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29. Februar 2012

Fuchs-&-Gans-Pullover Gr. 92

Chronologisch geht im in diesem Blog momentan etwas durcheinander zu, denn wie beim Eulenpullover bereits erwähnt, ist vorher bereits ein anderer Pullover von der Nadel gehüpft, bei dem ich wieder einiges lernen musste durfte. Am gleichen Tag wie das Apfelstoff-Nilpferd-Shirt habe ich das zweite, bei Michas Stoffecke gekaufte, Lieblingsstöffchen von Frau Hamburger Liebe angeschnitten.



Ein gewisser Nähwahn hatte ich mich also überkommen und da der Mann weit genug weg weilte und das Tochterkind unglaublich fiel schlief, konnte mich auch keiner davon abbringen. Außerdem wollte ich endlich mal einige neue Stiche an der Nähmaschine ausprobieren, die für dehnbare Stoffe geeignet sind. Der Überwendlings- und Matratzenstich machen die Pullovernäherei auch ohne Overlock zu einem  reinen Vergnügen, denn inzwischen habe auch ich verstanden, dass man für Kleidunng dehnbare Nähte braucht. Am nächsten Tag war das schlechte Gewissen dann übrigens so groß, dass es keinerlei Freizeitvergnügen gab und ich mich ausschließlich mit Fußnoten beschäftigt habe.





Diesmal wollte ich nicht die körperbetonte Schnittform des Ottobre Creativ Workshop 301 ausprobieren, sondern die gerade Variante. Diese fiel aber so groß aus, dass mich große Zweifel überkamen und ich spontan einfach einen Streifen abschnitt. Mit Rollschneidern geht das ja schnell wie der Wind. Leider! Denn die erste Anprobe am Kinde - das unbedingt meine diesen Winter fiel getragenen Filzstiefel anprobieren wollte - zeigte, dass der Pullover um eben diesen Streifen zu kurz war.



Der rote Streifen wurde unter entsprechenden Flüchen wieder angenäht. Das Ergebnis gefiel mir dann aber doch besser als erwartet und das Tochterkind ist über "Fuchs & Gans" sowieso ganz verzückt. Der untere rote Streifen passt einfach gut und gelernt habe ich dabei auch wieder etwas. Über das verkorkste Halsbündchen schweige ich mich mal lieber aus, denn auch wenn das Endergebnis tragbar ist, komme ich wohl um meine Kategorie Nähunfälle nicht herum. Außerdem wäre der Eulenpullover ohne diesen Lernprozess sicherlich nicht so gut gelungen.



28. Februar 2012

Eulenpullover

Die von mir probegestickte Eulenfamily von Ellis-Designer-Allerlei lässt sich nicht nur als Kirschkernkissen, Schlüsselanhänger oder Taschenbaumler verwenden, sondern macht sich auch gut als Applikation. Der platz-wegnehmende Fleecevorat aus Marions Wunderland muss vor dem nächsten Stoffkauf weiter reduziert werden und deshalb landete die Eulendame Emelina auf einen quietsch-orangen Pullover fürs Tochterkind. Als Schnitt habe ich wieder den Ottobre Creativ Workshop 301 - diesmal aber in der geraden Form -  genutzt. Nach einem weiteren Lernschritt, von dem noch berichtet wird, weiß ich nun auch, welche Länge das Tochterkind braucht.




Nur unter Tränen konnte der "Uhu" mit dem betörenden Augenaufschlag nach der ersten Anprobe wieder ausgezogen werden. Den Bündchenstoff habe ich bei Kapuun erstanden. Die Stickdatei Eulenfamily gibt es hier. Und weil es heute so gut passt, auch beim Creadienstag #18 eingetragen.


27. Februar 2012

Probesticken: ITH Eulenfamily von Ellis-Designer-Allerlei

Wenn man den halben Tag das Gefühl hat einen zu kleinen Topf auf dem Kopf zu tragen, ist es toll, wenn man sich den Abend mit einer Stickdatei versüssen kann. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass ich für Ellis-Designer-Allerlei die I(n)-t(he)-H(oop) Stickdatei Eulenfamily probesticken durfte. Eulen gehen ja immer und wenn diese noch so großartig sind, wie bei ihr, dann  um so lieber. Als erstes ist bei mir der kleine Eulenmann Emilio in der Form eines Schlüsselanhängers von der Nadel gehüpft. Lange geblieben ist er bei uns allerdings nicht, denn inzwischen ist Emilio bereits an ein Geburtstagskind verschenkt, das sich darüber sehr gefreut hat.


Der dicke braune Cord einer ausrangierten Hose hat sich dafür prima geeignet. Für die Sternenapplikation, deren Muster ich besonders gelungen finde, habe ich sogar ein Stückchen der wohl behüteten Fat Quarter von Frau Tulpe angeschnitten. Die ITH Eulenfamily gibt es ab heute ganz frisch bei Dawanda.



26. Februar 2012

Spinnradreparatur

Eigentlich wollte ich mich der Spinnerei ja erst so richtig nach der Korrekturphase der Doktorarbeit widmen, aber wenn man gesundheitlich so angeschlagen ist, wie ich momentan, kann der Umgang mit Schafswolle doch nur gut sein. Langsam werde ich zum Nasennebenhöhlenspezialisten und kann meine Leserschaft vor mehreren Ideen zur Selbstbehandlung warnen. Tinkturen, die in 20% Alkohol gelöst sind unverdünnt in die Nase zu träufeln, ist keine gute Idee. Auch ein Druckausgleich während der Nasendusche, um diese blöden Nasennebenhöhlen mit selbstgebrauten Tinkturen auf Eichenholzbasis zu spülen, ist idiotisch, weil man das Gebräu dadurch in die eustachische Röhe quetscht und dann Flüssigkeit hinter (!) dem Trommelfell sitzen hat, was zu unglaublichen Ohrenschmerzen führt. Verbesserungen kann ich ansonsten immer nur von den Nachmittagsstunden vermelden, denn da sind die Symptome verschwunden, um am Vormittag wieder zu kommen. Genug rumgejammert!


Im Freundeskreis wurden inzwischen zwei - leider funktionsuntüchtige - Spinnräder ausfindig gemacht. Eines davon durfte ich vorübergehend ausleihen und nach mehreren Nächten neben den Eislichtern hoffe ich, dass auch der letzte Holzwurm dahingeschieden ist. Wenn man es nicht berührt, rieselt jedenfalls nichts mehr raus. Nach dem Holzwurmdesaster im Sommer bin ich vorsichtig geworden. Der Ehemann kann nun offensichtlich nicht nur Nähmaschinen sondern auch Spinnräder reparieren, denn es läuft tatsächlich wieder. Geholfen hat dabei das Lederstück von ReSiZe-genadelt, die mir sofort ein geeignetes Stückchen zugeschickt hat.




Diese Hilfsbereitschaft liebe ich an der Bloggerwelt und war deshalb auch voller Vorfreude, als ich im Ravelry-Kreis tatsächlich eine aktive Spinngruppe in meiner Stadt entdecken konnte. Die Dresdner Spinner sind allerdings zu meiner ersten richtigen Enttäuschung in der virtuellen Welt geworden, denn noch nie hab ich, ohne dass man sich persönlich kennenlernen konnte, so viel Unfreundlichkeit erlebt. Da ich von den Dresdner Näh-Bloggern die Schwierigkeit geeignete Räume für alle zu finden sehr gut kenne, hätte ich mich gerne geduldet, bis auch für mich in dieser Runde ein Plätzchen frei gewesen wäre. Aber inzwischen ist die Begeisterung auf diese Damen ohnehin unter den Nullpunkt gesunken. Besonders befremdlich waren für mich Foren-Kommentare wie:

"Auch finde ich es wenig freundlich zum Kennenlernen nur auf den Blog zu verweisen, denn auch deinen Vornamen hab ich dort nicht gefunden und hätte nicht mal gewusst, wie ich dich anreden darf, falls es mit dem Treffen geklappt hätte. 


Ich finde,es sollte doch jedem selbst überlassen werden, wann er sich mit seinem eigenem Namen vorstellt und die Anonymität des Internets verlässt. Bei persönlichen Treffen finde ich die Verwendung von Nicknames auch sehr seltsam, aber im Internet muss ich doch wohl nicht verpflichtend jedem Unbekannten auf die Nase binden, wie ich heiße und wer ich bin. Die vorher an mich gestellte Frage, ob ich Kurse geben würde, habe ich freundlich (!) mit der Erläuterung, dass die Näherei für mich nur ein reines Freizeitvergnügen sei, beantwortet. Darauf bekam ich in diesem Kreis zu lesen:


Und das alles schreibe ich nicht, weil du meine Frage, ob du evtl. Lehrgänge gibst, recht brüsk verneint hast. Ich hätte mich ja auch über das Angebot, mir das mal so (ohne offiziellen Lehrgang) zu zeigen oder eine Frage, was genau ich denn noch nicht kann gefreut.


Eigentlich ärgert mich diese Reaktion noch heute. Der Endpunkt war für mich die indirekt-direkte Aufforderung der Moderatorin an mich, der ich dann auch so schnell wie möglich gefolgt bin.


"Ich persönlich würde aus einer solchen Gruppe glaube ich austreten (was ausdrücklich KEINE Aufforderung sein soll) Ich weise nur darauf hin, dass es diese Möglichkeit gibt und hier keiner genötigt und gegen seinen Willen festgehalten wird."




Das Rädchen dreht sich jedenfalls inzwischen und auch ohne diese sehr seltsame Gruppe werde ich das notwendige Handwerkszeug für einen ordentlichen Faden sicherlich noch lernen, denn davon bin ich noch sehr weit entfernt. Spaß macht es auf jeden Fall sehr.

24. Februar 2012

Ottobre & Ottobrefans

Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass mein Körper die Selbstheilungskräfte irgendwann aktiviert und der Schraubstock von meinen Nasennebenhöhlen entfernt wird. Genügend Kügelchen und Wässerchen werden jeweils gereicht und meine meine Haut wird vom vielen inhallieren über einem Kamille-Salz-Gemisch schon ganz streichelzart. Aber wird sind ja hier nicht in der Krankenstube sondern in einem virtuellen KreativTagebuch.

Falls mich in dieser Krankschreibung tatsächlich mal wieder die Lust aufs nähen überkommt, bin ich jetzt gut vorbereitet, denn ich habe mich zum kleinen Preis mit mehreren alten Ottobre-Ausgaben eingedeckt. Nach dem 5+1 Prinzip gab es dann noch eine Bizzkids dazu, die ich noch nie hatte.


Die unmotivierte Surferei hat mich übrigens kürzlich auf der deutschsprachigen Seite Ottobrefans vorbeiwehen lassen. Eigentlich ist die Idee genial, denn theoretisch könnte man dort zu jedem Heft die verschiedenen Umsetzungen der Ottobre-Näher bewundern und sich davon inspirieren lassen. Hoch motiviert, habe ich mich angemeldet und mein Sea Rose Kleid aus der Ottobre 3/2011 eingestellt. 

Danach war mir allerdings klar, warum die Seite und das zugehörige Forum nicht wirklich lebt. Ehrenamtlich arbeite ich als Redakteurin eines Internetportals und kämpfe dort immer mal wieder mit dem CMS-System. Die Macher von Ottobrefans werfen dem Blog-geschulten-Nutzer nun ebenfalls ein CMS-System vor, wobei ich mich nicht wundere, dass da der Spaß am einstellen und verlinken ganz schnell auf der Strecke bleibt. Schade eigentlich, denn die Grundidee gefällt mir ziemlich gut und wenn man das einstellen ein bisschen verschlanken und vereinfachen würde, wäre das eine prima Spielwiese für die zahlreichen Ottobrenäher.



22. Februar 2012

Fasching: Erdbeer-Kostüm

Dem Krankenstand im Hause amberlight geschuldet, zeige ich euch das Faschingskostüm des Tochterkindes erst heute. Die kleine Dame ist als Erdbeere gegangen und hat den Großeltern, bei denen sie diese Ferienwoche tagsüber verbringt, stolz verkündet "Eine Erdbeere bin ich". Wie freue ich mich, dass das Tochterkind dort großflächig Chaos verbreiten darf und sehr bereitwillig auch die Knopfkiste hervorgeholt wird, mit der gespielt werden kann.






Medikamentös zugedröhnt, habe ich es am Montagabend sogar noch geschafft, die letzten Nähte zu schließen und ein paar Blättchen zu befestigen. Als Fortschritt kann gewertet werden, dass ich mir dabei nicht wie letztes Jahr in den Finger genäht habe. Die kleinen Kernchen waren glücklicherweise bereits beim Dresdner Nähbloggercafe aufgebracht worden. Der Mann meinte zwar, dass die Kerne (Besser-wiss-Modus-an: die eigentlich Nüsse sind und deshalb die Erdbeere nicht zu den Beeren sondern zu den Sammelnussfrüchten zählen lassen :besser-wiss-Modus-off) grün sein müssten, aber mein Vorrat gab eben besonders viel orange-roten Fleece von Marions Wunderland, der einfach zu viel Platz wegnimmt. Als grobe Vorlage habe ich mich an diese Anleitung gehalten, verlinkt bei den Kostenlosen-Schnittmustern.

21. Februar 2012

Stofflager im CD-Regal

Nach dem stopfen mit der Nähmaschine und der Vorstellung des Programms zur Stickdateienanzeige im Explorer fehlt nun als dritter und letzter auf dem Dresdner Nähtreff angekündigter Blogeintrag noch die Unterbringung der Stoffe im CD-Regal. In wenigen Wochen locken die nächsten Stoffeinkäufe und mein bisheriger Stofflagerplatz ist sehr beschränkt. Über Pinterest habe ich dafür nun die perfekte Lösung gefunden. Die ohnehin nur in homöopathischen Mengen vorkommenden Baumwollstöffchen wandern einfach  ins leer geräumte CD-Regal. So schön farblich sortiert, ist es bei mir zwar noch nicht, aber die Näherin sieht trotzdem viel schneller, welche Schätze da noch warten ...




Ansonsten habe ich inzwischen per gelben Zettel die offizielle Bescheinigung, dass meine Taktik die Schnupfenviren einfach zu ignorieren diesmal nicht funktioniert hat. Die Frau Doktor, bei der ich nach immerhin drei Jahren mal wieder vorstellig geworden bin, meinte das mit einer Nasennebenhöhlenentzündung nicht zu spaßen sei und hat mich - trotz Protest meinerseits - so lange krank geschrieben, dass ich jetzt schon ahne, dass mir die Decke auf den Kopf fallen wird. Sehr frustrierend. Hoffentlich habe ich beim Dresdner Nähtreff nicht doch noch irgendjemand ein unfreiwilliges Geschenk gemacht. Geht's euch allen gut? Ich hoffe es ....

20. Februar 2012

Sticktipps: Stickdateien PES anzeigen und sortieren

Als Versprechen Nummero Zwei, dass ich auf dem Dresdner Näh-Cafe gegeben habe, wollte ich euch zeigen, welches Programm ich für die direkte Anzeige der Stickdateien im Computer verwende. Schon sehr kurz nach dem Einzug des Compi-Maschinchens habe ich mich für SewIconz von Sandcomputing entschieden, da dieses Programm die Stickdateien direkt im Explorer in kleine Bildchen verwandelt. Spätestens wenn man die dritte Ente als Freebie aus dem Netz gefischt hat, geht für mich die Übersichtlichkeit verloren und ich kann mit den reinen Bildunterschriften nicht mehr viel anfangen. Das kleine Miniprogrammist da sehr praktisch.

Ganz am Anfang der Stickmaschinenkarriere geisterte für die Nachelternzeit auch eine Shoperöffnung durch meine grauen Zellen und deshalb habe ich zunächst nach Verkaufsgenehmigungen "10", "20" usw. bis zu "nur privat" sortiert. Allerdings habe ich bis heute noch nicht verstanden, ob die "10" allgemein oder für ein Design gelten. Wenn ich beispielsweise zehn Handtücher besticke, darf man dann auch noch zehn Windeltaschen hinterher schieben? In den einzelnen Gruppen gibt es bei Designern, die mir besonders gut gefallen, auch Einzelordner wie bei Anja Rieger oder Mikronaut.




Momentan sprudeln die Euronen aber ohnehin aus anderen Quellen und so beobachte ich aus der zweiten Reihe, wie (zu) viele Näherinnen ihre großartigen Sachen unter Wert verkaufen und dem Preisdumping unterliegen. Da ich inzwischen aus eigener Erfahrung einschätzen kann, wie viel Mühe in den Sachen stecken, würde ich mir wünschen, dass dafür auch reale Preise erzielt würden. Einen mich sehr nachdenklich stimmenden Blogbericht gab es dazu hier. Aber wir schweifen ab, was wahrscheinlich an der Nasennebenhöhlenentzündung liegt, die mich nun doch noch dahingerafft hat.Wie sortieren denn nun die anderen Stickerinnen? Kommen bei euch die Blümchen zu den Blümchen ? 



19. Februar 2012

Stopfen mit der Nähmaschine

Wer von euch hat mit der Nähmaschine schon mal gestopft? Wie beim letzten Dresdner Nähteff versprochen, zeige ich euch hier mein Ergebnis, dass so gut geworden ist, dass sogar der nähende Mann beeindruckt war. Bei mir kommt der Stopfstich nach den Knopflöchern und wird mit dem gleichen Füßchen durchgeführt. Mit dem verschiebbaren Teil misst man dabei die Länge des stopfenden Lochs ab und schon rattert die Maschine sehr professionell aussehend los und verschließt das Loch.




So konnte die schon sehr abgetragene Lieblingsblümchenstrumpfhose des Kindes, die sonst sicherlich im Müll gelandet wäre, doch noch gerettet werden, denn das Ergebnis überzeugt wirklich und hat die ersten Praxiseinsätze schon überstanden. Sogar der lange Riss am Oberschenkel ist so "verschwunden".








18. Februar 2012

Dresdner Näh-Blogger-Tee bei Mit-Nadel-und-Faden

Gestern hatte Mit-Nadel-und-Faden zu sich eingeladen und bewirtete die Dresdner Näh-Blogger aufs köstliche. Ich selbst, hoffentlich nicht zu viele Schnupfenviren in die Runde röchelnd, habe den Abend sehr genossen. Die Beweisbilder, die von den anderen Nähdamen gerne abgeholt werden dürfen, zeigen, dass diesmal tatsächlich die eine oder andere Nähmaschine ratterte. Nebenbei wurde stricken gelernt.




Meine angeschlagenen grauen Zellen meinen sich zu erinnern, dass diesmal neben der Gastgeberin Mit-Nadel-und-Faden auch noch ReSiZe-genadeltHimmelblau und SommerbuntSaxony GirlstrategchenhotKonturhippeNstyleMalou und anne anwesend waren. Auch kulinarisch war der Abend ein Freudenfest und der Auflauf des Mannes ein Gedicht. Danke für die Vorbereitungen an die Gastgeberfamilie.





17. Februar 2012

Wimpelaktion-Nähfreunde-Reisebuch: Station 5 bei Saxony Girl

Das Nähfreunde-Reisebuch zur Wimpelaktion grüßt uns aus Riesa und wurde von Saxony Girl ausgefüllt, die den 12. Wimpel genäht hat. Hier könnt ihr einen Blick in ihr Nähreich werfen. Damit hat sich das Buch nun etwa 50 km von seiner Heimatstadt wegbewegt und ist wirklich unterwegs.


Bild mit freundlicher Genehmigung von Saxony Girl

Die Wimpelnäherin hat sich als nächste Empfängerin die Näherin des Wimpels Nr. 15 rausgesucht und das ist: Kirschkernzeit. Nach einem kleinen organisatorischen Zwischenstopp bei mir, wird es also über 700 km hinter sich bringen. Dafür hat Saxony Girl sogar einen neuen Reisekarton vorbereitet. Danke!


Bild mit freundlicher Genehmigung von Saxony Girl


Bild mit freundlicher Genehmigung von Saxony Girl

16. Februar 2012

Apfelstoff-Nilpferd-Shirt

Wer im letzten Blogeintrag genau hingeschaut hat, konnte ein nigelnagelneues Shirt am Kinde entdecken, dass am Wochenende von der Nadel gehüpft ist. Genäht wurde wieder nach dem Ottobre Creativ Workshop 301, denn das sitzt und passt einfach gut.

Bei Stoffen von Frau Hamburger Liebe werde ich tatsächlich schwach und verlasse den Weg jenseits des Mainstreams, für den ich erst kürzlich gelobt worden bin. Überhaupt ist es endlich mal wieder an der Zeit DANKE für eure lieben Kommentare zu sagen. Ich freue mich über jeden Blogleser, der sich die Zeit nimmt etwas nettes hier zu hinterlassen, ohne dass ich von den Nur-mal-schnell-Vorbeischauenden enttäuscht wäre, da ich selber gut einschätzen kann, dass das (frei)Zeit(fenster) zu langen Kommentaren nicht immer ausreicht. Früher oder später liest man sich aber bestimmt. :-)






Da wir hier ja unter uns sind, kann ich euch auch verraten, dass natürlich eigentlich ein vollständiges Apfelstoffshirt geplant war und ich dafür beim Stoffkauf auch genügend geordert hatte. Ein zu großer Teil ist davon aber dem Längsgeteilt Disaster zum Opfer gefallen. Obwohl diese Variante blog-auf-und-ab genäht wird, hab ich es irgendwie nicht hinbekommen und den Stückelkram entnervt in die Ecke geworfen. Die Reste vom hier gekauften Nilferd-Jersey haben das neue Shirt dann doch noch gerettet und das Kind kann doch noch Äpfel von der Küste tragen

Nun bleibt nur noch das Problem, dass die kleine Dame sich kaum für das tolle Obst interessiert, sondern immer ihre geliebten Nilpferde sehen und zeigen will. *Grmpf* So bleibt das Kind wenigstens in Bewegung, denn die letzten Tage hat sie eine Mittelohrentzündung doch recht träge und kuschelbedürftig gemacht.




 

15. Februar 2012

Ballarinaschuhe im Wimpelstil von Klimperklein

Amberlight hat bei der Blogverlosung bei Klimperklein etwas ganz wundervolles gewonnen: Ballarinaschuhe mit selbstausgesuchten Design, wobei ich mir als Reminiszenz an die Wimpelaktion kleine Wimpelchen gewünscht habe. Sind diese Schuhe nicht wunderschön?

Das Tochterkind hüpfte schon auf der Treppe fröhlich mit dem großen Umschlag, der gegen das Licht gehalten wurde und deutlich ein paar Schuhe zeigte. Sofort wurde ein "meine Schuhe ... anziehen" eingefordert und die Freude über ihre Wimpelchen war wirklich groß. "Mit Wimpeln" wurde danach stolz verkündet und sie passen ganz prima und sicherlich auch eine ganze Weile. Die Größe ist also perfekt. DANKE liebe Klimperklein.




14. Februar 2012

Tischset

Tischsets habe ich noch nie genäht, da mir die Briefecken ein noch nicht überwundenes Nähmysterium zu sein schienen. In der Stich hatte ich aber ein Platzset gesehen, dass mich genug inspirierte. Ein Geburtstagsgeschenk wurde ohnehin gebraucht und der Kreisnäher konnte dafür auch wieder zum Einsatz kommen. Ich mag das Ding. Vom MyZickzack kam der Hinweis, dass man damit ja auch wie bei Applikationen mit der Stickmaschine Stoffe applizieren kann, was ich nun endlich mal ausprobiert habe.


Die Briefecken schienen nach dieser Video-Anleitung auch kein Hindernis mehr zu sein, den dort sieht das alles so schlüssig und einfach aus. Theoretisch .... in der Praxis kamen bei mir vollkommen unvorzeigbare Ecken vor, obwohl es beim bügeln noch so gut aussah. Selbst das spontane drübernähen, hat es nicht besser gemacht. Die Briefeckenumrandung wurde deshalb - trotz heftiger Einwände des Mannes - wieder abgeschnitten und auf die Wendevariante zurückgeriffen. Das untere Platzset ist deshalb deutlich kleiner geworden, als ursprünglich geplant, wie man den Kreisen sehr gut sehen kann. Vielleicht sollte ich mir für das nächste Mal das Bindung von 19nullsieben erklären lassen, denn das hätte bestimmt auch noch wesentlich besser ausgesehen. Oder die Dresdner Nähdamen zeigen mir am Freitag wie das geht ...

kurz vorm abschneiden und dann ging's mit diesen Ecken ab in die Tonne ....



Die Beschenkte hat sich wohl trotzdem gefreut und wenn ich Glück habe, schaut man nicht so sehr auf die Randgestaltung, sondern auf die Kreise, denn die sind wirklich fein. Dabei habe ich gleich die ersten Stoffe von Kaffiknopfs Goodbye Sommer Scrap Swap verarbeitet. Leider konnte ich bei der Übergabe nicht mit dabei sein, da mich die Schnupfenviren des Kindes voll im Griff hatten haben. Wenigstens bei der Verpackung mit dem letzten Rest des selbstbedruckten Geschenkpapiers habe ich mich an den Briefecken nochmal versucht.


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