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Gewinn Adventskalender Handmade Kultur

Im Dezember hatte ich ja nicht nur die Adventskalender aufgelistet, sondern habe auch fleißig mitgemacht. Diesmal habe ich tatsächlich bei Handmade-Kultur gewonnen. So liegen nun gleich zwei neue DIY-Accessoires auf meinem Creadienstagstisch.


Noch etwas ratlos bin ich über den Loom-Rahmen aus Holz*, denn die Ergebnisse sehen für mich irgendwie ziemlich altbacken aus. Allerdings haben mich auch die Grannys noch nie sehr gelockt. Aber ausprobieren muss man es wahrscheinlich mal. Wenn wir gar nicht miteinander warm werden, wird der Rahmen wohl zu Tauschticket* wandern. Um so mehr begeistert mich die Crafters-Clutch*, die mich von nun an zu den monatlichen Treffen der Dresdner Nähblogger begleiten wird.

Boxershort Mr. Leopard Ottobre 6/2016 Gr. 92/98

Nicht alles hat es rechtzeitig in die Jahresübersicht im Dezember geschafft. Dazu gehörte auch der erste selbstgenähte Schlüpfer für den Sohn. Von der Tochter waren zwar noch einige Modelle vorrätig und der Gewinn von Kleine Griebe ist ohnehin im Dauereinsatz, aber er sollte auch etwas eigenes bekommen.


Beim Nähbloggertreff im Oktober wurde mir bei der kryptischen Ottobre-Anleitung auf die Sprünge geholfen und anschließend konnte ich loslegen. Ohne die Hilfe aus dieser Runde wäre ich wahrscheinlich nie darauf gekommen, wie ich die beiden vorderen Innenteile legen muss, um mit nur einer Naht den Abnäher so hinzubekommen, dass man später keine sichtbare Naht hat.


Anschließend war aber trotzdem ziemlich der Wurm drin. Während meine ursprünglichen Modelle total schnell genäht waren, habe ich hier ziemlich in die Tischkante Nähmaschine gebissen. Es sollte feine Coverlocknähte geben und erst nach der Fertigstellung und wirklich miserablen Nähten wurde mir klar, dass ich falsch eingefädelt hatte. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert.


Auch bei der Stoffwahl war ich nicht richtig zufrieden. Meine allerletzten Stückchen vom Nilpferd-Stoff*, den ich von Dani-Ela als Geschenk zur Geburt des Sohnes bekommen habe, reichte nicht mehr ganz, denn daraus ist ja schon ein Shirt und die Hochzeitshose entstanden und musste daher mit Streifenstoff aus den Überraschungstüten von Internaht kombiniert werden. Außerdem war mein Bestand an vorzeigbaren, breiten Gummi erschöpft, den ich eigentlich beim Stoffmarkt wieder auffüllen wollte, dessen Besuch aber notwendiger Schreibtischzeit zum Opfer gefallen ist. Vorrätig war nur noch Samt(?)band in Lila, das ich aus einer Stoffüberraschungstüte aus Leipzig habe.


An die Seite kam mal wieder das Blaubeerstern-Fischewebband* und natürlich mein eigens Nähläbel*. Diese Kombination gab es mittlerweile schon öfter, aber sie passt einfach so gut zum Sohn und natürlich auch irgendwie zum Thema Unterwäsche.


Das größte Problem war nach der Fertigstellung die Passform. Genäht nach der allerkleinsten Größe in 92/98 war das Ergebnis so weit von der Tragbarkeit entfernt, dass sie zunächst nur in den Schrank wanderte. Pünktlich zum dritten Geburtstag trennte er sich von den wunderbaren Stoffwindeln zunächst tagsüber und passt da eigentlich nur in Schlüpfer der Gr. 68/74, die kaum zu bekommen waren. Ein kleiner Größenvergleich ....


Inzwischen hält der breite Gummi die Boxershort zumindest halbwegs am Kind. Der Mann bezeichnet das Modell allerdings als Zu*hält*er-Schlüpfer, weil er Farbton und Material des Gummis grenzwertig findet. Das dünne Söhnchen findet ihn aber sehr schick und ist ohnehin von allen Varianten schwer begeistert, die nicht nach wenigen Schritten in den Kniekehlen hängen. Ein Zweitmodell wird es davon aber nicht geben, denn für das kleine Höschen habe ich viel zu lange gebraucht und war von den vielen Nähten ein bisschen genervt.



Verlinkt bei Made4Boys sowie Kiddykram und "Für Söhne und Kerle".

Kalender #Taschenbegleiter #RoterFaden

Mein (bezahlter) Sanierungspost, der wie immer transparent gemacht wurde, hat es mir möglich gemacht, dass ich mir endlich mal wieder einen eigenen Wunsch erfüllt habe - einen ganz besonderen Kalender: den Taschenbegleiter von RoterFaden. Den Wunsch in mir geweckt, hatte Jademond, die mich bei unserem spontanen Frühstückstreff in ihrem Kalender blättern ließ - Danke nochmal dafür.


Mich haben schon einige Kalender begleitet, die unsere vernetzten, virtuellen Kalender mit sechs verschiedenen Personen- bzw. Lebensbereichgruppen ergänzen. Ohne eine gute Organisation und vor allem Gleichverteilung wären unsere Alltagsaufgaben mit Vierseithofsanierung, zwei Berufen, zwei Kindern und zwei Doktorarbeiten in den letzten Jahren nicht realisierbar gewesen. Zu meinen Studienzeiten war das der klassische Filofax*, in den ersten Promotionszeiten etwas halbherzig auch die Gummifadenvariante der X17-Kalender*. Dann folgten verschiedene Moleskin-Varianten*. Nun also der Taschenbegleiter, der sicherlich die bislang preisintensivste Anschaffung war - dafür war ich wohl noch nie so begeistert. Warum?


Mich überzeugen bereits jetzt Philosophie und Qualität dieses Systems. Dahinter steht die Abschlussarbeit eines Design-Studiengangs, dessen Produkt sich anschließend - und das nun schon seit zehn Jahren - tatsächlich am Markt etablieren konnte. Am allermeisten begeistert mich, dass der Ansatz der Sonderformate - zum Folifax hatte ich damals sogar einen speziellen Locher, der nie da war, wenn ich ihn brauchte - bei Beate Mangrig weggefallen ist und man in diesem System völlig problemlos alle A4-Zettel ablegen kann, ohne diese zu beschädigen. Genial!


Geliefert werden die im Saarland genähten und mit Edelstahlklammern aus Bayern versehenen Schmuckstücke - nachdem man sie sich aus zahlreichen Materialvarianten und - farben individuell zusammengestellt hat - ganz ohne Plastikverpackung in Transparentpapier gehüllt und liebevoll verpackt. Über das beigelegte Daumenkino mit Bedienungserklärung habe ich sehr geschmunzelt. Bereits Monate vorher hatte ich mir die Materialproben zuschicken lassen, um besser entscheiden zu können, ob ich nun Leder, Tanzboden, Drucktuch, Filz oder Velours kombinieren möchte.


Mein beeindruckend akkurat verarbeiteter Taschenbegleiter besteht nun aus hellbraunem Leder (chromfrei gegerbt), blauem Filz und hat - dank zusätzlicher Unterstützung von RoterFaden - nun gleich vier Klammern. Vorne habe ich drei Taschen - von den in die beiden oberen perfekt die beruflichen und Blog-Visitenkarten reinpassen - und hinten eine. Auch bei den Heften habe ich gleich eine Großbestellung geordert und bin nun bestens vorbereitet. Lange konnte ich mich nicht zwischen grasgrün und blau für den Innenteil entscheiden und hätte gerne beides kombiniert, was aber leider nicht ging. Blau und Hellbraun gefiel mir dann aber doch am besten. Noch perfekter wäre gewesen, wenn der Blauton mehr in Richtung Türkis-Petrol gegangen wäre, denn dann würde der Kalender zu meiner wunderbaren Fahrradtasche* im Jadeton passen, die endlich auch Bürotauglich ist und sich in den letzten Monaten bestens bewährt hat - wasserdicht, stabil, geräumig und mit genügend Platz für meinen nun recht umfangreichen Taschenbegleiter.


Durch die leicht aufzuklappenden Edelstahlklammern kann man nicht nur Papiere einfach einlegen, sondern auch problemlos umorganisieren. Momentan nutze ich bei der ersten Klammer den eigentlichen Kalender, während die drei nächsten Klammern jeweils ein Notizheft, eine ToDo-Liste und eine Klarsichthülle für Dienstreisenfahrscheine u.ä. festhalten. Damit werden die Bereiche Kinder, Beruf und (Blog-Näh)-Freizeit abgedeckt. In den Freizeitbereich will ich eigentlich auch noch das Workbook* von Jademond integrieren. Jedes Notizheft bekommt einen jährlich wechselnden Farbcode. Da ich dort nun auch die Kindermund-Sprüche sammle, passt das prima. Gestern meinte der Sohn: "Der Weihnachtsbaum kann länger stehen als ich."


Den eigentlich Kalender - bei mir ebenfalls wieder mit der Aufgabenliste kombiniert - gefällt mir auch sehr. Etwas schwierig finde ich das "Tagesende" bei 20:00 Uhr, denn das schaffen wir selbst terminlich nicht immer. Außerdem mag ich die rosa Farbe bei einigen Seiten der zu-Tun-Liste nicht und hoffe, dass da irgendwann ebenfalls gewechselt wird. Gern in grün. ;-) Sehr gelungen ist die Jahresübersichtsleiste ganz oben. Viele Wünsche lässt der Taschenbegleiter nicht offen, wer mag kann sogar eine Variante wählen, bei der das Tablet oder Smartphone eine Halterung bekommt. Es gibt auch Hebammen- und Lehrerkalender. Man hätte sogar die Vorderseite gravieren oder das Innere besticken lassen können. Zu spät ist mir eingefallen, dass die Jahreszahlen meiner Kinder oder des Hofes da einen guten Platz gefunden hätten.


Wer mir mal etwas gutes tun möchte, der kann mir zukünftig gerne einen Gutschein schicken, denn ich bin mir schon jetzt sicher, dass ich die nächste Kalenderheftbestellung wieder bei RoterFaden auslösen werde. Momentan fühlt es sich so an, als wenn ich mein System gefunden hätte ...

Am Montag wird der Kalender nach dem ungeplanten Jahresstart nun endlich im Berufsleben getestet und die schon vorhandene Aufgabenliste wird deutlich anwachsen. Was verwendet ihr denn - nur virtuelle Kalender oder auch noch die Papierform?

Verlinkt bei Einab - denn bei Materialien, Herstellung und Arbeitsbedingungen wird bei diesem Unternehmen besonders genau hingeschaut - und dem Freutag.

Rezension: Besser Mulchen: Das A-Z Handbuch für Hobbygärtner.

2017 wird mein allererstes richtiges Gartenjahr. Spannend! Wie bereits angekündigt, soll darüber auch hier im Blog berichtet werden. Da der zukünftige Garten gerade tief unter der Schneeschicht schlummert, bereite ich mich mit passender Lektüre theoretisch darauf vor. Wenn ich allerdings ehrlich bin, gehörte die Unkrautzupferei zu Schulgartenzeiten nicht gerade zu meinen Lieblingsbeschäftigungen - mulchen soll ja gegen den Unkrautwuchs sinnvoll helfen und daher habe ich mich für "Besser Mulchen: Das A-Z Handbuch für Hobbygärtner"* von LV-Buch im Landwirtschaftsverlag entschieden.

Abbildung vom LV-Buch im Landwirtschaftsverlag
Das mit 19 cm Höhe und fast quadratischem Format sehr kompakte Büchlein, umfasst zwar 124 Seiten, aber will wohl tatsächlich vor allem mit dem Inhalt überzeugen. Die durchgehend grüne Gestaltung bei Überschriften, Tabellen und auch den monochrom eingefärbten Illustrationen passt da gut dazu. Es ist auf jeden Fall kein großformatiger Bildband, der nun mit den Aufnahmen blenden möchte.

Abbildung vom LV-Buch im Landwirtschaftsverlag
Aufgebaut ist das Buch nach der Einleitung und einer Erklärung zum Aufbau des Buches in vier einführende Kapitel: "Wundermittel Mulch", "Die Wissenschaft dahinter", "Woher bekomme ich Mulch?" und "Mulch ausbringen", bevor der eigentliche Hauptteil "Mulch von A bis Z" folgt.

Abbildung vom LV-Buch im Landwirtschaftsverlag
Im Hauptkapitel findet man in der alphabetischen Struktur nicht nur alle Materialien, die sich zum mulchen eigenen - der bei uns Haare schneidende Mann muss wohl demnächst ebenfalls liefern - sondern auch alles, was thematisch passt. So gibt es auch einen Eintrag zu Wind, Frost, Heckenschere oder Trittschalldämmung.

Abbildung vom LV-Buch im Landwirtschaftsverlag
Man merkt dem Buch deutlich an, dass die Autorin Mary Horsfall selbst mehr als 30 Jahre nach ökologischen Grundsätzen gärtnerte, denn auch Themen wir Permakultur werden angesprochen. Das Buch wird auf jeden Fall einen festen Platz in meiner wachsenden Abteilung zur Gartenliteratur bekommen, denn es ist Nachschlagewerk ebenso wie ein kurzweiliges Lesebuch. Ich selbst habe aber nun ein bisschen das Gefühl, dass ich den Unterschied zwischen Mulch als Dünger, Kompost und Gründünger noch nicht wirklich verstanden habe ...

Verlinkt bei Einab.



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#schlittenfahrtbruchpilot

So hatte ich mir das mit meinem Wort des Jahres eigentlich nicht vorgestellt, aber es bleibt tatsächlich dennoch ganz viel Dankbarkeit ...


... für die Mutter des rasanten Schlittenfahrkindes, die sofort den Notarzt informierte und den Bruchpiloten mit mir auf dem Schlitten liegend bis zur Straße transportierte,
... für nur ein schwerverletztes Kind (und nicht zwei - wobei ich zugeben muss, dass ich mich zunächst zu wenig nach dem zweiten Bruchpiloten erkundigt habe),
... für die schnelle Hilfe der Retter mit Wagen und eingeflogenen Notarzt, für den Sohn, der selbst mit Knochenbruch noch genau zeigte, dass ihm "nur" der Oberschenkel weh tun würde und noch in der Notaufnahme seinen Überwachungsfinger als "wunderscherschönen Leuchtefinger" bezeichnete,
... für nur den Knochenbruch an reparabler Stelle und keine weiteren inneren und äußerlichen Verletzungen,
... dafür, dass ich selbst so ruhig bleiben konnte, dass die Frage aufkam, ob ich "vom Fach" sei,
... für die vielen Besuche im Krankenhaus und mein beim-Sohn-bleiben-können
... sowie einen geduldigen Silvesterverunglückten 12jährigen, der die "Armes Häschen bist du krank" gemischt mit  "Feliz navidad" Dauergesänge des Sohnes klaglos ertrug


... für die Zaubereien der minimal-invasiven Chirurgie, die wirklich nur zwei Pflaster links und rechts am Knie (und zwei Stäbe im Oberschenkel) zurückgelassen hat, für eine schnelle Entlassung, für einen Herzschokokuchen der Nachbarn als Empfang, ganz viel Besuch, Beschäftigungsgeschenke und einen Kinosofanachmittag, für einen einfach großartigen Kindergarten, dessen Gruppe ihn besucht hat, wobei jedes Kind ihm ein Bild gemalt hat.

Für die Kindermund-Sammlung gab es dabei auch endlich mal wieder etwas. Der Sohn verkündete: "Stimmt's Mama, wenn wir zusammen kuscheln, verheiraten wir uns." Meine Nachfrage, ob ich dann mit zwei Männern verheiratet sein dürfte, wurde abgelehnt - aber er hat einen Gegenvorschlag, denn der Papa darf dafür die Tochter heiraten. Der Klassiker. ;-) Außerdem berichtet er nun immer: "Ein Junge hat mir das Bein verrodelt."

Verlinkt bei Mittwochs mag ich.