzeitsherzen auf grün via dawanda bei der Kreativwerkstatt. Ich hätte ja noch ein bisschen mehr mit diesem Stoff geliebäugelt, aber bin froh, dass wir uns nun enigen konnten. Damit bin ich zwar vom eigentlichen Zeitplan des Sommermädchen Sew Alongs weiter denn je entfernt und auch den Stoffkaufverzicht von Frau Atze musste ich - als bisher einzige Ausnahme - unterbrechen, aber dafür geht es nun wirklich voran.


Keka hat in Teil 3 eigentlich festgestellt:

Fast fertig, es fehlt nur noch eine Kleinigkeit wie die Knöpfe, Bänder oder sonstiges- letzter Feinschliff...

Von fehlenden Kleinigkeiten kann man beim derzeitigen Projektstand wirklich nicht sprechen, aber ich hoffe dennoch auf eine erfolgreiche Finalteilnahme, denn die Hochzeit wird ganz sicher nicht verschoben ...

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Stubenwagen Schlaufengiraffe

Nach vier Urlaubstagen im erzgebirgischen Wald, in dem die online-Verbindung nur für die ehrenamtliche Tätigkeit der Betreuung der Schulabschlussfahrt-Homepage mühsam gesucht wurde, kann nun auch der DIY-Blog wieder befüllt werden. Unter der Nadel ist mal wieder ein Schlaufentier mit der ITH-Datei von Seitenstiche hervorgesprungen, das als Willkommenstier das jüngste Mitglied der Baugemeinschaft begrüßt hat.



Vernäht wurde ein rosa-Mädchenstoff vom Sterntaler Werksverkauf aus dem letzten Jahr und  der Babycord vom ersten Holländischen Stoffmarkt in Dresden, aus dem ja bereits das Steckenpferd entstanden ist. Die Webbänder sind wieder vollständig aus dem Hause Blaubeerstern.


Wie das Beweisbild der Beschenkten zeigt, eignet sich die Schlaufengiraffe nicht nur perfekt für die kleinen Babyhände, wenn das greifen interessant wird, sondern scheint wie gemacht für Stubenwagen. Langsam wird ja Zeit unsere eigene Federwiege zurückzuholen, die in den letzten Jahren durch den Freundeskreis gereist ist und vielen Babys einen entspannten Start ins Leben ermöglich hat. Zuletzt war sie sogar in liebgewordenen Bloggerkreisen unterwegs und macht momentan noch bei Strategchen Station.


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Handtuch große Schwester - kleine Schwester

Nein, es hat sich eigentlich nichts am erwarteten kleinen Bruder des Tochterkindes geändert, wobei der dritte und letzte Ultraschalltermin mit Vorgespräch nur 7 Minuten dauerte und wir dabei vergessen haben zu fragen, ob es bei der Bruder-Prognose wirklich bleibt. Ein bisschen Restüberraschung erwartet uns daher wohl diesmal.

Die "große Schwester - kleine Schwester" Handtücher sind für zwei bereits recht erwachsene Zwillinge entstanden, die natürlich ebenfalls ein paar Geburtsminuten trennen und daher durchaus diese unterschiedliche Bezeichnungen verdient haben, oder?





Gestickt wurde ein weitere Mal der Rettungsring aus der neuen Stickserie "Marine Feeling" von Blaubeerstern, digitalisiert von Regenbogenbuntes. Im Gegensatz zur Mütze aber diesmal nicht als reines Redwork sondern in Applikationsform. So gefällt mir der Rettungsring noch besser. Da beim Avalon trocken entfernen, das ich seit dieser Erfahrung bei Frottee immer verwende, zu schnell Schlaufen entstehen, entferne ich es meistens nur grob und vertraue auf die erste Wäsche. Daher sieht es man hier und da noch glitzern. Gestickt wurde diemal übrigens beim Schwiegerelternwochenende, die tapfer die Verwüstung und den ungewohnten Lautstärkepegel in ihrem Wohnzimmer ertragen haben.

Amberlight wünscht nun einen entspannten Feiertag und hofft, dass ihr euch einen Mann rausgesucht habt, der heute am Abend keinen Rettungsring braucht ...
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Kinderstulpen

Es wird Zeit, dass hier mal wieder etwas geNÄHtes gezeigt wird, denn neben den zahlreichen Randthemen, bleibt die Näherei doch das eigentliche Haupthobby. Das Tochterkind ist von meinen eigenen Stulpen, für die ich eigentlich immer noch die perfekte Passform suche, recht begeistert. So wurde ein eigenes Kinderstulpenpaar - parallel zum Kofferpacken für den Österreich-Urlaub - noch schnell unter der Nadel hervorgezogen und dem Osterhasen in die Hand gedrückt.




Vernäht wurde ein grüner Wollwalk vom ersten Holländischen Stoffmarkt in Dresden und Geburtstagswebband. Ihr Freude, das Rotkäppchen entdecken zu können, war groß und auch die Stulpen fand sie zunächst toll.

Viel getragen hat sie diese allerdings bislang nicht, während sie meine stundenlang anhatte. Mittlerweile liegt vielleicht an den Temperaturen, aber vielleicht sind sie auch einfach etwas lang. Wenn sie allerdings erst im Herbst richtig zum Einsatz kommen, wäre es unklug, sie jetzt zu kürzen ... ich bin noch etwas unschlüssig.

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