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Puppe für Amnesty International - "Äusserst grausames Spiel"

Mit manchen Aktionen muss man sich etwas näher beschäftigen, bevor man versteht und sowohl Idee wie auch Umsetzung als gut befindet. Dazu gehört sicherlich auch die Aktion von Amnesty International zum Frauentag 2012, bei dem handgenähte Puppen mit neun Nadeln markiert werden, um auf Diskriminierung gegen Frauen weltweit hinzuweisen. Jede Nadel steht dabei für eine Gewalteinwirkung, die von Säureattentaten in Bangladesh bis zur Gewalt in der Schwangerschaft in Indien reichen und deren Hintergründe im beiliegenden Faltblatt erläutert werden. Ernste Themen also, für deren Thematisierung ich mich gerne engagiere.

Den Schnitt und die Nähanleitung zur Puppe gab es kostenlos von RevoluZzza, die ich im Herbst beim Eulen-Uggla-Workshop persönlich kennenlernen durfte. Da hätte ich mich gleich mal erkundigen sollen, wie man die Arme und Beine gewendet bekommt, denn dabei habe ich mir mal wieder erfolglos die Finger gebrochen und dann schließlich zur extra-dick-Variante gegriffen. Meine Puppe sieht nun jedenfalls auch ohne Nadeln schon genügend leidend aus, hat aber wenigstens (unfreiwillig) einen Rollkragenpullover bekommen. Morgen geht sie auf Reisen und ich bin gespannt, die wievielte Puppe es für die Aktion wird. Bislang sind immerhin schon 54 Püppchen entstanden.




Auch bei mir sollten es eigentlich mehr als eine Puppe werden, denn schließlich habe ich schon beim Dresdner Nähtreff Ende November angefangen. Aber besser eine als keine und vielleicht kann ich ja beim Januar-Treff die Dresdner Näh-Blogger noch ein bisschen motivieren. Bis zum 17. Februar kann man(n und Frau) noch teilnehmen.

Beim Nähtreff im November


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