2018 Tradition

2016 Achtsamkeit

2017 Dankbarkeit

Spiel(zeug)rezension: mechanische Weichen Holzeisenbahn Eichhorn

Da wir es tatsächlich bislang schaffen, die rezensierten Spielzeuge unseren Kindern nur zu besonderen Anlässen auf den Geschenketisch zu legen, erlebte das Kindergartenkind zu Weihnachten seinen Holzeisenbahntraum. Neben dem bereits vorgestellten großen Bahnset mit Brücke* und dem Lokschuppen* (Rezension) gab es auch noch passende mechanische Weichen von Eichhorn* dazu.


Das kleine Set beinhaltet zwei Weichen und ist diesmal tatsächlich leider nicht ganz kunststoff-frei. Dafür erhöht sich aber der Spielspaß der Bahnaufbau schon beträchtlich, denn durch das einfache Hin- und Herschalten fahren die Züge - natürlich andere Wege. Auch der Streckenaufbau wird dadurch um einiges komplexer.


Zwei batteriebetriebene Loks hat der Sohn inzwischen. So richtig viel Spaß machen diese aber nur, wenn die kleinen Stromgeber darin noch richtig kräftig sind. Daher schiebt er weiterhin am liebsten seine manuellen Züge und freut sich, wenn diese über Brücken rollern. Die Weichen sind daher für unseres System perfekt, denn die per Hand bewegten Züge entgleisen an den Weichen eigentlich nie. Bei den automatischen Zügen scheint es ein bisschen das Zufallsprinzip zu sein, ob sie gut über die Weiche kommen oder ob ein bisschen nachgeholfen werden muss.



Für unseren kleinen Holzeisenbahnbauer ist es auf jeden Fall eine richtig gute Ergänzung. Obwohl beim aufräumen der nun wirklich vielen Teile nicht immer sehr sorgsam mit den Weichen umgegangen wird, gab es glücklicherweise auch noch keine Defekte. Die Weichen scheinen recht robust zu sein und zeigen den Zügen hoffentlich noch lang ihren Weg.



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Montagsfreuden
Einab

Jahreszeitenblick Projekt Vierseithof Sommer 2017

Mit dem Flockenwirbel vor dem Fenster vom Sommer zu berichten, war nicht so ganz geplant, aber ich möchte den roten Berichtsfaden auch nicht ganz abreißen lassen und schiebe daher nun noch den Sommer- (und hoffentlich auch bald den Herbst-)Bericht vom letzten Jahr nach. Bei den monatlichen Berichten vom Projekt Vierseithof war ich irgendwie disziplinierter.


Vergleicht man die beiden Sommerbilder von 2016 und 2017 sieht man im Innenhof kaum Veränderungen. Die Bauherren hatten im ersten Jahr genug in den eigenen vier Wänden zu tun und der ungeplante Mauerbau im Frühjahr, Anlage des Spielplatzes für die Scheunekinder und vor allem Umlagerung von ganz viel Baumaterial war aufwendig genug. Dafür gab es im Sommer aber zahlreichen Begehungstermine, denn tatsächlich ermöglichen die Geldtöpfe nun endlich die Ausschreibung der Innenhofgestaltung. Davon kann ich dann beim Herbstrückblick berichten.


Sommer 2013 - Sommer 2016


Spannenderweise wurde unser Hof zum Schulprojekt der Klasse der Tochter, da gleich zwei Hofkinder hier wohnen. Ich erzählte ein bisschen in der Klasse und ließ die Erstklässler unter anderem Tiere des Hofes raten (von der Würgeschlange Boa Constrictor bis zu Garnelen und Wachteln ist da alles dabei), die Kinder besuchten mehrfach den Hof, beschäftigten sich mit der Geschichte und der Sanierunsgzeit und bastelten anschließend ein wunderbares Modell mit Vorschlägen für die weitere Gestaltung der Außenanlagen. Bei der Schulpräsentation konnte man dann auch historisches Bildmaterial vergleichen. Wir haben doch ziemlich viel geschafft in den letzten Jahren.







Geschafft war auch der Mann, denn der werkelte den gesamten Sommer an unserer Natursteinterrasse, die durch den Zugang zur feuchten ehemaligen Jauchegrube darunter, nicht gerade einfach zu errichten war. Jeder Stein wurde vermessen, mit dem Meißel bearbeitet und passgenau eingefügt. Das Holzdeck verfügt über eine Abflussmöglichkeit des Regenwassers. Auf die geplante Hydaulikfeder wurde dann doch verzichtet, denn es wäre fatal, wenn ein Kind die Klappen öffnen könnte. Darunter geht es mehrere Meter in die Tiefe - da darf niemand runterfallen. Das dieses Loch - in das ich selbst schon mit einem Bein gerutscht bin - endlich zu ist, beruhigt mich sehr.










Wenige Tage nachdem der letzte Stein gesetzt war, kam unser Spätsommerkind auf die Welt. Etwa zeitgleich konnte außerdem beschlossen werden, dass unsere regelmäßigen Sitzungen nur noch einmal im Monat stattfinden - was für ein Unterschied zu den wöchentlichen Doppelterminen, jeweils über mehrere Stunden in den ersten Jahren ....

2013

2014

2015



2016

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Rezension: Die Pop-up-Werkstatt für Kinder: falten, schneiden, malen, kleben

Der Basteltisch meiner in zwei Wochen nun schon acht Jahre alten Tochter quillt meistens über vor Schnipseln, Zeichnungen, Papieren und Stiften. Das Bastelbuch "Die Pop-up-Werkstatt für Kinder: falten, schneiden, malen, kleben"* ist daher wirklich perfekt für sie und ich überlege schon, ob es zu unseren vielen DIY-Büchern wandern wird oder auf ihren Geschenketisch landet.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Die Autorin Antje von Stemm, die sich als Illustratorin, Autorin, Buchdesignerin und Papieringenieurin versteht, hat man diesem 144 Seiten umfassenden Buch wirklich einen wahren Bastelschatz auf den Büchermarkt gebracht, den Pop-up-Karten faszinieren einfach. Unser besonderes Pop-up-Buch ist hier immer noch heiß geliebt und eines der wenigen Bücher, dass sich unsere Kinder nicht alleine anschauen dürfen. Das Inhaltsverzeichnis mit vier verschiedenen Schrifttypen und zwölf verschiedenen Farben für einzelne Faltkartenformen ist allerdings auf den ersten Blick etwas verwirrend. Neben den einzelnen Formen werden Technik-Abschnitte sowohl zum Malen wie auch zum Schneiden oder Geodreieckeinsatz gemischt mit zahlreichen Experimenten.
Abbildung vom Haupt-Verlag
Den eigentlichen roten Faden habe ich daher eher in den Anleitungsvideos gefunden, in den zwei Handmaskottchen L(inks) und R(echts) die einzelnen Bastelschritte in wirklich witzigen Vimeo-Videos mit passendem Sound zeigen. Das die beiden Figurenhände dabei sogar verständlich sprechen ("Hol doch mal die Schere") habe ich allerdings erst beim mehrfachen Anhören verstanden. Die Videos, auf die bereits auf dem Cover hingewiesen wird, finden sich gesammelt unter der Einschlaglasche des Umschlags und an den jeweils richtigen Stellen im Text und können via QR-Code aufgerufen werden. Die Videos starten dabei allerdings nicht direkt, sondern führen zunächst nur zur Video-HTML-Adresse. Außerdem kann man nicht nur die Bastelvorlagen aus dem Buch nutzen, sondern findet auch den link, um diese als PDF auszudrucken.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Am besten gefällt mir aber, dass die Autorin so nah an der Kinderwelt geblieben ist. Die vorgestellten Pop-ups sind nicht auf Exaktheit getrimmt, sondern immer offen genug, für die bunte Kreativwelt der Kinder. Jedes Werk ist und soll ein Unikat des kleinen Bastlers werden, was mit diesen Anleitungen ganz sicher auch gelingt. Geschmunzelt habe ich auch über die Cutter-Führerschein mit Schnittübungen (hoffentlich nicht oft in die Finger) und Zertifikatsvorlage. Bei den eigentlichen Anleitungen dominiert die Abfolge: "Grundidee" - "Du brauchst" mit den notwendigen Materialien - "Und so geht's" mit Schritt-für-Schritt-Erläuterungen in Text und Bild.

Abbildung vom Haupt-Verlag
Ganz nebenbei und völlig spielerisch lernen die Kinder außerdem das, was meine Tochter gerade für die letzten Geometrie-Schularbeit geübt hat - der Umgang mit dem Geodreieck, Winkel und Parallelverschiebung. Die Illustrationen im Buch sind dabei nicht nur für Kinder gut nachvollziehbar. Wie man beispielsweise "höherstapelt" war mir komplett unklar ... Habt ihr denn schon mal solche Pop-up-Karten gebastelt und ab welchem Alter habt ihr euren Kindern wirklich alleine einen Cutter in die Hand gedrückt?


amberlights Rezensionsportal

Wickelauflage Bezug Wickelplatz

Es gibt einige Dinge für das Spätsommerkind, die wir nun wirklich schon fast acht Jahre im Dauereinsatz haben. Dazu gehört die Wickelplatzauflage, der man die Spuren der Zeit inzwischen ziemlich deutlich ansieht. Auf der einen Seite ist die Oberseite mehrfach eingerissen und die Füllung quillt raus. Obwohl ich Zweifel habe, ob wir damit wirklich noch durch die gesamte dritte (Stoffwindel)wickelzeit kommen, gab es vor der Ankunft des Septemberkindes noch eine Rettung für den Platz.


Nach der Anleitung von Sarosa, die auch einen DaWanda-Shop* betreibt, habe ich Wickelplatzbezüge genäht und das hässliche Altmodell darunter komplett verschwinden lassen. Die Idee dazu ein Frotteehandtuch zu verwenden, gefällt mir richtig gut und hat sich inzwischen auch schon sehr in der Praxis bewährt, denn der dicke Frottee saugt bei Pullerunfällen ganz wunderbar. Außerdem braucht man so wirklich nur ein (altes) Handtuch und ein paar größere Stoffreste.


Das Nähprinzip ist ziemlich einfach und  entspricht einem Spannbettlaken. Um den roten Nähgeschichtenfaden beizubehalten, wurden zunächst die Stoffe der Erstausstattung verwendet: der Schiffe-Jersey von Alles-für-Selbermacher* und der dazu passende Sternenstoff von Krümel-Design*. Ein entsprechender Gummi und das Label von Namensbänder* (das mir wieder zu weit in die Naht gerutscht ist) waren ohnehin noch vorhanden.


So umhüllt, sah der Wickelplatz doch auf einmal ganz neu und einladend aus. Was so ein bisschen Stoff doch ausmacht - manchmal ist Nähen tatsächlich ein bisschen wie "zaubern-können" ...


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Bärenstoff Monaluna und Bio-Jacquard Jersey Big Knit Albstoffe bei der Eulenmeisterei

Bereits vor Weihnachten bekam ich selbst feine Präsente, denn die Eulenmeisterei* schickte mir ganz wunderbare Stoffe. Unglaublich wie sich dieser Bio-Stoffeverkäufer seit damals entwickelt hat. Neben den Online-Plattformen gibt es inzwischen einen richtigen Laden in Döbeln, in dem sogar Nähmaschinen verkauft werden. Irgendwann in dieser Elternzeit fahre ich da ganz bestimmt mal hin und werde berichten.


Auf meinem Zuschneidetisch - wobei einer tatsächlich schon zugeschnitten ist - liegt nun die Bärenfamilie aus der Kollektion Simple Life von Monaluna Fabrics und die ganz neuen Bio Jaquard- Jersey* von Albstoffe, designed von Hamburger Liebe - eine Stoffart, die ich noch nie unter der Nadel hatte. Ich freu mich drauf.

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