Reservetechnik

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Osterhasenbeutel

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Jahresmotto

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Rotholzeier

Creadienstag

Der Mount Zuschnitt auf dem Creadienstagstisch wächst - seit einiger Zeit auch mit Hilfe des ganz großen Lineals, das die Schneidematte, die fälschlicherweise mit inch-Einteilung gekauft wurde, deutlich aufwertet. Nun fehlt nur noch das geeignete Zeitfenster für die Nähaktion am Abend. Und wann näht ihr am liebsten?


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Transparenzbericht 01/2013

Der Monat ist fast schon wieder vorbei und der Januar-Transparenzbericht für Januar 2013 steht noch aus. Nun aber: über den in den letzten Wochen so sehr in die Kritik geratenen Bücherriesen konnten 5,60 € eingenommen werden. Die Flattr-Einnahmen sind zwar mit 1,90 € ein wenig in die Höhe geklettert, aber weiterhin unter den eigenen monatlichen Flattrausgaben. Mit der neuen 2/3 - 1/3 Regel wandern damit 5,00 € in den eigenen Stoffkauf- und 2,50 € in den Spendentopf.

Da aus dem letzten Jahr noch einige Euronen übrig waren, konnte ich das Projekt "Technik für das gute Leben (Bodenfuttertopf und Frischsaftpresse) von Oya" via startnext mit drei Euro unterstützen. Zwei Euro wurden wieder in Flattr investiert.


Im laufenden Monat habe ich beschlossen, dass selbst nicht flattere, um nicht zu tief in die roten Flattr-Zahlen zu rutschen. Wenigstens ein Plus-Minus-Null sollte dabei rauskommen. Dafür habe ich mit den Leben ohne Plastik Blog schon jetzt einen flatterbaren Blog entdeckt, der im März ganz sicher seine Mikrospende erhält ...
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Frühchenkleidung: NICU Smock

Wie in letzter Zeit gefühlt viel zu häufig, hat wieder ein Kind viel zu früh die sichere Bauchwohnung verlassen. Im Kollegenkreis des Mannes musste ein kleines Menschenkind schon in der 23. SSW auf die Welt kommen, da nach der Diagnose Hellp-Syndrom akute Lebensgefahr für die werdende Mama bestand und die Schwangerschaft sofort abgebrochen werden musste. Nach Not-OP und Intensivstation hat sie es geschafft und das winzige Menschenkind mit nur 450 g Startgewicht hat sich nun schon mehrere Wochen ins Leben gekämpft. Auch wenn wir uns nur über die Männer an unserer Seite kennen, musste ich dem kleinen Mädchen einfach etwas nähen und dachte, mit dem NICU Smock Pattern, das für Babys auf Intensivstationen gedacht ist, das richtige gefunden zu haben.


Wenn man nicht wie ich die Schnittteile zunächst falsch zusammenäht, ist so ein kleines Minijäckchen, bei dem unten genügend Platz für Schläuche & Co. ist, wirklich rasant genäht. Unter die Nadel kamen zwei Stöffchen vom Sterntaler Werksverkauf, die allerdings, wie inzwischen erfragt wurde, eine 90°C-Wäsche hinter sich bringen müssten, um wirklich verwendet werden zu können. Irgendwelche Keime sollten sich dem immer noch gefährdeten Leben natürlich wirklich nicht nähern und ich überlege nun schon, welche Stöffchen für die Sterilisation geeignet wären. Kennt ihr euch da aus?



Selbst wenn es nicht zum Einsatz kommen sollte, haben sich die drei auch so über die kleine Aufmerksamkeit gefreut und fühlen sich hoffentlich eher verstanden, als wenn man nur ein macht-euch-keine-Sorgen-alles-wird-gut-Postkarte geschrieben hätte, die in diesem Fall ohnehin nicht angebracht gewesen wäre. Ich wünsche dem tapferen kleinen Menschenkind, dass sie eine Chance bekommt, in eine lebenswerte Zukunft zu starten. Zwei wunderbare Eltern, die sie dabei begleiten, hat sie zumindest schon mal ...
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DIY Samentütchen

Beim letzten Nähbloggertreff hab ich nicht das applizieren gelernt, sondern nebenbei auch fleißig kleine Papiersamentütchen vorbereitet, um meine Verlosungsgewinne endlich auf die Reise schicken zu können.



Eine Vorlage war via Weissbunt schnell gefunden und da Weihnachten ohnehin vorbei ist, habe ich meinen eigenen Verlosungsgwinn von Saxony Girl, den ich im Dezember bekommen habe, dafür verwendet. Statt einem Weihnachtsstern, für den das Papier eigentlich gedacht war, gibt es nun also Samentütchen. Mir gefällt die rot-goldene Variante sehr und wenn morgen ein Briefkasten meinen Weg kreuzt, dürften die Gewinner ihre kleinen Präsente dann endlich, deutlich später als geplant, in der Hand halten.


So ein Bauchbewohner saugt die Abendenergie doch ganz schön aus, so dass nach den obligatorischen Schreibtischzeiten für die Doktorarbeit die Nachtstunden doch lieber im Bett als in der Kreativecke verbracht werden. Und dabei ist meine Wunschnähliste soooo lang ... Jetzt erfreue ich mich aber erstmal an dem Gedanken, dass zwischen München und Leipzig meine Malven wachsen werden, die übrigens im letzten Jahr aus den nicht freigelassenen Guerilla Samenbomben im eigenen Balkonkasten wachsen durften.
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Bookcrossing-Buch Plastik freie Zone

Beim handgemacht Kreativmarkt in Dresden sind nicht nur die wunderbaren Holzmagneten von Frau Noz! zu mir geandert, sondern gleichzeitig auch ein Buch auf die große Reise gegangen. Nach Jahren habe ich mal wieder ein Bookcrossing-Buch über meinen seit 2004 (!) existierenden und inzwischen sträflich vernachlässigten Account registriert und freigelassen. Frau Noz! wünschte sich die Plastik freie Zone und wenn sie es registriert und gelesen hat, darf es danach gerne durch die Blogleserlandschaft reisen. Mein erster Bookring sozusagen. Der Eintrag der Reisestation ist völlig kostenlos und bedarf keiner eigenen Anmeldung. Seite öffnen, BCID-Nummer vom Buch übertragen, fertig - und ich freue mich, dass sich das Buch meldet. Ein eigenes Widget gibt es dazu nun auch in meiner Seitenleiste.

Wenn das Nähfreundebuch eine ISBN-Nummer gehabt hätte, wäre das sicherlich auch dafür eine gute Möglichkeit gewesen, denn nach mehr als zwei Jahren ist es inzwischen bei Station 10 (von 52) angekommen und dürfte seit Januar bei der Kuscheltier-Manufaktur sein, von wo es aber noch kein Lebenszeichen geschickt hat. Ich hoffe, es geht ihm gut.

 
Wenn nun dieses Buch möglichst viele zum nachdenken und handeln bringt, würde ich mich sehr freuen. Als nächste Leserin ist bereits die Filzfreundin von Lana Siry angemeldet. Mal schauen, wem es danach unter die Augen kommt ...


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Tilda-Stoff II

Die so überraschend preiswerten Panduro-Tilda-Stöffchen sind inzwischen verteilt und auf meinem Creadienstagtisch dank einem Tausch mit dem Stoffhamster ein weiteres Stöffchen eingezogen, dass farblich perfekt zum Ornament Green passt. Das mir dieser wirklich gut gefällt, scheint erhört worden zu sein, denn auch mit Clau*chichi habe ich inzwischen dieses Stöffchen tauchen können und nun einen ordentlichen Vorrat.


Dazu kam auch noch ein Rosentraum, bei dem ich allerdings tatsächlich überlege, ob ich da mit der Tauscherei gleich weitermache und versuche den Rosentraum in ein Jerseystöffchen zu verwandeln, an dem tatsächlich Mangelware herrscht. Habt ihr irgendwelche Angebote? Wenn gewünscht, lege ich auch noch ein bisschen meiner Panduro-Stöffchen dazu.
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Nähbloggertreff bei Mit-Nadel-und-Faden

Am Freitag war es wieder so weit und der zweite Dresdner Nähbloggertreff fand statt. Mit-Nadel-und-Faden hatte diesmal in ihr beeindruckendes Näh"stübchen" eingeladen. Da ich rechtzeitig verkündet hatte, woher der bereits gut sichtbare Kugelbauch kommt, konnte ich hemmungslos bei den Köstlichkeiten zuschlagen, die uns vorgesetzt wurden. Ich danke euch übrigens sehr für die vielen wunderbaren Kommentare, die meine leisen Zweifel, ob ich diese speziellen Nähwerke wirklich schon zeige, schnell zerstreut haben. Mit mir genäht und sich gefreut haben diesmal neben der Gastgeberin Mit Nadel und FadenReSiZe-genadeltSaxony Girl,  enter teaching (i.E.)handmade by clau*chichiHimmelblau und SommerbuntannebloghotKonturPrachtkinderHandmade by Ranunkelchen und eine noch-nicht-Bloggerin.



Ich habe an diesem Abend richtig viel gelernt, denn Mit Nadel und Faden hat mich in die Kunst des Applizierens eingeführt und ich bin sehr zufrieden mit meinem Ergebnis. Selbst das Tochterkind ist in einen wahren Begeisterungstaumel ausgebrochen, als ich ihr mein erstes Applizierwerk gezeigt habe. Nun muss daraus nur noch ein Kleidungsstück entstehen. Nebenbei konnten auch endlich die Vorbereitungen für den Versand der Blogverlosungsgewinne abgeschlossen werden, die nun diese Woche auf die Reise geschickt werden. Danke für eure Geduld!



So ein eigenes Nähreich unter dem Dach ist schon etwas großartig. Sollte der Vierseithoftraum wahr werden, erwarten uns frühestens drei Jahre nach dem Einzug der Ausbau des Dachbodens mit eigenem Nähreich, aber wie es werden könnte, weiß ich nun wenigstens jetzt schon ...
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Mutterpasshülle fürs Geschwisterkind

Der schwierigste (Geburtstags)Wunsch des Tochterkindes war die klare Aussage "Ich will eine Schwester sein." Dieser Idee waren wir zwar nicht abgeneigt, aber nach der Erfahrung im letzten Jahr, dass nicht jede bestätigte Schwangerschaft auch zu einem Geschwisterkind im Arm führt, war die Realisierung doch nicht so einfach, wie gedacht. Nun sieht's es aber so aus, als wenn sich tatsächlich ein Sommersonnenkäferkind auf den Weg gemacht hat. Während ich beim Wintersonnenkäferkind noch nichtmal geahnt habe, dass mich die Hormone an die Nähmaschine ziehen könnten und ich von dieser Sucht nie mehr loskomme, sollte es diesmal natürlich auch eine selbstgenähte Mutterpasshülle geben.


Vernäht wurde zwei grüne Lieblingsstöffchen, die leider beide nur noch in homöopathischen Mengen vorhanden waren. Der dunkelgrüne Stoff ist am Anfang der Stoffsucht aus dem Handarbeitshaus in Gröbern zu mir gewandert und der feine frühlingsgrüne ist noch vom RevoluZzza-Workshop. Die Hülle passt zwar dank der Hüllennähanleitung von Mit Nadel und Faden ganz prima, aber die Füßchenstickdatei lässt das Endergebnis doch sehr in Richtung Nähunfall wandern. Gestickt wurde - nachdem mich die typischen Mutterpass-Fundstücke so überhaupt begeistern konnten - ein mühsam in den Weiten des Netzes gefundenes Freebie, das aber vollausgestickt nur streifenfrei auf den Stoff gekommen wäre, wenn der Untergrund ordentlich eingespannt gewesen wäre. Dazu reichte aber die Stoffgröße nicht ...


So gibt es nun ordentlich Falten und auch den Verbindungsrand zwischen den beiden Stoffen hat es radikal nach unten gezogen, so dass man meinen könnte, ich wäre unfähig halbwegs ordentlich gerade zu nähen. Ich sehe diese Falten aber als Glücksbringer an, denn ehrlich gesagt, hätte ich diesmal nichts gegen ein richtig zerknautschtes Kind und eine lange Geburt. Das klingt jetzt wahrscheinlich recht seltsam, aber das Chefarzt-Gespräch ergab, dass meine Atonie III. Grades auf das überaus rasante auf die Welt purzeln des Tochterkindes zurückzuführen sein könnte. Auch wenn ich damit schon sehr persönlich geworden bin, können sich die Blogleser gerne schon jetzt darauf vorbereiten, dass ich mich im Sommer über jeden Daumendrücker freue. Die Vorstellung wieder in einer Situation zu sein, die zu den "häufigsten Ursachen mütterlicher Mortalität" gehört, ist - bei aller Vorfreude - alles andere als beruhigend. Glücklicherweise dauert es bis dahin ja noch eine Weile und wenn der vollgestopfte Alltag es zulässt, ist der Gedanke an das neue Leben noch ganz ungetrübt und schön ...


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3. Geburtstag: Pullover statt Shirt

Für unser Wintersonnenkäferkind habe ich dieses Jahr beschlossen, kein Geburtstagsshirt sondern einen Geburtstagspullover zu nähen, denn die Auswahl an wärmenden Oberteilen, die keine viel zu kurzen Arme haben, ist ziemlich geschrumpft. Außerdem wartet der Skive-Schnitt von Schnittbox schon einige Zeit auf seinen Einsatz. Auf der nigelnagelneuen Homepage der Schnittbox-Macherin konnte ich übrigens ganz überraschend die probegenähte Espoo-Mütze entdeckten. Das freut! Genau so erfreut, hat das sehr detaillierte E-Book, denn damit wurde der Pullover zwar ohne Kapuze, aber dafür mit Maulwurfstaschen ohne Probleme unter der Nadel hervorgezaubert.


Die Applikationszahl von kunterbuntdesign wurde diesmal auf zwei Stöffchen genäht, die für das Tochterkind eigentlich nicht die erste Wahl gewesen wäre, aber im Gegensatz zu meterhoch gestapelten Baumwollstöffchen ist der Fleece und Jerseybereich sehr eingeschränkt. So wurde ein kuschelweiches Stöffchen von Extremtextil, das ursprünglich für mich vorgesehen war und ein Rest orangfarbener Fleece aus den Nähanfängen unter die Nadel geschoben. Richtig zufrieden bin ich bei der Stoffwahl eigentlich nur mit dem bei Kapuun erbeuteten Jersey, der für die Tasche und die Applikation verwendet wurde. Der Bündchenstoff war ein Schnäppchen vom Stoffmarkt, bei dem man ziemlich um bereits vorhandene Fehlstellen herumschneiden muss. Merknotiz an mich selbst für den nächsten Stoffmarkt in wenigen Wochen: Augen auf beim Bündchenkauf!


Insgesamt überzeugt der Schnitt trotz der wenig fröhlichen Farbwahl am Kind, das vor allem von der Möglichkeit in der Maiulwurfstasche die Hände berühren zu können, fasziniert ist. So steht sie nun immer öfter mit Händen in den Taschen - und mich dabei schon an die noch recht ferne ich-steh-mal-cool-da-Pubertätszeit erinnernd - in der Gegend rum ... Damit der Stoffkauftopf wieder ein bisschen mehr gefüllt wird und ich mich mit kuschligen Stöffchen in Kinderfarben eindecken kann, dürft ihr gerne eure ohnehin anstehenden Amazon-Bestellungen über diesen link auslösen. Die Blogwerbungskritiker bitte ich den letzten Satz einfach zu überlesen ... ;-)



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Karneval: Erdbeer-Kostüm II

Das Tochterkind wurde dieses Jahr aus Zeitgründen und mit den passenden Nachfragen im Vorfeld darauf vorbereitet, dass sie einfach nochmal als Erdbeere geht. Letztes Jahr war sie ja noch in ihrer heilen Tagesmutterwelt und konnte so als Kindergartenkind ja nun dennoch stolz ein "neues" Kostüm zeigen. Ein bisschen Nähmaschinenzeit habe ich mir aber trotzdem gegönnt und das Schnittmuster nach dieser Anleitung endlich fertig genäht, denn bislang gab es ja nur den Erdbeerkörper. So ist dieses Jahr nun auch noch der Blütenhut aus grünem Wollwalk vom letzten Stoffmarkt entstanden.





So weit wir erfahren konnten, hatte das Tochterkind wohl einen schönen Faschingstag im Kindergarten mit Märchen, Bastelecke und verschiedenen Aktivitäten. Auch sonst ist sie nach leichten Startschwierigkeiten angekommen. Es werden keine Trennungstränen mehr vergossen, aber dafür ist ein Begleitungsteddy - heute war es eine Erdbeere ;-) - sehr wichtig und zusätzlich muss unbedingt am Fenster gewunken werden. Alleine geht das auch nicht, sondern nur mit einer Erzieherin zusammen. Falls von denen keine auffindbar ist, gerät die Tochterkindwelt noch schnell in wanken.

Auch unser Gefühl ist besser geworden, auch wenn wir weiterhin im offenen System mit Büffetvariante beim Essen nicht nur Vorteile sehen. Glücklicherweise scheint dem Tochterkind auch noch nicht allzu bewusst zu sein, dass sie mit ihrer Tagesmutter bei Wind und Wetter unterwegs waren, fast jeden Tag etwas spannendes unternommen haben und halbe Naturkinder waren, während sie jetzt die ganze Woche im selben Gebäude und dem angrenzenden Garten verbringt. Ausflüge werden wohl nur mit den größeren Kindern gemacht, was ich wirklich schade finde - aber auch verstehe, dass es ein Unterschied ist, ob man mit vier Kindern die Welt entdecken kann oder mit einer Großgruppe losziehen muss.

Nachträglich verlinkt bei Lylelo
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Stoff & Bürger für die Kinderküche

Auf meinem Creadienstagstisch liegt eine weiteres Stöffchen, denn Munkelhunkti hat dem Tochterkind nicht nur ihren Burger, von dem es hier einen ganz wunderbaren Videoclip gibt, geschenkt, sondern auch gleich noch ein paar Überraschungen, denn sie hat zusätzlich eine Bügeleule und der besagten Stoff eingepackt. Danke! Beim Tochterkind ist das "belegte Brot" (bislang ist ihr junges Leben noch Burger-frei) gleich in die Pfanne der Kinderküche gewandert und wurde ordentlich durchgebraten ...



Falls sich bei euch noch (plastikfreies) Kinderküchenzubehör stapelt, freue ich mich über Tauschangebote und würde gerne dafür ein paar Knöpfchen o.ä. auf die Reise schicken ...
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handgemacht Kreativmarkt Dresden

Am Sonnabend hat es mich - wie gefühlt die halbe Stadt - zum ersten handgemacht.Kreativmarkt Dresden gezogen. Beim Anblick einer endlosen Warteschlange vor der Messe Halle 1 wäre ich allerdings fast schon wieder  abgezogen, wenn es nicht eine geplante Stoffübergabe mit Strategchen gegeben hätte.



Massenaufläufe sind nichts für mich und nicht alle Stände trafen meinen Geschmack, wobei ich dennoch ganz Familienfrei fast zwei Stunden durch die Halle geschoben wurde gelaufen bin. Mit Karacho-Keramik, von der sehr gerne mal ein grüner Anhänger auf meinem Geschenketisch landen könnte *mit dem Zaun wink* oder Atelier ichbin waren auch durchaus ein paar echte Neudentdeckungen dabei. Überhaupt war ich überrascht, was sich trotz unserer Dresden-näht Bloggerinitiative noch alles in meiner Stadt verbirgt. Selbst von Handmade Dresden hatte ich bislang noch nichts gehört. Geschmunzelt habe ich aber auch über Berlin underwear und überlege, ob ich mich davon inspirieren lasse.

Bei Frau Noz habe ich natürlich auch vorbeigeschaut und bin dort sogar schwach geworden. Zumindest das Tochterkind war von meiner Magnetserie in Grünschattierungen, die ich uns einfach gönnen musste, schwer begeistert. Der Mann findet sie zwar zumindest "ganz nett", meint aber, dass die farblich Gestaltung stört. Pah! Ich finde sie genau richtig und immer nur mit Festplattenmagneten die Rezepte zum halten zu bringen, überzeugt mich auch nicht. Meine Kühlschrankmagnetensammlung, zu der schon der Glasschmuckstück von Frau KaZe gehört, wächst jedenfalls ...




Fazit: es war einen Besuch wert, auch wenn die Auswahl mit der Leipziger Designers' open nicht mithalten konnte und sicherlich auch einen anderen Anspruch hatte. Erstaunlichweise gibt es in zwei Monaten schon den nächsten Markt mit selbstgemachten Unikaten in meiner Stadt. Am 7. April 2013 soll der erste HandmaDDemarkt Dresden stattfinden. Wir fliegen da zwar gerade erst wieder aus dem traditionellen Osterurlaub in Österreich ein, aber vielleicht kann ich die Familie ja alleine Koffer auspacken lassen ...

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Kindergeburtstag: Knete selbstgemacht

Dank der Anleitung aus dem Wolkenschaftblog gab es bei uns zum Kindergeburtstag erstmals ein Kreativprogramm: es wurde geknetet und das mit selbstgemachter Knete.

Nachtrag, mit freundlichen Genehmigung der Wolkenschafbloggerin, da der Beitrag momentan nicht online zur Verfügung steht:

Anleitung vom Wolkenschaf:

"Man nehme:
2 Tassen Mehl
1 Tasse Salz
3-4 EL Öl
1.5-2 Tassen Wasser
4-5 EL Weinsteinbackpulver
Farben zum Einfärben der Knete (z.B. Möhrensaft, Holundersaft, Spinat, Brennnessel, oder Lebensmittelfarben, erhältlich in der Backwaren Abteilung)
Backpapier oder Butterbrotpapier

So geht's:
Mehl, Salz und Weinsteinbackpulver in einer Schüssel mischen. Wasser und Öl hinzufügen und alles gut mischen.
In der Praxis hat es sich bewährt eine Farbe nach der anderen herzustellen. Dazu geben wir etwa 1-1.5 Suppenkellen Teig in einen Topf, fügen die Farbe hinzu und kochen ihn bei schwacher Hitze. Wenn sich der Teig zu einem "Ball" formt und mit dem Löffel vom Topfboden lösen lässt, den Teig auf ein bemehltes Stück Butterbrotpapier geben. Abkühlen lassen. In der Zeit kann die nächste Farbe hergestellt werden, usw.
Wenn alle Farben fertig sind, werden sie mit etwas Mehl nochmal gut durchgeknetet, damit keine Klümpchen zurückbleiben.
Luftdicht aufbewahrt hält sich die Knete ein paar Monate. Danch kann man sie einfach auf den Kompost oder in die Biotonne geben."

Nach einiger Irritation über die Zutat Weinstein-Backpulver, von der ich bis dahin noch nie gehört hatte, die aber als natürliche Alternative zum künstlichen Backpulver jeder Reformladen vorrätig hat, konnte losgelegt werden. Mehl, Salz, Öl und Wasser zu einem Teig verrühren, mit Lebensmittelfarbe aufkochen und schon hat man tatsächlich Knete, die nicht nur völlig unschädlich ist, sondern auch noch auf dem Biomüll landen kann. Faszinierend! Mein Gefühl stimmt jedenfalls bei dieser Knetvariante und wenn ich lese, dass in handelsüblichen Knetmassen teilweise Blei oder gar Formaldehyd nachgewiesen wurde, weiß ich, dass die kleine Mühe der Herstellung eine gute Idee war, die (außer dem Töpfe schrubben) auch noch Spaß gemacht hat





Die Konsistenz dieser Knete ist ganz wunderbar und hält sich im Kühlschrank - luftdicht verpackt - wohl mehrere Monate. Unsere Knetportionen wurde aber sofort in vier Schälchen aufgeteilt, damit sich die jungen Geburtstagsgäste nicht im Vorfeld schon unnötig über die Farbverteilung streiten. Außerdem gab es mit dem Buch Die fabelhafte Welt der Knete: Wilde Tiere passende Inspirationslektüre.



Es wurde begeistert geknetet und alle Kinder waren sich einig, dass es zunächst ein Krokodil sein musste. Die Mütter versuchten helfend mitzumachen und ich hatte das Gefühl, dass wir dabei ebenso viel Spaß hatten, wie unsere 3-Jährigen. Es bleibt eine Kindergeburtstagsidee, die sehr empfehlenswert ist. Was macht ihr denn mit den Zwergen? Topf-schlagen? Vorschläge für den 4. Geburtstag sind schon jetzt sehr willkommen ...






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Gewinner: 500-Leser-Verlosung

Der Lostopf für die 500-Leser-Verlosung wurde - wie angekündigt - gestern geschlossen, aber diesmal überhaupt nicht kräftig geschüttelt.



Stattdessen habe ich mich diesmal dafür entschieden der Zahl 5 treu zu bleiben und einfach jeden 5. gewinnen zu lassen. So bekommen nun folgende Blogschreiberlinge ein Malvensamentütchen:

 
und
 
 
als Hauptgewinnerin die Siebdruck-Federtasche.

Schickt eure Postadressen bitte demnächst an amberlight.label[ät]gmail.com. Zum Thema Leser-Sammelei und Abschaltung von Google Friend Connect habe ich übrigens inzwischen eher das Gefühl, dass Google seine hausinterne Google+-Variante stärken wird und BlogConnect zwar eine Alternative werden könnte, die aber eben (nur) von einem Drittanbieter kommt. Neuerdings gibt es ja bei Google+ auch noch Google-Seiten, aber so richtig tief bin ich dort noch nicht in die Materie eingestiegen. Seid ihr da schon schlauer?
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3. Geburtstag: Geschenke, Weintraubenigel & Fliegenpilz

Ein Wimpernschlag und schon ist das kleine, große Kind bereit drei Jahre alt. Im Gegensatz zum letzten Jahr haben wir die Gästeschar diesmal etwas mehr verteilt und nicht mit allen am gleichen Tag gefeiert. Etwa zur gleichen Zeit, wie das Tochterkind vor drei Jahren äußerst rasant auf die Welt purzelte, ertönte nun ein "aufstehen" von ihr und wenig später ging es gemeinsam zum Geschenketisch. Neben der bereits vorgestellten Kinderküche, gab es von uns einen im Vorfeld sehr gewünschten Regenschirm und natürlich auch ein Geburtstagsshirt. Weniger ist mehr und die Augen des Tochterkindes strahlten auch ohne Schokoberge und Kunststoff(alp)träume in Glitzerpapier, von der die Spielzeugwelt beherrscht wird.


Die Kindergeburtstags- und Familienfeiergeschenke blieben zwar nicht alle in diesem für uns ökologisch korrekten Rahmen - wir übermitteln unseren Gäste auch lediglich Wünsche, aber keine dogmatischen Vorschriften - aber es waren großartige "nachhaltige" Geschenke dabei, für die auch wir Eltern sehr dankbar sind. So klimpert das Tochterkind seit letzter Woche sehr bedächtig auf einem wunderschönen Xylophon mit Ahornklangplatten* und die Ostheimer Tiere werden endlich von einer Bäuerin umsorgt.



Während das Tochterkind an ihrem Tag im Kindergarten weilte und dort mit Gästen feierte, die sich die Kinder selbst raussuchen (für mich nicht so einfach vorstellbar, aber es soll prima funktionieren), nutze ich die Möglichkeit das Überstundenkonto abzuschmelzen und nach Pinterest-Inspiration einen Weintraubenigel zu zaubern, der nicht nur zum Kindergeburtstag mit ihren drei Krabbelgruppenfreundinnen zum Einsatz kam, sondern auch noch bei der zweiten großen Runde im Familienkreis mit 12 Gästen präsentiert wurde. Dabei wanderte auch noch ein paar Fliegenpilze auf den Tisch, die erfolgreich verschleiern konnten, dass sich die Erwachsenen auf nicht kleinkindkompatibels Käsefondue mit reichlich Weißwein stürzten.





Am Ende des heutigen Tages wird übrigens der Lostopf geschlossen ....
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